Depression und mangelndes Selbstbewusstsein durch schlechte Zahnarztarbeit [Mit Bild]

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Hallo zusammen,

ich bin mir nicht sicher, ob das Thema in diesem Unterforum richtig ist. So richtig passt irgendwie keins. Falls nötig, bitte verschieben!

Es geht um folgendes Problem:

Aufgrund eines Unfalls musste mir einer meiner oberen Schneidezähne gezogen und durch ein Implantat ersetzt werden. Der Nachbarzahn musste abgeschliffen und überkront werden. Somit sind die beiden sichtbarsten Zähne bei mir jetzt künstlich. Die Behandlung wurde vor etwa 3 Jahren abgeschlossen und seitdem plagen mich Depressionen und ein sehr geringes Selbstbewusstsein, außerdem zunehmende soziale Isolation und extreme Stimmungsschwankungen. Grund: Siehe Bild unten.

Meiner Meinung nach ist das Ergebnis aus folgenden Gründen optisch nicht befriedigend:

  1. Unnatürliche Zahnfleischlinie
  2. Form der Zähne ist nicht symmetrisch
  3. In der Ecke zw. Implantatskrone und natürlichem Nachbarzahn ist eine Lücke im Zahnfleisch, die so aussieht als sei die Stelle am Zahn schwarz
  4. Der Übergang vom Zahnfleisch zum oberen Rand der Krone ist schlecht, es sieht so aus als sei der Zahn dort verfärbt

Hier ein Bild:

implantat.jpg

Neben der Optik habe ich durch das Implantat auch einen Sprachfehler bekommen ("s" und "z" kann ich nicht mehr so scharf aussprechen wie vorher), Logopädiebehandlung erfolglos. Die Behandlung für das Implantat hat etwa ein Jahr gedauert und mich 4500€ gekostet, was für mich als Student damals sehr viel Geld war. Leider hatte ich keine Zahnzusatzversicherung, die hätte wahrscheinlich alles bezahlt.

Da ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin und mich auch dafür schäme, versuche ich es beim Lachen immer zu verstecken. Das resultiert bei mir in einem unnatürlichen Lachen und ich wirke komisch auf andere Leute. Eine Freundin eines Kumpels hat mir in besoffenem Zustand mal gesagt "That is such a fake smile" und damit hatte sie auch recht. Alkohol macht halt ehrlich. Aber ich kann es mir nicht vorstellen, normal zu lachen. Ehrlich gesagt habe ich es in den 3 Jahren auch verlernt. Selbst wenn ich allein vor meinem Rechner sitze und lachen muss, lache ich nicht mehr normal, mein Gehirn hat sich schon so an das "fake smile" gewöhnt.

Ich hoffe, mein Problem wurde deutlich genug. Warum ich hier schreibe?

  • Mich würde interessieren, ob es hier Leute gibt, die ähnliche Probleme haben?
  • Oder vielleicht jemanden, der zwar kein Implantat, dafür aber "hässliche" natürliche Zähne hat? Wie geht ihr damit um?
  • Wie wirkt das Bild auf euch? Steigere ich mich hinein und es sieht gar nicht so schlecht aus?

Ich fühle mich jedenfalls sehr unwohl damit und mit diesem Selbstbewusstsein ist es mir leider auch nicht möglich, Frauen kennenzulernen, geschweige denn mich diesen anzunähern. Denn wenn ich immer nur seltsam grinse statt zu lachen, wirke ich wie ein Freak.

Da wahrscheinlich der Vorschlag kommen wird, alles nochmal neu machen zu lassen: Ich habe mir dies schon oft überlegt, aber es sprechen leider Gründe dagegen:

  1. Der Knochen würde bei einer Explantation wahrscheinlich stark zerstört werden und das Ergebnis wäre hinterher möglicherweise noch schlechter.
  2. Die Behandlung würde mindestens 1 Jahr, eher 1,5 Jahre dauern (Aussage vom ZA)
  3. Die Kosten würden bei mindestens 5000€ liegen (eher deutlich mehr, da ich zu einem echten Profi gehen würde, der sich explizit auf Frontzahnimplantate mit ansprechender Optik spezialisiert hat)
  4. Es besteht keinerlei Garantie, dass es hinterher besser aussieht. Im schlimmsten Fall sieht es noch schlimmer aus

Mir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als mich damit abzufinden. Ich bin seit über 6 Jahren single und ich sehe derzeit keine Hoffnung, dass sich dies mit meiner derzeitigen Verfassung ändert. Wie komme ich aus dem Loch heraus?

Ich freue mich über jegliche konstruktive Antwort!

bearbeitet von d3adl0ck
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Ich finde es gar nicht schlimm. Klar sieht man es, aber auf dem Bild liegt nunmal der Fokus auf den Zähnen. Aber ansonsten sieht es völlig normal aus!

Was mir mehr auffällt ist, dass deine Oberlippe ziemlich bewusst nach oben gedrückt wird. Ich hoffe doch, dass du das extra, für das Foto gemacht hast. Sieht so auch dein Normales Lachen/Lächeln aus? Das wirkt ziemlich steif und unnatürlich.

Lass dich nicht wegen dem einen Merkmal unterkriegen, das fällt gar nicht auf!

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vor einer Stunde, Puzl schrieb:

sieht es völlig normal aus

Nein, es sieht nicht völlig normal aus. So ehrlich darf man dann auch sein wenn hier jemand um Meinungen bittet. Das liegt aber weniger am Implantat, sondern am zurückgegangenen Zahnfleisch an beinah allen Zähnen (eigentlich sehen nur der linke 1er und der rechte 2er so aus, als hätten sie ihre natürliche Linie noch) und den etwas fleckigen Zähnen (zumindest sehen sie auf dem Bild mit dem Licht fleckig aus).
Dagegen kann man aber was tun, ganz ohne an das Implantat zu gehen: Schleimhauttransplantation für das Zahnfleisch, PZR gegen die Flecken. Kostet idR natürlich, wobei die Kosten für eine PZR sich sehr in Grenzen halten und man damit nicht nur der Optik, sondern auch der Gesundheit was gutes tut (eh klar). Ich würde, wenn wirklich eine Veränderung gewollt ist, einfach mal zu mehreren (!) Spezialisten gehen und mich beraten lassen, anschließend Kostenvoranschläge bei der KK einreichen und dann mal schauen. Mit dem wieder aufgepolsterten Zahnfleisch sollte btw. auch die dunkle Stelle über dem Implantat abgedeckt sein.

@d3adl0ck : Natürlich steigerst du dich etwas rein, das ist aber recht normal wenn man etwas hat, womit man sich unwohl fühlt. Ist bei nem Fleck auf dem weißen Shirt ja nicht anders. Dann denkt man, dass die ganze Welt nichts anderes zu tun hat, als den vermeintlichen Makel anzustarren. Ist aber nicht so. Den meisten Leuten werden deine Zähne kaum auffallen, so schlimm wie es in deinem Kopf ist, ist es auch wirklich nicht. Damit abfinden musst du dich aber wie oben geschrieben auch nicht, es gibt heutzutage unfassbar viele Möglichkeiten.

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Ohja... die lieben Zähne. Ich hatte es mir nach deiner Beschreibung viel schlimmer vorgestellt.

Meine Zähne haben schon immer einen gelblichen Touch (rauche nicht, Tee in Maßen) und was das ganze hervorhebt sind weiße Flecken in der Zahnsubstanz. Es ist schon auffällig, weil mich hin und wieder Menschen darauf ansprechen. Mein Vater hat mich immer wieder gefragt ob ich nicht Keramikblenden drübersetzen lassen möchte. Nö, danke. Könnte man natürlich machen, aber es gehört zu mir. Dafür musste ich nie eine Spange tragen, habe nur wenige Plomben und der ZA meinte letztens ich hätte ein gesundes Gebiss für mein Alter.

Versteife dich nicht auf deinen vermeintlichen Makel. Schau was an dir positiv ist, was du an dir magst.

