Partner will kein Sex

308 Beiträge in diesem Thema

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vor 6 Stunden, Versa27 schrieb:

Ich wollte nur mal kurz anmerken das mich das Thema selbst betrifft und ich ebenfalls noch keine Lösung habe. Ich denke aber auch das dass Thema tiefer liegt als nur in verschiedenen Neigungen .In meinem Verständnis von Beziehung kommt man sich da auf halbem Weg entgegen bzw findet Kompromisse .Hier ( und auch bei mir ) findet keine Entwicklung statt und es wird sich darauf ausgeruht das „alles läuft „ obwohl man ja so schön passiv einfach weiterhin nichts tut .

Und dabei ist es egal um was man streitet .

Und ja es gibt mehr als Sex in einer Beziehung und sie sollte um Himmels Willen auch von mehr getragen sein als davon , aber wie gesagt meiner Meinung nach ist irgendwann das Thema egal . Dieses nichts tun und damit bewusst die Beziehung aufs Spiel setzen ist das was der Beziehung die Substanz nimmt .

Die Beiträge von easy peasy und auch vielen anderen sind Gold wert .

Nicht immer schön zu lesen und gerne mal überflogen (weil so wahr ) aber ich würde sie mir zu Herzen nehmen.

Nicht um dich als die Ursache des Problems zu sehen oder dazu dich schlecht zu fühlen weil du dich nicht trennen willst sondern um dich ehrlich zu fragen was passiert wenn du aufhörst stark zu sein und alles zu regeln ? Was passiert wenn du nicht mehr kämpfst ? 

Läuft bei mir grad aktuell ..ich berichte bei bedarf wie es ausging . Soviel kann ich aber schon sagen : Jetzt wackelt auf einmal alles .Nimm Dir die Zeit !

Wie sieht dein "aufhören zu kämpfen" aus? 

Was hörst du auf zu Regeln? Und was wackelt zb? Das würde mich interessieren. 

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vor 8 Stunden, Easy Peasy schrieb:

Hab einer ma beiläufig ein leeres Beck´s hingelegt, nachdem sie ne Weile um Schwanz gebettelt hatte.
Unbezahlbarer Blick. ^^
Am meisten hat sie dabei wohl aufgeregt, dass sie die auch noch benutzt hat.

Arbeiten Sie bitte an Ihrem "Bier"geschmack.

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Am 13.10.2019 um 00:12 , TC84 schrieb:

Ist halt der Klassiker - Frau ködert Mann in die Beziehung und wundert sich dann das der Mann abhaut oder sich woanders austobt.

Ja so war und ist es ja nicht. Der Mann ist noch da und er will sich nicht woanders austoben. 

Es wäre ja top wenn er sich das woanders holt. Und ich schränke ihn nicht ein. 

 

Am 13.10.2019 um 00:12 , TC84 schrieb:

wo ist dein Problem ihm Anweisungen vorab mitzuteilen wie er dich zu ficken hat?

Ich habe kein Problem. Ich bin nur selber unterwürfig und kann auch mal zum dominanten switchen. So wie am Anfang.

Es turnt mich halt nicht an dauernd die dominante zu spielen.

Er bedient meine Vorliebe halt nicht. Auch nicht zum Anfang wo ich immer noch gerne dominant war. Kein Bock immer aufzufordern.

Und er hat offensichtlich kein Bock den Anfang zu machen. Oder wie er es sagt..."abgewiesen" zu werden.

Ich kann halt die Ausreden nicht mehr geben. Und nur weil er dann einmal in paar Monaten Lust hat muss das nicht geil sein. Er hat mich bislang nicht ernst genommen und ist ausgewichen und ich kann jetzt überlegen wie es weiter geht. 

Denn als passiver Typ musst du keine Verantwortung tragen. 

 

 

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vor 20 Minuten, PrettyWoman17 schrieb:

Ich kann halt die Ausreden nicht mehr geben. Und nur weil er dann einmal in paar Monaten Lust hat muss das nicht geil sein. Er hat mich bislang nicht ernst genommen und ist ausgewichen und ich kann jetzt überlegen wie es weiter geht. 

Denn als passiver Typ musst du keine Verantwortung tragen. 

