sgt.wolverine

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  1. Die ganzen Spekulationen um die Frage, ob Rauchen jetzt schlecht fürs Game ist oder nicht, bringt doch nur unnötigen Hirnfick. Davon abgesehen, dass es dazu so viele verschiedene Einstellungen bei den Leuten gibt (zeigt ja dieser Thread hier schon), was bringt einem denn so eine Gewissheit? Das Thema passt eigentlich in den Bereich Innergame. Es muss doch erst einmal jeder für sich selbst entscheiden, ob er rauchen will oder nicht. Die Nachteile vom Rauchen sind ja hinlänglich bekannt. Ich war selbst jahrelang Raucher, habe aber ganz aus eigener Motivation damit von einem Tag auf den anderen vor längerer Zeit damit aufgehört. Auswirkungen auf Flirts, Beziehungen, etc. gabs nicht wirklich. Entscheidend ist am Ende ja eh immer das "Innergame" und dass man zu sich und seinen Entscheidungen, Überzeugungen und Makeln steht. (Props übrigens an den Poster des Videos vorhin, hab ich echt gefeiert!) Mittlerweile gönne ich mir Phasenweise auch mal Kautabak, was manche Leute auch eklig finden. Mir ist das egal, es ist meine Entscheidung, ich trage die Konsequenzen dafür, wenn ich nach ein paar Wochen Nikotin dann mal ein paar Tage mit Sport und Ablenkung fülle, um wieder damit aufzuhören. Was nutzt denn die Nachdenkerei darüber, wenn es jemand dann nicht schafft, eine Entscheidung zu treffen und sie danach auch umzusetzen? Wichtiger ist gepflegtes, ausgeglichenes Auftreten und Lebensfreude - mit oder ohne Kippe im Mundwinkel. Wer lange genug sucht, der findet irgendwann immer eine Eigenschaft an sich, die "schlecht fürs Game ist". Das Leben ist zu kurz um über jeden Schmarrn einen Hirnfick zu schieben.
  2. Meine Meinung: Es gibt nichts schlimmeres in einer zwischenmenschlichen Beziehung jeglicher Art, als ein empathieloser Partner. Bei einem ONS nach 5 Cocktails fällt das vielleicht noch nicht ins Gewicht, aber eine langfristige Beziehung muss als Basis die Empathie beider Partner haben. Ob es jetzt ums flirten, PU oder einfach ein Gespräch mit Kollegen geht: Je feiner deine Antennen für den Zustand deines Gegenübers sind, desto besser kannst du darauf eingehen. Bei Frauen sowieso das wichtigste, da - und das ist mir auch erst durch PU und Persönlichkeitsentwicklung bewusst geworden - Frauen durch ihre Taten kommunizieren und du dich nie auf ihre Worte verlassen solltest. Empathiefähigkeit => richtige Interpretation des emotionalen Zustands deines Gegenüber => angemessene Reaktion deinerseits => Erfolg im guten Umgang mit Menschen. Es ist DAS Kernproblem deiner Oneitis. Im Forum heißt es immer "Du brauchst Alternativen", also andere Frauen. Du hast aber nichtmal eine einzige Alternative überhaupt. Da solltest du etwas ändern. Ich bin selbst noch meilenweit von dem entfernt, was die erfahrenen PUAs im Forum hier schaffen. Es gibt Zeiten, da habe ich auch keine Alternativen am Start. Dann läufts halt nicht mit den Frauen. Dafür habe ich aber ein Leben mit den verschiedensten Interessen, vielfältigen Hobbies, einem großen Social Circle, Vereinen, Organisationen, Aktivitäten, Aufgaben, Herausforderungen, Zielen. Das ist mir persönlich noch wichtiger, als regelmäßig Frauen am Start zu haben. Diese Dinge halten mich geistig gesund und bringen mich auch durch die härtesten Zeiten. Als meine krasseste Beziehung bisher in die Brüche ging, hat mich genau das aufgefangen und aufgebaut, mich motiviert zum weiter machen. Darf man trauern? Natürlich! Darf man den Schmerz über die Trennung zulassen? Unbedingt! Vernachlässige aber niemals dein eigenes Leben.
