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Zeigt Inhalte mit der höchsten Reputation am 08/15/23 in Beiträge an

  1. 3 Punkte
    Es sind wieder ein paar Monate vergangen und aus diesem Grund gibt es hier ein kleines und vielleicht letztes Update: Ich habe viel Zeit mit K verbracht, wir waren zusammen im Urlaub, Wandern, Radfahren, ich habe Freunde und Familie von ihr kennen und lieben gelernt und sie meine. Am letzten Wochenende erst ihre Mutter, lustige Frau, sie mag mich, zu recht natürlich hehe! K und ich haben quasi in der ganzen Welt Sex, in Parks, Betten, auf Balkonen in der Nacht, am Wegesrand auf Inseln im Mittelmeer - es ist wie damals, mit 17, als ich das erste mal Sex hatte. Nach dem Wochenende voller Intimitäten sitze ich Montag morgens im Büro oder HO und mir schmerzt einfach nur mein Glied. Es ist schön, sich intimer kennen zu lernen, sich näher zu kommen - 100mal mehr Wert, als Tinderellas zu daten. Sie hat nun ihre Wohnung gekündigt und zieht in meine, die groß genug ist für 2 Personen (habe dort schon mit meiner Ex gewohnt). Dabei teilen wir alles 50/50 und sparen so an Miete, welche nun ein Witz ist (unter 10% von meinem Gehalt, bei guter Stadtlage und 3 Zimmern, gut für meine monatliche Sparrate). Es kam alles etwas plötzlich: sie hat einen neuen Job angefangen, der nah an meiner Wohnung liegt, de facto wohnt sie schon seit 3 Monaten bei mir. Ich finde es schön so wie es ist, es fühlt sich gut und richtig an. Mal schauen, was das so bringt. Jetzt ist es schön, und wenns nicht mehr ist, dann geht das Leben auch weiter, auch wenns nicht schön wäre. Die ganzen Themen hier im Thread - ich möchte diese zum Abschluss bringen. Vieles waren sicher Missverständnisse oder teilweise auch Dinge, mit denen ich klarkommen musste bzw. muss - Wächst man dran, teilweise war es auch meinem Hirnfick zuzuschreiben, was ich schon zugeben muss, oder Selbstwert, wie auch immer. Jede Frau hat ihre Vergangenheit, dennoch hat sich K für mich entschieden. Das zählt. Und ich vertraue ihr. Falls das mal nicht mehr so ist, muss ich mich eben trennen. Ich gehe somit natürlich ein Risiko ein, aber das ist eben so. Witzigerweise war es keine Frau aus dem OG, die meine LTR wurde, sondern jemand, die ich mittels "Game" im RL kennen lernte, jemand den ich auf dem Balkon von Freunden gamte, datete, vögelte, ganz klassisch und natürlich. Ja, wir wohnen zusammen und ich merke, wie sie recht häuslich wird, für uns kocht, Besorgungen tätigt, auch putzt (ich tue das natürlich auch). Ich habe sie falsch eingeschätzt oder sie hat meinen Frame angenommen oder wie auch immer. Wir haben viele intime Routinen, da ich denke, das sowas in LTRs gehört. Aktuell lesen wir uns gegenseitig zum Einschlafen etwas aus einem Buch für schwedische Kurzgeschichten vor, was doch ganz süß ist - Solche Dinge eben. Dennoch ziehe ich mein Ding durch, mache Sport, treffe mich mit Freunden, und verfolge meine Ziele: den Markt mit meinem Depot zu schlagen haha. Oder wenn ich Mittwochs zur Afterwork einfach nur 10 Bier mit Kollegen trinken will, dann ist es eben so, mache ich einfach. Wünscht mir Glück, das wünsche ich euch auch!
  2. 3 Punkte
    !!! Druck es dir aus und häng es dir an den Badezimmerspiegel.
  3. 1 Punkt
    Wie lange ging die LDR? 3 - 4 Monat? Seh' ich noch als Erprobungsphase?
