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  1. 46 Punkte
    Einleitung Liebe PU- und Immobilien-Freunde, mit diesem Thread mache ich mein Versprechen wahr und will euch weiteren Input liefern, euch weiter eine Inspiration sein! Ich hoffe ihr könnt hier genauso viel lernen wie in meinem anderen Blog und ich hoffe, ich werde genauso erfolgreich wie in meinem anderen Lebensbereich. Sicherlich werde ich das ein oder andere Mal Fremdwörter oder Immobilien-SLang benutzen. Das ist unbewusst drin, einfach nachfragen. Seit seit knapp 1,5 Jahren beschäftige ich mich mit Immobilien. Da ich mir viel Wissen aneignen konnte und dafür dankbar bin, möchte ich etwas zurückgeben und euch von meinen Erfahrungen erzählen. Ich bin ein Typ der praktisch veranlagt ist, sich große Ziele steckt und einfach „macht“. Das kennt ihr aus meinem Thread "Mein Weg zu den 100 Lay" . Daher konnte ich in einem Jahr bereits viele Erfahrungen sammeln. Ich hoffe ihr könnt Nützliches oder Unterhaltsames aus diesem Beitrag ziehen. Oder Beides Dies soll wieder eine Art Blog werden, wo ich über meine Anfänge und den laufenden Fortschritt meines Weges zur finanziellen Freiheit berichte. Ich werde Zahlen posten und ihr dürft gerne viele Fragen stellen. Warum schreibe ich hier? Ganz einfach: Wenn ich Sachen aufschreibe und veröffentliche, dann dient mir das als große Motivation. Außerdem hoffe ich gutes Feedback zu bekommen, welche mir auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit helfen. Wer bin ich Ich bin walga, komme ursprünglich aus der Nähe von Berlin, bin 33 Jahre alt und lebe seit 2 Jahren in der Schweiz. Ich hatte damals in Braunschweig Wirtschaftsinformatik studiert, war dann 3,5 Jahre Unternehmensberater und bin seit 2 Jahren Inhouse Berater im SAP BW Umfeld. Ein sehr lukratives Berufsfeld mit hohem Jahresgehalt bei vergleichsweise einfacher Arbeit. Daher auch das nötige Kleingeld für Immobilien. Zu meinen Hobbys zählen Reisen (Südamerika), Tanzen (Latein Turniertanz und Salsa), schnelle Sportwagen und seit neustem Immobilien. Achja....und Frauen :D Meine finanziellen Ziele In der Vergangenheit habe ich mir immer wieder große Ziele im Leben gesteckt und sie auch erfüllt. Trotz aller Hater und der Extra-Meile an Arbeit. Daher weiß ich, dass große Ziele funktionieren und man sich damit eine ungeheure Motivation für das Leben schafft. Nachdem ich mir nach meinen ersten Youtube Videos zum Thema Immobilien in 2015 das Ziel „Eine Wohnung kaufen“ für 2016 gesetzt hatte, konnte ich dies nach 5 Monate erfolgreich umsetzen. Und das war das Problem. Es hatte so viel Spaß gemacht, ja sogar süchtig, dass es nicht bei einer Wohnung geblieben ist. Ich bin am Thema Immobilien dran geblieben und konnte im ersten Immobilien-Jahr 7 Wohnungen kaufen. Ich merkte, dass ich meine Ziele höher schrauben muss. So war die Idee geboren. Ich wollte in 10 Jahren 50 Wohnungen kaufen und davon finanziell unabhängig werden. Ein großes Ziel. Aber ich hatte gesehen, was in kurzer Zeit möglich ist und wollte getreu meines Mottos „Setze dir immer grosse Ziele, dann hast du weniger Konkurrenz“ schnell hoch skalieren. Die Berechnung war wie folgt: Erstmal musste ich wissen, welchen Betrag ich für meine finanzielle Freiheit brauche. Ich setzte also mein momentanes jährliches Budget von Ausgaben als Betrag fest. Momentan habe ich rund 55.000 CHF als jährliches Ausgaben, also rund 50.000€. Ich muss also ein passives Einkommen von 50.000€ generieren. Wenn ich mit einer Bruttorendite von 7% bei den Immobilien und einen Steuersatz von 45% rechne, dann kam ich auf einen benötigtes Immobilienvermögen von 1.7 Millionen. Also 1.7 Millionen in Immobilien mit einer Bruttorendite von 7% ergibt 119.000€ . Davon ziehe ich 1.5% Bewirtschaftungskosten (nicht umlagefähig Kosten und IHR der WEG) ab, also ergibt sich ein Cash von 93.500€. Davon ziehe ich den Spitzensteuersatz von 45% ab, dann komme ich auf einen Jahresüberschuss von knapp 50.000. Meine finanzielle Freiheit. Grosszügigen Konsum und weitere Investitionen (noch) nicht eingerechnet. Damit sind meine Kosten gedeckt, aber noch nicht meine neuen Investitionen. Daher habe ich die 1.7 Millionen auf 2 Millionen aufgerundet. Ich brauche also Immobilien im Wert von 2 Mio. Euro. Wenn ich davon ausgehe, dass ich immer 100% Immobilien-Finanzierungen bekomme und bei jeder Immobilie rund 10% Kaufnebenkosten zahlen muss, dann wären das 200.000€ benötigtes Eigenkapital (EK). Momentan kann ich jedes Jahr 20.000€ EK zusammen sparen, also schaffe ich mein Ziel in 10 Jahren. So war also meine Idee von den 10 Jahren zur finanziellen Freiheit geboren. Klar stecken dort noch tausend Feinheiten wie das Abbezahlen drin, aber die Rechnung sollte erstmal der Einfachheit dienen und als klares Ziel umsetzbar sein. Wie alles anfing Ich begann im Dezember 2015 mich mit dem Thema Immobilien zu beschäftigen. Keine Ahnung wie ich darauf kam, vor allem da ich bis zu diesem Zeitpunkt der Meinung war „You only live once“ und alles Geld mit vollen Händen ausgab. Dann hatte ich aber ein Video von Alex Düsseldorf Fischer gesehen und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich verschlang alle seine Videos an einem Wochenende und sank Sonntagabend erschöpft aber glücklich in mein Bett. Wie nach einer durchvögelten Nacht. Nur besser. Denn diesmal hatte ich das Gewissen, dass ich etwas Produktives gemacht hatte, mich weiter gebildet hatte. Ich suchte mir weiteres Material. Bücher, Foren, Youtube Videos, Blogs, usw. Ich las Bücher von Alexander Goldwein, von Torben Käselow, von Jörg Winterlich und Alex Fischer. Und ich fand ein Immobilien-Forum. Ähnlich zum PU Forum. Eine wahre Goldgrube. So viele Infos von Menschen mit gleichen Zielen und gleicher Motivation. Ich war fasziniert und unglaublich dankbar. Endlich ein neues Hobby, welches nebenbei sehr produktiv und zukunftsträchtig ist. Neben dem Lesen von viel Lektüre begann ich mit dem Aufbau meines Netzwerkes. Ich brauchte Makler, Banken und Gutachter für die Besichtigungen. Makler waren dabei das kleinste Problem, da man sich anfangs auch selbst Exposes auf Immoscout anschauen kann. Das grösste Problem war das Finden einer Bank. Dadurch, dass ich im Nicht-EU-Ausland lebe (Schweiz), wollen 90 von 100 Banken nicht mit mir zusammenarbeiten. Steuer-Ausländer und so. Von den restlichen 10 Banken gibt’s teilweise nur besch*****eidene Konditionen für meinen Spezialfall. Schlussendlich habe ich aber 3 Banken gefunden die mit mir zusammenarbeiten wollen und mich gut finanzieren (100% oder 110% Finanzierungen mit maximal 2,5% Zinsen). Außerdem konnte ich einen alten Studienkollegen dafür begeistern, sich meine Immobilien anzuschauen und mir ein gutes Gutachten zu geben. Er ist Bauingenieur mit einer eigenen Firma und kennt sich gut in der Materie aus. Er schaut sich für mich die Wohnungen an und sagt mir ob sie was taugen und welche Reparaturen demnächst anstehen. So kann ich besser mit dem Verkäufern verhandeln und mein Kollege verdient gutes Geld an mir. So gelang es mir im ersten Immobilien-Jahr 7 Wohnungen in Leipzig zu kaufen, wovon 5 bereits auf mich übergegangen sind und die anderen beiden noch beim Grundbuchamt liegen. Dort dauert es in der Regel 3 Monate, ich rechne also mit Anfang Mai für den Lasten-Übergang. Da ich euch Zahlen versprochen hatte, folgt hier eine kleine Tabelle meiner ersten Investments. Die obere Tabelle mit den absoluten Zahlen und die untere mit den Prozenten. Das gibt mir immer die beste Übersicht und ich kann die Wohnungen besser bewerten. Excel ist schon ein geiles Tool Wie ihr seht, hatte ich bei den ersten Wohnungen noch nicht alles beachtet und daher ist eine kleine Unterdeckung da. Die Käufe danach hatte ich (durch meine ersten Erfahrungen) schon besser kalkulieren können. Dazu ist zu sagen, dass ich die ETW 1,2,3 und 6 mit 110% Finanzierung bekommen habe (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) und die Wohnungen 4,5 und 7 mit 100% bekommen habe. Daher sind die Renditen für die Wohnungen 4,5 und 7 zwar besser, aber die Eigenkapital-Renditen sind schlechter. Mein Prinzip: Wenn sich eine Wohnung von selber trägt und ich sie zu 110% finanziert bekomme, dann nehme ich sie mit. „Kostenloser“ Vermögensaufbau ist immer gut. Bei den zu 100% finanzierten Wohnungen sollte ein großer Überschuss übrig bleiben. Mindestens 50€ pro Monat. Wie geht es hier weiter Da sich in Leipzig gute Renditen erzielen lassen, bleibe ich dort. Ich habe bereits 2 weitere Wohnungen verhandelt. Ich warte nur noch auf den Darlehensvertrag meiner Bank. Über diese und weitere Investments werde ich demnächst berichten. Außerdem habe ich gerade meine Steuererklärung gemacht und ein paar tolle Sachen raus gefunden. Diese werde ich ebenfalls niederschreiben. Ich denke es kann einigen gut helfen. Mein Ziel ist es konstant weitere Blog-Eintrag hier zu veröffentlichen und euch neuen Input zu geben. Diskussionen und Antworten auf Fragen werde ich täglich machen. Es würde mich freuen wenn wir hier diskutieren könnten und wir alle etwas lernen können. Ihr könnt ebenfalls etwas lernen und eventuell viel Motivation aus meinem Beitrag für eure eigenen Projekte mitnehmen. Alle neuen Blogeinträge werde ich in einem kleinen Inhaltsverzeichnis verlinken, sodass die Übersichtlichkeit gegeben bleibt. Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einleitung (29.04.2017) Kapitel 2: Die nächsten Investment (04.05.2017) Kapitel 3: Risiko-Management (13.05.2017) Kapitel 4: Aktueller Stand und 6 neue Wohnungen (20.05.2017) Kapitel 5: Meine Finanzierungs-Strategie für meine Immobilien (29.05.2017) Kapitel 6: Aus dem Vermieter- und Investoren-Leben. Handwerker, besch**** Behörden und P2P Kredite (13.06.2017) Kapitel 7: Warum finanzielle Freiheit? Was mache ich damit? (25.06.2017) Kapitel 8: Meine Steuererklärung und praktische Tipps (07.08.2017) Kapitel 9: 4 Neue Wohnungen und viele Kleinigkeiten (09.08.2017) Kapitel 10: ETW14 - Meine Wohnung Nummer 20 (17.08.2017) Kapitel 11: Zwischenfazit 2017 (21.08.2017) Kapitel 12: Abschluss August 2017 (1.9.2017) Kapitel 13: Start mit wenig Einkommen und schlechter Bonität (19.09.2017) Kapitel 14: Abschluss September 2017 (02.10.2017) Kapitel 15: Abschluss Oktober und mittelfristige Strategie (09.11.2017) Kapitel 16: Immopreneur Kongress (22.11.2017) Kapitel 20: Abschluss November 2017 (08.12.2017) Kapitel 21: Abschluss Dezember 2017 (09.01.2018) Ich wünsche allen viel Erfolg mit euren Projekten. Bis bald Walga
  2. 42 Punkte
    Puh. Wie mich solche Menschen nerven. Wärst du ein Mann, hättest du hier schon dein Fett wegbekommen. Ich hoffe, du benutzt wenigstens Kondome mit deinem Zweitfreund. Und verteilst nicht noch munter Geschlechtskrankheiten. Was du machst ist einfach unterste Schublade. Du liebst beide? Klar. Ich belüge, betrüge, hintergehe auch ständig Menschen die ich sooo liebe. Halte mich nicht an Absprachen. Verkaufe ihnen Illusionen die es nicht gibt. Erzähle einem dass ich nur ihn liebe. Nur mit ihm ficke. Das er der Tollste, der Einzige ist. Und das über Monate. Das ist Liebe. Du liebst keinen von beiden. Mit A. ist es schon lange vorbei. T. gibt dir die Elemente die dir bei A. fehlen. Aufmerksamkeit, Egopush, Sex. Da geht es um dich, nur um dich, nicht um ihn. Du bist zu bequem und zu feige dich zu trennen, also nimmste halt den einfachsten Weg. Im Prinzip spielst du mit beiden. Selbstsüchtige Sachen. Egoistisch. Zeigt dass du Baustellen von hier bis zum Mars hast, mit dir selbst nicht zurecht kommst. Abschließender Rat : Trenne dich von beiden. Auf diesem Müllberg kannst du kein Schloss aufbauen. Lerne mit dir selbst klarzukommen, sei eine Weile einfach alleine. Leb dich aus, finde raus wer du bist, was du willst. Lebe dann danach. Auf einem neuen gesunden, ehrlichen Fundament.
  3. 42 Punkte
    Du hast schon ganz richtig erkannt, dass dieser drängende Gedanke 'ich muss sie unbedingt küssen!' kontraproduktiv ist. Viel besser ist es, wenn du den in dir existierenden, rohen und natürlichen Wunsch eine attraktive Frau die du datest zu küssen findest. Man kuss keinen kc beim ersten Date erzwingen. Küssen ist nur ein Teil vom Eskalieren, der Rest wird von Männern häufig ausgeblendet oder ihm wird nur ein untergeordneter Wert beigemessen. Dabei wirst du 300 % weniger Blocks erleben, wenn du Eskalation als fließende Entwicklung verstehst, die vor allem ausschließlich von deinem Wunsch auf Nähe zu dieser Frau angetrieben werden sollte. Nicht etwa durch Druck, Zwang oder Angst ein Loser zu sein, wenn man nicht eskaliert. Das wären die falschen Antriebe. Frauen riechen 100 KM gegen den Wind, wenn ein Mann nicht kongruent ist oder einen Plan abarbeitet, also nicht im Hier und Jetzt und er selbst ist. Ich geb dir mal ein Beispiel. Ich habe das letzte Mal beim ersten Date das Bein/Knie der Frau auf mein Bein gelegt als sie sagte 'nicht beim ersten Date' (ich kam ihr näher und wollte sie küssen, nachdem wir da 3 Minuten saßen). Ich roch an ihrem Hals/Haar. Sie ließ das zu blockte dann aber mit der oben stehenden Antwort. Ich lächelte (saß dicht neben ihr) nahm dann ihr Bein und legte es auf mein Bein und erwiderte 'wer hat was von küssen gesagt? Sie lachte und sagte so fake-empört irgenwas a la 'aber an meinem Bein rumfummeln hm?!' 'Du hast dein Bein auf mein Bein gelegt, und....' (ich nehme ihre Hand unterm Tisch) '...willst jetzt auch noch Händchen halten...' 'is klar' wir lächeln beide. Man muss die Frau nicht sofort küssen. Es gibt aber auch keinen wirklichen Grund es nicht zu versuchen. Kussblocks can be a lot of fun hehe. Sie wusste aber, dass ich keine Probleme hatte ihr näher zu kommen, an ihr roch, ihr sagte sie hat ein hübsches Lächeln, ihr Bein auf meins legte, ihre Hand nahm. All das tat ich selbstverständlich und mit einem Lächeln. Hätte ich das erste Date überhaupt keinen direkten und offensichtlichen Körperkontakt hergestellt und sie außerdem auch nicht geküsst, wäre das nicht gut gewesen. Hätte sein können, dass sie (oder viele andere Frauen) mich dann kein zweites Mal getroffen hätten. Vielelicht ein zweites Mal, aber bei ausbleibendem Eskalieren kein drittes Mal. Beim zweiten Date blockte sie meinen Kussversuch 4 Mal oder so glaube ich. Mindestens 4 Mal. Ich lächelte einfach und sagte etwa 'omg....du blockst mich vor den ganzen Leuten hier? Shit ist das peinlich. Die denken jetzt 'guck mal...der Typ dachte er könnte bei ihr landen und sie hat ihn eiskalt geblockt''. Wir lachten quasi die ganze Zeit über meine Eskalationsversuche. All das entspannt euch beide. Nimmt euch diese awkward Ernsthaftigkeit, bei diesem Teil der Verführung, der - egal ob mit oder ohne Block - vor allem Spaß machen und sich gut anfühlen soll. Man muss alledings auch nicht zwanghaft lustig sein. Das entspricht meinem Typ. Manche Männer sind eher kühler oder etwas ernster. Ich saß aber dicht neben ihr. Berührte sie die ganze Zeit. Spielte mit ihrem Haar. Roch mehrmals an ihr und flüsterte kurz vor dem 4. oder 5. Kussversuch in ihr Ohr (diesmal leidenschaftlich bzw. ehrlich, kein Lachen im einer Stimme) 'du riechst soo unglaublich gut....oh mann'. Sie drehte ihren Kopf dann zwar immer noch leicht (aber langsamer) zur Seite, als ich sie küssen wollte nachdem ich ihr das ins Ohr flüsterte, aber ließ es ohne weiteres zu, dass ich dann einfach ihren jetzt mir zugewandten Hals/Nacken küsste. Jeder Mann weiss, wie Frauen darauf reagieren. Sie schnurren wie Katzen. Schließen ihre Augen, seufzen. Von einem Block solltest du dich nie entmutigen lassen. Shit. Ich wurde teilweise immer wieder geblockt und 20 Minuten später küsste ich die Frau dann. Der Kuss ist nur ein Teil der Eskalation. Viele Typen haben Probelme, weil sie zu krass auf den Kuss fokusiert sind und gleichzeitig ihren ganz natürlichen Wunsch nach Nähe zu dieser Frau ignorieren bzw. das zurückhalten. Anstatt eine Frau also zu berühren (Arm, Schulter, Bein (wie in meinem Fall), Hand, kurz an ihr riechen und sie anlächeln, ihr Haar berühren, kurz sanft über die Wange/Kinn streicheln ('du hast da was *über Wange/Kinn streich* sorry...da war nichts, aber das musste ich grad machen. Gott bist du hübsch')...anstatt konsequent und ganz selbstverständlich von Anfang an zu eskalieren, warten sie auf diesen imaginären perfekten Augenblick um eine Frau dann endlich zu küssen. Sie gehen also von 0 (höchstens unabsichtliche Berührung oder gar keine Berühungen) auf 100 (kissing). Selbstverständlich wirkt das dann häufig verkrampft und not in the moment und die Männer warten vergeblich auf diesen Augenblick. Der perfekteset Augenblick einer Frau näher zu kommen ist immer hier und jetzt. Frauen wollen, dass du sie begehrst. Ein Mann, der mit sich im Reinen ist, der zu sich und seinem sexuellen/romantischen Interesse steht und das ganz selbstverständlich transportiert und kommuniziert, wird eine Frau so - oder so ähnlich - berühren. Ein Grund, warum das klassische Date im Restaurant, wo sich beide Leute gegenüber sitzen wirklich so ziemlich das absolut lächerlich schlechteste nur erdenkliche Setting ist. Genauso wirkt es sehr, sehr schnell unattraktiv, (mit zunehmender Zeit) unkalibriert und unmännlich, wenn ein Mann die ganze Zeit nett über alle möglichen Sachen spricht, also die beste harmlose asexuelle Freundin spielt und dann plötzlich irgendwann aus heiterem Himmel (am besten beim Abschied = akward und offensichtlich Resultat immensen Zugzwangs und Hemmungen) zum KC ansetzt. Verführung beginnt beim 0. (was tatsächlich das eigentliche 1. ist) Date. Genau dann, wenn du eine Frau ansprichst. Wenn man eine hübsche Frau direkt anspricht, dabei kongruent und authentisch ist, ihr etwa sagt, dass sie toll aussieht in diesem Kleid oder einfach nur hübsch ist, dann weiß die Frau, dass du sie heiß findest. Attraktive Frauen schüchtern viele Männer ein. Die Frauen denken sich dann 'okay...der hat mich mal direkt und echt ganz locker angesprochen und hat sich nicht verstellt. Und mhhh....der sieht schon irgendwie lecker aus'. Dann sitzen die Typen Dates lang neben ihr und....labern. Wenn ich neben einer heißen Frau die genau meinem Typ entspricht sitze (und, ja, ich sitze immer neben ihr oder weigere mich, mich dort hinzusetzen und investiere erhebliche Anstrengungen um einen vernünftigen Platz zu finden), dann gibt es da kein halten. Die Frau hätte sich nie mit mir getroffen, wenn sie sich nicht schon vorgestellt hätte, wie es sein könnte mich zu küssen, von mir berührt zu werden. Frauen wollen dass du sie tatsächlich verführst. Sie werden zwar alles tun (bzw. viele Frauen) um das zu kaschieren und sogar fake-Empörung einsetzen (du...das geht mir jetzt echt zu schnell), um bloß nicht das Ziel gesellschaftlicher Verurteilung zu werden, but they fucking want you to do exactly what you want to do when you're around girls you desire. Es gibt unzählige Möglichkeiten sofort zu eskalieren. Ich stelle mich z.B. beim ersten Date lächelnd ein zweites Mal vor und sage 'so....wir stellen uns nochmal vernünftig vor. Gestern hast du mich so stürmisch angesprochen'. Nehme ihre Hand, schüttel sie aber nicht, halte sie nur und lächel sie an. Sie: 'Is klar...ich hab dich angesprochen. So war's'. Ich: 'Lenk nicht ab...wir wollten uns nochmal vorstellen...Hi...ich bin LS'. Blablablabla lächel lächel usw. Ich halte ihre Hand allerdings weiter. Das ist etwa eine völlig leichte, lustige Methode um sofort die Hand einer Frau beim Date zu halten. Ich mache einen Witz darüber, dass sie mich angesprochen hätte und wir uns nochmal vorstellen müssen. Es gibt da tausende Möglichkeiten und da fällt immer irgendwas spontan ein. Der Punkt ist, ich beginne bereits zu eskalieren. Sie weiß das ganz genau. Sie weiß, dass ich sie berühren will, auf sie stehe. Ich verstecke das auch nicht. Sie weiß auch, dass ich weiß, dass sie das weiß. Wir tauschen dieses Wissen mit lächelnden Blicken aus. Wir spielen quasi damit. Frauen die da sofort mitspielen sind totally on. Aber anstatt das krampfhaft, in unkalibrierten/zu großen Sprüngen zu machen, mache ich das [Eskalieren] sofort und in kleineren Schritten. Hätte sie ihre Hand schnell oder relativ schnell wieder zurückgezogen, dann hätte ich auch ein paar Schritte zurück gemacht. Und das gleiche dann in einer etwas anderen Variante wieder initiiert, nachdem ich uns kurz mit einer Geschichte oder einer Unterhaltung über die besten Cocktails, tollsten Erlebnisse der letzten Woche oder Traumjob oder was auch immer abgelenkt/unterhalten hätte. Die allerwenigsten Frauen blocken so etwas, wenn sie sich bereits entschieden haben dich zu treffen. Das passiert fast nie. Wenn es passiert, dann hat die Frau irgendwelche Issues. Her Issues have issues. Sie steht zwischen drei Männern, ist verheiratet, krass unsicher, Mormonische Extremistin (selbst erlebt) oder einfach nur seltsam. Habe ich einmal ihre Hand oder wie im Fall meiner Freundin ihr Bein auf mein Bein gelegt, dann gehe ich von da konsequent einen Schritt weiter. Es ist so fucking easy einer Frau dann näher zu kommen. 'Ich muss dir was sagen. Ich hatte ein Leben bevor ich dieser harmlose, langweilige, in dich verknallte Typ war' 'Ach ja,.....und was hast du damals gemacht?' Sehe mich vorsichtig um und signalisiere ihr mir näher zu kommen. Sie kommt mir ein wenig näher und ich beuge mich zu ihr. ich lehne mich nochmal kurz zurück, gucke ihr todernst in die Augen und sage 'aber das sagst du nicht weiter. Versprich mir das'. 'Jetzt sag schon!!' Ich näher mich ihrem Ohr, flüster nur 'also...ehm.....' und rieche ganz langsam an ihr und genieße den fucking epischen Geruch, der mich spontan Gott danken lässt, als Mann geboren worden zu sein. Danach geht das ganze weiter. Sie ist empört (aber steht natürlich total drauf) und ich entspanne die Situation kurz wieder. Ab jetzt könnte ich jeder Zeit versuchen sie zu küssen. Ein Fake-Block ist z.B. ein Block, bei dem eine Frau ihren Kopf (so, wie z.B. bei meiner Freundin als ich sie zum zweiten Mal traf) zwar ganz leicht wegdreht, aber sich letztendlich nicht von dir entfernt. Sie lehnt sich nicht zurück/entfernt ihren Körper/Oberkörper nicht. Sie neigt nur ihren Kopf aber will ultimativ unbedingt, dass du sie küsst. Das ist sogar noch besser. Frauen explodieren innerlich vor Leidenschaft, wenn du ein guter Nacken/Halsküsser bist. Wenn du einer Frau so nahe gekommen bist (etwa 2 - 3 Mal an ihr gerochen hast) kannst du sie meist ohne Probleme am Hals küssen. Seltsamerweise blocken Frauen das m.E.n. viel seltener und lassen es total oft zu und das, obwohl sie dort wirklich einfach nur ultra sensibel sind. Sie fangen ohne Witz an zu schnurren. Seufzen, erstarren und genießen. Ihren Mund küssen kannst du dann wann immer du willst. Ihr Kinn nehmen, eine Hand in den Nacken, ihren Kopf langsam drehen und dabei ihren Hals, Wange oder auch Stirn und schließlich Mund küssen. Frauen werden in deiner Hand schmelzen, wie Gauda im Backofen. Eskalieren ist letztendlich keine rocket science. Gibt man sich dieser Angst sich einer Frau zu nähern allerdings konsequent hin, wirkt es immer unkalibrierter, zögerlicher und unattraktiver, wenn diese Lücke der fehlenden Eskalation (vs. eigentlich direkte sexuelle Interessensbekundung beim Ansprechen) immer größer und größer wird. Der Sprung über diesen bald gewaltigen Graben endet dann in plötzlichen awkward panischen Abschlussküssen oder einem Kuss, der einfach so aus heiterem Himmel kommt. Und selbst das kann sogar funktionieren, weil die Frau ohne Scheiss die ganze Zeit denkt 'Oh Mann.....das muss nicht der tollste Kuss sein, aber MACH ENDLICH' Labern und mehrere Dates passiv/platonisch der harmlose dood sein ist in den meisten Fällen (und bei den wirklich begehrten Frauen) ein fucking Sargnagel. Frauen die Optionen haben und von Männern ein paar Mal gut verführt wurden, geben sich selten mit weniger zufrieden. Sie haben ständig mit einer endlosen Armee von AFCs zu tun, die nicht einmal die Eier haben sie einfach direkt anzusprechen. Gibt sie dann normalen oder sogar einer Reihe richtig hübscher Boys eine Chance, weil die sie zumindest indirekt angesprochen haben, dann ist sie auf jeden Fall entttäuscht, wenn das nicht abrakadabra der infamous Wolf im Schafspelz ist, so, wie sie sich das insgeheim die ganze Zeit erhofft hat. Schüchterner, etwas sozial unkalibrierter/gehemmter aber dennoch mutiger Typ - weil er sie angesprochen hat und nicht gänzlich unansehlich ist - wird beim Date plötzlich zur Hand unter Mona Lisa's Rock, berührt sie, küsst sie und begehrt sie ganz selbstverständlich? Fuck yeah. Die Frau ist Hier und Jetzt in dich verknallt. Und sie wird sich denken 'oh yes...thank you god. Theres a man at last.' Eskalieren wird hier gepredigt wie nichts anderes. Viele Typen haben noch nicht erkannt, warum das tatsächlich ein essentieller Teil der Verführung ist. Ohne Eskalation gibt es keine Verführung. Verführung bedeutet maskulines/männliches/erotisches/ attraktives Verhalten. Ohne Verführung verliert eine Frau selbst bei einem wirklich gutaussehenden Mann irgendwann das Interesse. Wenn der Typ so heiß wie ein Gottkönig oder Don Juan ist, dann wartet sie vielleicht sogar 10 Dates. Danach findest du sie plötzlich seufzend und stöhnend bei einem totally average guy, der weder besonders hübsch noch berühmt oder reich ist, der sie aber anfässt und behandelt wie eine Frau die er begehrt. Und er hat keine Hemmungen oder Ängste, das sofort zu zeigen. So ein Mann wird immer sehr viel mehr Erfolg bei Frauen haben, als all jene Männer, die sich diesem unangenehmen Gefühl - da ungewohnt/nicht gelebt und geübt, so wie etwa auch beim direkten Ansprechen - nie bewusst ausgesetzt haben und trotzdem gehandelt haben, bis das ganz normal für sie wurde. Wer nie lernt natürlich und selbstverständnlich zu eskalieren, wird einen Großteil seines Potentials verschenken. Der wird sehr oft hören 'hat leider nicht gefunkt' oder 'du...ich glaube das geht gerade etwas schnell' oder aber 'ich habe jetzt erstmal den ganzen Monat ( ) Klausuren und mein Hund hat auch Schnupfen.' Männer sind oft so krass in ihren Köpfen, dass sie diesen Teil, dass sie ja eigentlich total Bock haben, die Frau zu umarmen, sie zu riechen, berühren, küssen verdrängen. Stattdessen denken sie 'Fuck...wie mache ich das oder das jetzt so, dass es gut ankommt, sich cool anhört, wie wirke ich besonders männlich, stark oder eloquent. Und FUCK....wann küsse ich sie nur. Hmmm'. Währenddessen sitzt die Frau einen halben Meter (also sehr weit) entfernt, hat die Hände unschlüssig in ihrem Schoss und denkt an die starken Hände von dem Lover auf dem Cover der Tankstellenschnulze. Sie liest diese Bücher nicht. Aber sie stellt sich einen Lover/Verführer vor. Keine männliche Labertasche die sie letztendlich mit ihrer besten Freundin austauschen könnte. Und das wäre dann sogar entspannter und sie könnten dreckige Witze über krumme, lustige oder seltsame Schwänze machen. Dabei wäre ein einfaches authentisches und kongruentes 'ich bin gerade nervös. Ich finde dich total attraktiv', sehr viel mehr Wert - löst trotz tatsächlich vorhandener Nervosität sehr viel mehr Emotionen und Eindrücke in einer grundsätzlich nicht unintererssieten Frau aus - als 2 Stunden des krampfhaften wannebe Entertainers, der von einem tiefschürfenden Thema zum anderen springt oder pseudo-gelassen spielt, obwohl er nur an ihre Lippen, ihren hals, ihre Muschi und ihren geilen Arsch und ihre funkelnden Augen denken kann'. Wenn dich das als Mann so verunsichert, dann steh dazu. Sag einer Frau wie du auf sie reagierst oder erklär ihr, dass du gerade nichts sagen kannst, weil du ohne Witz gerade wirklich auf sie reagierst. 'Red keinen Unsinn. Du bist doch gar nicht nervös' Das sagte mir meine jetzige Freundin, als ich ihr beim ersten Date erklärte, dass ich gerade etwas nervös bin (das war kurz nachdem wir uns irgendwo in der Stadt getroffen hatten, also gerade begrüßt) aber wohl nicht ohmächtig werde. Sie glaubte mir nicht. Also nahm ich ihre Hand und legte sie auf meine Brust. Und sie fühlte, dass mein Herz tatsächlich raste. 'Awwwwww mein Gott. Das ist soo süüüß. Alles gut...hier....hak dich ein'. Das oder etwas sehr ähnliches antworte sie. Bist du also nervös, dann fucking steh dazu. Das ist eine Stärke. Nervös, schüchtern, gehemmt usw. sein, heißt aber absolut und überhaupt nicht, dass man nicht eskaliert. Nervös sein ist einer der mit Abstand besten Initiatoren für wirklich romantischtes, authentisches und auch erotischstes eskalieren. Nichts schmeichelt einer Frau die dich nicht unattraktiv findet mehr, als der Grund dafür zu sein, dass ein Mann hilflos, hemmungslos und körperlich auf sie reagiert. Ihren Reizen quasi hilflos ausgeliefert ist. Women love that stuff. Die Hand auf dem rasenden Herz ist nur ein Beispiel Sobald man ehrlich kommuniziert, was wirklich in einem vorgeht, ergeben sich quasi jede Sekunde, sofort und die ganze Zeit Möglichkeiten sehr direkt zu flirten, ultra wirksame Komplimente zu machen (Herzrasen) und das Eskalieren ganz selbstverständlich (Hand auf Brust oder von ihr initiiert das Einhaken) einzuleiten. Es gibt also kein 'Ich weiss nicht wann ich wie eskalieren soll/muss/kann' Man weiß instinktiv wie man eskaliert oder diese sexuelle Tension erzeugt, wenn man einfach ehrlich ist und sich dem Wunsch ihr näher zu kommen hingibt. Männer halten all das aber bewusst zurück. Haben Hemmungen (auch hier: da nie kultiviert) diese rohe, so ehrliche und scheinbar verletzliche (wrong....this is not weakness but ultimately extremly masculine and strong behavior = *i am nervous* it takes courage to admit that, women love courage in men) Seite zu offenbaren. Haben Angst einer Frau einfach etwas näher zu kommen, ihren Space zu infiltrieren und ihr ins Ohr zu flüstern. Oder ihre Hand zu nehmen usw. usf. Eskalieren ist kein Mittel zum Zweck. Keine nervige/zu überwindende Hürde, die man irgendwann, irgendwie meistern muss und das möglichst schnell hinter sich bringen will. Eskalieren ist - first and foremost - was du als Mann wirklich und eigentlich machen willst, wenn du in der Nähe einer Frau bist die alle Glocken in deinem Schädel leuten lässt. Eine Frau, bei der dir heiß und kalt wird und sogar jmd wie ich, der kein Anfänger mehr ist und hunderte Frauen angesprochen hat, nervös wird. Eskalieren ist das, an das ich sofort denke und davon träume, wenn ich eine Frau erlebe, die genau meinem Typ entspricht. Lass das einfach raus. Nähert dich Frauen auf diese Weise. Mach das zu einem ganz selbstverständlich Teil deiner (nonverbalen) Kommunikation. Nicht erst am Ende des ersten Dates oder etwa beim zweiten oder dritten (Sargnagel). Allerspätestens beginnt ihr damit der Wolf im Schafspelz zu sein (what all women ultimatley want with no exception except gay or asexual women) wenn ihr beim ersten Date neben der Frau sitzt. Tut das nicht, weil ihr denkt, ich muss das jetzt tun. Sondern lasst diesen natürlichen Wunsch der Frau näher zu kommen durch euer Hirn fluten. Stellt euch vor wie gut es wäre, an ihren Locken und ihrem Hals zu riechen. Wie man das einfach so machen kann, habe ich oben mehrfach beschrieben. Das wie ist fucking leicht. Man muss es nur machen. Auch hier existiert die eigentliche Blockade, die eigentliche Schwierigkeit nur im Kopf des Mannes. Der Sprung ins Unbekannte (sich einer Frau derartig sexuell und körperlich zu nähern) ist das, was Männer hier zögern lässt. Wenn man dort allerdings ein paar Mal war, ist das nicht mehr Unbekannt sondern die geliebte Heimat oder zumindest das wohlbekannte Ferienhaus in Antalya. Hat man einmal ehrlich, authentisch und selbstverständlich als Mann - so wie man das eigentlich will - beim ersten und zweiten Date eskaliert, wird die Frau in den meisten Fällen sehr interessiert sein. The rest is a pleasant journey to her tender embrace, her lipps and eventually multiple orgasms and a very happy woman.
