Dina

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Alle erstellten Inhalte von Dina

  1. Aus Frauensicht kann ich nur sagen, dass solche Pläne und dieses umherschlängeln absolut nervig sind. Auf der einen Seite möchte man nett sein (die Person hat einem in erster Linie nichts getan und man hat sich ja verstanden, bzw. hat im Freundeskreis noch miteinander zu tun), jedoch ist es total, Sorry für den Ausdruck, unangenehm, wenn ein Mann wie ein Aasgeier auf seine Beute wartet. Ich hatte nach meiner Trennung auch andere Sorgen, als dem Warteling zu schreiben und dann nochmal deutlich nein zu sagen, weil es vorher nicht akzeptiert wurde.
  2. Dina

    Meine Field Reports!

    Ich hab’s versucht mir zu verkneifen, aber mir fällt nur ein Wort dazu ein - Karma 😂
  3. Gute Punkte! Ich beobachte auch, dass viele Menschen sehr auf sich und den eigenen Ego fixiert sind. Es geht oftmals um das Motto: „Höher, schneller, weiter“. Alles soll besonders spannend, besonders anerkennend und besonders unproblematisch sein. Wahrscheinlich werde ich jetzt gesteinigt, aber ich glaube nicht daran, auch wenn es jetzt tausend Aufschreie und Studien als Gegenbeweis gibt, dass der Mensch nicht für ein monogames Leben geeignet ist. Wenn ich mir beruflich so angucke, mit was für (gleichen) Problemen die Menschen zu kämpfen haben, dann bemerke ich oft, dass eigentlich Bindung und Verantwortungsbewusstsein fehlt. Bindung kann nicht durch das Ausleben von Trieben ersetzt werden. Das bedeutet natürlich nicht, dass man in seinem Leben ein totes Pferd reiten sollte - wenn’s nicht mehr passt, dann passt es einfach nicht. Erfahrungsgemäß ist es echt hart alles am Laufen zu halten. Ein Kind zu bekommen, gemeinsam aufzuziehen und dann noch Paar, zuzüglich die eigene Person mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu sein, ist fast unmöglich. Ich hab das Spiel zwar noch nicht zu Ende gespielt, aber ich glaube, dass es mit Zufriedenheit klappt. Das Leben mit Heirat, Haus, Hund und dem ganzen Standard-Gedöns törnt mich auch nicht an und viele Jahre habe ich damit vertrödelt die 100% zu suchen ohne diesen ganzen Kram. Dazu neige ich immer noch 🤗 Lerne gerad mich an den richtigen Stellen einzubringen und gleichzeitig zurück zu nehmen
  4. Ich kann da erstmal so mitgehen. Mein innerer Kritiker ist auch ziemlich stabil, jedoch macht der Optimist zum Schluss nen Looping mit seinem fliegenden Teppich. Ich kann mir einfach schlecht vorstellen, dass man etwas trainieren kann, wovon man nicht selbst überzeugt ist. Aber ja, Auflösung gibts nur beim Ergründen.
  5. Nicht, wenn es eigentlich keiner ist... Welche Gefahren erwartest du als realistischer Meckerer? 🤗 Manchmal ist es ja so, dass man diese Einstellung aus dem Elternhaus übernommen hat. Für mich liest es sich jedoch so, als würdest du gerne so weiter pröddeln, merkst jedoch, dass dein Umfeld negativ darauf reagiert. Positiv zu denken ist eine grundinnere Haltung, die man nicht faken kann.