  4. 1 Punkt
    Wird immer besser hier haha so geil Ist einfach needy as fuck, Kollege. Richtig feminines Bindeverhalten. Und dann hier im Forum feminine Rationalisierungen um in deinem femininen Verhaltensmuster zu bleiben. Schon ziemlich auffällig - so als Außenstehender. Sie fand dich in der Bar hot, weil du sie dank dem Alk enthemmt und maskulin angeflirtet hast, witzig und forsch warst. Aber seitdem du ihre Nummer hast törnst du sie auf's Maximalste ab. Sie gibt dir immer wieder ne Chance, trifft sich sogar mit dir in der Hoffnung, dass du sie maskulin anmachst, aber stattdessen machst du den vorsichtigen, femininen Buben. OK, eins muss ich dir lassen! Du hast sie versucht zu küssen bei eurem letzten Date. Das hat sie safe überrascht und angetörnt zu gleich. Aber war nicht kongruent zu deinem femininen Frame, den du seit dem NC fährst. Deswegen MUSSTE sie dich shit-testen. Und du hast den Shittest für bare Münze genommen. Obwohl sie sich eigentlich gefreut hat, dass du endlich mal Eier rausholst. Warum trifft sich ne Frau mit nem fremden Mann alleine zu zweit? Um abzuchecken ob der Typ für Bumsen und Beziehung in Frage kommt. Die will doch nix anderes. Ne Frau fühlt sich am allerbesten in einer Beziehung mit gesunder Polarität. Die Frau scheint auch net viele Alternativen zu haben, wenn sie sich das gibt. Sie WILL dich. Aber nicht SO. Sie gibt dir immer wieder Chancen und du törnst sie immer wieder ab. Du bist sehr vorsichtig und du bist sehr feminin und wirkst schon fast verängstigt im Chat. Verlustängste. Wahrscheinlich irgendwas aus deiner Kindheit was nicht aufgearbeitet wurde. Weil das ist schon krass auffällig wie du dich hier im Forum gegen alle maskulinen Vorschläge wehrst und für alles ne Rationalisierung parat hast. Hab grad geguckt und du bist ja schon 8 Jahre hier angemeldet. Und kriegst es nicht gebacken, nicht needy zu sein. Und das ist ja so die absolute Basis für alles andere. Ist nicht vorwurfsvoll oder verurteilend gemeint. Mir bringt's nix dich zu dissen oder abzufucken. Ich schau auch nicht auf dich herab oder so. Bin auf jeden Fall in deinem Team. Ich sage dir nur was mir offensichtlich auffällt. Ich würde dir raten, mal zu schauen wo das herkommt. Deine Beziehung zu deiner Mutter und deinem Vater aufzuarbeiten. Welche Verhaltensweise wurden akzeptiert und gefördert? Welche wurden abgemahnt und beschämt? Auch Weltbild bzgl Frauen und Männer überdenken. Es gibt nicht nur Blue Pill oder Red Pill. Nicht alles was "normal" in der Gesellschaft ist, ist schlecht. Nicht alles was die Red Pill Leute sagen ist falsch - ganz im Gegenteil. Das allermeiste hat Hand und Fuß. Aber es besteht die Gefahr sich damit zu identifizieren und einer Ideologie zu verfallen. Redpill-Anhänger sind oft richtig unangenehme, verbitterte, resignierte Schmocks. Auch wenn der Red-Pill Content an und für sich nicht falsch ist. Der richtige Weg ist die Dynamiken zwischen Mann und Frau realistisch anzuerkennen, aber dadurch nicht zu verbittern. Es nicht zu ernst zu nehmen und für sich zu nutzen und das Beste aus sich zu machen, um sich in dieser Welt so gut wie irgend möglich zu positionieren. Weil besseres Leben dann. Man muss sich im Leben einfach nehmen was man will auch wenn es einem beigebracht wird, dass es "toxisch" und egoistisch und oberflächlich und materialistisch ist, für seine Bedürfnisse einzustehen. Man wird viel beschämt für seine maskulinen Bedürfnisse nach Königreich, Palast und Königin. Aber wer viel geben will, muss auch viel haben. Aus der Fülle handeln. Und Frauen stehen halt auf Könige. Aber man muss zwingend verstehen, dass es nicht schwarz-weiß ist. Entweder Softie oder skrupelloses Arschloch. So ist es nicht. Man kann beides in einem vereinen. Holen was man will, persönliche Boundaries durchsetzen, trotzdem rücksichtsvoll und liebevoll sein. Du bist sehr in touch mit deiner femininen Seite. Was ausgesprochen gut ist. ABER du hast keinerlei Zugang zu deiner rohen, gefährlichen Maskulinität. So wie die meisten Männer in unserer Gesellschaft, mich eingeschlossen. Die Kunst ist es, nicht in's andere Extrem umzuschwenken (aus Trotz, Frust, Verbitterung), sondern Zugang zu beiden Seiten zu haben. Aber mit deutlicher Gewichtung zum Maskulinen. Weil wir Männer sind. Und Frauen sollten in sich auch beide Seiten vereinen, aber mit deutlicher Gewichtung zum Femininen. Sonst haben wir Pussymänner und Mannsweiber. Und ohne den ausgleichenden Gegenpol haben wir dümmliche, unselbstständige Bimbos und auf der anderen Seite emotionslose, skrupellose Psychopathen.
  5. 1 Punkt
    Weil sie durch dein langweiliges und unnötiges Getexte merkt, dass du auf sie angewiesen bist. Du ziehst dir krampfhaft irgendeine Scheiße aus dem Arsch, nur um eine Nachricht senden zu können, da du wie man sieht das Dopamin brauchst, welches ihre Antworten in dir auslösen. Du bist nicht anders als alle anderen Orbiter welche die Frau um sich herum hat, welche versuchen auf WhatsApp ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dieses Textgame was du führst, ist von vornherein zum scheitern verurteilt. Wie schon von jemandem angedeutet wurde, du brauchst die Frau mehr als sie dich, wodurch du bei ihr automatisch aus dem Genpool rausfliegst. Keine Frau sucht einen Mann, welcher sich anbiedert bzw ihr hinterher kriecht...
  6. 1 Punkt
    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, je mehr da vorher dran rumgebohrt haben desto mehr Abturn bekomme ich auf solche Frauen. Und wenn, wie in deinem Fall, die Frau auch noch meint mit den Typen in Kontakt zu bleiben und mit denen auch noch Sachen unternimmt hörts bei mir vollkommen auf. Wie lief euer Fest ab?
  7. 1 Punkt
    Eine ehemalige FB hat es Mal ganz schön formuliert: " Ich habe später keinen Bock, die Alditüten in den vierten Stock des Wohnblocks zu tragen. Also wie wollte dann schon einen Typen (den hat sie auch gefunden) der so gut verdient, dass es halt zumindest zum Reihenhaus, netten Urlaub mit den Kindern und Auto, das nicht auseinnderfällt, reicht. Sie verdient selber als Lehrerin nicht schlecht. Also wenn er genauso viel oder ein bisschen weniger verdient, ist es Wurst. Nur abgebrannt und jeden Cent umdrehen wollen die Frauen nicht. Oh es "nur"zum netten Spiéßerleben oder zur Villa und So Cabrio reicht, ist da dann nicht mehr das entscheidende. Und zum Thema Attraction: Abgegramt wie ich zu dem Zeitpunkt war, usw, hatte sie sich zwecks Hypergamie niemals auf mich du lassen können.
