curt

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  1. Ich musste beim Lesen des Eingangsbeitrages an einen Artikel denken, den ich vor einigen Monaten gelesen habe. Ich verlinke einfach mal auf den Artikel: http://www.achgut.com/artikel/die_blase_wird_platzen/ Vielleicht beinhaltet der Artikel ja eine Antwort auf deine Frage.
  2. Geht nur mir das so? Die Beiträge von Real Gentleman entsprechen fast immer so gar nicht meiner Erlbeniswelt. Oft stehen Sie in einem massiven Kontrast zu meinen Erfahrungen. Manchmal frage ich mich sogar, ob die Beiträge wirklich ernst gemeint sind oder ob Real Gentleman absichtlich gegen geschilderte Erfahrungen wettert um seinen Beiträgen einen elitären Touch zu geben. Naja jetzt mal zu meinen Erfahrungen: Ich beschäftige mich jetzt schon fast 10 Jahre mehr oder weniger mit Pick-Up. Habe viel gelesen und ausprobiert. Habe dank Pick-Up auch diverse Beziehungen geführt. Meine letzte Trennung ist jetzt schon etwas länger her und ich muss sagen, dass mich meine Erfahrungen mit Frauen desillusioniert haben. Das fängt schon mit dem ersten Kontakt an. Wie oben beschrieben, ist es trotz einiger Erfahrungen immer noch schwer, den ersten Kontakt herzustellen. Wenn ich natürlich Pick-Up mäßig im Club am Abend 15 Frauen cold approache, werde ich schon 2 - 3 Nummern abstauben, von denen mindestens ein Date rausspringt. Aber mal ehrlich... 15 cold Approaches bei denen ich mindestens 12 mal aus dem Set fliege um dann mit Mühe und Not 2 - 3 Nummer bei den Restlichen abzustauben... Kann man mit knapp über 20 Jahren machen. Aber ab 30 kommt man sich dabei echt lächerlich vor und ist sich dafür auch zu schade. Und es ist nicht so, dass ich aussehe wie Quasimodo. Trotz sportlichem Körperbau, gepflegten Aussehen und vernüpnftigen Job muss ich als Mann ganz schön performen um an ordentliche Dates mit Frauen zu kommen. Ok... Ab 30 Jahren wird es etwas einfacher, aber das Grundproblem bleibt bestehen. Die Situationen, in denen ich mal von Frauen angesprochen wurde kann ich an einer Hand abzählen. Aber das ist ja nicht das einzige Problem. Wenn man dann Frauen kennen lernt und dated wirds ja nicht wirklich besser. Den meisten Frauen fehlt einfach eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Oft habe ich das Gefühl, dass Sie sich Ihrer eigenen Weiblichkeit überhaupt nicht bewusst sind. Dieser Mangel an Weiblichkeit drückt sich zudem in einer gewissen Kälte gegenüber dem anderen Geschlecht aus. Es fehlt einfach diese Leichtigkeit zwischen den Geschlechtern. Diese Magie, wenn Männlichkeit und Weiblichkeit aufeinander treffen. Dieser Umstand setzt sich dann auch teilweise in den Beziehungen fort: Mangel an Leidenschaft, fehlende sexuelle Leidenschaft, allgemeine Kühle und kalte Wesenszüge und häufig eine grundsätzliche "ich bin dagegen Einstellung". Ich habe in letzter Zeit häufiger über die Gründe für dieses Verhalten nachgedacht. Ich glaube, dass dies der Preis für die Errungenschaften den Emanzipation ist. Ich bin niemand, der etwas gegen die Gleichberechtigung von Männern und Frauen hat, aber der Feminismus in der aktuellen Form führt einfach dazu, dass die Männer immer unmännlicher werden (Erziehung durch weibliche Kindergärtner und Lehrerinnen im Kleinkindalter). Auch Männlichkeit an sich ist heute ja nicht positiv besetzt, sondern hauptsächlich negativ. In zahlreichen Medien scheint es gar so als sei der Mann ein Grundübel der heutigen Gesellschaft. Aber auch echte Weiblichkeit gilt heute nicht mehr als positiv. Alle