An die Männer hier: was habt Ihr eigentlich gegen High Waist Jeans?

140 Beiträge in diesem Thema

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Ach, ihr schmeisst halt viel zu viel durcheinander.

Wenns um Ästhetik geht, dann isses wurscht obs um Männer oder Frauen oder Wolken oder Gemüse oder sonstwas geht. Weils um Proportionen geht. Gibt auch ästhetische Müllhalden.

Ob man was geil findet, ist wieder ne andere Frage. Also klar findet man ästhetische Proportionen auch immer geil. Aber wenn eure Mutter immer in High-Waists rumgelaufen ist, dann werdet ihr davon ein spezielles Verhältnis zu solchen Hosen mitgenommen haben. Und möglicherweise Frauen mit high-waists geil finden - auch wenn sich dabei eurer ästhetisches Empfinden heimlich übergeben muss.

Und bei den alten Griechen gabs natürlich genau das Schönheitsideal, was Easy beschreibt. Nur kommt das nicht von den alten Griechen, sondern war bei den Ägyptern auch schon so. Und davor auf den Höhlenbildern auch. Und es ist genau das gleiche Ideal, wies heute auch noch so ist.

Gleichzeitig wars damals auch OK, fett zu sein. Also in der Antike. Galt nachvollziehbarerweise als Zeichen von Wohlstand. Darum ist diese Steinzeitvenus von Willendorf auch so kugelig. Fette Frauen hat man damals bevorzugt gevögelt, weil man damit der Alpha war, der es sich leisten konnte.

Diese ganze Geschichte mit verschiedenen Moden ist ne ziemlich neue Erfindung. Die alten Ägypter, Griechen und Römer hatten über Jahrhunderte immer die gleichen Klamotten. Das Ding mit dem jedes Jahr was anderen schick zu finden, ist neu. Und es ist klar, dass dabei regelmäßig sehr viel schief gehen muss. Weil was gut aussschaut, schaut natürlich nächstes Jahr zwar auch noch gut aus - aber halt auch genauso. Zwingende Folge ist, dass Mode immer wieder anders und damit immer wieder grausam ausschaut. Und es trotzdem alle möglichen Leute gut finden.

Ist ja meist auch im ertrgälichen Rahmen. Mit Ausnahmen.

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vor 4 Minuten, Aldous schrieb:

Nur kommt das nicht von den alten Griechen, sondern war bei den Ägyptern auch schon so. Und davor auf den Höhlenbildern auch.

Die Griechen haben´s aber als erste im großen Stil aus der frontalen Symmetrie geholt und dadurch auf ein ganz anderes Level gehoben. (hence Ponderation)
Außerdem die Proportionen ziemlich idealisiert. Körpergröße von Zeus und co war 8 Kopflängen statt 7-7,5. Dass die Jungs aussahen wie heutige Wettkampfsportler war in der Dimension auch neu und hatte genau nichts mit den von pmax erwähnten Knaben zu tun.

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Gast
vor 4 Stunden, Barbara schrieb:

Ich finde, High Waists gerade an kurvigen, drallen Frauen ganz nett (kurvig, nicht fett)... so Latinas können das gut tragen. Da betonen die nochmal schön die Hüfte und den Hintern. An mir sehen sie eher aus wie Modell "deutscher Spargel"

Sehe ich tatsächlich genau andersrum.. Mir gefällt das an großen dünnen Mädchen (Spargel) viel besser! Ganz ohne Arsch gehts aber auch nicht.

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vor 36 Minuten, Aldous schrieb:

Ach, ihr schmeisst halt viel zu viel durcheinander.

Wenns um Ästhetik geht, dann isses wurscht obs um Männer oder Frauen oder Wolken oder Gemüse oder sonstwas geht. Weils um Proportionen geht. Gibt auch ästhetische Müllhalden.