  4. 39 Punkte
    Hallo miteinander, heute schmücke ich mich mit fremden Federn, und zwar in etwas, was ich gar nicht kann: Online Game. Wie kommt das? Ich habe, nachdem unsere drei Online-Gurus @der Brief, Dretch heute @flori123, und @Gotteskind herrvorragende Beiträge in einem "Pu-Thema des Monats" zu Online Game geschriebenn hatten, diese gebeten, ob sie nicht gemeinsam einen Online-Guide verfassen wollen.Die bestehenden sind hoffnungslos veraltet und beziehen sich teilweise noch auf Studi-Vz und sind lange vor dem Umbruch mit dem Tinder & Co. verfasst worden. Herausgekommen ist mit der beste Online-guide, den ich bisher lesen durfte. Nicht nur nimmt er Bezug auf diegrundlegenden Veränderungen des Online-Games durch Dating-Apps wie Tinder, er erklärt auch ausführlich die besonderen Dynamiken die sich im Online-Game ergeben und worauf ihr grundsätzlich achten müsst. Ich hatte nur die Ehre, die einzelnen Teile zusammenzufügen, inhaltlich konnte ich leider nichts beitragen. . Es kann sein, dass in den nächsten Tagen noch ergänzungen einfließen, aber auch in fernerer Zukunft können und werden hier Änderungen eingefügt werden. Also schaut immer wieder rein. Viel Spaß mit der Lektüre wünscht Euch Jon29 P.S.: Bitte schreibt mich nicht wegen Fragen zu Online-Game an. Ich bin darin eine ziemliche Flasche. Der ultimative Onlinegame-Guide von Der Brief, Dretch und Gotteskind Der Brief, Dretch und Gotteskind haben sich zusammen getan um einen ultimativen Guide für das Onlinegame zu schreiben. Der Baukasten ist für jeden anwendbar, praktisch und simpel. Unser Game ist erfolgreich und zielgerichtet oft erprobt und bestätigt worden. Nach dem Lesen des Guides bist du also nicht nur in der Lage aus deinem Profil das Maximum herauszuholen, sondern auch die Dynamik einer Dating-Plattform und dem entsprechenden Textgame zu verstehen. Wir diskutieren hier nicht über die Sinnhaftigkeit von Online Game. Deshalb möchten wir an dieser Stelle bitten, keine Grundsatzdiskussionen zu starten. Inhaltsverzeichnis: - Vorkenntnisse der Verführung - Vorkenntnisse in Selektion und Elo bei Tinder - Vorkenntnisse Numbers-Game - Datingportale heute - Profil - Fotos - Profil - Text - Online-Game: Das Spiel um Invest - YES-Girls und High Risk - High Reward - High Risk- High Reward im Online-Game - Richtig texten und telefonierenDas Date: Von der Frage nach einem Treffen bis zum Date-Tag Vorkenntnisse in Verführung Um Frust vorzubeugen, solltest du ein Grundverständnis von Verführung besitzen. Du weißt was Attraction und Comfort sind und konntest bereits real Frauen verführen. Im Gegensatz zu den anderen Disziplinen, Day- und Nightgame, entfällt beim Online Game der Approach in seiner klassischen Form. Du nimmst über einen Chat den Kontakt zu präferierten Weibchen auf anstatt sie anzusprechen. Wie genau du das am besten gestaltest, folgt später im Abschnitt zu „richtig Texten“ Ich möchte noch mal folgendes deutlich herausheben, da es ein viel gemachter aber leicht zu behebener Fehler ist, dem ich häufiger begegnet bin. Sei es hier im Forum oder wenn ich mir bei Freundinnen die Chats anschaue: Halte deine Chats kurz und knackig. Versuche nach spätestens 2-3 Nachrichten ein Date anzusetzen oder zu initiieren. Was du möchtest, ist ein zeitnahes Date! Keine Brieffreundin! Warum? Weil du die Dame besteigen möchtest. Dein Penis kommt nicht am anderen Ende der Leitung raus und schiebt sich dann in ihre Vagina, wenn du ihn nur fest genug an dein Smartphone drückst. Das wird nicht passieren. Ich kann das gar nicht oft genug sagen. Vorkenntnisse in Selektion und ELO bei Tinder Studien haben gezeigt, dass Menschen die sich im Club sowie auf Dating-Apps kennen lernen, auf einem ähnlichen Attraktivitätslevel befinden. Generell in Umgebungen, in denen man sich nicht über einen längeren Zeitraum (Tage, Wochen) kennen lernt. Dies ist der Ausgang für alle Überlegungen zum Matchmaking bei Tinder. Dem Tinderalgorhytmus liegen also folgende Annahmen zu Grunde: 1. Personen finden Personen besonders attraktiv die so attraktiv sind wie sie selbst. 2. Personen swipen andere Personen die so attraktiv sind, wie sie selbst, oder attraktiver nach rechts 3. Personen swipen andere Personen die weniger attraktiv sind als sie nach links 4. Dir sollen möglichst attraktive Personen vorgeschlagen werden in deiner Warteschlange (Queue) Tinder versucht, ähnlich attraktive Menschen zusammenzubringen. Um Herauszufinden wie attraktiv jemand ist, gibt es ein Matchmaking-Ranking (ELO), ähnlich wie bei Online Games oder Schach. Da Tinder noch nicht so weit ist, dass es Bilder von einer KI vergleichen lassen und es bietet sich an, die User bewerten zu lassen. Auf deine eigene ELO hast du natürlich durch dein Matchverhalten nur bedingten Einfluss. Es verdeutlicht aber warum du nicht Rageliken (alles liken) solltest. Tinder stellt fest, wie oft du von Frauen geliked wurdest. Dabei ist interessant, wie oft die Frauen geliked wurden. Wenn die Frau eine hohe ELO hat, also häufig von anderen Männern geliked wird, dann wird sie als sehr attraktiv eingestuft. Sie wird also mit einem Like für dich, deine ELO erhöhen bzw. bestätigen. Dabei ist auch wichtig, ob du selber Frauen likest, die sehr attraktiv sind oder eher unterdurchschnittlich. Aufgrund deiner ELO werden dir auch weniger oder mehr attraktive Mädels vorgeschlagen. Wozu führt nun also Rageliken? 1. Derjenige der Rageliked empfindet für das System alle anderen mindestens so attraktiv wie sich selbst. (Gibt also Punkte ab) 2. alle Personen gelten durch das System als "attraktiv" und werden damit nur noch Personen mit einer ähnlich (hohen) Attraktivität gezeigt 3. Derjenige der Rageliked vergrößert die Warteschlange (Queue) des Babes für alle Nutzer 4. Derjenige der Rageliked sortiert sich selbst sehr weit hinten in dieser Queue ein Dieser Umstand führt neben der generellen Ungleichverteilung von Männern und Frauen beim Onlinedating (und auch beim Offlinedating, aber da stört sich niemand dran) dazu, dass User wahrnehmen sie würden "nach unten daten". Das liegt einfach an der Vielzahl von Männern, die rageliken ohne Ende und so das Rating von durchschnittlich attraktiven Frauen in den Himmel jagen. Was hat es jetzt mit dieser Queue auf sich? Alle Frauen die dich matchen (und vice versa) landen als Vorschlag in der Queue. Ich vermute, dass hier je nach Attraktivität, Aktivität und Alter des Accounts (nicht des Nutzers) eine Vorsortierung vorgenommen wird. Das heißt, dem Babe wird angezeigt (in der Reihenfolge): 1. Attraktive, neuangemeldete Männer, die sie gematcht haben. 2. Attraktive, neuangemeldete Männer 3. Attraktive Männer, die sie gematcht haben. 4. unattraktive neuangemeldete Männer die sie gematcht haben 5. unattraktive neuangemeldete Männer 6. attraktive Männer 7. unattraktive Männer Zwischen 2. und 3. bzw. 4. und 6. gibt es evtl. kleinere Abweichungen, je nachdem wieviel Einfluss der Matchmakingfaktor auf die Gesamtelo hat. Aber das Prinzip dürfte klar sein. Hier sieht man auch sehr klar und sehr deutlich, wie es denn um den Einfluss der Attraktivität (im engeren Sinne, der Fotos und der weiteren Präsentation) bestellt ist: Du musst gefallen, damit du oben mitschwimmst. Das ist nichts anderes als eine primitive Grundfunktionalität. Aussehen auf Tinder sind wie gute Noten in der Schule. Es ist die Eintrittskarte für die Zukunft. Trotzdem musst du dich präsentieren und interessant machen können. Dass das vor allem den Leuten nicht schmeckt, die noch nicht entdeckt haben, dass sie ein interessantes Leben haben, dass andere Menschen (Frauen) spannend finden, liegt leider auf der Hand, ist aber ein anderes Problem. Was kann man nun machen? 1. Man holt das beste aus sich und seinen Bildern raus (mehr dazu unter Profil - Fotos) 2. Man lernt einzuschätzen, welches Babe einen matchen könnte. (Eine Poledancetante mit 15.000 Instagramfollowern und einem bis auf den Instagrammlink leeren Profil werde ich nicht swipen. Die macht Werbung für IG und wird nie im Leben irgend etwas mit mir anfangen. Selbiges gilt für Mittelaltermägde mit Kopftuch und Kittelschürze und Mädels die Tinder als Werbung für den Tierschutz nutzen). Schenkt euch den Like, boosted eure Elo (credits to league of legend :D ) 2. Man hört auf zu rageliken (für sich und für seine männlichen Kollegen) 3. Man hört auf mit Tinder, wenn man nicht zufrieden ist mit dem was man bekommt und meint, man hätte genug getan. Und zu guter Letzt: Wenn du ein Match hast, dann nutze es und schreib die Frau an und überzeuge sie. Sie hat dich geliked. Das heißt, sie empfindet dich als attraktiv. Nun liegt es an dir aus dem Match ein Date werden zu lassen. Vorkenntnisse - Numbersgame Behalte im Kopf, dass es ein Numbers Game ist. Dadurch dass dich niemand Mädels ansprechend durch die Gegend laufen sieht, solltest du die Möglichkeit des Copy + Paste zur Gänze ausnutzen. Schreib so viele attraktive Mädels an, wie du nur kannst. Sollten üblicherweise alle Matches sein, die du hast. Das Zeitfenster zwischen Match und Opener sollte nicht größer als ein paar Stunden, im schlimmsten Fall als ein ganzer Tag sein. Also ja, scheiß auf individuelle, kreative Opener sondern überleg dir nen Standard-Opener mit möglichen Variablen die du personenspezifisch/ortsabhängig/whatever anpasst und im STRG+V-Mantra rausballerst. Hier werden dir folgende Probleme begegnen: - Madame möchte sich nicht mit jedem gleich treffen, weil dann hätte sie ja gar keine Zeit mehr. - Madame möchte erst mal mehr schreiben und dich näher kennenlernen. Sie sucht einen Brieffreund. - Madame vermeidetet Dates oder ignoriert Anfragen. Lösung: Nexten. Simple as that. Ganz ehrlich, du verschwendest hier nur deine Zeit. Ok zugegeben, es mag Mädels geben die sich vielleicht später mit dir treffen würden nachdem ihr noch ne Woche getextet habt. Die Zahl ist aber so verschwindend gering, dass es nicht die Zeitinvestition wert ist und ich darauf liebend gerne verzichten kann. Kannste Screening nennen. Wenn du das mit Copy + Paste ne Weile machst, wirst du während des Kackens nicht mal mehr die Zeit haben allen Ladies zu antworten ohne dass dich jemand fragt ob du in die Toilette gefallen bist. Vermutlich wirst du dir ne Excel-Liste erstellen müssen um die nötigsten Hard Facts zusammen zu fassen, damit du sie beim Date im Kopf hast und nicht ins Fettnäpfchen trittst, die gleichen Fragen nochmals zu stellen . Datingportale heute Die Veränderung der Datingportale in den letzten Jahre hat das Online Game stark verändert, deswegen gehen wir zunächst kurz darauf ein, bevor wir noch ein paar Zeilen verschiedenen Portalen widmen. Früher und heute Früher war OG statischer. Die Plattformen (wie friendscout & co) haben einem mehr Möglichkeiten gegeben sein Profil zu gestalten und damit auch mehr eingeladen längere Texte zu tippen (damals hat man noch getippt die Pre-Touchscreen-Ära). Diese langen Texte sind Geschichte. Ich habe meine LTR selbst über Friendscout kennengelernt und wir schrieben zum Start endlos Nachrichten (100-200 Wörter - nicht Zeichen) gespickt mit DHV, Gefühlen und diesem ganzen Zeug. Das klingt cool, aber: Es ist Geschichte. Lange Nachrichten sind tot. Lange Profilbeschreibungen sind tot. Emotion-spikes sind tot. Heute haben wir im OG im wesentlichen Tinder und keine weitere Platform (Dretch hat hierzu schon alles gesagt, was zu sagen ist - es ist wirklich nicht mehr). Tinder ist zu Friendscout ungefähr das, was Instagram zu einem ein Dia-abend ist. Die Kurzlebigkeit und Geschwindigkeit der Plattform bestimmt damit natürlich auch die länge der Nachricht und damit den Invest. Tinder Bekannteste, bequemste, direkteste App. Was gibt es besseres als Frauen anzutippern die zumindest ein winziges IOI mit dem Rechtswischer gezeigt haben?! Im Gegensatz zur allgemeinläufigen Meinung dass hier nur ONS stattfinden, bin ich der Meinung dass hier mittlerweile alles möglich ist. Von ONS über FB bis hin zur LTR. Fand die Damen hier am kontaktfreudigsten, schnelle Dates, auch mal schneller Sex. Instagram und Spotify kannste verbinden, musste aber nicht. Fotos entscheiden mehr denn je, das weiß auch jeder dort. Ach so, vergib keine Superlikes. Nie, nie, nie, nie, nie, niemals. Hast du mich verstanden? Keine Superlikes! Es sei denn du kennst sie schon, dann isses witzig. Lovoo Hier treiben sich die meisten Attention Whores rum. Kannste irgendwelche Küsse senden und keine Ahnung was. Alles Bullshit. Noch dazu, kannste nur ein paar Nachrichten aktiv an jemanden versenden mit dem du noch nicht geschrieben hast. Aber hier treiben sich schon ein paar süße Mädels rum, häufiger hatte ich das Gefühl dass hier ungemein viele Fakes rumlaufen. Naja, kann nicht schaden und kannste nebenbei mal laufen lassen. Okcupid Leider kaum attraktive Mädels. Sind auch viele Veggies, individuell fühlende Individuelle und was sonst noch nicht in mein Screening passt unterwegs. Das Portal setzt viel aufs Profil, welche Vorlieben, lustige Geschichten, doofes Fragen beantwortet, Lieblingsessen, Lieblingsbuch, Lieblingstier, Lieblingstampon, ... Passte einfach gar nicht zu meinem Vorgehen, hier wollten die Frauen vor allem viel chatten. Profil - Fotos Deine Fotos sind das A und O. Du möchtest bestmöglich aussehen. Und du möchtest bestmöglich auf deinen Fotos aussehen. Das ist ein entscheidender Unterschied. Du hast dir seit nem Jahr den Arsch abgeschuftet um in Top-Form zu kommen? Du hast hunderte Euros ausgegeben um dich neu und ansprechend einzukleiden? Du hast an deiner Ausstrahlung und Körperhaltung gearbeitet? Schön. Nur schade dass es niemand sieht. Präsentier dich vorteilhaft! Bevor ich mir selber nun eine heiden Arbeit mache um zu zeigen wie Bilder aussehen sollten, schau dir den nachfolgenden Link an, der das extrem gut veranschaulicht. Wenn du danach nichts draus macht, kann ich dir leider hierzu auch nicht weiterhelfen. Das allerwichtigste Vorweg: Keine Selfies! http://www.tinderseduction.com/best-tinder-pictures-for-more-profile-matches/ Profil - Text Hier gibts kein Patentrezept. Konnte persönlich keinen Unterschied mit und ohne Profiltext feststellen. (Auf Tinder in klassischen Portalenkann es anders sein) Ich nutze den Teil nur um im Textgame darauf zurückzugreifen falls ich ein Thema suche und nicht anknüpfen kann. Im Zweifel nichts reinschreiben. Gerade nachdenkliche Sprüche, weise Zitate oder sonst irgendeinen generischen Firlefanz solltest du unterlassen. Online-Game: Das Spiel um Invest Die landläufige Meinung ist: Frauen haben im OG die Hosen an. Wir Männer sind die Bittsteller und machtlos. Das PU-Prinzip "Ich bin der Preis", wird im OG schon durch das Ungleichgewicht männlicher Bewerber gegenüber paarungswilligen Weibchen auf den Kopf gestellt. OG sei somit nicht solide. Man würde "abwärts daten" usw. Diese Befürchtungen sind ohne Zweifel berechtigt. Aber: Ich habe eine Strategie entwickelt, wie man auch Online zum Preis werden kann. Nämlich in dem man dafür sorgt, dass das Babe mehr investiert als wir. Warum sollte sie das tun? Weil wir die Sprache beherrschen und die Konversation so lenken, wie wir möchten UND weil es grundsätzliche Höflichkeiten und gesellschaftliche Regeln in der Konversation gibt, die jeder von uns unbewusst verfolgt. Invest Invest bezeichnet grundsätzlich wie viel Aufwand man mit einer Sache betreibt. In unserem Fall geht es natürlich darum, wie viel Aufwand wir in eine Nachricht (in einen digitalen Aufriss) stecken um an ein Mädel zu kommen. Die alte Weisheit lautet: Zu viel Invest verschreckt, kommt "needy", "creepy". Zu wenig Invest bedeutet, dass das Mädel unter Umständen den Aufriss selbst nicht als solchen sieht, mögliche Eskalationsblockaden, Desinteresse des Ziels. Dieses Modell des Investierens können wir auch auf Onlinegame übertragen. Wir betrachten Onlinegame wie ein Pokerspiel und versuchen den Pott möglichst groß zu machen. Dazu müssen nicht nur wir investieren, sondern auch das Babe einladen zu investieren (einen Invest vom Babe nennen wir, auch offline, IoI). Und wie beim Pokern gilt es, den anderen dazu zu verleiten möglichst viel zu investieren. Nämlich so viel, dass es schwer wird vom Pott loszulassen. Wenn unser Babe den Pott möchte. Dann haben wir gewonnen. Beim Poker ist es häufig so, dass wenn jemand sehr viel investiert, die anderen Mitspieler abgeschreckt sind und ihre Chips lieber behalten, als mitzugehen und viel zu riskieren. Ähnlich funktioniert es im OG. Es gibt drei verschiedene Verhältnisse von Investment vom Babe gegenüber uns: Gleicher Invest, höherer Invest, geringer Invest. Gleicher Invest Das Babe antwortet in etwa im selben Umfang auf unsere Nachricht. Hier findet Kommunikation auf Augenhöhe statt und es wird verhandelt, wer wem mehr Wert gibt. "Hi, wie gehts?" (sehr geringer Invest) "gut" (sehr geringer Invest) Geringer Invest, wird mit geringem Invest beantwortet. Die Gleichung funktioniert hier. Jedoch ist sie nicht zielführend, da der Pott "klein" ist, es also weder für uns noch für das Babe einen wirklichen Willen gibt, dass Ding nach Hause zu nehmen. "Hi, hättest du lieber einen süßen Spruch oder einen schmutzigen Spruch?" (größerer Invest -> "wir können das auf mehrere Arten machen" -> "Ich hab mir Gedanken gemacht") "Kannst du auch eine Mischung aus beiden probieren?" (größerer Invest -> "oh du hast dir Gedanken gemacht. Ich schließe versaut nicht aus. Ich fordere dich heraus zum nachlegen") Hier wird etwas mehr investiert (und in dem Fall auch riskiert) und das Babe investiert adäquat. Das ist eine gute Ausgangsposition, da sie sich aktiv einbringt. Höherer Invest "Hi, wie gehts?" (sehr geringer Invest) "Hi, mir geht es total super. Ich war gerade für 3 Wochen mit meiner besten Freundin in Indien. Das ist ein unglaublichen Land. Die Kultur, die Elefanten. Wusstest du, dass die viel kleinere Ohren haben, als afrikanische? Aber jetzt bin ich im Jetlag. Bin erst vorgestern wieder heimgekommen und meine Katze ist jetzt schwanger..." (sehr viel Invest als Antwort) Das ist natürlich ein sehr gutes Zeichen. Das Babe investiert sehr viel. Gibt uns als massiven Wert. Im umgekehrten Fall würden wir hier meist schon "needy" schreien. Aber geht von euch aus und eurem Gefühl, wenn ihr investiert und wenig kommt. Ihr wollt mehr. Und den Babes geht es genauso. Investiert das Babe viel, können wir recht einfach Eskalieren (Nummer tauschen / Date vorschlagen usw). Niedriger Invest "Die meisten hier suchen ja nur was zum ficken, aber mir reicht das nicht. Als gebildeter, trainiert, charismatischer Wirtschaftsstudent habe ich mir vor allem angewöhnt bescheiden zu sein. Und deshalb würde ich dir gerne erstmal ganz bescheiden und in Ruhe hier kennenlernen wollen. Also liebe Johanna, was zum Henker führt dich auf diese Schmuddelplattform? Wieso um Himmelswillen bist du nicht längst glücklich verheiratet?" (sehr viel invest) "hahaha" (sehr wenig Invest) "Na immerhin hast du Humor" (wenig Invest, keine Frage, kein weiteres Interesse) -> "hahaha, ja, ich find dich lustig" Hier fängt sie an mehr zu investieren. Der Grund ist überraschend simpel: Noch weniger als "haha" kann sie nicht schreiben, ansonsten ist die Konversation tot. Sie muss als mehr investieren als zu vor und bindet sich so automatisch stärker an den Pott. ->"Danke. Die Konversation mit einer lachenden Frau ist immer angenehmer, als mit einer weinenden. Kann man sich mit dir auch normal unterhalten?" Hier erhöhen wir das Invest und laden das Babe dazu ein, mehr zu investieren. In dieser Nachricht stecken sehr viele Werte "Ich betreibe bewusst Konversation mit Frauen. Ich bringe Frauen zum lachen. Frauen fühlen sich in meiner Gegenwart wohl. Ich suche jemanden mit dem man reden und bezweifle, dass du diese Person bist. Das mipliziert natürlich auch "du weißt, ich bin humorvoll, aber wenn du nicht lieferst, bin ich hier weg". Genau solche Botschaften, die mit sehr wenig Worten (also Invest), sehr viel triggern, sind die Schlüsselsätze im Onlinegame. Unsere Geheimwaffe um die angehimmelten Instagramsternchen dazu zubringen uns zu jagen, anstatt sich den Bauch Pinseln zu lassen. -> "Haha. Ja ich bin halt leicht zu erheitern :) Vor allem, wenn ich getrunken habe. Woher bist du denn?" In dem Beispiel qualifiziert sie sich (erster Invest) und stellt zusätzlich Gegenfragen, das heißt, sie ist aktiv dabei die Konversation fortzuführen. Sprich sie investiert viel. Closing Closing ist nach dieser Investment-Methode sehr simpel und sollte immer nach einer Phase von einem großen Investment ihrerseits kommen: Wenn du viel Investiert hast, möchtest du dir den Pott nicht entgehen lassen. Du "committest dich". Und genauso geht es dem Babe. Situationen in denen das Babe ein Treffen direkt ablehnt, oder auch die Nummer nicht geben möchte, lassen sich so vermeiden. Diese Situationen sind die aller häufigsten Probleme von Anfängern, sowohl im OG als auch im Textgame allgemein. Da kommt ein Opener in dem viel Investiert wird und es kommt quasi nix zurück und jetzt fehlt jegliche Idee des FollowUps. Noch mehr investieren scheint, schwierig, weil "needy", wenig investieren - so die Befürchtung - führt zum direkten Ende der Konversation. Das ist aber nicht der Fall. In diesen Fällen müssen wir schauen, dass wir rasch ein Gleichgewicht herstellen. Dies jedoch mit sehr wenig Invest. -> Mit diesen Grundregeln und etwas Erfahrung / textlichem Geschick können wir dem Babe jeder Zeit die Situation diktieren, bzw. wissen wir zumindest jederzeit wo wir stehen. Und so können wir spielen. Denn darum geht es ja (ver-)führen. Wir können mit einem minimalen Invest reagieren, nachdem sie sehr viel investiert hat und sie so dazu verführen uns stärker zu jagen (dieselben Dinge die uns, ohne das Wissen um das Pokerspiel, dazu anleiten noch mehr zu texten, drehen wir einfach um). Wir können den Pott groß machen, wir können den Pott klein werden lassen und weil wir das alles so diktieren und das Babe dies unbewusst spürt, führen wir, verführen wir. Und das alles Online in dem Reich der Starletts, Instagrammodells und Fitnessgirlies. YES-Girls und High-Risk, High-Reward Dabei zielt unser Game ausschließlich auf die YES-Girls ab. Was meinen wir damit? Lasst mich das an einem Beispiel veranschaulichen, wie unser Onlinegame aussieht. Im „Real Life“ gibt es insbesondere zwei Varianten zu gamen: Die 1. nennen wir einmal „High Risk-, High Reward Masche“: Der Brief siehst ein HB, gehst zu HB hin und sagst sowas wie: „Du! Du, bist genau mein Typ! Hast du schon einmal in den ersten 5 sec. geküsst?“ Drei Reaktionen sind hier vom HB möglich JA/ NEUTRAL/ NEIN. Sagt HB JA, küsst der Brief HB. Bleibt HB NEUTRAL, küsst der Brief HB. Sagte HB NEIN, macht der Briel physisch einen Schritt zurück, entschuldigt sich und lenkt vom Thema ab. Wichtig ist bei sowas, dass ihr nicht die gute Laune verliert. Immer schön lachen und lachen. Das sieht dann so aus: „(Ein Schritt zurücktreten. Seid sozial intelligent. Zeigt HB, ich habe verstanden. Du willst nicht geküst weren. Du willst NOCH NICHT geküsst werden.) Du dachtest grade … lol… (Der Brief geht auf HB ein Schritt zu). Alles cool. Sag mal, kommst du aus Berlin?“ Sagt HB, dass sie aus Berlin kommt. Der Brief: „Super (Umarmung)!“ Sagt HB, sie kommt vom Dorf. Der Brief: „Super (Umarmung)!“ Noch ein Wort zu HBs die nur neutral reagieren. Es egal was ihr macht, sie reagieren nur neutral. Kennt jeder. Das sind so HBs die sind so physisch da, aber irgendwie kommt keine Reaktion von denen. Zum Anfang denkst du: „Scheiße, ich bekomme keine IOIs. Sie mag mich nicht (heul).“ Lösung: Gewöhnt euch ab IOIs bei Frauen zu lesen. Ich habe es mir abgewöhnt, weil ich gemerkt habe, dass auf 1 wahrgenommenes IOI 9 kommen, die ich überhaupt nicht merke. Das einzige IOI, dass ich brauche, das größte IOI, dass mir eine Frau geben kann, ist, DASS SIE NOCH DA IST. Sie kann ja auch weglaufen. Aber nein. Sie ist noch hier. Wenn HB hier ist, ist alles cool. Ich kann weiter machen. Küssen oder was weiß ich. Die einzigen Zeichen auf die ich achte, sind negative Zeichen. Also wenn ihr irgendwas nicht gefällt. Und negative Zeichen sind eindeutig und sehr leicht zu erkennen. Wie der Brief mit so etwas umgeht, wurde oben bereits dargestellt. Gibt euch HB ein NEIN, macht ein Schritt zurück und weiter geht es mit eurem Game. Das HB ist dann halt noch nicht soweit. Sie braucht noch Zeit. HB will nicht zu euch mit nach oben kommen. Der Brief: „Ja hast recht. Teilen wir uns vorher noch ein Wasser.“ Nach dem Glas Wasser, kommt dann der Pull. HB will immer noch nicht mit zu euch rauf. Der Brief: „Um die Ecke ist ein Park. Lass uns dahin!