Ich kenn ein paar Frauen die rauchen ihren Partner in der Pfeife auf und irgendwann zuckt der nicht mehr weil er sich unterordnet. -> nichts anderes beschreibst du!

Ich möchte dir hier nichts unterstellen aber vielleicht hat er Angst vor einem Ausraster von dir.

Das Schema Frau korbt immer und ist sonst immer eher passiv und jammert anschließend wenn er nicht mehr ankommt ist halt schon recht weit verbreitet.

bearbeitet von TC84

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vor einer Stunde, TC84 schrieb:

Ich kenn ein paar Frauen die rauchen ihren Partner in der Pfeife auf und irgendwann zuckt der nicht mehr weil er sich unterordnet. -> nichts anderes beschreibst du!

Ich möchte dir hier nichts unterstellen aber vielleicht hat er Angst vor einem Ausraster von dir.

Das Schema Frau korbt immer und ist sonst immer eher passiv und jammert anschließend wenn er nicht mehr ankommt ist halt schon recht weit verbreitet.

Joa  ich jammer nicht anschließend. Nicht weil er nicht mehr ankommt sondern offensichtlich ja auch immer so ist und ich es nicht gecheckt habe was da alles hinter steckt. 

Kenne mich in der sub Szene nicht aus und hatte wie gesagt immer männer wo ich passiv sein durfte. 

Von daher war es erstmal eine nette Abwechslung und ich hab gar nicht daran gedacht dass es mir so viel Probleme machen könnte. 

 

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vor 14 Stunden, Versa27 schrieb:

Ich wollte nur mal kurz anmerken das mich das Thema selbst betrifft und ich ebenfalls noch keine Lösung habe. Ich denke aber auch das dass Thema tiefer liegt als nur in verschiedenen Neigungen .In meinem Verständnis von Beziehung kommt man sich da auf halbem Weg entgegen bzw findet Kompromisse .Hier ( und auch bei mir ) findet keine Entwicklung statt und es wird sich darauf ausgeruht das „alles läuft „ obwohl man ja so schön passiv einfach weiterhin nichts tut .(...) Und ja es gibt mehr als Sex in einer Beziehung und sie sollte um Himmels Willen auch von mehr getragen sein als davon , aber wie gesagt meiner Meinung nach ist irgendwann das Thema egal . Dieses nichts tun und damit bewusst die Beziehung aufs Spiel setzen ist das was der Beziehung die Substanz nimmt .

Das ist so ne Denke, die auf Dauer gerade in Bezug auf die Aufrechterhaltung der Sexualität in Beziehungen zumeist daran scheitert, dass einer der Partner nicht mitzieht. Kompromisse kannst du nur suchen, solange beide(!) Partner gewillt sind einen zu finden. Das Thema "Kein Sex mehr in Beziehung" ist aber immer davon gekennzeichnet, dass nur ein Partner ein Problem mit der aktuellen Situation hat und der Wunsch etwas zu ändern, Lösungen zu finden nur einseitig besteht. Das führt dauerhaft einerseits zu Frust beim unzufriedenen Part und andererseits findet der unwillige Partner sich unter Druck gesetzt. 

Irgendwann kommt die Erkenntnis, dass man sexuelle Anziehung (so sehr man es sich manchmal wünscht) einfach nicht herbeigeredet oder verhandelt werden kann (Stichwort "Kompromiss finden"). Entweder sie ist da oder nicht, funktioniert oder nicht. 
Der Frust und so wie Easy diese Abneigung, die man auf Dauer als ungefickte Frau so auf den eigenen Mann entwickelt, wunderbar beschreibt artet irgenwann wirklich in "Hass" aus und dann geht dir alles was der Mann macht auf die Nerven. Man darf nicht unterschätzen, wie sehr Sex in einer Beziehung als Kleber fungiert und dass dieser notwendig ist. Ich denke zwar, dass sich bei wirklich langen Beziehungen (>10,15+ Jahre) auch ein Shift entwickelt, aber gerade bei "jungen" Beziehungen sollte das Thema Sexlosigkeit innerhalb dieser eigentlich nicht auftreten. 