Ob man was geil findet, ist wieder ne andere Frage. Also klar findet man ästhetische Proportionen auch immer geil. Aber wenn eure Mutter immer in High-Waists rumgelaufen ist, dann werdet ihr davon ein spezielles Verhältnis zu solchen Hosen mitgenommen haben. Und möglicherweise Frauen mit high-waists geil finden - auch wenn sich dabei eurer ästhetisches Empfinden heimlich übergeben muss.

Und bei den alten Griechen gabs natürlich genau das Schönheitsideal, was Easy beschreibt. Nur kommt das nicht von den alten Griechen, sondern war bei den Ägyptern auch schon so. Und davor auf den Höhlenbildern auch. Und es ist genau das gleiche Ideal, wies heute auch noch so ist.

Gleichzeitig wars damals auch OK, fett zu sein. Also in der Antike. Galt nachvollziehbarerweise als Zeichen von Wohlstand. Darum ist diese Steinzeitvenus von Willendorf auch so kugelig. Fette Frauen hat man damals bevorzugt gevögelt, weil man damit der Alpha war, der es sich leisten konnte.

Diese ganze Geschichte mit verschiedenen Moden ist ne ziemlich neue Erfindung. Die alten Ägypter, Griechen und Römer hatten über Jahrhunderte immer die gleichen Klamotten. Das Ding mit dem jedes Jahr was anderen schick zu finden, ist neu. Und es ist klar, dass dabei regelmäßig sehr viel schief gehen muss. Weil was gut aussschaut, schaut natürlich nächstes Jahr zwar auch noch gut aus - aber halt auch genauso. Zwingende Folge ist, dass Mode immer wieder anders und damit immer wieder grausam ausschaut. Und es trotzdem alle möglichen Leute gut finden.

Ist ja meist auch im ertrgälichen Rahmen. Mit Ausnahmen.

Ändert ja nix an der Tatsache, dass es trotzdem Leute gibt die auf High Waist stehen? Verstehen deinen Ausschweif nicht ganz. Ich find deine Argumentation hinkt da. Was du für grausam empfindest, bleibt alleine dein Geschmack und spiegelt nur dein subjektives Empfinden gegenüber manchen Modestilen. Hat aber IMO absolut keine Aussagekraft über sozial gesellschaftliche Werte bezüglich Modevorstellungen, gar kollektiv diese über einen Kamm zu scheren. Die einen finden Cargo Shorts extrem geil (heiliger Bimbam da bekomm ich zumeist nen Herzinfarkt) und die anderen finden Straight Jeans geil. Das sind halt persönliche Präferenzen und sind mE grob und generalisiert nicht pauschalisierbar. Verstehe also auch die Diskussion hinter diesem Thread nicht. Ist die gleiche Frage wie "ich mag Äpfel nicht, deswegen sind alle Äpfel scheiße und alle Äpfel Esser haben keinen Geschmack". Sinnlos. 

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vor 51 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Die Griechen haben´s aber als erste im großen Stil aus der frontalen Symmetrie geholt und dadurch auf ein ganz anderes Level gehoben. (hence Ponderation)
Außerdem die Proportionen ziemlich idealisiert. Körpergröße von Zeus und co war 8 Kopflängen statt 7-7,5.

Die alten Griechen waren vor allem die Ersten, die Ästhetik auch mathemtatisch abgebildet haben.

 

vor 23 Minuten, pMaximus schrieb:

Verstehe also auch die Diskussion hinter diesem Thread nicht.

Wie gesagt, ist Ästhetik nix Subjektives. Beispielsweise kann man ein zufälliges Bild von einem bewölkten Himmel nehmen, die darin zufällig vorhandenen Symmatrien messen und daraus berechnen, wie gut das Bild Probanden gefallen wird.

Erklärbar ist sowas bislang nur dadurch, dass unsere Wahrnehmung auf Prinzipien beruht, die nicht von unserer Wahrnehmung abhängen. Bedeutet, wenn Zeuss bei den alten Griechen 8 Köpfe groß war und Da Vinci bei 8 Kopflängen einen Abstand von 3 Kopflängen von Scheitel bis Tallie als Ideal formuliert hat - dann ist das unabhängig von persönlichem Geschmack. Und wenn dann die Tallie high-waistmäßig nach oben verschoben wird, dann spürt auch ein Blinder, dass das kacke ausschaut.

