GeilerHase123

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  1. GeilerHase123

    LTR Drama

    Es ist auf einer Seite gut, dass du reflektiert bist und nicht die "meine Ex ist Borderliner/Narzisstin und ich bin ein armes Opfer und bemitleidet mich"-Schiene fährst. Du siehst deinen Anteil in der Beziehung, was sehr gut ist und dich nur weiterentwickeln lassen kann 👍. Auch deine Loyalität trotz ihres Dramas möchte ich positiv betonen. Das sind gute Eigenschaften. Jedoch müsste auf anderer Seite deine Freundin bereit sein, an sich zu arbeiten. Davon sieht man in deinen Beitrag wenig. Stattdessen gibt sie dir die Schuld und greift auf Manipulation zurück. Das befeuert wieder deine Unsicherheit und dein Selbstwert sinkt. Ich habe mich früher z.T. auch so theatralisch verhalten wie sie. Dahinter steckte die Angst vor Ablehnung und das Bedürfnis, wichtig für jemanden zu sein. Der Partner ist dann kein Partner, sondern eine Ersatzelternfigur. Was ich sagen möchte, du bist nicht dafür verantwortlich, dass sie sich ändert. Du kannst nur Grenzen setzen und deine Bedürfnisse sachlich mitteilen. Vielleicht kannst du ihr negatives Verhalten ignorieren und sie loben, wenn sie sich positiv verhält. Sie müsste sich aber selber ändern! Dazu bedarf es evtl. einen Therapeuten, der sie behandelt. Der hätte die Werkzeuge. Den kannst du aber nicht spielen. Eine zusätzliche Möglichkeit wäre ein Paartherapeut. Tendenziell würde ich mich an deiner Stelle eher auf dich selbst konzentrieren. Was sind meine Stärken? Was möchte ich? Wie sollen die nächsten Jahre für mich aussehnen? Wie sieht eine gute Beziehung für mich aus? Welche Ziele außerhalb der Beziehung habe ich? Was sind meine Interessen und Hobbys? Wie kann ich gut Zeit alleine verbringen? Wie sieht es in meinem social circle aus? Was kann ich machen, um meine Unsicherheit zu besiegen? Hinter der Beschädigung mit dem Partner kann manchmal auch die Strategie liegen, dass man sich nicht mit seinen eignen Problemen beschäftigen will. Aus diesen Fragen ergeben sich ein gesundes Grundgerüst. Und 30 ist als Mann kein hohes Alter. Frauen stehen sogar eher auf Männer, die im Leben stehen. Viele Männer erfinden sich in den 30ern neu und beginnen ein neues Leben. Ich glaube, du bist ein wenig zu hart zu dir selber und siehst dein Potenzial nicht. Du bist schon sehr reflektiert, siehst deine Schwächen und scheinst loyal zu sein, was dich als Partner für eine gesunde Partnerin qualifiziert. Es gibt genug Frauen, die attraktiv und gebildet sind, aber kein ständiges Drama brauchen. Dazu gibt es vieles hier im Forum, wie man von einem Mangelbewusstsein ("Es gibt nur die eine") wegkommt. Eine Oneitis ist immer schmerzhaft. Du würdest sicherlich eine Frau finden, wenn du es willst! Die Glaubenssätze "Ich bin nicht gut genug für eine Frau" und "Ich bin nicht normal bzw. liebenswert" scheinen bei dir vorhanden zu sein. Vielleicht hast du diesen Glauben auch in anderen Bereichen in deinem Leben. Daran würde ich an deiner Stelle arbeiten und mir bewusst machen, was an mir liebenswert ist. Deine Reflexionsfähigkeit und deine Loyalität wären z.B. Stärken. Vielleicht kennst du das aus deiner Kindheit, dass du es allen Recht machen musstest und die Schuld bei dir suchen musst. Wenn du hier etwas vermutest, könnte hier auch ein Therapeut helfen. Bei dem könntest du auch neues Verhalten lernen, falls überhaupt notwendig. Generell solltest du nicht alle Fehler bei dir suchen. Das Thema Selbstliebe, Framing und Führen wären sicherlich gute Anlaufstellen.
