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  1. 1. 31, weiblich 2. 30, männlich 3. - 4. Kennenlernphase seit etwa 4 Wochen 5. mitten in Kennenlernphase 6. wenn wir uns sehen 3-4x und mehr 7. nope 8. sein Alkoholkonsum 9. Wie damit umgehen/Trigger überwinden Ihr Lieben, wahrscheinlich bin bei euch gar nicht so richtig, aber ich finde den Input, den ich hier lese ziemlich interessant, horizonterweiternd und hilfreich (manchmal bisschen in die Fresse, aber hey... wenns hilft), auch wenn ich nicht mit allem übereinstimme. Daher hätte ich gern einen Rat/eine Einschätzung. Ich date seit etwa vier Wochen einen Mann, mit dem ich zuvor etwa drei Wochen lang per Datingapp Kontakt hatte. Bislang lief alles easy, entspannt und flüssig. Keine Unsicherheiten, keine Spielchen, keine Probleme oder irgendwas. Wir hatten immer schöne Dates (auch sehr lang, nichts unter 8 Stunden), haben tolle Sachen unternommen und nun auch die letzten 2 Male jeweils beim anderen übernachtet. Es läuft alles in eine verbindliche Richtung. Er gibt sich unheimlich Mühe, ist sehr verbindlich, klar, legt sich richtig ins Zeug (kocht, backt), Sex läuft auch, er entspricht ziemlich meinem Beuteschema. Irgendein Stempel ist natürlich noch nicht drauf. Wir lassen es halt gerade einfach laufen, lernen uns kennen. Alles normal, wie ich finde. Nun fragte er mich am Samstag, ob ich ihn dieses Wochenende auf den Geburtstag seines besten Freundes begleiten wolle und ich habe aus einem ersten Impuls heraus zugestimmt. Nun ergab sich heute im Chat ein Gespräch, aus dem hervorging, dass er doch ganz gerne mal einen über den Durst trinkt. Ich selbst trinke wenig und für mich sind gerade betrunkene Männer ein unheimlicher Trigger (meine Mutter war jahrelang mit einem Alkoholiker zusammen, als ich noch klein war, ein Exfreund betrog mich mal im Vollrausch, diverse sexuelle Übergriffe seitens betrunkener Männer). Mein Date meinte auch, dass es zwar nicht dauernd vorkäme, dass er betrunken sei, aber eben hin und wieder. Meine Reaktion darauf, mag für viele vollkommen überzogen sein, aber ich meinte daraufhin, dass ich dann vll besser nicht mit zum Geburtstag gehe, da ich mit viel Alkoholeinfluss nicht gut umgehen könne, aber natürlich auch wolle, dass er an dem Abend Spaß habe. Dass mich Alkohol SO triggert, habe ich nicht gesagt, denn zu diesem Zeitpunkt ist das ja mehr mein Ding als seins. Er ging darauf auch gleich ein und ruderte zurück, dass er gar nicht vorgehabt hatte, sich den Abend derart abzuschießen. Ich meinte dazu, dass wir da einfach am Freitag (sind da eh verabredet) drüber reden können und dann weiterschauen, weil das über Text vll auch etwas ungünstig sei. Hier wahrscheinlich ein Fehler von mir. Ich hätts wahrscheinlich per Text gar nicht ansprechen sollen. Er wird sich da nu sicher auch Gedanken machen. Er versuchte auch gleich einzulenken, dass er sich ja zurückhalten könne und mich wirklich gerne dabeihätte. Ich wiederholte, dass wir das besser persönlich besprechen, wenn wir uns sehen. Damit wollte ich mir Zeit verschaffen, Abstand gewinnen und eben verhindern, dass das nun emotional wird. Ich mag ihn so wirklich sehr gern. Aber mich triggert ein hoher Alkoholkonsum eben enorm. Wahrscheinlich könnte ich damit leben, wenn ich bei solchen Situationen eben nicht dabei wäre. Rational betrachtet schiebe ich gerade natürlich Hirnfick vom Feinsten, denn ich habe ja noch gar keine Realität in das gebracht, was in mir gerade Ängste auslöst. Ich weiß ja weder, wieviel er tatsächlich trinkt, noch wie er dann ist, noch kann ich annähernd die Häufigkeit einschätzen. Das Vernünftigste wäre, diese Situation auf mich zukommen zu lassen, Realität reinzubringen und dann zu entscheiden, ob ich ihn abschieße oder nicht. Aber alleine die Vorstellung eines betrunkenen Mannes löst in mir Ängste aus. Das ist irrational, ich weiß. Aber ich kanns nicht abstellen. Noch dazu habe ich mir zwar Zeit verschafft, mir um das kommende Gespräch Gedanken zu machen. Aber so richtig weiß ich nicht, wie ich das angehen soll. Ich will zum Einen nicht so meine Lebensgeschichte nach 4 Wochen ausbreiten und ich möchte aber auch nicht, dass er sich gezwungen fühlt, sich einzuschränken, wenn er eben gerne trinkt. Es ist der Geburtstag seines besten Kumpels und er soll Spaß haben. Ich wiederum finde, dass meine Trigger eben MEINE Trigger sind und ich eben damit zurechtkommen muss, was eben auch gut klappt. Normal halte ich mich von betrunkenen Menschen einfach fern, auch meine Freunde trinken selten mehr als 2-3 Bier. Rein impulsiv würde ich mich gerne aus der Geburtstagsverabredung rausziehen, ihn machen lassen, aber eben nicht dabei sein wollen. Ist halt für ihn doof, da ich nun angekündigt bin. Es geht mir im Übrigen nicht darum, dass er betrunken ne andere Frau angraben könnte oder irgendwas in der Richtung. Vielmehr darum, wie mich das abtörnen könnte, wenn ich ihn betrunken erlebe. Das "krasseste", was ich bislang bei ihm hautnah miterlebt habe, waren 3 Bier. Da war er leicht angeknipst, aber für mich fühlte sich das noch total okay an, weil er sich auch nicht groß veränderte. Viel Konjunktiv II... ich weiß 🙂 Ich habe das Gefühl, dass er sich da jetzt aber schon Gedanken macht. Er ist deutlich empathischer als ich (ich bin recht direkt und geradeheraus, an Feingefühl fehlt es mir häufiger, von Diplomatie reden wir besser nicht) und gestern kam noch eine Gute-Nacht-Nachricht. So was machen wir eigentlich nicht. Ich habe darauf auch nicht geantwortet. Keine Ahnung, ob das was zur Sache tut 😄 Daher mal konkrete Fragen an euch: - Wie würdet ihr das Gespräch angehen? Tuts Not, dass ich da meine Gründe für den Trigger rauskrame? Eigentlich will ich nicht nach 4 Wochen mit so persönlichen Sachen um die Ecke kommen. - Gehe ich da Samstag nun mit, um meinen Ängsten eine Realität gegenüberzustellen und im Zweifel eben zu gehen? - Nehme ich das an, dass er sich meinetwegen mit dem Alkohol zurückhält oder sage ich ihm, er soll sich halt verhalten wie immer? Eigentlich will ich nicht, dass er sich meinetwegen einschränkt, das löst in mir Druck aus. Bin gespannt auf eure Meinung, ich steh ja bisschen auf eure harte, direkte Art. Da weiß man gleich, wo man dran ist 🙂
  2. 1. Dein Alter: 45 2. Ihr/Sein Alter: 44 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern): monogam 4. Dauer der Beziehung: 22 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2 Wochen 6. Qualität/Häufigkeit Sex: sehr unterschiedlich, ca. 2-3 mal pro Monat, durchwachsen 7. Gemeinsame Wohnung? Haus (gehört ihr) 8. Probleme, um die es sich handelt: Streit, Alkohol bei ihr, Kinder vorhanden 9. Fragen an die Community: Hat es noch sinn? Was kann ich tun? wie handle ich zum Wohle unserer Kinder am besten? Liebe Community, wenn ich mich hier so umschaue, enden die meisten Threads mit Männern in ähnlichen Situationen mit einer Trennung. Ich hoffe, dass das bei mir nicht so sein wird. Ich möchte aber mal meine Situation darlegen und danke jedem, der sich das durchliest. Ich bin mit meiner Frau seit Studienzeiten zusammen. Das war vor über 20 Jahren. Wir hatten beide vorher keine ernstzunehmenden Beziehungen und auch noch keine wirkliche sexuelle Erfahrung. Sie war keine Frau, die mich sofort vom Hocker gerissen hat, aber wir passten gut zusammen, hatten beide ziemliche Minderwertigkeitsprobleme und haben uns viel über unsere Ängste und Schwächen erzählt und uns unterstützt. Ich glaube, wir sehnten uns vor allem beide danach, endlich jemanden zu haben, der zu uns gehört. Ich wollte endlich Erfahrungen mit einer Frau sammeln. Hatte damals nicht die geringste Ahnung wie das Game funktioniert, hielt mich für unattraktiv und war glücklich, nun jemanden gefunden zu haben. Ich hatte immer davon geträumt, eine wunderbare Frau zu finden, mit ihr eine Familie zu gründen, ein Haus zu bauen und mit ihr glücklich bis zum Ende unserer Tage zu leben. Das war ein Idealbild, wie ich es bei meinen Eltern gesehen hatte (bis die Ehe meiner Eltern zerbrach, kurz nachdem ich volljährig wurde, ich wollte es natürlich besser machen). Also obwohl ich nicht von Anfang an das Gefühl hatte "Das ist sie", entwickelte sich schnell eine feste Beziehung. Sie unternahm viel, um mich gleich zu binden. Einladung zu ihrer Familie wenige Tage nachdem wir zusammengekommen sind, etc. Ich war mir eigentlich lange Zeit nicht sicher, ob sie die Richtige ist, aber ging den Weg in eine feste Beziehung und Ehe trotzdem immer weiter. Ich denke da spielte einfach auch meine fehlende Lebenserfahrung und der Glaube an Schicksal eine große Rolle. Sie war sehr eifersüchtig, reagierte gleich sauer, wenn ich nicht sofort auf ihre SMS reagierte oder machte einen Aufstand, als ich mal Abends um 22 Uhr einer Kommilitonin bei einem PC-Problem geholfen hatte. Ich hab zwar gemerkt, dass sie mich einengt, habe mir aber auch gedacht, dass das wohl so sein muss, habe immer versucht ihren Standpunkt zu verstehen und mich dem dann letztlich auch angepasst bzw. mir eingeredet, dass sie recht hat. Also hatte ich irgendwann keinen Kontakt mehr zu weiblichen Freundinnen, insbesondere nicht solchen, mit denen mal was lief (damit meine ich natürlich nur Küssen, denn mehr hatte ich bis dahin nicht erlebt, aber ich war bis dahin mit den meisten "Exes" noch befreundet). Begründung war, dass sie ja schließlich auch keine männlichen Bekannten hatte (bei ihr gingen die Teenagerlieben immer mit einem großen Krach zuende) also fand ich es verständlich. Zu Beginn unserer Beziehung hatte ich mal eine weibliche Freundin, die inzwischen weiter weggezogen war, zu ihrem Geburtstag besucht. Das hatte ich damals gemacht, obwohl sie es nicht gut fand. Ihren Eltern (auf deren Meinung sie extrem viel wert legte) hatte sie dann gesagt, dass ich einen Freund besuche. Aber auch dieser Kontakt endete dann irgendwann, weil sie immer wieder Druck machte und ich mir dann irgendwann einredete, dass sie ja eigentlich recht hat. Sie fing auch immer mehr an, an meinen Freunden zu mäkeln. Und auch da war es so, dass ich mir irgendwann einredete, "ja sie hat ja auch wirklich irgendwie recht" und natürlich kann man an jedem Menschen irgendwas finden, wieso derjenige komisch ist oder nervt. Nach dem Studium trennten sich die Wege und der Kontakt zu meinen Freunden schlief ein, weil es auch viel Kraft gekostet hätte, die Freundschaften gegen den Widerstand der Frau zu pflegen. Da wir in ihr Elternhaus zogen, war es ja auch ihre Wohnung. Ich hab es damals versäumt, Bedingungen zu formulieren. Heute würde ich mich gern mal mit meinem ich von vor über 20 Jahren unterhalten und mir den Kopf waschen. Also hatten wir irgendwann nur noch uns (sie selbst hatte zwar beim Kennenlernen auch noch Freundinnen, aber hat diesen Kontakt auch einschlafen lassen, sie ist eher Eigenbrötlerin, ich glaube sie lässt aus Unsicherheit nicht gern jemanden näher an sich ran). Soziale Kontakte waren vor allem zu ihrer Familie (besonders die Familie ihrer Schwester, die ist auch wirklich eine Seele von Mensch ist, ich selbst hatte mich damals von meiner eigenen Familie ziemlich distanziert wegen der Trennung meiner Eltern, für die ich überhaupt kein Verständnis hatte und deshalb dort den Kopf total in den Sand steckte). Sexuell hat es lange gedauert, bis wir unseren ersten Sex hatten. Wir hatten es nach einigen Wochen des Zusammenseins das erste mal probiert, aber ich hatte Schwierigkeiten mit dem Kondom und war überhaupt zu aufgeregt. Irgendwann klappte es dann und dann hatten wir häufiger Sex, aber ich hatte nie das Gefühl, dass sie es besonders toll fand (außer Oralsex, den wir viel machten) und auch ich habe dadurch nicht so viel Spaß daran gehabt. Es gab im Laufe der Beziehung/Ehe Phasen, in denen wir Monatelang keinen Sex hatten, obwohl wir sonst relativ harmonisch zusammen lebten. Sie hat das dann manchmal auch angemerkt, aber auch nie wirklich versucht, Sex zu initiieren. Ich habe das vor allem durch viel SB kompensiert. Sie selbst brauchte es meiner Meinung nach eigentlich überhaupt nicht. Oft hatte sie dabei auch schmerzen. Wir konzentrierten uns sonst auf unser Studium und später auf die Jobs. Im Grunde arbeiteten wir den ganzen Tag und schauten Abends Filme oder trafen uns eben mal mit ihrer Schwester und der Familie und fielen dann müde ins Bett. Genau genommen hatten wir kaum gemeinsamen Interessen, was mir aber erst jetzt richtig auffällt. Wir hatten auch wirklich schöne Zeiten, haben viel gelacht und erlebt (insbesondere schöne Urlaube) und ich war im Grunde ganz zufrieden. Wir (und vor allem ich) wollten Kinder, aber es klappte lange nicht. Ich wurde dadurch immer unglücklicher. Schließlich erlebten wir doch noch unser Wunder mit dem ersten Kind. Weil sie inzwischen selbständig war, übernahm ich den Großteil der Elternzeit. Sie hatte dadurch ein total schlechtes Gewissen, aber anfangs lief es noch ganz gut. Irgendwann redete sie sich ein, ihr Sohn würde sie nicht lieben, weil er halt eine engere Bindung mit mir hatte (zum Glück denkt sie das jetzt nicht mehr), dann kam noch unsere Tochter, die sie so sehr vereinnahmte, dass sie auch deshalb noch weniger Zeit für ihren Sohn hatte. Sie war total überfordert mit Job und Kindern und machte mich immer mehr dafür verantwortlich. Ich muss dazu sagen, dass auch ich keine leichte Persönlichkeit war und in der Beziehung oft passiv aggressiv gehandelt habe. Wir haben lange mit ihren Eltern unter einem Dach gewohnt (sie leben jetzt nicht mehr bzw. nicht mehr hier) und mich hat vieles genervt, aber ich muss auch sagen, dass ich es vorgeschlagen hatte dort einzuziehen, weil sie, als wir am Studienort unsere erste eigene Wohnung hatten, jedes Wochenende sowieso dort hin gefahren ist. Ich konnte dann entweder mitkommen oder blieb alleine). Auch ein Riesenfehler von mir im Nachhinein. Ich glaube ich habe mit passiver Aggressivität sehr vieles kompensiert, dabei hätte ich einfach nur von Anfang an geradlinig für mich einstehen müssen und meine Grenzen wahren müssen. Die Phase nach der Geburt der Kinder hatte auch mich überfordert und ich verhielt mich besonders oft gereizt und eben passiv-aggressiv und sie ebenso. Das schaukelte sich total hoch und irgendwann blafften wir uns fast nur noch an und kümmerten uns ansonsten um die Kinder. Trotzdem kriegten wir uns immer wieder ein, schauten zusammen Fernsehen und schliefen dann ein, bis wir wieder geweckt wurden. Einerseits war ich genervt von ihr, andererseits versuchte ich, ihr alles Recht zu machen. Ich habe irgendwann erkannt, dass ich irgendwann angefangen hatte, sie für jeden kleinen Fehler zu kritisieren. Als mir das vor ca. 1.5 Jahren klar wurde, habe ich mir große Mühe gegeben und es ist mir gelungen, das abzustellen. Dafür wurde es von ihrer Seite aus dann immer schlimmer und ich nahm das hin, weil ich es auch irgendwie gerecht fand, weil es nur spiegelte, was ich davor getan habe. Aber es wurde immer extremer. Je mehr ich ihr entgegenkam, mich für mein Verhalten entschuldigte und dabei - um sie zu besänftigen (denn ich hatte großes Verständnis für die Belastung durch ihren wirklich stressigen Beruf und die Kinder) - mich auch für Fehler entschuldigte, die meiner Meinung nach gar keine waren, desto schlimmer wurde es.. Nach und nach warf sie mir an den Kopf, dass ich letztlich die Wurzel all ihrer Probleme sei. Man konnte mit ihr gar nicht mehr reden. Sie war auch öfter richtig aggressiv, verstand gar nicht mehr, wenn ich ihr etwas sagte und fühlte sich überall angegriffen, sie verbreitete schlechte Laune durch zynische Kommentare, wertete alles und jeden ab, schlief Sonntags Nachmittags auf dem Sofa ein und obwohl sie die Kinder sonst gut versorgte, hatte sie dann oft gar nicht drauf geachtet, was die Kinder mitbekommen oder nicht und zum Beispiel ironisch mit unseren 2 und 3jährigen Kindern geredet oder irgendwelche Äußerungen zu ihnen getätigt, die diese gar nicht verstehen konnten. Abends wenn wir mal reden konnten, steigerte sie sich oft in Schimpftiraden, provozierte mich am laufenden Band, indem sie wirklich unfaire Vorwürfe erhob und ich reagierte darauf so, dass ich versuchte zu argumentieren und sie zu besänftigen (ich habe wirklich sehr darauf geachtet, nie etwas unfaires zu ihr zu sagen). Ich unternahm, wenn sie am Wochenende schlief, dann selbst was mit den Kindern. Ich schob das auf Ihre Überforderung (später stellte sich heraus, dass sie betrunken war und mir fiel wie Schuppen von den Augen, dass sie seit unserer Tochter ca. 1 Jahr alt war, also vor fast 3 Jahren zur Alkoholikerin geworden war). Schließlich gestand sie mir irgendwann vor ca. 1 Jahr, dass sie mit einem anderen Mann Sex hatte (noch am gleichen Abend). Irgendwie gab es da ein paar Wochen vorher eine Berührung und dann war sie hin - und weg und besuchte ihn spontan in seiner Wohnung (auch da spielte Alkohol eine Rolle). Sie schämte sich dafür und sie fürchtete, dass ich ausraste. Ich fand die Sache aber an sich gar nicht schlimm, denn irgendwie hatte ich schon länger sexuell die Phantasie, dass sie sexuell aus sich rausgeht und auch mal Sex mit anderen hat. Das sagte ich ihr auch und erklärte ihr, dass es mich anmacht. Sie hatte dann auch im Laufe einiger Monate vielleicht 3 oder 4 mal Sex mit ihm, aber es hat ihr letztlich nichts gegeben und sie hat das ganze beendet, wobei sie auch mit ihm letztlich viel Streit hatte und (auch oft betrunken) beleidigende Nachrichten an ihn geschickt hat. Ich glaube es hat sie gewurmt, dass er auf ihre offensive Avance nicht so angesprungen ist, wie sie es erwartet hatte und sie hat ihn, nachdem alles vorbei war, noch einmal verführt, nur um die Genugtuung zu haben, dass er ihr erlegen ist. Nach meinem Eindruck hat er aber einfach nur die Früchte verspeist, die ihm auf den Teller gelegt worden sind (aber er hat sich kein bißchen aktiv um sie bemüht, nicht mal etwas zum Geburtstag geschenkt und alles mögliche war ihm wichtiger als ein treffen). Ich muss dazu sagen, dass die meisten Männer sie sicher attraktiv einschätzen würden, aber ich denke, man entwickelt bei ihr schnell ein "Störgefühl", das irgendwie abschreckt. Sie verhält sich einfach nicht so, wie man es sich bei einem normalen Flirt vorstellen würde. Zwischen uns gab es in dieser Zeit auch mehr Sex und das war ehrlich gesagt der beste, den wir je hatten, es ist dann aber wieder eingeschlafen. Sie kann ihre Affäre nicht mit ihren Selbstbild vereinbaren und hasst sich irgendwie dafür. Deshalb spreche ich es auch nicht an. Sie bekommt ihr Alkoholproblem meist in den Griff, nimmt Tabletten, die den Suchtdruck senken. Therapie will sie nicht machen und es wäre für uns finanziell auch eine ziemliche Katastrophe, weil sie selbständig ist (ich weiß natürlich, dass es sein müsste). Ich habe mich irgendwann wieder mehr mit PUA beschäftigt und mir ist klar geworden, dass ich von Anfang an sowas von Beta war. Mein Beruf war immer noch mein eigenes Gebiet, aber seit die Kinder da sind, habe ich immer versucht, im Rahmen des Möglichen auch den Beruf soweit zurückzuschieben, wie es nur ging, um möglichst viel für sie und die Kinder da zu sein. Und das war vielleicht im Nachhinein der Gipfel der Betaisierung, weil ich meine letzte eigene Bastion quasi für sie geopfert habe (ich habe ja den Job noch, läuft auch gut, aber ich habe mich quasi immer dafür entschuldigt, wenn ich etwas dafür tun musste). Mir ist es wichtig, mit meinen Kindern zusammenzuleben und möchte dies am liebsten in einer intakten Familie tun. Jedenfalls möchte ich für meine Kinder täglich da sein und es ist für mich keine Lösung, ohne die Kinder auszuziehen. Schließlich war ich für meinen Sohn auch in seiner Babyzeit die Hauptbezugsperson. Da meine Frau auch zu stolz ist, irgendwelche Hilfe anzunehmen (auch eine Eheberatung will sie nicht machen) würde sie das meiner Meinung nach auch nicht schaffen. Umgekehrt würde sie auch nicht mir die Kinder einfach überlassen. Ich weiß, dass unsere Kinder sie brauchen und sie ist auch sehr aufopferungsbereit und liebt ihre Kinder sehr. Ein Wechselmodell würde ich ihnen auch gern ersparen, außerdem glaube ich nicht, dass meine Frau gut kooperieren würde. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass sie mich im Fall einer Trennung bei den Kindern abwerten würde und dass es für die Kinder schrecklich wäre, wochenweise zu wechseln (sie sind dafür auch echt noch zu jung). Ich sehe Ansätze, dass es uns gelingen könnte, das Ruder rumzureißen, wobei mir jetzt aufgegangen ist, dass mein eigenes Verhalten durchaus Auswirkungen auf ihres hat. Ich habe wieder angefangen, intensiv Sport zu machen, engagiere mich wieder mehr für meinen Job und ich sag ihr einfach, dass ich das mache. Ich erledige engagiert meine Aufgaben im Rahmen der Kinderbetreuung und Haushalt/Garten, versuche, immer emotional ausgeglichen zu sein, bin höflich zu ihr, aber ich entschuldige mich nicht mehr für meine Prioritätensetzung und erkläre ihr nicht mehr warum ich was jetzt tue und frage sie auch nicht mehr, ob das jetzt in Ordnung ist (natürlich treffe ich mit ihr noch die erforderlichen Absprachen wegen der Kinder und so). Seit ich das tue, hat sich ihr Verhalten merklich gebessert. Es gab in drei Wochen nur noch einmal Drama von ihr, als ich ihr gesagt hab, dass mich eine abfällige Bemerkung von ihr enttäuscht hat und dass ich nicht bereit bin, mich so behandeln zu lassen. Ich habe ihr zwar zugehört, bin aber immer ruhig geblieben bin und ich habe ihr gezeigt, dass es für mich eine Grenze gibt, wenn man mich absichtlich provoziert und es ist auch deutlich geworden, dass ich mich von ihr trennen würde, wenn sie mir durch ihr Verhalten zeigt, dass sie mich nicht mehr respektiert. Allerdings hatte sie auch da was getrunken. Wie so eine Trennung aussehen könnte weiß ich aber ehrlich gesagt nicht. Ich dachte eher daran, dass wir zwar weiter zusammen wohnen, aber eben kein Paar mehr sind (darüber habe ich mit ihr aber nicht gesprochen). Sie hat sich dann schnell beruhigt, sich entschuldigt, und die nächsten Tage liefen total harmonisch und sie hat mir auch Komplimente gemacht , mich angelächelt, mich gestreichelt, etc. Heute hat sie aber wieder getrunken und ich ertrag es kaum noch sie so zu erleben. Ich konzentrier mich dann auf die Kinder und ziehe mich von ihr zurück. Es ist schon eine seltsame Erkenntnis, dass ich mit allen Versuchen, ihr alles Recht zu machen, im Grunde genau das Gegenteil erreicht habe. Ich weiß, dass ein weiter und schwieriger Weg vor mir liegt, aber allein schon für meine Kinder lohnt es sich, an meiner Ehe zu arbeiten. Aber ich weiß auch, dass ich das nicht um jeden Preis machen kann. Ich weiß, Ihr werdet die Hände über den Kopf darüber zusammenschlagen, wie ich mich von Anfang an verhalten habe. Ich habe niemanden, mit dem ich darüber reden kann. So schonungslos habe ich mir das bislang auch selbst nicht eingestanden. Also würde ich mich freuen mal Eure Anregungen oder Perspektiven zu hören und vielleicht ging es ja auch jemandem ähnlich. Vielen Dank fürs Lesen, ist ja sehr lang geworden.
