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  1. Ahoi und willkommen zurück an Bord.

    Heute habe ich ein Thema für Dich, das in der Community manchmal mit einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet wird. Es ist dennoch eines der Wichtigsten Elemente eines ordentlichen Verführungsspiels. Wie Du vielleicht schon in der Überschrift erkennen konntest, geht es um Social Proof - dem Beweis in einer Gesellschaft als wertvoll angesehen zu werden. Social Proof ist eines von mehreren Werkzeugen, mit denen man als Verführer Attraction (also Anziehung) erzeugen kann. Social Proof ist eigentlich nicht richtig ins deutsche zu übersetzen. Gibt man es in einem Übersetzer ein, so spuckt das Tool so etwas raus wie  "Sozial Beweis". Damit ist erst einmal nicht wirklich viel anzufangen. Man könnte interpretieren, dass man sich in einem gewissen Kreis oder Netzwerk sozial bewiesen hat und sich einen Hochstatus verdient hat. Damit ist man schon einmal auf einer guten Fährte um dem Geheimnis diesem wunderbaren Werkzeug weiter auf die Schliche zu kommen. Worum es sich dabei im Detail handelt, erkläre ich Dir jetzt...

     

    social proof

     

    Hast Du das Bild entdeckt? Normal bin ich etwas vorsichtiger, bevor ich Bilder im Internet veröffentliche. Heute geht es um Social Proof und da mache ich gerne mal eine Ausnahme. Das in der Mitte bin ich vor einigen Jahren in einer Lounge meiner Stammdiskothek. Neben mir eine hübsche Dame und einem guten Freund, der in der Stuttgarter Partyszene ziemlich bekannt ist. Wir haben Spaß und ich glaube das kann man unschwer erkennen. Strahlt dieses Bild Sozial Proof aus? Natürlich liegt das immer im Auge des Betrachters. Ich schätze bei den meisten wird es jedenfalls etwas mehr Social Proof demonstrieren, als zwei Jungs die sich mit verschränkten Armen an ihr Bier klammern und auf die Tanzfläche geiern. Wenn Du das verstanden hast, dann hast Du von Social Proof schon eine Menge gelernt.

    Grundsätzlich wird ein Mann, der in allen möglichen gesellschaftlichen Kreisen gut integriert ist und dort ein hohes Ansehen genießt, von Frauen deutlich positiver wahrgenommen als ein Eigenbrödler. Der Mann hat einen hohen Status und erzeugt somit Attraction. Darauf bin ich bereits in meinem letzten Eintrag näher eingegangen. Ein Mann der sozial ist, zeigt, dass er nicht nur für andere Frau interessant ist, sondern auch einen hohen Wert für eine Gruppe hat. Übertragen auf die evolutionären Urfilter der Frauen signalisiert das, dass der Mann tief in ein „Rudel“ verankert ist. Das „Rudel“ weiß seinen Wert zu schätzen und wird ihn im Ernstfall verteidigen. Im Gegenzug wird auch er als sozialer Mann (wenn nicht sogar Rudelsführer) sein Rudel nach außen verteidigen und die, die ihm nahe stehen.

    Beide Eigenschaften haben einen direkten Vorteil für eine Frau, die sich mit dem sozialen Hochstatus-Mann einlässt. Sie investiert in die Sicherheit ihres Lebens und vielleicht sogar in die Ihrer Nachkommen. Auch in der heutigen Zeit wird eine Frau, die sich auf einen Mann mit hohem Status einlässt in Ihrem Umfeld sozial aufsteigen. Hast Du schon einmal diese amerikanischen High School Filme gesehen, in der alle Jungs verrückt nach der Chef Cheerleaderin und alle Mädchen verschossen in den Captain des Footballteams sind? Auch hirarchische Strukturen können den Wert einer Person auf oder abwerten. So ist es z.B. nicht selten, dass Mädchen den (etwas jüngeren) männlichen Lehrkräften oft nicht abgeneigt sind. Diesen Mechanismus des Social Proofs kannst Du Dir ebenfalls zunutze machen und dafür sorgen, dass Du von Frauen positiver wahrgenommen wirst.

    Social Proof zu zeigen ist also eine verdammt wichtige Sache auf Deinem Weg ins Herz der Frau. Wenn Du in einen Club kommst, mache den Menschen Komplimente. Nicht nur denen, von denen Du Dir direkte Vorteile versprichst wie Frauen, Angestellte oder Türsteher, sondern wirklich allen. Diese Komplimente sollten ehrlich gemeint sein. Wenn Dir spontan nichts einfällt, mustere die Personen in Deiner Umgebung etwas und konzentriere Dich dabei auf etwas Positives. Schau sie Dir genau an und vergiss dabei Deine Konkurrenzängste. Gerade Männer reagieren unwahrscheinlich gut auf ernst gemeinte Komplimente. Vergiss dabei nicht, authentisch zu sein und sei ehrlich zu den Menschen in Deiner Umgebung und vor allem sei auch ehrlich zu Dir. Wenn Dir immer noch keine Komplimente einfallen, dann ändere etwas an Deiner Einstellung, an Deiner Sichtweise andere Menschen zu sehen, sei positiv! Wertschätze die Menschen, auch wenn sie vielleicht nicht so viel erreicht haben wie Du.

    Jeder Mensch ist es wert geschätzt zu werden. Glaube mir, das Feedback wird Dich umhauen! Gerade wenn es um Bedienungen, Türsteher oder Barkeeper geht, zeige Empathie. Versetze Dich in ihre Lage. Spreche ruhig aus, dass Du Dir vorstellen kannst, dass es ziemlich stressig zur Hauptgeschäftszeit werden kann und bedanke Dich immer höflich bei allen, wenn Du z.B. Ein Getränk bekommst, oder in einen Club gelassen wirst. Sei sozial. Beweise Deine Empathie, Deine Aufrichtigkeit, Deine Sozialität. Zeige Sozial Proof. Dadurch, dass Du nicht mit verschränkten Armen am Rand der Tanzfläche stehst, während Du Dein Getränk vor der Brust hältst, in die Massen starrst und Dich darauf konzentrierst möglichst cool dabei auszusehen, wirst Du die Früchte Deiner Arbeit bald ernten. Versprochen. Ob das in Form von Freigetränken, Einlass durch den VIP Eingang, die Einladung in eine exklusive Lounge oder einem freundlichen „Hi“ passiert, wirst Du schon bald selbst herausfinden.  

     

    Sozial Proof - Häufige Fehlerquellen:

    Sätze wie „Ich kenne den Türsteher“ oder „Ich kenne den Geschäftsführer hier“ sind einfach nur peinlich und bewirken nicht, dass eine Frau Dir sozialen Status zuschreibt. Eher das genaue Gegenteil. Damit zeigst Du nur, dass Du auf Anerkennung angewiesen bist. Sag mir doch, dass ich gut bin!

    Nein, es sollte so rüber kommen, als ob das alles selbstverständlich für Dich ist. Mach also keine große Sache daraus. Nach dem Motto, das ist eine Selbstverständlichkeit, darüber müssen wir nicht sprechen. Ganz automatisch werden die Menschen Dir im Club immer wieder begegnen, mit denen Du einen guten Draht hast. Sie werden Dich begrüßen, Dir zuzwinkern und Dich immer wieder heran winken. Früher oder später wird das die Dame an Deiner Seite mitbekommen und Dir von ganz allein einen hohen Wert zuschreiben. Bedenke bitte, dass so etwas nicht erst nach hunderten Besuchen in einem Stammlokal möglich ist. Auch wenn es sich für Dich empfehlenswert ist Dir einen Stammclub zuzulegen, um dort dann besonders viel Social Proof aufzubauen und ihn entspannt bei jedem Besuch ohne große Mühe abzugreifen. Selbst beim ersten Besuch kannst Du mit ein bisschen Offenheit schon sehr viele Menschen kennenlernen und wer ein Händchen dafür hat und sich auf die Richtigen konzentriert, wird schon nach einer Stunde viele positive Reaktionen feststellen können.

    Dabei solltest Du aber auch kongruent bleiben. Wenn jemand unhöflich ist, kannst Du gerne weiter nett sein aber Du musst Dich nicht anbiedern oder Einschleimen, wenn jemand über die Stränge schlägt. Ich empfehle das Buch Dale Carnegie - Wie man Freunde gewinnt. Das ist wirklich Gold.

     

    Social Proof - für Anfänger:

    Ich empfehle Dir damit zu beginnen Dich für Deine Mitmenschen zu interessieren. Schau Dir die Menschen in Deinem Umfeld genau an und lass Dich auf sie ein. Sei Dir darüber im klaren, dass Du nicht den Rest Deines Lebens mit ihnen verbringen musst und auch nicht einen neuen besten Freund finden musst. Es dient Dir in erster Linie dazu besser in der Kommunikation mit Menschen zu werden und Du lernst Dich in Gruppen zu integrieren. Neben dem Ansprechen von Frauen sollte das Dein zweites, größtes Hobby werden.

    Lass Dich oft sehen und stelle Dich mit Namen vor, finde persönliche Details über die Personen dort heraus und merke Dir ihre Namen. Erzähle coole Witze oder zeige ein paar kleine Zaubertricks. Ziehe die Aufmerksamkeit auf Dich. Am Ende ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Dich die meisten Leute dort kennen und alles dafür tun, um Dich in ihrer Gruppe zu behalten. Denn obwohl es nicht so scheint, ist Langeweile im Club nicht so selten anzutreffen, wie man denkt. Das ist ein wichtiger Faktor, der Dir hier nur noch weiter in die Karten spielt. Je öfter Du in einen Club gehst, umso besser und konstanter wirst Du Deinen Social Proof dort verbessern. Mit einigen Sätzen kannst Du Deine soziale Kompetenz vor Frauen weiter unterstreichen. z.B.:

    „Ich bin froh, dass Marco mich auf die Gästeliste gesetzt hat, bei dem Regen macht es wirklich kein Spaß anzustehen.“  
    „Kommst Du kurz mit, ich möchte Dir P, den Barkeeper vorstellen, er erzählt die besten Witze!“

    Im Laufe meiner Pickup Karriere sind mir einige verrückte Dinge passiert, die meinem Sozial Proof zu verdanken sind und die ich nicht bewusst initiiert habe. Das hat meinen Status extrem in die Höhe katapultiert. In meinem Stammlokal wurde ich bereits unzählige Male von Barkeepern herangewunken und obwohl die Barkeeper von einigen Gäste in Schach gehalten wurden, gab es immer wieder Getränke auf's Haus. Auch beim Eintritt in den Club oder beim Herausgehen aus dem Club gibt es an der Türe nie Probleme. Ich habe zwar irgendwann eine VIP Karte erhalten, doch selbst die musste ich bisher noch nie vorzeigen. Egal wo sich die Massen drängen. Immer wieder erblickt mich ein Türsteher und winkt mich an der Schlange vorbei. Es fiel mir nie schwer kostenfreien Einlass oder sogar Auslass zu erhalten. Egal zu welcher Zeit. Sicher gibt es hierfür nicht nur den Social Proof als Grund. Ich bin dennoch felsenfest davon überzeugt, dass er in dieser Rechnung schwer ins Gewicht fällt.

     

    Social Proof - für Profis:

    Nach ein bisschen Übung im Umgang mit Menschen, kannst Du Dir dann auch den größeren Fischen im Teich zuwenden. Dazu musst Du wissen, Status ist nicht immer nur personenbezogen, er kann sich auch auf eine Gruppe beziehen. Sitzt Du z.B. mit George Clooney in einer Lounge, so wirst auch Du ganz ohne etwas dafür zu tun mit einem hohen Status gesegnet sein. Suche Dir also die Alphatiere im Club heraus. VIPs, Geschäftsführer und Cheftürsteher und eröffne das Gespräch mit ihnen. Habe Mut ungewöhnliche und abgefahrene Mittel zu nutzen. Witze, Zaubertricks und Bestechung ist hier erlaubt. Zeig Ihnen, dass Du Dich auf Augenhöhe bewegst, drücke aber auch hier Deine Wertschätzung aus. Du solltest jedoch nicht ins gleiche Horn blasen wie alle indem Du z.B. einem Schauspieler sagst, dass seine Filme toll sind oder einem Model, dass sie gut aussieht. Sag dem Schauspieler, dass Du seine Witze so schön trocken findest oder dem Model, dass Du beeindruckt von Ihrem Hintergrundwissen des Nahostkonfliktes bist.

    Sie müssen sich in Deiner Nähe wohl fühlen. Genieße währenddessen die Zeit und das Leben zu einhundert Prozent und überzeuge mit Deiner Ausstrahlung. Zu erkennen sind die wichtigen Leute meist an ihrem etwas fortgeschrittenen Alter, der Kleidung und an der Aufmerksamkeit, die sie von all den anderen Partygästen bekommen. Mach ihnen Komplimente, zolle ihnen Deinen Respekt, zeige Interesse an Ihnen und Ihrem Leben und beweise Deinen Social Proof. Sei Dir nicht zu schade ihnen auch mal bei Gelegenheit ein Getränk zu spendieren, selbst wenn sie Barkeeper sind oder mehr Geld im Geldbeutel haben als Du auf der Bank. Geiz ist hier nicht angebracht. Das zeigt, dass Du auch bereit bist, für ein gutes Verhältnis in Vorleistung zu gehen. Wer erstmal den Alpha auf seiner Seite hat, der hat auch dessen Herde auf seiner Seite. Frauen sind sehr empfänglich für die Signale, die anschließend zwischen Dir und den Alphas gesendet werden. Nutze also diesen Vorteil.

     

    Über Kommentare und Feedback freue ich mich wie immer sehr!

    Grüße, Zero

    (c) Club Seduction | Sub_Zero

  2. Augenkontakt ist sehr wichtig um Attraktion bei Frauen zu erzeugen

    Hier sind 8 Augenkontakt-Tipps um eine Einladung zum Ansprechen (Approach) zu bekommen - und sogar die Frau dazu bewegen, auf DICH zuzugehen!

    Augenkontakt vor dem Approach

    1) Wenn du mit ihr noch nicht gesprochen hast, stelle den Blickkontakt mit ihr her und halte ihn so lange wie möglich, ohne dass es unangenehm für sie wird ... dann langsam (nicht schnell!) wegschauen.

    Wiederhole den Vorgang ein paar Mal.

    Du willst, dass sie weiß, dass du sie "interessant" findest, UND dass Augenkontakt kein Problem für dich ist.

     

    2) Du kannst sie auch mit deinem Blick von Kopf bis Fuß streifen, um sie wissen zu lassen, dass du dich für sie interessierst und keine Angst hast, dies zu zeigen.

    Alles was du machst, machst du langsam und bedächtig. Wenn du sie anschaust und schnell wegschaust, du kommunizierst, dass du Angst hast "erwischt" zu werden und dein Interesse zu zeigen.

    Wenn SIE nicht in dich interessiert ist, kann sie dich ignorieren.

    Meistens aber wird die Frau deinen Blick erwidern und Ansprechsignale (Approach Signals) zeigen.

    Du kannst ihre Anwesenheit auch ohne Worte mit einem Lächeln und Augengruß (erhobenen Augenbrauen) anerkennen.

     

    3) Nachdem du 2-3 Mal Augenkontakt mit ihr erstellt hast...