  2. GeilerHase123

    LTR Drama

    Das klingt ungesund. Als jemand, der selbst ein Drama King war, erkenne ich mich in ihr wieder. Euere Beziehung ähnelt eher einer Eltern-Kind-Beziehung als einer Erwachsenbeziehung. Sie stellt absolute Forderungen, will deine ungeteilte Aufmerksamkeit und sieht alle Fehler bei dir. Das ist kein „normales“ Drama, sondern hat schon manipulative Züge. Vor allem ist sie 29 und keine 16 mehr. Es klingt sogar so, als könnte eine Therapie ihr nicht schaden. Ich glaube zu erkennen, dass du jemand bist, der versucht, ihr alles Recht zu machen. Es ist nicht deine Schuld, dass sie sich so verhält. Aber im Inneren bist du (zurecht) wütend und versucht über passiv-aggressives Verhalten die Kontrolle zu behalten. Was hält dich in der Beziehung? Es ist noch wirklich Liebe oder eher Abhängigkeit und Verlustangst? Weil sie dich am Anfnag idealisiert hat und du diese Zeit zurück haben möchtest?
  3. Es gibt Männer, die mit 1,45 Erfolg bei Frauen haben: Wie @Herzdame schrieb, hinter solchen Rationalisierungen steckt meist ein Gewinn, der das Selbstwertgefühl regulieren soll. Meistens sind Dinge wie Größe, Geld, usw. Nebenschauplätze, um sein Scham und seine Angst vor Ablehnung nicht spüren zu müssen. Ich kenne das selber. Bei mir ging das in eine richtige Selbstabwertung. Es gibt auch Menschen, die das externalisieren im Sinne von „Alle Frauen sind geldgierige Schl**pen“, etc.. Natürlich gibt es Frauen, die Männer wegen ihrer Größe oder ihres Status ablehnen. Aber was will man mit so einer Frau? Das hat mit dir nichts zu tun. Vielelicht kannst du auch mal in das Thema Bindungangst schauen.
  4. Wie sich alle fragen, was er macht. 🤣 Vielleicht seine Marketing-Strategie...So kann man auch Frauen verführen, indem man sich ganz mysteriös gibt.
  5. Es gibt keine Kausalität zwischen Unzufriedenheit und psychischer Störung. Natürlich mag es Nachteile geben, aber es gibt auch viele „gesunde“ Menschen, die unzufrieden sind. Einige Störungen haben sogar Vorteile. Viele bekannte Künstler hatten psychische Störungen. Einige Persönlichkeitsstörungen haben eine anziehende Wirkung auf andere. Das gilt ja für körperliche Störungen genau so. Ein Asthmatiker mag vielleicht Einschränkungen haben und trotzdem leben die meisten normal und einige betreiben sogar Hochleistungssport. Gerade therapierte und reflektierte psychisch Gestörte können ein normales und sogar glückliches Leben führen. Zufriedenheit in sozialen Beziehungen heißt nicht zwingend monogame Ehe, Kinder und Haus mit Lattenzaun. Wenn jemand z.B. mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung Probleme in einer längeren monogamen Beziehungen hat, kann diese Person trotzdem ein guten Freundeskreis haben und lockere Beziehungen haben und glücklich damit sein. Wie viele „gesunde“ Menschen leben nach den gesellschaftlichen Normen (Ehe, Familie) und werden damit unglücklich. Viele verstecken das nur sehr gut und projektieren ihr Unglück auf andere. Deshalb werden andere Beziehungsmodelle auch so stigmatisiert und sie lästern über andere, die keine Ehe und Familie haben wollen. Ich persönlich bin auch psychisch auffällig und habe dennoch zufriedene Momente und ein soziales Umfeld.