  3. Hi, ich habe gerade einen Punkt erreicht, an dem ich mehrere Jahre Pickup reflektiere. Welche Dinge gut liefen. Welche Dinge schlecht liefen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich den meisten Erfolg und die besten Interaktionen bei besoffenen Mädels hatte. Teilweise komplett durcheskaliert, und am nächsten Tag feststellen müssen, dass sie im nüchternen Zustand viel weniger auf mich stehen... Teilweise sind Beziehungen entstanden, in denen wir fast bei jedem Treffen Alkohol getrunken haben und eine schöne Zeit hatten, nüchtern dagegen, eher nicht so geil... Was mache ich nun am besten mit der Erkenntnis? Gezielt selektieren, vorrangig besoffene Mädels gamen? Dafür sorgen, dass es beim 2., 3. usw Treffen möglichst ebenfalls Alkohol gibt? Es muss doch eine bessere Schlussfolgerung geben! Dazu noch ein ganz aktuelles Problem, meine derzeitige Affäre hat entschieden, komplett auf sämtlichen Alkohol zu verzichten. Ich merke, wie bei ihr plötzlich Dinge wie Anziehung, Komfort, Vertrauen deutlich geringer sind als bei unseren früheren Treffen mit Alkohol. Was sind eure Tipps?
  4. Hallo miteinander, Ich komme gerade aus einer knapp zwei jährigen Beziehung mit einer radikalen Antialkoholikerin. Schon vor dieser Beziehung hatte ich jetzt nicht soooo häufig gesoffen, aber in den letzten zwei Jahren hatte ich - bis auf eine Ausnahme - völlig abstinent gelebt. Früher hatte ich es gelegentlich schon mal krachen lassen und zwar nach dem Motto entweder richtig oder gar nicht 😁 Und dementsprechend weiß ich gar nicht so richtig, wie es sich anfühlt nur ein bisschen angeheitert zu sein 😅 Dann letzten Samstag im Club - fest vorgenommen ein HB anzuquatschen hatte ich die "geniale" Idee meine (bezüglich neuer Bekanntschaften) Kommunikationsbereischaft mit reichlich Alkohol zu fördern. Aber nach etwa vier Bier (war nach der langen Zeit etwas aus der Übung 😉) kam nur noch Blödsinn über meine Lippen und der Gleichgewichtssinn war auch nicht mehr das, was er eigentlich sein sollte... Dementsprechend waren auch die "Erfolge" bescheiden bzw. es gab gar keine 😬 Ich weiß, selber schuld, das hätte ich mir eigentlich vorher denken können... Zumindest was mich betrifft, kann ich wohl festhalten zu viel Alkohol führt fast unweigerlich zur Unfähigkeit HB's klarzumachen... und ich schätze mal, das dürfte bei den meisten nicht anders sein. Welches HB hat auch schon Lust sich mit einem lallenden und nicht gerade stehen könnenden Mann zu unterhalten 😉 Aber wie sieht es denn mit geringeren Mengen aus? Sagen wir mal 1 bis 2 Pils ODER 2 Longdrinks? Kann man aus einem vorhandenen, aber dennoch niedrigen Alkoholpegel irgendeinen Nutzen ziehen in dieser Richtung ziehen, der über die Bewältigung der AA hinausgeht? Lässt ETWAS Alkohol interessantere Gespräche entwickeln? Die AA ist zwar (nach zwei Jahren Pick up-Abszinenz) wieder ein kleines, aber kein unüberwindbares Problem das sich nicht auch in stocknüchternem Zustand lösen ließe. Mehr Kopfzerbrechen bereitet es mir mit einer fremden Frau ein vernünftiges für sie interessantes und aufgeschlossenes Gespräch zu führen und locker genug zu sein, um dieses Gespräch in die gewünschte Richtung zu lenken. Wie würdet ihr das bewerten? Bringt eine GERINGE Menge Alkohol bezüglich PUA Taktik / Strategie einen Nutzen oder schadet beim approachen und/oder danach bereits wenig Alkohol der Wahrscheinlichkeit etwas zu reißen? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Freue mich auf viele Antworten 🙂
  5. 1. Mein Alter: 22 2. Alter der Frau: 19 3. Anzahl der Dates: Keine da eig Freunde 4. Küssen 5. Ich versuche mich kurz zufassen: Also das Mädchen um das es geht kenne ich schon länger und wir sind eig nur gute Freunde, jedoch haben wir uns auch schonmal vor längerer Zeit geküsst, dabei blieb es auch erstmal. Da wir Kollegen sind sehen wir uns fast täglich. Währenddessen verhält sie sich auch komplett normal (Ich kann jedenfalls keine konkreten Zeichen erkennen dass sie besonders an mir interessiert ist). Wenn wir aber Abends etwas trinken gehen oder feiern gehen ist sie immer ziemlich schnell angetrunken und wird dann sehr anhänglich und macht viele Anspielungen, hier ein kurzes Beispiel: Wir hatten beim Vortrinken ein Trinkspiel gespielt. es kam "Fuck - Marry - Kill" darin vor. Ich wählte sie als Fuck aus. Später im Club meinte sie zu mir leicht enttäuscht, aber spielerisch gemeint wieso ich sie denn nicht als "Marry" gewählt hätte, "dann würde es nicht nur bei einmal Sex bleiben". Ich war natürlich etwas baff, ließ es mir aber nicht anmerken. Und so läuft es meistens ab: tagsüber wenig Interesse, mit Alkohol intus dann extrem willig. 6. Glaubt ihr sie lässt wenn sie betrunken ist ihre echten Gefühle für mich raus oder ist sie einfach nur Horny weil sie Alkohol getrunken hat? Wie ist das allgemein so bei Mädels? Es kommt auch vor dass sie sich an andere betrunken ran macht. Ehrlich gesagt will ich nicht mit ihr schlafen, weil ich die Gefahr sehe, dass unsere Freundschaft dafür draufgeht weil sie sich mehr erhofft bzw. habe ich immer das Gefühl das sie nur wegen dem Alkohol so willig ist weil meistens bereut sie es am nächsten Tag wenn sie hört was sie so angestellt hat. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Dankeschön! Gruß
  6. Hallo meine Damen und Herren, da in letzter Zeit hier einigen Themen entstanden sind, würde ich sehr gerne ein übergeordnetes Thema erstellen, in dem es die möglichkeit gibt Wein, Champagner, Whisky und diverse andere Spirituosen zu raten und von euren Erfahrungen zu berichten. Ihr seid herzlich hierzu eingeladen. Guide by muhnbuht Los gehts! Da hier einige beim Thema Wein noch komplett im Dunklen tappen, habe ich eine kleine Orientierungshilfe für den Weinkauf zusammengschrieben: EDIT: Ich bessere hier immer wieder einmal was nach, mehrmals reinschauen lohnt sich also! Wie erkenne ich einen guten Wein? a) Die einfachste und treffsicherste Variante: Man kostet ihn! Das ist gar nicht so schwer, wie es sich anhört, denn im Weinfachhandel ist es üblich, dass einige Weine aus dem Sortiment zur Verkostung angeboten werden und direkt beim Winzer sollte es selbstverständlich sein, dass das ganze Sortiment -üblicherweise kostenlos- verkostet werden kann! b) Die Nerd-Variante: Man orientiert sich an Empfehlungen.Es gibt unzählige Wein- und Feinschmeckermagazine, wie Wine Advocate, Wine Spectator, Wine Enthusiast, Gault-Millau, Wein-Plus unzählige nationale und internationale Preise und Awards, Weinblogs, Weinforen etc. Wer sich an die großen Namen hält, wird sicherlich keine kapitalen Fehlkäufe machen. Da die Auswahl solcher Weinbewertungen sehr selektiv und die Bewertung sehr subjektiv (und in vielen Fällen sicherlich auch gekauft) ist, ist man auch damit auch nicht 100ig vor Unzufriedenheit gefeit, insbesondere, wenn man sich durch gute Bewertungen zum Kauf eines sehr teuren Tropfen hinreißen lässt (der aufgrund der überhöhten Erwartungshaltung dann doppelt enttäuschend schmeckt)! Ein relativ verlässliches „Gütesiegel“ ist in Österreich eine Auswahl in den „Weinsalon“. Die ersten Plätze sind zwar immer gleich ausverkauft, aber da Geschmack ohnehin nicht objektiv ist, muss es sich dabei noch lange nicht um die (wiederum subjektiv) besten Weine handeln. c) Die Diskont-Variante Am billigsten bekommt man Wein im Internet. Klar, wird ja wie bei jedem Versandhandel Verkaufsfläche und Personal eingespart. Praktisch ist auch, dass man bei den meisten Winzern direkt ab Hof bestellen kann, also die günstigen Ab-Hof-Preise bekommt und auch jede noch so ausgefallene Rarität findet. Aber: Wenn ihr nicht genau wisst, was ihr wollt, ist der Versandhandel die denkbar schlechteste Variante. Es gibt keine Beratung, keine Möglichkeit, den Wein zu kosten, meist eine Mindestbestellmenge von 6 Flaschen und die hohen Versandkosten machen ohnehin nur Großbestellungen wirtschaftlich sinnvoll. Ein Fehlkauf wiegt hier sehr viel mehr als im Einzelhandel, da ihr dann möglicherweise auf 6 Flaschen schlechten Wein sitzen bleibt. d) Die komplizierte und mitunter frustrierende Variante: Man will es sich "einfach" machen und geht in den Supermarkt. Die endlosen Regale mit all ihren "Aktionen" und "Preishits" sind auch zu einladend, um daran einfach vorbei zu gehen . Da einfach eine Flasche zu öffnen und zu verkosten unvorhersehbare Konsequenzen haben könnte und Jenny die Regalsortiererin und Gertrude von der Wurstabteilung keine große Hilfe bei der Auswahl sein werden, muss man sich an dem orientieren, was da ist: 1.) Die Weinabteilung: Wie groß ist die Weinabteilung? Sind die Weine nach einem System, etwa nach Herkunft sortiert? Gibt es eine große Auswahl lokaler Weine? Gibt es zusätzliche Angaben zu den Weinen außer den Preisschildern? Je größer die Auswahl, je exakter die Unterteilung und je mehr Angaben zu den Weinen gemacht wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass ein Weinkenner für die Auswahl der Weine verantwortlich ist. Eine große Auswahl lokaler Weine lässt vermuten, dass direkte Verträge mit den Herstellern geschlossen wurden und nicht bloß die übliche Massenware angeboten wird. In besseren Österreichischen Supermärkten (Interspar, Corso) ist es üblich, dass die besseren Weine in separaten Regalen, getrennt von der üblichen Supermarktauswahl, angeboten werden. 2.) Der Preis: Prinzipiell gilt: Je teurer, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Fehlkaufes (aber desto größer auch der Schmerz bei einem Fehlkauf!). Meiner persönlichen Erfahrung nach befindet sich die absolute Untergrenze, bei der man noch einen brauchbaren Wein bekommen kann, zwischen 4 und 5 Euro. Die besten Erfahrungen habe ich im Preisbereich zwischen 8 und 12 Euro gemacht. Zumindest bei den regionalen Produzenten stimmt da meistens die Qualität und der Preis ist noch nicht schmerzhaft. 3.) Die Flasche: An der Flaschenform kann man leider rein gar nichts ablesen. Die Hersteller von Billigweinen sind nicht blöd und imitieren teure Produkte in der äußerlichen Aufmachung. Allgemein kann man aber sagen, dass dunkle Flaschen den hellen vorzuziehen sind, weil der Wein dann weniger von Licht geschädigt wird. Natürlich sollte es eine Glasflasche sein. Wein in Plastikflaschen oder Tetra-Packs ist für Penner gedacht und sollte auch nur von ihnen konsumiert werden. 4.) Der Verschluss: Gerade bei den billigen Weinen gilt: Hier ist ein billiger Verschluss einem teuren vorzuziehen. Denn das, was für die Aufmachung aufgewendet muss letztendlich bei der Weinproduktion eingespart werden. Der Ideale Verschluss ist der Drehverschluss. Er ist dicht, erlaubt eine lange Lagerung, lässt sich ohne Hilfsmittel öffnen und Korkenfehler sind dabei ausgeschlossen. Die schlimmste Erfindung seit dem Wein im Tetrapack ist der Plastikkorken: Schwer zu entfernen und trotzdem nicht 100%ig dicht, ist er nur deswegen noch anzutreffen, weil Billigst-Anbieter zu wissen glauben, dass der Konsument einen verkorkten Wein wünscht, diesen aber aus Kostengründen nicht anbieten können. 5. Das Etikett: Natürlich haben Billigproduzenten auch schon herausgefunden, dass der typische Supermarktkunde die Produkte nach der Verpackung aussucht, lasst Euch also von einem schönen Etikett nicht blenden! Wichtig sind einzig und alleine die Angaben, die sich darauf befinden: 5.1) Die Qualitätsstufe: Im Grunde genommen gibt es 4 Qualitätsstufen: 1. Prädikatswein (D) / DAC (A) /DOCG (I) / AOC subregional (F) / DOC (E) 2. Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete bzw. QbA (D) / Qualitätswein (A) /DOC (I) / AOC regional (F) / DOC (E) 3. Landwein (D,A) / IGT (I) / Vin de Pays (F) / Vino de la tierra (E) 4. Tafelwein (D) / Wein (Ö) / Vino da tavola (I) / Vin de table (F) / Vino de mesa bzw, Vino corriente (E) Die Qualitätsstufen unterscheiden sich unter anderem in der Gebietseingrenzung, in der Reife des verwendeten Traubenmaterials, in Ertragsbegrenzung, und in der Begrenzung von Mitteln und Verfahren zur Veränderung und Verbesserung des Geschmacks und anderer Eigenschaften, wie Restzucker oder Alkoholgehalt. Diese Einschränkungen sind von Land zu Land verschieden. Für den Endkunden sind eigentlich nur Qualitätsstufe 1 und 2 interessant, der Rest richtet sich an die Gastronomie (Schankwein) und Alkoholiker (Promillelieferanten) wobei die Grenzen zwischen Qualitätsstufe 1 und 2 fließend sind und in manchen Ländern gar nicht existieren (z.B. Spanien). "Landwein" kann unter Umständen auch noch trinkbar sein, zumindest ist er in Frankreich ein etabliertes Segment, das auch im Einzelhandel seinen Absatz findet. Im deutschsprachigen Raum ist er hingegen abseits billiger (und noch billiger schmeckender) Literware absolut unüblich. Wenige Ausnahmen bilden Weine, die nicht aus traditionellen Weinbauregionen stammen oder aus unüblichen Rebsorten gekeltert sind, die dürfen sich aus gesetzlichen Gründen nicht "Qualitätswein" nennen. Solch einen Wein wird man aber im Supermarkt ohnehin nicht finden! 5.2) Die Herkunft: Prinzipiell gilt: Je genauer die Gebietseingrenzung, desto besser der Wein. Es sollte mindestens das Weinbaugebiet (also z.B. "Mosel", "Wachau" oder "Bordeaux") deklariert sein. Das spiegelt sich auch in der Qualitätseinstufung der meisten Länder wider: "AOC", "DOC", "DAC" etc. bedeutet nichts weiter als "Wein kontrolierter Herkunft". Die besseren Weine werden mit noch genaueren Gebietsbezeichnungen als gesetzlich vorgeschrieben, wie der Gemeinde, der Riede (topologische Abgrenzung) oder der Lage versehen. Je ungenauer die Gebietsangabe, desto größer der Radius aus dem die Trauben stammen. Das kann aufgrund hoher Produktionsmengen sein, bei der die Trauben aus einer Region einfach nicht mehr reichen, es kann sich aber auch um Restpostenverwertung handeln. Der Gipfel dieser Panscherei wird durch die Herkunftsangabe „wine from EU“ geadelt. Zum Herkunftsland: Bei Weißwein würde ich zu lokalem Wein greifen, die heimischen Weißweinproduzenten (im gesamten deutschsprachigen Raum) liefern hervorragende Qualitäten und übertreffen Importware nicht selten im Preis-/Leistungsverhältnis. Bei Rotwein sieht es schon anders aus. Klimatisch ist Mitteleuropa für den heutzutage bevorzugten Rotweinstil (füllig, fruchtig, mild) nicht wirklich geeignet und das spiegelt sich im Preis wider. Gerade im unteren Preissegment würde ich daher bei Rotwein eher zu Südeuropa oder Übersee tendieren. 5.3) Der Alkoholgehalt: Bei der Gärung wird Zucker in Alkohol umgewandelt (10g/l Zucker = ca. 0,5vol% Alkohol). Das bedeutet: Je reifer das Traubenmaterial, desto höher der mögliche Alkoholgehalt und desto besser in der Regel der Wein. Leider lässt sich diese Formel nicht so einfach umkehren. Zum einen wird bei restsüßen Weinen nicht der gesamte Zucker vergoren, somit bleibt der Alkoholgehalt trotz vollreifem Traubenmaterials vergleichsweise gering, zum anderen ist es bei Weinen niedriger Qualitätsstufen üblich nachzuzuckern, um höhere Alkoholwerte zu erreichen. Außerdem wird ein hoher Reifegrad der Trauben nicht bei allen Weinen angestrebt. Manche Weißweinsorten erreichen vor der Vollreife ihren typischen Geschmack. Bei den üblichen Rebsorten würde ich als Richtwert für trockene Weine einen Mindestalkoholgehalt von 12% (Weißwein)- 13% (Rotwein) angeben. 