“ Nach dem Park kommt wieder der Pullversuch … Verliert eure Angst vor diesem einen NEIN. Ein NEIN ist nicht schlimm. Es heißt meistens nur, jetzt noch nicht. Manchmal heißt allerdings NEIN auch nein. Die zweite Masche nennen wir „unter dem Radar fliegen“: Diese Masche sieht von außen ziemlich unspektakulär aus. Keiner der dir zusieht, wird wissen, dass zwischen dir und dem HB grade ein Mann-Frau-Ding abläuft. Das weißt nur du und das HB. Von außen betrachtet fliegst du „unter dem Radar“. Es sieht von außen so aus, als wenn ihr euch schon ewig kennt. Gemeinsam ist beiden Methoden, dass ihr bei den Methoden „High Intense“ seid. Was meine ich mit „High Intense“? Lasst mich das an einem Beispiel erklären. Euer Ziel ist 50 m entfernt. Ihr schießt mit einer Schrotflinte darauf. Der Schrot verteilt sich im Raum. Nur wenig Schrot wird das Ziel hier und da treffen. Die Durchschlagskraft der einzelnen kleinen Schrotkügelchen ist gering (Low Intense). Verbales Bsp. „Hallo(Leise. Die Stimme geht nach oben). Wie geht es dir (Leise. Stimme geht am Ende nach oben.)?“ Euer Ziel ist wieder 50m entfernt. Ihr schießt mit einem Scharfschützengewehr darauf. Die panzerbrechende Monitor fliegt in grader Linie mit Überschallgeschwindigkeit auf das Ziel zu. Die panzerbrechende Munition, konzentriert ihre gesamte Kraft auf einen winzigen Punkt. Das stählerne Ziel wird durchschlagen (High Intense). Verbales Bsp.: „Du (Deutlich. Stimme geht nach unten.)! Komm her (Deutlich. Stimme geht nach unten.)! Setz dich neben mich (Deutlich. Stimme geht am Ende nach unten.)!“ Die beiden Maschen unterscheiden sich aber auch. Die „High Risk-, High Reward Masche“ ist „High Energie“. Jeder der dich mit dem HB sieht, weiß was Sache ist. Dein Scharfschützengewehr schießt auf dein Target/HB und macht dabei ein Höllenkrach. Die „unter dem Radar fliegen Masche“ ist „Low Energie“. Dein Scharfschützengewehr schießt auf das Target/HB, hat aber einen Schalldämpfer und macht daher keinen Lärm. Am Ende des Game kommt euer Wing zu euch, der alles beobachtet hat und sagt: „Ey Brief, die kanntest du aber schon. Du warst so vertraut mit dem HB.“ – „Nein, Bro. Die habe ich zum ersten Mal gesehen.“ Vorteil der „High Risk-, High Reward Masche“ du findest damit ziemlich schnell, die YES-Girls, die Down-To-Fuck sind. Der Nachteil daran ist, dass du mit dieser Masche einige Frauen ausfreakst. Na klar kannst einer Frau sofort deinen Penis zeigen (High Risk). Nur werden die meisten weglaufen. Aber eine Frau von hundert wird stehen bleiben um sich deinen Schwanz anzusehen (YES-Girl). Das HB kannst du dir sofort schnappen und auf der Stelle ficken (High Reward: Sex mit 0 Zeitverlust durch ein obligatorisches Date). Natürlich ist der Schwanz-Move nicht besonders clever (Sozialintelligent ist der nicht.). Aber an solchen krassen Beispielen lernt man es am Besten. Der „5sec.-küssen-Move“ ist schon etwas sozialintelligenter. Es ist immer noch ein High Risk Move, trotzdem bleiben da schon einige HBs mehr stehen. Vorteil der „unter dem Radar fliegen Masche“ ist, dass hier eindeutig mehr HBs hängen bleiben. Du wirst damit die YES-Girls/ Yes-To-Maybe-Girls und Maybe-To-No-Girls bekommen. Die „NO-Girls“ (Bei denen heißt ein NEIN auch nein. Bei allen anderen heißt es meistens: Jetzt noch nicht. Siehe oben.) bekommst du auch damit nicht. Der Nachteil daran ist, dass vor allem die Maybe-To-No-Girls Datezeit brauchen. High Risk – High Reward im Online Game Genug vom Real Game. Kommen wir zum Onlinegame. Wie oben bereits erwähnt, sind der Brief, Dretch und Gotteskind lediglich an den „YES-Girls“ interessiert. Folglich wird dieser Onlinegame-Guide die „High Risk-, High Reward Masche“ ins Onlinegame übertragen und diese beschreiben. Als High Risk definiert der Brief, dass du dem HB innerhalb der ersten drei Nachrichten klar machst, dass zwischen euch ein Mann-Frau-Ding abläuft und dass dein Ziel ein Date mit dem HB ist. Dafür hast du maximal drei Nachrichten Zeit. Warum drei Nachrichten? Als 1. musst du das HB dazu kriegen, Interesse an einem Gespräch mit dir zu haben. Als 2. musst du das HB dazu bringen Interesse an dir zu haben. Bei Tinder ist 1. und 2. schon durch das Match gegeben. Es hilft, ihr das aber trotzdem nochmal klarzumachen, je nachdem wie alt das Match ist. Stichpunkt: Temporary Truth. 3. Du willst ein Date mit ihr. Die Punkte 1 – 3 bekommt man auch alle in eine Nachricht verpackt. Aber wenn es drei Nachrichten sind, ist das auch OK. Spätestens nach der zehnten Nachricht solltest du dann entweder das Date ausgemacht haben, oder aber die Telefonnummer des HB um telefonisch das Date auszumachen. Als High Reward definiert der Brief, die Datezusage des HBs oder die Telefonnummer des HBs zu Zwecke einer Datezusage. Hast du das nach 7 - 10 Nachrichten noch nicht erreicht, „NEXTEN“ wir das HB. Das Maximum von 10 ist dabei nur ein Richtwert. Wenn du 11 Nachrichten brauchst, dann brauchst du halt 11. Beispiel: Der Brief: „Dein Schlumpfoto ist voll cool. Letzte Jahr war ich Papaschlumpf. Lass uns doch mal was unternehmen, zusammen eine schlumpfige lila Mandelmilch trinken gehen und uns besser kennen lernen [Doppelpunkt Groß-D Smiley]“ HB: „Hey, Dankeschön [Doppelpunkt Groß-C Smiley] Wir können gerne gemeinsam einen Kaffee trinken gehen, solange wir die schlumpfige lila Mandelmilch weglassen [Doppelpunkt Groß-D Smiley]“ Richtig texten und telefonieren Kalibrieren Wie texte bzw. telefoniere ich? (Nachfolgend werde ich immer vom Textgame oder Texten ect. sprechen. Gemeint ist damit das Onlinegame, das Textgame über WhatsApp oder SMS, aber auch das Telefongame.)? Ist das Textgame schwieriger als Real Game? Nein, ist es nicht. Allerdings seht ihr euer Gegenüber nicht. Daher könnt ihr keine Körpersprache lesen. Anhand der Körpersprache könnt ihr euer Game also nicht kalibrieren. Mit genügend Erfahrung könnt ihr das aber ansatzweise zwischen den Textzeilen erahnen. Ihr kalibriert also zwischen den Zeilen. Dadurch, dass ihr kalibriert, wisst ihr wo ihr in eurem Game steht. Wenn ihr nicht mehr wisst, wo ihr im Textgame steht, ist Textgame ein Glücksspiel. Und das wollen wir nicht. Also kalibrieren, kalibrieren, kalibrieren. Ist echt wichtig im Textgame. Im Telefongame könnt ihr zusätzlich am Klang der Stimme des HBs kalibrieren. Und wenn ihr telefoniert, werdet ihr ab jetzt immer ein Lächeln auf den Lippen haben. Keine Ahnung warum, aber man kann es am Telefon heraushören, ob der andere lächelt oder nicht. Es erzeugt einfach eine positive Atmosphäre. Temporary Truth Als erstes, erwartet keine Wunder vom Textgame. Es gibt nicht den Opener oder die Routine bei der man das Date/NC bekommt. Männer denken logisch. Das HB ist heute heiß. Folglich finde ich das HB auch morgen noch heiß. Logisches Denken. Deshalb glauben die Männer auch es gibt den einen Opener und die eine Routine mit der ich das HB klarmachen kann. Nein. Frauen sind da anders. Frauen sind mehr emotional als logisch. HB mochte dich gestern, heißt nicht, dass sie dich heute mag.Das ist Temporary Truth. Temporary Truth gilt nirgends so stark wie im Onlinegame. Also verzweifelt nicht, wenn sie nicht zurückschreibt. Gestern textet und sextet ihr mit dem HB noch. Heute schreibt das HB nicht mehr zurück. Gestern war euer HB in der Stimmung euch zu schreiben. Heute ist es HB nicht. Ja Temporary Truth ist scheiße. Aber Temporary Truth ist auch gut. Denn HB mochte mich gestern und heute mag sie mich nicht, heißt auch, vielleicht mag sie mich morgen wieder. Das ist auch Temporary Truth. Versucht es in 2 Wochen nochmal, vielleicht verabredet sich HB sofort mit euch. Hatte ich schon oft, dass ich mich nach 2 Wochen noch einmal gemeldet hatte und dann auch gleich das Date ausmachen konnte. Man denkt dann nur: „Das war einfach. Danke Temporary Truth.“ Also nehmt euch nicht selber aus dem Spiel in dem ihr sowas schreibt wie: „Warum schreibst du nicht mehr zurück? Bitte antworte!“ Oder glaubt ihr ernsthaft das HB würde dadurch seine Meinung ändern: „Mmmh, also eigentlich hatte ich heute keine Lust dir zu schreiben, aber jetzt wo du mich drum bittest. Du Hengst, klar schreibe ich zurück.“ Seid einfach der Kerl, der ihr etwas gibt, aber nichts erwartet. Schreibt HB irgendwas, das keine Frage ist. Wenn sich HB nicht meldet, HB also einen Freeze Out macht, könnt ihr alternativ den Freeze Out auch einfach aushalten. Positive Atmosphäre Was ist noch wichtig? Kreiert im Onlinegame immer eine positive Atmosphäre. Tut das von Anfang an. Smileys helfen dabei. Habt ihr die positive Atmosphäre geschaffen, könnt ihr eurerseits einen Freeze Out machen. Vorher dürfte es schwerlich ein Freeze Out sein. Denn erst wenn ihr bei dem HB eine positive Atmosphäre geschaffen habt, hat euer HB etwas zu verlieren. Vorher wird sie eure Abwesenheit online nicht spüren. HB bekommt nämlich täglich 30 Anfragen von Kerlen. Da fällt dem HB eure Abwesenheit nicht auf. Oder vielleicht doch! Fehlt der nicht der eine Typ, der ihr positive Emotionen verschafft? Z.B. du hast einen schlechten Tag erwischt und merkst bei dem HB komme ich heute nicht weiter, dann fokussiere ich meine Energie lieber auf etwas anderes. Beschäftige mich mit einem Projekt (diesen Onlineguide schreiben) oder mit einem anderen HB bei der das Game besser läuft und meine Chancen einfach höher sind, heute, morgen oder übermorgen ein Date auszumachen. Und Morgen schreibt ihr euer HB wieder an. Morgen ist ein neuer Tag, da werden die Karten neu gemischt. Das gilt auch für euer HB. Da sich dieser Onlingame-Guide jedoch auf YES-Girls bezieht, wird hier grundsätzlich von einem Freeze-Out abgeraten. DHV wie? Als nächstes bringt eine DHV-Story rein, die irgendein Charaktermerkmal von euch zeigt. Seid aber dabei ruhig etwas mehr bescheiden als im Real Game. Man kann da schnell arrogant rüberkommen. Und das online dann zu merken und zu reparieren ist schwierig. Es gibt kein Grund euch in solch eine bescheuerte Position zu bringen. Seid einfach etwas bescheidener als üblich. Deshalb reicht wirklich eine kurze DHV-Story. Ziel im Onlinegame ist das Date. Mehr nicht. Wir wollen nicht ihre Probleme lösen, nicht über die Ex-Freunde sprechen, ihr keine neue Weltanschauung vermitteln. Ziel ist das Date. Vergesst das nie, nie, nie, niemals nicht, nie nicht. Das Date: Von der Frage nach einem Treffen bis zum Datetag Stellen wir uns OG als einen großen Baum vor. Nachfolgend will ich nicht den ganzen Baum beschreiben. Ich beschreibe hier bloß ein einzelnes grünes Laubblatt dieses Baumes. Folgende Zeit im OG werde ich betrachten: Von dem Zeitpunkt wo ihr nach einem Date fragt bis zu dem Tag des Dates. Mithin behandle ich hier lediglich das Ende eures OG. Was ist also zu berücksichtigen, wenn ihr euer HB im OG nach einem Date fragt? A) VORTEIL Zuerst mach dir klar wer du bist. Was ist dein Merkmal, das nur du alleine hast. Etwas was nur du dem HB geben kannst. Das du ein geiler Typ bist reicht grundsätzlich nicht. Ausnahme: Du bist Brad Pitt. Dann reicht es, dass du Brad Pitt bist. Aber Brad Pitt gibt es nur einmal. Ein Tag hat nur 24 Stunden und warum sollte HB grade ihre wertvolle Zeit dir opfern? Du musst dem HB im OG klar machen warum sie sich mit dir treffen möchte und warum sie das Ganze auch will. Das ist das schwierigste. Denn nicht immer kannst du dem HB diesen Vorteil bieten (Gemeint ist der Vorteil, den sie hat, wenn sie sich mit dir trifft.). Mit einem guten, soliden Game (Ursache) kannst du diesen Vorteil den sie von einem Date mit dir hat (Wirkung) in ihr aber erzeugen. B) GRUND UND AUFFORDERUNG Zwinge das HB nie zu einem Date (nie bedrängen). Das Date liegt ja noch in der Zukunft (in einer sehr nahen Zukunft). Wir denken erst mal nicht an das Date. Nutze die Zeit um den Grund für ein Date herauszufinden (z.B.: Welche Interessen hat das HB?). Und dieser Grund den du im OG rausfindest, ist auch gleichzeitig der Execuse für das HB um sich mit dir treffen zu dürfen. Wenn du den Grund gefunden hast, game einfach weiter. Baue einfach weiter bei ihr das Interesse auf, sich mit dir Treffen zu wollen. Sie wird anfangen dir IoIs zu senden. Ich verspreche dir, das HB wird sehr subtil „nach dem Date fragen“. Und wenn sie fragt, mache das Date klar. Wenn HB sowas schreibt wie: „Mir ist ist langweilig.“/ „Ich erlebe sowas nie.“/ „Meine Freundin hat grade abgesagt. Sie kommt Dienstag doch nicht.“ Das ist die Aufforderung sie nach dem Date zu fragen. Es ist natürlich nur dann eine Aufforderung von ihr nach dem Date zu fragen, wenn das HB dir vorher schon IoIs gegeben hat. Hier dazu noch 2 Beispiele: 1) Ich: Ja der Strand darf bei mir nie fehlen. Ich liebe das Meer, die warme Sonne auf meiner Haut, den heißen Sand unter meinen Füßen und den Geruch von Sonnencreme .... Wan warst du das letzte mal 1000 km weg von zu hause? HB 1: das war wohl in meinem letzten Leben Wowillst du mit mir hin ?? (Das ist die Stelle, an der HB nach einem Date fragt. Also mach es klar.) Ich: :) Daher kenne ich dich also (lach). Na dann fangen wir am besten nochmal von vorne an ;) Hallo mein Name ist Echnaton. Ich bin Pharao von Ägypten. Über 3500 Jahre alt und erst seit kurzem Wiedergeboren. Und du bist wohl Nofretete. Lass uns doch mal was zusammen unternehmen, Nofretete. Hast du Lust? (Lass uns doch mal was unternehmen! Ihr fragt genauso nach dem Date. Und ihr fragt nur so. Nicht anders. Das ist der Imperativ. Ein Mann-Frau-Ding ist keine Demokratie. Der Kerl ist der Imperator. Der Imperator befiehlt im Imperativ. Gewöhnt euch bei Frauen die beschissenen Sätze mit Fragezeichen ab. Ihr führt! Merkt euch das! Und ihr unternehmt was mit der Frau. Ey, wenn ich noch einmal einen Kerl hier lese, der die Frau nach einem Kaffee fragt, spring ich ihm persönlich an den Hals. Kaffee ehrlich, da kannst du ja gleich fragen: „Hast du Bock zu ficken“. Frauen wollen was unternehmen. Klar soweit.) HB 1: ja ! (Im RL wäre ihr Höschen an der Stelle so was von unten gewesen.) Ich: Dann gib mal deine Nummer HB 1: he .....das ich doch mal ein wort ......ich liebe persöliche gespräche ..........ihre Handynummer........................ 2) Ich: Hey ich mache dieses WE auch ein Städtetrip nach Prag… Warst du schon einmal in Prag? HB 2: Ja ich war schon mal dort, eine sehr schöne Stadt...Verstehe ich gut, dass du dich darauf freust. (Das ist die Stelle, an der HB nach einem Date fragt. Also mach es klar.) Ich: Lass uns doch mal was unverbindlich unternehmen. Hast Lust? (Imperativ) HB 2: Klar warum nicht?! Ich: Super :) Dann gib mal deine Nummer ich melde mich nächste Woche oder vielleicht aus Prag HB 2: ihre Handynummer Verbinden wir Punkt A) mit Punkt B). Z.B.: HB lernt grade Gitarre spielen (Das ist der Grund für ein Date). Lass uns doch mal zusammen chillen (Du fragst nach dem Date im Imperativ). Ich zeige dir an deiner Gitarre den Barrégriff (Vorteil den HB bei einem Date mit dir hat). C) DER TELEFONANRUF Zeig das du Eier hast, setze dich von den anderen Deppen, die sie kennt ab und telefoniere mit ihr. D) SCHRÖDINGERS KATZE/ INNERE EINSTELLUNG UND SEXVERSPRECHEN (siehe auch Punkt B Stichpunkt bedrängen) Wenn ihr das Date bekommen habt, macht mit dem HB nie aus Sex zu haben. Also nie sowas machen wie z.B.: „Und nach dem Kaffee trinken, bläst du mir noch einen, OK?“ oder „Wenn wir zusammen chillen, dann werden wir danach auch ficken.“ Das heißt nicht, dass ihr nicht sexuell werden dürft im OG. Ich bin meistens mit der zweiten oder dritten Nachricht schon sexuell. Bsp.: HB: „Ich bin Fitnesstrainer im Gym.“ Ich: „Ey gib zu, den Job machst du doch nur, um möglichst viele Kerle kennen zu lernen (Und schon wird es sexuell.).“ Wichtig ist dann aber, dass ihr dem HB folgendes klar macht: HB kann bei euch bei dem Date zu jedem Zeitpunkt NEIN sagen und ihr seid damit cool. Ich vermittle sowas meistens zwischen den Zeilen. Eure Einstellung die ihr immer bis zum ersten real Date mit HB habt ist nämlich folgende: Am anderen Ende des Internets sitzt eine Frau die gleichzeitig HB und der Antichrist ist (Schrödingers Katze). Bis zum ersten Date ist die Frau der Antichrist und ein HB gleichzeitig. Den ein Date das man im OG bekommt, ist immer ein Blind Date. Ihr habt keine Ahnung wer sich hinter dem Computer versteckt. Und bis zum ersten Date geht ihr von Schrödingers Katze aus. Erst beim 1. Date entscheidet es sich, da schaut ihr nach, ist die Frau ein HB oder der Antichrist. Und so ist die innere Einstellung, die ihr gegenüber Frauen im RL immer haben solltet, super leicht im OG zu halten: Ich habe kein Date mit der Frau. Cool (Weil Frau ist Antichrist. Siehe Schrödingers Katze. Es ist gut kein Date mit ihr zu haben. Und es ist geil, dann habe ich Zeit mich mit den Jungs zu treffen.)! Ich habe ein Date mit der Frau. Cool! Wir küssen uns. Cool! Nach dem Kuss fordert sie mich auf, zu gehen. Cool! Sie will keinen Sex. Cool! Schlaf ich so neben ihr (Neben schönen Frauen kann ich immer besser schlafen.) Wir haben Sex. Cool! Wenn ihr diese Einstellung im OG schon vermittelt, ist klar, dass für euch ein Nein kein Problem ist. Kurz: Vermeidet alles, womit die Frau theoretisch gezwungen ist, mit euch Sex zu haben beim ersten Date. Stellt euch doch mal vor. Die Frau stellt sich als Antichrist heraus und ihr seid gezwungen Sex mit ihr zu haben und umgekehrt auch, nur weil ihr euch das gegenseitig versprochen habt. Das will keiner. E) DATE VISUALISIEREN UND INVEST Gehe das Date vorher mit ihr durch. Entweder online oder per Telefon. Lass sie das Date mit dir vorher schon visualisieren. Meistens baue ich da einen Invest ein, den das HB leisten soll. Dieser Invest ist immer irgendwas Kleines, das das HB mitbringen soll. Bei einem Picknick könnte das z.B. Sahne für den Kuchen sein oder Eiswürfel für die Getränke … F) UNMITTELBAR VOR DEM DATE 1. Anruf) Einen Tag vor dem Datetage nehme ich Kontakt mit dem HB auf, kann online oder per Telefon sein. Ich: „Ich freu mich schon auf dich.“ HB 1: „Ich freu mich auch auf dich.“ Es geht mir hauptsächlich darum, dass ich Planungssicherheit habe. Kommt HB 1 oder sagt sie doch noch ab, weil ihre Tiefseekrabbe in der Nacht einen Sonnenbrand bekommen hat und HB 1 muss sich jetzt natürlich um ihre Tiefseekrabbe kümmern. Dann bekomme ich nämich noch HB 2 da rein. Aber alles cool, HB 1 kommt (Und wenn HB 1 hier absagt, ist auch kein Problem. Sie hat halt was anderes zu machen. Da könnt ihr nichts machen. Ist cool!). Allerspätestens hier holt ihr euch die Handynummer von HB 1. Ich: „Gib mal deine Nummer, für den Fall das was unvorhergesehenes passiert.“ Wecker/ 2. Anruf) Überlasst nichts dem Zufall. Ihr ruft sie am Datetag an. Und zwar ruft ihr so an, dass sie genug Zeit hat, um sich hübsch zu machen und von sich zu Hause zu dem Dateort zu kommen. Kurz: Ihr seid der Wecker für das HB. Aber natürlich ruft ihr nicht an und sagt das so. Ihr habt immer ein Grund für den Weckanruf. Ich: „Hi HB 1, ich habe noch ein Bisschen Schreibkram zu tun. Kann sein dass ich 5 min. zu spät zu unserem Date komme.“ Was mache ich, wenn ihr HB 1 auf meine 24-Stunden-vor-dem-Datetag Nachricht nicht reagiert. Dann gehe ich nicht hin. Ist dann wahrscheinlich ein Attentionwhore, die kein wirkliches Interesse an mir hat. Schrödingers Katze stellt sich hier schon als Antichrist raus. Ist dann geil, da ihr Zeit für HB 2 habt oder ihr trefft mal wieder die Jungs. Was mache ich, wenn HB 1 auf Wecker nicht reagiert? Ich gehe trotzdem zum Date. Da ist die Zeit zu knapp um Schrödingers Katze als Antichristen zu identifizieren. Vielleicht ist das Handy ja auf stumm, so wie bei mir immer. G) EXKURS Was ist ein Date? Ein Date besteht aus einem Ort und aus einer Zeit. Was ist der ideale Dateort? Der ideale Dateort ist immer und wirklich immer entweder in der Nähe ihrer Wohnung oder in der Nähe deiner Wohnung. Das heißt, er ist dort, wo ihr zusammen theoretisch ficken werdet. Es ist wirklich keinen Grund sich mitten in der Pampa zu treffen. Bsp.: HB wohnt in Stadt A. Ich wohne in Stadt C. Stadt B liegt genau in der Mitte. Der Dateort ist entweder Stadt A oder Stadt C. Es ist auf keinen Fall Stadt B. Wann ist die ideale Datezeit für das erste Date? Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind ideal. Streicht Freitag, Sonnabend und Sonntag. Denn am Wochenende haben Frauen was vor. Sie unternehmen was mit ihren Freunden. Gehen zu Konzerten usw. Und ihr habt auch was am Wochenende vor. Es ist ausgesprochen unsexy das 1. Date auf das Wochenende zu legen. Das zeigt nur, dass ihr kein Leben habt. Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind deshalb ideal, weil ihr da die Frau mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor einer Wiederholung „Sex and the City“ rettet.
  5. 39 Punkte
    Typisches Redpiller Geflenne. Gibt halt immer Typen die es nicht packen und es dann auf "die Gesellschaft", "die Smartphones", "das Internet", "den Feminismus" usw schieben. Der Text ist scheiße, die Gedankengänge dahinter sind scheiße und RooshV isn Kackvogel. Die einzige Veränderung, die ich im Clubgame beobachten kann, ist dass die Mädels mehr unter Beobachtung stehen bzw zu stehen glauben. Was ein Faktor ist, den man ins Game einbauen kann, Stichwort Diskretion und unter dem Radar gamen. Kann aber auch sein, dass das Einbildung ist. Und es schon immer so war, ich aber dafür früher nur keinen Blick hatte. Ansonsten hat sich in den letzten 10 Jahren eigentlich nicht wirklich was im Clubgame verändert. Nur die Kackvögel die über Clubgame herziehen um entweder ihre eigenen Komplexe zu rechtfertigen, Frauen allgemein schlecht zu machen, uns allen zu erzählen wie unfair, gemein und fies das Leben ist, oder die einfach arme Würstchen sind, sind über die Jahre andere geworden. Die gabs aber auch schon vor 10 Jahren genauso wie das Geflenne über den Tod des Club- Street- oder Onlinegame. Wenn man nach den Kackvögeln geht, stirbt eigentlich jede Art von Game andauernd und andauernd sind Tinder, der Feminismus, Smartphones, Facebook, Instagramm, StudiVZ, die Illuminaten oder sonstwer dran schuld. Naja, Kaackvögel halt. Brauchen was zum Flennen um das eigene Versagen auf andere schieben zu können.
  6. 33 Punkte
    Klingt für mich genauso wie die immer wieder kehrende Fäkalleier aller Menschen die betrügen, betrogen haben und noch betrügen werden. ..."Ja aber, weil, deshalb, DU bist Schuld!!!111, ich konnte nicht anders, war mir unsicher, fühle mich nicht geborgen, die Distanz, es ist so schwierig...." Alter wenn ich sowas höre, könnte ich kotzen!!! Immer die gleiche Scheiße, wenn Leute keine Verantwortung übernehmen können und wollen für ihr eigenes Leben. Und jetzt mal unabhängig vom Geschlecht der jeweiligen Person. Ist halt die gleiche promiske Scheiße, wenn Leute ewige Ausreden suchen um eigene Defizite damit zu rationalisieren und die Schuld lieber anderen Gegebenheiten oder Personen übertragen! Du und deine Perle sind mittlerweile 9 Jahre zusammen. Ok gut und schön. Aber woher kommt denn bitte immer diese lose Annahme, dass man nach X Jahren dann plötzlich einen Freifahrtschein hat, einfach mal fremd zu gehen??? Gehört das mittlerweile schon zum guten Ton, Konsequenzen bezogen auf Eigenverantwortung auf andere Quellen zu übertragen, damit man jaaaa nicht selbst zu Verantwortung gezogen werden muss!? Dein Problem ist, dass du auch noch versuchst alles zu rationalisieren und das was sie gesagt hat in gewisser Weise nachzuvollziehen und zu verteidigen. Jemand der sich bewusst ist Selbstverantwortung zu übernehmen, steckt auch nicht im besoffenen Zustand einfach mal so seine/ihre Zunge in den Mund fremder Menschen, sondern bespricht und reflektiert vorher adäquat und konstruktiv (mit dem/der PartnerIn) vorher die vorhandenen Defizite. So hab ichs gelernt, so sind meine ethischen als auch moralischen Wertevorstellungen. Nennt mich konservativ, nennt mich kleinkariert. Aber mir kommt vor, dass Menschen heutzutage keine Ideale mehr haben und lieber den einfachen egozentrischen Weg einschlagen. Und jetzt willst du ihr auch noch eine 2. Chance geben? Ja für was denn!? Himmel Arsch und Hölle! Für das, dass sie so brav und konsequent mit dir über ihre Ängste bezüglich eurer gemeinsamen Zukunft gesprochen hat oder dass sie lieber fremdschmust, wenn nicht gar schon fremd gelutscht hat? Würdest du über ein wenig Selbstrespekt und Anstand besitzen, dann hättest du DIR zu Liebe schon längst die Beziehung beendet, mit allen Mitteln und Kräften versuchen aus dieser Scheiße heraus zu kommen, dich wieder hochzustemmen und mit den Mitteln die dir PU geben ein neues, interessanteres Leben aufzubauen. Neuer SC, neue oder wiederkehrende Hobbies, Selbstentwicklung durch Selbstaufopferung, neue interessante Mädels - Alternativen kennen lernen, emotionale Unabhängigkeit gewinnen und erlernen usw. Ja du hast vermutlich Fehler gemacht und ja vermutlich wurdest du betaisiert. Ist jetzt aber noch lange kein Grund einer betrügenden Person weiterhin Freifahrtscheine ergo deine Eier vor die Füße zum Fraß vorzuwerfen. Lerne, akzeptiere, mache es in Zukunft besser! Aber um Gottes Willen, lass dich doch nicht so weiterhin verarschen und schenk dir selbst etwas mehr Respekt!