  8. 1 Punkt
    Es geht aber nicht um die Armut auf der Welt, sondern um die Armut eines gebildeten gesunden jungen Menschen in einem Land voller Möglichkeiten und mit sozialer Absicherung. Sich in der Lage ernsthaft mit den Armen der Welt zu vergleichen ist infantile Bockigkeit und kein Argument.
  9. 1 Punkt
    Es läuft ruhig und wir sind im Moment sehr zurück gezogen bzw. für uns gegenseitig da. Ich weiß, dass ich hier fast nur verurteilt werde. Trotzdem denke ich mehr denn je, dass wir den richtigen Weg gegangen sind. Das nicht viel passiert und Langeweile eingekehrt ist hat was Gutes.
  10. 1 Punkt
    Such dir nen neuen Therapeuten und geh deine eigentlichen Probleme (das Verhältnis zu deinen Eltern) an! Und übernimm Verantwortung für dein Leben! Kann doch nicht sein, dass du dich da so krass in die Opferrolle zurückziehst, und einfach kapitulierst, weil du glaubst deine "eigentlichen" Probleme wären nicht zu lösen.
  11. 1 Punkt
    Du hier ist ja Kritik an Redpill ein Banngrund mittlerweile, während die vielen frauenverachtenden Abfälligkeiten in dem Threads null Konsequenzen haben. Also hüte ich mich davor, zu sagen, dass dieser enge Redpill Begriff auf alles einfach knallhart ander Realität vorbeigeht. Ich meine, die sagen wir mal vorsichtig, intellektuell simple RP-Hypergamie-Graphik spricht ja für sich selbst, da muss ich das nicht noch ausführen und einen Bann riskieren. Würde Ricarda Lang auch nicht offentlich sagen, dass nicht alles bei Geschlechtern "konstruiert ist, wenn man nicht öffentlich geviertelt werden will.
  12. 1 Punkt
    Alles richtig soweit. Ich möchte aber ergänzen, das selbst der top 20 % Mann nicht auf einmal von Frauen umzingelt ist, nur weil er zu den 20% gehört. Auch dieser Mann muss sich aktiv darum bemühen, Frauen kennenzulernen (Stars/Influencer mal ausgenommen). Und auch dieser Mann wird im OG nach unten Daten und bei weitem nicht so viele Mateches und likes wie eine durchschnittliche Frau bekommen. Und wenn der Top 20% Mann Frauen im echten Leben kennenlernen will, dann muss er auch aktiv werden und selbständig auf Frauen zugehen. Und da sieht man wieder das Hauptproblem der meisten Männer: sie lernen keine Frauen kennen. Weil man selbst was dafür tun müsste. Aktiv werden müsste. Auf Frauen zugehen müsste, undzwar regelmäßig. Der Mann ist der aktive Part. Und das betrifft Männer mit hohem SMV genauso, wie Männer mit normalem SMV. Ne durchschnittliche Frau muss ja im Gegensatz dazu nichts weiter machen als abwarten. Die braucht nicht mal Online Dating. Die bekommt im Job, beim Hobby, auf Social Media, beim Feiern gehen etc. immer mal wieder Anfragen von Männern. Das ist halt auch ein Grund, warum Frauen es in dieser Hinsicht leichter haben.. sie müssen nicht aktiv auf Männer zugehen. Aber zu sagen: du musst als Mann nur zu den Top 20% gehören, dann läuft es von alleine, halte ich für falsch. Du musst halt als Mann trotzdem noch aktiv werden.
  13. 1 Punkt
    Hallo Leute, nochmals danke für eure Beiträge und die aufmunternden Worte. Ich lese hier für meine Situation zwei klare Empfehlungen heraus: 1. Onlinedating allein ist scheiße. "Offlinedating" muss sein. 2. Sich Zeit lassen und einen Schritt nach dem anderen machen (nicht sofort nach der Mutter meines nächsten Kindes suchen). Beides werde ich mir zu herzen nehmen. Ich habe schon ernste Absichten. Aber Kinder machen funktioniert nur, wenn eine Frau erwachsen ist und man ihr vertrauen kann (gilt für einen selbst natürlich genauso). Und die große Lektion aus meiner letzten Beziehung war, dass man beides nicht erzwingen kann. Daher ist noch ein weiteres Kind ein Ziel in meinem Leben, dass ich für mich habe. Werde mein Leben aber nicht als gescheitert erklären, wenn es nicht mehr passieren sollte. Festivals waren zwar noch nie so meins, aber vielleicht wird es auch mal Zeit was neues zu probieren. Gerne mehr solcher Vorschläge, falls jemandem noch etwas einfällt. War mit meiner Ex nie verheiratet, daher fällt der ganze Scheidungskramm weg. Das ist ganz gut. Aber dazu muss man sagen, dass rechtlich die Sache mit dem Ausgenommen werden in beide Richtungen funktioniert. Wenn jemand sich also von einer Frau scheiden lässt, die mehr verdient, als man selbst, dann muss sie euch Unterhalt zahlen, auch wenn die Kids bei ihr bleiben. Anders sieht es leider aus, wenn man viel Umgang mit seinen Kindern will. Aber das ist ein langes Thema. Wer Fragen dazu hat, meldet euch gerne, ich helfe, wo ich kann. Leider weiß ich viel mehr darüber als mir lieb ist.