5.4) Das Nennvolumen: Qualitätswein wird fast ausschließlich in 0,75l-Flaschen, selten auch 1,5l Flaschen (Magnum) vertrieben, Auslesen und andere hohe Prädikate werden üblicherweise in Halbflaschen (0,375l) seltener auch in 0,5l-Flachen vertrieben. Literware ist fast ausschließlich auch Billigware. 5.5) Der Jahrgang: Auf einem Wein sollte, im Gegensatz zum Sekt, auf jeden Fall ein Jahrgang drauf stehen. Wenn nicht, dann wurde er wohl aus Restposten verschiedener Jahrgänge zusammengepanscht. Es gibt verschiedene Tabellen über die Qualitäten der einzelnen Jahrgänge, ich bin aber der Auffassung, dass die im unteren Preissegment nicht sonderlich interessant sind. Worauf ich jedoch achten würde, ist dass der Wein aus einem aktuellen Jahrgang kommt, also aus dem Vorjahr bei Weißwein und Rotwein, der im Stahltank ausgebaut wurde und 3 Jahre oder jünger bei Reserven. Denn jahrelanges Herumstehen bei Neonlicht und Temperaturen über 20°C tut dem Wein nicht gut, insbesondere wenn er mit Kork verschlossen ist, denn der hält nicht dicht, wenn die Flasche aufrecht steht! 5.6) Die Rebsorte(n): Egal ob reinsortig oder Cuvée: Die verwendeten Rebsorten sollten auf jeden Fall am Etikett angegeben sein. Zu den einzelnen Rebsorten habe ich weiter unten ein Kapitel eingefügt. 5.7) Geschmacksangabe: trocken, halbtrocken, lieblich etc. Diese Angaben stehen im Zusammenhang mit dem Restzucker und variieren je nach lokaler Gesetzgebung, wobei "trocken" gleichbedeutend ist mit wenig Restzucker und "lieblich" mit sehr viel Restzucker. Hier gibt es kein „gut“ und „schlecht“, es entscheidet der persönliche Geschmack. Ich persönlich wäre bei billigem Süßwein misstrauisch. Ein guter Süßwein erfordert hohe Reifegrade des Traubenmaterials und das hat nunmal seinen Preis! 5.8) Sonstige Angaben: Je besser der Wein, desto weniger wird mit weiteren Angaben gegeizt. Ergänzende Angaben wären zum Beispiel der Restzuckergehalt und der Säuregehalt, sowie Angaben zur Vinifizierung (Ausbau, Lagerzeit, weitere Behandlungsmethoden). Speise- und Servierempfehlungen sind nett, habe ich aber auch schon bei Billigst-Wein gesehen („passt zu Pasta und rotem Fleisch, ideale Serviertemperatur 18°C“ ). EDIT: Habe die Rebsortenliste aus dem vorigen Thread hier angehängt und erweitert. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um österrechische Rebsorten, da ich diese eben am besten kenne, falls jemand die Liste ergänzen möchte, nur zu! Kleine Rebsortenkunde: weiß: - gelber oder roter Muskateller: äußerst aromatischer "Bouquet-Wein" mit Muskatduft und fruchtigem Geschmack. Ein absoluter Frauenliebling. Macht trocken und lieblich eine gute Figur. - gelber, roter oder Gewürz-Traminer: Auch sehr stark duftender Wein. Hier überwiegt der Blütenduft. Schmeckt trocken oft etwas "enttäuschend", da der Geschmack mit dem intensiven süßlich-blumigen Geruch nicht mithalten kann, ist aber als Süßwein, egal ob halbtrocken oder Trockenbeerenauslese, ganz hervorragend. - Scheurebe / Sämling 88: Deutsche Neuzüchtung mit einem sehr "traubigen", etwas "vulgären" (Weinkenner würden das glaube ich als "animalisch" bezeichnen) Aroma. Man hat das Gefühl, man schmeckt das Aroma der ursprünglichen Traube sehr deutlich heraus. Meist angenehm zu trinken und meiner Meinung nach durchaus frauentauglich. - Grüner Veltliner: Die meistangebaute und meistexportierte Rebsorte Österreichs. Säurebetonte Weine mit "Pfefferl", also leichtem Pfeffergeschmack. Für mich eher Weine zum Spritzen oder für die älteren Semester (die ordentlich Säure auf der Zunge brauchen, damit sich noch was regt. ) Im Preisbereich über 10€ findet man jedoch ganz außergewöhnliche Weine, die gar nichts mehr mit der üblichen Massenware zu tun haben. - Welschriesling: Die meistangebaute Rebsorte der Steiermark. Eher herber, säurebetonter Trinkwein. Ich kann der Sorte nicht viel abgewinnen, kein besonderes Aroma, keine besondere Finesse, am ehesten als Spritzer geeignet. Aber vielleicht habe ich einfach noch nicht den richtigen getrunken... - Furmint / Sipon: Grundlage des Tokayers, des weltberühmten ungarischen Süßweins. Trocken ausgebaut schmeckt er meist sehr billig und uninteressant, es sei denn der Winzer weiß ihn mit gezieltem Holzeinsatz aufzupeppen. Süß: ja, Trocken: lieber nicht! Sauvignon Blanc Auch bekannt als: Blanc Fumé Herkunft und Verbreitung: Sauvignon ist eine weiße Rebsorte, die aus dem französischen Loiretal stammt. Die teuersten und begehrtesten Sauvignon Blancs kommen aus den Bezirken "Sancerre" und "Pouilly-Fumé". Er ist weltweit verbreitet und fühlt sich in kühlen Weinbaugebieten besonders wohl. In den letzen Jahren ist es in Neuseeland zu einem richtigen Sauvignon-Blanc-Boomm gekommen auch in Deutschland und Österreich, insbesondere in der Südsteiermark, wird er vermehrt angebaut. Aroma und Stilistik: Sauvignon Blanc wird meist im Stahltank ausgebaut und ist jung zu trinken. Er ergibt zumeistschlanke, fruchtige, trinkige Weine und ihm werden zumeist Aromen wie "Wiese", "grüne Tomaten", "Stachelbeere", und manchmal auch "Feuerstein" nachgesagt. Letzteres gilt vor allem für die Sauvignon Blancs aus dem Loire-Tal, die dort eben auf Feuersteinböden wachsen und im Gegensatz zu den weltweit boomenden fruchtigen Sauvignon Blancs dezenter und mineralischer schmecken. Neuseelnändische SB's sind vor allem für ihre intensiven Aromen bekannt. Der Wein springt förmlich aus dem Glas und bietet eine enorme Fülle an Geruchsnoten an, die bis hin zu aufdringlichen, penetranten Geruchsnoten gehen, die in der Weinwelt als "pipi de chat", also Katzenpisse bezeichnet werden. Auch die Südsteierischen Sauvignon Blancs gehen in diese Richtung. Date-Tauglichkeit: Sauvignon Blanc ist ein absolut date- und alltagstauglicher Wein, mit dem man nicht viel falsch machen kann. Die intensiven, fruchtigen Aromen sind gefällig und kommen auch bei Nicht-Weintrinkern gut an. Er macht sich gut bei Sommerparties, und geht sicherlich ganz gut in Kombination zu Vorspeisen und leichter Küche (Beispielsweise gut zur Spargel). Als Dinner-Wein kann ich ihn mir aufgrund seiner aufdringlichen Aromatik nicht vorstellen. Empfehlungen: - Ventisquero, Casablanca, Chile: Sauvignon Blanc Reserva 2012, 10€: Fruchtiger, harmonischer Sauvignon Blanc mit deutlichen Steinobst-Aromen. - Landesweingut Silberberg, Südsteiermark: Sauvignon Blanc Steinbruch 2009, 14€: intensiver, dichter und milder, in Würde gealteter Sauvignon Blanc mit Aromen von exotischen Früchten. - Henri Bourgeois, Pouilly Fumé, Loire, Frankreich: En Travertin 2011, 22€: Dezenter, milder, mineralischer Sauvignon Blanc französischer Stilistik. Aufgrund seiner zurückhaltenden Aromen sicherlich auch als Speisebegleiter interessant. - weitere Sauvignon-Blanc-Empfehlungen findet ihr in älteren Postings! -Riesling auch "weißer Riesling" und "Rheinriesling" genannt Herkunft und Verbreitung: Riesling ist eine alte Deutsche Rebsorte aus dem Gebiet Oberrhein. Heute ist er die wichtigste Rebsorte Deutschlands und DAS Prestigeprodukt der deutschen Weinwirtschaft. Er ist weltweit verbreitet, seine höchsten Qualitäten erhält er aber in kühlen, milden Regionen, in denen er langsam ausreifen kann. Er wird in Deutschland hauptsächlich in den Weinbaugebieten Mosel, Rheingau und Mittelrhein angebaut und mittlerweile auch verstärkt in Ahr, Nahe und Rheinhessen. In Frankreich ist er im Elsaß verbreitet, in Österreich in der Wachau. Riesling bevorzugt karge, schieferhältige Böden, auf denen er seinen typischen (bzw. gefragtesten) Sortencharakter entfaltet. Aroma & Stilistik: Riesling ist üblicherweise ein dezenter, säurereicher Weißwein. Er wird fast ausschließlich in Stahltanks ausgebaut bzw. vinifiziert und jung getrunken. Typischerweise ist er von Steinobstaromen (Pfirsich, Aprikose) geprägt. Teurere Rieslinge, die auf kargen Schieferböden wuchsen, haben meist auch "mineralische" Aromen, man riecht und schmeckt dabei förmlich den steinigen Boden. Insbesondere bei älteren Exemplaren treten sehr häufig Petrolnoten auf, der Wein riecht also nach Petroleum oder Diesel, manchmal auch nach Asphalt oder Gummi. Das kann auf Nicht-Kenner sehr abschreckend wirken, ist aber kein Fehler, sondern durchaus sortentypisch. Riesling wird wegen seiner hohen Säure meist mit vergleichsweise viel Restzucker abgefüllt, er wird meist spät gelesen und ist als Süßwein weltweit bekannt und beliebt. Eine Besonderheit von Riesling ist, dass er auch bei niedrigen Zuckerwerten ausreifen kann, was widerum bedeutet, dass trockene Rieslinge mit niedrigen Alkoholwerten (tw. sogar 8-10 vol%!) nicht zwangsweise unreif schmecken müssen. In diesem Sinne ist er also ein trinkiger und bekömmlicher Wein, denn es macht schon einen Unterschied ob man sich eine Flasche mit 8 oder mit 14 vol% einverleibt... Date-Tauglichkeit: Riesling ist absolut Date-Tauglich. Insbesondere seine Steinobstaromen sind sehr gefällig und frauentauglich. Etwas mehr als üblicher Restzucker kann auch nicht schaden und gilt bei Riesling nichtmal als schlechter Geschmack ;). Man sollte aber von älteren Rielsingen (am Besten immer das letzte oder vorletzte Jahr wählen, es sei denn, man weiß, dass es ein schlechtes Jahr war) Abstand nehmen, wenn man mit keiner Weinkennerin verabredet ist. Wenn man einmal einen petroligen Riesling erwischt hat, dann kann es helfen, ihn für ein paar Minuten, vielleicht auch eine Stunde offen (oder noch besser: im Dekanter) stehen zu lassen, dann verflüchtigen sich die auffälligsten Aromen meist. Als Speisebgleiter passt er besonders gut zu Fischgerichten, süße Spätlesen passen am besten zum Dessert oder zu Käse. Empfehlungen: - Weingut Leitz, Rheingau, Deutschland: Rielsing "Rüdesheimer Bischofsberg" Spätlese trocken 2011: fruchtiger, intensiver Riesling mit leichter, aber nicht störender Petrolnote. Süß-sauer, Apfelringe, kein "Publikumsliebling" aber interessant und für den Preis mehr als okay. 15€. - Weingut Fritz Haag, Mosel, Deutschland: Riesling Brauneberger Juffer, trocken, 2011: intensiver, vollreifer Riesling mit Steinobst- und Blütenaromen. Öliges Mundgefühl. deutliche, aber harmonische Säure. 19€. - Weingut Prager, Wachau, Österreich: Riesling Smaragd Steinriegel 2011: Ein "Bouquet" (also Geruch), das einen geradezu anspringt: Haribo Pfirsich, kein Scherz, genauso riecht er, und zwar nach einer ganzen Packung. Sehr trinkiger, harmonischer Wein mit mittlerer Säure. Auch für Weinanfänger "verständlich". Leider im Preis ein wenig zu hoch: 35€. Chardonnay: Ich muss die Beschreibung im Eingangsposting verwerfen. Nach einem Verkostungsabend mit Chardonnay stellt sich dieser Wein ganz anders dar, als das, was ich bisher darunter verstand: Herkunft und Verbreitung: Chardonnay ist eine weiße Rebsorte aus der französischen Bourgogne (Burgund), nahe mit dem Pinot Noir verwandt, und weltweit verbreitet. Die weltweit gefragtesten und teuersten Chardonnays kommen aus den Gebieten "Puligny-Montrachet", "Meursault", "Corton-Charlemagne" und "Chablis", allesamt im Bezirk Bourgogne gelegen. Dort wachsen sie auf sehr kalkhaltigen Böden, wo sie ihren typischen, mineralischen Charakter entfalten. Aroma: Chardonnays sind wie gesagt im Geschmack eher mineralisch, also nicht fruchtig, sondern warten eher mit herbem, salzigem und erdigem Aroma auf. Gewöhnlicherweise werden Sie, im Gegensatz zu den meisten anderen Weißweinen, im Holzfass ausgebaut, was dem Wein rauchige, vanillige und eben holzige Aromen verleiht. Typische dem Chardonnay zugesprochene Aromaattribute wären: Apfel, Mineralik, tropische Früchte, Haselnuss, Walnuss, Eiche, Butter. Date-Tauglichkeit: Ich finde, dass diese Weine nicht für Weinanfänger geeignet sind. Die mineralischen Geschmacksnoten sind schwerer zuzuordnen und weniger gefällig, als die fruchtigen Geschmacksnoten eines Muskatellers oder Sauvignon Blancs. Als Speisebegleiter, insbesondere zu Fisch und Meeresfrüchten, macht er aber sicherlich eine bessere Figur und ist universeller einsetzbar, als eben genannte "Bouquet-Sorten". Empfehlungen: - Planeta, Menfi, Sicilia IGT, Italien: Chardonnay 2010: Südländischer Chardonnay mit für die Rebsorte ungewöhnlich viel Frucht. Sehr üppiger und intensiver Wein, deutliche Barriquearomen. 25€ - Les Hériters du Comte Lafon, Macon, Bourgogne, Frankreich: Macon-Chardonnay "Clos de la Crochette" 2010: Sehr typischer Chardonnay mit deutlicher Säure, mineralischen Aromen, leichten Barriquenoten und langem Abgang, 23€ - Erwin Sabathi, Leutschach, Südsteiermark, Österreich: Chardonnay "Pössnitzberg" 2011: typischer Chardonnay, mittlere Säure, mineralische Aromen, deutliche Barrique-Noten und langer Abgang. 19€ Glossar: Weinbeschreibung: Erzeuger, Ort, Weinbauregion, Land: Name des Weins + Jahr: Beschreibung. Preis Barrique: kleine, französische Eichenfässer langer Abgang: langanhaltender Geschmack nach dem Schlucken Rot - Zweigelt: Die meistangebaute rote Rebsorte Österreichs. Eine sehr trinkige, massentaugliche Sorte. Die Weine haben meist einen schlanken Körper (also nicht sehr voll und intensiv im Mund), rubinrote, durchscheinende Färbung und oft deutliche Weichselaromen. Wenn ihr einen österreichischen Rotwein sucht, und nicht wisst, was ihr nehmen sollt, nehmt einen Zweigelt, damit trifft ihr am ehesten den Durchschnittsgeschmack! - Blaufränkisch: DIE Rebsorte des Burgenlandes. Ein "schwieriger" Wein. Sehr herb, intensiv und körperreich, würzige Aromen dominieren, fruchtige Aromen sind selten anzutreffen. Eher ein Wein für alte Männer als für junge Mädchen. Erst nach Jahrelanger Barrique-Lagerung werden die Ecken und Kanten so weit abgeschliffen, dass man ihn als "massentauglich" bezeichnen könnte. Das treibt aber den Preis wiederum so hoch, dass es mit der Massentauglichkeit erst nichts wird. - St. Laurent: Österreichische Rotweinsorte, für mich das rote Pendant zur Scheurebe. Auch dieser Wein schmeckt irgendwie "vulgär" ich weiß nich, wie ich es sonst ausdrücken könnte, und auch hier hat man das Gefühl, man würde die Trauben direkt herausschmecken. Sehr interessante Rebsorte, die jedoch oft sehr deutliche Säure hat und an der sich die Geister scheiden. - Blauer Wildbacher: Uralte, autochthone steirische Rebsorte, aus der der sogenannte "Schilcher" gekeltert wird: Ein stark säurebetonter Rosé mit einer ganz typischen Lachsfarbe. Je nach Reife (Der blaue Wildbacher reift seht spät, ein Winzer sagte mir bei einer Weinpräsentation, dass er letztes Jahr im November geerntet hatte!) kann er aber auch milde Rosé-Weine mit deutlichen Johannisbeer- und Himbeeraromen sowie sehr intensive (und sehr selten zu findende) Rotweine geben. - Blauer Spätburgunder / Blauburgunder / Pinot Noir: DIE Rotweinsorte des Burgunds und Deutschlands. Ein sehr "dünner" Wein, purpur- bis rostrot, durchscheinend und mit schlankem Körper. Im Idealfall mit herrlichem, intensivem Duft ausgestattet. Hat nichts mit den amerikanischen Rotweinen zu tun, die meist dicht und intensiv daherkommen. Kann sicherlich ganz großartig sein, großartige Vertreter seiner Art sind aber, vor allem im niedrgen Preissegment, selten zu finden. Die Österreicher sind meiner Erfarung nach meist sehr dicht und vollmundig und könnten genausogut Blaufränkisch sein, sprich