Noch so ein Ding. Mein Vater hat mir engliegende, kleine Augen vererbt. Das ist auch nur suboptimal und entspricht nicht dem Schönheitsideal. Wenn ich dann einmal Kajal und Wimperntusche benutze fällt den Menschen immer sofort auf, dass ich "krasse" dunkelblaue Augen habe. 

Deine Zähne grenzen dich gewiss nicht gesellschaftlich aus. Wenn du aus dieser Gedankenspirale aber nicht hinauskommst, würde ich auch mal empfehlen nach einem Therapeuten zu suchen.

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Ob mir das auffallen würde, wenn ich dich so sehe und mit dir spreche - wahrscheinlich schon. Dir fällt ja auch auf, wenn dein Gegenüber eine Hakennase oder ein großes Muttermal auf der Wange hat. Man sieht es. Aber dieses EINE Merkmal ist nur Teil des Gesamteindrucks eines Menschen. Deshalb registrieren es die meisten Menschen gar nicht bewusst bzw. können es nicht benennen. Wenn du ansonsten ein gepflegtes und attraktives Erscheinungsbild hast, wird dieser eine "Makel" deiner Optik keinen Abbruch tun. Wenn du aber anfängst, ein Ding draus zu machen und deshalb nicht mehr / künstlich lächelst, deine Zähne verbirgst - DANN beginnnt es auch anderen Menschen mehr und mehr aufzufallen. Im Prinzip hast du nur zwei Optionen:

Akzeptieren. Da das leichter gesagt als getan ist, wohl nur mit professioneller Unterstützung.

Ändern. Neues Implantat scheint in der Tat sehr risikoreich. Kann man da nicht Veneers drüberlegen, oder denke ich da zu einfach? Abgesehen von dem Implantat sind deine Zähne ja gerade und symmetrisch. Es gibt Menschen, die haben Lücken zwischen den Zähnen, von Natur aus unterschiedlich große Zähne... und auch da können diese Keramikblenden einiges richten. Bin da aber kein Experte, nur eine Idee.

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No homo, aber schönes Lächeln. Verstehe dein Problem nicht. Du steckst viel zu sehr mit deinem Fokus in "Zähne sind nicht perfekt!!", dass du das Gesamtbild, dich, gar nicht mehr wahrnimmst.

Du kannst dich genauso gut auf die fehlenden 2cm Schwanzlänge fokussieren, wirste auch nicht glücklicher von.

Fokussiere dich mal mehr auf das, was du bereits hast (und dazu gehört ein schönes Lächeln).

 

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Also schlimm finde ich es nicht! Die linke Seite sieht man, ok. Ich wäre froh, wenn meine Zähne so abgeschliffen und gerade wären 🙂

Ist die Behandlung von einem einzigen Zahn echt so teuer? 

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vor 12 Stunden, d3adl0ck schrieb:

Hallo zusammen,

ich bin mir nicht sicher, ob das Thema in diesem Unterforum richtig ist. So richtig passt irgendwie keins. Falls nötig, bitte verschieben!

Es geht um folgendes Problem:

Aufgrund eines Unfalls musste mir einer meiner oberen Schneidezähne gezogen und durch ein Implantat ersetzt werden. Der Nachbarzahn musste abgeschliffen und überkront werden. Somit sind die beiden sichtbarsten Zähne bei mir jetzt künstlich. Die Behandlung wurde vor etwa 3 Jahren abgeschlossen und seitdem plagen mich Depressionen und ein sehr geringes Selbstbewusstsein, außerdem zunehmende soziale Isolation und extreme Stimmungsschwankungen. Grund: Siehe Bild unten.

Meiner Meinung nach ist das Ergebnis aus folgenden Gründen optisch nicht befriedigend:

  1. Unnatürliche Zahnfleischlinie
  2. Form der Zähne ist nicht symmetrisch
  3. In der Ecke zw. Implantatskrone und natürlichem Nachbarzahn ist eine Lücke im Zahnfleisch, die so aussieht als sei die Stelle am Zahn schwarz
  4. Der Übergang vom Zahnfleisch zum oberen Rand der Krone ist schlecht, es sieht so aus als sei der Zahn dort verfärbt

Hier ein Bild:

implantat.jpg

Neben der Optik habe ich durch das Implantat auch einen Sprachfehler bekommen ("s" und "z" kann ich nicht mehr so scharf aussprechen wie vorher), Logopädiebehandlung erfolglos. Die Behandlung für das Implantat hat etwa ein Jahr gedauert und mich 4500€ gekostet, was für mich als Student damals sehr viel Geld war. Leider hatte ich keine Zahnzusatzversicherung, die hätte wahrscheinlich alles bezahlt.

Da ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin und mich auch dafür schäme, versuche ich es beim Lachen immer zu verstecken. Das resultiert bei mir in einem unnatürlichen Lachen und ich wirke komisch auf andere Leute. Eine Freundin eines Kumpels hat mir in besoffenem Zustand mal gesagt "That is such a fake smile" und damit hatte sie auch recht. Alkohol macht halt ehrlich. Aber ich kann es mir nicht vorstellen, normal zu lachen. Ehrlich gesagt habe ich es in den 3 Jahren auch verlernt. Selbst wenn ich allein vor meinem Rechner sitze und lachen muss, lache ich nicht mehr normal, mein Gehirn hat sich schon so an das "fake smile" gewöhnt.

Ich hoffe, mein Problem wurde deutlich genug. Warum ich hier schreibe?

  • Mich würde interessieren, ob es hier Leute gibt, die ähnliche Probleme haben?
  • Oder vielleicht jemanden, der zwar kein Implantat, dafür aber "hässliche" natürliche Zähne hat? Wie geht ihr damit um?
  • Wie wirkt das Bild auf euch? Steigere ich mich hinein und es sieht gar nicht so schlecht aus?

Ich fühle mich jedenfalls sehr unwohl damit und mit diesem Selbstbewusstsein ist es mir leider auch nicht möglich, Frauen kennenzulernen, geschweige denn mich diesen anzunähern. Denn wenn ich immer nur seltsam grinse statt zu lachen, wirke ich wie ein Freak.

Da wahrscheinlich der Vorschlag kommen wird, alles nochmal neu machen zu lassen: Ich habe mir dies schon oft überlegt, aber es sprechen leider Gründe dagegen:

  1. Der Knochen würde bei einer Explantation wahrscheinlich stark zerstört werden und das Ergebnis wäre hinterher möglicherweise noch schlechter.
  2. Die Behandlung würde mindestens 1 Jahr, eher 1,5 Jahre dauern (Aussage vom ZA)
  3. Die Kosten würden bei mindestens 5000€ liegen (eher deutlich mehr, da ich zu einem echten Profi gehen würde, der sich explizit auf Frontzahnimplantate mit ansprechender Optik spezialisiert hat)
  4. Es besteht keinerlei Garantie, dass es hinterher besser aussieht. Im schlimmsten Fall sieht es noch schlimmer aus

Mir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als mich damit abzufinden. Ich bin seit über 6 Jahren single und ich sehe derzeit keine Hoffnung, dass sich dies mit meiner derzeitigen Verfassung ändert. Wie komme ich aus dem Loch heraus?

Ich freue mich über jegliche konstruktive Antwort!

Hallo vorne weg du hast den Fokus zu sehr darauf!

Allerdings wenn dich das so sehr stört, besteht die Möglichkeit was zu ändern.

Weniger Kosten intensiv.

Implantate werden mit bestimmten gingivaformern vor der definitiven Versorgung versorgt.

Diese dienen dazu die optimale Form fürs Zahnfleisch vorzuformen^^.

Es gibt zu den Implantaten verschiedene Größen dafür.

Man könnte dass Zahnfleisch etwas weg kautern.

Angleichen an den 21 von der Höhe des Zahnfleischs, zum ausheilen mit einem größeren gingivaformer versorgen und ein Provi so lange rüber.

Dann würde ich den zahnhals farblich, von der Implantatkrone noch anpassen. Sodass es natürlicher wirkt.

Zudem kann man an die Krone im Labor etwas Keramik anbrennen, sodass der Zahnzwischenraum geschlossen ist & die dunkle Stelle nicht mehr zu sehen ist.;-)

Alles in einem machbar und nicht so Kosten intensiv wie du dachtest.  