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vor 4 Minuten, Aldous schrieb:

Die alten Griechen waren vor allem die Ersten, die Ästhetik auch mathemtatisch abgebildet haben.

 

Wie gesagt, ist Ästhetik nix Subjektives. Beispielsweise kann man ein zufälliges Bild von einem bewölkten Himmel nehmen, die darin zufällig vorhandenen Symmatrien messen und daraus berechnen, wie gut das Bild Probanden gefallen wird.

Erklärbar ist sowas bislang nur dadurch, dass unsere Wahrnehmung auf Prinzipien beruht, die nicht von unserer Wahrnehmung abhängen. Bedeutet, wenn Zeuss bei den alten Griechen 8 Köpfe groß war und Da Vinci bei 8 Kopflängen einen Abstand von 3 Kopflängen von Scheitel bis Tallie als Ideal formuliert hat - dann ist das unabhängig von persönlichem Geschmack. Und wenn dann die Tallie high-waistmäßig nach oben verschoben wird, dann spürt auch ein Blinder, dass das kacke ausschaut.

Ich glaub du verwechselst hier die allgemeine Propriozeption (geometrische Darstellung von Objekten, Abläufen von Objekten und Lagetyp eines Objektes zB) mit die der Wahrnehmungsverarbeitung, speziell die der Transduktion und Verarbeitung (Umwandlung einzelner oder gekoppelter) Informationen welche letztendlich zur eigenen subjektiven Wahrnehmung umgeformt werden. 

Spezifisch oder intrinsisch betrachtet könnte man deine These genauso widerlegen mit den einfachsten Beispielen hier im Forum. MVL fickt lieber fette Weiber und findet sie geil, während andere hier lieber das Topmodel flachlegen. Jk. War nen Kack Beispiel. Aber du verstehst was ich meine? Ich kann zum Beispiel auf rothaarige Frauen stehen, während du rothaarige Frauen unsexy findest. Oder es gibt Männer die einen Fußfetisch haben, während andere Männer eher Frauen in flachen Schuhen bevorzugen und Füße abstoßend empfinden. 

Die Subjektivität spielt gezielt eine zentrale Rolle. Die primären Merkmale zur Objektidentifizierung (bitte nicht gleich steinigen, ich habe "Objekt" gesagt im übertragenen Sinne als "der Mensch", unabhängig ob Mann oder Frau. Weiß man ja nie in diesem Forum hier) spielen bei der Erstaufnahme und Verarbeitung von Informationsprozessen lediglich eine Nebenrolle. 

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Meine These ist das weniger. Und da gibts auch nix zu widerlegen. Aber du warst auch einer von denen, die bei Kunstunterricht immer blau gemacht haben, oder?

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vor 2 Minuten, Aldous schrieb:

Meine These ist das weniger. Und da gibts auch nix zu widerlegen. Aber du warst auch einer von denen, die bei Kunstunterricht immer blau gemacht haben, oder?

Ich glaub hier ist der Haken. Ich hatte nie Kunstunterricht 😅

dafür aber ein wenig vertiefende Psychologie im Studium. Aber ja, ich bin nicht vom Fach. Und ich finde die Diskussion wie gesagt überflüssig. Soll und darf doch jeder anziehen was er/sie will. Ich finde wie gesagt High Waists geil, solange der Gesamteindruck passt. 

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Joah, nutz ihm nur garnix. Gibt ne psychologische Studie aus Italien, die lokalisiert haben in welcher Hirnregion das objektive ästhetische Empfinden angesiedelt ist, von dem der Alm-Ödli nist wissen will. In der Insula. Während subjektiver Geschmack im Mandelkern erzeugt wird. Und ich wette, dass nur sein Mandelkern feuert, wenn er High-Waists anguckt.

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vor 7 Stunden, Aldous schrieb:

Und wenn dann die Tallie high-waistmäßig nach oben verschoben wird, dann spürt auch ein Blinder, dass das kacke ausschaut.