Irgendwann ist die TE oder auch du so unglücklich, dass nur noch eine Trennung in Frage kommt, man trifft einen Partner wo es von Anfang an läuft und auch auf Dauer keine Probleme gibt und fragt sich warum man das Vergangene überhaupt so lange mitgemacht hat.

bearbeitet von capitalcat
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Gast
vor 40 Minuten, capitalcat schrieb:

Irgendwann ist die TE oder auch du so unglücklich, dass nur noch eine Trennung in Frage kommt, man trifft einen Partner wo es von Anfang an läuft und auch auf Dauer keine Probleme gibt und fragt sich warum man das Vergangene überhaupt so lange mitgemacht hat.

Und dann halt wieder im Loop.. weil wir Menschen sind und die Anziehung höchstens ein paar Jahre überdauert. Egal wie scheiß "Alpha" der Mann ist und wie "wunderschön" die Frau ist. Nach ein paar Jahren schliesst sich der Kreis eigentlich immer. 

Dagegen ankämpfen macht keinen Sinn und ab einem bestimmten Punkt heisst es "entweder monatelange Enthaltsamkeit, Fremdfickerei oder offene Beziehung". 

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vor 1 Minute, KillEmAll schrieb:

Und dann halt wieder im Loop.. weil wir Menschen sind und die Anziehung höchstens ein paar Jahre überdauert. Egal wie scheiß "Alpha" der Mann ist und wie "wunderschön" die Frau ist. Nach ein paar Jahren schliesst sich der Kreis eigentlich immer. 

Dagegen ankämpfen macht keinen Sinn und ab einem bestimmten Punkt heisst es "entweder monatelange Enthaltsamkeit, Fremdfickerei oder offene Beziehung". 

Was ja an sich kein Problem darstellen muss, solange beide gewillt sind, eine Lösung zu finden, die für beide funktioniert sei es offene Beziehung, Don't Ask Don't Tell-Vereinbarungen oder gemeinsame Abenteuer. Ich denke, der beste Weg ist es, gerade am Anfang der Beziehung da auf möglichst hohe Kompabilität in Bezug auf Sex-Drive + Vorlieben zu screenen was im Optimalfall dazu führt, dass bei Langzeitbeziehungen es beiden gleichermaßen am Herzen liegt den Zustand möglichst dauerhaft zu erhalten. Ist imho ne komplett andere Ausgangslage.

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Viele unterschätzen den "Sinn" von Sex in einer Beziehung. Je mehr Sex, je mehr Lust, je weniger Sex je weniger Lust, weil ein Mangel an oxithozin herrscht, der wiederum nur mit Sex ausgeglichen werden kann. 

Nicht umsonst raten fast nahezu alle Therapeuten erstmal einfach wieder anzufangen Sex zu haben und sich sogar aktiv dazu zu verabreden. Mit der Hormonausschüttung regelt sich dann vieles wieder von allein. Dafür muss man erstmal aber den Teufelskreis durchbrechen. 

Ich halte gar nichts von der "Lösung" den sex einfach bleiben zu lassen und auf stur zu schalten, wenn er nicht aus den Puschen kommt. 

Ran an den Kerl, wieder regelmäßig sex haben und wenn das nicht hilft, Beine in die hand nehmen und next. Dann wird das nix mehr. Offene Beziehung scheint ja für den typ nicht in Frage zu kommen. 

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Die Frau hat sich hier keinen cm nach vorn bewegt. Wozu schreibt ihr noch?

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vor 35 Minuten, Manu1982 schrieb:

Viele unterschätzen den "Sinn" von Sex in einer Beziehung. Je mehr Sex, je mehr Lust, je weniger Sex je weniger Lust, weil ein Mangel an oxithozin herrscht, der wiederum nur mit Sex ausgeglichen werden kann. 

Nicht umsonst raten fast nahezu alle Therapeuten erstmal einfach wieder anzufangen Sex zu haben und sich sogar aktiv dazu zu verabreden. Mit der Hormonausschüttung regelt sich dann vieles wieder von allein. Dafür muss man erstmal aber den Teufelskreis durchbrechen. 

Ich halte gar nichts von der "Lösung" den sex einfach bleiben zu lassen und auf stur zu schalten, wenn er nicht aus den Puschen kommt. 

Ran an den Kerl, wieder regelmäßig sex haben und wenn das nicht hilft, Beine in die hand nehmen und next. Dann wird das nix mehr. Offene Beziehung scheint ja für den typ nicht in Frage zu kommen. 