Lieber Gruß

 

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Mal ein kurzer Einwurf eines Betroffenen: Ich hab unsäglich schlechte Zahnsubstanz geerbt, und dazu noch schlechte Zahnärzte erlebt, die einiges verbockt haben. In letzter Konsequenz hab ich jetzt, einige Jahre später, wirklich viele Baustellen im Mund, und bin schon seit Monaten dran, das richten zu lassen - und habe deshalb aktuell Zahnlücken an den Frontzähnen. 

Fällt natürlich sofort auf, ist wirklich nicht schön usw... Ich hab mich aber trotzdem dafür entschieden, damit "ganz normal" umzugehen, und eben zu akzeptieren, dass das jetzt auffällt, und die Leute das sehen. Und es ist erstaunlich, wie wenig sich mein Leben verändert hat, wie wenig Leute darauf reagieren. Klar fragt mal jemand, aber das sind eher die Wenigsten. Ich hab mit einer der Zahnlücken sogar ein Bewerbungsgespräch gehabt, und den Job bekommen...

Bei dir finde ich es übrigens noch wesentlich unproblematischer als bei mir. Zum einen, weil man sieht, dass sich um den Schaden gekümmert wurde. Zum anderen aber auch, weil es ein Unfall war - das hat beides weniger den Touch von "putzt nie Zähne und ist selbst schuld"... Sieh es doch mal so: natürlich sieht man das. Aber nicht extrem, und vor allem hast du eine Geschichte dazu. Du hattest einen Unfall, du hast seitdem eine "Narbe". Nichts anderes ist das - und das ist einfach ein Stück deines Lebens, was dich vielleicht nicht perfekt und mega hübsch, aber immerhin individuell und menschlich macht. 

Heißt, wenn du nochmal was an dir ändern willst, dann würde ich dir auch eher raten, in Richtung Coaching oder gar Therapie zu gehen. Also deine innere Haltung zu ändern statt der Zähne. 

Was mich als Frau jetzt allerdings stören würde bei dir, sind diese Barthaare, die da schon über die Lippe wachsen. Vielleicht ist es die Pose, aber die kommen mir viel zu lang vor. 

bearbeitet von Nahilaa
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hab unästhetischere Zähne und damit auch ne Zeit lang zu kämpfen gehabt 

1. Fehler: nur auf die Zähne und nicht auf das Gesamtbild oder halt Gesicht fokussieren 

2. Fehler: überkritische Selbstwahrnehmung. Anekdote: tolles Mädchen beim Sport kennengelernt, sexy und süß, ihre schlechten Zähne (und lustigerweise hatte sie denselben Makel wie ich) sind mir erst nach Monaten aufgefallen, obwohl sie ständig am Lachen war. Fand sie ab da noch reizender, so eine Transformation zu Charakterzähnen.

Dachte mir dann, das kann ich auch. Empfinde meine nicht mehr als Makel. Problem solved.

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Meiner Meinung nach können dir hier nur ein Zahnarzt und ein Psychologe helfen.

1. weil du vermutlich schon immer tiefer liegende, mentale Probleme hattest, die durch den Vorfall zu Tage gefördert wurden ( und absolut nicht gesund klingen )

2. weil Zähne durchaus die gesamte Gesundheit negativ beeinflussen können ( von Kopfschmerzen bis Herzinfarkt ist alles möglich ), daher sollte eine Lösung bzw. mögliche Korrektur für deine Implantate besprochen werden.

 

Hier im Forum können Wir dazu nicht viel Hilfe bieten. Selbst wenn du hier einen professionellen Psychologen triffst, kann der dir per Internet nicht grade viel helfen.

 

Ich kenne diese ungesunde Fixierung auf eigene Unzulänglichkeiten von mir selbst ( kämpfe auch schon lange mit einem niedrigen Selbstwertgefühl ) und deine Story könnte auch von Mir sein, nur mit anderen körperlichen und sozialen sowie mentalen Problemen. Wenn du alleine nicht mehr dagegen ankommst, ist der Gang zu einem Psychologen wohl das Beste, was man für sich selbst tuen kann 😉

 

Viel Glück weiterhin und mach dihc nicht kaputt! Das muss sich doch irgendwie regeln lassen.

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Hi,

ich möchte mich für die vielen Antworten bedanken und mich entschuldigen, dass ich so lange nicht reagiert habe. Ich konnte mich erst jetzt überwinden, die Einträge hier zu lesen, da ich das schlimmste befürchtet habe. Außerdem hatte ich zeitweise wieder ziemlich depressive Phasen. Aber es ist ja anscheinend nicht ganz so schlimm wie ich gedacht habe. Vielen Dank für die ehrlichen Rückmeldungen!

Ich gehe im Folgenden auf einzelne Teile ein (sorry, wird etwas länger)

Am 9.1.2019 um 00:31 , Puzl schrieb:

Was mir mehr auffällt ist, dass deine Oberlippe ziemlich bewusst nach oben gedrückt wird. Ich hoffe doch, dass du das extra, für das Foto gemacht hast. Sieht so auch dein Normales Lachen/Lächeln aus? Das wirkt ziemlich steif und unnatürlich.

Lass dich nicht wegen dem einen Merkmal unterkriegen, das fällt gar nicht auf!

Ja, ich habe die Oberlippe für das Foto bewusst nach oben gezogen. Mein "normales" Lächeln sieht aber auch sehr verkrampft aus, aber auf eine andere Art. Das Lächeln ist asymmatrisch weiter nach links gezogen, so dass man den Rand des Implantats nicht sieht. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal ein natürliches Lächeln hatte. Ich hoffe, dass es sich jetzt wieder normalisiert, wo ich weiß, dass es nicht so abartig aussieht wie ich es mir einbilde.

 

Am 9.1.2019 um 01:53 , saian schrieb:

Mir wäre es im Leben nicht aufgefallen.

Okay, sind keine gebleachten, papierweißen Instagram-Zähne.
Was mir aber auffällt: Irgendwoher kommen da Haare, die da eher nicht hingehören.

Das Geld würde ich in eine Psychotherapie investieren.

Die Haare sind Barthaare :-D
Psychotherapie kann ich allerfrühestens im Juni machen, weil ich gerade in einem Auslandssemester in Amerika bin. Was für eine Art von Therapie würde sich da anbieten? Ich wüsste gar nicht, zu welchem Arzt ich damit gehen muss. Ein normaler Psychologe? Oder erstmal zum Hausarzt?

 

Am 9.1.2019 um 02:15 , Elisa_Day schrieb:

Nein, es sieht nicht völlig normal aus. So ehrlich darf man dann auch sein wenn hier jemand um Meinungen bittet. Das liegt aber weniger am Implantat, sondern am zurückgegangenen Zahnfleisch an beinah allen Zähnen (eigentlich sehen nur der linke 1er und der rechte 2er so aus, als hätten sie ihre natürliche Linie noch) und den etwas fleckigen Zähnen (zumindest sehen sie auf dem Bild mit dem Licht fleckig aus).

Danke! Die Flecken kommen durch Flourid-Tabletten, die ich als Kind bekommen habe und nicht durch mangelndes Zähneputzen. Das mit dem zurückgegangenen Zahnfleisch könnte durch die Zahnspange kommen, die ich von 16-18 hatte. Laut meinem Zahnarzt ist der Rückgang aber in einem normalen Rahmen und nicht schlimm. Es sieht nur durch die Flecken so komisch aus.
Die Zahnfleischlinie am 21er und 11er ist nicht gerade, weil sich das Zahnfleisch immer nach der Knochenhöhe richtet und der Knochen nicht auf die richtige Höhe gebracht wurde, bevor implantiert wurde. Das hat mir vorher aber leider keiner gesagt, sonst hätte ich mich vorher ausgiebig informiert, was man da machen kann. Ich habe einfach dem Arzt vertraut, der mir gesagt hat, dass man das Ergebnis nicht von echten Zähnen unterscheiden kann. Nachher ist man halt immer schlauer

 

Zitat

Dagegen kann man aber was tun, ganz ohne an das Implantat zu gehen: Schleimhauttransplantation für das Zahnfleisch, PZR gegen die Flecken. Kostet idR natürlich, wobei die Kosten für eine PZR sich sehr in Grenzen halten und man damit nicht nur der Optik, sondern auch der Gesundheit was gutes tut (eh klar). Ich würde, wenn wirklich eine Veränderung gewollt ist, einfach mal zu mehreren (!) Spezialisten gehen und mich beraten lassen, anschließend Kostenvoranschläge bei der KK einreichen und dann mal schauen. Mit dem wieder aufgepolsterten Zahnfleisch sollte btw. auch die dunkle Stelle über dem Implantat abgedeckt sein.