  14. 1 Punkt
    Ich bin mir sicher, hier ist der Denkfehler. Das kann natürlich nicht für alle zutreffen, aber mein Problem ( wenn es denn eins wäre, war noch nie in der Situation ) wäre nicht die Konkurrenz, sondern die Tatsache, dass ich mit 4 weiteren Typen am Tisch sitze, die alle schonmal intim mit meinem Mädchen waren. Ob Clown oder Chad ist irrelevant. Das killt für mich die komplette Attraction, da es irgendwie kein Privileg mehr ist, mit der Dame intim zu werden, sondern es gefühlt jeder schon mal war/ist. Das sind meine Gedanken dazu. War selbst noch nicht in der Situation, aber denke, da liegt der Hund begraben 😉 /e Betonung auf "Gefühlt"
  15. 1 Punkt
    Im Detail glaube ich nicht, teils etwas in unseren Trainer Modulen, aber da geht es vor allem um das Verständnis der sog. "Dual-Factor-Theory." Früher ging man davon aus, dass Ermüdung selbst der Reiz sei, der am Ende zu einem Ergebnis führt. In den letzten 30 Jahren wurden dann die Pathways auf physiologischer Ebene genauer untersucht, die zu Muskelwachstum, Ausdauerverbesserungen und zu Kraftzuwächsen führen. Die Details kann man bei Brad Schoenfelds Lehrbuch und bspw. dem HIIT Lehrbuch von Buchheit etc. nachlesen. Als Beispiel: Mechanische Lasten auf dem Muskel lösen eine Aktivierung der Mechanorezeptoren aus, die auf Druck reagieren. Das ist einer der wichtigsten MEchanismen des Muskelwachstums. Dazu kommen metabolische Reize und die Reparatur von Muskelschäden. Mechanische Reize passieren nur dann, wenn der Muskel auch mit ausreichender Last bearbeitet wird. Somit muss die Faser aktiviert werden, auf der der Mechanorezeptor liegt. Solange Muskelspannung bei einer Faser dafür sorgt, dass sie maximal angespannt wird, wird dort ein Reiz gesetzt. Tust du das nur unzureichend, werden nicht ausreichend Fasern belastet, dadurch auch wenig Muskelwachstum. Es müssen somit Muskelfasern down reguliert werden, damit andere Fasern ebenso aktiviert werden. Dafür muss die einzelne motorische Einheit mechanisch versagen. Erreichst du Muskelversagen, heißt das in dem Fall, dass du mit der Spannung, die du noch aufbringen kannst, die Last nicht mehr bewältigen kannst. Um das zu erreichen, muss eine gewisse Menge Fasern down reguliert sein und nicht mehr aktiv feuern können, somit auch die nächsten motorischen Einheiten aktiviert und belastet werden. Was heißt das? Dass wenn du mit 90 % trainierst, bereits ein Verlust von gerade mal 10 % deiner Spannung dafür sorgt, dass du die Wiederholung nicht mehr schaffst. Bei einer Last von 70% 1RM heißt das, dass du bis zu 30 % deiner Leistung verlieren kannst, bevor ein konzentrisches Muskelversagen eintritt. Bei 70% hast du somit mehr Wiederholungen und mehr Spielraum um genug Fast Twitch Fasern vollständig zu belasten. Die meiste Menge Muskelfasern hast du beim Muskelversagen belastet. Jetzt kommt aber der zweite Faktor ins Spiel: Zentrale und lokale Ermüdung. Die wiederum ist komplett unabhängig vom Faktor Trainingsreiz selbst. Da sind dann Faktoren wie Entzündungsprozesse durch Muskelschäden, Blutstau, pH-Wert der umliegenden Muskulatur, Nervenschäden und daraus folgende entzündliche Prozesse und so weiter Faktoren. Diese werden nach dem Training erholt, repariert und hormonelle Prozesse laufen ab. Ein Nebeneffekt dessen ist, dass die Muskulatur selbst ihre Leistung runterreguliert. Ein stark belasteter Muskel ist einige Tage nicht 100% leistungsfähig. Das merkst du weniger, wenn du mit 65-70 % trainierst, aber garantiert, wenn du mit 95%+ trainierst, das klappt dann oft kaum noch. Die Langzeiterholungsreserve bei meinen früheren Athleten lag in einer Leistungssteigerung zwischen 5 und 10%. D.h. ein 300 kg Kreuzheber hatte oft Schwierigkeiten, wenn der Taper und das Training nicht gut waren, im Training noch 270-280 kg zu heben. Deswegen mussten wir uns bereits in den Endphasen des Krafttrainings ausreichend erholen und das Volumen so reduzieren, dass am Ende immer noch sehr schweres Gewicht gehoben werden konnte, damit die Lerneffekte funktionaler Natur richtig mitgenommen werden konnten. Die meisten Cookie Cutter Pläne funktionieren ja. Was sie nicht berücksichtigen, ist, wie gut am Ende jemand sich erholt, schläft, wie weit jemand fortgeschritten ist und wie die individuellen Erholungscharakteristika sind. Stress mit der Freundin reicht ja aus, damit du ne Woche länger brauchst. Defacto haben die stärksten Sportler mit denen ich gearbeitet habe, eine fast 100%ige Resistenz gegenüber Training gehabt. Die KONNTEST du nicht überarbeiten. Die waren 2-3 Trainingseinheiten pro Tag gewohnt, teils extrem schwer, teils intensiv und kopflastig. Da hast du nichts draufwerfen können, dass die aus der Bahn wirft. Einmal saufen am Wochenende oder einmal richtig Stress mit Eltern oder Partner: Welcome to the dead zone. Zentrale Fatigue und Stress direkt so hoch, dass du sofort