Sehe ich auch so. Wenn der Typ kein Bock auf Sex hat, dann ist tatsächlich irgendwas nicht in Ordnung. Es gibt immer Phasen, in denen man aus unteschiedlichen Gründen weniger Sex hat als sonst, aber das sollte halt kein Dauerzustand bleiben - es sei denn, beide artner haben einen sehr geringen Sexdrive, dann passt es wiederum.

 

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vor 3 Stunden, capitalcat schrieb:

Das ist so ne Denke, die auf Dauer gerade in Bezug auf die Aufrechterhaltung der Sexualität in Beziehungen zumeist daran scheitert, dass einer der Partner nicht mitzieht. Kompromisse kannst du nur suchen, solange beide(!) Partner gewillt sind einen zu finden. Das Thema "Kein Sex mehr in Beziehung" ist aber immer davon gekennzeichnet, dass du ein Partner ein Problem mit der aktuellen Situation hat und der Wunsch etwas zu ändern, Lösungen zu finden nur einseitig besteht. Das führt dauerhaft einerseits zu Frust beim unzufriedenen Part und andererseits findet der unwillige Partner sich unter Druck gesetzt. 

Irgendwann kommt die Erkenntnis, dass man sexuelle Anziehung (so sehr man es sich manchmal wünscht) einfach nicht herbeigeredet oder verhandelt werden kann (Stichwort "Kompromiss finden"). Entweder sie ist da oder nicht, funktioniert oder nicht. 
Der Frust und so wie Easy diese Abneigung, die man auf Dauer als ungefickte Frau so auf den eigenen Mann entwickelt, wunderbar beschreibt artet irgenwann wirklich in "Hass" aus und dann geht dir alles was der Mann macht auf die Nerven. Man darf nicht unterschätzen, wie sehr Sex in einer Beziehung als Kleber fungiert und dass dieser notwendig ist. Ich denke zwar, dass sich bei wirklich langen Beziehungen (>10,15+ Jahre) auch ein Shift entwickelt, aber gerade bei "jungen" Beziehungen sollte das Thema Sexlosigkeit innerhalb dieser eigentlich nicht auftreten. 

Irgendwann ist die TE oder auch du so unglücklich, dass nur noch eine Trennung in Frage kommt, man trifft einen Partner wo es von Anfang an läuft und auch auf Dauer keine Probleme gibt und fragt sich warum man das Vergangene überhaupt so lange mitgemacht hat.

Ja das finde ich sehr einleuchtend und schlüssig. Es wurde vorher mal geschrieben, dass man sich jederzeit trennen könne. 

Ich denke das ist auch ein Prozess und mit all den Fragen und Dingen die ich hier lese werde ich mal in mich gehen. 

 

Es stimmt man kann das nicht herbeizaubern. 

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vor 3 Stunden, Jingang schrieb:

Die Frau hat sich hier keinen cm nach vorn bewegt. Wozu schreibt ihr noch?

Woher willst du das wissen? Hetz hier mal nicht so rum. Ich werde schon was tun. 

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vor 3 Stunden, capitalcat schrieb:

Ich wusste das mein Partner nur submissiv ist, habe diese Vorliebe lange bedient - habe jetzt aber keine Lust mehr die Domina rauszulassen - Was tun?".

Ja das passt.

Ich wusste es aber wirklich nicht. Es war eher wie eine sich einschleichende Ahnung. Ich war auch nie der Typ für Spielzeug im Bett. Ich brauch es einfach nicht. Daher fand ich es auch interessant über meinen Schatten zu springen. War ja völlig neu für mich. Aber dabei hab ich meine Grenze überschritten. 

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vor 17 Minuten, PrettyWoman17 schrieb:

Woher willst du das wissen? Hetz hier mal nicht so rum. Ich werde schon was tun. 

Ohne nahetreten zu wollen, vor ein paar Seiten hast du dich beschwert, dass du hier in einem reinem Fickerforum gelandet bist, letztendlich dreht sich doch alles darum wie du deinen Freund dazu bringst dich wieder (oder mal) dominant durchzuvögeln. Du musst dich zu gar nichts hetzen lassen, wenn ich aber so die Vorschläge lese, dein Freund soll mit deinem Segen sich den Sex bei einer Domina holen oder die Beziehung öffnest, damit du auf deinen sexuellen Genuss kommst, vielleicht bin ich der einzige der sich fragt, was
das in ein, zwei Jahren heißt?