  6. Wilhelm Reichs These, dass Orgasmen zur Prophylaxe von Neurosen dienen solle, ist ziemlich außergewöhnlich. Selbst Freud ist gegen ihn ein Anfänger. Wobei er die Ich-Psychologie und die Gestalttherapie beeinflusst hat. Laut seiner Tochter, die selbst Psychiaterin ist, soll Reich ein Opfer von sexuellem Missbrauch gewesen sein und unter einer bipolaren Störung gelitten haben (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Reich). Daher sollte man nicht alles auf die Goldwage legen. Wobei natürlich durch die gesellschaftliche Ordnung und der kulturelle Umgang mit Sexualität die Psyche des Menschen stark beeinflusst wird. Eifersucht wird von einigen mit dem Privateigentum verglichen - ist aber eine stark marxistische Sichtweise. Freud hielt die Eifersucht für normal, auch wenn Projektionen und Wahnvorstellungen bei extremer Eifersucht mitspielen. Systemische Ansätze denken, dass die Beziehung relevanter ist als die genetische Disposition und Umwelteinflüsse eines Menschen. Wenn wir uns Evolutionspsychologisch der Sache annähern wollen, kann man argumentieren, dass die Bonobo-Affen einen sehr offenen Umgang mit Sex haben (Gruppensex, keine Eifersucht, Sex als Konfliktlösung). Mir ist der Lebensstil der Bonobos auch lieber als unser heutiger Lebensstil. Es gibt auch Kulturen, in denen es keine Monogamie, Eifersucht,, etc gibt .Jedoch neigen die Schimpansen wiederum zur Gewalt und zur Eifersucht. Also alles am Ende Spekulation. Ich denke aber, dass Kriege eher aus Machtstreben betrieben als auch Frustration sexueller Bedürfnisse. Die Schimpansen führen auch Kriege. Nach John Bowlby (Begründer der Bindungstheorie) ist der Mensch von Natur aus gewalttätig. Freud redet sogar vom Todestrieb (wobei dies sehr umstritten ist). Man könnte das jetzt noch politikwissenschaftlich und soziologisch diskutieren (Power transition theory, funktionalistisch, etc).
  7. Kenne ich auch. Es hat mir geholfen, mich von externer Anerkennung zu lösen und mich selbst zu bestätigen. Auch Konzepte wie Frame, Führen, Humor, Offenheit und die Vermeidung von Oneitis haben mir geholfen. Ich bin auch nicht mehr so stark auf Frauen fokussiert, sondern sehe das mittlerweile eher locker und kann besser mit Ablehnungen umgehen (ist psychisch mein größtes Problem). Eigentlich ironisch, weil in der Öffentlichkeit jeder denkt bei Pick-Up gehe es darum, sich auf Frauen zu fokussieren und sie manipulieren. Für mich haben viele der Techniken eher geholfen, ehrlichere Methoden zu lernen. Bin aber noch oberflächlich mit den Frauen (lockere Flirts), da ich auch keine LTR will und Inner Game/Persönlichkeitsentwicklung wichtiger sind. Auch bin ich mit einem Kumpel, der auch besser mit Frauen werden will, besser in Kontakt geraten.
  8. Es war die richtige Entscheidung. Du musst schauen, wo du bleibst. Es hätte nur viele Probleme gegeben. Traure erstmal richtig, denn der Schmerz möchte gehört werden. Spreche mit Freunden, Familie etc.. Danach kannst du an deinem Inner Game und deinem Studium weiterarbeiten. Es ist nicht deine Schuld und auch nicht unbedingt ihre. Sie wird halt von ihrem Vater manipuliert und bräuchte evtl. eine Therapie, damit sie sich von ihren Eltern ablöst.