    WENN sie interessiert ist, wird sie einen Weg finden, näher zu dir zu rücken (ein klares IOI). Wenn sie nah genug ist, sollst du sie mit "Hallo" (o.ä.) begrüßen und die Hand schütteln.

    Damit erkennst du sie - und die Tatsache, dass hier etwas läuft - verbal an.

    Wenn sie dafür nicht nah genug ist, musst du einen Grund erfinden, näher zu ihr zu rücken, aber meistens wird sie sich näher zu dir stellen.

     

    4) Wenn die Frau schüchtern oder unsicher ist und wegschaut wenn du sie anguckst, mach dir keine Sorgen.

    Wende dich von ihr ab...

    Dann warte etwa 4 bis 7 Sekunden.

    Dieses Intervall gibt ihr die Sicherheit, dass du sie nicht direkt anschaust, so dass sie einen Blick auf dich ohne "Risiko" werfen kann.

    Wenn möglich, halte sie in deinem peripheren Sehfeld um zu sehen, ob sie dich anguckt.

    Wenn ja, dreh deinen Kopf langsam in ihre Richtung und schau sie an.

    Wenn sie wieder wegschaut, wiederhole den Vorgang.

    Meistens (zu 99%) wird sie beim dritten oder vierten Mal Augenkontakt mit dir halten... und offener für deine Blicke sein.

     

    5) Wenn eine Frau an dir vorbeigeht und Augenkontakt mit dir aufnimmt, kannst du sie sehr einfach so ansprechen:

    Du nimmst ihre Hand lustig und verspielt und sagst ihr:

    "Hey! Du kannst mich nicht so anschauen und dann einfach weg laufen!"

    Du kannst dies sogar machen, wenn sie keinen Blickkontakt aufgenommen hat.

    Du wirfst ihr vor, dass sie Interesse an dich gezeigt hat!

    Du machst das auf eine lustige und unbedrohliche Weise. Sogar wenn sie deinen "Vorwurf" leugnet wird es ihr Spaß machen.

     

    Augenkontakt während der Interaktion

    Nachdem du mit ihr zu reden begonnen hast, es bleibt immer noch sehr wichtig, den Augenkontakt zu halten.

     

    6) Frauen interessieren sich meistens nur für Männer, die ihr auf irgendwelche Weise überlegen sind.

    Hierbei geht es nicht um Respektlosigkeit, sondern um Selbstvertrauen.

    Halte starken, selbstsicheren Augenkontakt mit ihr egal was passiert.

    Dein Frame: Du weißt, dass DU die Oberhand hast, nicht sie.

    Nicht arrogant, sondern selbstsicher!

     

    7) Mach ihr mit der richtigen Energie ein Kompliment. Sei nicht unhöflich, aber bete sie dabei nicht an.

    Du musst sie in die Augen schauen während du das machst. Das kommuniziert Ehrlichkeit.

    Du kannst das auch mit einer Berührung kombinieren!

    Nach dem Kompliment, sage ihr dann, "Du weißt, dass ich es ehrlich meine, oder?"

    Sie muss dein Kompliment ernsthaft entgegennehmen. Sie muss dir glauben, dass dein Kompliment aufrichtig ist.

    Jetzt ganz wichtig: Du wartest auf keine Anerkennung oder Belohnung für dein Kompliment!

    Sei nicht wie andere Männer, die den Eindruck machen, sie wollen der Frau nur schmeicheln.

    Du hast einfach die Wahrheit gesagt.

     

    8) Augenkontakt bietet Schutz vor Abweisung. Mehrfache Augenkontakte bedeuten, sie ist interessiert und wird dein Approach nicht abweisen.

    Wenn sie positiven Blickkontakt mit dir macht, besonders wenn mehrmalig, dann hat sie Interesse.

    Du musst sie dann ansprechen!

    Du kannst gewiss sein, dass sie dich nicht abweist. Sie weiß, sie hat dir ein Signal gegeben und erwartet deinen Approach.

    Zu oft aber schenkt eine Frau positiven Blickkontakt, aber der Mann reagiert nicht.

    Dies enttäuscht sie und kann ihre gerade entstandene Attraktion für den Mann zerstören.

    Sei die Ausnahme! Handeln und auf sie zugehen!

  3. Ich habe nun ein paar Tage darüber nachgedacht, wie ich den Umzug nach Frankfurt und Firma am besten organisiere. 

    Irgendwas fühlt sich falsch an... 

    Ich hatte es schon im ersten Beitrag und als Kommentar geschrieben:

    Zitat

    Parallel spiele ich noch ein wenig mit dem Gedanken, nach Kapstadt zu ziehen. Das bekomme ich aber nicht so schnell hin und muss da vom Business noch 2-3 Jahre reinstecken. Aber ich kann mir vorstellen, meine Basis in Frankfurt zu haben und dann im Ausland zu überwintern. Mal schauen. 

    Zitat

    Ich spiele ziemlich mit dem Gedanken, mehr in Software zu gehen. Internationaler zu werden. Ortsunabhängiger zu werden. Mir schwebt immer noch die Idee im Hinterkopf, dass ich eigentlich in meinem Büro rausschauen möchte auf einen kleinen Infinity Pool mit Meer dahinter und es nie unter 20°C gehen soll. In Bali gibt es nette Sachen und auch Leute, die ähnlich ticken wie ich. Aber ich werde das erstmal nur als Mischung versuchen zu machen und dann mal schauen. 

    Ob man das dann mit nem Mädel unter einen Hut bekommt, weiss ich nicht.

    Als meine Beziehung mit meiner Ex im Mai 2015 zu Ende ging, wollte ich um die Welt reisen. Es hatte mich immer gestört, dass ich nicht mal 3-6 Monate irgendwo mit meinem Notebook arbeiten konnte. Ich wollte meine Figur perfektionieren. Mal schauen, was man alles raus holen kann. Einfach mal mein Ding machen, ohne irgendwie zwei Leben unter einen Hut zu bekommen. 

    Nun sind fast zwei Jahre vergangen. 

    Und wo bin ich. In Deutschland und tippe "Meine Figur ist noch nicht in Ordnung". Das war anders geplant. Ich bin zwar viel gereist. Aber doch eher 2-3 Wochen im Backpacker Style. 

    Nun, wo Frankfurt konkret wird, schreit eine Seite in mir, dass ich einen Traum aufgebe, den ich noch leben muss. Den ich zumindest mal ausprobieren muss. 

    Philippinen

    Ich habe mir jetzt erstmal vom 14.02. bis 17.03. Urlaub auf den Philippinen gebucht. Mit Motorrad über die Inseln, ein wenig Inselhopping. Und ich wollte schon immer mal mit Walhaien tauchen. März / April sind die Tiere im Süden und darauf freue ich mich richtig. Außerdem nehme ich automatisch leichter ab mit asiatischem Essen mag so ziemlich jeden Sport, den man am oder im Meer machen kann. 

    In dem Monat werde ich einfach mal in mich hinein hören und auch mal bewusst unterwegs arbeiten. 

    Mitte März bin ich dann wieder in DE und werde den Umzug der Wohnung vorbereiten. Paar Sachen verkaufen, renovieren. Viel Arbeit in der Firma. Die Wohnung kündigen. Und dann entscheiden, ob ich direkt nach Frankfurt ziehe oder erstmal ohne Wohnung in DE weiter reise und ortsunabhängig arbeite. 

    Wenn ich tief in mich hinein höre, dann möchte ich einfach Morgen aufstehen. Mein Notebook nehmen. Und Software entwickeln. 
    Ich möchte aufs Meer blicken. Und im T-Shirt unter einem Ventilator sitzen. 

    So stelle ich mir meinen Arbeitsplatz vor. Und den Traum möchte ich folgen, weil es sich total falsch anfühlt, ihn einfach aufzugeben. 

    Vielleicht ist das hier die Geschichte, wie ich plante, nach Frankfurt zu ziehen um meine nächste Freundin zu finden. Um dann spontan auf die Philippinen zu fliegen, weil mir der deutsche Winter zu kalt ist. Dort Nadine aus Grönland traf. Und nach einer Fernbeziehung in Grönland gelandet bin, um Software zu entwickeln. 

    Mal schauen. Das Leben findet außerhalb der Komfortzone statt und ich habe gerade Lust, sie ordentlich zu pushen... 

     

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  4. Liebe Leser,

    oft entstehende entscheidende Veränderungen durch spontane Ideen. Bei mir war es zuletzt die Frage, ob ich mich während der Klausur- und Lernphasen wohl ausreichend bewege, die am Ende zum Kauf eines Fitnesstrackers führte. Ganz nebenbei führte das zusätzlich dazu, dass ich meinen Schlaf besser tracken kann. Um diese beiden Entwicklungen soll es heute gehen. Vorab aber noch ein paar rückblickende Worte.

    Während ich mir Gedanken machte, wie ich den heutigen Beitrag gestalten soll, wurde mir mal wieder bewusst, wie weit ich in meiner Entwicklung mittlerweile gekommen bin. Nein, es geht hier nicht um die die große Selbstbeweihräucherung, sondern um den Blick auf das, was in den knapp zehn Jahren, die ich hier im Forum aktiv bin, passiert ist. Wenn ich überlege, wo ich am Anfang stand, wie grundsätzlich meine Probleme gewesen sind, sei es das abstecken der persönlichen Werte und Moralvorstellungen, des Setzens von Zielen und irgendwie generell dem Herausfinden, wo ich meinen Platz in dieser Welt sehe. Heute bin ich dabei in die Details zu gehen. Ich optimiere mein Lern- und Arbeitsverhalten, versuche herauszufinden, wie ich meine Schlafqualität steigern kann und ganz allgemein versuche ich in allen Lebensbereichen den nächsten Schritt zu machen. Die Entwicklung ist von der Makro-Ebene, also den ganz grundsätzlichen Dingen, zur Mikro-Ebene, also viel spezielleren Themen gewandert. Das ist ein ziemlich gutes Gefühl du ich möchte an dieser Stelle einfach noch mal den Hinweis geben: Egal wie schwer der Weg ist, wie sehr ihr auch kämpfen müsst, um Fortschritte zu machen, zieht es durch! Es lohnt sich! Denn irgendwann werdet ihr auch an diesen Punkt kommen, an dem ihr merkt, wie grob eure früheren Ziele waren und wie detailliert ihr jetzt vorgeht! Ihr werdet sehen, dass sich der Aufwand lohnt, dass ihr euch ganz weit von „der breiten Masse“ abgehoben habt. Ja, es gibt einen allgemeinen Trend zur Selbstoptimierung und Selbstverwirklichung, aber den meisten Menschen fehlt es an Disziplin und der nötigen Konsequenz, die Dinge durchzuziehen. Reizt euch zusammen, bildet euch weiter, gebt niemals aus und ihr werdet allen anderen immer einen kleinen oder großen Schritt voraus sein.

    Bei mir geht es aktuell, wie eingangs angekündigt, um Details. Wo ich früher noch Themen abgearbeitet habe, wie regelmäßige Meditation oder das täglichen Lesen meiner Ziele, arbeite ich heute daran, dass ich mich genügend bewege. Denn das war der Hauptgedanke. Dafür habe ich mir, relativ spontan, das Xiaomi Mi Band 2 zugelegt. Ein günstiges Armband, dass meiner Meinung nach, nach zwei Wochen der Nutzung, für den Einstieg vollkommen ausreichend ist. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es mir wirklich hauptsächlich um die Analyse der Bewegung ging, weniger um das detaillierte Aufzeichnen von Trainingseinheiten oder Herzfrequenz. Für diese Anforderungen gibt es sicherlich bessere Produkte. Für mich ist das Mi Band im aktuellen Stand auf jeden Fall ausreichend. Was die Schritte betrifft habe ich die Feststellung gemacht, dass es erschreckend ist, wie wenig ich mich an Tagen bewege, an denen ich nicht zur Uni muss und mehr oder weniger nur am Schreibtisch sitze. Mit der Konsequenz, dass ich versuche auf meine 8.000 bis 10.000 Schritte am Tag zu kommen. Da bedeutet, dass ich mir bewusst mehr Zeit nehme, auch mal einen längeren Weg zu gehen (z.B. wenn ich zum Supermarkt gehe). Zusätzlich hat das den Vorteil, dass ich besonders in letzter Zeit gemerkt habe, wie gut mir das Spazieren tut, weil ich die Zeit nutze mich selbst zu motivieren und mich zu bestärken. Meine inneren Dialoge sind beim Spazieren außerordentlich positiv und antreibend, so dass ich mit viel mehr Spaß und Einsatz zu Werke gehe, wenn ich mit meinem Hintern wieder am Schreibtisch sitze. Es ist also nicht nur der Bewegungsfaktor, der durch die zusätzliche Bewegung erhöht wird, sondern auch die Motivation und die innere Einstellung.

    Zweiter Aspekt ist die Untersuchung des Schlafs. Schon vor dem Erwerb des Bands, hatte ich mir vorgenommen meine Schlafqualität zu erhöhen. Die Informationen, die ich hierzu bei meiner Recherche fand, waren relativ unspektakulär: richtige Temperatur, gesund Ernährung, ausreichend Bewegung, ein Zubettgehritual, Helligkeit und Lärm, waren so die Aspekte, die in unterschiedlichen Quellen genannt wurden. Während Ernährung und Bewegung in der Regel keine Problembereiche bei mir sind, experimentierte ich ein bisschen mit den anderen Faktoren. Ich überlegte mir ein Zubettgehritual, mit beruhigendem Tee, Lesen oder spazieren und dem Versuch einfach ein bisschen runter zu kommen. Das hat ehrlich gesagt nicht so viel geholfen. Zusätzlich probiere ich hin und wieder, wie es ist mit Schlafmaske zu schlafen oder mal Ohropax in den Ohren zu haben. Bisher kann ich noch nicht im Detail sagen, welche der Maßnahmen wirklich gute Früchte tragen. Gefühlt bringen mir die Ohropax sehr viel. Mein WG-Zimmer liegt ziemlich dicht an einer Hauptstraße und so sehr man sich an Lärm gewöhnt, man nimmt ihn Unterbewusst trotzdem war. Das Filtern des Lärms durch die Ohropax hat dazu geführt, dass ich mich nach dem Schlaf ausgeruhter gefühlt habe. Ist allerdings bisher noch relativ subjektiv. Das Aufwachen ist kein Problem, da ich mich durch die Vibration des Fitnessarmbands wecken lasse. Das funktioniert übrigens super. Was ich ebenfalls probiert habe, ist die elektromagnetische Strahlung zu reduzieren. Früher war mein Laptop quasi immer auf Stand-By, einfach weil ich zu faul war ihn den nächsten Morgen wieder hoch zu fahren. Dazu achtete ich drauf, dass alle anderen elektronischen Geräte ausgeschaltet waren, insbesondere auch das Smartphone. Auch hier habe ich das Gefühl, dass es zur Qualität meines Schlafs beigetragen hat. Mittlerweile habe ich natürlich das Armband am Körper, so dass es eben nicht ganz strahlungsfrei geht.