Und genau da liegst du falsch. Die Proportionen von Ober- und Unterkörper sind bei Menschen unterschiedlich. In Fällen in denen die Beine verhältnismäßig kurz sind hilft es die Taille "nach oben" zu versetzen und optisch die Proportionen wieder "zurechtzurücken". Ganz entsprechend deinem Ästhetikseminar oben.

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@Aldous du willst mir allen Ernstes versuchen zu erklären, dass das Empfinden von Optik und Stil, in diesem Fall das Tragen von High Waist eine Frage von physiologischen neuronalen Prozessen darstellt, geschweige das Empfinden bzw nicht Empfinden von Schönheitsidealen und dessen Abweichungen somit pathophysiologisch klassifizierbar sind? 

🤦‍♂️ 

Ich hoffe ich hab dich da falsch verstanden, ansonsten würdest du da auf jeder Klinik, Neuroforschungseinrichtung sofort fliegen. 

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Dieser Thread ist soo unnötig. Schon alleine weil die Männer, die so vehemmt gegen High Waist sind mit zweierlei Maß messen: bei den High Waist Jeans geht man von Trägerinnen aus, die eher moppeliger oder flacher im Arsch-Bereich sind, bei den Trägerinnen von Low Waist wird aber von der gertenschlanken Sara a la Neice ausgegangen, die kein Gramm Bauchfett zu viel hat. Is klah, ne?

High Waist betonen im Endeffekt die Taillie und verstärken den Wespentaillien-Look, Stichwort Gebärfreudige Hüften. Wie man jetzt beim Wort High Waist auf diese hässlichen Mom Jeans schließt, die nun wirklich den wenigsten Frauen schmeicheln weiß ich echt nicht.

Ich drehe meinen Kopf bekanntlich auch bei dem ein oder anderen Mädel was so in freier Wildbahn läuft um und wenn es sich nicht gerade um die 90kg Jaqueline handelt, deren Bauch größer ist als der Arsch und die meinte das ganze Highwaist auch noch mit nem Crop Top kombinieren zu mussen, der ihren fabelhaften Bauchspeck zur Geltung bringt, so sehen echt viele Mädels in den Jeans richtig hot aus. Die Taillie schön klein, der Arsch knackig und ich krieg persönlich das Bedürfnis da reinzugreifen. Und mein Gott wenn es nicht gefällt, habt ihr um so mehr einen Grund sie auszuziehen.

Ich habs schon im anderen Thread gesagt, dass es falsch ist zu behaupten High Waist Jeans seien ja so neumodern. Die gab es noch vor der Jahrhundertewende.

TE, deine Threads verstehe ich nicht. Du kriegst hier von jetzt von nem Haufen Männer vorgehechelt auf was für Tangas und in welcher Farbe sie stehen oder ob sie pauschal irgendwelche Jeans stehen, aber mit dieser Erkenntnis wirst du nichts anfangen können, weil keiner deinen Körper hier kennt und weil du dich im Lack- und Ledertanga mit dem Reißverschluss an der Pussy wohl fühlen musst und nicht Heinz-Schmid (Jungfrau, Single, 32J.) der bei Mutti im Keller wohnt und meint Frauen hätten keinen Humor.

bearbeitet von capitalcat
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vor 31 Minuten, capitalcat schrieb:

High Waist betonen im Endeffekt die Taillie

That´s what the schwule Designer said

 

Für Heteromänner machen sie v.a. einen unglaublich langen Arsch (wenn der nicht, wie gesagt, durch Perfektion trotz der Hose gut erkennbar ist).
Wenn er nicht abfällt wie die Eiger Nordwand machen sie für Heteromänner auch einen unglaublich langen Unterbauch und zerschießen durch die Kombination total die Hüfte.

und das ist ein seeeeehhhhr heftiger Tradeoff dafür:

vor 48 Minuten, SimoneB schrieb:

In Fällen in denen die Beine verhältnismäßig kurz sind hilft es die Taille "nach oben" zu versetzen

