PU_Azubi

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Über PU_Azubi

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    Nein

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  1. Meinst du das Buch: "Ihr Persönlichkeits-Portrait: Warum Sie genauso denken, lieben und sich verhalten, wie Sie es tun"? Unter "zuviel" könnte ich mir vorstellen, zu oft einen Willen durchsetzen zu wollen. Der aber gar nicht notwendig ist oftmals, da das Problem nur in meinem Kopf besteht?
  2. Eventuell baust du dir zu viel Druck auf? Betrachte es - als Zwischenschritt doch erst mal so, dass du dabei auf deinen Spaß kommen sollst. Und nicht jemand anderes.
  3. Danke für Deine Antwort! Davon habe ich leider nichts gelesen. Ich versuche es mit Meditation + Reflektion. Ich neige dazu, mich in Dinge hineinzusteigern, gerade wenn ich getriggert werde. Das merke ich momentan, wenn ich noch getriggert werde. Dann sehe ich nicht mehr die Situation, sondern nur durch den Trigger meine eigenen Emotionen und damit ein Bild der Situation, wie sie nicht ist. Plus ein allgemeines Gefühl von Misstrauen, das irgendwie eine Grundeinstellung geworden ist. Daran arbeite ich und es wird besser. Und ich habe eine lebhafte Fantasie. Außerdem war ich in solchen Situationen eigentlich ausnahmslos mit viel Alkohol und sonstigen Sachen unterwegs. In vielen Situationen davon wurde mein Gerechtigkeitsgefühl getriggert(kein gesundes, sondern ein übertriebenes a là ich muss Leute retten z.B.) und die oben genannten Eigenschaften haben dann ihr übriges getan. Das ist so meine bisherige Reflektion. Macht das Sinn @Herzdame? Emotional gehts mir mit der Erklärung schon viel besser. Sie macht für mich auch Sinn, da ich, seit ich vor ein paar Monaten angefangen habe mit der Entwicklung, kaum noch in solche Situationen gekommen bin. Durch weniger Konsum und auch weniger starke Trigger. Die Angst, einfach machtlos solchen Situationen gegenüber zu stehen(als etwas, das ich nicht steuern kann, wie z.B. Paranoia), ist durch die Erklärung besser geworden.
  4. Hey, in den letzten Wochen war ich leider nicht sehr aktiv/bewusst in meinem Prozess. Habe Aktivitäten vernachlässigt wie Keyboard lernen/Sport machen. Andererseits habe ich anscheinend mal eine Pause von den Anstrengungen der Persönlichkeitsentwicklung gebraucht und jetzt habe ich wieder genug Energie, um mich mir selbst zu widmen und Sachen zu machen, die mir aktiv gut tun(Und ncht nur zocken z.B.). Momentaner Punkt: Situationen, in denen ich, gerade in den letzten drei, vier Jahren Filme geschoben habe. Meistens in Verbindung mit viel Alkohol un wenig Schlaf. Das waren dann Situationen, in denen ich nicht mehr klar gesehen habe, sondern wie in einem Film meine eigene Story verfolgt habe. Einerseits muss ich mir das verzeihen/erklären und andererseits mich davon lösen/aufarbeiten, wie es dazu gekommen ist. Irgendwie hingen diese Situationen zusammen mit Misstrauen meiner gesamten Umgebung gegenüber. Sie haben entweder das Misstrauen verursacht oder gefördert...den Zusammenhang erkenne ich noch nicht genau. Vielleicht hast du, @Herzdame, Input dazu? Würde mich freuen. LG PU_A
  5. Für dich ist also "tschechisch" gleichzusetzen mit "Analverkehr beim ersten Mal"?
  6. PU_Azubi