    Das Armband zeichnet die Schlafdauer relativ genau auf. Zumindest genauer, als ich es vorher „von Hand“ gemacht habe. Da habe ich auf die Uhr geschaut bevor ich ins Bett gegangen bin und dann grob geschätzt, wie lange ich geschlafen habe. Da ist das Armband genauer. Zudem ermittelt es anhand der Bewegung die Leicht- und Tiefschlafphasen. Ehrlich gesagt traue ich der Messung der Schlafphasen durch Aufzeichnung der Bewegung nicht so sehr. Da es allerdings zumindest für jede Nacht nach dem gleichen System durchgeführt wird, gehe ich davon aus das so zumindest eine gewisse Vergleichbarkeit entsteht. Die Sache mit der Schlafmaske hat glaube ich wenig Effekt. Wenn ich bei mir Schlafe ist es meist sowieso sehr dunkel und meine Freundin konnte ich auch davon überzeugen, dass wir es etwas dunkler machen. Auch hierbei gilt, dass Unterbewusstsein sicherlich mehr wahrnimmt, als wir glauben, beispielweise, wenn man an einer Straße wohnt und immer wieder die Scheinwerfer von Autos in das Zimmer leuchten (auch im ersten Stock).

    Für mich ist das Thema sau spannend und ich bin gespannt, wie die dauerhaften Ergebnisse sind.

     

    Habt ihr mal irgendwelche Dinge unternommen, um eure Schlafqualität zu erhöhen oder habt ihr Erfahrungen mit den oben beschriebenen Maßnahmen?

     

    Liebe Grüße,

    The_Phoenix

  5. Firster

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    50 Körbe vs. Selbstbewusstsein

     

    Ich bin ein Hedonist. Hedonisten sagt man nach, dass nur Freude und Lust im Leben für sie wichtig sind, und das gepaart mit ner Menge Egoismus. Dem letzten möchte widersprechen, den beiden ersten nicht! Ich kenne keine AA und Push & Pull wurde mir in die Wiege gelegt.

    Nun denkt so manch einer, geil hätte ich auch gerne, aber stopp, Vorsicht! Dafür hatte ich schon immer eine große Klappe und habe schon immer, das gesagt, was ich denke. Das hat mir viel Ärger, in allen möglichen Bereichen eingebracht, denn, was ich nicht besaß, war Diplomatie und Geduld. Mittlerweile sieht es ein bisschen anders aus, aber ich arbeite immer noch daran und dass werde ich wohl bis zu meinem Ableben tun. Was ich aber tue ist: Ich lebe authentisch.

    Also bitte denke einer daran, bevor er sich angriffen, zurückgesetzt oder ausgelacht fühlt. Das ist nicht meine Intention.

     

    Immer wieder lese ich von den berühmten 50 Körben, die man sich doch geben soll um als PUA seinen Weg zu gehen. Sozusagen, sie würden dazugehören.

     

    Körbe, fängt man sich viele im Leben ein. Sei es man bekommt den Job nicht, den man will, sei es man bekommt die geile Wohnung nicht, die man will. Sei es, man bekommt die hübsche HB nicht, die man will.

    All das sind Körbe. Die meisten davon, tun einem nicht weh, oder nur kurzfristig und man orientiert sich um. Die nicht bekomme Wohnung ist in zwei Wochen vergessen, der nicht bekomme Job vllt. in zwei Monaten, die hübsche HB aber, klebt am eigenen Ego und vielen Gedanken, die man sich macht. Warum ist das so?

    Die Antwort könnte sein, dass man keine Anerkennung bekommen hat. Aber diese bekommt man auch bei ner Jobabsage nicht. Was ist hier anders?

    Eine Erklärung lautet: Anerkennung im zwischenmenschlichen Bereich ist lebenswichtig. Unser Ego benötigt es als Lebensenergie.

    Wir machen den Wert unseres Selbst von dem Ergebnis unseres Handelns abhängig.

    Zurückweisung erzeugt ein ungutes Gefühl. Es hemmt einem in seinem Verhalten und auch in seinen Entscheidungen. Zeitgleich knabbert es an unserem Selbstwertgefühl und viele fühlen sich dann als Feigling oder Waschlappen. In Wirklichkeit hat man aber nur ein geringes Selbstbewusstsein. Man ist sich des Selbst nicht bewusst. Hier hilft nur Authentizität. Sprich, was will ich wirklich und in Echtheit leben? Ohne jede abhängige Meinung anderer.

    Das Ego agiert aus dem Unbewussten eines Jeden. Egoisten sind dagegen schnell enttarnt.

    Will man sein Ego erkennen, muss man sich bewusst damit beschäftigen. Erkenne dich selbst, ist jedem ein Begriff.

    Sein Selbst zu erkennen, läuft über das Entdecken des Egos unter Zuhilfenahme der Authentizität.

    Sehr vieles wird in der Kindheit angelegt, anderes kommt ein wenig später nach. Irgendwann allerdings ist man alt genug um seinen Weg selbst zu gehen und oftmals haperts dann.

    Sich-selbst-bewusst erkennen, kann man aber durch Reflexion, also nachdenken, erreichen.

    Oder anders ausgedrückt: Wenn Du abends nach Hause kommst und hast 10 Körbe kassiert, ist dein Pimmel dann weg?

    Nein, ist er nicht, aber ein Stück deines Selbstwertgefühles.

    Das ist so unnötig wie ein Kropf. Will sagen, gebt niemals, niemals die Verantwortung für eurer Leben ab. IN KEINEM BEREICH!

    Und mal unter uns Klosterbrüdern und natürlich auch -schwestern, wer sich 50 Körbe an einem Abend einsammelt, ist einfach nur bescheuert.

     

  6. Der ein oder andere mag es kennen, du hältst dich für den größten, du hattest viele Frauen/Männer, du hast unglaubliches geleistet und aus dir gemacht. Doch dann kommt da einer von diesen Menschen, die du sicherlich auch kennst, die deren Nähe du magst und zu denen du eine Verbindung spürst. Dabei kann es egal völlig egal ob Jahre seit der Begegnung vergangen sind, es fühlt sich toll an.

    Du planst alles, hast auf jeden Kommentar die passende Antwort. Und dann legt er/sie Jacke ab und das einzige was du rausbringst ist "Oh langer Pulli...find ich toll".  Und bäm - es hat dich in die Steinzeit katapultiert. Du weißt was ich meine? Völlig egal wie er/sie es geschafft hat - was ist passiert? Du hast die Kontrolle über das Gespräch verloren und zwar mit fliegenden Fahnen. Wenn du dann noch angeschlagen bist, kriegst du die echt nicht leicht wieder. Und du fühlst dich wie der letzte Depp, das Treffen war kacke und du denkst dir, das wars jetzt.

    Warum schreib ich dir das? Aus zwei Dingen, erstens ich will nicht das du den gleichen Fehler machst wie ich und zweitens will ich dir meine Lösung zeigen wie du da wieder herauskommst.

    Die gute Nachricht zuerst, das Problem ist lösbar.

    Damals vorm Krieg, als ich noch Pickup betrieben habe wie sonst was, hatte ich ein großes Ziel: "Niemand soll in der Lage sein mich verletzen zu können." Keine Frau, keine unkontrollierten Gefühle, egal welche Frau. Das ist mir auch gelungen. Hat sich gut angefühlt (für mich). Was andere um mich herum machen denen ich wichtig bin? Völlig egal. ICH! Solche Menschen, wie oben beschrieben, habe ich aus meinem Leben komplett ausgeschlossen.
    Wenn du aber die Ebene des FTOW verlässt und du eine (richtige) Beziehung führen willst ist diese "Stärke" sehr hinderlich, denn man verpasst viel. Wenn ich heute überleg was für ein selbstsüchtiger Arsch ich war als ich meine heutige Freundin kennenlernte und sie ist immer noch hier. Heute sehe ich das anders. Gefühle wieder zu zulassen, Verletzbarkeit zumindest teilweise zuzulassen hat weitaus mehr Vorteile. Das ist harte Arbeit Jungs/Ladies! Ich rede nicht davon wie der letzte Schimpanse sich nur von Emotionen leiten zu lassen. Nein, mit Stil! Momentan arbeite ich genau diese Grenze aus und versuche mittels feiner Justierung die perfekte Mischung zwischen Gefühlen die ich zulasse und diesem Schutzschirm zu finden. Und diese Menschen, wie oben beschrieben, helfen dir dabei. Zum einen zeigen Sie dir das du doch noch ein Mensch bist und zum anderen kannst du ziemlich gut üben :). Es gibt eben diese Scheiß Momente.

    Wie löst du eine solche Situation?

    Regel Nummer eins: erstmal Abstand. Keine SMS, kein WhatsApp gar nix. 4-6 Wochen ist kein Problem. Danach ein neues Treffen ausmachen, aber nicht um jeden Preis. Investiere nicht zuviel. Wenn er/sie dir wirklich wichtig ist (und er/sie ein echt verpeilter schwieriger Fall ist), kannst du auch gern die Tür aufmachen, durchgehen muss der andere. Wenn er/sie es nicht tut, dann ist's nicht so ein Mensch. Und du hast wieder Zeit gespart das er/sie dir gezeigt hat das er/sie deine Zeit nicht wert ist.

    Vermeide es dich mit diesen Menschen zu treffen wenn du krank bist, oder traurig. Die Gefahr die Führung zu verlieren ist recht groß. Und ganz wichtig, plane nicht. Die unbezahlbarsten Momente kommen ungeplant, wenn alles stimmt und ihr beide in der richtigen Stimmung seit. :D

     Mach nicht den gleichen Fehler wie ich, schließe diese Menschen nicht aus. Wenn du so einen hast, hab Spaß mit ihm denn die sind selten (10000 Approaches zu 1). Sie bescheren dir so tolle Momente und du kannst sie kaum vergraulen. Mal die Kontrolle zu verlieren gehört dazu, denn das ist menschlich. Und davon ab, die andere Seite schätzt das genau so ;).

     

     

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    Es sollte ein motivierender Post sein. So habe ich das geplant. Ich wollte hier meine Ziele schildern und beschreiben, wie ich die erreichen werde. So hätte ich nicht nur einen Überblick über die ganzen Veränderungen, die ich mir schon lange in meinem Leben gewünscht habe, sondern hätte in gewisser Art und Weise einen sozialen Druck aufgebaut, um diese Veränderungen auch zu verwirklichen.

    Ich hatte sehr viel Stress am Ende des Jahres und ich war einfach nur müde. Deswegen habe ich das auch die ganze Zeit meine gute Vorsätze verschoben. Aber heute sieht es eigentlich nicht besser aus. Ich bin im Arsch (psychologisch), bald kommen die Klausuren, die ich auf jedem Fall bestehen muss und ich bin nicht vorbereitet. Und ich  hab einfach Null Bock auf gar nix. Ich hab letztes Jahr meines Leben damit verbracht, wie verrückt  zu lernen und nebenjobben zu gehen. Da ich zu den Personen gehöre, die man als social acword penguin bezeichnen kann, habe ich auch nur wenig Zeit mit Freunden verbracht, einfach weil ich nicht so viele habe. Ich fühl mich im Hamsterrad gefangen.

    Ich würde mir sehr gerne wünschen, dass ich sozialer werde und mehr Leute habe, mit denen ich cool Zeit verbringen kann. Und dass ich mehr Mut habe, Verantwortung für mein Leben zu übernehmen und eigenständig Probleme (und ich hab viele oder glaube zumindest, viele zu haben) zu lösen. Ich bin eine ängstliche und unsichere Person und ich werde warscheinlich so eine Person mein Leben lang bleiben. Das ist Teil meiner Persönlichkeit. Und das, was ich in diesem Jahr will, ist das ich mich mit diesen Gegebenheiten und Lebensumständen, arrangiere. Und dass ich Dinge gebacken kriege (Studiumabschluss zum Beispiel) trotz dieverse Lebensumstände. Und ich will in der nächster Zeit folgende Dinge tun:

    - regelmäßig für Klausuren lernen

    - meine Wohung aufgeräumt halten

    - 1 mal die Woche Sport machen

    Ich habe mir schon eine Lerngruppe arrangiert und werde nächste Woche die schon treffen. Mal schauen wie das wird.

    So, jetzt Paar Dinge im Allgemeinen zu meinem Blog:

    Wenn ich meine Klausuren überleben werde, werde ich mich verstärkt mich Stärkung der Social Scill beschäftigen. Es hört sich nach Aufschiberei an, ist es aber nicht. Ich beschäftige mich auch in dieser Zeit damit (gehe am Dienstag in eine Quasi-Party), aber nicht so stark, weil ich mich jetzt auf Lernen und Besserung meines Wohlbefindens fokussieren muss. Es wird hier also irgendwann auch über Erweiterung des SC gehen. Aber jetzt geht es in diesem Blog darum, wie man sich aus Depression rausholt und Klausuren besteht. Und ich möchte mich dafür entschuldigen, dass es wahrscheinlich Rechtschreibfehler gibt und dass es so wirr und verschwommen geschrieben ist. Ich hoffe, es wird sich in der Zukunft bessern. Ich plane, nächste Woche einen Update zu schreiben, ob ich mich zusammengerissen habe und mit Lernen angefangen hab. Wenn auf der Party etwas Interessantes passiert ist, werde ich eventuell einen Eintrag darüber schreiben.

    Es sollte ein motivierender Post sein. Ist er wahrscheinlich nicht. Aber man muss mit irgendetwas anfangen.

  7. Gamera's Blog

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    Eines meiner Ziele 2017 ist es, mehr Unabhängigkeit in Sachen Finanzen zu schaffen. Warum? Nun, ich plane mich in ein paar Jahren aus diesem System auszuklicken, und da will ich finanziell abgesichert sein.

     

    Nun, man MUSS ja auch die Zahl(en) wissen, die man benötigt um dieses Vorhaben durch zu ziehen.

     

    Ich mache es so:

     

    Ich frage mich im Geschäft, zum Beispiel bei einem Buch, brauche ich das ausgerechnet? Welchen Nutzen wird es mir bringen? Lerne ich was daraus?

    Alles solche Fragen bzw. „Wenn es mich nicht glücklich, reicher oder/und Besser macht ist es geld- und Zeitverschwendung“ . So denke ich mittlerweile.

     

    Dann, was will ich besitzen? Eine Privatinsel? Ferrari? … Es wäre billiger, wenn ich die Sachen mieten würde. Denn, es gibt auch Instandhaltungskosten und Angestellte wo so was verwalten müsste.

     

    Man kann auch probieren „reich“ zu werden um gesellschaftliches Ansehen zu bekommen bzw. Frauen.  Wenn man Geld nötig hat um an so was zu kommen, wird man auch nicht wirklich glücklich.

  8. Irgendwie kommts mir seltsam vor, wenn ich dran "denke" heute nach geht wieder ein Jahr ins Land.

    Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, und zurückblicken was wir dieses Jahr machten und was nicht, wird vieles einem bewusst. 

    Entweder bewusst,
     

    genug gemacht, doch mehr wäre schöner gewesen

    oder

    nicht genug gemacht

    Die Ergebnisse die ich abgeliefert habe lassen sich sehen und damit mein ich weder die erfolgreichen noch die allseitsbekannten:

    Sondern die Ergebnisse, die 12 Stunden nach Arbeit zu stande kommen:

    Ein Mädel das ich am Vortag kennenlernte, auf ein Date ausführen und 45min+ im Gespräch blieb, bevor sie ging.