  3. Ich bin selbst HSP, vielleicht kann ich da etwas weiterhelfen. HSP bedeutet ja im Grunde genommen, dass unser Hirn die Sinneseindrücke nicht in dem Maß filtert, wie es bei den "Normalos" der Fall ist. Heißt: Der Durchschnitts-Otto in der belebten Fußgängerzone nimmt 70% des Geschehens gar nicht wahr, weil sein Gehirn "filtert". Unsereins steht da und bekommt im schlimmsten Fall die volle Dröhnung ab: Alles was Augen, Ohren, Nase erfassen, drückt sich volle Möhre ins Bewusstsein. Das heißt, wir sind einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, fühlen uns schneller überfordert / überreizt und nehmen Gefühle auch um einiges intensiver wahr. Natürlich könnte man sich da jetzt in Zweifel, Sorgen und Selbstmitleid eingraben. Wäre der einfachste Weg, ist aber Scheiße. Ich sage dir aus eigener Erfahrung: Nimm den schwierigeren Weg und beginne, dich selbst vollkommen zu akzeptieren. Lies dir das Buch von Nathanael Branden durch, es wird dir einen enormen Entwicklungsschub geben. Du wirst irgendwann merken, dass Hochsensibilität auch Vorteile bringt: Die stärkere Wahrnehmung von Sinneseindrücken ist in Bezug auf Frauen Gold wert. Denk daran, dass du die Welt in Einzelheiten wahrnimmst. Das ist eine Gabe, also Schätze genau diese kleinsten Dinge, die andere kaum bis gar nicht mitbekommen. Geh mit der Frau raus in die Natur, nimm sie an der Hand und führe sie genau in deine wundervolle Welt, in der du das Hier und Jetzt mit jedem Atemzug auskostest. Erzähle ihr, was du siehst, die kleinen Blumen, die am Rand des staubigen Schotterweges im leichten Wind tanzen, der herrlich süßliche Duft nach frischem Baumharz, der aus dem grünen Meer an Fichten in die Landschaft dringt... Ich denke, du weißt, was ich meine. Hochsensible sind - vorausgesetzt sie lassen sich auf ihre Gabe ein - in der Lage, in Emotionen, in Eindrücke, in Momente regelrecht einzutauchen. Das ist eine Bereicherung für das eigene Leben und für das Leben anderer Menschen, wenn man damit umzugehen weiß. Das Wichtigste ist Selbstakzeptanz. Dazu wirst du dein Leben anpassen müssen. Ich mache z.B. kein Clubgame, weil die Reizüberflutung in diesen Hipsterhöllen mein Hirn zerfickt. Extreme Menschenmassen meide ich ebenso wie Alkohol. Zu deinem Frauenproblem: Das ist nichts weiter als eine fette Oneitis. Versuche, dir selbst zu genügen. Beziehungen sind keine Lückenfüller fürs Ego, sondern wundervolle Ergänzungen zum eigenen, selbstbestimmten Leben. Erfreue dich an der geilen Zeit, die du mit ihr hattest und widme dich deinem eigenen Leben. Das kannst du nämlich so spannend und erfüllend gestalten, wie du möchtest. Hast du denn Hobbies, Interessen oder andere Lebensinhalte, die dir einen Halt und Freude verschaffen? Social Circle? Eine Leidenschaft außer Frauen? Des weiteren bedeutet Sensibilität nicht gleich Schwäche/Verletzlichkeit. Ich kenne diesen inneren Konflikt nur allzu gut. Letztendlich ist es nur entscheidend, wie man damit umgeht. Emotionen wie Freude, Wut, Trauer sind doch etwas völlig normales. Unattraktiv wird es erst, wenn man in Selbstmitleid und Frustration versinkt und dabei nichts mehr auf die Reihe bekommt. Die "Rolle", die du spielst, ist in Wirklichkeit gar keine. Es ist ein Bestandteil deiner Persönlichkeit, aber eben nicht als Ganzes. Der "harte Typ" ist genauso ein Teil von dir, wie der Kerl mit dem sensiblen Emotionsradar. Arbeite daran, alle diese Charaktere als Ganzes zu vereinen. Das macht unsereins nämlich zu interessanten, charakterstarken, vielfältigen und empathischen Persönlichkeiten mit einem spannenden Leben. Der Schlüssel ist die Arbeit an einem gesunden Selbstwertgefühl. (Nutze das Buch von Branden) Selbstmitleid, Frust und Jammerei einstellen. Probleme anpacken und lösen. Leben. Wenn mich eine Frau dann trotzdem noch als Softie sieht, soll sie sich halt den Ali vom Bahnhof Zoo suchen.