untypisch, deutsche und französische habe ich bisher keine getrunken. Mit slowenischen Pinot Noirs habe ich bisher überwiegend gute Erfahrungen gemacht. - Blauer Portugieser: Würziger Rotwein mit "Tischweinstilistik": also, schlanker Körper, wenig Extrakt, eher geringer Alkoholgehalt und leicht zu trinken. Entspricht überhaupt nicht dem heutzutage erwünschten Geschmacksprofil und verschwindet deswegen auch aus den Regalen und Weingärten. - Trollinger: Der Anti-Rotwein. Der Trollinger ist genau so, wie ein Rotwein nicht sein sollte: Dünn, extraktarm (fast schon ein Rosé), wenig Alkohol (~10%), wenig Körper. Gerade deswegen aber auch schon wieder interessant. Typischer "Tischwein", mit rustikalem Touch, an dem Großvati sicher seine Freude hätte, der aber bei einem Date nichts verloren hat. - Syrah / Shiraz: In Frankreich "Syrah", in Amerika, Australien und Südafrika "Shiraz" genannt. Eine der weltweit beliebtesten Rotweinsorten. Sehr würzig, fruchtig und intensiv, braucht meiner Meinung nach eine längere Lagerung im Holzfass, um geschmacklich abzurunden. Braucht viel Sonne um voll auszureifen, die besten Qualitäten kommen daher aus wärmeren Gefilden. - Malbec: Intensiver, dunkler, fruchtig-würziger Wein, der mich geschmacklich oft an Waldbeeren und Traubenzucker erinnert. Malbec hat die besondere Angewohnheit, in großer Höhe gepflanzt besonders dicke Berenhäute zu bilden, die dann wiederum zu einem besonders intensivem Geschmack führen. Die hochwertigsten Malbec kommen daher aus dem Südamerikanischen Hochland, wobei sie umso teurer werden, je höher sie gepflanzt wurden. Für mich eine der interessantesten roten Rebsorten. - Tannat: Nahe mit dem Malbec verwandt. Sehr intensiver, dunkler Wein, der aufgrund seines äußerst hohen Tanningehaltes seinen Namen erhielt. Geschmacklich wie Malbec, wird hauptsächlich in Südamerika, insbesondere Uruguay, angebaut. - Cabernet Sauvignon: Eine der beliebtesten roten Rebsorten. Wird vor allem in den USA reinsortig ausgebaut und ist die Grundlage der weltberühmten Bordeaux-Weine. Ihm wird ein Johannisbeer-Geruch nachgesagt, und ist meist recht dicht, mild und etwas herb im Geschmack. Meiner Meinung nach macht sich dieser Wein in einer Cuvée besser als reinsortig. Die reinsortigen amerikanischen Cabernet Sauvignons kommen oft recht süßlich daher (erinnern an Hustendrops) und sind daher sehr massentauglich. Weinwissen: Schaum- und Perlweine Ich möchte Euch in diesem Posting in die Welt der schaumweine einführen. Da dies ein recht großes Thema ist, werde ich es nicht in einem Stück schreiben, sondern nach und nach erweitern! Begriffsdefiniton: Schaumwein ist ein Überbegriff für alle unter Kohlensäuredruck stehenden Weine, die in der Flasche einen Kohlensäuredruck von mindestens 3 bar haben, Perlwein ist der Begriff für alle kohlensäureversetzten Weine die in der Flasche einen Druck von unter 3 bar, mindestens aber 1 bar haben. Geschichte: Der Schaumwein wurde in der Champagne wohl eher durch Zufall erfunden. Es war wohl üblich, den meist sehr säurereichen Weinen aus dieser kühlen Weinbauregion Zucker zuzusetzen oder noch mit Restzucker abzufüllen, was öfter eine Nachgärung in der Flasche bewirkte und auch nicht selten zu Glasbruch führte. Dieser Wein wurde aber bei den Engländern so beliebt, dass er sich trotz der mit dem Glasbruch verbundenen Gefahren und Mengenverlusten durchsetzte und seit der Erfindung druckstabiler Flaschen weltweite Verbreitung fand. Besonderheiten: - Im Gegensatz zu (Qualitäts-)Wein ist bei Schaumwein keine Jahrgangsangabe zwingend notwendig. Selbst die teuersten Produkte werden nicht mit Jahrgangsangabe versehen. Das liegt einerseits daran, dass die großen Champagnerhäuser (fast die gesamte Champagne ist im Besitz einiger weniger Großproduzenten) jedes Jahr den selben Geschmack erreichen möchten, und dazu auf eine Vielzahl unterschiedlicher Weine unterschiedlichster Jahrgänge zurückgreifen, die dann zum gewünschten Ergebnis zusammengemischt werden. Es liegt aber auch daran, dass billige, qualitativ minderwertige Restweine gerne einmal mit Kohlensäure aufgepeppt werden. Denn mit Hilfe von Kohlensäure und Restzucker kann man, insbesondere wenn der Wein noch dazu gut gekühlt ist, über einige Fehler hinwegtäuschen. Es braucht daher niemanden wundern, dass Sekt und Prosecco trotz der aufändigeren Herstellungsmethode und Verpackung meist für unter 2 Euro über den Ladentisch gehen. Eine Ausnahme ist "Jahrgangssekt" oder Jahrgangschampagner: In manchen Jahren wird ein Teil der Produktion aus Trauben eines einzigen Jahrgangs produziert. In der Champagne unterliegt solch ein Schaumwein strengen Qualitätskriterien, es muss ein besonders gutes Jahr sein und der Wein muss besonders lange auf der Hefe lagern. Im Deutschsprachigen Raum kann man jedes Jahr Jahrgangssekt herstellen, es müssen dazu nur tatsächlich alle Trauben aus demselben Jahrgang sein. - Die besten Schaumweine werden im Gegensatz zum Wein aus unreifen Trauben hergestellt. Denn Sekt braucht hohe Säurgehalte um die gewünschte "Frische" zu erhalten. Außerdem würde bei vollreifen Traubenmaterial der Alkoholgehalt durch die 2. Gärung unangenehm hoch werden. Naturgemäß bieten sich somt kühle Weinbaugebiete für die Sektherstellung an. Die Champagne ist nicht zufällig eines der kühlsten Weinbaugebiete der Welt. Geschmacksrichtungen: Es wird auf den Etiketten nach Süßegraden unterschieden. "Brut" hat dabei nichts mit der Brut zu tun, sondern ist einfach die üblichste Geschmacksrichtung, nämlich zu deutsch "herb". Es bleibt anzumerken, dass das, was bei Sekt noch als "trocken" gilt, beim Wein schon "lieblich" wäre. Dazu ein Auszug aus Wikipedia: Etikette und Rituale: - Schaumwein wird kühl serviert. Je billiger er war, desto kälter sollte er serviert werden. Teurer Champagner kann durchaus etwas wärmer, bei etwa 10-12°C getrunken werden, da er mit höherer Temperatur auch mehr Aromen preisgibt. - Üblicherweise wird er in Sektflöten serviert, da aber durch die schmale Glasform dabei nur eine kleine Fläche Kontakt mit der Luft hat und somit nur wenige Aromen in die Nase gelangen sollte man bessere Exemplare in Weißweinweingläsern servieren. - Wenn der Stöpsel langsam aus der Flasche gedreht wird, und mit der Handfläche gesichert wird, dann springt er nicht raus und der Sekt bleibt auch in der Flasche. Man sollte bei gehobenen Anlässen dabei eine Stoffserviette benutzen, da es nicht gerade schicklich ist, die Flaschenöffnung, mit den Fingern zu berühren. Wer auf Showeffekt steht, der kann sich ja an der "Sabrage" versuchen, aber bitte nicht mich für etwaige Verletzte und Tote zur Verantwortung ziehen ;) Champagner Verbreitung: Champagner darf sich ausschließlich Schaumwein aus dem französischen Weinbaugebiet Champagne nennen. Trauben: Champagner wird aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier verschnitten. Letztere sind rote Rebsorten, werden aber so verarbeitet, dass die Farbstoffe in den Beerenhäuten nicht in den Most gelangen. Ein Champagner, der nur aus Chardonnay hergestellt wurde, wird "Blanc de Blancs" genannt. Herstellung: Für Champagner werden die Trauben meist noch etwas unreif geerntet und ganz normal zu Weißwein vergoren. Dann wird dieser Weißwein in Flaschen gefüllt, und dort noch einmal mit einer Hefe- und Zuckermischung versetzt, um eine Zweite Gärung hervorzurufen. Der Zucker vergärt dabei vollständig, das bei der Gärung entstehende CO2-kann jedoch nicht aus der verschlossenen Flasche entweichen. Nach der Gärung wird der Champagner mindestens 9 Monate, meistens aber einige Jahre, auf der Hefe liegen gelassen, heißt, die Hefe wird nicht entfernt, sondern bleibt im Wein, um Geschmacksstoffe abzugeben. Nach dieser Lagerzeit wird die Flasche langsam gedreht, damit sich die Hefe unter dem Korken sammelt, danach wird die Hefe vereist und springt durch den Überdruck nach Entfernung des Korkens aus der Flasche. Diesen Vorgang nennt man "Degorgieren". Danach wird der Wein nocheinmal nachgezuckert oder mit Süßwein versetzt, um ihn auf die gewünschte Restsüße einzustellen und endgültig verkorkt. Aroma: Das Aroma wird vor allem von der Hefe beeinflusst, auf die der Champagner oft jahrelang liegt. Das sind vor allem brotige Aromen und nussige Aromen, die dabei freigesetzt werden. Typische Beschreibungen wären etwa "Biskuit" oder "Nougat". Fruchtige Aromen treten nur sehr im Hintergrund auf. Empfehlungen: - H. Goutorbe: Cuvèe Tradition Brut, Champagne, Frankreich, 26€: komplexer Champagner mit rosinigem Aroma und ganz leichter Süße. Für den Preis ein Hit! Crémant Crémant ist französischer Schaumwein, der wie Champagner hergestellt wurde, aber nicht aus der Champagne kommt. Meist ist er sogar aus den selben Trauben wie Champagner hergestellt und steht den Champagnern qualitativ oft um nichts nach. Im Preis-Leistung-Verhältnis sind Crémants aufgrund der geringeren Nachfrage oft deutlich besser als Champagner! Aroma: Siehe Champagner Empfehlungen: - Blanc Foussy: Crémant de Loire Brut, Loire, Frankreich, 15€: Biskuitiger, trockener, dezenter Crémant, der genausogut ein Champagner sein könnte! Cava Cava ist die spanische Form des Champagners. Auch hier ist die Herstellungsmethode dieselbe, die verwendeten Traubensorten sind aber andere und auch das Klima ist im warmen Spanien ganz anders als in der kühlen Champagne. Aroma: Meiner Meinung nach hat der Cava zumeist einen etwas "muffigen" Geschmack, und kommt im Durchschnitt bei weiten nicht so gut an, wie andere Schaumweine. Es mag tolle Cavas geben, ich habe bisher aber noch keinen getrunken! Sekt Sekt ist die im deutschen Sprachraum übliche Bezeichnung für Schaumweine. Nicht alles darf sich aber "Sekt" nennen, denn es gelten einige Qualitätskriterien.die in etwa dieselben sind, wie für "Qualitätswein". Im Gegensatz zum Champagner findet die Zweite Gärung normalerweise nicht in der Flasche statt, sondern in großen Drucktanks. Man nennt dies "Tankärung" oder "Methode Charmat". Nach der Gärung bleibt der Wein noch einige Monate auf der Hefe liegen und wird dann gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Diese Methode muss keine schlechtere Qualität zu Folge haben, ist aber erheblich billiger als die Champagner-Methode. Es gibt auch Sekt, der nach Champagnermethode hergestellt wurde, aufgrund des Gebietsschutzes wird dies aber dann "méthode traditionelle" oder eben "traditionelle Methode" genannt. Winzersekt Bedeutet nichts weiter, als dass alle für die Herstellung verwendeten Trauben vom selben Betrieb kommen. Mittlerweile gibt es einen kleinen Sektboom. Viele Winzer komplettieren ihr Angebot, indem sie auch einige Sekte anbieten. Im Gegensatz zu den großen Sektkellereien bauen die Winzer den Sekt meist Sortenrein und aus einem einzelnen Jahrgang aus. Teilweise kommen dabei bemerkenswerte Qualitäten zustande, und das Angebot an Geschmacksrichtungen wird dadurch gewaltig erweitert. Aroma: Je nach Rebsorte und Produktionsmethode höchst unterschiedlich. Da bei den kleineren Winzern die Weine üblicherweise nicht lange lagern, stehen hier meist die fruchtigen Geschmacksnoten im Vordergrund und der Grundwein ist geschmacklich klar zu erkennen. Grüner Veltliner und Riesling eignen sich meiner Meinung nach sehr gut für Sekt, säurearme traubensorten, wie Traminer, oder gerbstoffreiche Traubensorten, wie alle Roten Sorten, eher weniger. Empfehlungen: - Bründlmayer: Sekt Brut Rosé, Kamptal, Österreich, 26€: Süßlicher, fruchtiger Rosé Sekt, dessen Aromen an Johannisbeeren erinnern. Nuttenbrause auf höchstem Niveau ;-P Krimsekt Krimsekt ist die russische Variante des Champagners und stammt ursprünglich aus der Halbinsel Krim in der Ukraine. Er wird wie Champagner hergestellt, jedoch aus anderen Traubensorten. Die Bezeichnung ist nicht geschützt, daher kann er auch aus anderen Gebieten in der Ukraine stammen. Perlwein Perlwein ist die deutsche Bezeichnung für alle Kohlensäureversetzten Weine, die nicht unter die Kategorie "Schaumwein" fallen (siehe auch oben). Sie werden auch manchmal in Anlehnung an den italienischen Prosecco als "Secco" vermarktet. Perlweine gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen, wobei die einfachsten einfach nachträglich mit Kohlensäure versetzter Wein sind. Spumante Italienischer Schaumwein, der in Flaschengärmethode oder Tankgärung hergestellt wurde. Er hat einen Druck von über 3 Bar in der Flasche. Frizzante Frizzantze ist italienischer Perlwein mit einem Druck unter 3 bar in der Flasche. Er kann wie ein Spumante hergestellt worden sein, den billigsten Frizzantes wurde aber wie bei Sodawasser einfach nur Kohlensäure zugesetzt. Prosecco Schaumwein aus der Region Prosecco in Venetien, Italien .Er wird aus der gleichnamigen Traube hergestellt die heute aufgrund der geschützten Gebietsbezeichnung "Glera" genannt wird. Es gibt "Prosecco Spumante" und "Prosecco Frizzante" (siehe oben). Wer nicht genau weiß, warum er es nicht tut, sollte vom "Prosecco Frizzante" Abstand nehmen, denn dies ist meist billigster Müll. Aroma: Auch hier dominieren die fruchtigen Aromen. Meist gibt es auch spürbaren Restzucker. Dass Prosecco unter Frauen sehr beliebt ist, dürfte kein Geheimnis sein. Empfehlungen: Canella: Prosecco di Conegliano Millesimato DOCG 2011, Venetien, Italien, 12€: Fruchtiger, etwas süßer Prosecco, so wie ihn Frauen lieben. Moscato d'Asti Perlwein aus der Region Asti, Italien, der aus der Rebsorte "Gelber Muskateller" hergestellt wird. Die Herstellung ist hier anders als bei den vorher genannten Schaumweinen: Der Wein wird nur einmal vergoren, die Gärung jedoch vor der vollständigen Vergärung des Zuckers durch Kühlen des Tanks abgebrochen, der Wein unter Druck gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Somit ist Asti immer restsüß und er hat auch einen niedrigeren Alkoholgehalt als andere Schaumweine: 4,5-6,5vol%, was ihn sehr bekömmlich macht. Aroma: Das Aroma ist intensiv-fruchtig und sehr süß. Er sollte möglichst jung getrunken werden, da er nicht sehr lange haltbar ist. Das Wort "Perlwein" sollte hier niemanden in die Irre führen: Moscato d'Asti bringt aufgrund seiner schonenden Gärmethode ganz wunderbare Süßweine hervor, die in Sachen Fruchtigkeit und Aromenfülle alle andern Schaumweine in ihre Schranken weisen. Asti Spumante Asti Spumante wird im Gegensatz zu "Moscato d'Asti" ähnlich wie Sekt, mit Hilfe einer zweiten Tankgärung hergestellt. Er hat durch die zweite Gärung einen höheren Alkoholgehalt, nämlich 7-9,5 vol%. Die 2. Gärung wird vor vollständiger Vergärung des Zuckers abgebrochen und der Wein mit Restzucker abgefüllt. Er sollte auch jung getrunken werden. Durch die 2. Gärung gehen Aromen verloren, wodurch Asti Spumante qualitativ eine Stufe unter dem Moscato d'Asti steht. Lambrusco Roter Perlwein aus Italien der aus der Traubensortenfamilie "Lambrusco" gekeltert wird. Es gibt analog zum Asti verschiedene Herstellungsmethoden und somit Qualitätsstufen. Er wird meistens, aber nicht zwingend restsüß ausgebaut. Bei uns ist er vor allem als billiger, süßer Saufwein bekannt. Dies ist eine Auswahl der bekanntesten Schaumweine und Produktionsmethoden, natürlich gibt es derer noch viel mehr, das würde aber den Rahmen dieses Postings sowie meinen Horizont sprengen!