  9. Wie du schon richtig erkannt hast, ist es ungesund, seinen Selbstwert von einer anderen Person abhängig zu machen. Die Pause wird - glaube ich - nicht so viel bringen. Das sitzt womöglich viel tiefer. Wie sieht es sonst in deinem Leben aus? Hast du einen guten social circle (soziales Umfeld), den du regelmäßig siehst? Hast du Hobbys und Interessen, denen du regelmäßig nachgehst? Wie sieht es beruflich aus? Beschäftigst du dich mit deinem Inner Game? Was sind deine Ziele (außerhalb der Beziehung)? Ich würde mich umschauen, was neben der Beziehungen noch Bestätigung geben kann. Sein eigenes Leben und eigenen Ziele sollten wichtiger sein. Du kannst auch Mediation und Achtsamkeit ausprobieren, um deine Ängstlichkeit besser zu regulieren. Hast du schon die Schatztruhe nach dem Thema Neediness durchsucht? Auch das Thema Führen, Glaubenssätze und Oneitis kann vielleicht nicht schaden. Dass sie länger braucht, um auf Nachrichten zu Antworten, kann ein Zeichen sein, dass sie mehr auf Distanz gehen möchte. Ihr solltet aber darüber offen sprechen und euch nicht gegenseitig "manipulieren". Meiner Meinung nach sollte man in einer LTR eh nicht so viel schreiben. Das führt nur zu Missverständnissen und zum Verlust deiner Attraction. Sieht euch halt 2-3 Mal in der Woche und führt euer eigenes Leben. Hattest du dies Verhalten schon vorher in Beziehungen (evtl. auch zur Mutter)? Wenn ja, würde ich mich mal mit meinem Bindungsstil und meiner Verlustangst beschäftigen. Du könntest auch einen Blick hierauf werfen ⬇️ (Das empfohlene Buch von Stefanie Stahl könnte dir auch helfen). Wenn es schlimmer werden sollte, würde evlt. sogar eine Psychotherapie helfen.
  10. Ja, für die meisten „Normalen“ reicht eine Verhaltenänderung und eine Arbeit an den Glaubenssätzen. Bei einer normalen AA hilft eine „Konfrontationstherapie“ häufig besser als eine ewige Analyse von Kindheitserinnerungen. Studien legen auch nahe, dass eine psychodynamische Therapie bei einer sozialen Angststörung wenig Erfolg bringt. Selbst Selbsthilfebücher haben besser angeschnitten. Am besten war die kognitive Verhaltenstherapie (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Social_anxiety_disorder). Bei mir hat die Aufarbeitung zwar geholfen, um mich von meiner Mutter emotional abzulösen (war eine Motivation zu wissen, dass ihre Erziehung „ungesund“ war). Aber das Problem muss dann aktiv selber gelöst werden und auch vor Beschuldigungen sollte man Halt machen. Eine ewige (Pseudo)Reflexion seiner Kindheit oder das extreme Theoretisieren/Rationalisieren kann eine Vermeidungsstrategie sein, um nichts tun zu müssen. Ich ich selber schuldig. Wobei ich selbst mein Therapeut immer wieder gesagt hat, dass ich es einfach machen soll. Und er war von der Psychodynamik überzeugt. Natürlich braucht es auch etwas Theorie, wenn man überhaupt keinen Plan hat (ich wusste z.B. nichts über Shittests), aber irgendwann muss man halt etwas machen.
  11. Das ist davon abhängig, welcher Therapieschule man folgt. Für den Psychoanalytiker bzw. Psychodynamiker sind die Ursachen sehr wichtig und stellt den Hauptteil der Therapie dar. Aber persönlich würde ich zustimmen, dass man lieber schaut, was kann man jetzt verändern.
  12. Gute Zusammenfassung der Schritte, die man gehen sollte. Gerade der Tipp mit der Beruhigungsbox klingt gut. Ich kann folgende Bücher empfehlen dazu empfehlen: Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden von Kerstin Neff Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme von Stefanie Stahl und Metta-Meditation ist auch nicht schlecht.