Medien predigen ununterbrochen die Stärke der Frauen, ihre Eigenständigkeit und Möglichkeiten. Frauen lernen, dass Sie eigentlich keinen Mann brauchen. Und das stimmt ja auch. Entweder verdienen sie selbst genug um ohne einen Partner auszukommen oder der Staat unterstützt sie. Auch im Falle einer Trennung weiß die Frau, dass Sie gut versorgt ist, entweder über den Ex- Partner oder den Staat. Meiner Meinung nach führt die gesellschaftlich forcierte Aufhebung der ursprünglichen Geschlechterrollen zu den genannten Problemen. Im Ergebnis siegt bei den Frauen die gesellschaftliche Prägung über die durchaus unterbewusst vorhandene Weiblichkeit. Dies gilt aber genauso für die Männer. Wenn ich mich mit Freunden, die Pick-Up nicht kennen oder sich damit nie wirklich beschäftigt haben unterhalte, spüre ich diese gesellschaftliche Prägung deutlich. Ich kenne einige Männer um die 30, die noch nie eine Frau angesprochen haben oder eine Freundin hatten. Das diese Personen wahrscheinlich auch keinen Sex hatten liegt auf der Hand. Und ich muss in der Gesellschaft mit diesen Leuten echt aufpassen, was ich sage. Für diese Personen sind die Ideen, die hinter Pick-Up stehen sexistisch und misogyn. Mir ist es schon häufiger passiert, dass ich für meiner Meinung nach bloßem männlichen Verhalten angefeindet wurde. Aber ich kann die Gedanken der Personen nachvollziehen, da ich vor Pick-Up genauso gedacht habe. Die Analogie mit der Roten und blauen Pille kommt ja nicht von ungefähr. curt
  3. Lieber mit 40 oder 50 allein vorm neuen Ferseher im Penthouse als mit 55 geschieden und pleite im Plattenbau!
  4. Hier passt das alte Sprichwort: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Man merkt, dass du sehr tief in eurer negativen Beziegungsdynamik gefangen bist und dir ein realistischer Bezug zu eurem Problem abhanden gekommen ist. Mit deiner Aussage zum Verzicht auf Sexualität verstärkst du deine schwache Position in eurer Beziehung zusätzlich. Dir fehlt einfach ein objektiver Blick für das Problem. Ich gehe noch ein Stück weiter und behaupte, dass du einen realistischen Blick gar nicht erreichen kannst, solange du in dieser Beziehung verweilst. Ich versuche es noch einmal, auch wenn ich denke das du aktuell für solche Empfehlungen nicht zugänglich bist: Akzeptiere, dass es in eurer Ehe keine Sexualität mehr geben wird. Stoppe jeden Invest in Bezug auf Sexualität (kein C&F, Push&Pull etc.). Konzentriere dich hauptsächlich auf dich und dein Leben. Bereite dich gedanklich auf eine Trennung vor. Aber so wie ich dich einschätze, wirst du den harten Weg gehen. Du wirst investieren, rationalisieren und resignieren. Aber am Ende wirst du akzeptieren oder gehen. Die einzige Frage ist nur, wie lange es dauert und wie sich das ganze auf deine Psyche auswirkt. Die Auswirkungen auf deine seelische Gesundheit solltest du wirklich nicht unterschätzten. Alles Gute, curt
  5. Hallo Lil'Rascal, du sprichst in deinem Eingangsposting ein häufiges Beziehungsproblem an. Gleich vorweg: Ein "Patentrezept" um die Lust wieder zu wecken gibt es leider nicht. Infolge eigener Erfahrungen und einer intensiveren Beschäftigung mit der Thematik möchte ich kurz auf folgende Punkte eingehen: 1. Hat Sie Spaß am Sex? Kann Sie Sex grundsätzlich genießen? Die Fragen scheinen banal und du hast Sie ja in den obigen Postings bereits sehr schnell wie folgt beantwortet: Ich würde dir jedoch empfehlen, an diese Fragen einmal vollkommen unvoreingenommen heranzugehen. Versuche einfach mal in Betracht