Intensität UND Volumen rausnehmen musstest. Zurück zum Beispiel: Wenn du jetzt nicht so resistent bist, dass du über 5 Jahre maximale Work Capacity aufgebaut hast wie die 1% der besten Sportler, hast du einen Spagat zwischen Ermüdung und Reizen. Deswegen sagen viele heutzutage, mach lieber RPE8 statt RPE10. Die letzten beiden Wiederholungen erzeugen eine deutliche Menge Muskelschäden, eine deutliche Menge Ammoniakproduktion und messbar Fatigue des Nervensystems. Ich bin da etwas lockerer, ich denke Muskelversagen ist schon alright. Nur halt nicht jedes Training und fünf Sätze für jeden Muskel nacheinander. In meinen momentanen Plänen haben wir meist einen Satz drin, der ein Tagesmaximum beinhaltet und ziemlich RPE10 ist. Danach Work Volume mit reduziertem Gewicht, so dass man zusätzliches Volumen mit RPE7-8 drin hat. Wenn das Ziel Muskelwachstum ist, derjenige aber breit aufgestellt sein will, gibt es noch einen Backoff Satz hinterher mit 50-55 % 1RM, der erst 20, dann auf maximale Reps gezogen wird, also bis zum Versagen. Erzeugt im ersten Schritt ne Menge Muskelkater, danach gewöhnt man sich schnell dran und die zentrale Ermüdung ist bei leichten Gewichten erstmal deutlich geringer. Man erhöht das Gewicht dann in den nächsten Workouts, bis man den einen Satz immer im Bereich 15-20 Reps zuende bringt. Das ergibt uns dann ein Trifecta der Dinge, die wir machen wollen: Schwere Lasten und Lerneffekte unter Last, maximale Anstrengung. Volumen um TUT/Mechanorezeptoraktivierung mit ausreichend schwerem Gewicht zu haben. Und als Letztes haben wir einen einzelnen Backoff Satz, der soviele Muskelfasern wie möglich ermüdet und dazu führt, dass am Ende die Aktivierungsschwelle der meisten Fast Twitch Fasern durch einen sinkenden pH Wert ebenso massiv sinkt. (Je metabolisch belasteter das Milieu des Muskels, desto eher ist eine motorische Einheit bereit zu feuern, auf diese Weise reguliert der Körper steigende Lasten, indem Fasern eingesetzt werden, die sonst für so ein "kleines" Gewicht eigentlich nicht gebraucht würden). Dadurch ermüde ich im letzten Satz nochmal soviele Fasern wie möglich, was mit den schwereren Gewichten nicht möglich war. Da kommt man am Ende auf ein relativ stabiles Management der eigenen Lasten. Deloads sind oft nicht notwendig, an beschissenen Tagen macht man einfach mal 80-90% des theoretischen Tagesmax und arbeitet einige Tage dann später weiter. Vor einem Urlaub schießt man sich einfach völlig aus dem Leben und macht da gar nichts und lässt den Körper komplett ausheilen, legt dann mit 5-10 % niedriger für 1-2 Wochen danach wieder los und feuert wieder Tagesmaxes. Mit dieser Methode haben wir jetzt einige Leute drei Jahre am Stück trainieren lassen. Progress ist anfangs etwas langsamer, als wenn wir sie permanent pushen, aber jetzt nach den drei Jahren, wo es meine letzten Kunden in dem Bereich noch sind (Ich arbeite eigentlich nur noch für die Akademie und als psych. Coach, habe nur noch drei Kunden die Sport machen im Moment), haben wir eigentlich keinen Unterschied mehr bemerkt. TLDR: Ermüdung und Trainingsreize sind voneinander unabhängig, Ermüdung kann gemanaged werden, Trainingsreize auch, die Kunst ist es, soviel Trainingsreiz zu kriegen wie möglich bei so wenig Ermüdung wie gerade nötig. In der Realität trifft man die Linie wohl eher selten, da man sie nicht messen kann. Die einen versuchen es gezielt mit Prozenten und über reine Planung zu steuern (Geht, hab ich früher auch gemacht, ist mir aber inzwischen zu viel Schreibarbeit) mit autoreguliertem Training und wohl dosiertem Ballern (Ein Top-Set Kraft und ein backoff Satz, der brennt) kann man sie aber einigermaßen surfen. Und das mit weniger Kopf- und Schreibarbeit.
  16. 1 Punkt
    Genau das! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
  17. 1 Punkt
    Ganz einfach, ich bin über die Jahre tatsächlich besser geworden als die 10000 anderen Jungs auf Tinder, die 500 anderen Männer im Einkaufszentrum und die 100 Jungs im Club. Aber ich bin nicht einfach eines Morgens so aufgewacht. Das waren 15 Jahre hadde Abbeid wie es so schön heisst. Viel Crash & Burn, viel Rückschläge, aber viele Lehren daraus gezogen und immer wieder aufgestanden und weitergekämpft. Das Leben als Mann ist kein Zuckerschlecken. Man ist nicht wie eine Frau plötzlich auf dem Zenit des SMV. Und alle begehren einen, einfach weil man existiert. Nein, bei allen Männern, die es ganz nach oben in der Hierarchie schaffen, steht verdammt viel Anstrengung dahinter. Aber dafür sind die Früchte die man danach ernten kann auch die süssesten. Versuche mit all deinem PU und Red Pill Wissen das beste aus deiner Situation und deinen Voraussetzungen zu machen. Du hast keine Garantie, dass es für ne HB10 reicht, aber wenn du ein HG 5 bist und etwas aus dir machst, dann kannst du trotzdem ne ganze Menge damit reissen. Good Luck!