  6. Was ist das Problem hinter dem Problem?! Wir haben 2020, die meisten Frauen sind „spätgebärend“ und es gibt medizinisch viele Mittel und Wege (gesunde) Kinder zu bekommen. Es gibt auch oft Frauen mit 30 die totale Schwierigkeiten haben Kinder zu bekommen. Garantien gibts leider nicht auf die körperlichen Fähigkeiten von Menschen 🤗
  7. Ihr Lieben, mir brennt schon lange eine Sache auf der Seele, die ich nicht lösen kann. Wie jeder Mensch habe auch ich ein gewisses kryptonisches Lebensthema, welches sich in ganz bestimmten Momenten oder bei Ereignissen zeigt. Es ist eine Art Ohnmacht, die jedoch nicht messbar wird, in dem ich die Flatter mache und umkippe, sondern es ist ein rein intrinsischer Prozess, der von außen nicht erkennbar ist. Wenn die Ohnmacht auftaucht, fühle ich mich natürlich machtlos, unbeholfen, bin wütend + traurig und habe das Bedürfnis der Situation schnellstens entgegen steuern zu müssen. Dabei dreh ich jetzt aber nicht am Rad oder so. Im Endeffekt gab es noch nie Momente in meinem erwachsenen Leben, in denen etwas unlösbar schien, ich dermaßen Kontrolle verloren hätte, oder sonstige schlimme Dinge passiert wären. Ich konnte jedoch beobachten, dass meine Ängste viel zu nah sind und einen viel zu großen Teil meines Denkens einnehmen und das einen riesigen Leidensdruck mit sich bringt, auf den ich keinen Bock mehr habe. Ich bin zu sehr in meinem Kopf unterwegs, versuche diese Trigger-Situationen zu lösen, in dem ich es regelrecht zerdenke und kann demnach nicht fühlen, was wirklich ist. Habe schon ein paar Anläufe gemacht, um damit umzugehen, aber bislang gab es noch keinen wirklich durchschlagenen Erfolg, bzw. einen Weg, den mein Herzchen annehmen konnte. Im Endeffekt ist es für einen Außenstehenden ja auch nicht erkennbar, denn der Krieg wütet ja in mir. Mir wurde schon oft gesagt, dass es bewundernswert ist, dass ich straight bin und Situationen, die mich belasten nicht unnötig lange aushalte und ich dabei immer Ziele und Herzblut im Gepäck habe. Ich wünsche mir natürlich, dass mich bestimmte Situationen erst gar nicht so tangieren, dass ich sie verlassen muss 🙂 Falls ihr mir bis hierhin folgen konntet - habt ihr Ideen oder Denkanstöße? Vielen lieben Dank schonmal! PS: Meditation ist jetzt nicht so mein Ding 🤗
  8. Jap, ich komme aus der systemischen Arbeit. Dieses Thema habe ich jedoch noch nicht aufgestellt. Hatte bislang zu viele Hemmungen und Ausreden
  9. Puuh, ich würde da jetzt echt stark werten...die Wahrheit ist ja relativ. Es sind aber Personen, die mich an Familienmitglieder erinnern. In dem jeweiligen Moment fehlt mir der Zugriff. Es ist wie eine graue Wolke. Im Nachhinein denke ich mir dann: „Same shit, different ways“ - und dann war meine Reaktion da und nichts hat sich verändert. Ich suche den Schalter, um meine Selbststeuerung diesbezüglich zu justieren. Hab mittlerweile das Gefühl, dass das Trauma ziemlich tief sitzen muss, weil es mir unglaublich schwer fällt und ich einfach keinen Plan habe. Normalerweise gehe ich Herausforderungen positiv und fix an.