    Geil! Richtig richtig geil, für die Frau hab ich mich auf keinsten verstellt. 100% Ehrlichkeit, sie ging aus welchem Grund auch immer,

    später in aller Ruhe drüber reflektiert and that´s fucking it.

    Nächster Tag super fokussiert weiter meine Ziele erarbeitet, für auf den nicht einfach Weg, auf dem ich mich befinde, lässt sich das Ergebnis sehen.

    Bin außerordentlich zufrieden! Bestleistung nicht, doch sie 2 Jahre älter und ich unheimlich intensiv gearbeitet bis spät in die Nacht.

    2017 kann kommen. Ich leb jeden Tag, wie mein letzten!

    Guten rutsch, dir dir dir und dir!

     

  9.  

    So wie Mann es haben will: Verführung in einem einfachen nüchternen präzisem Schema erklärt:

     

    Niece hat das ja oben schon etwas ausgeführt - eigentlich ist es eine einfache Formel (wie so oft, muss man halt gucken wie man selbst sie umsetzt): Mit Aktivität und Emotion besetzte Erlebnisse größer (reiner Geld-)Luxus, wobei das Herangehen an persönliche Grenzen in einem positiven Rahmen das Maximum darstellt.

    Gibt genug Frauen, die würden sich im tollsten Luxusressort der Welt zu Tode langweilen, was ihre Muschi und ihre Triebe betrifft - aber die Formel anweden = Frau mega happy.

    Beispiele für die Anwendung:

    - HB hat Höhenangst - auf Jahrmarkt gehen, "Mutprobe" einleiten, mit ihr auf ein (natürlich nicht zu wildes) Achterbahnding gehen (2 mal 3 EUR), dabei viel positive Emotion einsetzen, als "Gewinn" der Mutprobe sich "geschlagen geben" und ihr ein Herz (ca. 10 EUR) schenken. --> HB äußerst stark emotional stimuliert, hat eine Grenze in positiven Rahmen ausgetestet UND kann mit dem Zuckerherz auf social media Validation saugen - saugt sie Dir auch den Schwanz.

    - Man ist mit LTR im Süden - statt nur rumzuliegen und zu genießen Aktivitäten raussuchen --> oh, da laufen ja so Froschmänner rum --> spontan sein, "lass da mal hingehen" --> gleiches Schema wie bei der Achterbahn --> schon ist man im Anfänger-"Tauchkurs" (waren glaube ich insgesamt 50 EUR oder weniger), lernt lokale Chads kennen, unter Wasser rumhampeln und durch Riff schwimmen --> extrem positives, reales Erlebnis.

     

    Kann man sich für weniger als 'nen scheiß Fuffi so etwas "kaufen"?

    Nö. Kann man nicht mal für 50 Millionen, weil reale Erfahrungen nicht käuflich sind (bis unsere Borg-overlords hier eintreffen, that is).

     

    Sind jetzt mal zwei Beispiele - man könnte vom Geld her sicher auch noch weiter runtergehen. Kernpunkt ist eine scheinbar "aufregende" oder (auf harmlose Weise bzw. simulierte Weise) "gefährliche" Aktivität, die Emotion erzeugt.

    Jeder scheiß Rosenstrauch vom Beta-Abzockfloristen kostet mehr als so manche Aktivität, die x mal mehr Mehrwert hat.

    Und selbst bei sowas - bei West-HBs = Aktivität > Geld - was wäre denn z.B. damit, die Rosen (entweder alleine oder zusammen) zu klauen oder (bei anderen Blumen) draußen zu "suchen" (wobei man das vorher natürlich schon ausgecheckt hat)? Haste halt nachher nen bunten Rosenstrauch mit Klebezetteln dran,. wo draufsteht "geklaut in der Schmidtchenstrasse 43" oder so was.

    Immer das gleiche Schema --> Aktivität, Emotion, (simulierte "Gefahr")

  10.  

    Männer,

     

    stellt euch vor ihr seid am Streeten und plötzlich spricht euch eine Frau an und macht euch ein Kompliment wegen eurem Aussehen und eurer Ausstrahlung.

     

    Und meine Cats: stellt euch vor, ihr begegnet eurem Traummann und ihr sprecht ihn voller Selbstwusstsein und Überzeugung an.

     

    Wäre die Welt für beide Geschlechter nicht einfacher?

     

    ☑Arbeitet an euch!

    ☑Lernt miteinander zu kommunizieren

    ☑Lebt zufriedener und glücklicher

     

    ❗❗Wenn euch das Video gefallen hat, dann folgt uns auf YouTube:

    https://m.youtube.com/channel/UCnG09pNWM2sY3lgZAVaNE2Q? 

    ❗❗

     

    Wir Sehen uns🙏

  11. Nach einer gefühlten Ewigkeit bin natürlich wieder auf viele Hindernisse in meinem Dating-Leben gestoßen. Die harte Flakezeit hab ich hinter mich bringen können und hab mich dann doch mal wieder eine paar Wochen in's OG begeben, nur um dann wieder das Gleiche wie vorher zu erleben. Klar hab ich wieder schöne Erfolge gehabt, aber am Ende waren die Nachteile doch wieder so krass, wie ich sie bereits kannte. Unnötige Konkurrenz und LSE-Frauen sind einfach irgendwann überflüssig, wenn ich eh im Alltag Frauen ansprechen kann. Da besteht kein Problem mehr. Der Sommer, der Wechsel vom Arbeitnehmer zum Freiberufler und die Höhen und Tiefen im Pickup haben mir wieder viel zum Reflektieren gegeben.

    Hier meine Pickup No Go's :

    1. Eskalation im Ampelsystem: Ein Schritt nach vorne und einen zurück im Sinne von Nein heißt nicht Nein, sondern noch nicht jetzt.
      • Sie will nicht Händchen halten oder sich nicht Küssen lassen? Bau ein wenig Komfort auf und probiere es später wieder.
      • Hat bei mir nie funktioniert. Wenn ich das Nein respektiert hatte, kam ich dann eher weiter.
    2. LMR - Last Minute Resistenz: Wenn Sie Sex nicht will, obwohl ihr schon halbnackt am Rumlecken und Fummeln seid, dann eine Runde Freeze-Out und nach einer Weile geht der Spaß weiter.
      • Ich habe es ein wenig anders gemacht und muss sagen, dass es nicht gerade gentlemanlike ist. Die Frauen stehen dann ja unter enormen Druck, da sie einem in dem Moment gefallen wollen. Hier finde ich die Alternative mit Verständnis zeigen und den Druck von der Frau nehmen, deutlich besser. Ein "wir müssen heute keinen Sex haben" kann das Ganze für die Frau deutlich entspannter gestallten und baut Komfort auf. Langfristig gesehen, der aus meiner Sicht bessere Weg.
    3. "Ich habe einen Freund": Hier soll es ja vorkommen, dass die Frau es einfach nur dahin sagt, um dir damit eine etwas sanftere Abfuhr zu erteilen. Hier kann man eine lustige Line bringen, die die Frau zum Lachen bringt und bei Sympathie dann doch sich mit dir trifft und sie dann plötzlich doch keinen Freund mehr hat. 
      • Ich hab viele Pickuper befragt, wie ihre Erfahrungen dazu sind und das Ergebnis war eindeutig. Keiner konnte nach der "Ich habe einen Freund"-Line das Ganze drehen. Ich bezweifle nicht, dass es doch mal solche Fälle geben mag, aber im Grunde es nichts bringt, da noch viel zu reißen. Ich für mich nutze solche Lines nur noch zu meiner eigenen Belustigung und mach mir da auch nichts vor, dass sich das mal ändern wird. ;)

    Eine weitere Feststellung für mich war, dass ich es nicht probieren sollte, die Frau schnellstmöglich zu mir zu bekommen. Das hängt aber eher von meiner Art ab und kann sich im Verlauf meiner Erfahrungen bestimmt noch ändern. Nachdem ich das aber umgesetzt hatte, waren meine Dates einfach wieder entspannter und ich hatte deutlich mehr Spaß und darauf kommt es am Ende ja an. Lay hin oder her.

  12. Ich bin gerade voller destruktiver Energie.
    Und das fühlt sich irgendwie gut an.
    Und gleichzeitig irgendwie nicht so gut, weil es nichts zu zerstören gibt.

    Anlass ist wohl die Tatsache, dass ich "die eine mail" davon entfernt bin, mein Studium abzubrechen. Der Gedanke fühlt sich wie eine Niederlage an. Eine absolute Niederlage. Aber lieber ein Ene mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Nicht wahr? Mein Gehirn is' Matsch. Mein Körper is' Brei. Meine Geldbörse is' leer. Ich hab' irgendwann irgendwas ziemlich falsch gemacht. Aber ich brauch' da keine "Fehleranalyse". Viel mehr eine Veränderung. Sonntags geht's einmal für ein halbes Jahr zu meiner Freundin nach Deutschland.
    Vor viereinhalb Jahren war ich an einem interessanten Punkt: ich war genau der, der ich werden wollte. Aber ich hab' schließlich erkannt, dass das ein paar Haken hat. Und schließlich hab' ich soetwas wie symbolischen Selbstmord begangen. Die dinge, die mich ausgemacht haben, hab' ich zerstört und unterbrochen. Und ich bin ein anderer geworden. Es heißt manchmal, Menschen würden sich nicht verändern, aber das stimmt nicht. Ich bin in der Tat ein ganz anderer als damals.
    Aber ich sehe gewisse Ähnlichkeiten, was den Punkt betrifft, an dem ich gelandet bin. Ich führe zumindest der Tendenz nach das Leben, das ich mir damals ausgesucht und überlegt hab'. Die Freiheit, die Unbeständigkeit, der Spaß. Die Nacht is' noch mehr mein Element geworden, als sie es damals war, sodass ich schließlich selsbt dann, wenn ich schlafen will, um halbsechs zum fünften Mal ungeduldig aufstehe, weil es einfach keinen Sinn zu haben scheint.
    Ich denke nicht, dass ich wieder "zurück zum Ursprung" sollte, genausowenig wie ich denke, dass ein erneuter symbolischer Selbstmord wirklich hilfreich ist. Aber ich will etwas zerstören. Ich denke, damals habe ich mehr an mir selbst zerstört. Ich habe meine Beziehung beendet und ich habe mein Studium tief, tief im Sandkasten vergraben. Wenn ich jetzt die für mich identitätsstiftenden Aspekte töte, dann leiden mehr Leute darunter. Ja, also damals hat schon meine Freundin gelitten (sie war absolut nicht einverstanden mit meiner Entscheidung). Heute würde ich mich hingegen von dem trennen, was man "Bekannten- und Freundeskreis" nennt. Ne, das will ich nicht. Und so radikale Schritte mag ich auch keine mehr machen. Ich bin keine 15 mehr, dass ich eine "alles oder nichts"-Mentalität verfolge. Aber irgendwo muss sich diese destruktive Energie entladen. Der rebellische, zerstörerische Akt des "Nein". Ich werde meinen Job kündigen. Achso, ich arbeite ja eh nur mehr bis Freitag. :rolleyes:
    Aber wenn ich zurückkomme, dann werde ich mir echt etwas anderes suchen. Es war nicht übel und so, aber … es war schon übel. Ständig herumfahren, kein fixes Einkommen, böse Zungen wie die meiner Ex-Freundin Kryptonit würden sagen: überhaupt kein Einkommen. Genug Freiheit, Gemütlichkeit und Dauer-Spaß zum Preis von Geld, Zukunftsperspektiven, Reputation und körperlicher Gesundheit. Nieder mit der Freiheit! Und vielleicht is' es genau diese, die ich zerstören werde. Meine Freiheit. Hm,… jawohl! Oder so. Ich mein', klar erscheint's sinnvoller, die Fualheit zu zerstören. Aber so viel destruktive energie hab' ich dann auch wieder nicht. ;-)

    Und wenn ich überhaupt drüber nachdenk', dann is' mit dem Schreiben dieser Zeilen schon so viel Energie entladen worden, dass ich mich so eigenartig befriedigt fühle, dass ich jetzt doch nichts mehr zerstören brauch' und einfach weitermachen kann wie bisher. Also lang lebe die Freiheit! Nieder mit der destruktiven Energie!

  13. Hey Leute,

     

    nach einiger Zeit möchte ich hier mal wieder eine geile Aktion von meinem Daygame Leben vorstellen. Es war vor zwei Wochen an einem Freitag Abend in der Stadt. Ich war noch total müde von meinem langen Arbeitstag aber dennoch hab ich mich mal wieder aufgerafft, um loszulegen. Noch wie in Trance wanderte ich langsam die Fußgängerzone entlang, als ich an einem Buchladen vorbeikam, wo ein Hot Babe total darin vertieft war, sich DVDs auzusuchen. Diese Momente finde ich immer am besten, weil es mir leicht ermöglicht, einen orignellen Einstieg über die DVDs zu finden. Ich fragte sie also, ob es gute DVDs gab, sah mir ihre Auswahl an und schon kamen wir ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass sie neu in der Stadt war und ihre Einstiegsparty am Wochenende veranstalten wollte. Sie war sehr offen und total begierig darauf neue Leute kennenzulernen.

     

    Da sie Zeit mitgebracht hat, sind wir nach ihrem DVD Einkauf direkt zusammen durch die Stadt geschlendert, ich habe ihr eine kleine private Stadtführung gemacht und dann sind wir zu den besten Sehenswürdigkeiten mit Panorama Blick über die Stadt. An unserem Panorama Ausblick waren für vollkommen ungestört und ich konnte dort die Gespräche vertiefen, langsam steigerte ich die Berührungen und kam ihr immer näher. Dann setze ich zum Kiss-Close an und wir knutschten heftig rum. Das sind die Momente, wo man gerne mehr mit der Frau anstellen würde, aber der Ort doch nicht abgeschieden genug ist, um seinen Schwanz direkt auszupacken. Inzwischen wurde es schon dunkel und wir konnten die tollen Lichter der Stadt sehen.

     

    Ich wusste sofort, dass ich sie möglichst schnell in meine Wohnung bringen musste. Leider war meine Wohnung noch eine halbe Stunde zu Fuß entfernt. Ich wanderte daher mit ihr weiter Richtung meiner Wohnung. Leider hatte ich jedoch ein gewaltiges Obstacle im Nacken: Plötzlich fing es an zu regnen. Da merkt man erstmal, wie viele Faktoren das Game beeinflussen können. Man muss hinzufügen, dass wir etwas außerhalb der Stadt waren, wo es keinerlei Möglichkeiten gab Unterschlupf zu finden oder irgendein öffentliches Verkehrsmittel zu nutzen. Aber das Glück war mir hold. Es nieselte nur ein wenig und hörte dann auf zu regnen.

     

    Nach einiger Zeit kamen wir an den Fluss und setzen uns noch ein wenig an das Ufer und machten dort wieder heftig rum. Ich sprühte voll sexueller Energie und lief dann einfach mit ihr weiter zu meiner Wohnung. Sie wollte sich schon verabschieden aber ich bot ihr an noch kurz hochzukommen, um sich meine Wohnung anzuschauen. ;) Sie kam gerne mit. Bei mir ging die Action dann weiter auf dem Sofa. Ich packte ihre Brüste aus, leckte sie ab, küsste sie heftig, und fing an mich auszuziehen. An ihrer Hose blockte sie leider ab. Mich nerven diese LMR Geschichten immer, aber ich packte einfach meinen Schwanz aus und spritzte auf ihre Brüste ab. Ich merkte, dass es ihr total gefiel, wie ich mit meiner ganzen Geilheit ihr meinen Schwanz hinstreckte. Danach kuschelten wir noch ein wenig, tauschten Nummern aus und sie musste leider gehen.