  13. 1. Totale Fixierung auf einer Person, die nicht erreichbar war und dies künstlich mit Manipulation verstärkte. Theatralik, Klammern und ebenfalls Manipulation als Versuch, um an ihre Aufmerksamkeit zu kommen. Endete in einem Heiß-Kalt-Spiel. War eine Art Sucht, da sie bei mir die intermittierende Verstärkung ausgelöst hatte, d.h. sie ignorierte und machte auf unerreichbar, aber dann auf einmal wieder total zugewandt. Daneben ein geringer Selbstwert und großer Pessimismus. 2. Die Ursache liegt bei mir in der Kindheit, da ich eine sehr dominante Mutter habe und sie mich unselbständig erzogen hat. Ich war so gesehen ihr Ersatzpartner. Obwohl sie mir zugewandt war, hat sie mich emotional vernachlässigt. Mein Vater war Alkoholiker und gewalttätig, verließ mich aber sehr früh. In der Schule kam Mobbing hinzu. Das Resultat war, dass ich eine abhängige und histrionische Persönlichkeitsstruktur entwickelt habe. Mein Problem ist daher, dass ich Frauen als Ersatzmutter angesehen habe und meine Kindheit wiederholen wollte, da ich unbewusst gehofft habe, die Zuneigung, die ich in der Kindheit nicht erhalten habe, durch eine andere Frau zu erhalten. In der Psychoanalyse nennt man das ödipale Fixierung. 3. Als ich das realisiert habe, kamen wegen meines Verhaltens Schuldgefühle, aber auch Hass gegen meine Mutter und die Person, auf die ich so fixiert war. Ich merkte, dass meine Angst vor Ablehnung mein größtes Problem war. 4. Ich hatte eine Psychotherapie, in der der Therapeut eine Vaterfigur "spielte", um mich emotional von meiner Mutter abzulösen. Darüber hinaus habe ich viel über Psychologie gelesen, wodurch ich vieles realisiert habe und neue Strategien erlernt habe. Auch Pick-Up (hier im Forum, aber auch YouTube) haben mir vieles deutlich gemacht. Wobei mein Erster Einstieg der YouTuber Peter Frahm war, der eigentlich gegen Pick-Up ist. Weg von dieser Hollywood-Fantasie, Betariesirung vermeiden, Führen können, eigenes Leben haben und Selbstliebe/Autonomie entwickeln. Natürlich habe ich auch konkrete Techniken gelernt wie z.B. Push-Pull, Sorytelling und das Konzept der emotional spikes. Ich arbeite gerade an meiner Persönlichkeitsentwicklung, social circle, meinem Studium (habe ich vernachlässigt) und meinen Zielen (im Bereich Bildung). Auch ein autonomes Selbstwertgefühl zu entwickeln ist wichtig. Paar Mittel, die ich dazu verwende, sind Mediation, Achtsamkeitsübungen, Glaubenssatzarbeit, Arbeit mit dem inneren Kind, Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (lohnt sich auch als Nicht-Borderliner) und generell Inner Game. Eine LTR ist für mich zweitrangig und ich versuche mehr mit Frauen locker zu flirten, ohne gleich eine Oneitis zu entwickeln. So bekomme ich mehr Gelassenheit und idealisiere keine einzelne Person so stark.
  14. Das habe ich auch so erlebt. Bei mir meinte die (vermutlich) narzisstische Person, dass die Psychologie eine reine Laberwissenschaft sei. Sie wurde mal von einer Therapeutin (von ihrer Schwester) auf ihre Egozentrik aufmerksam gemacht und sie hat mir Jahre später noch ihre Wut gegenüber dieser Therapeutin erklärt. Solche Kränkungen halten Narzissten nur schwer aus. Menschen mit Persönlichkeitsstörungen brauchen meistens eine Krise (häufig mit Depressionen und manchmal Suizidalität), damit sie aufwachen und ihre Muster erkennen. Das war bei mir auch so (dependent/histrionisch). Das mit der "Besserwisserei" habe ich auch noch, wobei mir es eher darum geht, wichtig genommen zu werden und Zuneigung zu erhalten, weniger jemanden abzuwerten. Kein Therapeut oder jemand aus meinem Umfeld hat das aber bisher beanstandet. Die narzisstische Person grüße ich übrigens auch nicht. Sie schaute mich letztes Mal auch voller Arroganz und mit der Botschaft "Ich stehe über dir und ich habe gewonnen" an. Da will man nicht grüßen 😶
  15. Man kann die Übungen nach dem Ende jedes Kapitels machen. Die jeweiligen Kapitel der 6 Säulen sind in meinen Augen nicht so lang. Ich will jetzt bald auch mit den Satzübungen anfangen und davor nochmal das jeweilige Kapitel lesen/überfliegen. Dazu noch täglich 3 (kleine) Dinge, für die ich dankbar bin.