Da kommt Alltag, Job, der ganze Kinderstress und in den einzigen freien Stunden, in der Quality Time, die man sich freischaufelt, will man den Italian Stallion und durch den Türspalt kommt der Fiffi vom Nachbarn, auf allen Vieren, mit dem Hundehalsband im Maul.
Natürlich war das überspitzt, die These aber, dass sich beide Partner ihre sexuelle Befriedigung von aussen holen (Er Domina, Du bei einem anderen Lover) halte ich für äußerst gewagt.

Willst du nicht wirklich, dein Freund auch nicht. Mal ehrlich machen..

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Dein Typ sucht die perfekte Frau / Mutter in dir - das gilt es zu durchbrechen. Leider habe ich auch so eine Neigung. Meine Aktuelle war (ist?) so drauf, das sie sich einfach anderweitig versorgt, wenn sie nicht bekommt was sie braucht. Das hält mich zuverlässig davon ab, sie als Mama-Ersatz zu sehen. 

Du bist ein sexueller Mensch und hast Bedürfnisse, bei allem Verständnis für deinen Mann, steh endlich mal dafür ein.

Während ich diese Zeilen hier reintippel, läuft in der Kneipe zufällig gerade Mama von Phil Collins. Ich habe das dann Mal gegoogled, diese Ambivalenz in dem Song passt irgendwie zum Thema... 😉

bearbeitet von Sam Stage

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Hallo nochmal 

, da du gefragt hattest wie das aussieht das ich aufhöre zu kämpfen und nichts mehr regele usw ..

Wie ich schon sagte und auch andere User andeuten hängt das Problem meiner Meinung nach auch mit der Beziehungsdynamik zusammen .Ich bin sogar fast überzeugt davon das ihr beide nur deshalb zusammen seid weil ihr so seid wie ihr seid .

Du die kämpferische , offene , reflektierte , dominantere im Alltag .

Er der dich sein lässt wie du bist , nicht zu dominant und nebenbei ja offensichtlich die selben Ziele wie du .zb Familie und Kind .

Männer die sehr unreflektiert sind und dann noch eher devot die finden sich dann irgendwann damit ab das die Frau immer das sagen hat , die Regeln bestimmt und an guten Tagen sogar seine Devote Seite bedient . Und Papa ist er auch geworden .schönes Leben , für ihn . 

Er hat gar keinen Handlungsbedarf weil ihm nichts fehlt . 

Du bist diejenige die sich auspowert und abends gerne mal nen Mann an ihrer Seite hätte . 

Und wenn ich,  ich  schreibe du meine ich damit ebenso mich .

 

Als ersten Schritt habe ich aufgehört so sex Needy zu sein .

Eher ungewollt weil ich diese Demütigung nicht mehr Ertrage scheinbar so ungeil zu sein das es fast egal ist was ich tue bzw auch nicht tue , Lust hat er eh nie .

Klipp und klar gesagt das ich unglücklich bin , schon des Öfteren . Aber außer zu jammern Halt nichts getan . Konkret heißt das er mich auch nicht mehr berühren soll im Moment .

Jetzt auf einmal findet ER das wir ja gar keine richtige Beziehung mehr hätten .

SEIN Bedürfnis war gestillt mit ein bisschen Küsschen hier und ein wenig umarmen da ..dementsprechend ist seine Laune nun .

Habe mich zuletzt unattraktiv gefühlt und mich weniger aufgestylt .

Das tue ich nun wieder aktiver , aber nicht um dabei bei ihm etwas zu bewirken sondern um meine Attraktivität nicht von einem Menschen abhängig zu machen .

Außerdem achte ich bewusst darauf wann ich etwas bestimme , ihn kritisiere ( das fällt mir am schwersten ) und wann ich ihm Entscheidungen abnehme .

Und manchmal sage ich Einfach ; mir egal , entscheide du ...

Oh was ist da eine Wut seinerseits .

„Mama funktioniert nicht mehr „ 

Ich setze mich auch nicht mehr hin und führe Lösungsgespräche Die von mir ausgehen .