  7. 32 Punkte
    Die Bio der Dame... Jo eh... also irgend eine leicht verwirrte schlecht bezahlte Mit-20 Powitante. Könnte man jetzt gut über Generation M lästern, aber die Stichprobe ist hier in wirklich nur N=1. Trotzdem, weil's so schön einlädt ein paar Gedanken zu Mrs. Special Snowflake: Klar. Wie wir hier regelmäßig an den Chatverlaufen diverser User sehen, wird ja per WA und Co. nie nicht irgendwo rumgeschwafelt. Punktgenaue Lösungen... ??? Tag, Ort und Zeit für ein Date arrangieren dauert am Telefon 30s. Per Text mit verschiedenen Vorschlägen, Gegenvorschlägen etc. mindestens ebensolang, meistens länger. Aber klar, dabei müsste man sich fokusieren. Eine Entscheidung akut jetzt treffen, und nicht erst drei Stunden später. Und das ist für diese Art Menschen eine unüberwindbare Herausforderung. Klar, weil GNTM schauen oder auf Tinder rumswipen so unpackbar wichtige Tätigkeiten sind bei denen man nicht unterbrochen werden darf. Die Zahl der Mit-Zwanzinger die grade die Welt retten wenn ich anrufe dürfte überschaubar sein. Wenn wer wirklich grad stört hebt man nicht ab. Wenn das Thema sich länger darstellt als grad Zeit ist, verschiebt man das Telefonat. Alles kein Thema. Also, sinnvoll und prägnant kann ich auch antworten wenn mich spontan jemand auf der Straße zu meiner Meinung über's aktuelle innenpolitische Thema fragt. Oder über Raumfahrt. Oder was sie bei Shades of Grey alles falsch gemacht haben. Weil ich sowieso Gedanken und Meinungen habe, mir deren auch bewusst bin. Wie überleben diese Leute eigentlich eine alltägliche Arbeitssituation wo der Chef kommt und sagt "Du, wie mach ma das am besten?" Aber jetzt kommen wir zum Kern der Sache: Diese Generation wie keine vor ihr ist beschäftigt mit Image-Crafting. Das ist nichtmal allein ganz deren Schuld, das hat auch mit Aufmerksamkeitsökonomie, Reizüberflutung etc. zu tun. Tatsache ist, jeder will heut immer wie der Beste wirken, und zwar noch spezifisch zur Situation und passend zum Gegenüber. Und das erfordert genau das Gegenteil von spontanen, authentischen Antworten. Sondern da will man Gelegenheit haben über jeden Gedanken noch zweimal drüberzukorrigieren. In einem Telefonat gibt's aber auf Dauer kein durchgängiges Verstellen bzw. fällt es auf ob Reaktionen spontan sind oder gekünstelt. ich frag mich eben wie diese Leute es schaffen live miteinander zu sprechen. Was die Dame beschreibt ist eine Special-Snowflake-Welt in der jeder "das Recht hat" zu entscheiden wann er wie genau rüberkommen will, mit Anspruch auf "bloß keinen Stress haben" und Anspruch auf "ja nicht nervös wirken müssen" und Anspruch auf "ja keine Fehler machen". Wundert mich weniger was die Dame so beruflich macht. Noch viel deutlicher Special Snowflake. Anstatt einfach die Situation zu regeln (einfach nicht abheben) und entspannt weiterzuleben entsteht Agression weil einerseits das Selbstbild an dem Anspruch krankt immer und überall verfügbar sein zu müssen, und andererseits der eigene Selbstwert damit überfordert wäre ein authentisches Telefonat zu führen. Statt Reflexion dieser Zustände dann der Wunsch doch bitte anderen vorschreiben zu können wann sie eine Aktion setzen oder nicht, also quasi schon Prä-Kontakt-Adaption des anderen Verhaltens an die eigenen Bedürfnisse zu erwarten. Diese Denke ist natürlich in gleicher Weise bei den ganzen SJWs zu sehen, speziell auf amerikanischen Unis. Wir lernen daraus das es dann wohl keine starken Frauen waren? Wenn die Generation dieser Dame allgemein so denkt dann wundert mich nicht dass uns die Schwellenländer wirtschaftlich überholen. Ein indischer Einzelhandelskaufmann oder eine chinesische Bürofachkraft hat ziemlich sicher keine "Mikro-Agressionen" wenn sie spontan um eine Meinung gefragt werden. Der Artikel ist sehr wichtig, weil er zeigt wie wichtig Telefonate als Screening-Faktor sind. Wer nicht telefonieren kann ist im Bett wohl auch Kacke...
  8. 31 Punkte
    Vorbemerkung: Immer wieder werden hier neue Threads zu Anzügen eröffnet, die Fragen sind oft die gleichen und die Antworten, verschiedene Aspekte ansprechend, verteilen sich im ganzen Forum. Deswegen ist es überfällig einen Guide zu erstellen. Ich will hier einen ultimativen Guide über alle Aspekte zu und rund um Anzüge, als auch Sakkos entwerfen. Dazu möchte ich alle bitten, die etwas beisteuern können, sich an diesem Guide zu beteiligen. Wenn ihr einen Beitrag schreibt, dann für die Anschaulichkeit bitte möglichst mit Bild/Illustration, Der Guide bleibt offen, so dass auch noch nach Monaten hier neues eingefügt werden kann. Ich würde mich also freuen, wenn ihr etwas beitragen könntet. Der Anzugguide - Alles zu Anzügen und Sakkos In jedem Leben eines Mannes ist es irgendwann soweit. Bei dem einen früher, bei dem anderen später. Während manche es kaum erwarten können, und es als befreienden Eintritt in höhere Weihen erleben, bedeutet es für andere, sich gesellschaftlichen Zwängen zu unterwerfen. Doch es hilft alles nichts, irgendwann muss sich dem jeder Mann stellen: Dem ersten Anzugskauf. Geheimnisumwittert und scheinbar viel komplexer als die bisherige Alltagsmode, scheinen die Kriterien für einen guten Anzug wie ein Buch mit sieben Siegeln. Auf Gedeih und Verderb ist der frische Anzugskäufer der Kompetenz und dem Wohlwollen des Verkäufers ausgeliefert. Damit es euch anders ergeht, und ihr mit einem profunden Wissen den für euch in allen Belangen am besten passenden Anzug findet, soll dieser Guide Licht und Orientierung in die unüberblickbar erscheinende Welt des Anzugs und der Sakkos bringen.... Inhalt: Grundsätzliches zum Anzug Die richtige Passform Der erste Anzug Dresscode: Der richtige Anzug zu jedem Anlass Sonderformen des Anzugs Die häufigsten NoGos Stoffe Qualitätskriterien Der gute Anzug fürs richtige Geld Der passende Schuh für jeden Anlass Das passende Hemd Die passende Krawatte Accessoires: Manschettenknöpfe, Einstecktuch, Krawattennadeln... Weiterführende Literatur Grundsätzliches zum Anzug Der Anzug entwickelte sich Ende des 18 Jahrhunderts in England aus der Sport/Reiterkleidung des Adels. Ende des 19. Jahrhunderts war die Grundform des Anzugs, so wie wir ihn heute kennen, endgültig festgelegt. Er ist Grundlage der klassischen Herrengarderobe und zu vielen Anlässen zwingend. Gleichzeitig schmeichelt er wie kaum ein anderes Kleidungsstück dem männlichen Körper und verleiht ihm deswegen eine besondere Eleganz. Da seine Ursprünge im frühen 19. Jahrhundert liegen, gehorcht er jedoch anderen Gesetzen, als andere Kleidung unseres Alltags. Während der Anzug grundsätzlich den Körper in Form bringen soll und den Mann zur Haltung zwingen - ganz dem modischen Denken des 19 Jahrhunderts verpflichtet - ist unsere sonstige Kleidung eher der Bequemlichkeit und Beweglichkeit verpflichtet. Also im Laufe des letzten Jahrhunderts wortwörtlich aus ihrem Korsett befreit. Natürlich kann man das nicht immer derart auf diese beiden Gegensätze herunterbrechen, aber es macht den unterschiedlichen Charakter deutlich. Es ist der Grund, weshalb sehr viele Männer unpassende Anzüge kaufen, weil sie im Alltag bisher ganz andere Kleidungserfahrung gemacht haben. Sie vergessen, dass ein guter Anzug eine gute Haltung verschaffen soll, das fühlt sich aber im ersten Moment ungewohnt an, so dass viele zur falschen Größe greifen. Diesen Gedanken solltet ihr beim Anzugkauf immer im Hinterkopf behalten.. Die diversen Ausführungen Grundsätzlich besteht ein Anzug aus einem Jackett, einer Hose gleichen Stoffs und eventuell einer Weste. Jackett, Sakko - in der Schweiz auch Veston, Tschoppen - ist die Bezeichnung für die Jacke des Anzugs. Es zeichnet sich durch das sogenannte Revers, die vordere umgeschlagene Verlängerung des Kragens, eine oder zwei Knopfreihen, und seitlichen Taschen aus. Man unterscheidet zwischen einem steigenden Revers, das nach oben spitz zuläuft, und einem fallenden Revers, dessen Spitze nach unten verläuft: Quelle http://www.gentleman-blog.de Generell gilt das steigende Revers als förmlicher und ist deswegen mehr bei festlicher Kleidung zu finden, wie beispielsweise dem Smoking oder dem Stresemann. Wobei der Zweireiher konstruktionsbedingt auch über ein steigendes Revers verfügt. Ansonsten haben weniger formelle Anzüge, also beispielsweise für den Büroalltag, in der Regel ein fallendes Revers. Knopfstellung Man unterscheidet zwischen Sakkos mit zwei und einer Knopfleiste/n. (Zweireiher und Einreiher) Quelle: http://www.gentleman-blog.de Zweireiher haben innen ein Knopf, womit die Knopfreihe stabiliert wird. Üblicherweise haben Zweireiher sechs Knöpfe in zwei Reihen, wovon zwei geknöpft werden: Bei Einreihern sind zwei und drei Knöpfe in einer Reihe am üblichsten. Einknopfsakkos finden sich eigentlich nur bei besonders festlichen Sakkos, wie beim Smoking oder Stresemann. Vierknopfsakkos finden sich bei sehr modischen Anzügen und als Erstanschaffung deshalb natürlich nicht anzuraten. Dreiknopf Sakkos werden häufiger als Dreiteiler mit Westen getragen. Klassisch geschnittenes Zweiknopfsakko: Ein Dreiknopfsakko mit relativ hoch angesetztem Revers: Ein Dreiknopfsakko, bei dem der oberste Knopf im Revers eingerollt ist: Ein klassisch geschnittener Dreiteiler: Taschen: Neben den obligatorischen Innentaschen hat jeder Anzug zwei oder drei äußere Taschen. Entweder Pattentaschen, wie sie bei den meisten Anzügen üblich ist, oder Paspeltaschen, die mehr bei formellen Jacketts, wie einer Smokingjacke, zu finden sind. Bei der Pattentasche ist die Tasche mit einer Klappe - der sogenannten Patte - bedeckt. Die Paspeltasche ist eine Tasche an deren Kanten zwei oder eine Paspel eingearbeitet wird. So ergibt sich dann so ein Streifen: Manchmal ist rechts eine zweite Tasche angebracht, die sogenannte Tickettasche, meist schräg (Hackettasche) angesetzt. Das gilt in der Regel als etwas "sportiver." Bei sogenannten Sportjacketts, die nicht als Teil eines Anzugs getragen werden, finden sich häufig aufgesetzte Taschen, die das Jackett legerer wirken lassen: Auf die Brusttasche brauche ich, glaube ich, nicht mehr gesondert eingehen. Schlitze: Die meisten normalen Anzüge und Sakkos haben entweder einen Rückenschlitz oder zwei Seitenschlitze. Was man bevorzugt ist geschmacksabhängig. Nur bei Jacketts der Abendgarderobe verzichtet man ganz auf Schlitze. (Historisch damit zu erklären, dass diese nicht beim Reiten und anderen Außenaktivitäten getragen wurden, im Gegensatz zu Jacketts mit Schlitzen. ) Die Anzugsweste Die Anzugsweste ist in der Regel aus dem gleichen Stoff wie der restliche Anzug, nur bei wenigen Ausnahmen (Stresemann, Cutaway, Frack) ist die Weste aus einem Kontraststoff gefertigt. Eine Weste hat zwei bis sechs Knöpfe und besitzt meist zwei kleine Taschen (Früher für die Taschenuhr). Die Anzugshose Sie ist aus dem gleichen Stoff wie das Jackett. Entweder handelt es sich um eine Bundfaltenhose, die am Gesäß lockerer geschnitten ist, was durch zwei oder drei eingenähten Falten am Bund erreicht wird: Hier sehr schön zu sehen: Bundfaltenhosen wirken aber in der Regel gesetzter,und sind für junge normal schlanke/sportliche Männer nicht so empfehlenswert. Heute üblicher sind Hosen ohne Bundfalte, nur mit mittiger Bügelfalte, wodurch die Hose an der Hüfte und am Gesäß schmaler und fester sitzt. Schultern Im folgenden spreche ich von Schultertypen hochwertiger Anzüge, nicht von billigen, wo die Schulterpolster klotzig und quadratisch sind. Quelle: www.permanentstyle.com A: Das Schulterpolster, es erhöht die Schulter und lässt sie kräftiger erscheinen. B: Der Ärmelansatz. Je nachdem wie sehr ausgeprägt und hoch dieser angesetzt ist, verleiht er den Eindruck einer breiteren Schulter, ohne dass die tatsächliche Anzugsschulter verlängert wurde. C: Schulterlänge. Sie sollte einerseits der Schulter des Trägers entsprechen. Anderseits können Schulterpolster noch in den Ärmel hineinragen und so auch den Eindruck einer breiteren Schulter verstärken. D: Brustbereich, durch zusätzliche Einlagen (Verstärkungen) kann die Brust kräftiger erscheinen. Man unterscheidet zwischen stark akzentuierten Schultern und weichen Schultern und entsprechenden Zwischenformen. Stark akzentuierte Schultern zeichnen mit zusätzlicher und steiferer Polsterung eine kräftigere Form, während weiche Schultern mit weniger und weicher Polsterung eine lässige eher natürliche Form schaffen. Stark akzentuierte Schulter findet man eher bei formelleren Anzügen, weiche natürliche Schultern Wobei hier auch Schneidertraditionen mitspielen. Traditionelle englische Anzüge sind mit akzentuierten Schultern ausgestattet. Italienische Anzüge oft mit einer weichen natürlichen Schulter, wie bei diesem Herrn: Eine stark akzentuierte Schulter: Ein weiche Polsterung, die bei diesem Sportsakko eine natürliche Schulter zeichnet und damit lässiger wirkt. Die sogenannte „neapolitanische“ Schulter, wo der Ärmelansatz höher gesetzt ist und Fältchen hat. Da die süditalienische Anzüge hohe enge Armlöcher haben, wird so mehr Bewegungsfreiheit garantiert. Der optische Effekt kommt hinzu: Anzugtraditionen In der globalisierten Modewelt verschwimmen die regionalen Unterschiede immer mehr. Dennoch kann man dgrundlegende Anzugtypen in diversen Ländern bzw. Regionen feststellen. Auch um drei unterschiedliche typische Anzugsformen zu illustrieren stelle ich im folgenden drei Anzugstypen vor: Der englische Anzug Der klassische englische Anzug ist etwas formeller und formt zugleich eine klassisch männliche Form. Die Schultern und die obere Brust sind stärker akzentuiert und verstärkt, Die Taillie sitzt etwas weiter oben und die Armlöcher sind relativ hoch gesetzt, so dass eine klassische Sanduhrfigur entsteht. Die traditionellen englischen Anzüge sind nicht extrem modisch, werden aber dadurch auch nie altmodisch sein. Der italienische Anzug Der italienische Anzug ist traditionell weicher und natürlicher geschnitten und strahlt deswegen eine gewisse Lässigkeit aus. Die Schultern sind weicher und fließender, die Hosen schmaler geschnitten, und Hüfte wie Taillie schmal gehalten. Die Armlöcher vergleichsweise klein,. Das Innenleben ist leicht und weich. Der amerikanische Sack Suit Der amerikanische „Sack Suit“ ist relativ luftig geschnitten, hat kaum Schulterpolsterung und auch recht weiche Einlagen. Die Hose ist relativ breit, die Jacke wenig tailliert. In den 50er und 60er Jahren trugen ihn fast alle in den USA. Mittlerweile sind die Amerikaner aber auch globalisiert und typische amerikanische Anzüge sind zwar immer noch luftiger und weniger eng geschnitten, aber doch merklich modernisiert. Der Name „Sack Suit“ bezieht sich übrigens nicht auf die Form, sondern auf die Machart. Auch innerhalb der Länder gibt es noch regionale Unterschiede. Zudem vermischt sich alles wie erwähnt in der globalisierten Modewelt immer mehr, so dass bestimmte Formen einige Jahre weltweit mehr en Vogue sind als andere. Die richtige Passform Das allerwichtigste beim Anzug. Ein richtig sitzender Anzug schmeichelt der männlichen Körperform, wie kaum ein anderes Kleidungsstück. Besonders qualitative Anzüge schaffen durch hochwertige Fertigungstechniken sich dem Körper ganz besonders anzuschmiegen. Wie oben erwähnt, verschafft ein gut sitzender Anzug dem Mann eine gute Haltung und eine vorteilhafte Körperform. Bei der legeren Alltagskleidung heutzutage kaufen leider zu viele Männer schlecht sitzende Anzüge. Passt der Anzug euch nicht, seht ihr darin schäbig aus, die falschen Maße lassen jeden noch zu teuren Anzug unbeholfen wirken. Doch kaufen die meisten Männer ihre Anzüge oft zu groß, da sich, wie oben erwähnt, ein gut sitzender Anzug zunächst ungewohnt anfühlt. Deswegen solltet ihr euch beim Kauf im Spiegel betrachten, ob der Anzug passt, nicht so sehr wie er sich anfühlt. Ebenso berücksichtigen Männer die Besonderheiten ihrer Figur nicht, sondern richten sich zu häufig nach dem letzten Trend. So sollte man nicht den Anzug danach kaufen, wie er im Schaufenster oder - noch schlechter - im Internet aussieht, sondern am eigenen Körper. Bei einem Anzugkauf sollte man sich genügend Zeit mitnehmen, und am besten in diversen Geschäften, mehrere Anzüge ausprobieren und vergleichen, fallen sie doch in der gleichen Konfektionsgröße sehr unterschiedlich aus. Erst wenn man sich gut mit Anzügen auskennt und seine genauen Maße genau kennt, sollte man bei Internetschnäppchen zuschlagen (wenn neben der Konfektionsgröße die genauen Maße angegeben sind, oder man den Schnitt der Linie kennt). Denn: Jeder Anzug sieht bei jedem anders aus. Grundsätzliches zur Passform: Selbstverständlich sollte die Schulternaht mit eurer Schulter abschießen, ohne dass die Anzugsschulter irgendwie Beulen wirft, weil sie zu eng ist, oder über die Schulter hinausragen. Die Polsterung bestimmt ebenso, wie stark die Schultern ausfallen, wobei immer das richtige Maß gefunden werden muss, damit nicht das Verhältnis Kopf zu Schulter verzerrt wird, wie wir in der unteren Graphik erkennen können. Der Hemdkragen muss den Sakkokragen hinten ca. ein Zentimeter überragen. (deswegen immer ein Hemd beim Anzugskauf tragen) Ebenso sollte sich keine Lücke zwischen Hemd- und Sakkokragen befinden: Mittleres Bild mit richtigem Verhältnis von Hemd zu Sakkokragen Quelle: Alan Flusser, Dressing the Man Links ist die Lücke zwischen Hemd und Sakkokragen zu groß, rechts, ist das Jackett liegt zu eng um den Hals, wirft deswegen Falten und rutscht zu hoch. Quelle: Alan Flusser, Dressing the Man Der Ärmel des Sakkos endet 1,5 Zentimeter vor der Hand, vor/am Handgelenk. Oder: Hemdsärmel sollten 1 bis 1,5 Zentimeter bei baumelnden Armen hervorlugen. Tragt deswegen immer ein Hemd beim Anzugkauf . Links die korrekte Armlänge, rechts, wie sie leider zu viele Männer tragen: zu lang. Quelle: Alan Flusser, Dressing the Man Die Länge des Sakkos bedeckt ungefähr die Hälfte der Körpergröße und bringt so Oberkörper und Beine in Balance. Einfacher zu merken: Der Saum reicht unten bis zum Daumengelenk bei hängenden Armen. Ganz moderne modische Sakkos könnt ihr auch ein bisschen kürzer tragen. (Zu formelleren Anlässen natürlich nicht so ein Anzug.) Korrekte Sakkolänge Quelle: Allan Flusser, Dressing the Man Der mittlere Knopf des Sakkos ist ungefähr auf Höhe des Bauchnabels, evtl. etwas höher. (Bei zwei Knöpfen der obere). Sitzt er zu hoch, wirkt EuerOberkörper kürzer, sitzt er zu tief, scheinen Eure Beine kürzer zu sein. Das Revers sollte flach anliegen, hinten und vorne dürfen sich keine Falten bilden. Wenn ihr das Sakko am mittleren Knopf nach vorne drückt sollte ein Abstand von 3-5cm zwischen Bauch und Sakko eingehalten sein. Ein zu enges Jackett wirft ein großes „X“ um die Knopflöcher. Die Anzugshose sollte sich immer an dem Schnitt des Sakkos orientieren. Ein schmales Sakko und eine weitgeschnittene Hose gehen genauso wenig zusammen, wie ein sehr körpernah geschnittenes Sakko mit einer breiten Hose. Der Bund sollte so sitzen, dass man noch einen Finger reinstecken kann und selbstverständlich keine Beulen wirft. Die Bügelfalte verläuft gerade und mittig am Bein herunter. Bei der klassischen Hosenlänge liegt bei zusammengestellten geraden Beinen das Hosenbein auf dem Schuh vorne leicht auf und reicht hinten bis zur Oberkante des Schuhabsatzes. Länger, so dass die Hose Falten wirft, (also staucht) darf sie nicht sein. Es gibt aber auch die sogenannte italienische Länge, bei der vorne das Hosenbein nur ganz leicht aufliegt, und hinten etwa ein bis zwei cm über dem Absatz endet, aber nicht kürzer! Die klassische Hosenlänge links und rechts,in der Mitte die "italienische" Länge. Quelle: Alan Flusser, Dressing the Man. Früher reichte der Hosenbund von Anzügen immer über der Hüfte. Heute enden die meisten Hosen auf der Hüfte. Der Hintergrund ist der Wandel der Formalität. Früher wurde das Sakko kaum ausgezogen und beim Gehen nie offen getragen. Zudem wurden die Anzüge häufig mit Weste getragen. Mit Hosenbünden auf der Hüfte wirken einerseits die Beine länger und man sieht nicht den Gürtel hervorlugen. Heute, wo man öfter auch mal das Sakko auszieht oder auch mal offen trägt, sollten man zu Hosenbünden greifen, die auf der Hüfte enden, da (sichtbare) Hosenbünde über der Hüfte den Oberkörper unnatürlich kurz erscheinen lassen. Eine Ausnahme ist der Dreiteiler, da hier die Weste den Hosenbund verdeckt und ein sichtbarer Hosenbund mit Weste unschön ist. Der richtige Anzug für den individuellen Körper Beim Kauf eines Anzugs sollte man immer den eigenen Körper vor Augen haben. Die Vielfalt der Schnitte und Ausführungen haben eine unterschiedliche Wirkung auf die Erscheinung des Körpers. Kein anderes Kleidungsstück kann einen Körper so vorteilhaft aussehen lassen. Aber auch sehr ungünstig. Groß Als großer Mann solltet ihr kurze Sakkos(wie sie derzeit häufiger bei modischeren Anzügen angeboten werden) vermeiden, wenn ihr nicht den Eindruck des zu klein gewordenen Konfirmationsanzugs vermitteln wollt. Eine Hose könnt ihr gerne mit Umschlag tragen, und ebenso auf „italienischer Länge.“ Schlank Die Schultern und Brust können (insbesondere bei hängenden Schultern) definierter ausfallen, aber nicht die Megaschulterpolster wir bei billigen Kastenförmigen Anzügen finden. Es soll immer noch natürlich aussehen. Etwas breitere Revers lassen euch etwas kräftiger erscheinen. Sportlich Bei jemand sportlichen ist ein stark taillierter Anzug natürlich die beste Wahl. Der Anzug sollte nicht gerade herunterhängen, aber auch keine Zwangsjacke sein. Das Revers mit mittlerer Breite schmeichelt dem Körper hier wohl am besten (Zu breit oder zu schmal würden die ohnehin sehr breiten Schultern zu überbetonen). Eine weiche Schulter mit weniger Polsterung verleihen dem Träger eine gewisse Lässigkeit. Eine Überbetonung der Schultern macht den Anzug sonst zu einer Rüstung. Auch ein Zweireiher passt gut zu einer besonders trainierten Figur. Die Hose sollte auch nicht zu schmal sein, sie würde euren Körper nur unnötig verzerren Fülliger Wenn ihr etwas fülliger seid, wählt ihr natürlich eher wenig taillierte und nicht so körpernahe Anzüge. Revers auch eher schmal, denn breit. Vorteilhaft kann auch ein Zweireiher oder Dreiteiler sein. Klassische Anzüge mit „englischem Schnitt“, also etwas mehr Schulter und Brust gleichen den Bauch aus und verleihen dem Träger wieder einen breiteren Oberkörper und lassen den Bauch wieder taillierter erscheinen. Bei Männern mit Bauchansatz sollte die Hose vorne weiter herunterfallen, damit der Bauch nicht überbetont wird, wie im Bild ersichtlich. Quelle: Alan Flusser, Dressing the Man. Klein: Hier empfiehlt sich ein Jackett mit langem schmalerem Revers, und tiefer sitzenden Knopfleiste. Auch ein etwas kürzeres Jackett wirkt elongierend (verlängernd). Zu lange Sakkos sehen dementsprechend verheerend aus. Ein Zweireiher ist meist wenig vorteilhaft für einen untersetzten Mann. Die Hosen sollten auch eine klassische Länge haben (keine italienische Länge) und ebenso keinen Umschlag. Wenn ihr klein/füllig, groß/schlank oder groß/ breit , klein/schlank seid, dann kombiniert mit ein wenig Verstand diese Tipps. Es sollte jedem klar sein, dass ich hier Grundtypen beschrieben habe und die meisten befinden sich irgendwo dazwischen. Mit ein bisschen Verstand könnt ihr diese Effekte für Euren spezifischen Körper anpassen. Der erste Anzug Den ersten Anzug kaufen die Männer oft anlässlich eines bestimmten Anlasses: Das erste Vorstellungsgespräch, der Abiball oder eine andere Festlichkeit. Sie vergessen dabei, dass sie den Anzug ja nicht nur einmal anziehen werden, sondern es immer wieder verschiedene Gelegenheiten einen Anzug erfordern. Auch wollen viele einen „besonderen“ Anzug, also möglichst modischen Anzug kaufen, vergessen aber, dass dieser nicht zu allen Gelegenheiten passt, und auch recht schnell wieder aus der Mode ist, und in zwei drei Jahren besonders altmodisch wirkt. Zudem wirkt ein Anzug immer noch am modernsten und jugendlichsten, wenn die Passform besonders gut ist. (Körpernah und tailliert, wenn ihr die richtige Figur besitzt.) Deswegen solltet ihr euch einen Anzug zulegen, der zu möglichst vielen Gelegenheiten passt, und in seiner klassischen Form nicht wieder in drei Jahren altmodisch wirkt. Es empfiehlt sich ein klassischer dunkelblauer Anzug (nicht schwarz!) aus Schurwolle, ohne Nadelstreifen, in klassischem Schnitt ohne irgendwelche Sperenzchen, dann habt ihr den bestmöglichen Allrounder für alle Gelegenheiten. Warum der dunkelblaue Anzug sich für die meisten Gelegenheiten am besten eignet, erschließt sich im nächsten Abschnitt. Allrounder: Der klassische dunkelblaue Anzug, immer angemessen. Dresscode: Der richtige Anzug für jeden Anlass Vorstellungsgespräch Bei einem Vorstellungsgespräch hat der Dresscode einen verpflichtenden Charakter, im Gegensatz zu den unteren Anlässen. Bei diesen ist eine unangemessene Kleidung peinlich, im schlimmsten Fall beleidigt man die Gastgeber, doch bei einem Vorstellungsgespräch kann im wörtlichen Sinne durchfallen. Natürlich, manche Arbeitgeber sehen es nicht so streng, während andere sehr viel Wert darauf legen, doch das sieht man denen nicht an. Auch wenn sie selbst nachlässig gekleidet sind, heißt das nicht, dass Ihr das dürft. Schließlich bewerbt Ihr euch in der Firma. Und es geht nicht darum, ob hr euch im Anzug wohlfühlt, sondern dass Ihr zeigt, dass es Euch ernst ist und deswegen an die Gepflogenheiten hält. Auch wenn die Arbeitgeber nicht so streng sind, wenn Ihr der einzige Bewerber ohne Anzug seid, dann fallt Ihr in der Hinsicht ab. Ebenso hat die in der Firma übliche Kleidung später im Arbeitsalltag nichts mit der Kleiderordnung bei Vorstellungsgesprächen zu tun. Es kommt auch nicht auf modische Aspekte an („Braune Schuhe sind hübscher“ „Einstecktuch macht mehr her“,) sondern darauf, dass man sich angemessen und korrekt präsentiert. Als Faustregel gilt: Bei allen Bürojobs solltet Ihr Euch im Anzug bewerben und zwar in einem Anzug in