  7. Woodman

    Tiefpunkt erreicht

    Hallo Leute, muss mir hier mal den Frust von der Seele schreiben. Ich 34 / Sie 26 Dauer der Beziehung : 3 Jahre Gemeinsame Wohnung / monogam Kurzer Abriss der letzten Wochen. Ich hab mich von meiner 3 jährigen LTR getrennt, aufgrunddessen dass Sie auf mich keinerlei Anziehung mehr ausübte, ich mich selbst um den kompletten Haushalt gekümmert hab und Sie ihr Leben mit schlafen und diskutieren verbracht hat. Man hat sich auseinander gelebt. Ich bin ausgezogen ( ich bin zu Ihr gezogen damals und mein "altes Leben" hinter mir gelassen) in eine kleine 1ZKB. Es reicht zum alleine wohnen, mehr auch nicht. Ich bin eigentlich fremd in der Stadt, komme ursprünglich aus einer anderen Kleinstadt ca. 50km entfernt. Hab mir hier ne Arbeit gesucht usw. Einen damaligen Festvertrag gekündigt bla bla. Der Auszug: Lief ultra weird ab. Ich war mir eigentlich sicher es wäre mir komplett Latte und hab mich gefreut auf meine kommende Single Zeit. Ich hab vor Ihr einige Damen gelayed und hatte wirklich nie Probleme Frauen kennenzulernen. Egal ob im Club oder im Onlinegame. Ich geh bei ihr die Tür raus, meine Tür rein und mich traf die komplette Situation wie ein Hammer ins Gesicht. Habe geflennt wie ein kleiner Junge. Die erste Woche allein war eine komplette Katastrophe. Ich versank im Alkohol und Melancholie. Hab viel mit meinen Eltern und meinem Bruder telefoniert um überhaupt irgendwie klarzukommen. Nach der Trennung: Die Trennung fand im April 22 statt. Hatte dann natürlich alles geblockt Insta/WhatsApp/Facebook um erst garnicht mitzubekommen was bei ihr abgeht. Hatte ich aus einer früheren Trennung so gelernt und hat mir geholfen. Wie das bei einer Trennung nun Mal so ist, durchwandert man Hochs und immer wieder Tiefs. Die Hochs hielten sich allerdings in Grenzen und ich kann einfach nicht abschalten. Ich will diese Gedanken auch garnicht verdrängen aber ich Steiger mich dann so krass rein dass ich wieder ganz unten im Loch sitz. Seit nem guten Monat überwiegen wieder die Tiefs, obwohl ich nach über 3 Monaten eigentlich aus dem gröbsten raus sein sollte. Ich kenn hier in der Stadt keinen Schwanz und die Dates, die ich bisher hatte ( ca. 6/7) haben mich auch nicht wirklich pushen können. Sitz hier hauptsächlich allein in der Bude rum wie der größte Spacko, wenn ich nicht auf'm Rennrad sitze. Nichtmal das macht mir mehr Spaß, da man da so krass mit sich selbst beschäftigt ist, dass die Gedanken iwann kommen. Ich trinke aktuell so ziemlich jeden Tag und in meinem Kopf ist das komplette Chaos. Am Wochenende steh ich komplett besoffen im Fussballstadion und feier einen Last Minute Sieg mit ein paar Leuten die ich über's Internet kennengelernt hab. Ich hab Tränen in den Augen weil es mein Herzensverein ist und mich der Scheiss seit meiner Kindheit begleitet. In diesem ultra krassen emotionalen Moment, komm ich natürlich auf die glorreiche Idee Ihr zu schreiben dass Sie mir fehlt. Als Antwort kam: "Sry, ich wollte auch nicht dass es so auseinander geht." Im besoffenen Kopf hab ich das natürlich komplett negativ aufgefasst und ihr geschrieben: "Wenn das alles ist was du dazu zu sagen hast... ciao." Und wieder blockiert. Weltklasse...ich bin stolz auf mich. Man nehme mir mein Handy weg,wenn ich getrunken habe. Natürlich kam am nächsten Morgen die Realität zurück und ich hatte ein übel schlechtes Gewissen. Zu unserem ersten Weihnachten zusammen, hab ich Ihr einen handschriftlichen Brief geschrieben, der ihr straight ins Herz getroffen hat. Hört sich weird an, aber ich kann da meinen Gefühlen freien Lauf lassen und einfach aufschreiben was mir im Kopf rumgeht. Es war kein Liebesbrief (!) Sondern einfach ein straighter, deeper Realtalk. Und genau sowas hab ich nach diesem Vorfall im Stadion wieder gemacht. 8 Seiten meiner Gedanken, Gefühle und Emotionen aufs Blatt gebracht, eingetütet und bei ihr in den Briefkasten geballert. Manchmal laufe ich wie ein Roboter durch die Welt...ich weiss eigentlich dass es komplett falsch ist, doch tu es trotzdem. Ich weiss ich muss net jeden Tag saufen, doch tu es trotzdem. Ich weiss, mit ihr wird es keine Zukunft geben und trotzdem sitz ich hier und heul mich in einem Forum aus. Unglaublich. Natürlich kam keine Reaktion auf dieses aufs Papier gebrachte Stück Melancholie. Lieber setzt Sie sich natürlich auf nen Schwanz der nicht so eine weichgespülte Sülze von sich gibt. Braucht mich nicht zu steinigen. Ich weiss das. Es ist mir anscheinend nur egal und ich warte ob nicht doch eine Antwort kommt. Selbstreflektierend fehlen mir soziale Kontakte außerhalb der Arbeit um Mal wieder klar zu kommen. So wie es aktuell ist, renn ich fröhlich in ein anderes Level von Depression und Alkoholismus. Ich weiss momentan einfach nicht weiter und habe auch überhaupt keinen Plan wo ich anfangen soll. Over and Out. Gruß Woodman
  8. Hallo Leute, heute gibt's eine coole Story über eine heiße Spendensammlerin, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Das ganze geschah vor etwa 3 Wochen. Ich kam zurück von meinem entspannten Urlaub in Malle und wurde danach instant krank - yeah! Aber halb so schlimm, noch eine Woche zuhause bleiben ist jetzt auch nichts tragisches, bisschen Netflix und Chill - alles easy. Mir gings dann relativ schnell wieder besser und wollte zum Arzt mich gesund schreiben lassen. Kurz bevor ich los gehen wollte, klingelte es plötzlich an meiner Haustür - doch wer kann das sein? Der DPD (ein Lieferant in Österreich) hat heute schon angeläutet und sonst kommt relativ selten Besuch (vor allem am Vormittag). Ich hörte aber auch, dass bei meinem Nachbarn geklingelt wurde, interessant, dieser machte dann auch die Tür unten auf, dass die Person reinspazieren konnte. Ich war natürlich neugierig und guckte aus dem Türspion um herauszufinden, wer da nun reinspaziert. Ich sah, wie eine hübsche schwarzhaarige junge Dame die Stiege raufging und sah schon anhand des T-Shirts, dass sie von einer Spendenorganisation ist (für die ich bereits spende). Sie ging aber noch einen Stock höher, um dort den Nachbarn zuzulabern, kam dann runter und läutete bei mir an. Ich mache dir Tür auf und - WOW, von nahem sieht sie ja noch besser aus. Wir laberten ein wenig und merkte der Vibe war ziemlich gut. Sie fragte, ob ich noch ihre Wasserflasche auffüllen kann, da sie schon fast am verdursten ist - kein Problem, hab ne Leitung zuhause, wo Wasser rauskommt, kann ich gerne machen. Haben noch ein wenig geredet und sie musste dann auch schon weiter. Verdammt, wollte mit ihr Nummern tauschen, aber was solls... Ich gehe also am nächsten Tag Pakete abholen - aber wen sehe ich da in die Seitengasse gehen? Yeah, die Spendensammlerin - das ist meine Chance - jetzt oder nie. Ich fahre also mit meinem Auto langsam in die Seitengasse, schaue sie an und sie hat mich auch sofort gesehen. Ich - lässig mit der Sonnenbrille - lasse die Autoscheibe runter und sie grüßte mich auch gleich mit meinem Namen. Laberten noch ein wenig, hab abgecheckt, wie lange sie noch da ist, hab direkt ein Treffen für den nächsten Tag am Abend ausgemacht und haben Nummern ausgetauscht - nice. Das war einfach Schicksal. Am besagten Tag - wir trafen uns erst um 11 am Abend, da sie länger zu tun hatte - zog plötzlich ein Unwetter auf. Wir sind dann beide klitschnass beim Treffpunkt angekommen, was irgendwie doch funny war. Haben in der Bar noch ein wenig getrunken und es stellte sich dann heraus, dass sie aus Russland kommt, aber in Deutschland aufgewachsen ist. Sie war auf jeden Fall sehr trinkfest. Ich war zum Glück eine Woche vorher am Ballermann und war dadurch auch trinkfester. Hatten Spaß, gut unterhalten, Nähe aufgebaut, Körperkontakt usw. Habe dann gemeint, yo lass uns noch zu mir Heim ein bisschen chillen. Haben uns dann noch ein Wegbier geholt und sind zu mir nach Hause. Haben schon bisschen intus gehabt, finden wir plötzlich einen Einkaufswagen, mit dem wir noch durch die Gegend gecruised sind. Am Bordstein bin ich dann irgendwie auf die Straße gedriftet, so dass es sie rauskatapultiert hat haha, aber nix passiert, keine Verletzten. Wir kommen zuhause an und hab noch gefragt, ob sie nicht noch bei dem ein oder anderen Nachbarn nochmal anläuten möchte, vl. haben sich ja manche umentschieden und wollen doch etwas spenden, hehe. Sind dann auf meine Balkon, haben die Sterne beobachtet, hab sie gestreichelt, sie hat sich dann auf meinen Schoß gelegt. Später sind wir dann rein, rauf auf die Couch, und haben dann schlussendlich rumgemacht, kein LMR. Wollte nur mal kurz aufstehen, ein Wasser holen - zieht sie mir auf einmal die Hose aus, packt meinen Schwanz aus und bläst einfach drauf los - ein Traum! Hatten guten Sex, sie wollte krass gewürgt werden, musste mich aber bisschen zurückhalten, der Kopf lief schon krass rot an hehe. Sie hat dann bei mir übernachtet und ist am nächsten Tag auch schon relativ früh los, da an diesem Tag Abreisetag war. Vor der Verabschiedung hat sie mich noch umarmt und gemeint "Ich habe keinen Plan, wie du das gemacht hast, dass wir beide im Bett landen, aber das hast du auf jeden Fall richtig gut gemacht" War ein schönes Kompliment, hab mich sehr darüber gefreut. Wobei ein Großteil wahrscheinlich auch dem Alkohol zu verdanken war, lel. That's the story - kurz und knackig, hoffe euch hats gefallen.
  9. 1. Dein Alter: 28 2. Ihr/Sein Alter: 31 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 5 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2 Monate F+ 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Normal-Sehr Gut ist von der Tagesform abhängig, so 5+ mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung?: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt Ich finde so von der Beziehung her an sich und Kommunikation stimmt das meiste an sich und ich weiß das sie mich sehr gerne hat von der Art wie sie sich gibt und das sie sich auch das was ich sage zu Herzen nimmt, das ist aber erstmal irrelevant ich bin hier um meine Problematik zu sprechen. Ich habe ein paar sorgen, was ihr Verhalten angeht und mir fällt es manchmal schwer ihr zu Vertrauen. Als ich noch eine F+ mit ihr hatte bevor wir uns entschieden haben zusammenzukommen, hat sie mir erzählt das sie ihre EX-Freunde betrogen hat, ihrer aussage nach hat sie aber nur mit andren Typen rumgemacht und es hat sich immer um welche aus ihrem Kollegial oder Freundeskreis gehandelt. Natürlich wollte ich wissen warum sie das getan hat, ihrer Aussage nach war sie in der Beziehung unglücklich und wollte raus aus ihr, hatte aber nicht die Eier dazu es selbst zu beenden, was sie feige von sich selbst findet. Im weiter Verlauf der Beziehung, hat sie mir gesagt das sie da viel Alkohol getrunken hat, als es passiert ist und sie immer der eigentliche Initiator des Küssens war, sie jedoch nicht dem Alkohol die Schuld geben kann, da sie ihrer Meinung nach ob mit oder ohne Alkohol die Entscheidung getroffen hat das zu tun. Ihr erster EX-Freund weiß bescheid und die haben sich ihrer Aussage gegenseitig betrogen, ihrem zweiten EX hat sie es aber nicht erzählt, sie hat mir zwar gesagt, dass sie darüber nachgedacht hat es ihm zu sagen(die sind irgendwie immer noch ein wenig in Kontakt durch die Arbeit), aber sie gesagt hat sie weiß nicht was für einen Sinn es macht da sie jetzt eh nicht mehr zusammen sind und sie auch keine Gefühle mehr für ihn hat, da es nur Probleme verursachen würde. Mit diesem Hintergrund werde ich jetzt paar Beispiele aus der momentanen Beziehung liefern. Als wir unsere F+ hatten, glaube ich hatte sie mit niemand anderem außer mir was, paar gelegentliche Flirts, eine ihrer Freundinnen erzählt mir öfters was da so läuft. Ich war auch schon öfters Unterwegs mit ihr, aber so wirklich Hardcore besoffen habe ich sie nur so 3 mal erlebt. Wenn sie so viel gesoffen hat dann kann sie recht ausfällig werden und sich schlecht benehmen, was ich ihr aber auch klar und deutlich gesagt habe, seit dem ersten mal hat sich das dann auch gebessert und sie hat sich besser benommen, jedoch habe ich oft gemerkt das wenn sie so viel getrunken hat ständig Aufmerksamkeit such und das vor allem von andern Männern und auch gerne mal ihr Umfeld also freunde usw. hinten Anstellt Hauptsache sie hat ihr Gespräch, großartigen Körperkontakt außer mal so einen Klopfer auf die Schulter vom gegenüber habe ich bis jetzt nicht gesehen. Wenn wir draußen unterwegs sind habe ich auch oft erlebt, dass sie zwar oftmals bei mir vorbeigeschaut hat, aber ihre hauptsächliche Aufmerksamkeit immer anderen Leuten galt. Ebenso hat sie oft gesagt sie sich an nichts erinnert vom vorherigen Abend erinnert, was ich ihr aber auch 0 abgekauft habe und sie zur rede gestellt habe, vorauf ihre Gedanken dann doch plötzlich da waren, mittlerweile macht sie das auch nicht mehr, also so tun als ob sie nichts weiß. Sie hat mich am Anfang der Beziehung allen Leuten die ihr nahe stehen (Familie,Freunde,Freundinnen) vorgestellt und mich auch oft mitgenommen, was ihre Arbeitskollegen jedoch angeht länger verschwiegen mit der Begründung, dass sie der Meinung ist, dass es ihre Kollegen nicht zu interessieren hat mit wem sie zusammen ist und in ihrem Kollegialkreis noch ihre EX-Freund ist und es ihr irgendwie noch irgendwie unangenehm ist. Jetzt noch ein kleiner Zusatz, am Anfang unserer Beziehung ist einer ihrer Arbeitskollegen mal zu ihr vorbeigekommen, da es noch Unstimmigkeiten gab wegen einer Einladung zu einer Veranstaltung, da ihr EX auch da war und er sich nicht sicher war ob er sie auch einladen kann, sie hat sie ihrer Aussage nach mit ihm bis spät in die Abendstunden unterhalten und Alkohol getrunken. Ich hab ihr gesagt das mir das mir das Aufgrund ihrer Vorgeschichte nicht so gefällt, dass sie das gemacht hat und ihr gesagt das sie das gerne machen kann aber ohne mich. Sie hat mir daraufhin gesagt, das da nichts gewesen ist und wenn es mich stört das sie sowas nicht mehr machen wird(hat sie bis jetzt auch nicht mehr, was meinen Wissenstand angeht). So jetzt kommt der Plot Twist aufpassen!! Auf nachfrage meiner Seite, da mir das alles etwas suspekt vorkam, hat sie zugegeben, das dieser Kollege der bei ihr war, einer von den Typen war mit dem sie Fremdgeknutscht hat und ihren EX betrogen hat. 9. Fragen an die Community So da hab ich dann doch mal einige Fragen ??? Was haltet ihr von dem Verhalten von ihr, würdet ihr sagen dass sich das noch Biegen lässt, ich meine ich sehe das sie sich zu bessern Versucht und auch schon einiges geschafft hat ? Als sie mir erzählte mit wie vielen Typen sie ihre EX-Freunde betrogen hat, da haben sich die Zahlen doch schon unterschieden, Anfangs waren es irgendwie Insgesamt 9 Stück, beim zweiten Gespräch nur 5, was soll ich von diesen variablen Zahlen halten ? 9-Mal nur Fremdknutschen ? Klingt das plausible was sagt ihr ? Was haltet ihr davon das sie sich mit diesem Kollegen getroffen hat und sich wieder in so eine Alkohol und 1 on 1 Position begeben hat und vor allem das ich erst im nachhinein erfahren hab, dass das einer der "Fremdknutschpartner" war ? Was würdet ihr zu dem Hardcore saufen sagen ? Handelt es sich um eine Tickende Zeitbombe ?
  10. Same old story: ich tu' mir echt schwer mit dieser Entscheidung. 1. Dein Alter: 35 Mädchen A: Die Frankfurterin 2a. Ihr Alter: 35 3a. Art der Beziehung: offene Beziehung 4a. und 5a. Dauer der Beziehung und Dauer der Kennenlernphase vor der Beziehung: seit Ende 2014 haben wir etwas miteinander (in der Bar kennengelernt und zu mir). Es is' schwer, einen Punkt zu bestimmen, an dem wir gesagt haben, dass wir zusammen sind, weil wir lange darüber gescherzt haben, dass wir doch gar nicht zusammen sind. Aber ca. ein halbes Jahr, nachdem wir miteinander etwas angefangen haben, haben wir darüber geredet, dass wir es schade fänden, wenn der andere eine monogame Beziehung mit jemand anderem eingehen würde, und dass wir das vermeiden. Irgendwann innerhalb der nächsten Jahre haben wir zunehmend begonnen, vom jeweils anderen als "mein Freund" und "meine Freundin" zu reden. Hin und wieder über Ehe und Kinder gesprochen. 2019 habe ich die Beziehung halbherzig beendet, aber nachdem sie es als Freundschaft Plus weiter laufen lassen wollte, haben wir faktisch erst einmal genauso weiter gemacht wie zuvor. Allerdings haben wir uns deutlich weniger gesehen und meine Geschichte mit dem anderen Mädchen beginnt. Seit Juni 2021 wohnen wir jedenfalls zusammen und Deutschland und spätestens seit dem bezeichnen uns auch ganz klar wieder als "in einer Beziehung". Bis dahin war es außerdem eine Fernbeziehung. 6a. Qualität/Häufigkeit Sex: seit etwa einem Jahr so gut wie gar nicht. Beginnend mit ca. einmal monatlich hin zu 'ner zweimonatigen Pause. 7a. Gemeinsame Wohnung: Ja Mädchen B: Das Wiener Hottie 2b. Ihr Alter: 35 3b. Art der Beziehung: aktuell sind wir aus meiner Perspektive nicht zusammen. Ich glaube, dass sie das (intellektuell) auch so sieht. Allerdings will sie definitiv eine Beziehung mit mir. Und ich will (eigentlich) auch. 4b. und 5b. Dauer der Beziehung und Dauer der Kennenlernphase vor der Beziehung: Auf freundschaftlicher Ebene haben wir uns 2015 kennengelernt. Ich fand sie heiß. Dass sie mich auch toll fand, wusste ich damals nicht. Allerdings waren wir beide in einer Beziehung. Meine Beziehung war zwar offen, aber eine Freundschaft Plus wäre für Sie sowieso nicht in Frage gekommen, und ihre beste Freundin war hart verknallt in mich. Wir hatten halt einen gemeinsamen Freundeskreis, haben uns aber nur ein einziges mal zu zweit getroffen. Anfang 2019 war sie Single (ich wusste das nicht), und wir sind miteinander im Bett gelandet. Hatten vielleicht zwei Wochen etwas miteinander, und dann hat sie das beendet, weil sie keine lockere Sache haben wollte. Im Herbst 2019 war ich (offiziell) Single, und sie war Single, und dann sind wir zusammengekommen. Das war bis Corona ein regelrechtes On-Off. Sie meint, dass das daran lag, dass sie immer dachte, ich würde wieder zu meiner Frankfurterin zurück gehen. Und naja, es hat sich auch immer so ergeben, dass wir immer dann, wenn meine Frankfurterin in Wien war, auch getrennt waren. Darum hatte ich dann auch was mit ihr. Mit Corona haben wir uns gemeinsam eingeschlossen, und als es dann ernst wurde und ich im Mai 2020 ihre Eltern kennengelernt hab', hat meine Frankfurterin, die das alles immer recht gechillt genommen hat, plötzlich doch einen "Oh, was wir ja ernst mit denen"-Moment bekommen und mir gesagt, dass sie dann halt doch „gewisse Sachen“ nicht mehr sagen/machen würde. Sie hat das nicht konkretisiert, aber ihr wisst schon, was das heißt: Händchen halten, „Ich hab' dich Lieb“-Bekundungen, mich in ihrer Prioritätenliste an Menschen vorne anzustellen, all das Zeug, was halt 'ne Beziehung ausmacht. Ich hab' dann auch realisiert, dass ich, wenn ich mit dem Wiener Hottie zusammen bin wohl nicht mehr mit der Frankfurterin zusammen bin und hab' dann bei der nächsten Gelegenheit, bei der das Hottie ihren Spinner hatte, nicht mehr nachgelegt, sie zu halten, sondern war halt weg. Wir (als das Hottie und ich) hatten dann im Sommer nochmal was miteinander und haben uns dann wieder zunehmend aneinander angenähert. Es war dann zwar explizit ausgemacht, dass ich 2021 in Deutschland mit meiner Freundin zusammenziehen werde, aber wir haben das Thema einfach vermieden - was sollte man dazu auch schon sagen. Und als es im Juni 2021 dann soweit war, war irgendwie für uns beide eine Art "Überraschung". Zu Silvester (2021/2022), hat sie mich dann mehr oder weniger aus heiterem Himmel zu sich eingeladen und ich war zwei Wochen bei ihr (dass wir wieder etwas miteinander angefangen haben, hat mich nicht überrascht), und jetzt bin ich seit 3 Wochen wieder in Wien zu Besuch bei ihr. 6b. Qualität/Häufigkeit Sex: 1-3 Mal pro Woche 7b. Gemeinsame Wohnung: Nein, aber sie hätte das gerne. 