zu ziehen, dass deine Partnerin anders als du selbst keinen Spaß am Sex hat und vielleicht auch nie gehabt hat. Ziehe auch in Betracht, dass deine Partnerin dir bisher immer, fast immer oder sehr häufig etwas vorgespielt hat. Hast du vor deiner jetzigen Partnerin umfassende sexuelle Erfahrungen mit anderen Frauen gemacht? Kannst du Ihr Verhlten mit dem Verhalten anderer Frauen vergleichen? In Lob des Sexismus (LdS) werden Frauen mit einer "gestörten" Sexualität als LD bezeichnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man von Frigide und in der Medizin von Sexualstörungen. In einem Internetforum ist es schwierig darzustellen, wie sich diese Umstände in einer Beziehung äußern. Diesbezüglich solltest du dich allgemein im Internet informieren (Internetforen zu unlustigen Partnerr, medizinische Internetseiten). Diese Arbeit kann ich dir leider nicht abnehmen. Aber meiner Meinung nach musst du zunächst einmal herausfinden ob die Sexualität deiner Frau aktuell beschädigt ist oder vielleicht auch schon immer war. Sofern eine sexuelle Störung vorliegt, besteht nahezu keine Hoffnung auf Besserung. Die Persönlichkeit einer 41-jährigen Frau ist vollständig ausgeprägt. Externe Änderungsanregungen sind zum scheitern veruteilt. Auch ein eigener Anspruch der Frau, etwas zu ändern dürfte nicht bestehen, da Sie dies sonst schon längst in Angriff genommen hätte. Anmerkung: Diese Sichtweise ist im Pickupforum äußerst unbeliebt, da Sie sich vom Mann nicht beeinflussen lässt und damit diametral entgegengesetzt zur PickUp- Philosophie steht: "Alles ist mit der richtigen Technik möglich!". 2. Andere Gründe für Ihre Lustlosigkeit Wenn du Punkt 1 ausschließen kannst, kommen wir in den Bereich PickUp oder auch nicht. Du wirst hier zahlreiche Anregungen finden um das Problem anzugehen (Beta-Blocker, Konkurrenz, Fremdgehen, Verführung etc.). Meines Erachtens sind dies jedoch alles kindliche Spielereien. Nach meiner Erfahrung hast du ein nahezu unlösbares Beziehungsproblem. Wenn du andere Foren durchstöberst wird du in fast allen Fällen zu folgendem Ergebnis bzw. folgenden Lösungen kommen: 1. Akzeptanz der Situation und Arrangierung mit einem sexlosen Leben 2. Sex mit anderen Frauen (heimlich oder offene Beziehung) 3. Trennung und Neuorientierung 3. Ausblick Na, schlottern dir schon die Knie? Keine Angst...! Deine Situation scheint gar nicht so schlecht zu sein: Das Wichtigste: Du hast keine Kinder mit deiner Frau (sorg dafür, dass es auch so bleibt)! Damit fehlt deiner Frau das wohl mächtigste Mittel um einen Mann an sich zu binden. Weiterhin schreibst du, dass deine Frau immer gearbeitet hat. Unterhaltsansprüche und Vermögensansprüche (ggf. Zugewinnausgleich) sind u.U. minimal. Die bloße Einreichung der Scheidungspapiere entlässt dich aus deiner miserablen Situation! Lass dir ggf. die Situation grob von einem Anwalt erläutern (ggf. nur zur Beruhigung). Die Erkenntnis gibt dir Oberwasser. Und genau hier liegt meines Erchtens die Lösung für dein Problem: Schließe mit der ehelichen Sexualität ab. Damit nimmst du Ihr auch das letzte Druckmittel. Mach dir klar, dass es auch ohne Sie geht und subkommuniziere Ihr das. Sei bereit die Ehe zu verlassen. Du wirst dich wundern welche Energie diese Erkenntnisse in dir auslösen werden. Alles Gute, curt
  6. Ich hatte ne zeitlang auch Probleme mit der Qualität von Boxer Shorts. Bin jetzt fast vollständig auf "Björn Borg" Boxer umgestiegen. Die Qualität passt und wenn man Sie im Sale bei Amazon kauft passt auch der Preis.