den üblichen „Business“ Farben: Dunkelblau, grau oder anthrazit, mit oder ohne Nadelstreifen. Keinen schwarzen Anzug, der ist tagsüber und erst Recht im Geschäftsleben, ein NOGO. Dazu dezente Krawatte und eher schwarze Lederschnürer. Manschettenknöpfe und dergleichen wirken schnell zu aufgesetzt und unangemessen, ein Einstecktuch wenn dann nur in einer dezenten quadratischen Faltung, nicht in einer extravaganten Faltung. Ein weißes oder Hellblaues Hemd ohne Brusttaschen sind hierzu die richtige Wahl. Arbeitsalltag Es ist heutzutage schwierig, einen allgemeinen Dresscode selbst in bestimmten Branchen festzulegen Ist das doch sehr von Firma zu Firma unterschiedlich. Auch spielt der Grad des Kundenkontakts eine Rolle. Aber auch bei Anzugpflicht in konservativeren Unternehmen herrschen etwas mehr Freiheiten hinsichtlich Schuhfarbe und Accessoires. Doch auch hier gilt, Priorität haben die Ansprüche des Arbeitgebers. Abiball Wohl der Anlass, bei dem die meisten ihren ersten Anzug tragen. Viele wollen besonders hip sein, und tragen irgendwelche Fantasieanzüge, am besten auch noch glänzend. Oder schwarze Hemden zum schwarzen Anzug. Oder noch schlimmer ein lila Hemd. Ne, das sieht einfach nicht gut aus, und trendig ebenso nicht. Ein guter dunkler körpernah geschnittener Anzug sieht einfach am „hipsten“ und besten aus. Dazu schöne Accessoires wie ein Einstecktuch, Manschettenknöpfe zu einem weißen Hemd. Theoretisch gehen am Abend auch schwarze Anzüge, nur den könnt ihr nur zu festlichen Abendveranstaltungen tragen, deswegen ist ein dunkelblauer Anzug (ohne Nadelstreifen) die bessere Wahl. Dazu schwarze Lederschnürer, in "Oxford Form". Hochzeit Die wichtigste Grundregel bei einer Hochzeit: Die Tag gehört dem Brautpaar, deswegen solltet ihr nie formeller und/oder auffälliger als das Brautpaar gekleidet sein. Wenn ihr im Cutaway oder am Abend im Smoking auftaucht, weil ihr meint bei einer Hochzeit ist das so üblich, während der Bräutigam im normalem Anzug heiratet, ist das einfach ein ignoranter Affront und das Gegenteil von Stil. Overdressed ist hier wesentlich schlimmer als underdressed. Falls auf der Einladung nichts anderes steht, ist bei einer Hochzeit ein dunkler Anzug, dunkelblau/dunkelgrau angemessen. Am Abend kann auch ein schwarzer Anzug getragen werden. Bei einer sommerlichen informelleren Hochzeit gehen auch braune Lederschnürer, ansonsten schwarze Oxfords. Bei formelleren Hochzeit trägt man am Tage einen sogenannten „Cutaway“, auch „Morning Suit“ genannt, oder einen „Stresemann“ (unten erläutert). Am Abend einen Smoking. Wenn dem so ist, ist das auf der Einladung angeben. Dresscode bei weiteren festlichen Angelegenheiten „Großer Gesellschaftsanzug/Abendanzug“ oder White Tie Wenn das auf der Einladung steht, ist ein Frack verlangt, aber heutzutage praktisch nicht mehr üblich.Nur bei einigen wenigen Bällen (Wiener Opernball) oder Staatsempfängen üblich. Also für fast jeden zu vernachlässigen. (kleiner) Gesellschaftsanzug/Abendanzug, „Black Tie“, „Cravate Noir“, Damit meint man beim Mann einen Smoking (britisch „Dinnerjacket“, amerikanisch „Tuxedo“) . Heutzutage die formellste der Abendgarderobe für Bälle, formelle Hochzeiten und Abendempfängen. Ebenso auf der Hochzeit. Mit „Black Tie“ ist übrigens nicht eine schwarze Krawatte oder „Skinnie Tie“ gemeint, machen trotzdem leider zu viele. Festlich Elegant, festliche Veranstaltungen Zu festlichen Angelegenheiten, wie ein Empfang, eine normal formelle Hochzeit, ein Abiball usw. ist ein dunkler Anzug Pflicht, am besten in Dunkelblau. Findet die Veranstaltung am Abend statt, ist auch ein schwarzer Anzug angemessen. „Cocktail“ Bedeutet für den Mann ebenso Anzug, am Tage kann ein Blazer oder elegantes Sportjackett zur andersfarbigen Chino oder Tuchhose kombiniert werden „Smart Casual“ Meint: Sakko, Hemd und elegante Hose, keine Krawattenpflicht. „Casual“ Bedeutet: elegante Freizeitkleidung, also z.B. Hemd und Chino. Sonderformen des Anzugs Frack Der Frack, auch „Großer Gesellschaftssanzug“ genannt, ist die förmlichste Kleidung für den Mann. Heute, außer bei Orchestermusikern eigentlich nicht mehr üblich. Außer für Ereignisse, wie ein Wiener Opernball, Nobelpreisverleihung oder ein Staatsempfang im weißen Haus. Für die drei Gelegenheiten im Leben reicht es, ihn beim Kostümverleih zu mieten. Wegen der Vollständigkeit sei er hier dennoch beschrieben. Der Frack folgt strengen festgelegten Vorgaben, die man kaum individuell abändern kann. Der Frack besteht aus einer schwarzen Jacke, die vorne bis zur Taille reicht und hinten zwei lange Schwalbenschwänze besitzt. Die schwarze Hose hat zwei Seidenbändern an der Seite (sogenannte „Gallons“) und wird mit Hosenträgern gehalten. Dazu trägt man ein weißes Frackhemd mit Kläppchenkragen, Piqueebrust und silbernen /goldenen Frackknöpfen mit Perlmuttkern. Über das Hemd wird eine weiße Weste getragen, und zuletzt wird eine weiße Fliege umgebunden. Nur Musiker tragen zum Frack einen schwarzen Kummerbund, statt der Weste. Zum Frack schlüpft man ausschließlich in Lackschuhe (Oxford) oder Opernpumps: Cutaway, Cut oder Morningsuit Der Cutaway/Cut ist die förmlichste Herrenkleidung für den Tag. Heute beliebt bei Hochzeiten für den Bräutigam. Bei sehr festlichen Hochzeiten auch von den Gästen erwünscht. Ansonsten wird der Cut zu hochoffiziellen Anlässen am Tage, aber auch edlen Pferderennen getragen. Der Cut besteht aus einem langen schwarzen Gehrock, einer Grau-schwarz gestreiften Hose, weißem Hemd und einer grauen Weste. Die silbergraue Krawatte oder der graue Plastron ist die klassischste Variante. Üblich sind aber heute auch farbige Krawatten. Ergänzt durch schwarze Oxford Schuhe aus Lack oder hochpoliert. Stresemann Der Stresemann ist benannt nach dem Reichskanzler Gustav Stresemann zur Zeit der Weimarer Republik. Damals war es üblich einen Cutaway im Parlament zu tragen. Um sich beim Wechsel zur Arbeit im Kanzleramt nicht ständig umziehen zu müssen, wechselte er nur den langen Gehrock des Cutaways und trug stattdessen einfach nur ein schwarzes Jackett. Ein neues Kleidungsstück war geboren. Ist der Cutaway das Pendant zum Frack am Tage, kann man beim Stresemann vom Pendant zum Smoking sprechen. Er wird tagsüber mit einem einreihigen schwarzen Jackett mit spitzem Revers getragen. Bei Hose, Weste usw. gleicht er dem Cut. Lasst ihr die Weste weg, könnt ihr ihn auch statt eines dunklen Anzug zu festlichen Angelegenheiten tragen, ohne dass er overdressed wirkt. Wenn ihr eure persönliche HB10 gefunden habt ist der Stresemann empfehlenswert für die eigene Hochzeit. Er ist nicht so förmlich wie ein Cutaway, aber festlicher als ein normaler Anzug und gewiss wesentlich schöner, als die heute leider weit verbreiteten hässlichen „Hochzeitsanzüge.“ Smoking (Schalkragen) ( mit steigendem Revers) Der Smoking, englisch (black) Dinner Jacket (brit.) bzw. Tuxedo (amerik.) ist heutzutage (wenn man den heute kaum mehr üblichen Frack mal beiseite schiebt) der eleganteste Abendanzug für den Herrn. Die Bezeichnung „Smoking“, welche in deutsch- und französischsprachigen Ländern, als auch in Italien üblich ist, ist dem englischen „Smoking Jackett“ entlehnt. Dieses zog man nach dem Dinner an, wenn man ins Raucherzimmer wechselte, damit die Damen der Gesellschaft durch den Rauchgeruch in der Kleidung nicht belästigt werden. Das Jackett eines Smokings ist ein ein- oder zweireihiges Sakko mit meist nur einem Schließknopf. Das Revers ist entweder mit steigendem spitzen Revers oder einem Schalkragen ausgestattet. Ich finde einen Smoking mit Schalkragen schöner, weil er den besonderen Charakter des Smokings hervorhebt. Das Revers und die Knöpfe sind mit Seidensatin besetzt. Es verfügt über Paspeltaschen und hat keine Rückenschlitze. Die Hose ohne Umschlag ist an den Seiten mit ein oder zwei Streifen aus Seide besetzt. Dazu trägt man entweder einen sogenannten Kummerbund, mit Plisseefalten, oder eine Weste (nur möglich bei Jackett mit steigendem Revers). Einen Gürtel trägt man nicht. Das Smokinghemd hat eine verdeckte Knopfleiste oder man verwendet Steckknöpfe. Die Brust verläuft entweder glatt oder hat ein Plissee (Falten). Das Hemd hat ein Kläppchenkragen oder einen schlichten Kentkragen (traditionell richtig), Umschaltmanschetten mit Manschettenknöpfen sind natürlich selbstverständlich. Smokinghemd mit Kentkragen und verdeckter Knopfleiste Smokinghemd mit Kläppchenkragen und Plissee Smokinghemd mit Steckknöpfen, neben Manschettenknöpfen der klassische Herrenschmuck für die Abendgarderobe. Dazu eine schwarze Fliege und ein schwarzer Kummerbund, farbige Fliegen und Kummerbünde (wie Bordeauxrot) überlassen wir Männern, deren Ehefrauen wünschen, dass ihr Gatte doch „flott“ und „modisch“ aussehen möge. Kummerbund White Dinnerjacket Das weiße Dinnerjacket entspricht dem Smoking, nur trägt man dazu ein helles cremefarbenes Jackett. Ansonsten schwarze Hose, Fliege, Weste/Kummerbund. Tragbar ist es bei sommerlichen Bällen unter freiem Himmel, Kreuzfahrten, und/oder in südlichen Ländern. In unseren Breitengraden gibt es jedoch so gut wie kaum Gelegenheiten dieses zu tragen. Der Blazer Ein Blazer ist ein dunkelblaues, meist zweireihiges Jackett mit goldenen/silbernen Knöpfen, oft mit Wappen geprägt. Man trägt zum Blazer eine beige Chino oder andere beige/khakifarbene Tuchhose, oder eine graue Hose. Ebenso ist er zur Jeans tragbar. Er ist zwar sehr elegant, aber doch eher für Herren über 40. Blazer bitte nicht mit Sportsakkos verwechseln, auch wenn manche Modehäuser diese so bezeichnen. Das Sportsakko/Jackett Mit Sport hat ein „Sport“-Sakko nicht viel zu tun, der Name hat seinen historischen Hintergrund darin, was der Adel und das höhere Bürgertum im 19. Jahrhundert noch zu „sportlichen“ Aktivitäten, wie der Jagd trug. Als Sportsakkos bezeichnet man Jacketts die nicht als Teil eines Anzugs getragen werden, sondern denen ein legerer Charakter eigen ist, und deswegen in der Freizeit auch zu Chino, Jeans und anderen Hosen getragen werden können. Viele machen leider den Fehler ein fein gewebtes Anzugsjackett (schlimmerweise auch noch schwarz) als Sportsakko zu verwenden. Gerade als junger Mensch wirkt es besser, wenn das Sakko von lockerer Natur ist. Sportsakkos sind oft aus etwas „gröberem“ „offenporigerem“ Stoffen gewebt, ebenso können aufgesetzte Taschen oder Ellbogenpatches den legeren Charakter unterstreichen. Wenn ihr also ein Sakko in der Freizeit zu Jeans, Chino usw. tragen wollt, greift zu einem Sportsakko und lasst das Anzugsjackett im Schrank hängen. Die häufigsten NoGos Schwarze Anzüge/Sakkos am Tage Viele Unerfahrene denken, schwarz sei die ultimative Farbe für Anzüge oder Sakkos. Das Gegenteil ist richtig. Schwarz sieht tagsüber bescheiden aus. Es glänzt und schimmert im Sonnenlicht. Wenn es dann auch noch ein Anzug der günstigeren Kategorie ist, dann sieht dieser in schwarz zudem noch billig aus. Noch schlimmer sind als Sportsakkos getragene schwarze Anzugsjacketts, weil sie extrem stark mit der restlichen Kleidung kontrastieren. Leider bei jungen Männern zu oft gesehen. Eine Ausnahme für den Tag bildet nur der Cut/Stresemann und schwarze Anzüge bei Beerdigungen. Viele werden jetzt fragen: "Aber ich sehe doch so viele Wirtschaftsführer/Politiker mit schwarzen Anzügen im Fernsehen?" Nein, das sind keine schwarzen Anzüge, sondern anthrazitfarbene, also sehr dunkelgraue Anzüge. Schwarze/dunkle Hemden oder Hemden in knalligen Farben Leider wollen viele ihren Anzug aufpeppen, indem sie schwarze oder sehr knallige Hemden (wie lila oder rot) zu ihrem Anzug tragen. Diese Hemden sind schon ohne Anzug/Sportsakko ziemlich schwierig, aber zu einem Anzug sehen sie furchtbar aus. Ein dunkles Hemd zum dunkelblauen Anzug sieht schon wegen dem fehlenden Kontrast ziemlich bescheiden aus. Nur bei hellen Anzügen kann ein dunkleres Hemd gut aussehen, wie zum Beispiel ein beiger Leinenanzug mit blauem Hemd. Unpassende Anzugsjacketts als Sportsakkos Viele Männer tragen leider wegen Unwissenheit zu feine Anzugsjacketts zu Jeans, oder anderer "Casual“-Kleidung. Doch beißt sich das zu sehr und man wirkt schnell wie frisch aus der Bauerndisko. Billigjacketts von Lifestylemarken Einige wollen "lässig" und "elegant" kombinieren, und greifen deswegen zu hippen Marken, wie S\'Oliver, MEXX und schnappen sich billige Jacketts. Doch leider ist die Verarbeitung und die Schnittführung sehr mäßig. Man sieht euch die billigen Jacketts vom weitem an, und eine unvorteilhafte Kastenförmige Silhouette bleibt. Dazu schimmern die meist mit einem größeren Kunstfaseranteil wie Plastik in der Sonne. Lieber greift Ihr einfach nur zu einem gutsitzenden Hemd, und wartet einfach so lange, bis es für ein wertiges Sakko reicht. Tragt lieber gar kein Sakko, als ein billiges. Unbedingt"Hip" und "individuell" sein wollen Gerade junge Männer wollen auch mit Anzug „hip" sein, und wollen "anders" sein, und nicht "spießig" im regulären Anzug herumlaufen. Doch leider geht das meist ziemlich schief, da die meisten jungen Männer keine Ahnung haben, wie sie Extravaganz in diesem Bereich umsetzen sollen. Wie denn auch, ohne Erfahrung? Lila oder rote Hemden zum schlechtsitzenden Anzug T-Shirts zu schweren Anzügen, Chucks zum feinen Nadelstreifenzwirn … Das sieht einfach unbedarft aus. Sowas ist individuell und hip, wie ein Sparkassenangestellter, den die Ehefrau "sportlich" und "flott" eingekleidet hat. Das kommt dabei raus, wenn man unbedingt "anders sein" will, dabei gibt es nichts unindividuelleres, als "anders sein" zu wollen, wenn kein inhaltliches Konzept dahinter steht. Bemüht euch erstmal eine klassische Anzugskombi optimal umzusetzen, dann seht ihr bereits besser und "cooler" aus wie die meisten Wenn ihr das beherrscht, fangt an, kleine Akzente zu setzen, und mit der Zeit wird es dann individueller. Sakko mit T-Shirt Zu 95% geht das schief und sieht sehr bescheiden aus. Lieber auf das Sakko verzichten, und ein Hemd tragen, wenn man etwas elegantes einbringen möchte. Klar, es gibt manche, die das können, aber die meisten - also vor allem die Leute ohne Modeerfahrung - können es nicht. Auch hier gilt: Um die Regel erfolgreich zu brechen, muss man sie beherrschen. Stoffe Schurwolle Ein klassischer Anzug ist aus reiner Schurwolle, bitte verzichtet auf Anzüge mit Kunstfaseranteil, zumindest beim Oberstoff. (1% oder so ist noch akzeptabel, aber sonst nicht). Oft sind Anzugsstoffen noch Seide, Mohair- und Kaschmirwolle beigemischt. Oder bestehen ganz aus edleren Wollarten. Klar ist auch, dass es große Qualitätsunterschiede der Stoffe gibt. Wolle ist nicht gleich Wolle... Baumwolle Anzüge sind nicht für formellere Gelegenheiten geeignet, aber für den Sommer kann ein, gern heller, Baumwoll-Anzug was wunderbares sein. Auch hier gilt. Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Die Qualität der Baumwolle hängt von der Stapellänge der Faser ab, je länger desto feiner und haltbarere Stoffe können gewebt werden. Als hochwertig gelten Sea-Island-Baumwolle, Ägyptische Baumwolle und Pima-Baumwolle. (Reinfolge nach Qualität geordnet)- Leinen Gern in hellem beige oder grau getragen ist der Leinenanzug für den legeren Alltag im Sommer wunderbar geeignet. Einfach zur Jeans übergeworfen, ist das Jackett wunderbar kombinierbar und lässig. Leinen knittert leicht, aber manche meinen, das Leinen dafür besonders edel knittern würde. Tweed Der Tweedanzug/sakko ist das britische Kleidungsstück. Tweed ist ein Stoff aus dickem Wollgarn in Twill/Köperwebung. (gern auch mit größeren Überkaros oder Fischgrätwebung) Er ist rau und schwer und deswegen wunderbar für typisch britisch nasskaltes Wetter geeignet. Als qualitativ hochwertig gilt u.a. "Harris Tweed" der auf den äußeren Hebriden noch von Hand gewebt wird. Flanell Flanell ist ein aus Wolle gewebter Stoff, der auf einer Seite aufgeraut und gewalkt wird. Weit verbreitet ist der graue Flanellstoff. Oft trägt man die graue Flanellhose zu Sportsakkos oder Blazern. Der wärmere Stoff eignet sich wunderbar für kühlere Temperaturen. Qualitätskriterien: . Jetzt haben wir viel über schöne Anzüge gelesen, aber wie erkennen wir denn einen guten Anzug? Die extreme Preisspanne von 100.- bis 5.000.- Euro sind ein Hinweis auf große Qualitätsunterschiede. Aber Preise allein sagen wenig über Qualität aus.Insbesondere bei Anzügen in den mittleren Preiskategorien sind die Unterschiede groß. Kann man nach bestimmten Marken gehen? Njein. Ganz abzuraten ist von den großen Designerlabels, die von der Unterhose über Parfums bis zum Anzug alles anbieten. Labels wie Joop, Hugo Boss, Armani und so weiter. Diese haben ein riesiges Marketingbudget, welches wieder verdient werden muss. Folglich geht da schon ein Drittel bis die Hälfte der Anzugkosten drauf. Grundsätzlich gibt es Marken mit einem viel besserem Preis-Leistungs-Verhältnis als andere. Doch ganz kann man sich nicht darauf verlassen. Die Marken bieten oft Anzüge in unterschiedlicher Qualität an, meist in unterschiedlichen Linien. Auch mit den Jahren kann die Qualität sehr variieren. Manchmal ist das günstigere Modell einer Marke sogar das bessere, weil es sich schlechter verkauft als erwartet. Deswegen ist es wichtig, unabhängig von Preis und Name ein Auge für gute Anzüge beziehungsweise Sakkos zu entwickeln. Fangen wir mit den offensichtlichen Kriterien an: Der Oberstoff: Er sollte zu hundert Prozent aus Naturfaser sein. Kein Polyester, Nylon oder andere Kunstfasern. Also aus Schurwolle, Kaschmir/Wolle/ mit Seide versetzt oder bei legere Sakkos in Sommer Leinen oder Baumwolle. 100 % Naturfaser allein ist freilich kein Qualitätskriterium. Denn auch hier bestehen es riesige Unterschiede, wurde hochwertige oder minderwertige Wolle/Baumwolle verwendet? Wie wurde gewebt? Was für ein Garn wurde verwendet? Wie fällt der Stoff? Noch vor einigen Jahren waren Zahlen wie „Super 120“ (also ein Garn, mit 1,20 m auf ein Gramm) Hinweis auf besondere Stoffe mit feinen Garnen. Nur heute steht das in jedem zweiten Anzug und sagt nicht mehr viel aus. Durch die chemische Behandlung ist es schwieriger geworden, den Stoff allein durch fühlen zu bewerten. Zumindest mittelmäßige und hochwertige Stoffe. Anzugstoffe geringer Qualität kann man indes noch so ermitteln. Billige Stoffe fühlen sich flach und künstlich an. Es ist ein gewisser „Plastikfeel“. Deutlich werden die Unterschiede im direkten Vergleich, den ich jedem nur empfehlen kann: Gute Stoffe fühlen sich natürlich und weicher an. Formellere Stoffe bestehen wie erwähnt aus einem festeren Garn, haben aber im Vergleich eine natürliche und leicht rauere Haptik. Das Futter sollte zumindest aus Viskose bestehen, besser aus Seide. Von Polyester und Nylon ist abzuraten. Das Sakko kann dann nicht atmen und Ihr werdet darunter leicht schwitzen. Wenn Ihr das Futter zwischen den Fingern reibt, dafür sollte es sich papieren anfühlen. Gute Knöpfe bestehen aus Büffelhorn oder anderen natürlichen Materialien, nicht aus Kunststoff. Sie fühlen sich etwas wärmer an und besitzen unterschiedliche Maserungen. Bei dunklen Knöpfen ist das leider nicht immer klar zu erkennen. Die Knopflöcher eines guten Anzugs sind sorgfältig und fein gearbeitet und am Ärmel nicht nur angedeutet. Maßanzüge haben aufknöpfbare Ärmel, bei Konfektionsanzügen macht dies jedoch keinen Sinn, da man so schwerer die Ärmel anpassen, also kürzen und längen, kann. Da manche Angeber bei Maßanzügen einen Ärmelknopf offen ließen, bieten jetzt einige Konfektionsanzüge auch mit durchknöpfbaren Ärmel an. Sinnvoll ist das wie erwähnt nicht, wenn das Jackett angepasst werden muss. Der Schnitt des Anzugs: Günstige Anzüge haben eine häufig eine übertrieben modische Form, wir kennen das bei ZARA oder HUGO (von Hugo Boss), derzeit (2017) mit kürzeren Sakkos extrem schmalem Revers oder einem Revers mit untypisch vermeintlich extravaganter Form. In ein paar Jahren werden sich die Formen der aktuellen Mode anpassen. Die mindere Qualität versuchen sie durch schmale Schnitte zu kaschieren, (dagegen ist nichts grundsätzlich einzuwenden), sodass sie im Stehen bei schlanken Leuten nicht so schlecht aussehen. Doch wenn ein bisschen Bewegung ins Spiel kommt, dann sieht es anders aus. Das liegt zum einen an den breiten Armlöchern. Sie schränken die Bewegungsfreiheit stark ein. Außerdem verhindern sie eine natürliche Form des Männerkörpers. Hier zum Vergleich Jacketts mit hohen als auch kleinen Armlöchern und welchen mit großen Armlöchern. Die Unterschiede sind offensichtlich. vs Die zweite Schnittvariante des billigen Anzugs ist quadratisch und besonders altbacken. Hier ein Exemplar Hier sehen wir auch die Unterschiede in der Bewegung: Zwischen einem Anzug mit flexiblen weichen Einlagen und hohen Armlöchern und bei einem mit verklebten steifen Einlagen (siehe Unten) und breiten Armlöchern: B Kommen wir zum nicht so offensichtlichem: Dem Innenleben eines Anzugs. Hier bestehen die großen Unterschiede und das macht einen guten Anzug vergleichsweise teuer. Anders als bei einer Jeansjacke oder anderen Jacken, die man einfach „drüber“ wirft, soll sich das Sakko der Silhouette des Körpers anpassen, oder besser gesagt ihn in Form bringen. Das bedeutet, in guter zweidimensionaler Schnitt, wie bei einer Jeansjacke, reicht nicht aus. Man muss das Sakko in eine dreidimensionale Form bringen. Damit ein Jackett seine dreidimensionale Form hält und sich dem Körper anpasst bedarf es einer Einlage, die aus mehreren Schichten Stoff besteht, bei guten Sakkos sind Rosshaar, Leinen und Baumwolle die bestenfalls vernäht sind. Bei günstigerer Massenware wird eine komplette Einlage aus einem Kunstfaserkomposit günstig verklebt, so ähnlich wie man Flicken auf die Hose aufbügelt. Das ist natürlich in einer industriellen Produktion wesentlich günstiger, zum einen vom Material her, zum anderen durch den wesentlich geringeren Arbeitsaufwand. Als Kompromisslösung gibt es das Jackett mit teilweise geklebten Einlagen, wo aber im Brustbereich die Einlagen mit traditionellen Materialien vernäht ist. Der extrem unterschiedliche Aufwand des Innenlebens erklärt die großen Preisunterschiede bei Anzügen. Doch wie unterscheiden sich denn geklebte und vernähte Einlagen für den Träger? Bei vernähten Einlagen aus natürlichen Materialien kann sich der Anzug an den Körper des Trägers anschmiegen, da diese, außer an der Naht, frei beweglich sind. Ebenso ist genügend Bewegungsfreiheit gewährleistet und der Anzug macht die Bewegungen mit, ohne unförmig zu werden. Bei geklebten Anzügen haben wir eine komplett verklebte Einheit, die sich nicht dem Körper anschmiegen kann, sondern sich in einem Stück bewegt. Bei besonders schlecht verklebten Anzügen wirkt die Brust wie ein Schild. Generell ist die Bewegungsfreiheit bei einem geklebten Anzug dementsprechend schlechter und wirkt schlimmstenfalls roboterhaft. Die geklebte Front atmet zudem wesentlich schlechter als die vernähte, man schwitzt. Ein guter Anzug ist bequem, in einem schlechten fühlt sich der Träger unwohl steif. Optisch machebsich hochwertige Einlagen auch durch einen natürlicheren „Fall“ des Anzugs bemerkbar. Eine Kompromisslösung sind Anzüge, wo nur der Brustbereich vernäht ist und damit kostengünstiger die wichtigsten Vorteile eines Anzugs mit vollständig vernähten Einlagen bietet. In der folgenden Graphik und Bildern könnt ihr die verschiedenen Einlagen eines Anzugs erkennen. Quelle: www.artofmanliness.com Hochwertige Einlagen aus rosshaar, Leinen und Baumwolle. In den beiden Bildern erkennt man die Einlage für die gesamte Front und die weitere Schicht (sogenanntes Plack) für den Brustbereich. Ebenso werden beim Revers Einlagen verwendet. Vernähte Einlagen aus Naturfasern lassen das Revers weicher wirken und geben ihm einen leichten Rolleffekt, was verklebten Revers fehlt. Bei verklebten Einlagen kann sich der Kleber im Lauf der Zeit lösen und Bläschen und Falten wie in den unteren Bildern werfen. Das passiert insbesondere bei billigen Anzügen, hatte ich aber aucch bei einem Anzug im mittleren Preissegment, obwohl man sagt, heute würde das kein Problem mehr. Jetzt die Gretchenfrage: Wie stelle ich fest, dass es sich um einen hochwertigen Anzug mit vernähten oder teilweise vernähten Einlagen handelt? Am Revers kann man dies optisch auf der Hinterseite erkennen, wenn man einzelne feine Stiche oder Nähte sieht. Manchmal imitieren industrielle Hersteller dies mit Fakenähten. Trotzdem hier ein Bild eines Revers mit losen vernähten Einlagen. Eine effektivere Methode ist der Vergleich mit Hilfe von Daumen und Zeigefinger. Reibt zunächst zwischen Daumen und Zeigefinger den Stoff am Ärmel, dort befinden sich keine Einlagen und ihr habt ein Vergleichsmuster. Nun reibt und kneift mit Daumen und Zeigefinger jeweils an der unteren Front, im Brustbereich und am Revers. Bei geklebten Einheiten ist der Stoff nur dicker, bei vernähten spürt ihr die verschiedenen Stoffeinlagen. Mit dieser Methode könnt ihr feststellen, wo vernähte beziehungsweise geklebte Einlagen verwendet wurden. Die Schulterpolster: Sie sollten auch aus guten, nicht steifen Materialien gefertigt sein. Die Schulter muss glatt verlaufen und gerade auf dem Schulterblatt fallen. Bei minderwertigen Anzügen ist die Schulter quadratisch und/wölbt sich seltsam. Hier ein Beispiel mit einer Schulter eines billigen Anzugs gegenüber einer eines qualitativ hochwertigen. Der gute Anzug fürs richtige Geld. Nicht empfehlenswert sind in der Regel Designerlabels wie Joop odeer Boss, die durch ein geschicktes Marketing als edle Anzüge an den Mann gebracht werden, aber hinsichtlich der Verarbeitungsqualität vollkommen überteuert sind. Wenn sie um 40% im Sommerschlussverkauf heruntergesetzt sind, kann man durchaus zugreifen, aber sonst sind sie einfach ihr Geld nicht wert. Hochpreisige Designeranzüge sind natürlich nicht schlecht. Nur stellt sich die Frage, wenn man beispielsweise einen Armanianzug für 2500.