     

    Mein Fazit, an den heißesten Tagen hat man oft die krassesten Aktionen. LMR kann immer zum Problem werden, aber es gibt ja auch noch einige andere Sachen, die man mit einer Frau anstellen kann. Dafür, dass ich sie erst vor zwei Stunden kennengelernt habe, geht ein Tittenfick durchaus in Ordnung. Auch bieten sich ja Möglichkeiten für ein zweites Date

     

    Genießt den heißen Sommer Leute

     

    Euer Daygame Seducer

  14. Ein Jahr Tinder ist vorbei. Hier mal die Sachlage zur Realität dahinter.


    - Wichtiger als die Bilder: WO man ist. Der kulturelle Kreis. Es macht einen Unterschied, ob man in Mitteleuropa, Südamerika oder Osteuropa ist. Und dann hängt es davon ab, wieviele Leute um einen rum wohnen. London und Köln losen ab, Osteuropa punktet.


    - Tinder ist, wie OG allgemein, ein massiver buffer. Gerne ruht man sich auf seinen gefühlten und realen Prospekten aus. Jeder ist da anfällig. Deswegen NUR und wirklich NUR verwenden, wenn es sonst läuft; d.h. keine Probleme mit cold approaches, social circle usw. Tinder u.ä. können höchstens Dreingaben sein, wenn alles andere läuft.


    - Es ist wirklich gut zum Reisen. Und darin liegt meines Erachtens die Hauptstärke von Tinder. Also verhältnismäßig exotisches Reisen.

    Der Elefant im Raum: Datingplattformen sind mit einem gewissen Aufwand verbunden. Warum sollte eine halbwegs attraktive Frau die bei Sinnen ist diesen Weg gehen? In der Regel hat sie da keinen Bedarf daran, es sei denn ihr Sozialleben ist eingeschränkt: Ausfüllende Arbeit und Studium, alleinerziehende Mütter und so weiter. Tinder jedoch ist relativ mainstream und ohne viel Aufwand verbunden, d.h. man trifft durchaus die ganze Palette "normaler" Frauen. Aber auch genug  von denen, die nur ihr Instagram promoten wollen. Beziehungsweise man trifft sie nicht mal, sondern darf sie nur bespaßen. Die Realität ist, wenn sich eine wirklich ohne Hickhack treffen will (und man in einem Kulturkreis mit ätzender Geschlechterdynamik ist *ähem*) besteht halt eine hohe Chance, dass die Fotos "beschönigend" sind um mal diplomatisch zu bleiben.

    Übrigens: Tinder für den PC holen. Geht mit ganz einfach mit bluestacks. Macht das c&p komfortabler.

    Jahreszeit macht anscheinend auch etwas aus. Im Winter mehr los als im Sommer. Ist irgendwie auch logisch.


    Problem: Es kommen keine Matches mehr rein

    Man kriegt viele matches, wenn das Profil neu ist bzw. man neu in der Gegend ist. Das liegt daran, weil man dann auch öfter anderen angezeigt wird. Dann sackt es irgendwann ziemlich nach unten und man hat höchstens paar Matches pro Woche.
     Wenn man zu Beginn viele Matches hatte aber irgendwann nicht mehr, liegt es nicht am Profil oder den Bildern.
    Man kann den Account neu aufsetzen, was eigentlich das Problem beheben sollte, aber die Erfahrungen gehen da auseinander. Bei mir z.B. hats nicht so viel gebracht, eventuell bezieht der komplett undurchsichtige Algorithmus auch den FB Account mit ein. Ich werde irgendwann nochmal probieren. Ihr könnt eure Erfahrungen gerne beitragen.


    Anderer Algorithmus mit Tinder Plus

    Mit Tinder Plus kann man jetzt den Algorithmus vom standardmäßigen "Best of" (beliebteste Profile zuerst) zu "zuletzt aktiv" ändern. Hat für mich jetzt keinen großen Unterschied gemacht. Eine weitere Option ist es, nur noch denjenigen angezeigt zu werden, die man zuerst liked. Wenn man es mag, ist es eine Option, ohne wirkliche Auswirkungen darüberhinaus. Und wieder, bei abweichenden oder bestätigenden Erfahrungen bitte unten posten.

    Unter dem Strich

    Wenn die Fotos stimmen, dann sollte man automatisch zuerst angezeigt werden, weil man "beliebt" ist. So funktioniert der Standard Algorithmus. Irgendwie ist die Realität nicht so. Entweder die Konkurrenz ist zu groß (gut möglich), die Frau hat nicht die Muße drölf likes abzugeben bzw. das Programm überhaupt mal zu verwenden (sehr wahrscheinlich) oder man wird automatisch nach einer Weile vom Algorithmus weggefiltert (schon fast garantiert). Es ist durchaus interessant, da ein bisschen rumzunerden und die die Mechaniken auszuloten, aber wenn man nicht reist oder als "Haupteinnahmequelle" betreiben will, sollte man es guten Gewissens stecken lassen.4

     

    ---EILMELDUNG---

     

    Gotteskind hat folgende gute Erfahrungen beisteuern können. Enjoy:

     

    Zitat

    Sprich, dass es sinnvoll ist, nach der Profilerstellung zu warten (natürlich nur bei non-premium) um so selbst likes zu sammeln, die man nur abgrasen muss. Es bringt also westentlich mehr Tinder nur 2x die Woche laufen zu lassen anstatt jeden Tag 5x reinzuschauen und neue Babes zu rageliken.

    Um likes zu erkennen gibt es einen Trick! (hatte ich vorhin noch nicht erwähnt) Du stellst deinen Radius auf Minimum (weiß nicht mehr, ob 0 oder 1). Alle Babes die dir dir mit mehr Entfernung angezeigt werden, haben dich geliked und ergeben ein Match. Das ist fieldtested von mir. Mit höherem Radius (ich suche idR mit 10 und bekam Babe angeboten, die z.b. 30km weit weg waren, dass sind immer likes. Die Babes haben entsprechend höheren Radius eingestellt). Also (das der Theoretische Teil), müsstet du mehr Babes die dich geliked haben angezeigt bekommen, wenn du den Radius sehr klein wählst. So spart man sich likes (wieder nonpremium).

     

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    NichtDeinTyp
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    Mein Kompass zeigt in Richtung Ziel. Er führt mich. Doch die Straße kann nur ich alleine gehen, mit all ihren Schlaglöchern. Manche Menschen mögen nur bestimmte Ereignisse sehen und diese als Glück bezeichnen, doch sehen sie nicht den Prozess hinter diesen Ereignissen. Das Game belohnt einen für investierten Effort, genauso wie Fitness. Dass was ich reinstecke, bekomme ich auch raus. Doch manche wollen direkt in die erste Liga. Sie wollen sich nicht hochkämpfen. Erkennen auch nicht die kleinen Erfolge an. Wenn ich Platz 13 in der 3 Liga war und nun mich auf Platz 4 hochgekämpft habe ist das fucking Progress! Klar werde ich nicht aufsteigen, noch nicht, aber der DFB Pokal ist immerhin gesichert. Und immerhin spiel ich im verdammtem Game mit! Vielleicht noch nicht als relevante Rolle, aber ich schaue immerhin nicht mehr von der Tribüne zu. Solange ich mit Spaß und Drive dabei bin werde ich weiterhin Progression erreichen und Step by Step meine Ziele erreichen / meine weiteren Limiting Beliefs verstreichen lassen. ‚
    Das Mindset spielt wie immer eine riesige Rolle. Das süße Mädel von der Bar wirft mir nur so Shittests zu. Heule ich nun und / oder später deswegen rum oder appreciate ich, dass sie a) noch nicht gegangen ist (best „IOI“ ever), b) mich anscheinend für so cool hält, dass sie nochmal nachstochern muss, ob ich das auch wirklich bin und halte c) dem Ganzen stand / bewältige es.
    Ref. Experience zu sammeln ist das Beste! Löst euch vom Forum, Büchern, Youtubern etc. Natürlich nicht komplett, doch mehr im Sinne eurer Prioritäten. Habe letztens hier erst gelesen, dass jemand sich „erstmal die ganze Theorie aneignen möchte“ und dann in „3 oder 4 Monaten „anfangen“ möchte“. Seriously? That’s not how you do it. Ich weiß ebenso, dass eine Menge Studenten oder Menschen mit viel Freizeit hier rumtouren, daher ein Tipp zum Priorisieren: Die „coolen“ Artikel hier im Forum lesen? Die Youtube Videos seiner Lieblings PUAs angucken? Bücher zu z.B. Persönlichkeitsentwicklung lesen? Ja, aber…! Macht all diese Dinge integriert in euren Alltag und nimmt euch nicht extra Zeit dafür. Guckt die Videos z.B. im Zug oder hört das Buch als Audiobuch an während der Autofahrt zur Arbeit. Nutzt die gewonnene Zeit um Erfahrungen zu sammeln. So viel Mehrwert! Denn anstatt ein Buch darüber zu lesen wie man „Frauen anspricht“, könntest du viel besser vor die Tür schreiten und Frauen ansprechen. Es macht sogar Spaß und beißen tun sie auch nicht. „Don’t waste your time reading the manual and play the fucking game!“ Denn wenn man das Spiel spielt weiß man auch woran’s hapert. Shit, auf welcher Taste ist das Nitro nochmal? Ah, okay, R1 und weiter geht’s.
    To be continued..

  15. Immer wieder sehe und höre ich, dass die meisten Dates ablaufen wie ein Bewerbungsgespräch. Trocken, verklemmt und statisch. Im Video zeige ich auf, was in einem Date überhaupt nicht geht bzw. worauf es beim Date eigentlich ankommt.

  16. Kennt ihr das? Ihr steht nach einer Trennung alleine da und fragt euch, was da passiert ist? Ich rate jedem dazu genau hinzuhören. Verhältnis zum Vater, der Mutter, Exfreunden, etc.. Besonders den HB's, bei denen ihr euch eine Beziehung vorstellen könnt, solltet ihr alle Unklarheiten beheben. Und lasst das Mädel mit dem Thema Beziehung auf euch zukommen, nicht anders herum - das geht immer schief! Die einzige Situation, bei der ihr nach etwas fragen solltet, das mit der Beziehung zu tun hat, ist allerhöchstens mit einem Ring in der Hand und kniend.

    Probleme der Frauen sind Probleme der Frauen. Hört also genau hin, was für Beziehungen eure Partnerin vor euch hatte. Sollten diese zu den abbusive Relationships gehören, solltet ihr euch sicher sein, dass diese Form der Beziehung romantisiert werden könnte. Ähnlich wie bei Triebtätern, es ist eine Form des Stockholmsyndroms. Außer sie wird erkannt was schlecht war und sie hat daraus wirkliche Erkenntnisse gezogen. Ihr wollt dies schließlich nicht. Unverarbeitete Probleme werdet ihr voll abbekommen. Und besonders, wenn diese Probleme dazu führen, dass sich das Selbstwertgefühl der LTR in den Keller bewegt, wird das zwangsläufig nicht nur die HB zur LSE machen, sondern vor allem euch selbst zermürben. Jeder sollte den Satz verstehen: Du kannst niemanden lieben, der sich nicht selbst liebt. Das gilt aber nicht nur für euren Partner, sondern vor allem auch für euch selbst. Es führt nur zu Verzweiflung, Needyness und macht niemanden von euch glücklich. Eine Beziehung hinter der ihr nicht vollkommen steht, bedeutet auch, dass man hinter den Aktionen der Partnerin stehen sollte. Je mehr LSE ihr vor euch habt, desto mehr Shittests und Zickereien erwartet euch. Ich habe selbst genügend Beziehungen hinter mich gebracht, sodass ich einfache Shittests überstehen kann. Wenn aber gefühlt 5 min lange Monologe von der Partnerin kommen, ist sie die falsche. Ihr solltet einfach davon absehen, jemanden zu daten, dessen Leben ihr nicht führen wollt. Das bedeutet auch, dass ihr in etwa den selben Bildungsgrad und einkommen besitzen solltet. Haltet euch vor allem vor Borderline und anderen LSE-Varianten fern. Achtung! Von denen gibt es immer mehr, denn sie liegen vermutlich bei 40% der Bevölkerung. Orlando Owen beschreibt dies ganz gut an vielen Stellen seiner Vorträge über männliche Essenz und equivalente Themen. Eure Selbsterkenntnis und Inner Game solltet ihr immer im Reinen haben. Und niemand mit einem schlechten Selbstwertgefühl sollte auf euch Einfluss haben. Es gibt nur einen bedingten Rahmen, den ihr sprengen werdet, oder wirklich wollt.

    Vor allem solltet ihr wissen, was eure Ziele sind. Wenn sich eure Partnerin in den Kopf gesetzt hat, jetzt Kinder zu kriegen oder in naher Zukunft, solltet ihr das auch sein. Und ihr solltet wissen worauf ihr euch da einlasst. Denn Zeit ist kostbar. Verbringt nicht zu viel Zeit mit einer Person, die ihr nicht als langfristige Perspektive seht.

  17. Ries
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    Achtung! Das ist kein FR sonder eher ein Erfahrungsbericht

     

    Sex mit der Ex

     

    Vorgeschichte

    Ein großes Thema. Soll man es machen? Soll man es lieber lassen?
    Viele der alten Pick Up Gurus raten nachdrücklich davon ab.
    Vorbei ist vorbei. Lieber die Energie in was Neues stecken.

    Bei mir ist es so, dass wir uns Anfang des Jahres getrennt haben. Nach
    einer sechsjährigen Beziehung war einfach die Luft raus. Viele ist zur
    Routine geworden. Abends treffen, was kochen, dann Sex. Vielleicht noch Film gucken.
    Irgendwie wusste ich immer was passieren wird. Auch der Sex war vorhersehbar
    und Standard. Einfach nicht mehr spannend und aufregend.

    Wir haben uns im einvernehmlichen Interesse getrennt. Ihr ging es genauso.
    Irgendwie kann man sich noch gut leiden, irgendwie ist man sehr gut befreundet,
    doch irgendwie ist auch die Leidenschaft weg. Was soll man da machen?
    In den Swingerclub gehen? Oder Sex Spielzeug holen?
    Hilft auch alles nichts.

    Shit. Wir haben uns getrennt. Ich bin nach Berlin gegangen, sie blieb in Hannover.

    (Wenn ich so drüber nachdenke, werde ich schon etwas melancholisch. Aber wie gesagt, es hilft nichts.)

    Das Berliner Leben ist creazy. Ständig was los hier. Ich hab ne gute WG gefunden und
    auch mit den Girls läuft es. Ist noch nicht alles perfekt, doch nach und nach kommen
    die kleinen Erfolge.

    Dieses ganze Beziehungs-Dilemma versuche ich recht erfolgreich zu verdrängen. 6 Jahre.
    Fast meine ganzen Zwanziger. Meine ganze Studienzeit. Fuck. Wir waren schon ein gutes Team.