8. Probleme, um die es sich handelt Letztes Jahr im Mai musste ich mich entscheiden: entweder ziehe ich mit meiner Freundin in Hamburg zusammen und geb' das Hottie auf (weil das Hottie ja etwas Ernstes will) oder ich trenne mich von meiner Freundin und beginne eine monogame Beziehung mit dem Wiener Hottie. Ich hab' mit meiner Freundin darüber besprochen, dass ich unsicher in Bezug auf unsere Beziehung bin, und dass ich "es emotional gerade nicht so wirklich spüre" und darüber gesprochen, dass ich emotional sehr an meinem Hottie hänge. Allerdings hat meine Freundin zu Recht gesagt, dass wir uns ja auch seit Corona extrem wenig gesehen haben. Sie hat mich gebeten, es zu probieren mit dem Zusammenziehen (zumal das ja auch die Jahre zuvor mehr mein Wunsch war als ihrer), und meinte auch, dass sie es nicht bereuen würde, auch wenn das schief geht. Ich habe mich für die Frankfurterin entschieden. Seit dem habe ich dann sehr, sehr oft und viel an mein Wiener Hottie gedacht, und nachdem meine Frankfurterin und ich zwar extrem gut zusammenpassen, unser Zusammenleben super entspannt ist und ich sie echt gerne hab' und gern mit ihr zusammenlebe, die Leidenschaft aber irgendwie ziemlich weg is' (und so wirklich "verknallt" waren wir auch beide nie; wir waren auch beide der Ansicht, dass das überbewertet ist), habe ich dann doch immer wieder das Gefühl gehabt, mich evtl. falsch entschieden zu haben. Jetzt leben wir zusammen. Aber nachdem mein Hottie wieder aufgetaucht is'. muss ich mich nochmal entscheiden. Ich hab' mit meiner Freundin auch gesprochen. Sie merkt auch, dass die Leidenschaft nicht so wirklich da is'. Obwohl sie mich noch immer super heiß findet, merkt sie auch, dass es auf der sexuellen Ebene zwischen uns nicht so ganz zu klappen scheint. Von mir kommt halt auch sehr wenig, wir gehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten schlafen, sie sitzt den ganzen Winter im dicken Pulli da und strickt (quasi Oma-Style) und ich sitz' in der labbrigen Jogginghose da, weil's halt bequem is'. Das hat uns 2016/2017, als ich ein Jahr bei ihr gewohnt hab', nicht gestört. Sie hatte m Gespräch gute Ideen, wie wir das vielleicht doch wieder hinbekommen könnten, wir hatten ein gutes Gespräch darüber, wie wir das vielleicht noch hinbiegen können, und ich war auch recht offen und ehrlich mit ihr und bin das jetzt mal auch hier: sie hatte lange kein besonders aktives Sexleben abseits von mir. Seit wir zusammenwohnen hatte sie halt doch immer wieder mal ihre Geschichten, also so alle zwei Monate; und jetzt wird sie demnächst auch 'nen Dreier mit ihrem Toyboy und einem Mädel haben. Sie weiß, dass das so ziemlich mein Traum is', also irgendwie bin ich schon auch eifersüchtig. Aber ich glaub' auch, dass ich mehr auf sie eifersüchtig bin, als auf ihn. Ich habe dieses absurde Gefühl, sexuell mit ihr mithalten zu müssen; und ich habe auch das Gefühl, dass sie halt ein aufregendes Sexleben hat und ich halt nicht wirklich. Also ... es is' jetzt nicht so, als würde sie jedes Wochenende wen anderen haben. So alle zwei oder drei Monate tritt sie sich aber doch mit ihrem Toyboy oder hat ein Sexdate oder hat einen anderen Kerl getroffen, und sie is' halt doch scheinbar auf der Suche (hängt wieder auf Joyclub 'rum und so), und ich merk', dass ich auch auf der Suche bin (halt entsprechend weniger erfolgreich, weil ich unfähig bin). Und naja, klar sind wir beide auf der Suche: weil wir ja auch nicht wirklich was miteinander haben. Wie gesagt, es is' nicht so, als würde ich ankommen mit "Schatzi, wie wär's?" und sie sagt: "Ne, hab' Migräne", sondern halt so, dass ich mir denk' „irgendwie bin ich schon gerade scharf“. Dann schau' ich mal hin, und sie hat ein paar Kilo mehr als früher (ich auch), und dann sitzt sie da im dicken Pulli, unter dem sie dann auch noch tausend Sachen anhat, und strickt Handschuhe; dann hab' ich irgendwie nimmer so wirklich Bock drauf und hol' mir lieber einfach einen runter, wenn sie schlafen gegangen is'. Das weiß sie auch, und wir haben auch vor ein zwei Tagen darüber geredet. Aber halt nur über Skype, weil ich in Wien bin. Und ich haben auch gesagt, dass ich die Ideen, die sie hatte, gut finde, und dass ich das auch probieren wollen würde, wenn nicht mein Hottie wäre. Da es ja doch dieses Mädel hier gibt, auf das ich total scharf bin, nicht nur sexuell sondern auch emotional, weiß ich halt nicht, ob ich das weiter probieren will. Ich würde noch nachdenken. Mein Hottie hingegen hat auch ihre Schwächen: also sie is' eine emotionale Achterbahn. Sie trinkt eindeutig zu viel, und so sehr sie sich 'ne Beziehung mit mir wünscht, hat sie das nicht davon abgehalten, ca. 100 mal Schluss zu machen (meistens dann, wenn sie betrunken war), v.a. weil sie meint, ich würde ja doch wieder zu meiner Freundin zurück gehen. Is' hat mit der Zeit immer mehr zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung geworden. Am Anfang hab' ich's ja auch noch richtig ernst mit ihr gemeint (2019), aber zunehmen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es bei ihr halt irgendwie so überhaupt nichts bedeutet, wenn sie was sagt - und zwar egal, ob sie Schluss macht (und dann Wochen später doch wieder ankommt) oder 'ne Beziehung will (und dann doch wieder Schluss macht). In der Hinsicht passt sie wohl super gut zu mir. Leute, die nicht wissen, was sie wollen ... wie anstrengend! Wir haben uns im Zuge meines Urlaubs hier gestritten, und wir mussten die Zeit dann auch getrennt verbringen, weil sie Covid hatte. Vorgestern haben wir ein "ernstes Gespräch" geführt - das war eigentlich schon länger ausgemacht, aber dann kam eben Covid dazwischen. Ich hatte in dem Gespräch den Eindruck, dass sie Anfangs ja noch dabei war, dann aber eher gehört hat, was sie hören wollte und irgendwie bin ich auch wieder "reingekippt"; damit meine ich, dass ich emotional wieder voll bei ihr bin. Obwohl das ernste Gespräch für sie wohl wichtiger war als für mich (ich bin nicht derjenige, der wirklich unter dem Hin und Her leidet - abgesehen von Schuldgefühlen) hat sie dann doch quasi mitten drinnen vorgeschlagen, dass wir uns massieren (=Sex) oder dass wir baden gehen (=Sex) und so das Gespräch zu einem Ende hin gedrängt. Ich dachte mir, dass wir uns halt einfach nur so zusammen kuscheln, da is' sie halt rüber ins Schlafzimmer, und naja, ihr checkt schon, worauf das hinausläuft. Was ich jedenfalls versucht habe, anzubringen, und was auch soweit stimmt: die letzten Jahre waren die schönsten Zeiten, die ich überhaupt hatte, die Zeiten mit ihr. Aber auch die unschönsten waren die mit ihr; dass es zwischen meiner Freundin und mir derzeit nicht läuft, und dass nicht nur ich, sondern auch meine Freundin unsicher ist; dass ich meine Freundin super, super gern hab' und eigentlich nicht mit ihr Schluss machen will; dass ich super gern mit meiner Freundin zusammen lebe; dass ich aber auch gerne mit dem Hottie in einer Beziehung wäre. Ach, und dass sie definitiv weniger trinken muss (das weiß sie auch). Wir haben dann den Wein in ihrer Wohnung weg geschüttet bzw. ich hab' ihre volle Flasche weggebracht. Das größte Problem in der ganzen Gleichung: ich. Also. Ich hab' mir wahrscheinlich noch nicht "die Hörner abgestoßen". Meine erste Beziehung damals war sexuell 'ne Katastrophe und hat mich halt doch geprägt. Sex selbst is' eine sehr schöne Sache, bei mir aber wohl noch mehr als bei anderen eine Ego-Sache. Außerdem gibt's so vieles, was ich gerne noch erleben und probieren würde, bin aber selbst halt eben ziemlich unfähig. "Verlustangst" hab' ich aber eher keine. Ich bin mir schon ziemlich sicher, dass ich auch ohne die beiden leben könnte; und manches würd's ja auch einfacher machen. Ich wüsste mich dann nicht fragen, wie und wann ich einem Mädel, das ich treffe, erkläre, dass ich eine Freundin hab'. Aber ich mag beide. Sehr. Und wenn nicht die jeweils andere wäre, dann wäre es recht einfach: trotz allen Schwächen würde ich Ja zur Beziehung sagen. Meine Freundin in Hamburg is' zwar der Meinung, dass wir das Wiener Hottie gerne ins Boot holen können (sie steht ja selbst auf das Hottie; alle stehen auf das Hottie), aber da spielt die Wienerin halt einfach nicht mit. Ganz klar nicht. Wenn ich tun und lassen könnte, was ich wollte, dann würd' ich mich in vier Teile aufspalten, mit beiden eine Beziehung führen, als Single die Welt durchforsten und "mich als Person ausprobieren" und zugleich als Single nach einer festen Freundin mit viel Romantik und so suchen. Aber ich glaub', diese Technologie kostet zu viel. 9. Fragen an die Community Soll ich mir die Schamhaare abrassieren oder soll ich sie nur mit der Schere stutzen?
  11. Ohoh, wir gewinnen zuletzt hier im Forum ein Übergewicht an Wein - ich finde wir brauchen mehr Balance. Also lasst uns doch mal den ultimativen Spirituosen Thread mit ein bisschen von allem bauen. Für ein paar Kategorien bräuchte ich eure Unterstützung, ich werd das kenntlich machen und entsprechend einpflegen - vielleicht hat ja der ein oder andere Lust mitzuwirken. Jegliches Feedback ist willkommen, ich denke da können wir alle nur von profitieren. Man kann sicher noch viel tiefer gehen, aber die Idee ist eher eine Einleitung mit einem groben Überblick und weiterführenden Links zu liefern, gepaart mit Best Practices und Markenempfehlungen, sowie Bezugsquellen. Und auch den Dingen, die bei Alkoholempfehlungen gern mal vernachlässigt werden, wie Backgroundinfos, Degustationshinweise und Preis-/Leistung anstelle von Marketing. Da der alte "Wein und Spirituosen" Thread geschlossen wurde, in den es hinein gepasst hätte (http://www.pickupfor...n/page__st__510), es in die neuen (http://www.pickupfor...ituosen-rating/ - Titel: "[...] Rating") thematisch nicht passt und weil ich die Editrechte am OP haben möchte, um es weiter pflegen zu können, mache ich hier meinen eigenen Spirituosenthread auf. Was ich erst einmal offen lasse ist hier die Brücke zum Pickup zu schlagen und einen Fokus darauf zu legen was man Frauen am besten serviert. Ich denke das ist zum großen Teil offensichtlich (Weißwein, Champagner, süße, fruchtige Cocktails, Campari/Aperol/Sekt Combos) und hier geht es mehr darum Alkohol für sich selbst als Hobby zu entdecken und sich weiterzuentwickeln. Alles andere kommt sowieso von allein. Also, auf geht es: Warum trinke ich überhaupt? Ich weiß, ich renne damit vermutlich bei vielen gegen geschlossene Türen, aber wenn euch Alkohol interessiert, dann fangt bitte damit an vorrangig für den Geschmack und nicht für den Effekt zu trinken. Gerade hochwertige Spirituosen sind zu schade, um sie im Rausch herunterzuspülen, wenn man die Qualität ohnehin schon nicht mehr zu schätzen weiß. Das muss meiner Meinung nach dringend erwähnt werden. Klar, gerade die jüngeren werden jetzt denken "höhö, was labert der für nen Scheiß, hauptsache es knallt" und ich werde vermutlich mein Leben lang nicht verstehen wie sich manche Menschen so einen Müll herunterkippen können. Eure Lebensqualität kann nur steigen, wenn ihr euch auf hochwertige (das bedeutet nicht zwangsläufig hochpreisige) Spirituosen fokussiert. Schaut bitte dieses Video und nehmt es euch zu Herzen!! Ralfy ist ein klasse Typ mit wirklich guten Ratschlägen. Der Rat eines Totengräbers kann beim Thema Alkohol nicht schaden. Jeder übertreibt es mal und es kann durchaus gut tun, sich die Kannte zu geben, aber lasst es nicht zur Norm werden und behaltet dabei Stil und Genuss. Besser Qualität als Quantität oder zumindest beides. Wichtig ist, dass ihr nicht aus Frust und auch nicht als Belohnung trinkt. Koppelt Alkoholkonsum nicht an kritische Regionen eures Nervensystems und haltet es einfach als schönes Hobby und als einzigartigen Genuss mit einer unglaublichen Komplexität und Intensität an Sinneseindrücken. Genug Oberlehrer gespielt, weiter geht es. Was sollte ich meiden? Meine Empfehlung ist es einen Bogen um alles zu machen, das versucht den Eigengeschmack der verwendeten Spirituose zu ersticken, oder Spirituosen verwendet, die ohnehin keinen oder kaum einen Eigengeschmack haben. Dazu zählen: Vodka (in 95% der Fälle), Korn (in 100% der Fälle) Cola (außer einen Schuss für die Farbe, z.B. im Long Island) Rituale wie Salz/Zitrone, Zimt/Orange, Ahoi Brause, Mettwurst was auch immer.. Kranker Scheiß wie Irish Car Bomb oder U-Boot Billig Liköre (das ganze Berentzen Portfolio, giftgrüne und blutrote Shots, ...) Cocktails die mit massenhaft Säften, Zucker und Eis jeglichen Charakter der Restmenge an Spirituosen killen Wenn ihr euch preiswert abschießen wollt, ohne eure Geschmacksnerven zu killen, nehmt 'ne Flasche Wein. Harter Alkohol ist allem voran Konditionierung und Übungssache. Was euch heute anwidert, mag euch morgen schon gut schmecken. Das geht wesentlich schneller als man meint. Gerade die meisten Frauen sind hier ziemlich sensibel und lassen sich nicht darauf ein, ihren Horizont zu erweitern, so dass der Großteil der obigen Negativbeispiele besonders beim weiblichen Geschlecht beliebt ist. Doch ich habe noch keine Frau getroffen, die nach einem gut gemixten Batida (z.B. Maracuja mit frischen Früchten, ordentlichem Saft und einem vernünftigen Cachaca - und das nicht zu knapp!) nicht nach mehr gebettelt hätte. Das Wichtigste ist es konsequent hochwertige Zutaten zu verwenden und keinen Fusel wie Bacardi, Sierra Tequila, Pitu und Konsorten. Bei gekauften Cocktails kann man den Unterschied besonders gut bei einfachen fruchtigen Cocktails wie dem Planter's Punch erkennen. Der Rum sollte hier deutlich erkennbar, aber nicht unangenehm zum Vorschein kommen und es sollte nicht so süß sein wie eine flüssige Tüte Bonbons. Was sollte ich kaufen? Doch woher wissen was für Spirituosen empfehlenswert sind? Nun einen ersten Überblick soll dieser Beitrag liefern, weiteres in den unten genannten Quellen. Ich rate immer dazu sich der Schwarmintelligenz von Bewertungswebseiten zu bedienen. Ja, jeder hat irgendwo einen gewissen individuellen Geschmack, aber der Großteil ist in der Lage Qualität doch recht objektiv einzuschätzen und über die Masse hinweg ergibt sich dann doch ein erstaunlich solides Bild. Gerade bei Whisky-Bewertungen beobachtet man das immer wieder. Mit den Sherry- und Torflastigen Whiskys hat man beispielsweise zwei absolute Extreme, die unterscheidlicher nicht sein könnten. Dennoch gibt es in beiden Kategorien schön erkennbare Abstufungen bei der Bewertung und innerhalb der Marken eine erstaunliche Konsistenz. Auch Blindtastings wie Caipitest.de zeigen deutlich, dass sich gewisse Marken immer wieder an die Spitze setzen. Es gibt also fernab von subjektivem Geschmack durchaus eine objektive Grundbewertung. Seht es ähnlich wie die HB Skala, bei der man ja ebenfalls sagt, dass man sich bei jeder Frau auf einen Wert einigen kann, der dann subjektiv um bis zu zwei Punkte nach oben oder unten abweichen kann. Über die Masse hinweg kristallisiert sich dann eine schöne Glockenkurve mit einem einigermaßen repräsentativen Mittelwert heraus. Das ist doch bestimmt extrem teuer? Qualität hat seinen Preis. Gerade die meisten Cocktails in Clubs und Kneipen wären mit hochwertigen Zutaten zu diesem Preis gar nicht zu realisieren. Und das muss nicht einmal die Spirituose selbst sein, viel häufiger sind es frische Früchte und Säfte bei denen gespart wird. Gerade Früchte machen Arbeit und kosten Zeit, so dass in einer gut besuchten Lokation entweder enorm viel Personal nötig wäre, oder man nicht in der Lage wäre den Durchsatz zu stemmen. Eine gute Cocktailbar erkennt ihr allem voran an einer umfangreichen Auswahl frischer Früchte und einem Mixer im Bar Bereich, der auch regelmäßig verwendet wird. Bei den Spirituosen ist es gar nicht mal so, dass dort ein großer preislicher Unterschied existiert. Zumindest solang man nicht auf Aldi-Kaliskaya-Niveau herab geht. Aber z.B. bei Rum oder Cachaca gibt es durchaus hochwertige Alternativen für ähnliche oder geringfügig höhere Preise als im Supermarkt. Mehr dazu in den entsprechenden Kategorien. Als grobe Preisrichtung würde ich bei Spirituosen für Mixgetränke 10-20€ / 700ml anpeilen. Zum pur Trinken dann 25€ aufwärts. Letzteres klingt erst einmal viel, weil die Eingangsinvestition hoch ist (gerade natürlich auch wenn es bei z.B. älteren Whiskys in die 50-100€ geht), aber seht es so wie mit hochwertigen Schuhen oder Jeans. Langfristig hat man etwas davon. Eine solche Flasche trinkt man ja auch nicht an einem Abend leer und auf das Dram heruntergerechnet ist es dann auch nur 1-2€ - also nicht unbedingt mehr als ein Bier oder ein Glas Wein, die über einen ähnlichen Zeitraum genossen werden und auch eine ähnliche Menge an Alkohol enthalten. Bier [iNPUT REQUIRED] Anregungen: Hier habe ich selbst wenig Ahnung, außer dass sämtliche großen und bekannten Biere in Deutschland nicht viel mit wirklicher Qualität zu tun haben und von Kennern eher negativ bewertet werden. Hoch im Kurs stehen Klein(st)brauereien, vor allem z.B. belgische Klosterbrauereien. Diese Biere haben dann im Regelfall 8-12% Alkoholgehalt und sollten bei Raumtemperatur getrunken werden, um den Geschmack nicht durch die Kälte zu töten. Stellt euch das ungefähr so vor wie bei Tomaten - waren diese im Kühlschrank, so bleibt da nicht viel vom ohnehin schon weggezüchteten Eigengeschmack übrig. Es gibt hier sicher jemanden, der zum Thema Bier mehr beisteuern und Empfehlungen aussprechen kann. Persönlich liebe ich Guinness, das schneidet in den meisten Bewertungen auch erstaunlich gut ab, vor allem gemessen an der Verbreitung. Normalerweise sind Mainstream Produkte zu smooth und massentauglich, um von Kennern geschätzt zu werden. [/iNPUT REQUIRED] Wein [iNPUT REQUIRED] Anregungen: Mit Wein kenn ich mich auch nur ein wenig aus, würde das daher den Spezialisten überlassen. Hier