  18. 1 Punkt
    Wieso hast du hier mit "Ja" geantwortet? Mit genau der Intention, dass es hoffentlich bis zu ihr gelangt und du von ihr eine dir wohlwollende Reaktion (wahrscheinlich eine solche, dass sie dich gerne zurück hätte etc.) bekommst? Falls das zutrifft, hast du dich mit dem nur selbst belogen... ...und das auch nicht Ernst gemeint, da du jegliche Beiträge hier schlicht ignoriert hast. Von dem damit verbundenen fragwürdigen Manipulationsversuch mal ganz zu schweigen...
  19. 1 Punkt
    Das ist ein Verhalten, das ich inzwischen bei einigen Pickuppern (auch in meinem Freundeskreis) beobachten konnte, die ihre Pickup-Skills auf das Maximum gebracht haben, aber die Persönlichkeitsentwicklung vernachlässigt haben. Solche Typen haben dann überhaupt kein Problem mehr, Frauen ins Bett zu bekommen. Aber sobald es in Richtung LTR geht, merken die Frauen, dass die Typen eben nicht mehr sind als Bumsmaschinen. Lustigerweise ist das für die Typen aber überhaupt kein Problem, weil die sich gar nicht festlegen und binden wollen. Die sind froh, wenn die HBs nach ein paar Lays von selbst wieder aus ihrem Leben verschwinden und sie sich neuen HBs widmen können. Das Ganze weist gewisse Parallelen zum Ferrari-Thread auf. Es gibt durchaus auch für Männer eine Obergrenze was den Bodycount betrifft. Ein Typ der mit 100 Frauen geschlafen hat, dürfte für ne harmonische LTR genauso wenig in Frage kommen wie ein HB mit diesem Bodycount.
  20. 1 Punkt
    @Typ87 hat hier selbst geschrieben (wurde ja auch mehrfach zitiert), dass er mit Vanessa eine "normale" Beziehung führt. Und es ist offensichtlich, dass mit "normal" schlicht und einfach monogam gemeint ist. Ich gehe mal davon aus, dass da der Horizont nicht bis "lass uns mal darüber reden wie wir beide ne Beziehung definieren" gereicht hat. Daher kann man wohl davon ausgehen, dass SIE von sexueller Exklusivität ausgeht. Ich möchte mich nicht dazu äußern, dass der TE noch mit anderen Frauen Sex hat, ohne dass seine 730km entfernt lebende Partnerin davon weiss. Weil das sein Ding ist. Aber in andere Frauen blank reinzuhalten OHNE den Anstand (oder Verstand, oder auch: Die Eier) zu besitzen, da mit der Partnerin offen zu kommunizieren, ist einfach Asozial. Und das hat auch nix mit unterschiedlichen moralischen Werten / Ansichten zum Leben / "ich war grad so geil da ist es halt so passiert" zu tun. Und das nicht, weil er nicht ehrlich zu ihr ist, sondern weil er bewusst ihre Gesundheit gefährdet. Und das ist wirklich nichts, was ein erwachsener, des denkens befähigter Mensch macht.
  21. 1 Punkt
    Let's F.L.Y. 😀 F ... First L ... Love Y ... Yourself Und sei nicht so hart mit Dir. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.
  22. 1 Punkt
    Update: Was so ein paar Denkanstöße alles bringen... Vorgeschichte: Heute so am Bahnsteig gestanden und gewartet. Eine halbe Stunde oder so, weil das mit der Bahn ja manchmal nicht so klappt. Und ich versuche mir abzugewöhnen, es so negativ zu sehen, wenn die Bahn Verspätungen hat. Das passiert halt eh ständig und ich kann mich entweder darüber ärgern oder das beste draus machen. Also stand ich so da und hab an meiner Einstellung zu der Situation gearbeitet. Und dann dachte ich mir so: Hey, ich seh jetzt mal das positive. Ich häng hier mit nem Haufen Leuten in der Kälte rum, aber immerhin gab es heute schönen Schnee und irgendwie ist es auch ein cooles Gefühl, wenn man so mit nem Haufen Leute frieren muss. Also das gibt ne gewisse Verbundenheit. Und dann kam der nächste Gedanke: Wieso kommuniziere ich eigentlich mit niemandem? Und dann hat es mich plötzlich eiskalt gepackt und meine Laune ist sofort in den Keller gegangen und ich hab den Hirnfick gehabt wie sonstnochwas. Wieso ich jetzt nicht die da approache oder die andere da und wieso ich nichtmal mit irgendwelchen Männern smalltalke. Was ich doch für ein Verlierer bin und dass ich diese unsichtbare Barriere zwischen mir und dem Rest der Welt niemals durchbrechen können werde und immer einsam und unglücklich sein werde... Hab mich wieder eingekriegt und als es mir innerlich besser ging, tatsächlich noch mit ein paar Leuten über die Unzuverlässigkeit der Bahn geredet. Dann ist Abend und ich mach meine Satzergänzungsübungen und denk auch nochmal konkret über diese Geschichte mit den Büchern nach und es fällt mir wie Schuppen von den Augen: Ich hab genau Angst vor diesen Momenten. In denen ich alleine bin und "Langeweile" habe. Das heißt, genauer in denen ich mit anderen Menschen kommunizieren könnte, es aber nicht hinkriege und dann, weil ich weiß, dass ich einsam bin, mich selbst noch mehr fertig mache. Und weil mir diese Momente so unangenehm sind, sorge ich immer dafür, mich beschäftigt zu halten. Zugfahren ist nur ein Beispiel. Alleine zu Hause sitzen wäre ein anderes. Wenn ich da nicht beschäftigt bin, komme ich genau in diesen Hirnfick. Nämlich, dass mir nicht nur langweilig ist, sondern es mir nicht gut geht, weil ich alleine bin, ich aber nicht in der Lage bin, etwas gegen diese Einsamkeit zu tun. Und diesen Hirnfick habe ich so viele Jahre zur Perfektion gebracht, dass ich in so Momenten auch noch der Meinung bin, ich könnte das niemals ändern. Also das kam jetzt gerade so aus meinem Hirn raus. Kann auch noch sein, dass ich das morgen nicht mehr genau so denke und fühle, aber grade ist das irgendwie eine Erleuchtung gewesen. Grüße David