  10. Erst mit Anpassung und als es nicht mehr auszuhalten war, habe ich dagegen angekämpft. Das wird mit Sicherheit so sein, dass ich wieder in die kindliche Ebene rutsche. Heute resultiert die „Ohnmacht“ aus den Konsequenzen der nicht-Anpassung. Ich spüre, dass ich etwas nicht möchte, kommuniziere das und merke dann bei ganz bestimmten Personen diese Ablehnung. Im Normalfall findet man ja Kompromisse. Aber bei den Arschengeln nicht 😊
  11. Ich habe natürlich bewusst etwas gepostet, um einen anderen Ansatz zu bekommen, da ich ja eine Veränderung wünsche. Jedoch gibts hier manchmal so den Knüppel aus dem Sack, den ich trotz dicken Fells und derzeitigem Hormonüberschuss nicht immer abkann. Familiär sollte ich immer einem ganz bestimmten Bild entsprechen. Abweichungen wurden durch Ablehnung und Unverständnis bestraft. Empathie, Wertschätzung, Fehlerfreundlichkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen und Schutz gab es wenig und wenn nur gegen absolute Anpassung. Für ein Kind mitten in der Entwicklung mit Tat- und Forscherdrang katastrophal. Liebe wurde oft durch Geld ausgedrückt. Materiell fehlte es mir an nichts. Ich mache niemandem einen Vorwurf, denn durch vergangene Vorkommnisse wusste/konnte es keiner besser und ich weiss, dass gerade ich einen besonderen Stellenwert im Leben meiner Eltern/Verwandten hatte. Dann ist natürlich das passiert, was passieren musste. Ich bin, Gott sei Dank, ein Mensch geworden, dem all diese (positiven) Werte anders wichtig sind und das freiwillig. Ich erkenne quasi die reale Schönheit 😊 Die großen Laster sind jetzt, dass ich sensibel bin, mir relativ schnell ein Urteil bilde, ob ich etwas will oder nicht und mit dem Thema „Ablehnung“ so meine Probleme habe. Wobei es nicht darum geht, dass immer alle meiner Meinung sind, oder sein müssen. Ich bin nicht darauf angewiesen mit dem Strom zu schwimmen, wenn ich negative Konsequenzen für mich oder andere erkennen kann. Was mir fehlt ist ein normaler Umgang damit. Wenn etwas so gegen meine Haltung schlägt, dann breche ich (den Kontakt ab) und bin damit eigentlich nicht besser als meine Verwandten. In mir wuselt der Glaubenssatz, dass ich nichts tun werde, was mir oder anderen schadet, um jemandem zu gefallen. Damit cool zu sein wäre ja eigentlich gut, nur spüre ich gleichzeitig den Druck.
  12. Ich bin eine Frau, was erwartest du? 😂 Nein, danke für diese Beobachtung. Ich will erstmal nichts entschuldigen, könnte mich ja hier noch etwas mehr „ausziehen“ und andere Beispiele nennen, jedoch versuche ich mich auch etwas zu schützen. Aber du hast Recht. Diese Werte haben mir als Kind das Überleben gesichert. Jetzt ist das absolut nicht mehr nötig. Bei meinem besten Freund war es damals so, dass gleichzeitig auch versucht wurde ein Kind zu zeugen. Da ich noch viel jünger war, er noch erwartet hat, dass ich ihn unterstütze und danach noch andere Fremdgeh-Aktionen gerissen hat, blieb mir nach damaligem Ermessen keine andere Wahl, weil ich nicht „mitspielen“ wollte. Mittlerweile weiß auch ich, dass Menschen nunmal Fehler machen. Durch seine eigene Historie hat er gehandelt, wie er gehandelt hat. Das Gefühl in mir schwingt mit, aber ich kann ein bissel besser damit umgehen. Habe auch seit kurzem wieder Kontakt zu ihm. Ich denke, dass dieses Thema bestimmt bald aufkommen wird, dann habe ich ja die Chance andere mit meinem Gefühl umzugehen.
  13. Das alles ist ja sehr spezifisch 😊 Es kann natürlich sein, dass dieser Begriff nicht richtig verwendet ist, aber nach einer Schlüsselsituation habe ich etwas auf emotionaler Ebene so deutlich gespürt, dass sich für mich nicht anders beschreiben lässt. Mein Kopf weiß ja selbst, dass ich nicht handlungsunfähig bin. Vielleicht kreise ich auch immer noch um das falsche Thema...das versuche ich gerade für mich rauszufinden. Klar, es gibt andere Beispiele, aber es sind im Endeffekt immer die gleichen Themen. Frage mich auch immer wieder, warum ich so darunter leide. Ich sorge ja eigentlich gut für mich selbst, in dem ich bestimmte Dinge nicht hinnehme und meine persönliche Grenze wahrnehme. Jedoch ist das nicht kongruent mit meiner Gefühlsebene und der „Ablehnung“, die mich dann tangiert. Eure Posts sind auf jeden Fall gute Anstöße und ich muss, wie gesagt, alles nochmal von einer anderen Richtung betrachten.