Zur PZR: Ich lasse 2x im Jahr eine PZR machen (da meine Versicherung die zahlt) und die Flecken lassen sich nicht dadurch entfernen. Ich habe sogar schon Bleaching beim ZA versucht und es hat sich nicht verändert. Die Verfärbungen sind einfach viel zu tief im Zahnschmelz drin (dank den Flourid-Tabletten als Kleinkind... Wusste man damals scheinbar nicht besser. Mein ZA hat mir die verschrieben)
Im Übrigen bin ich am Überlegen, keine PZR mehr machen zu lassen, da meine Zähne danach immer weh tun, das Zahnfleisch gefühlt weiter zurückgeht und in diversen Foren mehrere Leute von negativen Effekten berichten. Ich putze 2x am Tag mit einer elektr. Zahnbürste, Zahnseide und Mundspülung, das sollte eigentlich reichen. Außerdem trinke ich viel Wasser und spüle dabei nach dem Essen meine Zähne, wenn ich sie nicht sowieso putzen würde. Ich habe auch abgesehen von den Frontzähnen sehr gesunde Zähne und in meinem Leben erst eine einzige Füllung bekommen.
Zur Zahnfleischtransplantation: Darüber habe ich meinem meinem ZA und Kieferchirurgen bereits geredet. Sie würden es machen, sehen aber die Erfolgschancen bei 50%. Die Frage ist auch, ob es dauerhaft bleiben würde oder sich aufgrund der Knochenhöhe wieder zurückbildet. Aber ja, ich denke ich würde einen Versuch wagen und hoffe, dass es im schlimmsten Fall so bleibt wie jetzt und nicht noch schlimmer aussieht.
Bevor ich das machen lasse, würde ich mir selbstverständlich diesmal mehrere Meinungen einholen und zu Ärzten gehen, die auf Ästhetik spezialisiert sind.

 

Zitat

Natürlich steigerst du dich etwas rein, das ist aber recht normal wenn man etwas hat, womit man sich unwohl fühlt. [...] Dann denkt man, dass die ganze Welt nichts anderes zu tun hat, als den vermeintlichen Makel anzustarren. Ist aber nicht so. Den meisten Leuten werden deine Zähne kaum auffallen, so schlimm wie es in deinem Kopf ist, ist es auch wirklich nicht. Damit abfinden musst du dich aber wie oben geschrieben auch nicht, es gibt heutzutage unfassbar viele Möglichkeiten.

Ein Faktor, der bei mir neben der Ästhetik eine Rolle spielt, ist dass es auf potentielle Dates ekelerregnd wirken könnte, weil in der Lücke essen hängen bleiben kann, es evtl. unhygienisch aussieht, etc. Ist das nur eine Einbildung?

 

Am 9.1.2019 um 03:30 , Minou schrieb:

Funfact: Ich hab durch konsequente höhere Vitamin D-Zufuhr richtig gesundes Zahnfleisch bekommen. Davor war immer Gezicke mit zu tiefe Taschen und Bluterei bei der Zahnreinigung. Seitdem der Spiegel gut ist, nix mehr außer viel Lobhudelei von meiner Zahnärztin.  Also bevor jetzt auch noch am Zahnfleisch rumgeschnippelt wird, könntest Du vielleicht erstmal damit anfangen. 

Danke für den Tip. Lustigerweise kam gerade heute mein Vitamin D an, das nehme ich jetzt wieder. Aber ich glaube nicht, dass sich bei mir dadurch was ändern wird. Ich habe schon öfter Vitamin D supplementiert und nicht wirklich einen Unterschied bemerkt. Wahrscheinlich war mein Spiegel einfach nie niedrig genug. Wieviel I.E. nimmst du denn? Ich nehme 5.000 I.E. am Tag zusammen mit Vitamin K2 und für die bessere Aufnahme zusammen mit einer Mahlzeit.

Zitat

Dann hast Du im Grunde zwei Probleme: einen künstlichen Zahn, der jetzt so ist wie er ist (ich finds ok, ist nicht High end, aber auch nicht schlecht, sieht nach ordentlicher Arbeit aus für das, was du bezahlt hast) und auch nicht mehr weg geht. Da würde ich jetzt keinen Gedanken mehr dran verschwenden. Du kannst und willst das jetzt nicht ändern, also dann akzeptier es wie es ist.

Nur wie kann ich es akzeptieren? Im Grunde kann mir dabei nur ein Erfolgserlebnis helfen. Also etwes, was ich aufgrund der Situation für unmöglich gehalten habe, z.B. dass ich mal wieder Erfolg bei Frauen habe. Dann würde es mir insgesamt deutlich besser gehen und die Negativspirale zu einer Positivspirale werden. Dafür muss ich mich überwinden, Frauen anzusprechen und dabei so sympatisch wirken, dass sie interessiert an mir sind. Ich habe mir "The Rules of the game" bestellt und werde gleich das 1. Kapitel lesen. Vielleicht hilft mir das.

 

Zitat

Und dann ist da noch das verklemmte Lächeln. Worauf du im Gegensatz zu deinem Zahn bereits angesprochen wurdest, weil es auffällt und Dich unsympathisch macht. DAS ist Dein Hauptproblem. Und weißt Du was das Tollste ist? Daran kannst Du zu hundert Prozent was ändern, weil Du da die volle Kontrolle drüber hast. Also, ab vor den Spiegel und lächeln üben bis es sitzt. Mach das mal acht Wochen und schau wie die Anderen darauf reagieren. Wenn es vom Kopf her gar nicht geht, dann such dir bitte nen Therapeuten. 

Klingt jetzt wahrscheinlich verrückt, aber ich kann mir selbst nicht in die Augen schauen. Ich hasse es, mich im Spiegel zu sehen. Beim Zähneputzen schaue ich ins Waschbecken, beim Rasieren auf die zu rasierende Stelle, aber ich schaue mir nie in die Augen. Wenn ich es doch mache, fühlt es sich richtig seltsam an. Als ob ich da jemanden sehe, aber nicht mich. Hatte hier vielleicht schonmal jemand ein ähnliches Problem?

 

Am 9.1.2019 um 04:22 , Samtschnute schrieb:

Versteife dich nicht auf deinen vermeintlichen Makel. Schau was an dir positiv ist, was du an dir magst.

Was mir im Moment an mir gefällt, ist dass ich so trainiert wie nie zuvor bin. Ich mache 5-6x pro Woche Sport (Krafttraining und Bouldern), um auf andere Gedanken zu kommen. Danach fühle ich mich meistens ziemlich gut, aber das hält immer nur bis zum nächsten Morgen an. Sobald es wieder wärmer ist, fange ich wieder mit dem Laufen an. Vielleicht schaffe ich dieses Jahr endlich mal einen vollen Marathon.

Zitat

Deine Zähne grenzen dich gewiss nicht gesellschaftlich aus. Wenn du aus dieser Gedankenspirale aber nicht hinauskommst, würde ich auch mal empfehlen nach einem Therapeuten zu suchen.

Ich war noch nie bei einem Therapeuten. Wie findet man einen passenden? Wird man vom Hausarzt überwiesen?