- Euro sich zulegt, warum man nicht gleich einen Vollmaßanzug für das Geld fertigen lässt? Man zahlt bei diesen Designeranzügen einen zu großen Anteil für den Namen. Klar ist, dass gerade bei Anzügen gewisse Qualitätskriterien einfach erst ab einem bestimmten Preislevel erfüllt werden können. Auch die Passform und allgemeine Optik unterliegt bei Anzügen im unteren Bereich gewissen Grenzen. Doch lässt sich nicht leugnen, dass sich nicht jeder einen Anzug für 1000.- Euro kaufen will oder kann. Auf der anderen Seite fängt irgendwann die Liebhaberei an, wo die optischen Unterschiede und Feinheiten irgendwann immer kleiner werden. Dennoch: In jeder Preisgruppe gibt es sehr unterschiedliche Preis-Leistungsverhältnisse: Richtige Vollmaßanzüge („Bespoke“) beginnen bei 1500.- bis 2000.- Euro, nach oben offen. Der passende Schuh für jeden Anlass Erst ein guter Schuh macht einen Anzug zu einem besonderen Outfit. Der Schuh ist das Fundament eurer Kleidung. Viele Männer kaufen sich zwar einen leidlich teuren Anzug, sparen aber an den Schuhen, oft aus Unwissenheit. Das ganze Outfit wird minderwertig. Schenkt dem Schuh genügend Beachtung, die er verdient und greift zu einem hochwertigen Schuh. Man sieht dem Schuh die Qualität an. Ebenso hält ein guter Schuh auch bei täglichem Gebrauch locker 10-15 Jahre, eine Investition zahlt sich also aus. Hochwertiges Schuhe sind rahmengenäht und aus gutem Leder und nicht geklebt. Für gute Schuhe sollte man mindestens 200.-Euro investieren, darunter gibt es nur akzeptable Hersteller hinsichtlich des PLV. Strikt abzuraten ist von Schuhen von Designer-Marken, wie Lloyd, BOSS, Joop usw. Vollkommen überteuerte Schuhe für miese Qualität. Wenn ihr dringend Schuhe benötigt und die Zeit zum Sparen fehlt, kann man Schuhe von ZARA empfehlen, optisch ok, sie werden aber nicht lange halten... Auch werden irgendwelche hässlichen Formen und Nähten gewählt, die - auch wenn die Hersteller diese Formen damit beweben - genau das Gegenteil von "modisch" und "schick" darstellen. Haltet Euch an die unten genannten Schuhformen. "No brown in town?" - "No brown after six?" Diese beiden Stilregeln gelten heutzutage schon lange als überholt. Natürlich kann man wunderbar braune Schuhe in der Stadt (zur Arbeit) und auch am Abend tragen. Ein Kern dieser Regel ist aber geblieben: Zu formellen und festlichen Anlässen, sind schwarze Schuhe obligatorisch. Generell gilt auch: Je dunkler und je schlichter, desto förmlicher ist ein Schuh. Welchen Schuh soll ich mir als erstes zu meinem Anzug kaufen? Als erster Schuh zu einem Anzug sollte ein schwarzer Lederschnürer angeschafft werden, nicht braun, nicht Wildleder oder in einer anderen Farbe. Auch wenn sie manchmal modisch schöner wirken. Denn gerade wenn ihr einen Anzug nur selten anlässlich formelleren Anlässe tragt, sind schwarze Schuhe obligatorisch, jeder Mann muss einen im Schrank haben. Hier empfiehlt sich ein „Cap Toe Oxford“ mit Kappe, geschlossener Schnürung, ohne weitere Verzierungen: Weitere Schuhe für den Anzug Als weitere können Schuhe in diversen Brauntönen, Oxblood und Formen angeschafft werden, wie z.B. ein Derby oder Full Brogues. So sehen braune Schuhe oft wesentlich ansprechender aus, und ihr stecht aus dem Einheitsbrei der Schwarzträger positiv hervor. Hier empfehlenswerte Schuhformen die zu Anzug oder Jackett passen (Jede Schuhform kann natürlich ebenso in anderen Farbtönen getragen werden) Klassischer schwarzer Captoe Derby Haselnußbrauner Plain Derby Brauner Fullbrogue Oxford Halfbrogue Derby in Oxblood Dunkelbrauner Rauleder Captoe Oxford Rauleder Derbys Für die kältere Jahreszeit kann man auch zu leichten Stiefeln greifen (natürlich nochmal eine Stufe mehr casual und nicht immer Dresscode Konform) Chukka Boots Braune Chelsea Boots oder elegante Schnürstiefel -- Chucks oder andere Turnschuhe und Sneaker sehen an einem Anzug einfach schlecht aus. Wenn ihr es locker und lässiger haben wollt greift besser zu Rauleder- Derbies oder Chukka Boots. Empfehlenswerte Schuh-Marken in diversen Preiskategorien sind hier nachzulesen: http://www.pickupforum.de/index.php?showtopic=61870 Das passende Hemd Als erste Anschaffung empfiehlt sich ein weißes Baumwollhemd ohne Brusttaschen, sonstigen "Verzierungen" mit Kentkagen, dass jeder Mann im Schrank haben sollte. Das zweite Standardhemd, welches zu jedem Anzug passt, ist das hellblaue. Schließlich stehen auch als Standard Hemden, z.B. für den Büroalltag, blau-weiß und rot-weiß gestreifte Hemden zur Verfügung. Ebenso Hemden mit Kontrastkragen und Kontrastmanschette. Dezent karierte Hemden können dem Outfit eine besondere Note verleihen. Bitte keine knalligen Farben zum Anzug, um diesen aufzupeppen. Lila, knallrot und dergleichen sind schlicht und einfach zum Anzug extrem hässlich. Ebenso sollten die Hemden zu dunklen Anzügen heller als dieser selbst sein. Ein schwarzes Hemd zu dunkelgrau hat keinen Kontrast und sieht bescheiden aus. Wenn ihr Farbe reinbringen wollt, dann entkräftet die knallige Farbe entweder durch ein gestreiftes Hemd (also rot/weiß, lila/weiß), oder wählt leichte Farben, wie rosa oder flieder. Nur bei hellen sommerlichen Anzügen kann man ausnahmsweise auch dunklere Hemden tragen. Wie z.B. ein dunkelblaues Hemd zum hellbeigen Leinenanzug. Als Standardkragen gilt der "Kentkragen", der am vielseitigsten ist. Der gespreiztere "Haifischkragen" sieht zu breiteren Krawattenknoten wunderbar aus. Weiche Button-Down Krägen können ebenso gut aussehen, haben aber einen legeren Charakter und sollten wenn dann zu Sportsakkos getragen werden. Weißes Hemd mit Kentkragen Quelle: Styleforum.net Hellblaues Hemd mit Haifischkragen Quelle: Styleforum Button-Down-Hemd Quelle: Styleforum weiß-blau gestreiftes Shirt mit Kontrastkragen Die passende Krawatte Krawattenknoten Die Anleitung für diverse Krawattenknoten habe ich der Einfachheit halber der Seite http://www.krawattenknoten.org entnommen und dort auch die Erlaubnis erhalten, diese zu zitieren. Zitat: ZITAT Quelle: Stilmagazin.de Welche Krawatte zu welchem Anzug? Xx Kann noch eingefügt werden Fliege/Schleife Wenn ihr eine Schleife/Fliege tragt, bitte keine vorgebundene, sondern eine zum selbst binden. Hier eine Anleitung zum Binden, von der Seite http://www.lacravate.com ZITAT: -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ZITAT Ende Quelle: http://www.lacravate.com Das Plastron Dieser wird selten nur zu Cutaways, Morningsuits und Stresemann getragen Krawattenschal/Ascot Eher was für den gediegeneren Herrn. Man trägt einen Krawattenschal zu legeren Anzügen oder Sportsakkos. Accessoires: Manschettenknöpfe, Einstecktuch und Krawattennadel Muss noch ergänzt werden Weiterführende Literatur Flusser, Alan (2002) : Dressing the Man - Mastering the Art of Permanent Fashion,-1.Auflage, Harper Collins It Books, 320 Seiten, ISBN 978-0060191443 : Die (!) Bibel für jeden, der sich auch nur am Rande für klassische Herrenbekleidung interessiert. Es wird nahezu jeder Aspekt klassischer Kleidung besprochen, von der Passform über die Farb- und Musterkombinationen bis hin zu Accessoires, dem Business-Casual-Look etc.. Die ganze Thematik wird mit vielen , zum Teil historischen, Abbildungen verdeutlicht. Wer sich detailliert über klassische Herrenbekleidung/Anzüge etc. informieren möchte, kommt an diesem STANDARDWERK nicht vorbei. Einziger Wermutstropfen: Das Buch ist auf Englisch. (Kleiner Einwurf von Jon, einzige Einschränkung, dass Flusser ein faible für die 30er Jahre hat und die schnitte der Aanzüge oft entsprechend weit sind, was heute nicht mehr ganz zu den Volieben passt) Roetzel, Bernhard (2009): Der Gentleman – Handbuch der klassischen Herrenmode,-4.Auflage, h.f.ullmann publishing, 359 Seiten, ISBN 978-3833152696: Das deutsche Standardwerk zum Thema besticht weniger durch eine Fülle an Informationen (im Gegensatz zum Flusser), als vielmehr durch zahlreiche Bilder und kurze Texte zu den einzelnen Themen. Des Weiteren werden ein paar ausgewählte Hersteller vorgestellt. Neben der Herrenbekleidung (Schwerpunkt) geht das Buch auch auf den Lebensstil eines Gentlemans (bzw. was Roetzel dafür hält) ein. So werden auch Themen, wie die perfekte Rasur, der Haarschnitt etc. behandelt. Wer einen Überblick über die Thematik erhalten möchte, sollte sich dieses Buch definitiv anschaffen. Auch wenn es an ein paar entscheidenden Stellen an Tiefe vermissen lässt, sind die knapp 20 € gut investiert. Antigiovanni, Nicholas (2006): The Suit – A Machiavellian Approach to Men’s Style,-1.Auflage, Harper Business, 240 Seiten, ISBN 978-0060891862: Michael Anton hat, unter seinem Pseudonym Nicholas Antigiovanni, ein nettes Büchlein geschrieben, dass sich im Stile von Machiavellis „Der Fürst“ dem Thema was man wann, wie tragen soll, annähert. Leider enthält das Buch so gut wie keine Abbildungen, dafür besticht es durch seinen Inhalt. Es richtet sich vor allem an Personen, die häufig und gerne Anzüge tragen. Behandelt werden Themen wie „Welcher Körpertyp soll was tragen (der „Dicke“, der „Kleine“, der „Dünne“, der „Normale“, der „Athletische“)?“,“Wie ein Anzug auszusehen hat und welche Stilformen es gibt (sack, continental, italian)“, „Welche Schuhe?“ , „Kombinationen und Business Casual“ … .Für denjenigen der sich nur allgemein zum Thema "Anzug", "klassische Bekleidung" informieren möchte, eher weniger empfehlenswert. Jeder der tiefer in die Materie einsteigen will, sollte sich dieses Büchlein zulegen. Selbst wenn man den Flusser schon gelesen hat, wird man hier noch ein paar neue Tipps finden. Rusche, Thomas (2006): Kleines SOER-Brevier der Kleidungskultur - Der Ratgeber für den Herrn,-6. Auflage, LIT Verlag, 265 Seiten, ISBN 978-3894731014: Dieses kleine Büchlein erhält man in jeder Soer Filiale (Herrenaustatter-Kette). Es behandelt ähnlich dem Flusser und dem Roetzel, das Gesamte Spektrum der Herrenkleidung. Wobei es gewissermaßen ein Mittelding zwischen dem Flusser und dem Roetzel ist. So sind die Informationen zur Geschichte der Kleidungsstücke etc. tiefergehend, als der Roetzel, jedoch nicht so tief gehend, wie der Flusser. Das Büchlein ist mit einigen Zeichnungen illustriert. Ein nettes kleines Büchlein, perfekt für die Bahnfahrt bzw. die Westentasche, allerdings entbehrlich, wenn man den Flusser oder Roetzel bereits besitzt. ------------------------- Also liebe Leute, es wäre sehr schön, wenn ihr die Lücken des Guides füllen könntet... EDIT: Vielen Dank an Hannes RZ für seine ausführliche Literaturangaben ------- Herzlichen dank an Michael_83 für die Passform-Illustrationen aus dem Buch \"Dressing the Man\" -- EDIT: Texte zu Hemden, Nogos, weitere Stoffarten, Krawatte, passende Schuhe eingefügt. EDIT 2017: Nachdem die ganzen Fotolinks lange Zeit tot waren, habe ich diese wieder zusammengesucht. Ich habe bei dieser Gelegenheit den Guide um weitere Erläuterungen zu Passformfragen sowie Anzugtypen und einen ausführlichen Teil zu Qualitätsfragen erweitert. Jetzt werden hier wirklich alle Aspekte zu Anzug und Sakko beleuchtet, womit jeder über ein solides Grundgerüst beim Anzugskauf verfügen sollte. Mit der neuen Forensoftware, die ein direktes Hochladen ermöglicht, sollten die Fotos auch in zehn Jahren sichtbar sein.
  9. 31 Punkte
    Werter TE vs. Was denn nun? Hast Du Prinzipien, oder willst sie doch aufweichen, weil Du eigentlich keine hast? Generell (aus meiner Sicht): Das ursächliche Problem ist nicht der Fremdfick, der ist nur die Folge des Problems. Gemäss Deiner Erzählung, scheint es mir so zu sein, dass Deine Freundin Dritte (in dem Fall Dich) für ihr Glück und Verhalten verantwortlich macht. Gemäss Deiner Schilderung ihrer Aussage wäre nicht sie verantwortlich für den Kuss, sondern der Alkohol...oder der Kumpel. Gemäss Deiner Schilderung ihrer Aussage wäre nicht sie verantwortlich für den Sex, sondern der Kumpel. Und Du steigst da auch noch drauf ein. Ja ja der Alkohol war Schuld...määh.... Idiot. Den anderen Typen zur Rechenschaft ziehen wollen, und von Deiner Perle "nur" enttäuscht sein. Ein Witz. Immer wenn das Thema hier aufkommt sage ich das Selbe. Der Kumpel ist nicht verantwortlich, oder der Alkohol, sondern die Frau selbst, denn sie ist in einer Partnerschaft mit Dir, nicht der Kumpel, auch nicht der Alkohol. Sie ist auch keine unmündige Person, welcher man unterstellen könnte nicht zu wissen was sie tut. Zu jedem Verführer, braucht es jemanden der sich verführen lässt. Sie ist für Ihr Verhalten verantwortlich - so.verdammt.einfach.ist.das! Da nützen alle selbstmitleidigen Aussagen von ihr nichts...erst recht nicht, dass sie bereits jetzt schon versucht Dir den schwarzen Peter dafür in die Schuhe zu schieben, weil Du Dich nicht mit ihr verlobt hast und sie deswegen an Allem zweifelt jaddala...wieder das Muster Du trügst die Verantwortung für ihr Verhalten. Im übrigen hat sie es Dir nicht "gebeichtet" weil sie ehrlich sein wollte, aufrichtig usw., sondern um ihr eigenes schlechtes Gewissen zu entlasten. Mit anderen Worten ein egoistischer Move. Dir sollte klar sein, dass das Ding gelaufen ist (gemäss Deinen Prinizpien) Für die Zukunft: besser screenen, und zwar so, dass Du Mädels, welche dazu neigen Dritte für ihr Glück verantwortlich zu machen raus selektierst. Ergänzend: Mir geht es hier nicht darum Dir noch eins reinzuwürden, sondern Dir Deine Situation, ohne tut mir Leid Gelaber, ohne emotional vernebeltes Hirn, darzulegen. Das ist Dein Fick Dich Moment. LeDe
  10. 30 Punkte
    Ich hab mal eine GNTM ex Kandidatin angebaggert. Da war ich gerade frisch im PU Universum, kannte 2, 3 Routinen, so ca. 10 opener und hatte LdS zu 1/3 gelesen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ungefähr 20 approaches hinter mir. Sagen wir mal ich war jung, motiviert und relativ erfolglos bis dahin. Es hatte sich so ergeben denn ich war über ne Freundin auf einer aftershow party eingeladen. Da lief z.B. auch die Tochter (eine zumindest) von der von der leyen rum. Der Satz sieht komisch aus... naja.. Auf jeden Fall geh ich angeduselt vom fusel und selbstsicher zu ihr rüber und sage “komm mit mir, wir tanzen jetzt, traut sich ja sonst keiner“. Mit meinem 1 Million dollar lächeln. Und was machst sie ?!?! Lächelt mich an, sagt “danke“, schüttelt leicht mit dem kopf und dreht sich weg um in ihrem verfickten scheiß Cosmopolitan rein zu sabbern. Ich habe sofort von ihr abgelassen. Obwohl mein bifi Herz binnen Sekunden gebrochen wurde raffte ich mich wieder auf und tanzte mit ein paar Mädels es wurd am Ende doch noch ein feucht fröhlicher Abend. Und heute, Jahre später, nach so vielen approaches, so viel theorie, so vielen Rückschlägen und Erfolgen... wenn ich DIESE Erfahrungen damals gehabt hätte... ich sage euch... nein... ich schwöre euch! Ich hätte bestimmt!! eine Telefonnummer kriegen können... und wenn ich diese angerufen hätte!#!!1111! Es wäre niemand rangegangen weil fake :( Kurz gesagt, was ich damals gelernt und noch am selben Abend in die Praxis umgesetzt habe -> wenn eine Frau nichtmal auf so einen meeega charmanten approach mit absoluter Begeisterung reagiert *support me here* dann hat diese Frau dir etwas geschenkt. Undzwar hat sie dir ihr ehrliches, höfliches und ungefiltertes Desinteresse geschenkt. Das BESTE was dir eine Frau schenken kann. Jetzt fragt sich der eine oder andere sicherlich “Biff, du Otto... was laberst du?“. Wenn eine Frau so str8 desinteressiert ist dann hat sie dir Zeit geschenkt. Nämlich die Zeit die du mit weiteren Versuchen oder Kopfficks verschwendet hättest. Heute weiß ich, Frauen die dir Zeit schenken, sei es indem sie dir ne klare Abfuhr geben, dir ne gute Zeit bereiten (und somit die Qualität deiner Lebenszeit verbessern), oder dir einfach Zeit sparen indem sie dir bei irgendwas helfen, DAS sind die coolen Frauen, die Sahneschnitten! ...Arsch muss aber auch geil sein, hihi
  11. 30 Punkte
  12. 29 Punkte
    TE, Egal ob 7 Jahre Ehe, oder 1 Jahr Beziehung in der Teenie Zeit. Gegenwärtige Dynamik veränderst du nicht, wenn du um sie kämpfst, sondern wenn du genau das nicht machst, was alle Pantoffelhelden dieser Welt machen würden, nämlich sich bei der Frau durch mehr Invest zu bewerben. Das ist nicht förderlich. Sie verliebt sich in einen Typen, schön, dann gratuliere ihr. Gebe ihr unmissverständlich zu verstehen, dass für dich 1-2 mal Ficken im Monat zu wenig ist, und du es begrüßt, wenn sie nun für einen anderen empfindet. Gebe ihr zu verstehen, dass du die Beziehung öffnen willst, und du gern mal mehr Zeit mit der Kollegin, Freundin, Bedienung beim Italiener verbringen willst. Gleiches Recht für alle! Dann machst du dich wieder fit, kaufst dir neue Klamotten, neues Parfüm, gehst zum Friseur, und Fitnesscenter, und bist zwei-dreimal die Woche bis Abends außer Haus. Das und nur das, kann dieses Bullshit-Muster der Frau verändern. Gruß
  13. 29 Punkte
    Start mit wenig Einkommen und schlechter Bonität An einigen Stellen in meinem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass ich es vergleichsweise einfach mit Immobilien habe, da ich mit meinem Schweizer Gehalt eine sehr gute Bonität habe und dadurch bessere Konditionen oder überhaupt Kredite bekomme. Andere Leute mit 800€ Netto-Gehalt hätten dagegen keine Chance und für die das Immobilien-Kaufen reine Fantasie. Und da muss ich sagen: Das stimmt zu 100%. Solange ich ein beschissenes Gehalt bekomme, ein schlechtes Mindset zu Geld & Bildung habe und keine Verantwortung übernehmen möchte, sind grosse Sprünge Wunschdenken. Warum ist ein hohes Gehalt wichtig? Nicht weil man davon gut leben soll. Sondern weil man damit die Kredite bei den Banken bekommt und weil man dieses Geld investieren kann. Selbst bei einer 100%-Finanzierung durch eine Bank (die bekommt man bei guter Bonität), braucht man immer Kapital zum Bezahlen der Kaufnebenkosten. Wie beim Pokern braucht man Kohle für den den big blind/small blind. Wenn du diese Kohle nicht hast, darfst du nicht mitspielen. Und bei Immobilien sind das generell 10% des Kaufpreises. Meine Immobilien sind im Schnitt 45.000€ wert, also brauche ich bei 10% immer 4.500€. Diese 10% sind eine Menge Holz, vor allem weil wir nicht nur eine Immobilie kaufen wollen. Daher müssen wir Geld sparen, um es investieren zu können. Danach soll sich die Immobilie selber tragen und eventuell noch Cash abwerfen. Aber um den Stein ins Rollen zu bringen, müssen wir erstmal investieren. Und wenn man wie ich schnell wachsen will, muss man viel investieren. Dafür braucht man viel Gehalt. Mit meinem Gehalt kann ich monatlich mindestens 2.000€ sparen. Also kann ich mir alle zwei Monate eine neue Wohnung kaufen. Mittlerweile werfen meine Immobilien Cash ab, sodass ich aus dem Cash sparen und neu investieren kann. Ich brauche das hohe Gehalt also nicht für immer. Später kommt man auch wieder mit weniger aus, bzw. der Cash der Immobilien gleich einiges aus. Allerdings brauchen wir in der Wachstums-Phase das Geld, darum führt kein Weg herum. Nun hat aber nicht jeder solch hohes Gehalt. Sicherlich könnte man erstmal fragen, warum verdienen die anderen Personen so wenig? Wieso gibt sich die Person mit unter 1000€ Netto zufrieden? Sicherlich gibt’s einige, die stehen noch am Anfang ihrer Karriere. Vielleicht in Ausbildung oder Studium. Allerdings gibt’s auch ältere Menschen, die geben sich mit sowas zufrieden. Hatte das im engsten Bekanntenkreis. Im Grund genommen sind die Gründe auch egal. Die wichtige Erkenntnis ist: Mit diesem Gehalt kann man Immobilien vergessen, also muss man Gehalts-technisch was ändern. Sei es durch Arbeitsplatz-Wechsel, Berufswechsel, Standort-Wechsel, usw. Man muss aus der Comfort-Zone raus. Dass ich als Taxifahrer, Krankenpfleger, Sozialarbeiter oder in der Gastro nicht reich werde, ist hinlänglich bekannt. Spätestens nach 1-2 Jahren Arbeit in diesen Berufen. Es gibt halt viele schlecht bezahlte Berufe und daran wird sich nichts ändern. Daran hat weder Wirtschaft, noch Politik Interesse. Sehr oft hört man Leute schreiben „In meinen Beruf verdient man schlecht. In meinem Beruf hat man es schwer etwas zu erreichen.“ Oft bemitleiden sich die Leute selber, wollen aber nichts ändern. Diesen Leuten kann man nicht helfen, jeder muss selbst Motivation aufbringen etwas ändern und verbessern zu wollen. Die Motivation und der Antrieb müssen von innen heraus kommen. Es wird Zeit für sein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen. Wenn man sieht, dass das eigene Leben schlecht ist, dann muss man die Verantwortung übernehmen und eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung etwas zu ändern. Diese Entscheidung ist die halbe Miete. Und dann natürlich zu der Entscheidung stehen und es durchziehen. Danach kann man sich Gedanken über die verschiedenen Möglichkeiten machen. Hier eine kleine Auswahl: 1) Arbeitgeber wechseln 2) Beruf wechseln 3) Selbstständig machen 4) Nebenjobs machen 5) Das Land wechseln Einige Sachen davon sind einfacher zu bewerkstelligen, andere sind aufwendiger bzw. mit grösserer Energieanstrengung verbunden. Das wichtigste dabei ist: Egal wieviel mehr wir durch den Wechsel verdienen, wir müsse es sparen….oder zumindest einen grossen Teil davon. Wenn man durch den Wechsel 500€ mehr Netto hat, aber gleich ein grösseres Auto und eine grössere Wohnung besorgt, dann haben wir nix gekonnt. Sicherlich will man sich was gönnen, als Belohnung für den Mut. Das ist auch ok. Aber man sollte das auf ein Drittel beschränken. Wenn ich also monatlich 500€ mehr verdiene, dann kann ich 150€ davon ausgeben und 350€ sparen. Diese 350€ aufs Jahr hochgerechnet sind 4.200€ und somit die erste kleine Eigentumswohnung für rund 40.000€. Das mag sich vielleicht langweilig anhören und eine einzelne Wohnung ist nicht besonders viel. ABER: Es geht darum, dass man es einmal macht, ein Gespür dafür entwickelt und sein Mindset ändert. Wenn man das einmal gemacht hat, dann sieht man den direkten Erfolg und macht es in Zukunft immer wieder. Ein weiterer Arbeitsgeber-Wechsel, eine Gehaltserhöhung, eine günstigere Wohnung. Plötzlich findet man am laufenden Band Möglichkeiten zur Verbesserung und zum Geld-Sparen fürs Investieren. Niemand soll wie ein Askese leben. Mache ich auch nicht. Ich könnte auch 1.500€ mehr im Monat sparen und dann schneller Wohnungen kaufen. Es ist einfach eine Sache des persönlichen Geschmacks: Umso mehr ich spare, desto mehr kann ich investieren und desto schneller kann ich wachsen. Ein Mittelweg ist auch ok. Viele junge Immobilien-Investoren leben in einer 1-Zimmer-Wohnung und fahren einen alten Opel Corsa. Ich kenne einen, der fährt tagsüber Essen aus und hat nebenbei ein Immobilienvermögen von einer Million. Klingt erstmal komisch, aber das ist der Kompromiss den man in der Wachstumsphase eingehen muss. Zwischenfazit: Sparsam leben und das Gehalt durch eine der oben genannten Möglichkeiten verbessern ist das allerwichtigste. Ein guter Kumpel von mir arbeitet bei der Feuerwehr in Berlin. Seit Jahren erzählt er mir, dass er bei der Feuerwehr jedes anderen Bundeslandes 30% mehr verdienen würde. Also müsste er nur den Arbeitsort/Arbeitsgeber wechseln. Eine Freundin ist Krankenschwester und verdient 800€ Netto. Nachdem sie mir ihr Leid erzählt hat, habe ich kurz gegoogelt. In der Schweiz verdienst du als Krankenschwester als Mindestlohn 3.000CHF. Nach wenigen Jahren Berufserfahrung 4.000CHF. Klar sind die Kosten höher, aber man kann auf akzeptablen Niveau sogar in Zürich von 2.000CHF leben. Dann lebt man in einer WG und kann 1.000CHF pro Monat sparen. Das wären dann 12.000CHF im Jahr und somit 2 Wohnungen pro Jahr. Des Weiteren kenne ich Studenten, die täglich/am Wochenende/in Den Ferien arbeiten und sich somit das Kapital für eine Wohnung besorgen. Oder fleissige Handwerker, die sich selbstständig gemacht haben und danach ihr Einkommen verdreifacht haben. Sicherlich sind diese Wechsel nicht ohne und man muss sein Leben umstellen. Man muss auf Sachen verzichten. Aber das macht man 5-6 Jahre und danach lebt es sich viel besser. Man muss sich eine Zeit lang anstrengen und in den sauren Apfel beißen. Wir müssen die gute Mobilität und die Möglichkeiten des Internets ausnutzen. Noch nie war es so leicht einen guten Arbeitsplatz zu finden und Immobilien zu kaufen. Aber aber aber… Wer meinen Thread komplett gelesen hat, der kann nachvollziehen, dass ich es genauso so gemacht hatte. · In Deutschland hatte ich nach 3 Jahren Arbeit ein Gehalt von monatlich 2.000€ netto. · Danach bin ich in die Schweiz gegangen und hatte monatlich 6.100 CHF netto. · Nach einem Jahr habe ich meinen Arbeitgeber gewechselt und hatte monatlich 6.600 CHF netto. · Nach einem halben Jahr habe ich meinen Wohnort gewechselt und musste 500 CHF weniger Steuern bezahlen. Das waren 7.100 CHF netto. · Nach einem weiteren halben Jahr habe ich meine 13. Monatsgehälter auf 12.Monatsgehälter umstellen lassen. Dann war ich bei 7.800 CHF netto. Meinen Lebensstandard habe ich nach dem Umzug in die Schweiz und nach dem Kauf meines Autos nicht mehr erhöht. Sicherlich fliege ich jetzt ein bisschen öfter durch die Welt. Aber dafür ist jede zukünftige Wohnung günstiger geworden (bin 3x umgezogen) und mein Party-Leben hat sich reduziert. Also habe ich jeden Monat mehr Geld übrig, welches ich sparen und dann investieren kann. Und ja, ich bin dafür weit aus meiner Comfort Zone gegangen und habe Opfer erbracht. Ich habe meinen gesamten Freundeskreis und meine Familie verlassen. Das ist hart und damit muss ich jeden Tag kämpfen. Aber das mache ich gerne, da ich weiss wofür ich es mache. In fünf Jahren kann ich nach Deutschland zu meinen Freunden zurückkehren, bin finanziell frei und habe ein besseres Leben als 95% aller Deutschen. Irgendwo hatte ich mal folgendes Zitat gelesen (sinngemäss). „Zehn Jahre lang musst du so leben, wie 95% der Menschen nicht leben wollen. Danach kannst du den Rest deines Lebens so leben, wie 95% der Menschen leben wollen, aber nicht können.“ Also Arsch hoch, das eigene Leben verbessern und Disziplin zeigen!