Die Hüfte ist uns Heteromännern nämlich verdammt wichtig. Den meisten wichtiger als die Hupen, solang diese zumindest vorhanden sind.

und gibt´s fürr mehr Bein nicht elegantere Lösungen? 7/8 Hosen mit Heels/Wedges oder so?
Leicht ausgestellte Kleider welche die Taille mit nem starken Kontrast nach oben schummeln?

bearbeitet von Easy Peasy
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vor 36 Minuten, DarkTriad schrieb:

Am besten ist es doch immer noch, wenn eine Frau ein Kleid oder einen Rock trägt.

Das sieht sehr schön und weiblich aus.

Mir persönlich gefällt das Eva-Kostüm am Besten. Also bei Frauen, die mich sexell interessieren. Die anderen sollen gerne ihre High Waist Jeans und einen dicken Mantel tragen.

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vor einer Stunde, capitalcat schrieb:

Und mein Gott wenn es nicht gefällt, habt ihr um so mehr einen Grund sie auszuziehen.

Problem ist aber, wenn einen die Optik mit Bekleidung schon davon abhält, die Dame ohne sehen zu wollen. Und ja, selbstverständlich hängt man sich an Frauen auf in der Diskussion, die's eher nicht tragen können. Wenn die Figur gut ist, kann Frau meist eh fast alles tragen. Problem ist aber: das gilt streng für 15-20% der Mädels (oder so). (Jetzt bitte nicht rufen 'bei Männern aber auch!' - ist zwar so, aber Männermode ist idR nicht so extrem figurbetonend.) Bei den anderen betont es die eben nicht so schmale Taille oder macht in der Tat nen langen Unterbauch, was nicht so sexy ist. Oder die Titten hängen direkt über den Gürtel (hua). Ist eben meiner Meinung nach nichts was kaschiert, sondern betont - wie alles, was sehr figurnah ist.  Und da muss man schauen, ob das Betonte wirklich betonenswert ist. Viele Frauen sind da doch sehr optimistisch.

Ich bin nach wie vor traumatisiert von meiner ersten Begegnung mit Leggins, das war Anfang der 90er im Studentenwohnheim. Direkt vor mir ging eine Kommilitonin die Treppe hoch, deren Arsch so breit war wie meine Schultern. Nur mit Leggins bekleidet, was ich damals noch als 'sie hat ja gar keine Hose an!' interpretieren musste. Ich hab's beinahe nicht mehr in die WG geschafft.

bearbeitet von botte

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vor einer Stunde, SimoneB schrieb:

Und genau da liegst du falsch. Die Proportionen von Ober- und Unterkörper sind bei Menschen unterschiedlich. In Fällen in denen die Beine verhältnismäßig kurz sind hilft es die Taille "nach oben" zu versetzen und optisch die Proportionen wieder "zurechtzurücken". Ganz entsprechend deinem Ästhetikseminar oben.

Wieso soll ich da falsch liegen? Genau das schreib ich doch weiter oben zu hohen Abshätzen. Nö?

Klar kann man mit Klamotten Proportionen kaschieren. Der Punkt ist ein anderer. Kaschieren klappt bei entsprechenden Proportionen. Aber die ändern sich ja nicht jährlich. Ihr hab nicht alle einen Sommer lang ne Figur bei der bauchnabelfrei vorteilhaft ausschaut - und über den Winter  rutscht eure Tallie nach unten, sodass ihr plötzlich gut mit high-waist kaschieren könnt.

Genausowenig ändert sich nicht jährlich unser ästhetisches Empfinden. Wir finden nicht einen Sommer bauchnabelfrei und nächstes Jahr High-Waist gut. Darum das Kopfschütteln, wenn plötzlich alle Frauen high-waist tragen wollen - und nicht nur die mit kurzen Beinen und langem Torso.

Ich mein, bei Bauchnabelfrei lächeln einen wenigstens noch jede Menge Bauchnabels entgegen, wenn man durch die Stadt geht. Aber high-waist? Wofür zum Henker soll das gut sein?