 

Am 9.1.2019 um 05:27 , Barbara schrieb:

Ob mir das auffallen würde, wenn ich dich so sehe und mit dir spreche - wahrscheinlich schon. Dir fällt ja auch auf, wenn dein Gegenüber eine Hakennase oder ein großes Muttermal auf der Wange hat. Man sieht es. Aber dieses EINE Merkmal ist nur Teil des Gesamteindrucks eines Menschen. Deshalb registrieren es die meisten Menschen gar nicht bewusst bzw. können es nicht benennen. Wenn du ansonsten ein gepflegtes und attraktives Erscheinungsbild hast, wird dieser eine "Makel" deiner Optik keinen Abbruch tun. Wenn du aber anfängst, ein Ding draus zu machen und deshalb nicht mehr / künstlich lächelst, deine Zähne verbirgst - DANN beginnnt es auch anderen Menschen mehr und mehr aufzufallen. Im Prinzip hast du nur zwei Optionen:

Akzeptieren. Da das leichter gesagt als getan ist, wohl nur mit professioneller Unterstützung.

Ich sehe halbwegs gepflegt aus, obwohl ich nicht weiß, ob ich mir den Bart abmachen sollte oder nicht. Ich habe halt auch starken Haarausfall seit 10 Jahren und rasiere mir die Haare deshalb alle 1-2 Wochen ab. Wenn der Bart auch noch weg ist, ist mein Gesicht so nackt. Als besonders attraktiv würde ich mich nicht bezeichnen, zumindest nicht vom Gesicht.

Zitat

Ändern. Neues Implantat scheint in der Tat sehr risikoreich. Kann man da nicht Veneers drüberlegen, oder denke ich da zu einfach? Abgesehen von dem Implantat sind deine Zähne ja gerade und symmetrisch. Es gibt Menschen, die haben Lücken zwischen den Zähnen, von Natur aus unterschiedlich große Zähne... und auch da können diese Keramikblenden einiges richten. Bin da aber kein Experte, nur eine Idee.

Veneers gehen nur bei normalen Zähnen. Wenn dann müsste man die beiden Kronen kompeltt neu machen. Die Höhe der Implantatskrone ist aber durch die Tiefe der Implantatsschraube und damit der Knochenhöhe limitiert. Somit müsste man, um 100% symmatrische Zähne zu erreichen, vermutlich neu implantieren oder man könnte vielleicht was mit Zahnfleischtransplantation erreichen. Ich muss mich darüber ausgiebig informieren, wenn ich wieder in DE bin.

 

Am 9.1.2019 um 12:31 , xXTiniiixX schrieb:

Hallo vorne weg du hast den Fokus zu sehr darauf!

Allerdings wenn dich das so sehr stört, besteht die Möglichkeit was zu ändern.

Weniger kostenintensiv.

Implantate werden mit bestimmten gingivaformern vor der definitiven Versorgung versorgt.

Diese dienen dazu die optimale Form fürs Zahnfleisch vorzuformen^^.

Es gibt zu den Implantaten verschiedene Größen dafür.

Man könnte dass Zahnfleisch etwas weg kautern.

Angleichen an den 21 von der Höhe des Zahnfleischs, zum ausheilen mit einem größeren gingivaformer versorgen und ein Provi so lange rüber.

Dann würde ich den zahnhals farblich, von der Implantatkrone noch anpassen. Sodass es natürlicher wirkt.

Zudem kann man an die Krone im Labor etwas Keramik anbrennen, sodass der Zahnzwischenraum geschlossen ist & die dunkle Stelle nicht mehr zu sehen ist.;-)

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig versehe. Für den Gingivaformer müsste man doch neu implantieren oder nicht? Ich hatte ja damals einen Gingivaformer auf dem Implantat. Leider ist das Zahnfleisch nicht richtig darüber gewachsen. Der Kieferchirurg meinte, es wäre nicht so schlimm und ich habe ihm geglaubt. Aber eigentlich war das schon ein frühzeitiges Warnzeichen, dass etwas nicht stimmt (meine eigene Interpretation. Kann auch falsch liegen)
Der Zahnhals der Krone wurde bereits farblich angepasst. Leider ist die Farbe vor 6 Monaten abgesplittert. Ehrlich gesagt bin ich darüber aber froh, da die Farbe nicht exakt der Farbe des Zahnfleischs entsprochen hat und deshalb unnatürlich aussah.

 

Am 9.1.2019 um 12:44 , Nahilaa schrieb:

Mal ein kurzer Einwurf eines Betroffenen: Ich hab unsäglich schlechte Zahnsubstanz geerbt, und dazu noch schlechte Zahnärzte erlebt, die einiges verbockt haben. In letzter Konsequenz hab ich jetzt, einige Jahre später, wirklich viele Baustellen im Mund, und bin schon seit Monaten dran, das richten zu lassen - und habe deshalb aktuell Zahnlücken an den Frontzähnen. 

Fällt natürlich sofort auf, ist wirklich nicht schön usw... Ich hab mich aber trotzdem dafür entschieden, damit "ganz normal" umzugehen, und eben zu akzeptieren, dass das jetzt auffällt, und die Leute das sehen. Und es ist erstaunlich, wie wenig sich mein Leben verändert hat, wie wenig Leute darauf reagieren. Klar fragt mal jemand, aber das sind eher die Wenigsten. Ich hab mit einer der Zahnlücken sogar ein Bewerbungsgespräch gehabt, und den Job bekommen...

Darf ich fragen, wie die Frauen darauf reagieren? Hast du dennoch Erfolg? D.h. du lernst Frauen kennen und sie sind an dir interessiert bzw. es kommt zu mehr?

 

Zitat

Bei dir finde ich es übrigens noch wesentlich unproblematischer als bei mir. Zum einen, weil man sieht, dass sich um den Schaden gekümmert wurde. Zum anderen aber auch, weil es ein Unfall war - das hat beides weniger den Touch von "putzt nie Zähne und ist selbst schuld"... Sieh es doch mal so: natürlich sieht man das. Aber nicht extrem, und vor allem hast du eine Geschichte dazu. Du hattest einen Unfall, du hast seitdem eine "Narbe". Nichts anderes ist das - und das ist einfach ein Stück deines Lebens, was dich vielleicht nicht perfekt und mega hübsch, aber immerhin individuell und menschlich macht. 

Interessant, das so zu sehen. Für mich war es immer etwas, wofür ich mich geschämt habe. Dabei kann ich eigentlich absolut nichts dafür.
Meine Befürchtung war es immer, dass mich jemand darauf anspricht und ich nicht wüsste, wie ich reagieren soll. Wahrscheinlich wäre es am besten, einfach zu sagen, dass es ein Unfall war und nichts mit mangelnder Hygiene zu tun hat.

Zitat

Heißt, wenn du nochmal was an dir ändern willst, dann würde ich dir auch eher raten, in Richtung Coaching oder gar Therapie zu gehen. Also deine innere Haltung zu ändern statt der Zähne. 

Was mich als Frau jetzt allerdings stören würde bei dir, sind diese Barthaare, die da schon über die Lippe wachsen. Vielleicht ist es die Pose, aber die kommen mir viel zu lang vor. 

Hmm, so lang ist der Bart gar nicht. Aber danke für den Tip, ich werde mal schauen, ob es 2-3mm kürzer besser aussieht. Ganz abmachen eher ungern, da ich leider auch eine Glatze habe.

 

Am 9.1.2019 um 15:42 , brianwolfgang schrieb:

hab unästhetischere Zähne und damit auch ne Zeit lang zu kämpfen gehabt 

1. Fehler: nur auf die Zähne und nicht auf das Gesamtbild oder halt Gesicht fokussieren 

2. Fehler: überkritische Selbstwahrnehmung. Anekdote: tolles Mädchen beim Sport kennengelernt, sexy und süß, ihre schlechten Zähne (und lustigerweise hatte sie denselben Makel wie ich) sind mir erst nach Monaten aufgefallen, obwohl sie ständig am Lachen war. Fand sie ab da noch reizender, so eine Transformation zu Charakterzähnen.

Dachte mir dann, das kann ich auch. Empfinde meine nicht mehr als Makel. Problem solved.