fände ich vor allem die Bezugsquellen wichtig. "Am besten immer beim lokalen/kleinen Winzer" mag ein guter Rat sein, aber den meisten wird das nicht weiterhelfen. Dann doch besser Dinge wie Jacques oder Internetversand, wo jeder auch die Möglichkeit hat den Empfehlungen zu folgen. - Rotwein/Rose/Weißwein/Champagner/Sekt [/iNPUT REQUIRED] Cognac [iNPUT REQUIRED] Anregungen: - V.S.O.P./X.O. - Eher nicht die Mainstream Marken wie Henessy [/iNPUT REQUIRED] Whisky/Whiskey Ich hab es vorher schon einmal verlinkt, aber die Masterclass Videos von Ralfy sind einfach grandios und absolut hervorragend für den Einstieg. Mit (1/7) geht es los. Hier meine Empfehlungen zum Thema Whisky um eine grobe Marktübersicht zu haben:Im Bereich 50 Euro wären meine Empfehlungen an Single Malts: Lagavulin 16 (Islay, torfig, mein All-time-Favorite, unglaublich intensiv, quasi DER Repräsentant der Islay Whiskys) - 46€ Aberlour a'bunadh (Speyside, das andere Extrem - DIE Sherry Bombe schlechthin und man darf mit Wasser planschen weil Cask Strength) - 54€ Auchentoshan Three Woods (Lowlands, super sanft, aber tolles Sherry Aroma) - 43€ Glendronach 15yo Revival (Speyside, tolle Preis-/Leistung) - 45€ Glenfiddich 18yo (Speyside, der Klassiker, extrem smooth, wenn nicht schon zu smooth, aber für den Preis durchaus gut dabei, ein Glenfiddich gehört in jede Sammlung) - 42€ Ansonsten gibt es im Bereich 30-40 Euro so Preis-/Leistungsbomben wie Talisker 10yo, Laphroiag Quarter Cask, Balvenie Doublewood, Caol Ila 10yo Cask Strength, Bruichladdich Laddie 10 (der neue), Ardbeg 10, etc. mit denen man absolut nichts verkehrt machen kann. Müssen sich auch gegenüber vielen teureren Whiskys nicht verstecken. Vor allem bei den peated Whiskys (alle genannten außer dem Balvenie) ist unglaublich was man für sein Geld bekommt. Wenn einem was aus den Highlands fehlt, würd ich mich bei Glenmorangie, Dalwhinnie und Dalmore umsehen. Für ein paar Euro mehr sind Glenfarclas 25yo (80€), Dalmore King Alexander III (100€), Highland Park 18yo (70€) schöne Alternativen. Es gibt sicher noch viele weitere tolle Whiskys, gerade im teureren Bereich, aber diese hier sind alle sehr exemplarisch für bestimmte Regionen und kommen bewertungstechnisch in Sachen Preis-/Leistung bei den meisten sehr gut weg. Wenn man die alle mal getrunken hat, hat man einen guten Überblick über die Eigenarten der verschiedenen Regionen. Ohne Erfahrungen wird man die Mehrpreise aber vermutlich nicht zu schätzen wissen, das kommt erst mit mehr Erfahrung und Gewöhnung. Vor allem im Bereich über 60€ reden wir eigentlich mehr über Individualität und besondere Züge als über Qualität. Da geht es eher darum den Geschmack im Nuancenbereich zu verfeinern. Daher ist meine Empfehlung immer mit etwas massentauglichem (also eingängige Pussy Whiskys, nach eniger Weile wird einem hier der Charakter fehlen) zu starten (Bushmills 10yo, Glenmorangie Original). Am besten 1-2 mal die Woche ein Dram. Nach ein-zwei Monaten kann man sich dann über die Speysider (Balvenie, Aberlour, Glenfiddich) und Lowlander (Auchentoshan) vorantesten, sowie es einmal mit was richtig schön Torfigem probieren (von Islay, Skye..). Ein guter Allrounder ist ansonsten Highland Park. Für Bourbon (toll für Cocktails oder Whisky Sour), würd ich zu Woodford Reserve (30€) raten. Zum pur Trinken auch ok, dann macht aber sicher auch ein Abstecher Richtung Blanton's Sinn. Und das richtige Glas (Tulpenform, z.B. Glencairn) und einen Spritzer Wasser nicht vergessen und 90% der Erfahrung ist das Riechen. :) Rum Vergesst Bacardi. Es gibt sicher auch einige ordentliche Spirituosen aus dem Hause, aber der normale weiße/braune Rum sind Mist. Der 3er Havanna Club ist als Mixrum ganz ordentlich, meine Empfehlung geht aber klar zum Marktführer auf Jamaica selbst: Appleton. Appleton White bekommt man im Normalfall auch schon für 10-12€ und sogar in gängigen Großmärkten (Metro, Handelshof). Als sehr guter brauner Mixrum sei der Appleton Estate V/X genannt. Rum ist auch ein sehr breites Feld mit viel Tiefgang. Hier würde ich mir gern selbst noch mehr Expertise antrinken. Ruhigen Gewissens empfehlen kann ich den 12 jährigen Appleton Estate Extra sowie den Angostura 1919. Gerade letzterer hat mit seinem starken Vanillearoma bislang noch jeden (zumindest Mann ) überzeugt, dem ich ihn angeboten habe. Selbst solche, die z.B. mit Whisky nichts anfangen können. Im Allgemeinen reift Rum durch die hohen Temperaturen und das humide Klima um einiges schneller als Whisky, so dass ein vier Jahre alter Rum durchaus gut schmecken und nicht mehr den metallischen Alkoholgeschmack eines ähnlich alten Whiskys haben muss. Allgemein viel Lob ernten der Ron Zacapa (alle älteren, vor allem der 23yo Black Label), El Dorado 15 yo Special Reserva, Mount Gay Extra Old Barbados und Zeya Gran Reserva. Persönliche Wertung steht noch aus. Vodka Es muss natürlich Grey Goose sein (französischer Premium Vodka für 30€). Nein, im Ernst: die meisten Qualitätsvodkas unterscheiden sich kaum. Ob also Absolut (Schweden), Finlandia (Finnland), Skyy (USA) oder von mir aus auch Smirnoff (England ;P kam mal aus Moskau) oder Moskovskaya (der einzige ordentliche russische Staatsvodka). Ich selbst würde zu Skyy raten, weil der supersmooth ist und man - wenn man Vodka verwendet möchte - ihn eigentlich so unaufdringlich wie möglich möchte. Riecht mal an einer Skyy Flasche, das ist fast wie Leitungswasser. Außerdem sieht die Flasche toll aus. Tequila Bitte kein Sierra!! Das hat mit Tequila wirklich nichts zu tun. Sierra ist vor allem aromatisierter Neutralalkohol. Echter Tequila wird zu 100% aus Agave gemacht. Es wird zumeist unterschieden zwischen Reposado (2 Monate - 1 Jahr Fasslagerung), Anejo (1-3 Jahre Fasslagerung) und Extra Anejo (mind. 3 Jahre Fasslagerung). Blanco/plata/silver oder Joven/oro/gold ist bei vielen Herstellern nur der Unterschied zwischen gefiltert oder gefärbt und hat keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack. Lasst euch hier nicht von irgendwelchen Sierra Ritualen verwirren. Die Empfehlung mit der man im Tequila Bereich nicht falsch liegen kann ist wohl Patron. Der ist allerdings schon etwas hochpreisiger. Mein Geheimtipp daher Corralejo Reposado. Wirkt sehr fancy vom Flaschendesign her, aber ist für den Preis wirklich sehr ordentlich. Zum pur Trinken natürlich. Zum Mixen würde ich Sauza Hornitos (100% Agave) nehmen. Falls ihr 150€+ übrig habt, sollen "Herradura Selección Suprema" und "Don Julio 1942" eine heiße Wahl sein. Zumindest raten viele Mexikaner dazu. Gin Das schöne bei Gin ist, dass man nicht so wirklich viel falsch machen kann. Gordon's, Finsbury und Beefeater sind nun nicht das beste, aber nicht so schrecklich wie Sierra beim Tequila. Ob nun Tanqueray, Hendrick's, Bombay oder Plymouth sei jedem selbst überlassen. Gin bringt vor allem eine Menge Charakter in Cocktails und ist daher bei erfahreren Barkeepern sehr beliebt. Cachaca Wenn ihr Pitu zu hause habt, kippt die Flasche bitte in den Ausguss. Das Zeug geht gar nicht, verglichen mit gutem Cachaca. Caipitest.de ist eine sehr schöne Referenz, weil die in großem Umfang Blindtastings gemacht haben. Dort hat sich dann mit Abstand der Velho Barreiro Gold durchgesetzt. Kostet ~14€ die Flasche, aber lohnt sich definitiv. Vor allem auch nicht nur für Caipirinhas, sondern vor allem für tolle Batidas. Auch bei meinem Lieblings Youtube Trinker ganz vorn: Absinth Ursprünglich einmal ein billiges Getränk der Unterschichten, Alternativen und Anarchisten, ist es durch den Thujon-Gehalt und viele legendäre Geschichten zu einem extremen Kultruf gekommen. Die Rauschwirkung bei heutigen Absinthen ist selbstverständlich nicht nenenswert und auch bei Van Gogh geht man davon aus, dass es nicht der Absinth war, der die alleinige Schuld am abgeschnitten Ohr hat. Besonders schön bei Absinth ist natürlich der Louche Effekt, also die Trübung beim Mischen mit Wasser. Es gibt auch durchaus einige interessante Kombinationsmöglichkeiten, um Absinth mit anderen Zutaten zu mischen. Hier fehlt mir auch der Background eine definitive Empfehlung abzugeben, daher verweise ich nur auf das folgende Video und die üblichen Bewertungsseiten: Vermouth [iNPUT REQUIRED] Noilly Prat ist hier wohl die allseits beliebte und preisgünstige Referenz für einen ordentlichen Martini, die auch einigermaßen verfügbar ist. Antica Formula und Punt et Mes werden auch immer gern genannt. Ich habe selbst keine Erfahrungswerte. [/iNPUT REQUIRED] Likör [Placeholder, TODO] - Bols vermeiden, besser Boudier, Marie Brizard, De Kuyper, ggf. Giffard - je nach Sorte - Triple-sec - Cointreau - Kaffeelikör - Apricot Brandy - Pfirsich Likör - Maraschino - Grand Marnier Non-alkoholisches zum mixen [Placeholder, TODO] - Früchte - Möglichst frisch, möglichst viel Frucht - Sirup - Grenadine - Granatapfelsirup, nicht Grenadine kaufen oder selbst einkochen - Giffard oder Monin - Säfte - Maracuja! - Tee Eis [Placeholder, TODO] Gläser [Placeholder, TODO] Barstuff - Shaker (Boston Shaker!) - Zubehör (Strainer, Jigger, Zitruspresse, Eiscrusher...) Quellen und weiterführende Infos Bier: http://beeradvocate.com/lists/popular - Beliebte Bierbewertungsseite Whisky: http://www.maltmadne...-to-scotch.html http://www.maltmadne...y/map/Scotland/ http://www.whisky-monitor.com/home.jsp http://www.whiskybas...p?list=whiskylf http://www.whiskyfun.com/ http://www.youtube.c...lfystuff/videos - DER Whisky Gott auf Youtube ;) Rum: http://www.ministryofrum.com/index.php Tequila: http://www.tequila.n...d-products.html - schön aufgemachte und gepflege Tequila Bewertung Cocktails: http://www.cocktaildreams.de/home.php - schöne Rezept Datenbank http://www.cocktaild...forum/index.php - Hervorragendes Cocktail Forum http://www.cocktaild...ge;topic=5615.0 - Einsteigerthread Online Shop für Barzubehör: http://www.barfish.de http://www.barstuff.de Online Shop für Spirituosen: http://www.barfish.de http://whisky.de http://www.spirituos...uperbillig.com/ http://www.weinquelle.de TODO list "Placeholder, TODO" Blöcke ausnotieren "INPUT REQUIRED" Feedback integrieren Mixempfehlungen für alle genannten Spirituosen einbauen Weitere wichtige, fehlende Spirituosen? (ggf. Kräuterschnaps ala Jägermeister/Killepitsch) Produktempfehlungen je Spirituose klar deutlich auflisten Quellen erweitern und besser beschreiben Cocktail Empfehlungen der Mitglieder hier
  12. Hallo werte Leute, seit gut 2 Jahren war ich wieder im Club mit einigen Leuten feiern - es hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe mit allen möglichen Leuten gequatscht. Dabei u.a. auch anscheinend mit einem weiblichen Wesen, deren Nummer ich gerade, 4 Tage später, auf meinem Handy bei den "ausgehendenen Anrufen" erst gesehen habe. Anscheinend haben wir Nummern ausgetauscht wovon ich 1. nichts mehr weiß und 2. mich auch nicht mehr an das Girl erinnern kann bzw. nur so halbwegs. Würdet ihr sagen, dass ich diese "unbekannte Fremde" trotzdem anschreibe, sei es auch nur um zu sehen, wer es nun überhaupt war (aus reiner Neugierde)? Oder ist's schon zu lang her, wobei Nummern aus dem Club sowieso nicht viel wert sind? Viele Grüße
  13. 1. Mein Alter: 24 2. Alter der Frau: 19 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 0 4. Etappe der Verführung: Sex 5. Beschreibung des Problems: Comfortmangel Hi, zu mir, ich bin 24 Jahre alt und hab in den letzten 2 Jahren angefangen mich immer mal wieder ein wenig einzulesen. Grundsätzlich war ich immer recht schüchtern Fremden gegenüber (in der gruppe mit bekannten tatsächlich schon wesentlich mehr extrovertiert). Ich hatte auch immer sehr große angst fremde Menschen zu berühren oder jemanden mal in den Arm zu nehmen was ich mal auf meine erziehung schiebe (In der Kindheit kaum zuneigung erhalten und nur sehr selten in den Arm genommen worden...) Als ich dann älter wurde hab ich mich dann einfach total unwohl gefühlt wenn es mal dazu kam, dass mich beispielsweise eine Bekannte beim Party machen Abends einfach zur begrüßung umarmt hat. Mit der Zeit wurde ich dann damit lockerer, aber bekam gleichzeitig eine Onetis zur besagten Bekannten. War hier der totale AFC und hab mich mit jedem Mädel abgegeben welches sich mit mir abgeben wollte (mir optisch eigentlich kaum gefiel). Daraufhin hab ich mal Google angeworfen um mich ein wenig zu informieren und bin hier im Forum gelandet. Jetzt begann ich mich ein wenig einzulesen und hab durchaus hier etwas mitnehmen können. Die Bekannte is mittlerweile mit einem guten Freund zusammen, hat mir zwar anfänglich gestunken aber was besseres hätte mir wahrscheinlich nicht passieren können. Jetzt begann die Zeit mal ein wenig anzugreifen, leider fühlte ich mich körperlich nicht wohl und musste feststellen, dass ich mir durch teilweise schwere Arbeit einen Leistenbruch zugezogen hatte. Also hab ich die Sache Reparieren lassen und wir kommen an im Fasching 2020. Hier zwar noch nicht ganz ausgeheilt aber mit einem besseren Gefühl und guten Vorsätzen. An diese langen Nächte erinnere ich mich sehr gerne. Hier konnte ich einen relativ großen Freundeskreis aufweisen, hatte dadurch mächtig Social Proof und hab geflirtet was das zeug hielt. Dann kam Corona.... Da passierte leider nicht viel und ich wurde eher wieder Fauler und unternahm nicht mehr so viel (Zusätzlich Stress wegen Arbeit,Schule und Familienbetrieb und dahingehend eine hohe eigene erwartungshaltung) Ab den Wintermonaten begann ich wieder vermehrt an kleinen Feiern mit etwas jüngeren Freunden aus dem Ort teilzunehmen um Sozial wieder etwas zufriedener zu werden. Ab und an waren auch Mädels dort und siehe da aus dem Schüchternen Jungen ist doch ein Ganz vernünftiger Mann geworden, der ihnen nicht immer recht gibt und sie auch mal kräftig ärgert, seine Meinung behält und nicht sofort seinen Frame verliert. Letzten Donnerstag kam es dann dazu, dass an der besagten location ein kleines Public Viewing stattgefunden hat. Ich bin leider nicht so der große Fußballfan und wollte einfach mal wieder nett ein, zwei Bierchen mit Freunden trinken. Nach geraumer Zeit kam dann eine bekannte mit ihrer Freundin (Hb7) vorbei. Im Halbdunkeln dachte ich mir diese Silhuette ist genau dass was ich suche. Sie saßen ganz in der nähe und plauderte mit einen Freund (Manu) von mir. Es stellte sich schnell heraus, dass von uns niemand interesse am Fußball hatte und daher hab ich mich von Manu dazu unkompliziert überreden lassen an einem Trinkspiel teilzunehmen. Die Leute wurden weniger die Stimmung wurde besser social Proof war super da und die Teams kämpften erbittert um den Sieg. Am Ende jeder Runde wechselten die Teampartner (Die zwei HB Manu und ich). In der letzten Runde war ich natürlich mit dem HB7 im Team. Hier kam dann bereits viel Kino von meiner Seite (auf jeden guten Schachzug gab es zuerst einen Handschlag und später umarmten wir uns einfach). Schlussendlich der Sieg war unser-> Freudegefühle. Manu Gab uns einen Schnaps aus und ich hab weiter super mit dem HB geplaudert viel Augenkontakt gehalten und es wurde später, also einen NC versucht welcher leider zu nichts geführt hat. Hier beginnt das dilemma und meine Erinnerungen werden schwammig. Das nächste was ich weiß; Dass ich etwas abgelegen vom Feierort auf besagtem HB7 liege. Hier kommt es zum Heavy Makeout ,sie öffnet ihren Reißverschluss und ich wusste was zu tun war. Total nervös vor lauter zittern den halben Geldbeutel geleert, den Gummi Rausgefischt und dann ging es zur Sache. Ich bin recht Sportlich und hab durchaus geackert, aber durch den Alkohol bin ich einfach nicht gekommen. Irgendwann hab ich bei ihr noch zusätzlich Hand angelegt und da unten wurde es schön feucht :). Dann hab ich nochmal Gas gegeben sie hat ein wenig rumgequieckt und dann ging mir langsam auch die Energie aus. Jo wir sind dann Mitten in der Nacht eng verschlungen draußen eingeschlafen und wurden von der Freundin des HB7 etwas unsanft geweckt. Entsprechend nur eine sehr mickrige verabschiedung geworden und ich hab dann noch ein wenig aufgeräumt und bin auch total verkatert die Heimreise angetreten Vortsetzung folgt...
  14. Gut Kick in die Runde, 1. Sie: 23 (mittlerweile single) 2. Ich: 23 (überzeugter Single) 3. zwei"freundschaftliche" Treffen 4. Zufällige Berührungen, enges Tanzen 5. Ich war (vor Corona) mit Freunden feiern und schon bisschen angetrunken. Bin mit nem Kumpel irgendwie mit ihr ins Gespräch gekommen, wobei sie sehr auf mich fokussiert war. Mein Kumpel hat sich dann irgendwann wieder zu meinen anderen Freunden gesellt. Habe mit ihr über alles mögliche geredet und sie auch ganz zufällig am Rücken berührt, da ich mich zu ihr runterbeugen musste was sie gut gefunden hat, da sie die ganze zeit gelächelt hat und wir sehr eng beieinander standen, da es im Raucherbereich sehr laut war. Sie hat mich dann gefragt ob wir reingehen und tanzen sollen, was ich bejahte. Ich muss noch erwähnen, dass sie ziemlich nuttig angezogen war (enge Leggins und tiefer Ausschnitt). Wir gingen rein und tanzten anfangs noch mit Abstand, ein paar Kumpels von mir und ihre Freundin waren auch in der Nähe. Als sie dicht vor mir tanzte und mit ihrem arsch in der viel zu engen leggins konnte ich nicht anders: ich legte meine hände an ihre Hüften und sie kam noch näher und rieb ihren Arsch an mir. War ziemlich heiß. Ein Seitenblick auf ihre Freundin verriet mir, dass irgendwas nicht stimmte. Mein Kumpel flüsterte mir ins Ohr, dass sie einen Freund hat. Ich löste mich von ihr und ging erstmal eine rauchen mit ihm. Am nächsten Tag schrieb sie mich auf Insta an, dass es echt nice gestern war und ob wie uns wiedersehen. Wir trafen uns noch zweimal: Einmal auf einem Parkplatz und einmal auf nem Weihnachtsmarkt. Dabei war ich zurückhaltend aufgrund ihres Freundes. Sie jedoch erwähnte ihn kein einziges mal. Aufgrund moralischer Bedenken ließ ich die Sache im Sande verlaufen. Vor zwei Wochen jedoch traute ich meinen Augen kaum: Sie arbeitet an meiner Stammtankstelle. Wir kamen ins Gespräch und plauderten ein wenig über dies und das. Ich bot ihr dann, dass man sich ja mal wieder auf ne kippe treffen könnte. Sie sagte, sie würde sich voll freuen. Ich fragte sie wo sie sich denn treffen wollte. Sie ganz trocken: Bei dir. Ich fragte sie was sie trinken wolle. Sie antwortete, dass sie Wein mitbringt. Sie kommt Freitag um 4 zu mir um zu labern und bisschen was zu trinken. Um 9 ist Ausgangsperre. Ich werde spaßeshalber mein Game nicht durchziehen um zu sehen wie sie reagiert 😄 Lasse mich zur Abwechslung mal verführen, ist echt ein geiles Gefühl nicht auf ne Frau angewiesen zu sein aber auch schade, dass ich sie nicht verführen muss 😞 6. Meine Frage: Wie kann ich die Situation so heiß werden lassen, dass sie gar nicht anders kann als sich auf mich zu stürzen? Möchte ihre Erregung spüren bevor es zur Sache geht.