 

 

vor einer Stunde, pMaximus schrieb:

@Aldous du willst mir allen Ernstes versuchen zu erklären, dass das Empfinden von Optik und Stil, in diesem Fall das Tragen von High Waist eine Frage von physiologischen neuronalen Prozessen darstellt, geschweige das Empfinden bzw nicht Empfinden von Schönheitsidealen und dessen Abweichungen somit pathophysiologisch klassifizierbar sind? 

🤦‍♂️

Ich hoffe ich hab dich da falsch verstanden, ansonsten würdest du da auf jeder Klinik, Neuroforschungseinrichtung sofort fliegen. 

Sind wie gesagt ziemliche Basics. Auch in der Neuroforschung. Rizzolatti wirste kennen. Auch der hat da ein paar Sachen zu geschrieben.

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vor 49 Minuten, botte schrieb:

Wenn die Figur gut ist, kann Frau meist eh fast alles tragen. Problem ist aber: das gilt streng für 15-20% der Mädels (oder so). (Jetzt bitte nicht rufen 'bei Männern aber auch!' - ist zwar so, aber Männermode ist idR nicht so extrem figurbetonend.)

Die Varianz ist bei Frauen auch höher. Sowohl was Körperformen angeht, die objektiv trotzdem im Bereich "geil" liegen, als auch was die Schnitte angeht.
Deswegen müssen die viel mehr rumprobieren beim Kleiderkauf.. naja. auch deswegen^^

Geile Männerkörper sind mehr oder minder alle mit dem Cookie Cutter geschnitten. Nur verschieden groß. Wenn die ihre Größe kennen, brauchen die für die meisten Sachen ansich gar nicht erst die Umkleidekabine betreten. Ausnahmen Hemden und Anzüge.
Macht man natürlich trotzdem, falls da irgendein Witzbold im Designbüro saß, oder die Farbe einem doch nicht steht, wie gedacht.

Zieht meine Frau immer nen leichten Zappen.
Vorhang zu Vorhang auf. jupp.
Vorhang zu Vorhang auf. geil
Vorhang zu Vorhang auf . jo
Vorhang zu Vorhang auf. kann man so lassen
Vorhang zu Vorhang auf. perfekt

20 Minuten. Fertig. 2 Jahre Ruhe.
Wir gehen.
"es is so unfair!!!" ^^

 

Dafür kannste auf schöne Frauengesichter fast jede Brille draufschmeißen. Wird gut aussehen. Ist bei markanteren Männergesichtern schon schwieriger.

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Man kann's auch übertreiben mit der Diskussion 😄

Manche Frauen können high waist gut aussehen lassen, während die meisten anderen mit einem anderen Kleidungsstück nichts falsch machen können.

Ist wie mit Tanktops bei Männern: Manchen steht es und sie sehen darin fresh aus, die meisten aber sehen wie entweder angeberische Proleten oder Hartz 4 Couch potatoes aus.

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Also wenn ich mir die meisten Männer in deutschen Städten so angucke, wäre es mir ganz lieb, wenn sie sich mal mit Mode und ihrem Körper auseinandersetzten und eben nicht an das Märchen glaubten, sie könnten wahllos was greifen, anziehen und sähen dann gut gekleidet aus. Weil es so ganz offensichtlich nicht läuft, mal abgesehen von den privilegierten 15-20%, ne. Aber selbst dann...

Im Übrigen haben Klamotten mehrere Aspekte, und Ästhetik ist nur einer davon. Zur Zeit wird halt Bad taste gefeiert und wir wollen alle wieder so aussehen wie die Jungs und Mädchen, die damals auf der Mauer tanzten... kann man mitspielen oder es sein lassen, rumjammern wegen irgendwelcher Trends ist aber albern und damit maximal unsexy. 

Und ich wusste nicht, dass Kastration durch den einfachen Anblick einer Leggings möglich ist. Wieder was gelernt. Tja. Da bleibt wohl nur noch die Birdbox-Challenge for life. 

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