    Tramp-Urlaub. Sich auf Konzerte reinmogeln, bei großen Projekten sich gegenseitig unterstützen.
    Kuscheln. Unzählige Erinnerungen. Fuck.

    Ich versuche alles zu verdrängen. Nur nach vorne gucken, blos nicht zurück. 

     

     

    Hauptteil

    Wie gesagt. In Berlin läuft es gut für mich. Job. WG. Partys. Girls. Connection.
    Alles ist ein chaotischer Livestyle. Ständig treffe ich interessante Leute. Ständig ist was los.

     Bis eines Tages mich eine Nachricht von ihr über Facebook erreicht.
    "Hey, ich bin auf der Durchreise. Komme spät in Berlin an und muss am nächsten Tag weiter.
    Kann ich bei dir schlafen"
    Spontan und ohne groß nachzudenken sage ich: "Ja. Klar..kein Problem." schließlich sind wir
    ja Buddys

    Erst einige Momente später wird mir klar was ich da gemacht habe. Irgendwie wird mir etwas bange.
    Ein Treffen mit meiner Ex? Der Gedanke daran fühlt sich nicht gut an.
    Doch ich kann die Nachricht auf Facebook nicht zurück holen und ich traue mich auch nicht ihr abzusagen.
    Wie gesagt, es ist immer noch eine gute Freundin, eine Person die ich sehr schätze und
    auch liebe. Wie ein Familienmitglied. Aber ich hab kein Bock, so kurz nach der Trennung,
    das Ding wieder aufzuwärmen. Fuck.
    Es sind noch zwei Wochen hin, doch schon jetzt fange ich an darüber an nachzugrübeln.
    Wir haben kein Gästezimmer, das heißt sie wird bei mir im Bett schlafen.
    Wir müssen keinen Sex miteinander haben, doch irgendwie sind wir auch auch zwei erwachsene
    Menschen, die sich einfach gut kennen. Warum also kein Sex, wenn man schon im selben Bett
    schläft? Aber wird der gut? Komme ich damit klar? Kommt sie damit klar?
    Sind wir dann wieder zusammen? Wird das die frischen Wunden noch einmal aufreißen?
    Oh man ich schlage mich mit diesen Fragen rum und finde keine Antwort.
    "
    Alle meine Freunde raten mir davon ab. "Machs nicht!" "Wird nicht funktionieren!"
    "Auf keinen Fall!" shit.
    Doch irgendwas hindert mich daran, ihr abzusagen. Vielleicht bin ich auch neugierig.

    Der grosse Tag kommt. Gegen 23 Uhr hole ich sie von der S-Bahn ab. Ich bin mega angespannt.
    Weis nicht wie sie reagieren wird. Weis nicht wie ich mich verhalten soll. Einfach nach Lehrbuch.
    Auf cool und entspannt machen und sich nichts anmerken lassen. Ich bin trotzdem nervös.
    Fuck. Da steigt sie aus und sieht bezaubernd aus wie immer. Merde.
    Wir umarmen uns. Sie ist gut drauf. Aber ich hab trotzdem das Gefühl, dass immer noch so viel im
    Raum steht, dass wir nicht einfach locker mit einander reden können. Ich kann es jedenfalls nicht.

    Ich zeige ihr die Wohnung. Küche, Bad, mein Zimmer, das Bett. Sie nickt zustimmend, als hätte sie nichts
    anderes erwartet. Meine Mitbewohnerin ist da und die beiden kommen locker ins Gespräch. Puh sehr gut.
    Good Vibrations auch ohne mich.
    Ich lade sie noch auf eine Party ein, doch sie ist wirklich müde vom Flug und will lieber chillen.
    Ich verkrümle mich so schnell wie möglich. Mir ist das alles zu viel. Ich kann diese Verbindung
    von altem Beziehungsleben und dem neuen lustigen Singelleben in Berlin noch nicht unter einen Hut bringen.

    Verwirrt und mit schlechter Laune mache ich mich auf den Weg zur Party. Die Straßen sind voll mit grölenden
    Touristen. Samstag Abend und alle flippen aus. Musik. Menschen. Alkohol. Ich finde das alles krass behindert.
    Auf der Party ist es nicht anders. Ich treffe auf zwei Kumpels, doch ihre gute Laune schafft es nicht mich
    anszustecken. Missmutig stehe ich in der Ecke und trinke mein Bier.

    Irgendwann gegen 3 mache ich mich angesoffen wieder auf die Socken. Auf den Straßen ist immer noch High-live.
    Girls Kreischen, Jungs albern rum. Aus dem Clubs kommt das Gewummer. Das alles finde ich zum kotzen.
    All dieses Balzverhalten, das rummachen und das antanzen ist total Stulle. Ihr wisst garnicht wo das hinführt.
    Am Ende habt ihr ne dumme, komplizierte Beziehung, die euch nur fertig macht. Fickt euch ihr jungen, überpotenten Trottel.
    Ich bin fertig mit den Nerven.

    Zuhause angekommen, bin ich leise und lege mich dazu. Das Bett ist groß genug, dass ich Körperkontakt vermeiden kann.
    Ich fühle mich wie der letzte Bauer.

    Der nächste Morgen. Ich erwache ungewöhnlich früh. So gegen 9. Verpennt gucke ich mich um. Sie ist schon wach und
    guckt mich neugierig an. So ein Mist. Aber irgendwie bin ich auch etwas ausgeruhter und selbstsicherer. 

    Sie sagt zu mir: "Hey, ich hab gemerkt, dass du etwas angespannt bist. Aber es ist alle ok.
    Wir sind getrennt, aber wir sind Freunde. Mir geht es gut."
    Das nimmt mir den Zweifel. Zu wissen, dass es zwischen uns keinen Stress gibt, erleichtert mich unglaublich.

    Ich schaffe es mich zu entspannen und die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist.
    Mein Schwanz wird langsam hart und zeigt in ihre Richtung ;)
    Ich frage sie wie sie geschlafen hat. "Ganz gut. Etwas früh aber ich bin munter"
    Mein Ständer zeigt immer noch in ihre Richtung. Ich beschließe das jetzt auch alles egal ist. So oder so wird es albern.

    "Irgendwie würde ich gern deinen Arsch streicheln"
    "Oh nagut. Das kannst du machen." antwortet sie mit ihrer süßen Stimme.
    Ich greife zu und knete ihren Arsch durch.
    "Das fühlt sich eigentlich ganz gut an"
    Ich muss in mich hinein schmunzeln. Das ganze Spiel zwischen Mann und Frau ist auch immer auf unlogischer Doofheit aufgebaut.

    Ich massiere immer fester und natürlich rutscht meine Hand gelegentlich auch etwas tiefer zu ihrer Pussy.
    "Was machst du da?" fragt sie mit einem Lächeln. Ich schaue nur aus dem Fenster, lass mir nichts anmerken und
    erwähne, dass heute ein wunderbares Wetter ist. Sie muss lachen.
    Bei mir ist schon längst Autopilot eingestellt. Ich denke nicht mehr nach.
    Langsam kuschle ich mich an sie. Und küsse sie an der Schulter. Sie lässt es sich gefallen.
    Eins führt zu andren. Und als ob ein Staudamm bricht, fallen wir mit animalischer Kraft über ein ander her.
    Eine Art Befreiungsschlag.


    Wir treiben es wie die Tiere. Zweimal. Und es fühlt sich so gut an.
    Wir wissen beide, das wir eine lange Zeit mit einander verbracht haben und jetzt auseinander sind.
    Und jetzt bumsen wir trotdem. Kein Geheimnisse. Wir fahren auf ein ander ab und besorgen es uns richtig.
    Irgendwie ein Hassfick. Ein Bisschen vielleicht. Aber auch ein lustvolles Aufeinandertreffen von zwei erwachsenen Menschen.

    Nach dem Sex liegen wir nebeneinander. Ich achte darauf das wir nicht miteinander kuscheln.
    Bloß nicht zu viel Bindung aufbauen. Nicht das wir dadurch wieder zusammen kommen.
    Wir reden ein Bisschen. Sind sehr entspannt. Sie muss lachen und ist happy. "Das habe ich gebraucht."

    Nach zwanzig Minuten werde ich wieder geil. Und sie hat auch noch mal Bock. Diesmal ist ist sie oben
    und reitet mich richtig mies. Oh man. Danach bin im Happysexland. Der Sack ist bis auf den letzten Tropen ausgequetscht.

    Es ist 11 Uhr morgens. Sie muss los, weil sie ihren Bus bekommen muss. Ich bringe sie noch zu S-Bahn.
    Wir sind beide ausgeglichen und happy. Als die Bahn in den Bahnhof fährt, drücke ich sie herzlich.
    Sie erwidert mit einem Kuss auf die Wange. "Melde dich mal, wenn du in Hannover bist."
    Als die Türen sich schließen, lächelt sie mir noch ein mal zu und dann ist sie fort.

     

     

    Eipilog


    Im Nachhinein bin ich total erleichtert. Aus meiner Sicht, haben wir auf diese körperliche Weise
    all die Spannungen zwischen uns geklärt. Auf eine komische Art haben wir die Beziehung zwischen uns
    mit Sex aufgearbeitet.






     


     

  18. Citizen Dildo
    Letzter Beitrag

    Hi,

     

    ich dachte mir zu diesem speziellen Anlass heute, schreibe ich mal wieder etwas in den Blog hier. Warum spezieller Anlass?! Ich denke, heute ist einer der schlimmsten Tage in meinem Leben. Meine Freundin hat keinen Bock mehr auf mich und ich muss aus "unserer" Wohnung ausziehen. Und das alles ohne Vorwarnung. Aber fangen wir doch lieber ganz von vorne an...

     

    Vor ca. nem halben Jahr bin ich nach Berlin gezogen um die Vorzüge einer Großstadt zu genießen. Party wann man bock hat, Unmengen an Leuten, die man noch nie gesehen hat, und jede menge Mädels unter ihnen, die nur darauf warten kennengelernt zu werden. Möglichkeiten, die man in der Kleinstadt aus der ich komme nicht hat und die ich jetzt auch nicht mehr missen möchte. Viel Zeit diese Dinge auszunutzen hatte ich allerdings nie, da ich ziemlich schnell mit meine Freundin, ab heute Exfreundin zusammen kam. Ich fand sie von anfang an klasse und wir hatten ne Menge Spaß. Da die Entfernung innerhalb Berlins uns irgendwann auf den Sack ging und ich ein wenig Miete sparen wollte, schlug ich ihr schon nach kurzer Zeit vor, bei ihr mit einzuziehen (Ja, genau. Alleine hier sollte schon jedem klar sein, dass das nicht gut gehen kann.) Gesagt getan. Alles ging auch Anfangs gut. Klar man streitet sich ab und zu, aber diese Streitigkeiten waren eigentlich immer sehr schnell beigelegt. Irgendwann fing ich an, mich mehr und mehr meinen Hobbys zu widmen. Da ich diese zu einem großen Teil auch zuhause ausleben kann, hingen wir die letzte Zeit eigentlich nur noch aufeinander, ohne etwas miteinander zu unternehmen. Sie sagte mir, dass sie das stört und wieder ein bisschen mehr Zeit mit mir verbringen möchte. Ich hab das nicht wirklich eingesehen da ich dachte, die Zeit die wir hatten müsste reichen, schließlich wohnen wir ja zusammen. und so gab es immer wieder Streitereien deswegen. Insgesamt war ich ab und zu auch ziemlich needy, weil ich sie nicht verlieren wollte. Mal so, mal so. Je nach Tag und Laune war ich also mal mehr an ihr interessiert (Da hatte sie manchmal dann keine Lust drauf) und mal auch wieder weniger (Was sie manchmal dann auch nicht so toll fand) Da wir beide neu in Berlin waren, wollte sie natürlich auch neue Leute kennenlernen. Vorzugsweise Männer, weil sie mit denen einfach besser zurecht kommt. Ich sagte ihr immer wieder, dass ich das zwar nicht so cool finde, sie es aber machen kann, wenn sie es unbedingt will. Ich habe das Gefühl dass sie es manchmal nicht sonderlich anziehend fand, dass ich nicht so eifersüchtig war. Sie wollte wohl mehr, dass ich sie von dieser Idee abbringe. Vor einer Woche wollte sie sich dann wieder (das 2. Mal) mit einem Typen treffen, den sie im Bus kennengelernt hatte. Ich sagte ihr, dass ich das nicht so cool finden würde und sie darauf hin: bla ich muss aber mal neue Freunde finden bla. Also meinte ich wieder, dass es okay sei, wenn sie das unbedingt will und da nichts laufen würde. Also tat sie es. Letzte Woche kam sie dann nach einer Spätschicht nicht sofort nach Hause, sondern traf sich mit dem Typen. Man muss dazu sagen, dass wir uns die ganze woche so gut wie nie gesehen haben, da sie halt Spätschicht hatte. Ich fand das jetzt nicht soooo schlimm. Dass sie sich aber dann lieber mit irgendnem anderen Typen trifft als nach hause zu kommen schon! Ich sagte ihr, dass ich das nicht so cool fand und wir redeten noch kurz darüber. Gesten meinte sie dann aus heiterem Himmel, dass es ihr in der Wohnung zu eng sei und sie wieder ihre eigene Wohnung für sich haben will. Ich frage sie was das jetzt auf einmal soll und es kam heraus, dass sie sich eigentlich auch mit anderen Typen treffen will und sie nicht mehr weiß ob sie mich noch liebt. Wir redeten darüber und sind irgendwie im Bett gelandet. Dann ging das Thema Abends aber wieder los und kurz bevor sie zur Nachtschicht ging, sagte ich, dass mich das zu sehr verletzt und ich erst einmal zeit für mich brauche. Sie ging zur Nachtschicht und hat mich per Whatsapp und Anruf mehrfach gebeten zu bleiben. Sie entschuldigte sich sogar, meinte dass sie mich doch liebt, ich sollte einfach noch da sein, wenn sie nach hause kommt. Nach langem überlegen gab ich nach und blieb. Sie kam früh morgens nach hause und ich versuchte alles zu vergessen. Sie auch. Aber sie war einfach nicht mehr die Alte.Wir beide spürten, dass es so nicht funktioniert und Sie sagte, dass sie das so nicht mehr will und Zeit braucht. Wir sollen beide erstmal gucken was wir wollen und vielleicht in ein paar Monaten noch mal kontakt haben. Ich sagte ihr, dass ich das nicht möchte und lieber einen klaren cut will. Wir haben dann noch ein bisschen geredet (bisschen needy von mir), ich hab dann meine Sahen gepackt und bin gegangen. Ich sagte ihr noch, dass ich sie wirklich geliebt hab, und wünschte ihr alles Gute. Und das wars. Einfach aus. Von einem Tag auf den anderen. Klar gab es Anzeichen und letzen Endes kann man nicht ständig aufeinander hocken (Ich hätte einfach mehr von zuhause weg sein müssen, damit sie mehr freiraum hat), aber es hat mich schon sehr krass überrascht. Vorher konnten wir immer alles klären. Ich bin jetzt schon ziemlich fertig und merke dass  es nicht so sehr daran liegt, sie nicht wieder zu sehen (Unsere Bildung war stark, aber da gibt es bestimmt noch was besseres) Ich bin eher verletzt, weil ich am Ende einfach nicht mehr gereicht habe. Ich hätte einfach vieles besser machen können (nicht so needy sein, mich auf der anderen Seite mehr mit ihr beschäftigen, öfter mal unterwegs sein etc) Jetzt kann ich nichts mehr ändern und wünschte, ich hätte noch eine Chance. Schlussendlich ist zu sagen, dass ich DEFINITIV gestern Abend schon meine Sachen hätte packen soll. Dann hätte ich diese zweite Chance vielleicht gehabt, aber so gibt es da keine Hoffnung mehr...