  14. Also immer wenn ich die Konsequenzen meines Vorgesetzten ausbaden muss, finde ich mich direkt betroffen 🤗 Oder wenn er mir vorschreibt was ich tun soll, was mir aus moralischer Sicht völlig widerstrebt und ich weiß, dass es nicht positiv ist. Und ja, er gefährdet meinen Betrieb. Da das System aber immer so gelaufen ist, ist das trotz der ganzen Beschwerden auch von ganz oben in Ordnung - klar, müsste ich so akzeptieren. Ich muss gewisse Dinge tun, weil es halt der Chef ist, auf der anderen Seite will ich es einfach nicht (und mache trotzdem meine Arbeit gut). Ich sollte alleine arbeiten 😂 Habe mir schon etliche Szenarien erträumt, jedoch liebe ich meinen Job und möchte mich eigentlich nicht (schon wieder) trennen. Beim besten Freund kann ich dir absolut beipflichten! Beides hat natürlich mit Wut und einer Art von Aggression/Energie/Dynamik zu tun. Ich versuche einen Weg zu finden...
  15. Du hast absolut Recht! Ich glaube, dass man mein Vertrauen genauso gewinnen kann, wie das von jedem anderen „normalen“ Menschen - Kommunikation, Authentizität, Verlässlichkeit, Empathie usw. Ich bin natürlich nicht selbst so aufgewachsen (sonst hätte ich ja nicht dieses Dilemma 😄). Das Gute ist, dass ich selbst diese Werte übernommen habe. Versuche gerade nen Ansatz in eine veränderte Richtung zu schaffen, aber ich weiß noch keinen super konkreten Lösungsansatz. Danke auf jeden Fall
  16. Das liest sich gut, danke dafür. Wie kamst du dahin? Also was hat den „Unterschied des Unterschiedes“ gemacht? Ich nehme mir das auch vor, jedoch tappe ich dann in meine eigene Falle und frage mich dann, was gefehlt hat
  17. Gott sei Dank habe ich die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen 😊 Meine Aussage war auf das Gefühl in mir bezogen. Was tust du also, wenn du in eine Situation kommst (egal ob beruflich oder privat), die du als bedrohlich einstufst? Also wie kannst du dein Denken quasi beobachten und dennoch cool für dich handeln?
  18. Im privaten Bereich habe ich natürlich mehr Abstand, kann besser durchatmen und mal etwas sacken lassen. Allgemein mag ich Harmonie und versuche es immer erst über diesen Weg, weil ich zuvor die Erfahrung machen durfte, dass viel über eine positive Haltung in meinem Leben geklappt hat. Dennoch spüre ich auch Grenzen, die ich dann aufzeige. Mein bester Freund eröffnete mir mal nach einer Feier, dass er seine Verlobte betrügt, jedoch trotzdem heiraten möchte, sie gerad in der kinderplanung sind und niemand etwas davon erfahren wird. Und Zack, da war es wieder, mein Ohnmachtsgefühl. Ich war echt menschlich enttäuscht, weil ich alles erwartet hätte, nur nicht das. Musste daraufhin den Kontakt abbrechen, weil sich einfach alles in mir gesträubt hat. Wohlgemerkt hat er mir ja nichts persönliches getan... Ich bin beides 🤗 Ziel im Blick, Lösungsbastelset und imaginären Schnaps im Gepäck, jedoch vertrete ich auch ganz klar meinen Standpunkt. Ja die Firma gibts noch. Und sie hat eine ziemlich lange Geschichte. Ich hatte bereits drei Vorgänger und um die 12 Mitarbeiter sind auch gegangen. Leider vor meiner Zeit. Es wäre toll, wenn wir uns hier nicht an dem Chef-Thema festbeißen könnten. Das war ein Beispiel, welches aber nicht mein Leben oder meine Arbeitshaltung ausmacht. Ich merke, dass ich mich rechtfertige, obwohl ich weiß, dass „Recht“ mir bei dieser Sache nicht hilft.