  23. 1 Punkt
    Hi, danke für eure Antworten. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es bei mir zum Teil daran liegt, dass ich mich beschäftigen bzw ablenken will, damit mein Gehirn endlich aufhört zu grübeln. Ich grüble sonst ständig nach und hab deshalb zum Beispiel auch oft Probleme einzuschlafen, wenn ich nicht total kaputt bin. Sport hilft mir auch dagegen, aber auch da entwickle ich zu schnell einen gewissen Perfektionismus. Ein zweiter Punkt scheint aber zu sein, dass ich in meinem Leben nicht so richtig etwas habe, das mich zufrieden stellt. Und ich denke mir dann immer, dass ich das erreichen kann, wenn ich mich nur stark genug reinhänge. Ein Stück weit stimmt das sogar. Ich hatte mal eine Zeit, da hab ich so 6 Tage in der Woche Sport gemacht, meine Ernährung auf den Sport abgestimmt und meine Freizeit damit verbracht, mir Wissen darüber anzueignen und mich mit anderen über das Thema auszutauschen. Das hat mir eine gewisse Befriedigung gegeben. Aber das Leben konnte sich nicht dauerhaft nur um diese eine Sache drehen. Andere Themen haben sich also wieder reingedrängelt, die Motivation beim Sport hat gebröckelt, weil ich meine selbstgesteckten Ziele nicht erreichen konnte und die Leere kam wieder. Also ist das normal oder versuche ich damit etwas zu kompensieren, was woanders liegt? Ich werd mir mal Herzdames Beitrag anschauen, vielleicht hilft mir der, meinem Problem auf die Schliche zu kommen. Das Gefühl, mich von meinem eigentlichen Problem abzulenken, kam mir tatsächlich schon häufiger. Auf der anderen Seite, komme ich auch nie wirklich zur Ruhe, um das mal zu reflektieren. Ich mach ja schon viel zu viel. Und zumindest oberflächlich tue ich das alles, weil ich denke, es geht mir dann besser. Grüße David
  24. 1 Punkt
    Hey David, hast du schon darüber nachgedacht warum du dir so viel vornimmst? Die Gründe können neben der Begeisterung für Neues und dem Willen alles in Gänze zu verstehen/zu durchdringen auch darin liegen dass du nicht mit dir alleine sein kannst. Allein mit deinen Gedanken und Gefühlen die in Zeiten der Ruhe hochkommen du Angst hast etwas zu verpassen Bei Ersteren bist du ständig auf der Suche nach etwas um deine Gedanken zu kanalisieren und in den Flow zu kommen. Flow in dem Sinne das die Aufgabe dich geistig erfüllt, überwindbare Hürden darstellt und somit kein Raum für 'Nebengedanken' lässt. Bei Zweiterem läufst du einem Ideal hinterher welches unerfüllbar ist. Wir haben nur eine gewissen Zeitraum und wir müssen uns fragen was wir damit anfangen möchten. Auf vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen verhindert das vollumfängliche Genießen der Einzelaktivitäten und führt zu Unzufriedenheit die du ja auch bei dir beobachtest. Der Prozess in die völlige Verplanung hineinzulaufen ist of ein schleichender. Wenn ich dies bei mir feststelle habe ich gute Erfahrung mit NICHTS gemacht. Einfach eine Woche nichts machen. Klar gehe ich zur Arbeit, EInkaufen und das Alltägliche - aber darüber Hinaus: komplette Vollbremsung. Manchmal schaffe ich es von allein, manchmal zwingt ein Bakterien/Virenstamm mich dazu. Beides gut. Denn dabei finde ich heraus was mir gerade wichtig ist und kann die Prioritäten neu setzen. Du kannst es ja mal ausprobieren. Generell würde ich nie das soziale Leben auf Nulll reduzieren. Es sollte immer ein starkes soziales Gefüge vorhanden sein. Ich bin der Meinung das jeder Mensch, egal welcher Persönlichkeit Menschen um sich herum benötigt um zufrieden zu sein. Der Anspruch alle Dinge die man anpackt zur Perfektion zu treiben ist illusorisch. Es gibt die 10.000 Stunden Regel die besagt wieviel Zeit man benötigt um etwas zu beherschen. Gleichwohl diese Regel stark debattiert und zum Teil auch widerlegt ist, stimmt aber eines: man benötigt viel Zeit und Disziplin um etwas zu erlernen und auf ein hohes Niveau zu bringen. Das kann man nicht mit zig Hobbys. Ich denke ein ausgeglichenes und vielseitiges Leben hat man, wenn man akzeptiert das viele Fähigkeiten auf Diletanten-Niveau beherscht werden. Diletantisch im Sinne von eigenständig, autodidaktisch bis zu einem Niveau erlernt was je nach Zeit und Wille zwischen dem 'Nicht-können' und Vollblutprofi liegen. Grüße Thalim