  19. Neu

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    Hey Leute,

    meine Ex (Trennung war ca. vor nem Jahr, nach 8 Jahren LTR) meldet sich nun wieder mit belanglosen Textnachrichten. Unser letztes Treffen, ist schon wieder ein paar Wochen her, dabei ging es um noch zu regelnde Altlasten. Dabei fragte ich sie, ob sie mal Bock hätte auf ein Essen, sie meinte darauf ja, wäre cool oder wir gehen mal wandern. 

    Das Treffen wurde noch nicht umgesetzt und in der Zwischenzeit, fand minimaler Kontakt per WhatsApp statt. Sie schrieb mich in den letzten Tagen wieder an und erzählte mir von ihrem Leben. 

    Ich weiß nicht, wie ich mit der ganzen Sache umgehen soll. Finde sie als Mensch top, würde sie auch jederzeit flachlegen und auch sowas wie ein  Neu kennenlernen, wäre auf eine gewisse Art und Weise reizvoll.

    Hmm, schwierig, schwierig ?

  20. ANKÜNDIGUNG: Am 30-31 Januar wird eurer ergebener Diener aka Ra als Trainer, Arschtreter und Erlöser fungieren - beim Progressive Seduction New Year Silver Special in Frankfurt.

    Nach mehr als einem Jahr Pause bei PS, in der ich mich anderen Projekten und diversen Aus- und Fortbildungen gewidmet habe kann ich es kaum erwarten, das apokalyptische Inferno in den Herzen und Köpfen der Workshop-Teilnehmer zum Lodern zu bringen.

    Infos & Anmeldung: http://www.progressive-seduction.com/pickup-artist-workshops/new-year-silver-special-nyss/

  21. LoveLing
    Letzter Beitrag

    Hallo Freunde,
    :-)

    Da diese Erläuterung zu wichtig ist um Unterzugehen, wird sie hier meinerseis nochmal festgehalten. Danke an Laura Palmer und den weiteren Beteiligten!
    http://www.pickupforum.de/topic/147296-sex-als-geben/?p=2103279





    Da gehts nicht um tollen Sex, da geht es um die Tatsache Sex an sich.

    Dieses Zitat als Beispiel für einen der Kernpunkte, um "Sex als geben" zu diskutieren. Was meinen die Diskutatnen mit "Sex"?

    Da gibt's zum Beispiel Menschen, die braten mich an, und es ist ganz klar, diesen Menschen wollen mich. Und sei's nur für den Moment, nur für einen Abend, oder hin und wieder ein Wochende. Sei's nur für einen Kuß, für ein intensives Spiel, eine harte Vögelei oder für stundenlanges Kampfkuscheln. Diese Menschen wollen mich - und ich wenn ich sie auch will, dann haben wir Sex, sprich: dann haben wir einander. Für fünf Minuten, eine Nacht oder, auch das kann vorkommen, viele Jahre, vielleicht sogar, die Zukunft wird's zeigen, ein Leben.

    Und es gibt Menschen, die braten mich auch an, und es mir auch etwas ganz klar, nämlich daß diese Menschen Sex wollen. Ich bin da nicht gewollt. Ich wär da nur die Erfüllungsgehilfin, das Sportgerät, das notwendige Utensil, um gepflegt einen weg zu stecken. Sowas interessiert mich nicht. Denn ich will keinen Sex.

    Ich will Jonas und Maria und Claus und Janina. Ich will ganz konrete Menschen. Und ich freu mich, wenn diese und jener dieser Menschen mich auch wollen. Mich ganz konret. Dann vögeln wir undoder tun sonst was, machen Sex miteinander. Jeder gibt, jeder nimmt. Männer, Frauen und andre.

    Zwei Mal Sex. Zwei völlig verschiedene Paar Schuh.



    Meine Antwort dazu:
    Ich gehe voll mit bei Laura Palmer! Es geht um diesen Unterschied und es macht eine Menge aus!


    Und es gibt Menschen, die braten mich auch an, und es mir auch etwas ganz klar, nämlich daß diese Menschen Sex wollen. Ich bin da nicht gewollt. Ich wär da nur die Erfüllungsgehilfin, das Sportgerät, das notwendige Utensil, um gepflegt einen weg zu stecken. Sowas interessiert mich nicht. Denn ich will keinen Sex.



    Ergänzend möchte ich hinzufügen dass es sich hier auch um Selbstwerterhöhungssex handeln kann, also Sex des Sexes willen wegen laymasse quasi Numbersgame zum Posen bei den Kumpels oder für die eigene Zahlenliste. Mit dem anderen Sex nicht zu vergleichen und auch volkommen von der Person entkoppelt, die da besext/ bevögelt wird. Ich nenne das Sexähnliche Selbstbefriedigung. Für mich ist das kein richtiger Sex. Qualitativ nicht mal annähernd mit dem anderen, richtigen Sex zu vergleichen!

    Das ist aber auch das was ich beim Erstposting des TE nicht verstehe: Es geht ihm ja darum Sex von den Personen zu entkoppeln und damit auch klar zu reduzieren. Es wird dann die Aussage aufgebaut, "Sex würde ja als was schlechtes etc...etc..." aber darum geht es gar nicht, sondern um diese krasse Reduktion die damit einhergeht, Sex als eigenes "etwas" hinzustellen, den Akt von den Personen zu lösen und zu glauben, diese Entkopplung sei etwas schützenswertes wichtiges. Ich für mich lehne solche Reduktionismen und Entkopplungen ab da sie die Ganzheit verhindern. Diese Form des Sex (die zweitere im Laura Palmer-Text) lehne ich gänzlich ab und kann sie nicht praktizieren.

    ***********************************************************************************************************************

    Das Lilafarbene oben ist auch das was ich u.a. mit LIEBE meine, denn LIEBE (Gier, Lust, Lebenslust, Fortpflanzung und damit die Grundlage allen Lebens und das was alles dazu gehört) hat als Grundvorraussetzung die Wahrnehmung und Existenz eines Gegenübers, der GELIEBT WIRD oder eben dessen Liebe angenommen wird, wenn es denn um Sexualität geht. Es geht dabei eher um einen Vorgang des HABENS, also des MARKIERENS, also einer genauen Zugehörigkeit und ein Besitzanspruch, auch wenn er zeitlich befristet ist. Defakto ist eine Liebesbeziehung was die Sexualität angeht einen immerwieder-kehrender Markierungsprozess, damit eben die Beteiligten wissen, zu wen sie gehören gekoppelt an Genuß und Freude als Grund für die Inbesitznahme. --> wiederholende neue WILLENSbekundung und BESITZanspruch und weil er eben Grundstzlich zeitlich begrenzt ist (man besitzt sich ja nur im Moment der Sexualität!) und es zu Geil ist, muss er wiederholt werden.

    ...so ungefähr... wobei hier in Bezug zu mir meine Willensbekundung erst im Laufe der Zeit kommt und sich verstärkt.

    lg,
    LoveLing
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    Gestern - heute - morgen



    Ich liege auf einem Wall aus Erde und Sand, tausende Kilometer von daheim entfernt. Die Mittagssonne brennt runter. Unter der schweren Weste läuft mir der Schweiß und mein T-Shirt klebt an meiner Haut. Das T-Shirt fühlt sich an wie ein matschiger Lappen, durchtränkt von Schweiß und Sand. Der leichte aber warme Wind bläst mir den Staub ins Gesicht. Meine schwarze Sonnenbrille schützt meine Augen vordem eindringen der feinen Sandpartikel. Ich blicke in die Ferne diesen mir doch so fremden Landes, doch auch hier sind sie wie daheim - Kinder. Ich sehe und höre sie, nicht weit entfernt von uns, lachen und schreien. Sie spielen. Einige der älteren Kinder spielen Fußball, die jüngeren unter ihnen Verstecken. Jedes noch so kleine Loch, jede uneinsehbare Ecke wird genutzt. Nur nicht entdeckt werden ist die Devise. Während die Kinder spielen, beobachte Ich die Umgebung. Vor mir befindet sich ein abgeerntetes Feld, daran grenzt ein Dorf aus Lehmhütten dass wiederum von einer grünen Wiese eingerahmt ist. Einige Palmen ragen aus der Wiese in die Höhe.
    Für mich ein paradoxes Bild, für die Kinder eher Alltag. Warum Paradox? Auch wir spielen eine Art Verstecken, hier in der staubigen Arena des Todes. Die brutalere Version von Verstecken. Die Version der Erwachsenen, die Version der Politik. Wer entdeckt wird, wird gefangen genommen, verwundet oder sogar getötet.
    Hier auf diesem kleinen Schlachtfeld geht es aber nicht um Geld, Öl oder Prestige. Hier geht es nur ums nackte Überleben. Hinter dem Wall liegt mein Trupp, bestens ausgebildete und bis an die Zähne bewaffnet Männer. Jeder von ihnen bereit seinen Teil beizutragen. Wie unser Beitrag aussieht? Worum geht es uns persönlich? Unseren Job erledigen und dafür sorgen das der Mann links von uns, der Bruder rechts von uns genauso wohlbehalten heim kommt wie er hierher gekommen ist. Bisher ist uns das immer gelungen. Eine Bruderschaft die niemand anderes versteht. Brüder im Geiste. Brüder im Herzen.

    Die Stimmung in unserem Trupp ist gut, denn wir wissen dass heute kein Schuss mehr fallen wird und wir in bald herausgelöst werden. Die letzten Tage waren hart und entbehrungsreich. Seitdem Morgen haben wir kein Wasser mehr und die Munition neigt sich dem Ende. In dieser brutalen Hitze ohne Wasser zu sein kann tödlich enden, besonders nach den Ereignissen der letzten Tage. Wir sind Entbehrungen gewöhnt und daher werden wir es auch diesmal schaffen.
    Neben mir höre ich wie sich Tom in meiner Position nähert. Seine Hose und seine Ausrüstung erzeugen ein reibendes Geräusch, welches nicht laut aber dennoch für mich hörbar ist. Er gleitet neben mir nicht mehr ganz so elegant den Wall hinauf direkt neben mich. Wir wechseln ein paar kurze Worte ehe Ich mich den Wall hinunter zu meinen Männern begebe. Ich schaue jedem einzelnen ins Gesicht, nicke ihnen zu und spreche ihnen Mut zu.

    Das tolle an dieser Truppe ist dass wir uns blind verstehen. Wir kennen uns fast alle seit der Ausbildung, nur Chris ist neu aber er macht seine Sache sehr gut. Er stieß vor diesem Auftrag zu uns. Dem Mann den Chris ersetzt hat habe ich mein Leben zu verdanken, doch er schied auf eigenen Wunsch hin aus. Wir können alle einander blind vertrauen und das nicht nur hier im Dreck. Jeder weiß wo es gerade bei dem anderen knirscht. Nicht selten sind es Beziehungsprobleme. Bevor es in den Einsatz geht muss alles daheim geklärt sein, wir sind uns keine Hilfe wenn einer ein Problem hat, dass bringt uns aus dem Gleichgewicht. Dass das nicht immer geht ist auch klar aber wir sind immer füreinander da. Ich schau ins Toms Richtung, an Mike vorbei und sehe den Horizont. Meine Gedanken schweifen ab. Das kann gefährlich werden, nur heute nicht. Dieser herrliche blaue Horizont erzeugt ein entspannendes Gefühl in mir und Ich denke an Frauen und an das Thema Beziehungen.

    Einige von uns sind bereits geschieden, andere haben schon einige Beziehungen hinter sich. Tom lebt seit einiger Zeit polygam und dieses Modell funktioniert ganz gut. Für ihn. Ich bewundere ihn dafür. Manch einer ist froh wenn er eine Frau an seiner Seite hat, eine Frau die Männer wie uns aushält. Tom hingegen hat gleich drei Frauen am Start, gleichberechtigt und hat, gerechnet an der Anzahl seiner Frauen, am wenigsten Probleme. Mike ist das komplette Gegenteil von Tom, das komplette Gegenteil von den meisten in unserem Verband. Er ist verheiratet und dass seit über sechs Jahren. Für jemanden von uns eine lange Zeit. Jana und er hatten schon die ein oder andere Krise, doch zusammen haben Sie sie gemeistert. Sie ist eine starke Frau. So eine Frau wünsche ich jedem von uns. Eine Frau die auch mal die starke Schulter sein kann, eine Frau die zu ihrem Mann steht wenn es ihm mal nicht gut geht und nicht beim ersten Anzeichen von Problemen wegrennt. Heutzutage habe Ich manchmal das Gefühl dass es einfacher ist bei Problemen einen Schlussstrich zu ziehen, zu gehen und sich jemand neuen zu suchen. Eine einfacheren Partner, jemanden besseren!?

    Doch es ist nicht nur an den Frauen wie Jana auch wir Männer , Männer wie Mike, Tom, Chris und Ich müssen lernen das wir unseren Teil beizutragen haben. Wir müssen lernen zu erzählen, erzählen was wir erzählen dürfen und das ist in unserem Job nicht viel. Viele Partnerschaften halten nur wegen den Kindern oder wegen finanziellen Verpflichtungen die man zusammen eingegangen ist, doch bei den beiden ist das anders. Keine Kinder und keine Verpflichtungen. Sie leben zwar in einer gemeinsamen Wohnung aber jeder finanziert sein eigenes Leben. Beide haben ein eigenes Leben. Die beiden verbindet ein starkes Band, ein sehr starkes Band. So etwas habe ich bisher selten gesehen. Das muss wahre Liebe sein.

    Mike ist ein Mann durch und durch. Er tut was er will und worauf er Lust hat, bleibt Jana gegenüber aber immer ehrlich. Diese gegenseitige Loyalität die sich die beiden entgegenbringen , ein Wahnsinn. Ich erinnere mich noch als vor einigen Monaten bei mir mal wieder eine Beziehung scheiterte. Auch wenn die Kaserne nur einen Ort weiter war konnte Ich Anna meist nur am Wochenende sehen. "Train as you fight" ist einer unserer Mottos und daher war Ich viel unterwegs. Anna fing an zu klammern, die Wochenenden gehören nur uns sagte sie. Das war nicht so mein Ding. Wir haben uns im Guten getrennt, es war eine gemeinsame Entscheidungen initiiert von mir.
    An dem Abend holte mich Mike ab und wir gingen auf eine Kneipentour. Die Tour endete standesgemäß in einem Stripclub und um das Ganze noch zu unterstreichen, hatten wir unsere ganze Kohle versoffen und verhurt. Nachhause laufen? Unmöglich. Mike rief Jana an und bat Sie uns abzuholen. Keine drölf Minuten später stand sie vor dem Club um uns zwei Trunkenbolde abzuholen. Mike und Ich stützen uns gegenseitig als wären wir gerade angeschossen worden und stürzten so Jana entgegen. Sie half uns ins Auto und fuhr mit uns heim.
    Was mir trotz meines miserablen Zustandes hängen blieb ist aber folgendes: Ich kann mich nicht erinnern das Jana das Gesicht verzogen hat als Sie uns abholte. Es gab kein böses Wort von ihr, weder zu mir noch zu ihrem Mann, nicht mal am nächsten Tag. Ich meine Sie hat schon einige Eskapaden von uns erlebt, bei manchen war Sie sogar dabei aber es gab nie irgendwelches Drama oder ein böses Wort. Sie ließ uns gewähren, Sie ließ ihn gewähren wie auch er Sie gewähren ließ.