  7. Nein, es betrifft nicht alle Frauen. Aber es betrifft einen nicht unbeachtlichen Teil aller Frauen. Die in dem Buch LdS zu findende Bezeichnung LD ist eigentlich nur "alter Wein in neuen Schläuchen". Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diese Frauen als frigide (lat. frigidus „kühl, kalt“, historisch auch Geschlechtskälte bzw. Gefühlskälte) bezeichnet. In der Medizin läuft das ganze unter dem Begriff Sexualstörungen. Wenn man sich die Zeit nimmt und sich in die Thematik einliest findet man auch Informationen zur Häufigkeit von Frigidität bei Frauen. In zahlreichen Quellen wird bezüglich der Häufigkeit von Frigidität bei Frauen von einem Anteil von ca. 1/3 ausgegangen (temporär oder dauerhaft). M.E. ist dieser Wert nicht zu hoch gegriffen. Ich befürchte, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist. Bei Recherchen stößt man auch oft auf den Hinweis, dass Frigidität eine starke Kombordität zu anderen psychischen Störungen aufweist. Und bei dem Wert von 1/3 geht es nur um Sexualstörungen. Wenn man zu diesem erschreckend hohen Wert auch andere psychische Störungen oder bloße schwere Charaktermängel hinzuzählt, ist die Wahrscheinlichkeit an eine problematische Frau zu geraten oder diese gar zu heiraten für unerfahrene Männer nicht gerade gering. Gib in Zukunft verlässliche Quellen an, bevor du mit Halbwissen und Unwahrheiten um dich wirfst.Da ich kein Mediziner bin muss ich mich auf Sekundärquellen und Zusammenfassungen verlassen. Aber kurzes googeln unter den Schlagwörtern "Sexualstörungen" und "Häufigkeit" ergibt sofort folgende Sekundärquelle: http://www.sexmedpedia.com/artikel/ueberblick-sexuelle-funktionsstoerungen-der-frau "Die Ergebnisse verschiedener großer Befragungen zeigen, dass sexuelle Dysfunktionen weit verbreitet sind und etwa jede dritte Frau über sexuelle Probleme berichtet. In Abb. 3 sind die Ergebnisse einer US-amerikanischen Repräsentativstudie (National Health and Social Life Survey = NHSLS) zusammengefasst (Laumann et al., 1994; 1999), deren Resultate auch von neueren europäischen Erhebungen wie der WISHeS-Studie (Women’s International Survey on Health and Sexuality; Dennerstein et al., 2006) bestätigt werden. In diesen und anderen Studien werden von den Frauen am häufigsten mangelnde Lust zur Sexualität angegeben (ca. 20-40 %), gefolgt von Orgasmus- und Erregungsproblemen (ca. 10-30 %) und Schmerzen beim Verkehr (ca. 10-20 %). Wenngleich sich diese Angaben der Frauen auf subjektiv erlebte Probleme beziehen, die nicht in jedem Fall die Kriterien einer sexuellen Störung erfüllen, ist festzuhalten, dass sexuelle Dysfunktionen bei Frauen noch häufiger als bei Männern vorkommen und ein ernst zu nehmendes Gesundheitsproblem sind, auch deshalb, weil diese Probleme sehr oft mit anderen körperlichen oder psychischen Krankheiten im Zusammenhang stehen." Prävalenz sexueller Funktionsstörungen bei Frauen in Abhängigkeit vom Lebensalter (in Prozent). Foto: U. Hartmann:
  8. Nein, es betrifft nicht alle Frauen. Aber es betrifft einen nicht unbeachtlichen Teil aller Frauen. Die in dem Buch LdS zu findende Bezeichnung LD ist eigentlich nur "alter Wein in neuen Schläuchen". Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diese Frauen als frigide (lat. frigidus „kühl, kalt“, historisch auch Geschlechtskälte bzw. Gefühlskälte) bezeichnet. In der Medizin läuft das ganze unter dem Begriff Sexualstörungen. Wenn man sich die Zeit nimmt und sich in die Thematik einliest findet man auch Informationen zur Häufigkeit von Frigidität bei Frauen. In zahlreichen Quellen wird bezüglich der Häufigkeit von Frigidität bei Frauen von einem Anteil von ca. 1/3 ausgegangen (temporär oder dauerhaft). M.E. ist dieser Wert nicht zu hoch gegriffen. Ich befürchte, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist. Bei Recherchen stößt man auch oft auf den Hinweis, dass Frigidität eine starke Komorbidität zu anderen psychischen Störungen aufweist. Und bei dem Wert von 1/3 geht es nur um Sexualstörungen. Wenn man zu diesem erschreckend hohen Wert auch andere psychische Störungen oder bloße schwere Charaktermängel hinzuzählt, ist die Wahrscheinlichkeit an eine problematische Frau zu geraten oder diese gar zu heiraten für unerfahrene Männer nicht gerade gering.
  9. Oh. Das klingt für mich sehr selbstbezogen.Wenn ich eine Frau lieben würde, dann wäre es mir wichtig, dass es ihr gut geht. Nur mal so. Ich gehe noch weiter: Eine Beziehung einzugehen ist immer selbstbezogen und zwar insofern, dass sie stets darauf gerichtet ist, eine Erfüllung der eignenen Bedürfnisse (Anerkennung, Sex etc.) herbeizuführen. Sind sich beide Parteien dessen bewusst, führt die Erfüllung der Bedürfnisse des einen Partners auch zur Erfüllung der Bedürfnisse des anderen Partners. curt
  10. Aus deinem Blickwinkel ist das unterwürfig. Aus meinem Blickwinkel ziehe ich selber Lust aus der Befriedigung der Bedürfnisse meines Partners. In diesem Punkt treffen halt zwei im Grundsatz verschiedene Lebenseinstellungen aufeinander. Die Frage ist nur, welche der beiden zu dauerhaftem Glück führt. curt