  19. Ja, er ist mein Chef. Ich bin jedoch der Chef meines Arbeits- und Verantwortungsbereiches und da es keine klar getrennten Aufgabengebiete gibt, obwohl mir spezifische Verantwortungsgebiete zugesichert wurden, zuzüglich eine überholte und erwiesen schädliche Hierarchie besteht, ist es doppelt schwierig. Ich bin im systemischen Kontext unterwegs und habe sämtliche Situationen von diversen Seiten betrachtet. Am langen Ende kommt immer raus, dass ich nicht hinter ihm stehe. Nicht, weil ich nicht mit Autoritäten kann, sondern weil ich nicht mit willkürlichem Bullshit klar komme. Du hast recht wenn du sagst, dass ich vielleicht doch überlegen sollte zu gehen...jedoch bin ich in der Vergangenheit auch gegangen, wenn ich meinte, dass ich ein totes Pferd reite. Und das bewerte ich mittlerweile als schlecht. Ich denke, dass ich etwas bedauern kann, auch wenn ich weiß, dass ich für mich die richtige Entscheidung getroffen habe, ohne eine Rolle spielen zu müssen.
  20. Es gibt Triggersituationen. Die Ohnmacht ist sofort da, wenn etwas gegen meine tiefste Haltung geht, wenn ich etwas absolut nicht will. Damit meine ich keine Kleinigkeiten. Wir müssen ja täglich Dinge tun, die wir nicht unbedingt wollen 😊 Das wird ein Überbleibsel aus der Kindheit sein. Doch wie bekomme ich sie erwachsener koordiniert? Ich müsste dieses Gefühl ja annehmen und es nicht so negativ bewerten. Nur wie? Im beruflichen Kontext wäre es ein Chef, der auf Augenhöhe arbeitet, transparent und nicht willkürlich ist und dessen Fehler ich nicht ständig ausbügeln müsste 😂 Nein, Spaß beiseite. Ich würde mich entspannen, wenn ich mich einfach auf mein gegenüber verlassen kann. Mein Beispiel deutet ja auch nur auf ein Symptom hin. Deine Fragen sind richtig gut und ich merke, dass ich Schwierigkeiten habe, sie sofort zu beantworten. Da muss ich tiefer gehen und nochmal drüber nachdenken. Wenn ich mich frage, was im schlimmsten Fall passieren kann oder was passiert, wenn ich nicht immer ganz so selbstbestimmt sein kann, dann habe ich nur Fragezeichen im Kopf, denn die Selbstbestimmung macht mich als Person, mein Herzblut und meine Kreativität aus. Wenn ich versuche zu fühlen, wie es ist weniger Kontrolle haben zu wollen, fühlt es sich gut und freier an. Wie geht beides? Selbstbestimmt ohne Kontrollwahn und ohne Ohnmacht? Tausend Dank für eure Anregungen!!! Ich habe viele Gedanken und Fragen im Kopf, die ich erstmal sortieren muss/will
  21. Dann hätte ich Angst, dass ich Situationen ausgeliefert wäre und meine Selbstbestimmung verlieren würde Beruflich hätte ich das Gefühl meiner Verantwortung nicht gerecht zu werden und auch die Selbstbestimmung zu verlieren. Wie kann ich also die Selbstbestimmung erhalten und gleichzeitig die Kontrolle abgeben? 😊
  22. Hatte Hexer ein Beispiel genannt. Vielleicht hilft das 🤗 Bislang bin ich mit meinem Thema auch nicht „hausieren“ gegangen, gerade weil es wirsch und schlecht greifbar ist. Habe das Gefühl, dass ich in den ohnmächtigen Situationen keinen Kontakt zu mir habe. Obwohl ich auch echt viele Momente habe, in denen ich im positiven Sinn vor Motivation und Glück brenne 😅