Wir haben lang und breit darüber geredet und es blieb bei Lippenbekenntnissen .

Er weiß im Grund was zu tun wäre ..aber noch versucht er mit Mitteln von früher das ich wieder funktioniere .

Familie , lachen , glücklich sein .

Sogar mit Auszug drohte er .

Wenn das die Konsequenz ist - dann ja .

 

Ob das der ultimative sex Guide war ? Nein aber mein erster schritt mich davon loszulösen das ich das hier regeln müsste . Er ist am Zug und das schon länger .wir können das nur gemeinsam regeln und keinem ist geholfen wenn ich weiterhin den Alltag normal lebe obwohl ich innerlich todunglücklich damit bin .

Zum Thema sub /devot /dominant ..

Für mich persönlich ist das nicht das Hauptproblem .

Ich bin selbst sehr devot und trotzdem muss ich in jedem anderen Bereich meinen Mann stehen .

Warum sollte das bei Devoten Männern so sein das sie 24/7 im Subspace leben wollen ? Das ist einfach nur Faulheit , Bequemlichkeit , Einfachheit .

 

Und ja ich muss zugeben das ich ihm in vielen Bereichen die Eier abgeschnittenes  habe .nicht bewusst .sondern weil ich es aus vermeintlicher Sicherheit so brauchte .wegen meinen Ängsten.

Und weil er im Grunde ein lieber Kerl ist hat er das mitgemacht und macht es immernoch .

Aber daran unschuldig bin ich nicht wenn ich ihn den ganzen Tag überspitzt formuliert herumschubse und Abend sage : „ und jetzt wo ich den ganzen so herumkommandiert und bestimmt habe ..Tadaaaa-ab jetzt Bist du dran .und jetzt  würde ich gerne mal deine männliche Energie spüren und an die wand gebumst werden „ 

Ich muss lernen ihn machen zu lassen und Kontrolle abzugeben .wird scheisse wenn er plant und macht ? Gut dann Isses scheisse wird er dann selbst merke n auch ohne Mami die mit Zeigefinger sagt hab ich doch gesagt .

 

Ich weiß nicht...ob ich dir damit irgendwie helfen konnte aber Ich denke grade so enge Beziehungen zeigen uns immer am stärksten auf wo unsere eigenen Defizite liegen .gilt für beide .

 

 

 

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Das ist mal ein wirklicher Supertext. @Versa27 - da du noch keines bekommen kannst, auf diesem Weg ein fettesfettes Like ❤️ von mir.

Was ihr beide gerade beschreibt, ist die Betaisierung - mal selbstreflektiert von der weiblichen Seite aus gesehen. So wie sich der Thread hier gerade entwickelt, gehört er mMn. in die Schatztruhe zum Betablocker. Es ist sehr wichtig diese Dynamik zu verstehen damit man (Mann!) gegensteuern kann.

Tolle Frauen hier, gefällt mir 👍

bearbeitet von Sam Stage
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vor 11 Stunden, tobias99 schrieb:

hast du dich beschwert, dass du hier in einem reinem Fickerforum gelandet bist, letztendlich dreht sich doch alles darum wie du deinen Freund dazu bringst dich wieder (oder mal) dominant durchzuvögeln. Du musst dich zu gar nichts hetzen lassen, wenn ich aber so die Vorschläge lese, dein Freund soll mit deinem Segen sich den Sex bei einer Domina holen oder die Beziehung öffnest, damit du auf deinen sexuellen Genuss kommst, vielleicht bin ich der einzige der sich fragt, was
das in ein, zwei Jahren heißt?

Ich hab mich nie beschwert dass ich in einem fickerforum bin. Mir ist das bewusst und ich dachte wenn mir einer Tipps beim Sex und Rumkriegen geben kann, dann hier 😄 Ja der einzige Weg damit ich auf meinen Genuss komme wird wohl durchaus irgendwann die Trennung sein. Alles andere ist ein Kompromiss und da wissen wir ja das damit wahrscheinlich niemand happy wird. 

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vor 2 Minuten, PrettyWoman17 schrieb:

Ich hab mich nie beschwert dass ich in einem fickerforum bin. Mir ist das bewusst und ich dachte wenn mir einer Tipps beim Sex und Rumkriegen geben kann, dann hier 😄 Ja der einzige Weg damit ich auf meinen Genuss komme wird wohl durchaus irgendwann die Trennung sein. Alles andere ist ein Kompromiss und da wissen wir ja das damit wahrscheinlich niemand happy wird. 