  4. Im Klartext heißt das: Du willst, dass dir die Community hier die Entscheidung abnimmt, ob du fremdficken sollst oder nicht. Arbeite erstmal an deinem "Innergame", lies dich im Forum ein und frage dich, was deine moralischen Werte sind und was du erreichen willst. Andernfalls haben wir hier in Kürze wieder einen weiteren "Ex-Back Thread". Im Übrigen hast du zwei Kinder. Da sollte in erster Linie deine Verantwortung liegen. Das wiegt nämlich schwerer, als deinen Pimmel für 10 Minuten in einer jüngeren Garage zu parken. Meine Meinung.
  5. Da sich hier scheinbar fast nur Sportwagenfahrer tummeln:
  6. ... dem Tod von der Schippe zu springen und zu realisieren, dass es nie zu spät für einen neuen Lebensweg ist. Ehrlich zu sich selbst sein und niemals aufgeben.
  7. Das behaupte ich ja auch nicht. Ich hätte meine Möbel an ihrer Stelle auch ablösen lassen. Ich verstehe nur dieses Gejammer vom TE hinterher nicht. Die Ablöse, Das Problem mit den Möbeln, die Schulden... das sind doch alles hausgemachte Probleme.
  8. Aus diesem Grund: in jeder Beziehung ein gemeinsames Finanzbuch führen. Alle größeren Anschaffungen auflisten, wer hat wann wie viel gezahlt? Das hat auch den Vorteil, dass man während der funktionierenden Beziehung immer den Überblick über das Budget und seine Ausgaben behält. Geht die ganze Gaudi dann in die Brüche, kann man einfach mal durchrechnen, aufteilen und spart sich einen Haufen Stress. Was mir noch auffällt: Warum leihst du dir so viel Geld für irgend einen "nerdigen Technikscheiß"? Entweder man hat das Geld für den Luxuskram oder man verzichtet eben darauf. Sowas ist auch unverantwortlich sich selbst gegenüber und kann sehr schnell finanziell richtig in die Hose gehen wenn du mich fragst. Punkt drei: Warum zur Hölle löst du ihr Möbel ab, die du nicht brauchst?! Es sind ihre Möbel. Ihr Abtransport. Ihr Problem. Vierter Punkt: Sei Mann. Sei Ehrlich und beginne nicht vor den eigenen Fehlentscheidungen davonzulaufen. Deine Ex kann auch nix dafür, dass du wie ein Großverdiener ihr Geld ausgibst und dabei gar keiner bist. Also ein Rat: Wenn du schon ungefähr weißt, wie viel du ihr schuldest, dann mach mit ihr ein für alle mal einen festen Betrag aus, den du ihr zurückzahlst. Schriftlich vereinbaren. Daran hältst du dich und danach ist der Käse gegessen. Kontaktsperre nach Schuldenbegleichung, ende, over, out. Es gibt auch wirkliche Streitgründe, wenn z.B. gemeinsame Verträge bestehen o.Ä. Das kann ganz hässlich in einer Schlammschlacht enden und macht eine saubere Trennungsphase unmöglich. Beim TE sehe ich aber einfach verdammt viel unüberlegtes, unverantwortliches Handeln. Arbeite daran und denk an meine Punkte oben, sonst passiert dir das in Zukunft noch öfter. Gruß, Wolvy