  23. Ich kann es selbst nicht richtig einordnen... Es ist mit Sicherheit die Angst vor Kontrollverlust und der Umgang damit. Gebe mal ein kurzes Beispiel: Ich bin selbst in einer leitenden Tätigkeit und habe über mir noch einen Chef. Dieser trifft ständig (messbar) schlechte Entscheidungen für meinen Betrieb und die Mitarbeiter, sodass wenig betriebliche Ziele erreicht werden und eine sehr hohe Fluktuation besteht. Ich versuche natürlich lösungsorientierte Gespräche zu suchen, gemeinsames Coaching anzustoßen, Qualitätsmanagement zu installieren, damit das alles auf einer fachlichen Ebene abläuft. Dies wird nicht nur abgelehnt, sondern auch noch hinter meinem Rücken „boykottiert“. Und da kommt das Gefühl ins Spiel. Eine innere Instanz sagt mir, dass ich meine Beine ganz schnell in die Hand nehmen sollte, da dies nicht die einzige Haltungsfrage ist, die für mich nicht tragbar ist. Ich denke dann stetig darüber nach und fühle mich einfach nur kacke. Ich kann es schlecht aushalten, wenn mir, oder meinen Mitarbeitern so destruktiv begegnet wird. Gleichzeitig kann ich es natürlich auch nicht aushalten, wenn Entscheidungen offensichtlich schlecht sind. Ich komme natürlich in einen Konflikt, in dem ich auch sehr viel Ablehnung erfahre, da ich ja hinter meiner Meinung stehe und sie ganz klar vertrete (vertreten muss -es geht um Menschen). Weiß aber auch gleichzeitig, dass das nunmal so im Leben ist. Mir ist auch klar, dass es überall Panflötengesichter gibt, jedoch finde ich einfach kein Maß damit umzugehen. Ich kann ja nicht allen Situationen den Rücken kehren, denn wenn das eine Arschloch weg ist, dann kommt das nächste in anderer Gestalt. Wie komme ich in den Zustand, dies aus der Metaperspektive zu beobachten und das Gedankenkarussel gar nicht zuzulassen? Zudem will ich ja gar nicht mehr kämpfen. Privat kommen ähnliche Situationen vor, jedoch selektiere ich da mit der I dont give a fuck-Methode aus. Tut manchmal echt weh, weil ich ein scheiss sensibler Herzmensch bin, ist aber nicht ganz so hirnzertrümmernd und das Gefühl der Ohnmacht regeneriert sich schneller
  24. Botte, ich bitte dich! Jetzt hau ma was zwischenmenschlich annehmbares raus...ich bin im Crossfit unterwegs 😉
  25. Diese „Lochtipps“ immer 😂 Total hilfreich - nicht! Ich finde, dass man als Frau 10km gegen den Wind riecht, wenn der Mann wegen sowas beleidigt ist. Das ist der absolute Abturn und erinnert mich an so ne typische Sandkastenszene: „Der Willi darf die Schüppe halten, ich aber nicht“. Mein Partner darf auch nur selten. Er hat aber auch ein riesen Ding, darauf muss ich mich mehrere Wochen im Voraus erstmal psychisch und physisch einstellen 😂😂😂 Ich bin total für Abwechslung, jedoch ist das immer eine Überwindung, die auch Zeit braucht. Klingt komisch, aber ich kann dieses Gefühl für einen Mann einfach nicht nachvollziehbar beschreiben. Nach der Überwindung ist aber dann alles gut 🤣