  14. 29 Punkte
    In meinen 3 Jahren, seit denen ich Pick Up kenne, haben sich gewisse Punkte für mich herauskristallisiert, die ich hier teilen möchte. Es sind Mindsets, die ich mir mit der Zeit angewöhnt habe und wahrscheinlich werden noch andere über die Jahre hinzukommen. Ich halte diese Punkte für so wichtig, dass ich jeden Einzelnen an die Spitze stellen möchte. Barney Stinson sagt: „I have only one rule!“ und dann hat er viele solche Regeln. Ich bin verleitet zu sagen, eine bestimmte Sache sei „key“, dabei finde ich, dass alle diese Dinge key sind. Es sind für mich Mindsets, wo ich glaube, dass alles zusammenbrechen würde, würde ich eines davon über Bord werfen. S C R E E N I N G Ich sage deshalb hier: Screening is key. Dieser Abschnitt bezieht sich dezidiert auf Club-Game. Was ich genau mit „Screening“ meine, soll hier näher erklärt werden. Angenommen, es gibt Ja-, Vielleicht- und Nein-Frauen. „Nein“ ist Desinteresse, „Ja“ ist eindeutiges Interesse mit positivem Vibe, dazu gehören erwiderte Körperlichkeit, Augenkontakt und Invest von Seiten der Frau. „Vielleicht“ ist irgendwas dazwischen, wo es in beide Richtungen gehen kann oder man nicht weiß, wo man steht. Ich habe folgende Regeln: Treffe ich auf eine „Nein“-Frau, dann versuche ich schnell Attraction zu pushen. Geht das nicht, bin ich sofort weg. Es gibt die Regel: „Solange sie nicht weggeht, sind alle Ampeln auf grün.“ An diese Regel halte ich mich nicht, denn damit verschwende ich mitunter sehr viel Zeit. Eine Frau muss mich sehr stark flashen, damit ich bei ihr bleibe, wenn sie wenig Interesse zeigt – und das kommt kaum vor. Mehr zu dieser Regel weiter unten. Treffe ich auf eine „Vielleicht“-Frau, dann pushe ich nicht so stark wie vorhin, und lasse mir mehr Zeit. Aber auch hier bin ich nach 10 Minuten weg, wenn sich in unserer Dynamik wenig tut oder ich sie nicht besonders anziehend finde. Das Ansprechen einer Frau führt schließlich dazu, dass ich mir ein besseres Bild von der Frau machen kann. Letztlich bin ich als Mann es, der sich die Frau aussucht. Stelle ich fest, dass sie mich nicht besonders interessiert und eine „Vielleicht“-Frau ist, gehe ich weiter und komme vielleicht später nochmal zurück. Mein Ziel im Screening sind „Ja“-Frauen. Ich will genau solche Frauen, die sich für mich interessieren, die mich anlächeln, die Fragen stellen, die mich berühren und Berührungen willkommen heißen. Das klingt alles sehr simpel, hat bei mir aber eine lange Zeit gebraucht, um es tatsächlich umzusetzen. Mittlerweile gehe ich in einen Club und bekomme – war ich mehr als einmal dort – sehr rasch ein heimeliges Gefühl. Ich weiß, dass ich dort mit jeder und jedem reden kann und darf, und ich muss nur mehr „screenen“. Am Anfang war das nicht so. Da war ich das erste Mal in Clubs, alles war unheimlich und ich hatte Angst. Ich wusste auch nicht, welche Reaktionen ich erwarten durfte und konnte Frauen deshalb überhaupt nicht einschätzen. Ich wusste nicht, was der Unterschied zwischen einer Ja- und einer Nein-Frau ist. Mit der Zeit bekam ich ein Gefühl dafür. Entscheidend wird dann der Moment, wo ich zu meinem Bauchgefühl stehen musste und auch Taten sprechen zu lassen. Da war beispielsweise eine Frau und ich hielt sie für ein „Vielleicht“ bis „Nein“. Trotzdem blieb ich bei ihr. Auf der einen Seite war da die Hoffnung, das Blatt zu wenden. Andererseits war da immer noch Angst, denn wenn ich das Set verließe, müsste ich mir ein anderes suchen. Ich selber habe momentan kaum Approachanxiety im Nightgame. Ich habe letztens sogar auf dem Weg zum Club in der U-Bahn approacht, eine Station bevor ich aussteigen musste: „Hey, wir müssen da jetzt beide raus, oder?“ Nicht weil ich mich selber irgendwie pushen oder aufwärmen wollte (wie es manchmal empfohlen wird), sondern einfach weil ich Lust hatte und ich es konnte. Es bereitete mir einfach keine wirkliche Angst. Neice brachte einmal den Vergleich mit einem Sprung ins Wasser, den ich für sehr treffend hielt. Das Wasser kann irgendeine Temperatur haben zwischen sehr kalt und Thermalwasser. Auch wenn das Wasser warm ist, ist da immer noch die Überwindung sich nass zu machen. Und manchmal macht das Plantschen einfach nur Spaß. Ich finde, am Anfang aller wichtigen Probleme im Pick Up steht eine Angst, nämlich die Angst vor der Ablehnung durch die Frau. Rejection ist ein lähmender Angriff auf das eigene Selbstwertgefühl. Beim Thema Screening bedeutet das: Ich muss aus einem schlechten Set rausgehen können und darauf vorbereitet sein, wieder abgelehnt zu werden, und zwar von der nächsten Frau. Ein Set, das nicht gut läuft, aber wo man nicht rausgeworfen wird, fühlt sich mitunter wie ein Nest an, wo man sich gemütlich reinkuschelt. Ein bisschen wie unter Brüdern und Schwestern, wo auch niemand auf die Idee kommt, irgendwie körperlich zu werden, aber man eine gemütliche Zeit hat. Für mich war das eine der größten Fallen im Nightgame: persistent sein zu wollen, wo nichts läuft – aber man es einfach nicht besser weiß. Man geht auf Nummer sicher. Natürlich kann es vorkommen, dass man nicht sofort eine Ja-Frau findet. Es ist aber immer besser, weiter zu suchen, anstatt sich mit einer Frau zufrieden zu geben, die soviel Aufmerksamkeit gar nicht verdient hätte. Genau deshalb ist die Regel „Solange die Frau nicht weggeht, gehst du davon aus, dass sie attracted ist.“ so brandgefährlich. Es sollte darum gehen, Frauen zu finden, mit denen man harmoniert, und nicht zu versuchen, diejenigen rumzukriegen, wo irgendwas nicht passt. Am Anfang mag es Sinn machen, weil man es ganz einfach nicht einschätzen kann und Approach Anxiety hat. Irgendwann kommt aber ein Punkt – am besten möglichst früh – wo man bereit sein muss, Frauen gehen zu lassen. Wo man bereit ist, zu entscheiden: Ich habe die Frau approacht und sie redet mit mir. Aber anscheinend passt es nicht und ich suche mir am besten eine andere. F Ü H R U N G In einem anderen Thread habe ich geschrieben: Ich finde auch hier steht am Anfang die Angst vor Ablehnung durch die Frau. Als Mann halte ich mich nur deshalb zurück, weil ich glaube, dass Berührungen in diesem Moment gerade unangebracht sind. Angst vor aktiven Berührungen kommt vom Setzen bestimmter Grenzen. Würde ich eine solche Grenze überschreiten, würde sich die Frau wehren, sich empören oder sich beschweren, vielleicht sogar eine Ohrfeige geben. Dabei gibt niemand diese Grenzen vor. Es gibt keinen göttlichen Puppenspieler, der mir Berührungen verbietet. Ich überblicke nicht alle achso strengen sozialen Normen. Es gibt nur die Regeln der eigenen Sozialisierung durch Familie und soziales Umfeld. Wachse ich in meiner Kindheit und Jugend mit wenig Frauenkontakt auf (wie es bei mir der Fall war), dann gewöhne ich mich auch nicht daran, Frauen zu berühren. Gleichzeitig setze ich aber auch eine Grenze: Da es für mich normal war, Frauen nicht zu berühren, darf es auch nicht passieren. Aus einem „Sein“ wird ein „Sollen“ abgeleitet, meine eigene Vergangenheit wird zum Urtopf meiner Moral. Das ist deshalb relevant, weil man gerne eine Antwort auf die Frage hätte: Was darf ich bzw. wie weit darf ich gehen? In den antiken Pick Up Schriften fragte Mystery die Frau: Willst du, dass ich dich küsse? Eine solche Frage zeigt nicht nur, dass man Probleme mit der eigenen Körperlichkeit hat, sondern auch, dass man zuwenig führt. Bei Führung leite ich die Interaktion mit einer Frau. Wir reden über Dinge, über die ich auch reden will, wir gehen hin, wo ich hingehen will, und ich berühre sie, wenn ich sie berühren will. Natürlich muss das nicht einseitig sein, es sind also immer 2 Individuen, die gemeinsam Entscheidungen treffen. Es heißt aber auch: Wenn ich selber einen Wunsch habe, dann versuche ich den auch durchzusetzen. Ich gebe ganz einfach einen Pfad vor und lade die Frau ein, mir zu folgen. Ich habe viel zu viele vielversprechende Sets verloren, weil ich zuwenig geführt habe. An einem Clubabend zum Beispiel um ca. 5 Uhr morgens stand ich umschlungen mit einer Frau bei der Garderobe einer Disco. Wir wollten gemeinsam nach Hause, aber sie wollte ihre Freundinnen nicht alleine heim gehen lassen. Sie wollte loyal sein, weil sie es ihnen versprochen hätte. Ich dachte mir: Ok, treffen wir uns die Tage mal, alles easy. Ich sah die Frau nie wieder. Ich hätte das Ruder in die Hand nehmen können und sie mit zu mir nehmen. Stattdessen entschied ich mich für den leichten Weg und habe die Frau die Entscheidungen treffen lassen. Ich hätte vielmehr ihr Gewissen beruhigen sollen und ihr versichern, dass ihre Freundinnen alleine heim finden würden und ganz sicher nicht ihrem Spaß im Weg stehen wollen. Dasselbe habe ich zu einer anderen Frau in genau derselben Situation gesagt, und am Ende der Nacht hatte ich mit ihr Sex. Ich fuhr einmal mit einer Frau, mit der ich mehrer Stunden verbracht habe und die ich auch schon geküsst habe, in derselben U-Bahn. Ich habe nur halbherzig versucht sie zu mir zu pullen, bzw. bin ich auch nicht zu ihr gefahren. Sie wäre müde gewesen und ich wollte ihr die Möglichkeit geben sich auszuruhen. Ihre Reaktion am nächsten Tag war: „Bin gerade nicht bereit für Dating... komme aus einer Beziehung... brauche meine Freiheit... blablabla“. Gar nicht zu reden von noch viel früheren Erfahrungen von mir, wo ich mich nicht getraut habe, die Hand einer Frau zu nehmen und sie zu küssen. Da ging ich sogar mit einer von diesen Frauen zum Nachtbus und die Frau sagt mir „Ich bin eh davon ausgegangen, dass ich heute nicht zum Schlafen komme.“ Ich ließ sie alleine nach Hause fahren und wie ihr vielleicht schon ahnen könnt, sah ich sie nie wieder. Ich würde darüber lachen, wenn ich es nicht gleichzeitig so traurig finden würde. Solche Erfahrungen brachten mich zur zweiten Erkenntnis: Führung ist key. Wenn du etwas willst, nimm es dir. Or die trying. F A L S C H E R S E X I S M U S Das leitet auch über zum dritten und letzten Thema: Dem Stehen zur eigenen Sexualität. Die Überschrift beschreibt die eigenen Vorstellungen, wenn es um bestimmte Hemmungen geht und steht für eine Selbst-Täuschung. Viele Interaktionen zwischen Mann und Frau können für den Mann nämlich als sexistisch empfunden werden - und hemmen ihn dadurch - obwohl sie völlig situations-adäquate Ausdrücke seiner Sexualität sind. Ist es ok, über Sex zu reden? Oder bin ich dann sexistisch? Männer und Frauen sind nicht gleich, so sehr man auch um Gleichstellung bemüht ist. Unsere Biologie und Psychologie unterscheidet uns grundlegend und bestimmt auch unsere Sozialisierung. Gleichzeitig sind diese Unterschiede und die Normen, die daraus resultieren, der Boden für Diskussionen über Sexismus. Es macht gelegentlich den Eindruck, dass Sexualität aus dem öffentlichen Raum zu verbannen sei. Dementsprechend sei es falsch, eine Frau auf der Straße anzusprechen oder ihr ein Kompliment zu machen. Es sei unangebracht, an der Uni zu flirten, weil die institutionelle Umgebung der falsche Raum dafür sei. Flirten am Arbeitsplatz ist sowieso gefährlich. Bei Fremden ist man sehr schnell „unhöflich“. Sexualität habe am besten hinter verschlossenen Türen stattzufinden. Ich musste lernen, dass ich das Recht habe, meine Sexualität auszudrücken und auszuleben. Es ist ok, wenn ich einer Frau sagen will, dass ich gerne versauten Sex mit ihr hätte. Es ist auch ok, einer Frau zu sagen, wie ich mir vorstelle, dass ich sie ausziehe und jede Stelle an ihrem Körper küsse. Dabei geht es nicht unbedingt darum, bestimmte Dinge zu sagen oder nicht zu sagen. Die eigene sexuelle Energie drückt sich nicht nur explizit in Worten aus, sondern auch in der Art und Weise, wie ich rede oder mich gegenüber der Frau verhalte - also in meiner Stimme und meiner Körpersprache. Auch hier ist es wieder die Angst vor Ablehnung, die uns hemmt und die dem Ganzen eigentlich zugrunde liegt. Das heißt, anstatt die eigenen Ängste anzuerkennen, wird die Schuld fälschlicherweise gesellschaftlichen Normen in die Schuhe geschoben. "Ich darf nicht, weil es sexistisch wäre." bedeutet eigentlich "Ich traue mich nicht, weil ich Angst vor Zurückweisung habe." Eine Frau weiß jedoch schnell, wenn ich Sex mit ihr will. Es macht mich kongruent, wenn ich mich nicht vor diesem Wunsch verstecke. Ansonsten bin ich gehemmt, die Frau merkt das, und lehnt mich deshalb ab. Ich werde nicht dafür verurteilt, wenn ich meiner Libido Ausdruck verleihe, sondern komme damit der sexuellen Energie der Frau entgegen. Es ist also nicht nur wichtig, richtig zu screenen und zu führen, sondern auch zu seiner eigenen Sexualität zu stehen und sie nicht krampfhaft zu verstecken.
  15. 29 Punkte
    Ich werde hier mal eine Lanze für lange, glückliche, monogame Beziehungen brechen. Die können nämlich sehr geil sein. Ich war über 20 Jahre monogam und treu mit der gleichen Frau liiert. Die letzten 2-3 Jahre wahren nicht so tofte (deswegen auch Trennung und Pickup), aber alles davor würde ich jederzeit wiederholen. Natürlich gab es da eine Gewöhnung ('Habituation'), aber über einen sehr langen Zeitraum haben sich die Dinge immer noch weiter entwickelt. Gut entwickelt. Natürlich vergleicht sich eine Beziehung - Ehe - nach 10 Jahren nicht mehr mit einer 6monatigen Fickbeziehung, oder einer einjährigen 'LTR'. Vieles lässt nach - übrigens auch der Sex. Dafür kommt aber im guten Fall anderes dazu. Wer mal mit einer starken Frau ein langfristiges Projekt wie Kinder oder einen Hausbau durchgestemmt hat, sieht Beziehungen anders. Sieht Liebe anders. Ich habe meine Frau auch nach 20 Jahren als etwas besonderes angesehen, sogar noch mehr als vorher. Habituation/Gewöhnung ist in dem Sinne nicht zwingend etwas negatives, wenn sie einem neue gemeinsame Möglichkeiten eröffnet. Ist es bei uns letztendlich schief gegangen? Ja. Aber das heisst ja nicht, dass man es nicht trotzdem versuchen sollte.Ich höre ja auch nicht auf zu leben, nur weil irgendwann der Tod droht. Etwas zugespitzt: ich lese hier häufig heraus, dass Leute ohne Beziehungserfahrung sich ihre Bindungsängste zurecht rationalisieren.Kann man machen, aber dann wird man manche sehr wertvolle Erfahrungen im Leben niemals machen können. Wer zum Beispiel an ein eingebautes Verfallsdatum in 10 Jahren glaubt, sollte von Kindern streng genommen die Finger lassen. Und erst recht von Immobilienfinanzierung ;) Der Vergleich mit unseren Großeltern hinkt übrigens gewaltig, weil Beziehungen/Ehen damals anders zustande kamen, unter anderen sozialen und finanziellen Bedingungen geführt wurden und sehr selten einvernehmlich beendet wurden.
  16. 29 Punkte
    Es läuft Normal in der Beziehung ist der kleine Freund von Scheisse. Pass auf: Vermutlich hast du eine völlig andere Wahrnehmung von der Beziehung, als sie. Männer fallen nachdem sie in einer "festen" Beziehung sind, in so eine Art Stand-by Modus, was das Gamen der Freundin betrifft. Mann lässt die Schilde fallen, dreht den Energieausstoß runter, wird etwas faul, nimmt vielleicht etwas zu, holt sich die Bestätigung bie der Freundin etc. Typen merken das nicht, weil dieses Herunterfahren Kleinigkeiten aus verschiedensten Lebensbereichen betrifft. Die Typen tun das, weil sie glauben angekommen zu sein. Wenn du aber die Summe der Kleinigkeiten wo du auf Standby gegangen bist anschaust, dann verstehst du vielleicht, warum du für sie langweilig, lieblos und uninteressant wirkst. Dafür bekommst du die Rechnung indem deine Freundin ihre Bestätigung woanders holt, da wo es noch frisch und aufregend ist. Dazu kommt deine Eierlosigkeit. Wenn eine Alte beim Essen ständig mit einem Internettypen herumtippert, dann ist das der Zeitpunkt für eine anständige Ansage. Was machst du? Du bist der Cuckold, der sich überlegt, wie er seine Eifersucht managed. Wie wäre es, wenn du mal auf den Tisch haust und deutlich sagst, dass das Scheisse ist. Und wenn sie danach noch immer in deiner Nähe schreibst, dann steh auf und gehe. Dein Mädel geht immer so weit, wie du das zulässt. Gegenwärtig bist du für sie das Modell Bettvorleger: Du bist warm und liegst ganz unten auf dem Boden. Sie steht mit warmen Füßen auf dir und tippt. Mein Tipp: Werde die beste Version deiner selbst. Tu das für dich selbst. Tu das, weil du dich weiterentwickeln willst. Erkenne die schädlichen Auswirkungen des männlichen Standbys. Männer gehen gerne in den Ruhemodus, wenn sie glauben ein Ziel erreicht zu haben. Überwinde diese Trägheit. Dafür übernimmst du selbst die Verantwortung. Du kannst sie nicht dafür verantwortlich machen. Ihr gegenüber zeige mal Emotion. Sag ihr, wie scheisse du dieses Getippe findest. Du bist doch sauer, weil sie ständig schreibt. Dann zeig ihr das. Momentan glaubt sie, du bist der Dödel, der sich passiv reinzieht, wenn sie anfängt einen Typen klar zu machen.
  17. 28 Punkte
    Ich: blablabla, ja cool, lass uns mal kennenlernen. hier meine Nummer 0815/6969666 Sie: Ich geb dir meine Nummer noch nicht. Ich: Ok. Dann wirds aber schwer mit nem Treffen ausmachen und kennenlernen. Sie: Wir können uns auch hier kennenlernen. Is wie SMS schreiben. (ab hier war ich einfach nur noch neugierig was der Guten im Kopf rumgeht) Ich: Ok.....also nur damit ich das richtig verstehe: Wir lernen uns hier über Sprachnachrichten kennen und dann gibst du mir die Nummer? Sie: Die Nummer bekommst du wenn wir eine Beziehung haben denn du könntest ja sonst nebenher noch mit anderen schreiben. Ich: Ähhh...sorry, ich schnalls nicht. Wir lernen uns hier über Sprachnachrichten kennen bis wir beschließen eine Beziehung zu haben und dann gibst du mir deine Nummer weil ich sonst nebenher mit anderen schreiben könnte. Seh ich das richtig? Sie: Genau. Andere Dame, wir sind gerade dabei ein Treffen auszumachen und plötzlich, aus dem nichts, fängt sie an weird zu werden: Sie: Ok, aber du solltest wissen dass ich drauf bestehe dass du mich einlädst. Ich: Sorry, aber auf was du bestehst oder was du erwartest is dein Ding. Ob ich das dann mache wirst du wohl oder übel mir überlassen müssen. Sie: Ich empfinde das als Höflichkeitsgeste. Schließlich opfere ich dir ja meine Zeit. Ich: Ich fahre über 30 km in deine Stadt und soll dich einladen weil du mir netterweise deine Zeit schenkst....Wie is das bei dir mit Emanzipation und so? Sie: Emanzipation finde ich wichtig. Aber ich erwarte dass der Mann für mich zahlt. Das sind alte Werte. Deswegen trage ich auch ein Zeichen der 50er Jahre unter der Haut. Ich: Dir ist klar dass es einen Namen gibt für Frauen welche sich ihre Zeit von Männern bezahlen lassen? Dann kam komischerweise nix mehr von ihr....
  18. 27 Punkte
    Du sabotierst dich selbst und siehst the game vor allem aus der Leistungsperspektive. "du bist jungfrau und hast doch gar keine Ahnung wie Man(n) das hier macht" Männer bzw. Menschen sind so konditioniert. Wir wollen Erfolg haben. Das allein wäre auch kein Problem, aber wir erlauben uns keinen Entwicklungsprozess. Alle nötigen und eigentlich auch spaßigen Schritte, um z.B. tatsächlich zu lernen, sind bei dem Gros der Männer negativ besetzt, wenn es um das Trainieren der sozialen, romantischen & somit wahrscheinlich auch sexuellen Fähigkeiten geht. Männer - so wie du etwa - erlauben sich selbst nur entweder sofort, hier und jetzt der souveräne, erfahrene, selbstbewusste, smoothe Loverboy zu sein oder aber quasi gar nichts zu sein. Alles was nicht sofort dem 100 %tigen Idealbild des perfekten Verführers entspricht (einschließlich einer hierbei und diesbezüglichen wohligen, angenehmen, sicheren, erfahrenen, guten Gefühls), wird kategorisch abgelehnt, da es unweigerlich mit Schwäche assoziiert wird. Das ist ein giftiges, bremsendes und sozusagen unmögliches Mindset. Was tuts du, wenn du physisch konditionierter oder kräftiger oder definierter werden willst? Was tust du, wenn du etwa sehr blass bist und im Sommer wieder mehr Farbe kriegen willst? Was tun etwa Männer, wenn sie gerade echt hunger haben und der Magen knurrt? Was tun sie, wenn sie Bock auf Unterhaltung haben und mit einem Kumpel abhängen wollen? Was tun sie, wenn sie kacken müssen? Sie schießen wie ein Pfeil direkt auf's Ziel zu. Sie tun, was nötig ist, um das nächste Level zu erreichen, um sich ihrer Agenda (Wünsche, Träume, Neigungen, Interessen, Selbstverwirklichung) ziemlich effizient und ohne Umwege anzunähern. Nicht jedoch, wenn es um Frauen geht. NIcht, wenn es um ihre romantischen/sexuellen Träume geht. An dieser Stelle kann man sich einen übermenschlich lauten Donnerschlag hören. So, als ob Zeus mit der Faust auf den Tisch im Olymp schlägt. Männer erlauben sich hier gar nichts. Wer sich selbst nicht als 007 versteht, wer sich hierbei nicht sowieso sehr selbstbewusst fühlt, wird sich dabei ertappen, wie er mit Blick auf das Lovelife gar nichts tut. Also wirklich gar nichts. Denn wie oben beschrieben, ist jedwedge Bewegung - egal in welche Richtung - schwach. Schau, was du dir selbst einredest. Lies dir nochmal mein Zitat von dir durch. Du fühlst dich im Angesicht für dich attraktiver Frauen unsicher, aber bestrafst dich sofort ziemlich erbarmungslos, jedes Mal, wenn du dich bei diesem so natürlichen Gefühl ertappst. Du erlaubst dir das nicht, wendest dich ab, ärgerst dich über dich selbst und versteckst dich weiterhin. So lange du dir selbst nicht erlaubst, unsicher oder etwa unerfahren zu sein, wirst du dich immer weiter dafür schämen und versuchen dich selbst dafür zu bestrafen. Weiter hat überhaupt erst diese Angst, dass du irgendwelchen Ansprüchen (von Frauen) nicht gerecht wirst dafür gesorgt, dass du 27 Jahre lang an Frauen vorbeiläufst. Überleg doch mal. Du bist wahrscheinlich an 100.000 für dich attraktiven Frauen vorbeigelaufen, die du heiß findest in den letzten Jahren, aber überzeugst dich selbst davon, dass du keine Option für diese Frauen bist, weil du wenig Erfahrungen hast und versuchst es dann erst gar nicht. Und sobald du dann in einer Situation bist, in der du mit einer Frau flirten könntest, handelst du nicht, weil du ja keine Erfahrung hast und den Ansprüchen dieser Frau somit nicht gerecht werden könntest. Du zwingst dich selbst und freiweillig in diesen Teufelskreis rein aus dem es scheinbar kein Ausweg gibt. So lange du dich weiter dafür schämst, dass du unsicher und unerfahren bist, wirst du dich aus diesem Kreislauf nicht befreien können. Mann, du hast alles vor dir. Die ganze Aufregung. Einer Frau näher zu kommen, dich mit ihr fallen zu lassen, schön zu flirten, Herzrasen......dood....das alles macht ohne Ende Laune und fühlt sich gut an. Das ist nix, vor dem du Angst haben sollst oder vor dem du weglaufen musst. Du betrachtest das ganze wie einen tollwütigen 4 Meter Bären, der dich auffressen will. Frauen sind keine Monster und es gibt keinen Grund Angst vor ihnen zu haben. Shit, klar haben einige Frauen Bock auf den vollendeten Verführer. Anderer Frauen - sogar in diesem Forum - haben explizit gesagt, dass sie es irgendwie auch anziehend finden können, wenn ein Typ nicht so erfahren oder sogar schüchtern ist, so lange der Typ irgendwie Eier in der Hose hat. Alles was du tun musst, ist keine Pussy zu sein. Steh zu deiner Erfahrungslosigkeit. Steh zu deiner Unsicherheit. Sei halt fucking aufgeregt, sei unsicher. Das alles ist kein Problem. Das einzige Problem schaffst du selbst, indem du dir das alles einfach nicht erlaubst und dieses Verbot dann auch noch voll im RL durchsetzt und einfach konsequent nicht handelst. Diesen Teufelskreis kannst nur du selbst durchbrechen, wenn du handelst. Steh zu deinem Interesse. Zeig, was wirklich in dir vorgeht. Wenn du das nicht tust und dich weiter sabotierst und dich für deine Erfahrungslosigkeit schämst, wird das immer so weiter gehen. Wenn du ein einziges Mal wahrlich mutig bist, nur 1 Mal und kongruent sagst und zeigst, was wirklich in dir vorgeht, wirst du dich ab diesem Zeitpunkt für den Rest deines Lebens an diese Stärke erinnern. Das allein, ist ein mächtiger Impuls. So hast du dir selbst gezeigt, dass du stärker bist als deine Ängste. Hier und Jetzt warst du selbst mächtiger. Das ist der erste und wichtigste Schritt. So durchbrichst du selbst die stärksten Konditionierungen: Handle entsprechend deiner Wünsch. Setz deinen Willen brutal durch, egal, wieviel Schiss du hast. Deine Ängste und Konditionierungen werden dir in diesen Kontexten immer sagen "Tu es nicht, Mann. Das ist gefährlich, das ist schlecht, das ist schlimm und peinlich". Hör mal ein einziges Mal nicht auf diese Ängste, geh etwa zu einer Frau die du toll findest (verarsch dich nicht selbst und geh zu Frauen, bei denen du keine Aufregung spürst. Wenn du das tust, verarscht du dich selbst) und sag etwa: "Hi....ich muss dich kurz stören. Das hört sich jetzt etwas verrückt an, aber ich habe gerade an 1000 mögliche Gründe gedacht, wie ich dich ansprechen könnte und es fällt mir unglaublich schwer, ein einziges Mal wirklich ehrlich zu sein. Selbst jetzt kommt mir das super seltsam vor, aber ich habe keine Lust mein Leben lang Schiss zu haben, daher muss ich dir sagen: Wow....du siehst toll aus mit deinen langen Haaren, dem figurbetonten Outfit und wie du genau jetzt lächelst. Erschlag mich.....aber shit, das musste ich dir sagen, denn genau daran habe ich gerade gedacht". Und dann schau mal was passiert, wenn du so ehrlich bist. Wenn du also zum ersten Mal einfach nur ehrlich bist, wenn du Frauen begegnest. Als ich das das erste Mal in meinem Leben tat, war das so, als ob eine gewaltige Blockade, eine undefinierbare, monströse Angst in mir sich einrfach so auflöste. Das war eins der erhabensten Gefühle, die ich je in meinem Leben erlebte. Ich kann mich immer noch daran erinnern. Und danach lief ich ne ganze weile dämlich grinsend durch die City und strahlte jeden Menschen an wie ein verwirrtes Kind.