    Ich weiß noch genau wie wir mal auf einem dieser Stadtfeste waren und zum Schluss an irgend einem der kleinen Cocktail Stände endeten. Ich war mit Mike, Phil, Tristan und Sandra meiner damaligen Freundin da. Wir hatten viel Spaß zusammen. Jana schwirrte mit ihrer Mädels Bande auch auf dem Fest herum. Es war verabredet das wir uns zu später Stunde treffen und zusammen auf den Heimweg begeben. Die Blonde auf der gegenüberliegenden Seite des Standes lächelt Mike an. Es war schon mehr als eine Aufforderung. Er ließ sich nicht lange auf sich warten und ging hinüber zu ihr. Die anderen zwei waren auch mit einer Gruppe Frauen beschäftigt. Sandra zischte in Mikes Richtung, ihr Blick hätte ihn töten können. Wie könne er nur mit einer anderen Frau flirten während seine Ehefrau auch hier auf dem Fest ist. Ich sagte das er sich doch nur unterhält. Sandra konnte das nicht verstehen und versuchte mir deutlich zu machen, dass ich mir so etwas nicht erlauben brauche. Nicht in ihrer Nähe, nicht wenn Sie allein daheim ist und schon gar nicht wenn Sie mit ihren Mädels unterwegs ist. Es klang nach einer Drohung. Es fehlte nur noch dieses berühmte:"Dann schneide Ich dir den Schwanz ab!" Ich ging nicht weiter drauf ein, packte ihren süßen Hintern, platzierte Sie vor mir, küsste Sie in den Nacken und wir begannen zusammen unsere Hüften rhythmisch zu "Arranca" von Manzanita zu bewegen. Während wir uns in dieser warmen Sommernacht durch die Musik treiben ließen, kam Jana mit ihren Mädels um die Ecke. Sie holten sich ein paar Cocktails und platzierten sich nicht unweit von uns. Ihre Augen scannten die Gegend nach Mike. Es dauerte auch gar nicht lang bis Sie ihn mit der Blonden entdeckte. Ich konnte ihr funkeln in den Augen sehen. Es schwang zwar ein bisschen Eifersucht mit, doch diese war recht klein. Alles andere hätte mich auch überrascht. Es war mehr Erhabenheit über die Situation. Dieser Blick strahlte so viel aus, unglaublich. Ich konnte ihr genau ansehen dass es Sie geil machte wie Sie ihren Mann mit einer anderen Frau flirten sah. Es war aber nicht nur Geilheit, mehr das Wissen das dieser Kerl nur ihr gehörte. Hätte die Blonde Jana sehen können, dann hätte sie verstanden:"Heute wirst du nicht gefickt. Der Schwanz gehört mir und der fickt mich. Heute noch." Sandra konnte das alles nicht verstehen. Ich konnte sehen wie Sie innerlich tobte.
    Tristan und Phil habe ich schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen und ihre Frauengruppe auch nicht. Ich dachte mir meinen Teil. Janas Gruppe löste sich auch so langsam auf und wir machten uns auch bald auf den Heimweg. Vorher ging Sie noch rüber zu Mike, küsste ihn und stellte sich der Blonden vor. Die Blonde war not amused. Jana schon. Mike war das alles egal, denn auch er wusste das dieses kleine Schauspiel zwischen ihnen nichts ändern würde.
    Jana nahm Mikes Hand und Sie gingen in unsere Richtung, sammelten uns ein und wir begaben uns auf den Heimweg. Unterwegs versuchte Sie ihren Mann ein wenig aufzuziehen, wie blöd er sich doch angestellt hätte und er die Blonde auf keinen Fall in die Kiste bekommen hätte. Mike lies das kalt. Er lächelte nur vor sich hin und wusste das es ein Teil des Spiels ist, ein Teil ihres Vorspiels. Jana, Mike und Ich wussten aber auch das wenn er gewollt hätte, er die Blonde hätte mit in seine Höhle schleifen können. Sandra konnte mit alledem nichts anfangen. Daheim angekommen bekam Ich nur wieder zu hören dass mir so etwas nicht einmal im Traum erlauben dürfe. Der Anfang vom Ende. Einige Wochen später trennte ich mich von ihr.

    Mike und seine Frau kenne Ich schon seit einer Ewigkeit. Mittlerweile sind wir sehr gute Freunde, wenn nicht sogar die Besten. Ich glaube ich habe es schon gesagt, Ich bewundere die beiden.
    Die beiden sind immer für einander da. Egal wann, egal wo. Wir waren zu Beginn des letzten Jahres in Norwegen auf einer Übung. Kurz bevor es in die heiße Phase ging eilte der Spieß herbei, das Satellitentelefon in der Hand. Jana war dran und hatte Probleme daheim. Ich weiß nicht mehr was es war aber Mike regelte das von einem der abgelegensten Orte der Welt und das mit links, ohne das Gesicht zu verziehen. Im Gegenteil, danach strahlte er nur ein noch zufriedeneres Lächeln aus als er es sonst schon tat.
    Die beiden schaffen es auch immer wieder sich gegenseitig zu zeigen wie wichtig einem der andere doch ist. Kleinigkeiten halt, die einem ganz unerwartet ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und sei es an einem der gefährlichsten Orte der Welt. Jana schickte vor einigen Jahren ein Paket an Mike. Es war kurz vor Weihnachten und wir waren mal wieder in der Weltgeschichte unterwegs - Nur noch kurz die Welt retten. In dem Paket befand sich ein kleiner Weihnachtsbaum aus der Dose, der dann doch irgendwie für uns alle war. Natürlich ein Brief und noch ein kleines Büchlein mit dem Sie ihre Liebe und Zuneigung ausdrückte. Zu den kleinen Texten schrieb Sie noch etwas. Es waren die kleinen Details die es so besonders machte. Einer von den Jungs bekam es in die Finger und sorgte für ein wenig Gelächter unter uns Männern, doch Mike machte dies nichts aus, er war glücklich und tief im innersten wusste er das ihn alle beneiden. Dem war auch so, nur zugeben würde das keiner. Nicht hier.

    Für mich sind die beiden perfekt. Zusammen perfekt. Nicht das mir das fremd sei, doch habe ich dieses Gesamtpaket bisher weder erlebt noch kennengelernt. Jede meiner bisherigen Beziehungen hatte immer etwas davon aber nie alles in einem. Jede Beziehung hinterlässt auch ihre Spuren, Kratzer und tiefe Narben. Die Narben sind verheilt, mir geht es gut. Dennoch habe ich zu gut gelernt wie Ich mich vor weiteren Verletzungen schütze. Bei Anna habe ich gelernt wieder Nähe zu zulassen, mich fallen zulassen auch wenn Ich das Ganze zum Schluss hin wieder sehr rational abgewickelt habe. Nach einigen Wochen war ich wieder auf der Jagd. Frauen kennenlernen, vögeln und nee bloß nicht mehr. Bloß nicht mehr liegt aber auch daran dass ich absolut keine interessante Frau mehr kennengelernt habe, also eine die mich vom Hocker haut. Die meisten Frauen fixen meinen Jagdtrieb an, doch der erlischt dann schnell, quasi mit dem abspritzen.

    Anna war die lockere und entspannte unter meinen Frauen. Nahm alles wie es kam auch wenn Sie manchmal sehr unsicher war. Sandra hingegen war die erfahrene, die liebensvollste von allen. Sie schaffte es die Menschen in ihrer Umgebung glücklich zu machen, Menschen die sie mochte und liebte. Natürlich profitierte Ich besonders von ihrer Liebe zum Detail. Sei es die Box mit den Plätzchen die plötzlich zwischen meiner Ausrüstung im Rucksack auftauchte oder aber der Zettel der Morgens am Badezimmerspiegel hing, mit einer ihrer kleinen Liebesbotschaften drauf.

    Während ich noch in tief versunken in meinen Gedanken an die "perfekte" Beziehung/Frau bin, schallt es auf meinem Kopfhörer:"GolfEchoTwo - This is RedZeroOne - Standby in ten minutes" Das ist unser Zeichen, wir werden gleich abgeholt. In der Ferne höre Ich bereits die Truppentransporter brummen und wir beginnen uns zu sammeln. Chris wirft eine Rauchgranate auf die Straße um unsere Position zu markieren. Hinter Wall spielen immer noch die Kinder, sie lachen. Ihr Lachen wir nur von den immer lauter werdenden Motoren übertönt. Wie friedlich dieser Ort sein kann, seit Stunden ist es hier wie im Paradies. Im Paradies gibt es allerdings keine bewaffneten Männer die auf gepanzerte Fahrzeuge warten. Ein paar Minuten später hören wir die Bremsen quietschen. Wir alle wollen nur noch eins: rein in die Panzer und ab ins Camp unter die Dusche.
    Während wir zurück ins Camp rollen sehe Ich Chris wie er aus seinem Rucksack eine Bibel kramt. Im Gegensatz zu Chris bin ich nicht gläubig. Ich glaube zwar an eine höhere Macht aber mit der Theologie und der Kirche habe ich es nicht so. Ich mustere Chris von oben bis unten. Ein durchtrainierter großer Kerl, an die zwei Meter. Er muss sich klein machen damit er in der Blechbüchse überhaupt sitzen kann. Seine Ausrüstung ist voller Staub und der Flecktarn lässt sich unter der Schicht von Staub, Sand und Lehm nur erahnen. Zwischen seinen Beinen steht sein Sturmgewehr, die Mündung zeigt nach oben. Er blättert in seiner kleinen Bibel. Während ich ihn so mustere wird mir eines klar - Es hat sich nichts geändert. Wir sind immer noch eine Art Kreuzzügler auch wenn das nie jemand von uns sagen würde. Die meisten von uns hier sind Idealisten, sie stehen für ihre Werte ein. Der größte Wert für den wir einstehen ist unsere Freiheit. Unsere Freiheit so zu leben wie wir es wollen. Unsere Beziehungen so zu leben wie wir es wollen.
    Der Konvoi wird langsamer. Das kann nur eins bedeuten - Wir sind zurück, zurück im sicheren Camp.
    Bis auf ein paar Kratzer sind alle gesund zurück und wieder ein Stück der Heimreise, ihren Familien oder der nächsten hoffentlich aufregenden Bekanntschaft näher.
    Ich für meinen Teil lege mich gleich schlafen und träume dann von Sandra, Anna und vielleicht von meiner Version von Jana, eine Frau der ich erst noch begegnen muss. Der Frau von gestern, heute und morgen.

    Hinweis: Der Rahmen der Geschichte ist fiktiv und die Namen beteiligter Personen wurden geändert.

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  • Blogkommentare

    • Danke, das ist alles sehr motivierend!
    • Hi Kenjii Das mit den Kenntnissen würde ich nicht so eng sehen, auch wenn sich im Bereich der Softwareentwicklung über die Jahre einiges geändert hat. Ich habe 4 Semester lang Softwareentwicklung studiert, JAVA, SQL, HTML und PHP.  JAVA ist wirklich eine sehr benutzerfreundliche Programmiersprache, welche du mit genügend Motivation in kurzer Zeit erlernen kannst. Das Knifflige liegt hier mehr in der eigenen Kreativität und dem Wissen um die Marktbedürfnisse. Wer Spass dran hat, sich intensiv mit Quellcodes auseinander zu setzen dem wird es auch nicht schwer fallen, am Ball zu bleiben. Ich konnte es leider nicht da mir die Materie einfach zu trocken/eintönig war. Aber wenn Neice Gefallen dran hat und sich ernsthaft dafür interessiert, wären wir wieder bei seiner Frage an seine Leser: Warum nicht? 😉
    • Ich habe fertig analysiert.  Ich bin vom Persönlichkeitsprofil recht stark dem lässigen Typ zuzuordnen.  Das ist kein Widerspruch, sondern ich ziehe mit beiden Punkten in die selbe Richtung. Die Frage zwischen Frankfurt / Reisen hängt dann eher mit meinem sozialen Umfeld zusammen. Ich mag dieses bürgerliche Streben nicht wirklich und fühle mich eher unter Unternehmern wohl. Da dann aber auch wieder eher unter Freigeistern, die ihr eigens Ding machen und ihre Visionen und Träume verwirklichen.  Das ist auch der Grund, warum ich weg von einer Studentenstadt möchte. Die Leute die ähnlich ticken finde ich eher in Städten.  Allerdings bin ich auch nicht wirklich auf Geld / Karriere aus. Ich versuche lieber mir irgendwas auszudenken, um das Thema vom Hals zu haben. Und von allen Menschen, die ich jemals kennen gelernt habe, fand ich reisende Leute am spannendsten.  Momentan kann ich mir eher vorstellen, als Tauchlehrer zu arbeiten und diesen Lifestyle zu leben zusammen mit einem zusätzlichen Einkommen aus meinen Projekten, als in Frankfurt zu hocken und mich da in einer Bar mit Karrieretypen zu treffen.  Gibt viele Leute, die in der Saison als Tauchlehrer arbeiten und dann außerhalb der Saison wieder nach Hause fliegen und dort Geld verdienen. Das würde mich super annerven. Genauso der geringe Verdienst und die daraus entstehenden Folgen.  Aber mit ein paar TEUR monatlich aus DE zusätzlich ist das eine nette Option, die ich ausprobieren möchte. 
      Oder zumindest antesten, bevor ich jetzt alles um Frankfurt aufbaue. 
    • @Hexer hast du natürlich Recht. Der Augenkontakt ist in der Tat DER Türöffner schlechthin. Ich kann nur sagen, dass das Thema so umfangreich ist, es mit einem Blogpost zu würdigen wäre unmöglich - also hier (nur) 8 Tipps.
    • Du weißt ja ich mag Deinen Blog. Aber diesmal muss ich ein wenig nörgeln. Kann sein, dass ich vom legendären "Guide to perfect eye contact" ein wenig verwöhnt bin - aber ich finde Deinen Post zu kurz für dieses wichtige Thema. Mir geht die Wichtigkeit ihrem Blick standzuhalten ein wenig unter. Denn Du hast selten eine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck und der Augenkontakt ist für mich DER Türöffner schlechthin. Ich kann das für mein Daygame sicher eingrenzen. Wenn ich beim Augenkontakt schon Mist baue, dann wird das Ansprechen oft richtig kompliziert. Aber auch umgekehrt, wenn der Blickkontakt gut läuft, dann läuft meist auch das Gespräch gut. Aber schön, dass Du dieses wichtige Thema mal wieder ansprichst!!