Das vermute ich auch. Denn so wie du ihn beschrieben hast, sind die Kompromisse keine Option für ihn. Und die Beziehung würde das auf Dauer vermutlich auch gar nicht aushalten (jeder holt sich woanders das, was er braucht). 

Ich würde eher jetzt die Karten auf den Tisch legen und sehr offen miteinander sein. MITeinander, nicht gegeneinander.  Denn es geht ja auch noch um eure kleine Tochter.  

Und nicht jahrelang so weitermachen,  bis die kleine dann später zum Kinderpsychologen muss. Denn die Genervtheit und die Auseinandersetzungen werden ja nicht weniger.

Guck, dass du nicht wie ich dein halbes Leben (!) in einer solchen Situation bleibst. 

 

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vor 6 Stunden, Versa27 schrieb:

Mama funktioniert nicht mehr

Hammer. Genauso geht es mir auch. Ich erschrecke fast immer wie wenig von ihm kommt wenn ich sogar das Küssen lasse. 

Auf der anderen Seite wird seine Art natürlich und wahrscheinlich von meinem Verhalten auch noch aufrecht erhalten. Ja ich bin mittlerweile ziemlich dominant, ich entscheide fast alles...ob wir Sex haben, ob und was wir am Wochenende tun, für das Kind entscheide ich ohnehin alles weil ich zu Hause bin. 

Und wehe ich lasse die Verantwortunt bei ihm. 

Es ist spannend zu lesen wie du dich in einer solchen Situation bewegst. 

Gerade auch die lösungsgespräche die ich mehr oder weniger geführt habe hängen mir zum Halse raus. Wie du schon sagst, er ist zufrieden so.

Kann ich zwar kaum glauben... aber ihm fällt auch immer dann was auf wenn ich mich theor. So verhalte wie er, eher passiv und verantwortunt ihm überlassen. Dann sagt er sogar ich sei kalt. Andererseits versteht er leider nicht, dass er überwiegend genau so verschlossen ist. 

 

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vor 1 Minute, Löwin_:o) schrieb:

Das vermute ich auch. Denn so wie du ihn beschrieben hast, sind die Kompromisse keine Option für ihn. Und die Beziehung würde das auf Dauer vermutlich auch gar nicht aushalten (jeder holt sich woanders das, was er braucht). 

Ich würde eher jetzt die Karten auf den Tisch legen und sehr offen miteinander sein. MITeinander, nicht gegeneinander.  Denn es geht ja auch noch um eure kleine Tochter.  

Und nicht jahrelang so weitermachen,  bis die kleine dann später zum Kinderpsychologen muss. Denn die Genervtheit und die Auseinandersetzungen werden ja nicht weniger.

Guck, dass du nicht wie ich dein halbes Leben (!) in einer solchen Situation bleibst. 

 

Miteinander ist das Problem. Jedes mal wenn ich ein Gespräch suche fühlt es sich für mich wie Mutter Sohn an. Er schaut mich meistens nicht an und fletzt auf der couch während ich nach Lösungen schaue. Er wetzt jede Idee ab. Oder bleibt einsilbig. "Gute frage", "ich weiß auch nicht"...seine lieblingsantwort. Er hält mit seinen Vorstellungen hinterm Berg. Er sei nicht so der Planungstyp. Das ist so pauschal und irgendwie ein Totschlagargument. 

Mit ihm gibt es kaum Auseinandersetzungen. Denn er verschließt sich einfach...glücklich macht es mich nicht und über ihn weiß ich nicht ob es ihn wirklich glücklich macht. Er zeigt Gefühle sehr selten. 

 Und im Zweifelsfall bin ich halt die die dann näher rückt und wo er ganz einfach sagen kann "du setzt mich unter druck". Genauso kann ich sagen er lässt mich auflaufen. Lass ich ihn in Ruhe ist es auch verkehrt. 

Ich will halt erstmal bei mir was verändern...zb will ich mir diese lächerlichen lösungsversuche von mir aus nicht mehr geben. 

 

 

 

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