  19. 26 Punkte
    No shit - hab noch nie fast meine ganze Hand in 'ne Pussy einführen können, doch bei 90kg-Sara aus Finnland hab ich es geschafft, und das fand sie geil.. Aber mal von Anfang.. Ein Uhr Kein Plan was ich Silvester machen wollte. Bin spontan mit meinem Normalo-Social-Circle zuerst um die Bars gezogen als ich gemerkt hatte dass ich so nix gerissen kriege. Gegen einse verabschiedet und mit einen guten Kumpel (Melvin) vorher getroffen um in Club zu gehen. Stadt: Berlin Location: Kulturbrauerei/Soda Stimmung: Gewissenhaft Schon auf dem Weg boten sich einige Sets an. An der Ampel stand ein Typ mit blutiger Nase und 4 Weibe rum ihn herum. Melvin öffnete und mini-isolierte sogleich eine während ich mit dem Typen labberte der angeblich aufs Maul geflogen ist, während ein Mädel die ganze Zeit Drama schriebt und die anderen beiden einfach nur rumstehen. Ihm props gegeben und kurz die Mädels abgelenkt damit mein Kumpel in Ruhe closen kann. Die eine die Drama schob ging dann plötzlich rüber und haute sowas raus wie "Ey.. du kennst ihn doch gar nicht lass weiter!". Nach bssl yaada yaada ejected und weiter gezogen. Geclosed hat er trotzdem - routiniert halt. In der kleinen Schlange kurz angestanden, 30€ bezahlt und reingekommen. Jacken in der Garderobe abgegeben und ein Set nach dem anderen geballert. Schließlich ist es ein Numbers Game, nicht mehr und nicht weniger.. AMOG Mein Kumpel Melvin ist son richtiger Motherfucker. Im Soda nachn paar Sets waren wir im Treppenhaus. Ein Typ macht mit soner horny Blonden rum die keine Schuhe anhatte. Er geht rüber, öffnet und fängt an mit ihr zu labbern parallel zur Eskalation währen der Typ dabeiben steht, einfach nur dumm aus der Wäsche schaut und nichts macht. Hab ihn in ein Gespräch verwickelt. "Ich will die ficken." sagte er. Hab ich ihm ausgeredet und gesagt dass Melvin und sie sich kennen (nicht) und was nicht alles. Bssl Smalltalk und weg, während neben mir fröhlich gefingert wird.. that escalated quickly. Setz mich also auf die Treppe während die beiden im Stehen ne Trockennummer schieben. War glaub ich 3 Uhr oder so. Kurz darauf hörten sie plötzlich auf, geclosed, und wir zogen weiter.. immer noch im Treppenhaus. Zwei Mädels gingen vorbei, geopened. Keine Eskalation, dafür aber stabiles Set. Closed. Ejected. Rapid Escalation Im Soda am Rande des Dancefloors standen zwei Mädels an sonem kleinen Tisch wo die Getränke abgestellt sind und kippen Reste zusammen um die zu trinken. Eye Contact. John: *künstlich aufreg* "You're a thief!" *nehme ein Schluck aus zusammengekipptem Glas* Sie: *irgendwas labber was ich nichts verstanden hab* War Sara, die Korpulentere. War mir zu dem Zeitpunkt nicht so richtig aufgefallen. Wollte zum Kuss ansetzen als ich aus dem Augenwikel schon sah dass Melvin daneben mit ihrer kleinen schlanken Freundin Jenny fröhlich rummachte. Nach 30 Sekunden oder so. Makeout. Sie konnte gar nicht küssen und mir verging bssl die Lust. Zum Glück hatte ich Ice Bonbons in der Tasche. Nahm eins damit wir es uns spielerisch zuspielen können. Etwas Pepp sonst krieg ich Abturn. Geclosed. Ejected. Goodies & PUAs Irgendwo hab ich hier in nem anderen FR gelesen dass es gut ist so kleine Goodies beizuhaben. Seit dem hab ich immer ein paar Bongse und Chupachupse in der Tatsche. Me: "Wanna know whats in my pants?" She: "hihi what?" *hol Banane aus der Tasche* kicherkicherkicher.. Ich liebe Spikes, vor allem von sowas. Kam immer gut an. In allen Sets. Auf einem anderen Dancefloor stand ein 3er Set Mädels. Eine davon war um die 1,85. Holy shit, ich liebe große Frauen! Ging hin, öffnete mit ihrer Größe. Melvin wingte die anderen. Labberten irgendwas. Isolierte sie nach draußen um eine zu rauchen. Bssl gequatscht. Eskalation wäre weird, irgendwie wurde sie nicht warm (ok war auch kalt draußen haha). Sie war 26 und war noch für ne Nacht hier. Hatte n AirBnB Apartment mit ihren drei Freundinnen. Sie hatte ein gutes Game und mir fiel auf dass sie meine Logistik abcheckte. Lol. EIGENTLICH hätte ich sie pullen können.. Eigentlich.. Dann gingen wir rein, sie musste auf Klo. Ich ejectete und suchte mein Kumpel. Ging nochmal raus und sah einen anderen Kumpel der im Set war. Labberten bssl als Melvin mit nem Ballon unterm Shirt ankam und auf schwanger tat. Gingen wieder aufn Dancefloor im Soda und waren plötzlich zu 8. aufm Dancefloor oder so. Waren halt einige da aus dem Inner Circle. Schauten uns um machten paar Sets. @Marquardt auch kurz vorbeigelaufen in seiner dicken Winterjacke aufm Dancefloor lol. Jedenfalls ist Sarah an mir vorbeigelaufen. Sie suchte ihre Freundin (Jenny). Ich stoppte sie, eskalierte.. wieder küsste sie grottenschlecht und war nicht so richtig in Fahrt. Ich pingte also und küsste sie am Hals, Ohrläppchen und Biss sie ein bisschen. YES! JACKPOTT! An ihrem Atem und subtilem Stöhnen merkte ich wie geil sie wurde (relevant für den späteren Verlauf). Kurz sah ich aus dem Augenwinkel dass ihre Freundin auftauchte, an die sich mein Kumpel Melvin sofort ranmachte und ebenfalls eskalierte. Er isolierte, ich auch, irgendwie in die selbe Richtung. Standen also da eskalierend zu viert als Jenny sagte "Alright, we are going to my place!". Ok Pull ist safe. Zu der Garderobe gegangen, unsere Sachen abgeholt, dann zu ner anderen Garderobe die Mädels ihre Sachen abholen. Ein andere Kumpel saß etwas entfernter mit nem Mädel auf nem Sofa, gingen kurz rüber.. "Jo wir hauen jetzt ab". "Cool" "Pullen jetzt." "Viel Spaß euch." Wir gingen dann also zu viert. - Melvin (21) & Jenny (19). - Ich (23) & Sara (21). Finnische Labbertanten & Taxifahrer Wir gingen dann in ne Dönerbude um uns was zu Essen zu holen. Ich holte mir nur n Eistee weil ich kein Hunger hatte. Schauten also wo die Logistik von Jenny ist.. 48 Minuten away, eeeh nope. Also ne Taxe genommen und losgedrived. Ich saß mit den Mädels in meinen Armen hinten und Melvin vorne. Und da weil die Weiber nicht alles aufgegessen hatte, nahmen sie das Essen natüüüürlich ins Taxi mit. Stank voll nach Knoblauch und der Taxifahrer meckerte. War aber cool drauf. Und die gaaaanze fucking Fahrt über labberten die Mädels auf finnisch. Quack Quack Quack Quack Quack.. mir tat schon der Schädel weh.. HALTET DOCH MAL EUER MAUL MAN!! Irgendwann kamen wir dann iwo in der Pampa an und ich blechte 30€ allein für das Taxi weil Melvin kein Geld bei hatte ("gebe ich dir später zurück"). Spast :D Um die Wette ficken & halbe Latten Zuerst saßen wir zu 4. auf dem Sofa und tranken Wein. Musik war an. Wir quatschen kurz, leckten rum. Hinweis hier: Bei einem Double-Pull muss man normalerweise die Mädels räumlich voneinander trennen, aber die beiden hatten überhaupt kein Problem damit im gleichen Raum zu bumsen. Was sehr cool war. Melvin und Jenny gingen aufs Bett und fingen an während mir und Sara das Sofa blieb. Dicke Kissen runtergeschmissen damit mehr Platz ist, Decke geholt und joa.. Hier muss ich sagen: Fülligere Mädels können gut kaschieren, wirklich gut. Mir fiel zuerst nicht so richtig auf dass sie WIKRLICH so dick ist. Ich bin schlanke Mädels gewöhnt. Und das Ausziehen allein war schon eine Prozedur.. Sie war total passiv und überließ mir alles. Ich mag es sehr zu leaden, nur merkte ich dass sie kaum sexuelle Erfahrung hatte. Auch hier der Grundsatz: Eine Frau fickt so wie sie küsst. Ich pingte ein bisschen und schaute auf was sie steht. Sie steht auf Schlagen, Würgen, Beißen und dominanten Sex. Gosh, I love it too. Nur hab ich keinen so richtig hoch bekommen. Hab sie gefingert, dann irgendwann runtergegangen und geleckt. Ein Finger eingeführt.. zwei Finger eingeführt.. drei Finger eingeführt.. VIER Finger eingeführt.. DAUMEN MIT DAZU.. dann ganz langsam versucht meine ganze Hand einzuführen. Bis zur Hälfte.. what the fuck. Dann wieder mit zwei Fingern weils bssl umständlich war. Krasser Scheiss.. Das ist jetzt meine zweite korpulente Dame und mir fällt auf dass sie nicht so richtig leckbar sind. Erstens kriege ich keine Luft da unten. Und zweitens ist es nicht gerade leicht an den Kitzler ranzukommen. Sie stöhnte leise.. kein Plan ob sie gekommen ist oder nicht. Aber ich gehe mal davon aus schon. Kein Bock gehabt zu fragen, zumal mir das zu dem Zeitpunkt iwie egal war.. Für mich ist Stöhnen einfach nur Feedback. Selbst geil werde ich kaum. Nunja. Ich hab sie nicht gefickt aber geschlagen. Blasen konnte sie auch nicht. Hab kaum was gespürt. Aber zwischendurch war ich mal ganz kurz mit halbsteifen Dick drin, so mit der Kuppel.. also rein technisch gesehen hatten wir somit Sex. Dann lagen wir so da während M und J immer noch bumsten. Wir waren ja immer noch im selben Raum und hörten ihnen zu.. was irgendwie so ein Gefühl auslöste "Sie ficken, also müssen wir auch ficken, nur noch besser". Voll komisch. Reden konnte man mit Jenny auch nicht. Das war so der Moment an dem ich mich fragte "John, was machst du hier eigentlich?". Irgendwann schliefen wir ein.. [Ratet mal welcher Fuß mir gehört..] Schulmädchen & Blowjobs Ich wurde durch ein Klingeln wach. Kein Bock hehabt aufzumachen, ist ja nicht meine Bude. Alle pennten, als plötzlich ein blondes Mädel im Schulmädchenoutfitt reinkam. Weißes Hemd, Rock, lange Socken bis zu den Knien.. what the fuck is happening. Dann fingen die Weiber alle an zu labbern. Das Schulmädchen stellt sich als.. öhm.. irgendwas mit Cock vor. War auf jeden Fall Teil ihres Namens. Ich nannte sie Cocky. Cocky wollte also pennen und zog sich um, BH ab.. Höschen runter.. hübsche Pussy. War schon sowieso ungewöhnlich genug dass es für die Mädels irgendwie normal war, sehr selten heutzutage. Kam zu dem Zeitpunkt nicht auf den Trichter mich zu Cocky zu legen und zu bumsen :D Es war irgendwas mit 15 Uhr und die drei labberten und labberten die ganze Zeit auf Finnisch.. Eine meinte auf Englisch dass Cocky aufm Klo im Club gefickt wurde aber den Typen wieder verloren hatte und so alleine nach Hause kommen musste. Haha. Melvin zügelte sich nich und dückte Jennys Kopf nach unten. Sie lutsche genüsslich den Cock, was man im ganzen Raum hören konnte.. schlüf schlürf.. Konnten uns das Lachen nicht verkneifen. Wie geil waren diese Mädels denn drauf :D Sara griff sogleich auch meinen Schwanz. Me: "hey, dont touch my dick" Sara: "hihi why?" Me: "not now honey" Ich hatte echt keinen Bock auf sie, ganz ehrlich. Aber ihr müsst wissen: Sara gehört zu der Sorte korpulenter Frau, die, wenn sie 30 Kilo abnehmen würde, eine RICHTIGE GRANATE wäre. Aber so? Neeeh.. bei aller Toleranz bitte. Everything for the reference.. Gegen 17 Uhr verabschiedeten wir uns und hauten ab. .. schrieb mir Melvin heute. Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, hab ich wirklich fast die ganze Zeit über gewingt. Bin ich nicht der beste Wing ever oder was? :) Um ehrlich zu sein: es war ein sehr cooles Silvester paar dutzend Sets gemacht wovon 50% gut waren mehr Routine im Clubgame earned ich bin nicht stolz auf diesen Pull nie wieder korpulente Mädels Joa.. Clubgame ist halt der Shit. Hinweis zu diesem FR: Ich hab extra vieles außen vor gelassen und mich nur auf die wesentlichen Punkte fokussiert, sonst wäre der Text doppelt so lang geworden. Eigentlich ist das ziemlicher Standard-Shit, dennoch hab ich mich entschieden diesen FR unter anderem für mich zu schreiben und ließ es mir nicht nehmen diesen zu releasen. Lass ein Like da, falls Du auch eine coole Silversternacht hattest ♥️ - John out
  20. 26 Punkte
    Also mal in Kürze: Sie sitzt gelangweilt und geil zu Hause, dann kommt ihre Freundin und erzählt ihr (nicht ohne gewisse Freude, weil Mädchen und so) dass Du jetzt cool, stark, souverän und ein Ficker bist. Dann schreibt sie Dich an und will mit Dir über Dinge reden, die sie sich in die Pussy schieben kann und will zu dem Thema bei Dir vorbei kommen. So. Richtiger Weise - wenn auch aus den falschen Gründen, aber egal - schreibst Du ihr, dass Du da keinen Bedarf hast weil busy (für sie: andere Mädchen mit anderen Vibratoren) und so. Also: entweder Du bestellst sie zum Knattern ein oder Du schreibst ihr, dass das Ding verloren gegangen ist oder jetzt Dir gehört^^. Aber Du läufst hier nicht zur post, frierst Dir den Arsch ab, stehst da dumm in der Schlange und bezahlst geld dafür, dass sie nachher denkt: ist der wirklich zu blöd mich zu nageln? Denn Niemand braucht hier einen vibrator, das sollte klar sein, oder? Hab Spaß, wird ne erfahrung über Mädchen. Grüße, PP
  21. 26 Punkte
    ... und leg noch ein Foto bei, wie er in Deinem Hintern steckt. :)
  22. 25 Punkte
    Hallo @Orangina74, du bist offenbar sehr schockiert von deiner Entdeckung. Ich werde mal versuchen dir zu erklären, wie die menschliche Sexualität aufgebaut ist. Auf Basis unserer Gene hat jeder Mensch von Geburt an eine sogenannte Love Map. Praktisch eine Große Landkarte von Dingen, die er potentiell später sexuell anregend finden kann. Durch unsere Entwicklung in den ersten Lebensjahren entscheidet sich, welche Bereiche dieser Map in der Pubertät aktiviert werden. So hast du vermutlich in deiner Pubertät gemerkt, dass du primär Männer sexuell attraktiv findest. Andere Frauen finden hingegen heraus, dass sie sich sexuell zu Frauen hingezogen fühlen. Jeder Mensch hat also am Ende seiner Pubertät eine fertig aktivierte Lovemap, die alles beinhaltet, was er potentiell erregend findet. Vieles davon lernen wir erst mit den Jahren kennen. Potentiell ist es aber ab der Pubertät da. Was man zudem auch wissen sollte: Es muss nicht immer die Praktik an sich erregend sein. Es kann sein, dass deine Lovemap sagt, dass du Blowjobs geben an sich erregend findest. Es kann aber auch sein, dass du Blowjobs an sich total langweilig findest, dich aber die Reaktion deines Partners anmacht. Oder die Macht, die du dabei über ihn hast. Im Resultat gibt derjenige gerne Blowjobs, die Motivation (und damit die Lovemap) dahinter ist jedoch eine vollkommen andere. Und vielleicht macht Person 2 mit einigen Männern der Blowjob keinen Spaß und mit anderen schon. Außerdem ist diese Lovemap nicht eindimensional. Die sagt nicht "Dein idealer Sex sieht folgendermaßen aus: Ein Mann, dunkelhaarig, breite Statur, erotische Stimme, Praktik A, B, C, fertig." Es gibt nicht "den einen Film", der deine Sexualität ausfüllt. Sexualität ist viel variabler. Psychologen unterscheiden in sogenannte Haupt- und Nebenströmungen. Das heißt: Das, was in deiner sexuellen Hauptströmung angelegt ist, das brauchst du regelmäßig (aber nicht zwingend immer). Es ist der Kern deiner Sexualtiät. Ohne das fehlt dir wirklich auf Dauer etwas. Eine typische Hauptströmung wäre "klassischer Vaginalverkehr mit einer gegengeschlechtlichen Person ähnlichen Alters". Und dann gibt es noch deine Nebenströmungen. Die sexuellen Varianten bei denen du sagst "Ach ja, ist schon hin und wieder mal geil, brauche ich aber nicht zwingend, sondern kann ich auch auf Dauer drauf verzichten." Wobei es durchaus sein kann, dass mit einem passenden Partner eine Nebenströmung sehr stark aktiviert werden kann. Das heißt: Wir alle haben eine Kernsexualität und wir alle haben Dinge, die wir hin und wieder mal heiß finden. Oder auch häufiger heiß finden, aber nicht zwingend brauchen. Und diese Dinge müssen nicht kombinierbar sein. Diese Dinge können auch völlig widersprüchlich sein (Ein schönes Beispiel wäre eine heterosexuelle Hauptströmung und eine homosexuelle Nebenströmung. Wenn ich nicht auf Dreier stehe, dann kann ich einfach nicht beides gleichzeitig haben. Und ein einzelner Mensch kann diese unterschiedlichen Wünsche auch nicht abdecken.) ---- Kommen wir zurück zu deinem Mann. Offenbar hat dein Mann eine Sexualität, die erstmal zu dir und deinen Vorlieben passt. Ich lese zumindest, dass ihr beide bisher sexuell miteinander zufrieden wart. Und offenbar hat dein Mann auch nebenbei eine Strömung, die in Richtung Grannys geht. Das macht ihn auch an. Nochmal zurück zur Entwicklung der Love Maps: Das ist schon sein gesamtes Leben so und er hat sich das nicht aktiv ausgesucht. Pädophile suchen sich auch nicht aus, dass sie sexuell von Kindern erregt werden. Du hast dir nicht aktiv ausgesucht auf Männer zu stehen. Du hast also einen Mann, der grundsätzlich auf dich steht. Mit dir sexuell Kompatibel ist. Offenbar passt seine Hauptströmung ("Brauche ich unbedingt") du dem, was du verkörperst. Sonst hättet ihr nicht das Sexleben, was ihr bisher hattet. Soweit alles prima. Und nebenbei hat er eine Nebenströmung, und steht eben noch auf andere Dinge. Was ganz normal ist und was JEDER Mensch hat. Nun ist das eine Nebenströmung, die du nicht erfüllen kannst. Das musst du aber auch gar nicht. Denn es ist eben genau das. Eine Nebenströmung. Ein "schon heiß, aber muss ich nicht zwingend haben". Zusätzlich dazu wünscht sich auch nicht jeder Mensch jede Fantasie in die Tat umzusetzen. Ein typisches Beispiel dafür ist bei Frauen die Vergewaltigungsfantasie, die extrem verbreitet ist. Ja, reale Vergewaltigungen sind schlimm. Trotzdem ist das Gefühl, dass ein (natürlich toller gutaussehender) Mann dich so sehr begehrt, dass er bestimmend über die Frau herfällt für viele Frauen erregend. Heißt aber nicht, dass sie jemals eine Vergewaltigung erleben möchten. Vielleicht hast du ja auch schon mal beim Masturbieren an einen anderen Mann gedacht als an deinen Partner? Hieß das für dich, dass du den Mann dann angerufen hast und wirklich realen Sex mit ihm wolltest? Vermutlich nicht. Es gibt einen Unterschied zwischen Fantasie und Realität. Und den kennen die meisten Menschen ganz genau. In sofern: Atme mal ganz tief durch. Offenbar fehlt dir einfach viel Erfahrung im Umgang mit sexuellen Fantasien. Nicht jede Fantasie will ausgelebt werden. Nur weil etwas attraktiv ist, heißt das nicht, dass du nicht mehr attraktiv bist. Er findet dich offenbar begehrenswert. Das hat er dir schon viele Jahre gezeigt und offenbar hast du daran bisher nicht gezweifelt. Du machst in deinem Kopf daraus gerade ein großes Problem, was neu aufgetaucht ist. Die Realität ist aber eine andere: Dein Mann hat diese Fantasien seit du ihn kennst. Sie haben bisher in eurer Beziehung keine Probleme verursacht. Was jetzt gerade Probleme verursacht ist DEIN Umgang damit. Aber der Faktor war immer schon da und bisher hast du mit ihm problemlos gelebt. Du möchtest nicht, dass er etwas unterdrücken muss. Und verbietest ihm gleichzeitig diese Fantasien zu haben, die nunmal da sind. Merkst du, dass das nicht logisch ist? Hast du schon einmal darüber nachgedacht mit deinem Mann zu reden und ihn zu fragen, ob ihm die Pornos reichen oder ob er sowas gerne mal umsetzen würde? Vielleicht würde dich das beruhigen? Die Faktenlage ist doch wie folgt: 1. Er findet dich begehrenswert. Das zeigt er dir seit vielen Jahren. 2. Er hat dieses Verlangen bisher nicht unterdrückt. Er hat es mit Pornos ausgelebt. Dass er es unterdrücken muss, indem er keine Pornos mehr schauen darf, dafür hast du vor kurzem gesorgt. 3. Wenn du mit ihm alt wirst, dann wird er diese Fantasie irgendwann zwangsläufig umsetzen. Mit dir. Der Frau, die er liebt. Atme tief durch. Jeder von uns hat Fantasien, die er seinem Partner nicht erzählt. Oder sich selbst gar nicht eingestehen kann / will. Du auch. Ganz bestimmt. Und das ist vollkommen okay :) Was dir gerade fehlt ist der souveräne Umgang damit. Offenbar hast du es noch nicht erlebt, dass dich jemand mit Fantasien konfrontiert, die du nicht erfüllen kannst oder willst. Aber die gehören dazu. Die gibts in jeder Beziehung. Jemandem Fantasien oder Pornos verbieten zu wollen, das ist jedoch der falsche Weg. Das funktioniert nicht. Und es löst nicht das Problem. Wie gesagt - wir suchen uns unsere Fantasien nicht aus und können sie auch nicht einem Partner zuliebe vergessen oder ausradieren. Sonst hätten wirs auch schon lange geschafft Homosexualität zu "heilen".
  23. 25 Punkte
    Schönes Thema, geistert gerne mal durch meine eigenen inneren Monologe - so als weiblicher Bindungsphobiker. Da wirst du ja zum Alien. Männer, die sich nicht binden wollen, sind schon "sonderlich" aber Frauen?! Ich könnte auch Antennen auf´m Kopp haben. Mein Fazit ist: Das Problem ist nicht das Konzept der monogamen Beziehung, sondern die grundliegende und oft krasse Bedürftigkeit in Sachen Bindung, sei das emotional oder auch schlicht gesellschaftlich geprägt, welche die deutliche Mehrheit der Leute mit sich herumschleppt. Da fehlt einfach gefühlt Zeit und Geduld um wirklich zu selektieren, um wirklich nur mit einem tatsächlich passenden Partner eine Beziehung einzugehen. Plus: der durchschnittliche Mensch ist so reflektiert wie ein Stück Toast. Um halbwegs zu wissen, was zu mir passt, muss ich mich selbst aber kennen und dazu muss ich reflektiert sein. Das Ergebnis ist das größte Lottospiel der Welt. Man gucken ob´s hält und wenn ja wie lange. Der gesellschaftliche Druck macht den Rest. Man muss ja zusammen sein, wenn man vögeln will... also kommt man zusammen, zügig, damit man vögeln kann und außerdem fragt sonst die Mutti dauernd so lästig ob man denn IMMERNOCH Single ist. Das ergänzt sich ab einem gewissen Alter dann um das Stichwort "Enkelkinder". Ehe und Kinder sind immernoch ein Statussymbol in unsrer Gesellschaft. Da wird der unverheiratete Rebell der anfangs noch cool war ganz fix zum Sozialversager stilisiert... kann ja was nicht stimmen, wenn "keine/r bei dem/der bleibt auf Dauer". Reihenhaus, Kinder und Kombi sind noch immer ein Statuskonzept, das Leute mehr oder weniger bewusst aber mit nem Haufen Nachdruck anstreben. Da fragt sich nicht "wer passt zu mir" sondern "wer passt ins Reihenhaus". Führt alles in Kombination dazu, dass die wenigsten Menschen tatsächlich je an einen Partner geraten, der zu ihnen passt. Die Chancen, dass einer, der es nicht tut, einfach schneller zur Hand ist, ist zu groß. Und dann wird eben an der Beziehung "gearbeitet". Jahrelang. Der Unterschied zu unseren Großeltern ist sicherlich allem voran der, dass man sich immer schneller trennt resp. scheiden lässt. Die Großeltern habens einfach ausgesessen, in der Generation meiner Eltern waren dann schon so einige Scheidungen und Trennungen zu beobachten, meine Generation ist die Generation "Alleinerziehend" und es wird mehr und mehr. Die Beziehungslaufzeiten werden immer kürzer, weil der gesellschaftliche Druck nachlässt. Zu Zeiten meiner Eltern hast du dir gut überlegen müssen, mit wem du dich öffentlich Händchenhaltens zeigst. Ich musste mir solche Gedanken nicht mehr machen, solang es nicht zu viele unterschiedliche in zu kurzer Zeit waren, sonst wär ich ja ne Schlampe. Man kennt das. Heute ist es total normal, wenn der Filius jede Woche ne andere "Freundin" mit nach Hause bringt. Gesellschaftlicher Druck in der Mitte der Gesellschaft nahe Null. Plus totales Chaos was denn nun "zeitgemäß" ist dank Terrorfeminismus und Co. Und dann treffen ab und an, selten, mal zwei aufeinander, die tatsächlich zueinander passen, wie vielleicht auch botte und seine Exfrau und alles staunt mit offenem Mund, warum die so glücklich sind und sie selbst nicht. Dabei ist es nur ein Selektionsproblem in meinen Augen.
  24. 24 Punkte
    Da möchte ich auch noch meinen Mist zu abgeben, ohne jetzt alle Seiten gelesen zu haben. Erstmal gibt es ein allgemeines "Beziehungsmodell". D.h. stillschweigend werden mit dem Wort "Beziehung" ein paar Sachen impliziert. Im Bett zusammen mit dem Kumpel pennen gehört nicht dazu. Und das weiss auch das Mädel. 100%ig. Bedeutet nicht, dass man das nicht so machen kann. Offene Beziehung. Teiloffene Beziehung. Kuscheln OK. Sex im Urlaub OK. Alles kein Thema. Aber ohne zu reden gibt es einfach ein paar Rahmenbedingungen und alles andere kommt "überraschend". Nun hat man zwei Gruppen von Mädels: 1. Mit den einen hat man das nie. 2. Mit den anderen andauernd. Das ist auch so ein Klassiker, dass es präsentiert wird und gleich dazu gesagt wird, dass bla bla und man müsse bla bla. Ich habe da über die Jahre für mich einen ganz einfachen Weg gefunden: a) Affäre Cool. Freut mich für Dich. Ich sehe das auch locker. Viel Spaß. Kommt einem entgegen, weil man sowieso keinen monogamen Rahmen hat. Und man wird merken, dass mit der Zeit immer absurdere Sachen kommen und das Mädel hier immer wieder testet. Irgendwie brauchen das einige Mädels. b) Beziehungen Da ist jetzt für mich eine Sache wichtig: Manche Mädels mögen das brauchen. Ich nicht. Mir nimmt es Lebensqualität. Habe ich null bock drauf. Ich gehe daher nur noch in LTRs mit Mädels aus der ersten Gruppe. Und dazu gibt es ein ganz einfaches Vorgehen: 6-12 Monate "Kennenlernphase". Nicht sofort in LTR rennen. In der Phase merkt man schon, ob das Mädel Potential hat, einem Bullshit ins Leben zu ziehen. Kommt Bullshit, sofort nach a) verfahren und disqualifizieren für eine LTR. Schön locker, entspannt. Nicht aufregen. Das ist nur in LTRs ein Problem. Ich würde das Ding daher an der Stelle schmeissen. Weil a) unterschiedliche Vorstellungen einer Beziehung. Und b) unterschiedliche Vorstellungen in der Kommunikation. Gibt genug Mädels, die sofort wissen, dass das heikel wird und da erstmal fragen und ggf. dann auch ihr Verhalten ändern. Bei viel harmloseren Sachen. Mädel das bei 2 Monaten LTR so auf Konfrontation geht mit "musst du mit leben". Nö. Muss ich nicht. Hat für mich auch keine Perspektive. Wenn es so früh schon so läuft, habe ich ne Vorstellung, wie es in 3-5 Jahren ggf. mit mehr Sicherheit und ohne Schmetterlinge läuft. Und da habe ich keinen Bock drauf. Ist nicht so, dass ich das nicht auch schon probiert habe. War nur keine gute Zeit.
  25. 24 Punkte
    Wasser "Weißt du eigentlich, dass ich noch nach einem Jahr deine scheiß Haare aus meinem Teppich gezogen habe? Das hat mich mitunter richtig wütend gemacht." Ich hasse Wasser. Also tiefes....noch schlimmer trübes. Seen sind schlimm. Meer ist die Hölle. Weiß noch wie ich am Strand stehe. 100 m draußen springen 2 bis 3 Meter lange Fische zwei bis drei Körperlängen aus dem Wasser. Ihre Größe lässt sich auf die Entfernung anhand ihrer Platscher erahnen. Meine Begleitung zieht derweil ihr Top und Bh aus, Trinkt n Schluck roten Spanier und lässt auch die Hotpants in den Sand fallen. "Kommst du mit?" "Vergiss es." "Das sind nur Fische." "Die flüchten vor irgendwas. Was auch immer so großen Fischen so eine Angst macht...ich will es nicht wissen." "Feigling." Sie nimmt einen weiteren Schluck, streift mit prüfendem Blick kurz Sand von ihrem Nippel und hoppst zu den Wellen. "Du Stirbst man!" rufe ich "jaja" lacht sie. "Ich lass dich verrecken!" "Ich dich auch.... Schisser :D". 25 Angstschweißnasse Minuten planscht die da in den mondbeschienen Wellen. Fick dich. Da hilft auch nicht gut aussehen beim aus dem Wasser kommen. Naja ein bisschen. Paar Jahre her. Weiß ich immer noch. Und jetzt noch schlimmer. Hochseeinsel. Klippen. Mitternacht. Ich gerate immer an diese abgefuckten Wassermenschen. Diesmal ne Ausgabe kleiner. Exfreundin. Sind zusammen in den Urlaub gefahren. Ich musste raus. Sie hatte schon einen Plan. Also sind wir los und waren 3 Wochen später hier. "Weißt du noch, unsere erste Vollmondnacht?" fragt sie. Klar. War großartig. Rollenspiel ala Wolf frisst Frau. Wenn man Frauen in den Nacken beißt, da wo kaum noch Muskel, sondern mehr Haut und Schädel sind, dann kribbelt ihr Hintern. Sie bekommen Gänsehaut überall. Wenn man sie Ballert und so verbiegt dass man ihnen in die Kehle beißen kann, dann erstarren sie und wimmern und verdrehen die Augen wenn sie kommen. War eine gute Nacht. Das sieht alles sehr gut aus im Mondlicht, wenn sich diese feinen Härchen an den Flanken, am Rücken und Arsch aufstellen. Runde gänsehautige Backen im Mondlicht. Mit Zahnabdrücken drauf. Muss man mal gesehen haben. Tjo. Da steht also die Frau die mein Leben wohl mit am meisten geprägt hat. Dabei waren wir nur knappe zwei Jahre gemeinsam unterwegs...davon allenfalls n dreiviertel Jahr "zusammen". Sie leugnet letzteres bis heute. Hat mich in das Fickertum eingeführt. So die Basics verraten. Gemeinsam mit mir echten Mist gebaut. Gute Zeit gehabt. Intensiv. Mussten wa beide was dran verdauen. Wegen ihr habe ich angefangen Frauen zu sammeln.Bis Finya kam und zeitweise für Ruhe gesorgt hat. Jedenfalls haben wir uns immer wieder getroffen. Zu den unmöglichsten Zeitpunkten. War immer gut. Da steht sie nun die kleine Amazone und guckt aufs Wasser. Bekommt diesen verklärten Blick der Wassermenschen. Werde ich nie verstehen. "Ich gehe schwimmen" sagt sie leise. Sie weiß, dass ich selbiges nicht tun werde. Sie fragt auch nicht. Bleiche Haut. Sommersprossen. Sie ist so ziemlich die sportlichste Frau die ich kenne. Sie steht Nackt unterm Mond auf dem Felsen kurz vorm Wasser. "Und? Nice oder?" sie macht dieses "mh mh mh" mit der Hüfte, wechselt vom rechten auf das Linke bein, die seitlichen Bauchmuskeln zucken, Linie in der Mitte, Oberschenkel mit definierten Ansätzen. kleiner Busch. Wir haben auf der Straße geschlafen. "Joah....schon." sie kichert. Steigt langsam ins Wasser. Blasen steigen auf. Das Wasser fängt an zu leuchten. Überall um sie herum. Sie streichelt mit den Händen im blauen Lichtschimmer, zieht dabei Schlieren in drei Dimensionen hinter sich her. Ich gucke auf die Flasche Almdudler...darin ca 40 Gramm Gras, eingelegt in Wodka. (Hab ich nicht, die lag im Zelt, aber wäre so lustig gewesen vong Sorytelling her). Ich bin jedenfalls ziemlich geflashed. "Ooooooooh.... Dinoflagellaten!" flötet sie. Sie erklärt mir wie es funktioniert während sie sich in den leuchtenden Wellen badet. Ich vergesse die Hälfte. Gucke einfach einer nackten Frau beim Baden zu. Eine Nymphe...das ist sie. Verdammte Wassermenschen. Sind nicht gut für mich. Haarig und schlecht gelaunt stehe ich auf dem Felsen. Der Wind spielt um meine Hoden. Kühlt den Sonnnbrand zwischen den Schulterblättern. "Ich gehöre in den Wald" denk ich mir. "Oder auf einen scheiß Berg" Denk ich mir. "Mit Nebel." motz ich. "Und Regen". Das ist doch alles Scheiße. Wie kann man es nur so verkacken. Ist doch zum heulen. "Du musst loslassen!" ruft sie mir aus den Wellen zu. "Scheiß auf Kontrolle, lass die Wellen übernehmen" sie liegt auf dem Rücken, guckt in die Sterne. Genießt das Jetzt Ab und zu guckt eine kleine Brust aus dem Wasser. "Scheiße... die leuchtet echt" denk ich mir. So vergeht die Zeit. Hier, eins mit der Natur und in ihrem Element. Dort, ein emotionaler Fels. Kleine Menschen kühlen schnell aus. Sie war bestimmt eine Stunde drin. Sie kommt aus dem Wasser. Gänsehaut. am ganzen Körper. Wassertropfen überall. Silberne Haut vor schwarzem Grund. Wenn eine Welle leise hinter ihr bricht schimmert die Gischt blau. Ein kleiner trainierter Körper. Was ein Anblick. So vertraut nach all den Jahren. Sie kommt auf mich zu getappt. "W....Wärme" Sie ist eiskalt, obwohl das Wasser fast Badewannentemperatur hat. Ich gebe ihr meinen Hoody, wir haben kein Handtuch dabei. Sie legt ihn sich um die Schultern und drückt ihren kalten Wasserkörper in meine haarige Vorderseite. "Schande!" "Das musst du machen!" "Ja...aber man muss dabei fluchen...:FUCK!!!" "chihihihi" kleine kalte Hände klammer sich um meinen Hoden. "Ooooh...so schön warm!" Todeseisgriffel der Untiefe am Gemächt treibt einem die Tränen in die Augen...schnell weg drücken. Tjo...da steht man nu und hat so ziemlich die geilste Aussicht die man haben kann, während einem der Sack gekrault wird. Und was fühlt man da? Eine wahnsinnige Sympathie für einen Menschen der so einen immensen Einfluss auf das eigene Leben hatte und hat. Vertraut, begehrt, abgekühlt und wieder von vorn, nur alles wieder neu. Komische Sache das. Manche Leute bleiben einfach. Weil man sich mag. Egal was passiert.
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