Interessanterweise fallen mir schlechte Zähne mittlerweile bei allen Menschen als erstes auf. Ich bin extrem darauf fokusiert und versuche immer, Leute zu finden, die ebenfalls Kronen/Implantate haben. Entweder hat niemand Zahnarsatz oder deren Ergebnis sieht einfach so gut aus, dass ich es nicht erkenne.

Bei welchem Sport hast du sie kennengelernt? Ich gehe ja bouldern und da gibt es extrem viele heiße Mädels. Habe nur keine Ahnung, wie ich mit denen in Kontakt kommen soll, die sind immer so fokusiert und ich habe den Eindruck, jeder will da eher für sich sein. Im Fitnesstudio genauso.

Am 10.1.2019 um 10:38 , suamo schrieb:

Meiner Meinung nach können dir hier nur ein Zahnarzt und ein Psychologe helfen.

1. weil du vermutlich schon immer tiefer liegende, mentale Probleme hattest, die durch den Vorfall zu Tage gefördert wurden ( und absolut nicht gesund klingen )

Darf ich fragen, welche mentalen Probleme du meinst und wie du zu dieser Auffassung kommst? Versteh es bitte nicht als Kritik. Ich bin selbst der Meinung, dass bei mir im Kopf was nicht stimmt, aber ich habe dies noch nie von jemandem anderen gehört/gelesen.

Zitat

2. weil Zähne durchaus die gesamte Gesundheit negativ beeinflussen können ( von Kopfschmerzen bis Herzinfarkt ist alles möglich ), daher sollte eine Lösung bzw. mögliche Korrektur für deine Implantate besprochen werden.

Wie kann mein Implantat einen Herzinfarkt oder Kopfschmerzen verursachen und inwiefern spielt die Form der Kronen eine Rolle? Das Einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre dass die Psyche so stark leidet, dass es zu den genannten Symptomen kommt. Meintest du das?

Zitat

 

Ich kenne diese ungesunde Fixierung auf eigene Unzulänglichkeiten von mir selbst ( kämpfe auch schon lange mit einem niedrigen Selbstwertgefühl ) und deine Story könnte auch von Mir sein, nur mit anderen körperlichen und sozialen sowie mentalen Problemen. Wenn du alleine nicht mehr dagegen ankommst, ist der Gang zu einem Psychologen wohl das Beste, was man für sich selbst tuen kann 😉

 

Einige haben mir hier zum Psychologen geraten. Eigentlich wollte ich das vermeiden. Aber vielleicht sollte ich es wirklich in Betracht ziehen. Ich habe die Depressionen aufgrund des Implantats jetzt schon 3 Jahre

 

Vielen Dank nochmal für alle Rückmeldungen!

Mich würde insbesondere noch interessieren, wie die Frauen unter euch auf mein Implantat reagieren würden. Also ob es für euch auch OK wäre, wenn eurer potentieller Partner solche Zähne hat wie ich oder ob ihr es nur bei einem "normalen" Bekannten oder Fremden nicht störend findet, bei einem Partner aber ein no-go wäre.

 

Nächstes Mal schaue ich hier nicht erst nach 3 Wochen wieder rein!

bearbeitet von d3adl0ck
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Wenn Du in einer gesetzlichen bist, geht das immer über einen Allgemeinarzt. Also dort eine Überweisung besorgen, einen Psychotherapeuten suchen (Arztportale im Internet, stelle dich auf eine ziemliche Telefoniererei ein), der macht dann eine Symptombeschreibung und Behandlungsvorschlag fertig und dann gehts glaub ich nochmal zum Arzt. Das können die dir aber auch gut erzählen.

Das du dich nicht in einem Spiegel betrachten kannst, finde ich ist Grund genug zu einem Psychotherapeuten zu gehen. Es gibt in verschiedenen Städten auch solche begleiteten Männersprechrunden, vielleicht ist das etwas für Dich, habe da schon Gutes gehört.

Ich habe auch ziemliche Probleme mit den Zähnen, schlechte Zahnärzte und Gene. Mein Mund bewege ich auch oft nicht symmetrisch, hat etwas von Sylvester Stallone :-D. Mache dagegen regelmässig Mundbewegungsübungen.
Das wichtigste finde ich aber das Jemand nicht aus dem Mund riecht, und das tun leider recht viele.

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Am 9.1.2019 um 05:35 , d3adl0ck schrieb:

Hallo zusammen,

ich bin mir nicht sicher, ob das Thema in diesem Unterforum richtig ist. So richtig passt irgendwie keins. Falls nötig, bitte verschieben!

Es geht um folgendes Problem:

Aufgrund eines Unfalls musste mir einer meiner oberen Schneidezähne gezogen und durch ein Implantat ersetzt werden. Der Nachbarzahn musste abgeschliffen und überkront werden. Somit sind die beiden sichtbarsten Zähne bei mir jetzt künstlich. Die Behandlung wurde vor etwa 3 Jahren abgeschlossen und seitdem plagen mich Depressionen und ein sehr geringes Selbstbewusstsein, außerdem zunehmende soziale Isolation und extreme Stimmungsschwankungen. Grund: Siehe Bild unten.

Meiner Meinung nach ist das Ergebnis aus folgenden Gründen optisch nicht befriedigend:

  1. Unnatürliche Zahnfleischlinie
  2. Form der Zähne ist nicht symmetrisch
  3. In der Ecke zw. Implantatskrone und natürlichem Nachbarzahn ist eine Lücke im Zahnfleisch, die so aussieht als sei die Stelle am Zahn schwarz
  4. Der Übergang vom Zahnfleisch zum oberen Rand der Krone ist schlecht, es sieht so aus als sei der Zahn dort verfärbt

Hier ein Bild:

implantat.jpg

Neben der Optik habe ich durch das Implantat auch einen Sprachfehler bekommen ("s" und "z" kann ich nicht mehr so scharf aussprechen wie vorher), Logopädiebehandlung erfolglos. Die Behandlung für das Implantat hat etwa ein Jahr gedauert und mich 4500€ gekostet, was für mich als Student damals sehr viel Geld war. Leider hatte ich keine Zahnzusatzversicherung, die hätte wahrscheinlich alles bezahlt.

Da ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin und mich auch dafür schäme, versuche ich es beim Lachen immer zu verstecken. Das resultiert bei mir in einem unnatürlichen Lachen und ich wirke komisch auf andere Leute. Eine Freundin eines Kumpels hat mir in besoffenem Zustand mal gesagt "That is such a fake smile" und damit hatte sie auch recht. Alkohol macht halt ehrlich. Aber ich kann es mir nicht vorstellen, normal zu lachen. Ehrlich gesagt habe ich es in den 3 Jahren auch verlernt. Selbst wenn ich allein vor meinem Rechner sitze und lachen muss, lache ich nicht mehr normal, mein Gehirn hat sich schon so an das "fake smile" gewöhnt.

Ich hoffe, mein Problem wurde deutlich genug. Warum ich hier schreibe?

  • Mich würde interessieren, ob es hier Leute gibt, die ähnliche Probleme haben?
  • Oder vielleicht jemanden, der zwar kein Implantat, dafür aber "hässliche" natürliche Zähne hat? Wie geht ihr damit um?
  • Wie wirkt das Bild auf euch? Steigere ich mich hinein und es sieht gar nicht so schlecht aus?

Ich fühle mich jedenfalls sehr unwohl damit und mit diesem Selbstbewusstsein ist es mir leider auch nicht möglich, Frauen kennenzulernen, geschweige denn mich diesen anzunähern. Denn wenn ich immer nur seltsam grinse statt zu lachen, wirke ich wie ein Freak.

Da wahrscheinlich der Vorschlag kommen wird, alles nochmal neu machen zu lassen: Ich habe mir dies schon oft überlegt, aber es sprechen leider Gründe dagegen:

  1. Der Knochen würde bei einer Explantation wahrscheinlich stark zerstört werden und das Ergebnis wäre hinterher möglicherweise noch schlechter.
  2. Die Behandlung würde mindestens 1 Jahr, eher 1,5 Jahre dauern (Aussage vom ZA)
  3. Die Kosten würden bei mindestens 5000€ liegen (eher deutlich mehr, da ich zu einem echten Profi gehen würde, der sich explizit auf Frontzahnimplantate mit ansprechender Optik spezialisiert hat)
  4. Es besteht keinerlei Garantie, dass es hinterher besser aussieht. Im schlimmsten Fall sieht es noch schlimmer aus

Mir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als mich damit abzufinden. Ich bin seit über 6 Jahren single und ich sehe derzeit keine Hoffnung, dass sich dies mit meiner derzeitigen Verfassung ändert. Wie komme ich aus dem Loch heraus?