    Der User über mir

    mag Kätzchen
  7. PU_Azubi

    Perlen des Forums

    Also manche Freezes sind einfach zu krass.
  8. PU_Azubi

    Der User über mir

    lernt seit 9 Jahren die richtigen Knöpfe zu drücken
  9. Hey, momentan ist meine Baustelle - neben anderen - , positive Dinge anzunehmen. Hauptsächlich Komplimente und Leistungen. Bisher habe ich sie entweder abgeblockt und kleingeredet oder mich dafür übertrieben gefeiert. Da das Thema relativ neu ist - seit gestern - habe ich auch noch keine Lösung dafür gefunden. Ich versuche es mit Meditation und wie ich mich dabei fühle, wenn ich so etwas erfahre oder mir jemand etwas positives sagt. Bisher hat das immer geholfen, mal schaun. Andere Themen, die Aufarbeitung von einigen Erfahrungen, habe ich in den letzten Wochen abgeschlossen oder bin weiter gekommen. Ich merke, dass ich stabiler werde. Ich schlage nach oben und nach unten nicht mehr so weit aus, wenn es um den Selbstwert geht und damit immer einhergehend meine Stimmung und mein Verhalten meiner Umwelt gegenüber. Ab und an kann ich auch schon trennen zwischen "wie geht es mir" und "wie verhalte ich mich/sehe ich andere Menschen". A lot more to do, aber ich erkenne Fortschritte und bekomme das auch so bestätigt. Bis bald, ich bleibe dran, LG PU_A P.S.: Achja, eine wichtige Baustelle für die nächste Zeit ist auch noch zum einen mir helfen lassen(und das ist schon so etwas Banales wie einen Verkäufer fragen) und zum anderen auf andere Menschen eingehen, wenn sie etwas erzählen/sagen, während ich etwas mehr auf mich fokussiert bin. Den Blick mehr nach außen richten.
  10. Konnte sie sich kein Hostel leisten?
  11. Bin ich voll bei dir. Nur dauert es eventuell, die Ursachen ausfindig zu machen und zu bekämpfen. Und solange die Ursachen bestehen, ist es sinnvoll, etwas gegen das Problem zu tun. Was meinst du mit "wieder"?
  12. Man ey... Ne, der Vergleich hinkt nicht. Ich geh halt davon aus, dass Frauen schutzbedürftiger sind(nachts, auf Parkplätzen). Ich stimm dir zu, das müsste man erstmal überprüfen. Oder man ändert es ab: von 17-7 Uhr früh bitte für Frauen freilassen. Ich finde eher, dass der Begriff von Gleichstellung hinkt, wenn man alle Unterschiede gleichmacht. Dein Argument mit demm schutzbedürftigen Mann erscheint mir nicht so sinnvoll. Wieviele Frauen gibt es, die Männern körperlich unterlegen sind? Und wieviele Männer gibt es, die Frauen unterlegen sind? Logisch hast du Recht, der Praxis widerspricht dein Argument trotzdem. Wenn es x-mal so viele Frauen gibt im Vergleich zu Männern, die die Bedingungen erfüllen(unterstellen wir mal, dass wir das oben positiv überprüft haben), sollte man dann den wenigen Männern gleich viel Raum geben wie den vielen Frauen? Und wie siehts mit anderen, noch weniger vertretenen Menschen aus? So funktioniert Politik/Gesellschaft leider nicht, wir leben nicht in einem Ideal. Zweitens: Nur, weil einer Gruppe von Menschen damit nicht geholfen wäre, aber auch nicht geschadet, sollte man es nicht machen, obwohl eine sehr viel größere Gruppe davon profitieren würde? Das macht doch keinen Sinn. Oder?
  13. So muss man gleichberechtigt ja auch nicht interpretieren. Mann kann es auch so interpretieren, dass jeder die gleiche Berechtigung auf Schutz(oder Unversehrtheit) hat. Und dafür müssen nicht für jeden die gleichen Maßnahmen hinreichend sein. Jemand, der keine Zahnspange braucht, hat nicht das Recht, eine Zahnspange bezahlt zu bekommen. Und trotzdem ist er gleichberechtigt mit jemandem, der eine braucht und bezahlt bekommt.
  14. Geht ja trotzdem um die Relation. Jede Frau, die ich kenne, kann einige Geschichten von (tatsächlichen, nicht nur " ") Belästigungen erzählen.
  15. Es geht weiter. Irgendwie habe ich da einen Prozess angestoßen, der teilweise von selbst jetzt läuft. Super cool Was momentan konkret passiert, ist, dass ich sehr viele Situationen neu bewerte. Bei vielen Situationen, in die ich zur Zeit komme, sehe ich erst kurz, wie ich sie bisher gesehen habe, bewertet habe und mich dabei gefühlt habe. Dann wird mir bewusst, dass das an der Realität vorbeigeht, und ich sehe (besser), wie die Situation tatsächlich ist. Noch nicht immer perfekt, und bestimmt gibt es noch viele Situationen, in denen ich noch nicht so klar sehe, aber es wandelt sich in immer mehr Kontexten. Vor allem soziale Situationen. Aber auch oftmals einfach meine eigenen Gedanken zu Kontexten. Ganz einfach ist es nicht. Es stauen sich immer wieder, ich denke mal, durch die Verarbeitung der alten Gefühle/Gedanken, negative Emotionen an. Die muss ich dann für mich, oder aber auch(auch eine neue Erkenntnis) durch die Hilfe von anderen, immer wieder rauslassen. Es lohnt sich aber immer mehr, und das ist eine Anstrengung, die ich liebend gerne auf mich nehme. Zudem merke ich schon in einigen Situationen, dass ich intuitiv, ohne darüber nachdenken zu müssen, gesund und wie ich selbst - ohne die alten Kompensationsmuster - handle. Das freut mich auch sehr. Ich bemerke ganz neue Sichtweisen und Emotionen, die ich so noch nie erlebt habe. Ein Beispiel(wir sind ja in einem PU-Forum^^): Schon etwas länger geht es für mich bei Sexualität(hauptsächlich war das im Vorfeld so) nicht mehr um irgendwelche unbewusst ablaufenden Manipulations-/Machtspielchen, sondern wirklich um meine Emotionen. Ich freue mich über den Anblick einer attraktiven Frau und finde sie heiß. Davor war das nicht so, sondern mir ging es eher um die Kontrolle. Schade, aber schön, dass ich das jetzt so erleben kann. I keep going. LG PU_A