  25. 1 Punkt
    Hallo meine lieben künftigen Kollegen, (was ein Schleimer...) ich bin Steffen, 23 Jahre alt , wohne in der wunderschönen Hansestadt Rostock und studiere hier Medizin. Da möchte ich gleich anschließen: ohne jegliche Arroganz sage ich jetzt, dass viele meiner Freunde und Bekannten sowie auch Fremde mich bewundern, dass ich so ein aufwendiges Studienfach gewählt und ich später in einem angesehenem Beruf arbeiten werde. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich aus diesem Grund mit mir selbst und meinem Leben zufrieden bin. Ganz zu Schweigen davon, dass ich ausgeprägte Alpha-Eigenschaften besitze. Ich könnte jetzt von Problemen in meiner Kindheit und Jugend schwafeln, über Zu-dick-Sein, über Hänseleien, über fehlendes Fördern von Eigeninitiative von Seiten meiner Eltern. Aber das ist nicht zielführend. Das habe ich durch das Beschäftigen mit Pick-Up und Persönlichkeitsentwicklung erfahren. Für mich ist Ersteres eine äußerst reizvolle Variante von Letzterem. Denn sind wir mal ehrlich: Was begehren wir Testosteron-gesteuerten Wesen, auch niedlich umschrieben Männer bezeichnet, (zumindest oberflächlich) am meisten? Das "zarte" (naja...) Geschlecht; die Frauen; die Göttinnen unter ihnen und oft auch die "perfekte" Frau, die es eben nicht gibt. Hieraus lässt sich eine unglaubliche Motivation ziehen, über den Erfolg mit Frauen auch zu einem erfolgreichen und ja... besseren Menschen zu werden. Noch während den Anfängen meines Studiums war ich in Sachen Frauen etwa so erfolgreich wie Shaquille O´Neill beim Eiskunstlaufen, wenn er es jemals versucht hätte. Und ich wäre froh gewesen, wenn ich in Sachen Frauen seine Quote an Dreiern hätte: so 1 von 10 schätze ich mal. Ich hatte null Erfolge, weil ich genau das war, was niemand hier mehr sein will: ein stereotyper Beta, ein AFC. Und einer mit schwach ausgeprägter (aber wohl doch vorhandener) sozialer Phobie. Immerhin konnte ich während des Anfanges meines Studiums relativ gut mit Leuten in Kontakt treten, aber nach zwei Wochen war die Energie weg und ich hatte kaum enge soziale Kontakte. Natürlich sieht man sich am Campus, aber wirklich in sozialen Gruppen war ich selten unterwegs. Oft saß ich alleine zu Hause und wusste wenig mit mir anzufangen außer Lernstoff zu paucken. Meine Kindheitsfreunde waren mittlerweile verstreut, man sah sich nur noch gelegentlich im Jahr. (was sich aber gebessert hat) Zu meinen wenigen wirklichen Kumpeln unter den Kommilitonen damals im kleinen Städtchen Homburg an der Saar (ja da kann man tatsächlich studieren) gehörte jemand, der mittlerweile fast 40 ist und schon viel erlebt hat in seinem Leben. Er ist ein sehr tiefsinniger Mensch wie ich mich auch dazu zähle. Wir unterhielten uns oft über Frauen, vor allem über die in unserem Semester. Unsere Schlussfolgerung war zu oft: diese eingebildeten ... oder wir passen nun mal weniger in die aktuelle Geselschaft. Darauf wechselte ich die Uni und zog nach Rostock und es ging wieder von vorne los: die ersten Wochen gut drauf; Kontakte geknüpft, aber nicht gehalten; ganz coole Kumpels bekommen, aber halt sehr wenige; oft abends alleine, weil niemand zeit hatte. Dann schickte mir mein Freund etwas älteren Jahrganges (hoffentlich liest er das nicht) etwas, was zunächst meine Neugier erweckte und sich bald als eine Art heiliger Gral anmutete: Lob des Sexismus. Danke nochmal an Santana für dieses augenöffnende Werk. Ich verschlang es, war begeisterst und begann einiges (halbgar) anzuwenden. Und plötzlich hatte ich zum ersten Mal eine langfristige Beziehung mit einer tollen Frau, keine HB 8 aber HSE-HD wie man es sich wünscht. Doch die Zeit verstrich und ich schien glücklich zu sein. Mein Mädchen war an der langen Leine und ich konnte micht theoretisch nebenbei austoben, was sie nicht besonders störte. Doch der Erfolg blieb überschaubar und meine sozialen Fähigkeiten kamen nur schleppend auf die Beine. Ich war in der Comfort Zone (kreisch) und unglücklich! Ich habe die wichtigste Essenz des Buches und der PU-Community nicht berücksichtigt: ARBEITE AN DIR SELBST! Ich habe meinen Fehler eingesehen und mich hier angemeldet um weitere Informationen zu sammeln, Feedback zu erhalten und vor allem: den Tritt in den Arsch zu erhalten, damit ich ihn hochkriege (den Arsch natürlich). Mit meiner Freundin ist jetzt leider Schluss, aber nur so kann ich endlich beginnen meine Persönlichkeit AKTIV zu entwickeln. Denn nur dann kannst die tollsten und hübschesten Frauen haben. Und das im Überfluss. Und du wirst glücklich werden, ohne dass du sie benötigst. Das ist für mich die Aussage von Pick Up. Sorry dass es so lang wurde aber das musste ich mal alles loswerden. Ich hoffe ich kann hier mit eurer Unterstützung diesen Weg gehen!
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