Ich freue mich über jegliche konstruktive Antwort!

Also für einen größeren Gingivaformer muss nicht neu implantiert werden.

 

Man nimmt die Implantatkrone runter bearbeitet" etwas das umliegende Zahnfleisch, schraubt eine größere "Schraube" (Gingivaformer) rein und wartet die Heilung aus.

Jedes Implantatsystem verfügt über verschiedene Größen/Höhen/Durchmesser von Gingivaformern.Diese sind nicht all zu kostenintensiv.

Wenn von dem Zahnhals schon die Keramik ablättert hoffe ich, dass die restliche Krone stabiler ist. Du hast zwei Jahre normalerweise einen Regress Anspruch.

Ich habe jahrelang in einer Praxis gearbeitet wo mein Aufgabenbereich die Chirurgie war. 

Implantesysteme/Zahnersatzversorgung alles was dazu gehört, kenne ich mich aus.

Und ich kenne es so bevor der Pat. Und wir nicht überzeugt waren.Solange wird alles dafür gemacht, um ein perfektes Ergebniss zu erzielen.

Und das mit minimalen Aufwand.

Wenn du Fragen hast, beantworte ich dir die sehr gerne! 😃

Liebe Grüße und einen schönen Tag gewünscht

 

 

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vor 9 Stunden, LindyFlip schrieb:

Wenn Du in einer gesetzlichen bist, geht das immer über einen Allgemeinarzt. Also dort eine Überweisung besorgen, einen Psychotherapeuten suchen (Arztportale im Internet, stelle dich auf eine ziemliche Telefoniererei ein), der macht dann eine Symptombeschreibung und Behandlungsvorschlag fertig und dann gehts glaub ich nochmal zum Arzt. Das können die dir aber auch gut erzählen.

Das ist so nicht richtig.

Er kann sich direkt einen Psychotherapeuten suchen. Der Umweg über einen Arzt ist nicht nötig. Früher war das mal so, wie du schreibst, ist es aber schon seit Jahren nicht mehr. Gab da mal ne große Gesetzesänderung.

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Lieber TE, um mal deine Frage zu beantworten: Da ich selbst keine Frauen aufreiße, kann ich dir nicht wirklich sagen, wie sich das verhält. Mein Partner ist mir allerdings noch nicht davongelaufen deswegen, und es sieht auch nicht aus, als hätte er das vor. Und von Freundinnen oder Kolleginnen bekomme ich eher Solidarität ausgedrückt, seit ich mich traue, über das Thema auch zu sprechen. 

Bei dir ist es wie schon gesagt eigentlich halb so schlimm. Da ist ja ein Zahn, man sieht, dass du dich gekümmert hast. Und klar, warum solltest du nicht von deinem dummen Unfall erzählen, wenn dich doch mal jemand drauf anspricht?Mal so der Neugier halber: Wie ist es denn eigentlich passiert? 

Ich würde übrigens gern mal ein kleines Gedankenspiel machen: Hast du schonmal überlegt, ob du deine Depression nicht einfach so bekommen hast? Vollkommen unabhängig von den Zähnen, bist du einfach depressiv geworden - es wäre nämlich möglich, dass es da gar keine Korrelation gibt! Wenn du das mal für dich annimmst, was würdest du dann tun, um wieder auf die Füße zu kommen? Wie wäre dein Weg, mit der Depression umzugehen, wenn es den Faktor Zähne nicht gäbe?

Übrigens glaube ich nicht, dass ein einziger Erfolg, den du nicht für möglich gehalten hättest, dich spontan "heilen" würde. Es ist das Wesen einer Depression, dass du das garnicht richtig annehmen könntest, und hinterher auch nicht besser dran wärst. 

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Lieber TE,

mir ist noch eingefallen, das ja 50% der Männer Probleme mit Ihrer Haardichte haben. Das belastet viele ja auch, aber da kann man ausser heftige Medikamente nichts dagegen machen. Da muß man dann eben seine Frisur anpassen und drüber stehen. Dauert oft ein Weilchen bis man sich damit abgefunden hat, bei mir warens ein paar Jahre, nun stehe ich dazu. Treffe mich auch viel mit Mädels um die 20, war nie ein Problem. Wie Nahilaa es schon richtig beschrieben hat, ist es eine Verletzung, wie bei einen Sportler mit kaputten Knie. Die hast du weil du aktiv bist und nicht den ganzen Tag zu Hause in Sicherheit rumsitzt. ;-)

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vor 14 Stunden, LindyFlip schrieb:

Das du dich nicht in einem Spiegel betrachten kannst, finde ich ist Grund genug zu einem Psychotherapeuten zu gehen. Es gibt in verschiedenen Städten auch solche begleiteten Männersprechrunden, vielleicht ist das etwas für Dich, habe da schon Gutes gehört.

Ja, finde ich auch beunruhigend. Es hat was von Depresonalisierung, sehr seltsam. Aber vor Juni wird das nix mit dem Psychotherapeuten, da ich nicht in DE bin.

vor 14 Stunden, LindyFlip schrieb:

Ich habe auch ziemliche Probleme mit den Zähnen, schlechte Zahnärzte und Gene. Mein Mund bewege ich auch oft nicht symmetrisch, hat etwas von Sylvester Stallone :-D. Mache dagegen regelmässig Mundbewegungsübungen.
Das wichtigste finde ich aber das Jemand nicht aus dem Mund riecht, und das tun leider recht viele.

Sylvester Stallone trifft es bei mir sehr gut :-D Die Muskulatur, die normalerweise den Mund nach rechts zieht, ist bei mir viel schwächer als die, die ihn nach links zieht, weil ich sie so gut wie nie benutze (außer ich mache es sehr bewusst)

vor 10 Stunden, xXTiniiixX schrieb:

Also für einen größeren Gingivaformer muss nicht neu implantiert werden.

 

Man nimmt die Implantatkrone runter bearbeitet" etwas das umliegende Zahnfleisch, schraubt eine größere "Schraube" (Gingivaformer) rein und wartet die Heilung aus.

Jedes Implantatsystem verfügt über verschiedene Größen/Höhen/Durchmesser von Gingivaformern.Diese sind nicht all zu kostenintensiv.

Wenn von dem Zahnhals schon die Keramik ablättert hoffe ich, dass die restliche Krone stabiler ist. Du hast zwei Jahre normalerweise einen Regress Anspruch.

Ich habe jahrelang in einer Praxis gearbeitet wo mein Aufgabenbereich die Chirurgie war. 

Implantesysteme/Zahnersatzversorgung alles was dazu gehört, kenne ich mich aus.

Und ich kenne es so bevor der Pat. Und wir nicht überzeugt waren.Solange wird alles dafür gemacht, um ein perfektes Ergebniss zu erzielen.

Und das mit minimalen Aufwand.

 

Und weißt du, ob das dann auch dauerhaft bleibt, wenn das eigentliche Problem bei mir die Knochenhöhe ist? Mein Kieferchirurg, Zahnarzt, Zahntechniker meinten nämlich alle, dass es bei mir nicht so einfach wäre. Und ich habe schon mehrere Ärzte um Rat gefragt.

 

vor 5 Stunden, Herzdame schrieb:

Das ist so nicht richtig.

Er kann sich direkt einen Psychotherapeuten suchen. Der Umweg über einen Arzt ist nicht nötig. Früher war das mal so, wie du schreibst, ist es aber schon seit Jahren nicht mehr. Gab da mal ne große Gesetzesänderung.

Sehr gut :-)

vor 4 Stunden, Nahilaa schrieb:

Bei dir ist es wie schon gesagt eigentlich halb so schlimm. Da ist ja ein Zahn, man sieht, dass du dich gekümmert hast. Und klar, warum solltest du nicht von deinem dummen Unfall erzählen, wenn dich doch mal jemand drauf anspricht?Mal so der Neugier halber: Wie ist es denn eigentlich passiert? 

Als Kind ausgerutscht, auf dem Mund gelandet, Zähne sind abgebrochen, mussten aber damals nicht gezogen werden, da man sie temporär retten konnte, durch mehrere Wurzelbehandlungen, Kunststoffaufbau, etc. Vor 6 Jahren hat es sich dann entzündet, es folgten mehrere Wurzelspitzenresektionen, Antibiotikabehandlungen und am Ende hat alles nix geholfen und er musste raus. Also eigentlich ganz unspektakulärer Unfall mit weitreichenden Folgen.

 

vor 4 Stunden, Nahilaa schrieb:

Ich würde übrigens gern mal ein kleines Gedankenspiel machen: Hast du schonmal überlegt, ob du deine Depression nicht einfach so bekommen hast? Vollkommen unabhängig von den Zähnen, bist du einfach depressiv geworden - es wäre nämlich möglich, dass es da gar keine Korrelation gibt! Wenn du das mal für dich annimmst, was würdest du dann tun, um wieder auf die Füße zu kommen? Wie wäre dein Weg, mit der Depression umzugehen, wenn es den Faktor Zähne nicht gäbe?

Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, aber natürlich auch nicht ausschließen. Hauptgrund bei mir ist, dass es nicht mehr dauert, bis ich 30 bin, seit über 6 Jahren single bin und das Gefühl habe, meine ganze Jugend verpasst zu haben. Und das schiebe ich zum Teil auf das Implantat.

 

vor 4 Stunden, LindyFlip schrieb:

mir ist noch eingefallen, das ja 50% der Männer Probleme mit Ihrer Haardichte haben. Das belastet viele ja auch, aber da kann man ausser heftige Medikamente nichts dagegen machen. Da muß man dann eben seine Frisur anpassen und drüber stehen. Dauert oft ein Weilchen bis man sich damit abgefunden hat, bei mir warens ein paar Jahre, nun stehe ich dazu. Treffe mich auch viel mit Mädels um die 20, war nie ein Problem. Wie Nahilaa es schon richtig beschrieben hat, ist es eine Verletzung, wie bei einen Sportler mit kaputten Knie. Die hast du weil du aktiv bist und nicht den ganzen Tag zu Hause in Sicherheit rumsitzt. ;-)

Damit habe ich mich schon längst abgefunden. Mein Haarausfall hat begonnen, als ich 18 war. Seitdem Glatze und gut ist, auch wenn mich immer noch viele darauf ansprechen, was ziemlich nervig ist. Lustig auch, wie sich viele unbewusst in die Haare fassen, wenn sie Leute mit Glatze sehen. Ist dir das mal aufgefallen? Als hätten Sei Panik, plötzlich auch keine Haare mehr zu haben

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Ich würd auch immernoch behaupten, dass sein Selbstbewusstsein das einzige Problem, bzw. der einzige Grund ist, dass Er Single bleibt und sich nichts dran ändert.

Solange TE keine Schmerzen hat, sind die Zähne absolut in Ordnung. Also nicht aus einer professionellen Zahnarztsicht , aber als Otto Normal Dude. Mir würde das im Leben nicht auffallen und den meisten anderen Menschen vermutlich auch nicht, außer man kann die Kunstzähne beim Küssen fühlen oder so. Selbst dann würde Ihn die meisten Frauen doch alleine deswegen nicht verstoßen, vor Allem wenn Es eine gute Erklärung/Story dazu gibt.

Außerdem gibt Es genug Menschen die ohne Unfall deutlich schlimmere Zähne und trotzdem einen Partner/eine Partnerin haben.

 

Meiner Meinung kann der Psychotherapeut in diesem Fall mehr Hilfe leisten als alle Zahnärzte zusammen. Vor allem wenn die Situation SO extrem auf seine mentale Gesundheit schlägt. Da war definitv schon vorher einiges im Argen

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Lieber TE, neben der Psychotherapie solltest du denke ich tatsächlich mal über einige Sitzungen bei einem Logopäden nachdenken. Das ist jetzt kein Witz - die einseitige Mundbewegung, die du dir angewöhnt hast, kann sogar Auswirkungen auf deinen Rücken haben (und der übrigens wieder auf die Psyche, so nebenbei). Das solltest du dir also wieder "umgewöhnen" und Logopäden sind halt die Profis für gesunde Mundmotorik.

Zum Gedankenspiel: Es geht garnicht drum, ob das tatsächlich so ist. Bei Depressionen spielen ohnehin immer viele Faktoren mit rein, und es kann für die Behandlung vollkommen egal sein, was die Ursache ist. Es ging mir nur mal drum, deine Gedanken etwas anders zu lenken: Weg vom Fokus auf Problem/Ursache, und hin zu einem Fokus auf die Lösung. Wenns dir hilft, sieh deinen (psychischen) Zustand grade als Schicksal an, als Prüfung, whatever. Hauptsache, du haderst nicht mehr mit der Ursache, sondern denkst hin zu einer Lösung - das ist oft schon der erste Schritt zur Besserung. 

Und so insgesamt gibt es Millionen von Menschen, denen es ähnlich geht wie du. Auch in deinem Alter, auch Dauersingle, aber halt mit Haaren und tadellosen Zähnen. Und Leute mit kaputten Zähnen, denen es insgesamt besser geht... Das mal zu relativieren kann ungemein entspannen. Schließlich kannst du was tun, um deine Situation zu verändern - und das ohne OP am Kiefer.

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Gab es nicht einmal einen unglaublich erfolgreichen PuA-Master, der endlos viele HB 9-10 flachlegte und dabe ziemlich hässlich und super fett war?  Steve D. oder so ähnlich hiess der doch? Bin mir nicht mehr sicher.

  Er lehrte auch andere 10x attraktivere jüngere Männer, wie man erfolgreich bei Frauen wird. Diese superbody durchtrainierten vollhaar Kerle zahlten dem dicken fetten alten Sack tausende von Dollars, damit sie auch endlich mal soo erfolgreich bei den Ladys werden wie er...

(und ja, wahrscheinlich hatte er auch hässliche Zähne..)

und by the way: Meine Erfolgreichste Lay-score Zeit war in ner Phase, wo ich schon ziemlich sichtbar ne Glatze hatte. Von der grossen Nase müssen wir eh gar nicht reden. In meinen erfolgreicheren Zeiten interessierte diese Nase nie ein Girl.  Später in ner Depressiven Phase, gab ich dann auch oberflächlich der Nase und der Glatze die Schuld.  (Billige Suche nach Schuldigen: Projektion von inner Game Mängeln nach aussen)

 

Halten wir ein für alle mal fest:

Das Aussehen ist immer immer immer Nebensächlich. 

Auf den Energie-Level, positive Ausstrahlung, Alpha-Behavour, attraktive Männlichkeit, Mut, Intelligenz, Power, Status kommt es an. dann noch das Grundwissen über die Beziehung von Weiblein und Männlein, evtl. ein Bachelor in Frauenpsychologie und natürlich das 1x1 der PUA-Lehre (richtig eskalieren, vermeiden von needyness, willingness to walk away usw..) und dann steht dem Erfolg mit Frauen nichts mehr im Wege. Juhu... 🙄

bearbeitet von Bakkan

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Schöne Worte, aber SO nebensächlich ist das Aussehen auch nicht. Es kann durchaus ein Neckbreaker oder zumindest ein Minuspunkt sein. Das heißt nicht, dass man nie eine Frau finden kann oder eben durch die Dinge wie Ausstrahlung, Auftreten etc. noch einiges rausholen kann, aber dass das AUssehen nebensächlich ist, halte ich für Quatsch.

Gerade in Zeiten, wo die Gesellschaft eher oberflächlicher wird, als das Gegenteil ( danke an Social Media nochmal! ).

 

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