  15. Hallo Forum, auch wenn das Thema hier immer mal wieder herumwabert, bräuchte ich mal Euren Rat Ich habe einen recht stressigen Job (händelbar, viel mehr sollte es aber nicht mehr werden), ansonsten um mich herum keine größeren Stressfaktoren. Mein Problem ist: Fange ich das naschen oder trinken an, gibt es meist kein Halten mehr. Mit den Süßigkeiten war das schon immer so, mit dem Alkohol ging das vor 4 Jahren los. Ich beneide die Menschen um mich herum, die nur eine kleine Menge Weingummi o.ä. essen und dann durch sind damit - das schaffe ich einfach nicht. Das mündet bei mir regelmäßig in einem psychischen Kampf wo ich fast immer dann den Kürzeren ziehe. Abends oder am nächsten Tag setzt das große Bereuen ein. Beim Alkohol ist es ähnlich, nach dem ersten Bier folgt das zweite und das dritte usw. bis in meinem Kopf ein Befriedigungsgefühl einsetzt. Das kommt mittlerweile Gott sei Dank deutlich (!) früher als vor einigen Jahren, aber immernoch so spät, dass ich am nächsten Morgen noch merke, dass es etwas zu viel war und das große Bereuen einsetzt. Teilweise sitze ich abends vor dem letzten Bier und stelle mir die Frage "warum hast Du dir das jetzt noch aufgemacht?". Was ich positiv finde: Ich merke, dass das so nicht gut ist und reflektiere das schonmal kritisch. Heimliches Trinken und naschen gibt es auch nicht und auch keinen kurzen morgens vor der Arbeit. Aber wie damit umgehen? Aktuell habe ich wieder einen Friss-die-Hälfte-Monat. Das habe ich jeden Januar und das ist auch gut so und hat sich bewehrt. Das werde ich allerdings noch bis Ende Februar machen müssen, damit ich endlich mal wieder auf mein eigentliches Zielgewicht komme. Auch kein Thema für mich. Warum nicht? Weil ich in dieser Zeit eben auch die Süßigkeiten und den Alkohol komplett weglasse. Das ist die halbe Miete bei sowas Den Rest mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung und ab dafür. Ganz ohne Stress. Würde man das das ganze Jahr über so halten, bräuchte es keine Diäten mehr. Ist so. Das Thema mit den Süßigkeiten hatte ich im übrigen schon immer. Sicherlich ist das etwas stärker geworden die letzten Jahre, aber dieses vollstopfen (wir reden meist von einer Tüte Haribo oder Chips, also alles so um die 200gr, bis einem halt kotzübel ist) war schon immer da. Beim Alkohol gab es diese Entwicklung erst seit 2017 so richtig. Da hatte ich eine sehr stressige Fortbildung angefangen. Bis dahin gab es auch mal Weinchen oder Bier oder einen GiTo, aber dann war auch gut. Wenn wir (meine Freundin und ich) da mal eine Flasche Wein getrunken haben, dann war das viel und danach war auch Feierabend. Von 2017 bis 2019 war eine Flasche Wein bei mir gerne Standard oder auch mal 5 Hefeweizen. Auch gerne mehrfach die Woche. Wohlgemerkt: Den trockenen Januar hab ich jedes Jahr sehr gut bewältigen können, aber danach ging es halt wieder los. 2019 endete meine Fortbildung, dann kam 2020 mit Corona. Mega Stress auf der Arbeit, Not-Homeoffice zu Hause, nicht selten hab ich mir da schon um 15 Uhr das erste Bier gezischt. Womit ich nicht alleine gewesen bin, das steht mal fest. Erfreuliche Entwicklung: Diese Mengen vertrage ich nicht mehr... Gott sei Dank. Eine Flasche Wein ist mittlerweile mein Tod und mehr als 3 halbe Liter Bier trink ich auch nicht mehr - es bekommt mir einfach nicht mehr. Das ist schonmal gut. Wie gehe ich aktuell damit um? Ich braue mein eigenes Bier. Als Hobby sozusagen. Damit ist immer was im Hause, was aber nicht schlimm ist. Der Weg zur Tanke ist sonst auch nicht weit (gilt auch für die Tüte Chips, wenn meine Partnerin und ich Bock drauf haben ). Diesen Januar und Februar hab ich FdH und alkoholfreie Zeit und das ist auch gut so. Was mir fehlt sind die Craftbeer-Aromen und auch die alkoholfreien Ginalternativen hauen mich geschmacklich noch nicht vom Hocker. Da wird sich sicherlich noch was tun die nächsten Jahre, klar, aber derzeit isses das halt noch nicht. Alkoholfreies Hefeweizen trinke ich wieder sehr gerne und das passt auch grad gut in den Ernährungsplan. Könnte ich im übrigen auch alkoholfreies Bier selber brauen - ich täte es sofort. Kann ich aber nicht... Ein Suchtberater (den ich aus völlig anderen Gründen gesprochen habe) sagte mal: "Das erste Glas müssen Sie schon stehen lassen. Sonst ist es zu spät". Und das stimmt auch. Aber: Ich würde einfach für mich gerne die Möglichkeit haben, einfach mal eine kleine Handvoll Süßigkeiten oder ein schönes Glas Rotwein abends trinken zu können. Einfach aus Genuss heraus. Ich will hier keinen Freifahrtschein haben sondern einfach die Möglichkeit, ohne diese Eskalation mal ein leckeres Bier oder einen kleinen Vino trinken zu können. Oder mal ein paar Haribo-Schlümpfe (für die würde ich morden gehen....) und dann ist es gut. Und da setzt in meinen Augen die Impulskontrolle ein. Wie lässt sich sowas trainieren? Ergänzend muss man sagen: Die Zeiten des großen Becherns sind in meinem Umfeld eh weniger geworden. Alle achten da jetzt irgendwie drauf, überall gibt es weniger. Scheint auch eine Frage des Alters zu sein, so schätze ich.
  16. ....Ich ärgere mich gerade schwarz, über mich.....Samstag in einer Bar. Schnell und früh voll wegen Sperrstunde...HB 7 nimmt Blickkontakt auf, spricht mich auf mein Outfit an, Gespräch ist da, IOS kommen, Kino wird erwidert. Das HB ist zusammen mit Freundin und schwulem Freund da. Halte alle im Gespräch, beziehe Freundin ein, da Cockblock-Kandidatin nach meiner Einschätzung... Das HB folgt mir zum Rauchen, taucht immer wieder neben mir auf bittet mich an ihren Tisch usw...Dann mitten im isolierten Gespräch draußen beim Rauchen klingelt ihr Telefon und sie sagt "Hi Darling" o.ä.... Sie telefoniert, ich bleibe natürlich nicht daneben stehen und gehe wieder rein, an meinen alten Platz an der Bar. Sie kommt irgendwann telefonierend wieder an den Tisch, telefoniert weiter. Bis dahin kein Problem, ich hätte durchaus nach Telefonat weitergemacht, egal was sie da labert, aber.....: um nicht in sichtbarer Warteposition zu sein, beschäftige ich mich und sehe mich mich um und endecke ein HB 8,5 allein, 4 Meter weiter an der Bar was einfach zu verlockend aussah und ich dachte OK, wenn ich mich noch verbessern kann und wer weiß ob das HB 7 nach Telefonat mit ihren Freund o.ä. noch weiter on ist...Der Laden leert sich langsam, Sperrstunde naht und ich verliere die Zeit aus dem Auge...Sie bekommt keinen Alkohol mehr, ich spreche sie an, wir reden, IOS kommen...Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon zwei, drei drinks zuviel denke ich...Als ich zwischendurch nach dem HB 7 sehe telefoniert sie immernoch, beim nächsten viel zu späten nochmal hinsehen ist sie mit Freunden weg....Shit! Nun zum Problem: meine Atraction steigt leider meist mit Alkohol und die Approaches laufen super. Die Frauen kommen z.T. von allein zu mir und senden offensichtliche IOS. Ich kann es natürlich auch ohne Alkohol im Daygame usw., aber in einer Bar..Nun ja meine Trinkgeschwindigkeit ist zu hoch. Vielleicht auch noch kein Problem oder nicht allein das Problem, aber: ich kann mich dann nicht mehr fokussieren und Chancen nicht mehr realistisch einschätzen! Das HB 8,5 war aussichtslos weil viel zu spät approached. Genau wie noch eine weitere HB 8 beim Rausgehen mit der HB 8,5. Hatte diese HB 8 auch schon den ganzen Abend gesehen, aber in den letzten 5 min natürlich nicht so aussichtsreich...Eher kontraproduktiv für das HB 8,5...Also ich verzettle mich dann und verliere das Haupttarget aus den Augen bzw. verschrecke es durch andere Approaches. In dem Moment kommt mir das alles normal, locker und easy vor und ich denke ich kann nicht verlieren, bzw. habe zu wenig Drang dranzubleiben, wenn die HBs nicht 9 oder höher sind... Erst am nächsten Tag werden mir meine Fehler klar und ich denke, Du hast einen ganz einfachen Lay, nahezu aktiv mit Ansage abgeschossen. Und na klar hätte ich eine HB 7 gefickt. Natürlich! Also völlig sinnlos und idiotisch nach was anderem zu schauen. Im Nachhinein kommt es mir vor wie Größenwahn oder manisch.... Wie kann ich mich selbst im nächsten Game an die Fehler vom letzten Mal erinnern und mich fokussieren und meinen Größenwahn abstellen? Außer nur weniger Alkohol trinken......
  17. Hallo Leute, wie sind eure Erfahrungswerte im Bereich Sex unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen? Steht ihr auf besoffen vögeln, high Sex haben etc oder turnt euch das eher ab. Bin auf eure Meinungen gespannt.. Beste Grüße
  18. Hallo, vielleicht kurz was zu mir, bin Jahrgang ´83, aber fühle mich um die 10 Jahre jünger was (manchmal auch leider) ich auch mit meinem Benehmen zeige. Hatte 10 Jahre eine Freundin, bis 2013 und ab da (also 2013-2020) hatte ich noch keine feste Beziehung. Konnte/kann mich einfach nicht verlieben, bzw. konnte ich noch keine passende finden. Ging (vor Corona) viel aus, also feiern und eigentlich hatte ich immer wen kennengelernt, doch leider war nichts festes. Also jetzt habe ich dieses Problem: Hatte ein nettes Mädel (36 Jahre) kennengelernt, mit ihr 2 mal getroffen, einmal im Cafe einen Drink getrunken und das 2. Mal bin ich zum See gegangen mit Gin, Tonic, Gurken und Pfeffermühle in der Tasche und habe ihr paar Drinks "gemixt", fand sie natürlich nicht schlecht. Hatten uns auch dieses 2. mal geküsst, hatte sie auch beim Küssen berührt (Hintern-Busen) was schon schnell ging (finde ich) aber wenn alles passt, dann passt´s Eigentlich stehe ich auf jüngere (ca. ab 25), doch irgendwie fand ich es mit ihr schon sehr angenehm und locker, sie strahlt halt eine Attraktivität aus. Wollten eine Woche danach, am Samstag essen gehen, sie meinte sogar sie könnte auch was kochen aber sie hat Mitleid und vielelicht besser wenn wir was bestellen oder im Restaurant gehen, ich meinte zu ihr das ich dieses Mal sie zum Essen einlade im Restaurant und für nächstes Mal hat sie dann Zeit paar Rezepte durchzustöbern. Bis dahin eigentlich-LÄUFT... alles ging nach Schmackes, easy going, ohne Stress... AAAABER..., leider habe ich mit paar Freunden einen Tag vorher im Park bisschen zu viel getrunken und leider bin ich erst am Samstag Nachmittags um 16:30 h aufgewacht und mit ihr sollte ich mich um 2 treffen, hatte ihr dann eine Whatsapp geschickt, leider nur eine kurze Nachricht, so wie; sorry zu viel Getrunken... Danach kam natürlich nichts und dann hatte ich am Sonntag noch eine Nachricht geschickt, das es mir sehr leid tut und ob ich mein faux pas beseitigen darf und sie auf ein neues Date ausführen darf. Am Montag Abend hatte sie mir geantwortet aber sie hatte mir nur die Nummer vom Maler geschickt, um den ich vor paar Tagen gebeten habe, bzw. meinte ich nur am Donnerstag wenn sie einen guten kennt, soll sie mir die Nummer schicken. Geschickt hatte sie "Ich habe dir ein neues Date mit dem Maler XY organisiert, vielleicht funktioniert es mit ihm besser ;)" So, natürlich habe ich nicht das Gefühl das sie wegen diesen einen Fehler von mir sooooooo angepisst ist das sie mich nicht mehr sehen will... ich mein, ok, bin dumm, bzw. habe nicht klug gehandelt aber meine Güte man kann es ja auch übertreiben. Wenn es wirklich so ist, finde ich es schon sehr streng und gibt ein komisches Bild ab, das sie ja dann doch nicht so an mir interessiert ist wenn sie nach so einem Fehler von mir mir nichts mehr sehen / mich kennenlernen will... Also natürlich gebe ich noch nicht auf, also paar Tipps von euch was man jetzt machen könnte wäre nett...
  19. Ihr erinnert euch sicher an meinen Post warum es Samstags für uns gefühlt schwerer ist zu gamen hier. Nun das interessante. Ich trinke normalerweise keinen Tropfen Alkohol. Die letzten zwei drei Male habe ich es aber getan - ich habe den Alkohol gespürt, war aber nicht so betrunken dass ich lallen oder torkeln müsste. Jedes Mal, wenn ich angetrunken war, wurde ich angesprochen beim Feiern. Von Männern und Frauen. Typen haben mit mir gequatscht, mit mir gefeiert, oder einfach gealbert etc. wie man es unter Freunden normalerweise tut. Mit Frauen kam ich auch ins Gespräch. Ich muss auch sagen, dass ich nicht wirklich proaktiv am Gamen war, aber wenn ich an der Bar stand, habe ich Frauen situativ angesprochen und es lief so unfassbar gut. Schnelle Makeouts, Rumgrinden, etc. Alles was Freitags problemlos ging, hat nun auch am Samstag zum Großteil funktioniert. Warum ist das so? Wirke ich vll freundlicher? Oder sende ich Signale an Leute aus dass ich ansprechbar bin? Oder mögen das Frauen, wenn ein Typ getrunken hat, weil sie denkken, dass er dann "leichter zu haben ist" so wie wir das bei Frauen empfinden? Was hat es damit wiederrum auf sich
  20. 1. Mein Alter: 28 2. Alter der Frau: 26 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: unzählige in den letzten Monaten 4. Etappe der Verführung: Dates, Sex, Freundeskreis, geht in Richtung LTR 5. Beschreibung des Problems: War am Wochenende mit der Frau, die ich aktuell date, auf der Hochzeit eines russischen Freundes von mir. Russische Hochzeit = VODKA. Ich bin sowohl im privaten, als auch im beruflichen Umfeld recht trinkfest und sicher im Umgang mit Alkohol. Am Wochenende habe ich aber meine Grenzen aufgezeigt bekommen und diese definitiv überschritten. Waren dann doch ein paar Vodka zu viel. Im Taxi auf dem Heimweg zündete das ganze dann richtig. Sowohl dem Taxifahrer (indischer Taxifahrer in London mit starkem "Dialekt"), als auch meiner Begleitung habe ich daraufhin nicht den angemessenen Respekt entgegengebracht. (Habe den Taxifahrer nicht richtig verstanden und reagierte abfällig/ flapsig ... "whatever") Meine Begleitung wies mich auf mein Unangebrachtes Verhalten hin, worauf ich mit Unverständnis reagierte. Versuche das ganze mit einem großzügigen Trinkgeld vom Tisch zu wischen. Auf weitere durchaus angebrachte Kritik seitens meiner Begleitung reagierte ich uneinsichtig und legte mich darauf schlafen. Am nächsten morgen entschuldigte ich mich für mein Verhalten bei ihr. Die Entschuldigung wurde angenommen, mit dem Zusatz, dass sie sowas nicht nochmal erleben wolle. Soweit die Situation. 6. Frage/n Mir ist das ganze extrem Unangenehm und es kommt für mich einem kompletten Frameverlust gleich. Ich war nie in einer vergleichbaren Situation. Was kann ich jetzt tun? Thema ignorieren? Nochmal ansprechen? Fühle mich sehr unwohl.
  21. Hi, ich wollte mal euch zu eurem Wissen, euren Erfahrungen, euren Meinungen zum Thema Einfluss von Alkohol (nicht nur während des Konsums oder Rausches) auf Psyche und Reversibilität von (Langzeit-)Schäden fragen. Was denkt/wisst ihr über folgende Fragen: - Wie sehr beeinflusst Alkohol die psychische Gesundheit auf lange Sicht? - Erlangt der Mensch nach längerer Abstinenz mehr Freude, Wachsamkeit, Vitalität, Fitness, Lebensenergie etc.? - Glaubt ihr an einen unbedenklichen, gar gesunden Konsum von Alkohol? Beispielsweise in geringen Mengen, wie behauptet wird "bis 0,5 l Bier am Tag kann gesundheitsfördernd sein." - Welche Schäden können im Gehirn entstehen, die sich wiederum auf kognitive und psychische Prozesse auswirken? - Sind solche Schäden durch Abstinenz reversibel? Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
  22. Hallo Jungs, ich wollte Euch mal fragen, wie ich es hinbekomme, dass wir nach dem Spazieren nicht auseinander sondern noch zu Ihr nach Hause gehen Gesetz den Fall, ich treffe sie nicht bei mir in der Stadt (da würd ich zu mir gehen und mit "noch was bei mir trinken, hab voll hunger, hab noch xy Zuhause, Lust mitzukommen etc") - Aber sich selbst zu ner Frau einladen fänd ich irgendwie komisch, wenn der Vorschlag nicht vor ihr kommt. Kann ja nicht sagen: "hab voll Hunger, hast Du noch was zu essen Zuhause..." Vielen Dank im Voraus
  23. Hallo zusammen, welche Bedeutung gebt ihr IOI von HB's wenn sie im betrunkenen Zustand kommen? Kann man ihnen eine höhere Bedeutung geben oder eine geringere als im "Normalzustand"? Ich bin nämlich in der Situation, dass mir meine HB im nüchternen Zustand garkeine IOI gibt , aber im betrunkenen Zustand schon recht deutlich. Das verwirrt mich, da wir uns eig schon lange kennen und sie im "Alltag" wie mit jedem anderen umgeht. Wie kann ich das deuten? Danke euch! Gruß Alex
  24. Sind beide 26 und Etappe der Verführung ist: 2 mal getroffen jeweils mit Sex. Ich halte die Vorgeschichte kurz: wir haben uns beim Feiern kennengelernt woraufhin ich mit zu ihr bin mit sehr gutem Sex und nem schönen Morgen danach., 10/10 experience, lief perfekt. Sie war danach gleich ziemlich verliebt, hat viel geschrieben und auf ein erneutes Treffen gedrängt obwohl ich 200km weiter weg wohne. 2 Wochen nach Kennenlernen kam sie also extra in meine Stadt um mich wiederzusehen. Wir haben dann ein wieder perfektes Date gehabt (bisschen Sightseeing, essen gehen usw) inklusive viel Rummachen und dann Abends mit meinen Mitbewohnern getrunken. Hierbei hab ich mir extrem viel Wein gegönnt und plötzlich nen Filmriss so ab 12 Uhr und meine Erinnerung kommt erst gegen 2 Uhr ca. wieder und da war ich noch so besoffen dass ich im Dunkeln kurz nichtmal gecheckt hab dass wir in meinem Zimmer sind und das auch noch zu ihr gesagt hab. Außerdem hab ich wohl im Suff erst nichtmehr gewusst wo meine Kondome sind und musste ewig danach suchen. Dann hab ich noch als meine Mitbewohner heim kamen meine Zimmertür aufgerissen und die gefragt was so geht während das Mädel halt nackt auf dem Bett saß. Bis 2 Uhr hatten wir wahrscheinlich schon 2 Stunden lang Sex von dem ich einfach nichts mehr wusste (denn es waren bis dahin 3 Kondome von ihr verbraucht, dann gings erst an meine). Ab dann war ich wieder einigermaßen klar und weiß wieder alles und es lief auch wirklich alles super, weiter super gebumst bis 5:30 Uhr und am nächsten morgen war auch alles normal und wir haben es nochmal nüchtern gemacht, noch gekuschelt bis 18 Uhr und sie sagte am Ende, dass es ihr sehr gefallen hat. Sie selber war wahrscheinlich nur leicht angetrunken und am nächsten morgen haben wir KAUM ein Wort darüber verloren wie betrunken ich war. Sie sagte lediglich dass es lustig war wie lang ich nach Kondomen suchen musste. Sie schreibt mir auch seitdem weiterhin viel und nett. TROTZDEM schäm ich mich dermaßen dafür so besoffen gewesen zu sein und es ist für mich so ein unangenehmes Gefühl 2 Stunden Sex vergessen zu haben + Ungewissheit was ich evtl für ne Scheiße gemacht oder gelabert hab. am liebsten würd ich sie fragen was so alles war aber das kommt wahrscheinlich nicht so gut an 😄 Wie würdet ihr damit umgehen?
  25. Hallo werte Gemeinde, Dieses Thema befindet sich bereits in der Region Strategien und Techniken, jedoch wollte ich es verschieben, wusste jedoch nicht wie es ging - deshalb der erneute Post hier hinein. ich (19) bin gerade auf Abifahrt und es ist wirklich ziemlich cool. An dem einen Tag hatte ich aber absolut keinen Bock mehr, war nicht in Stimmung und saß müde alleine am Rand im Club. Plötzlich kommt ein etwas betrunkenes Mädchen auf mich zu und setzt sich zu mir - sie ist Polin, 17, in dem Moment ziemlich dominant, ich eher passiv da ich nicht im Modus war. Trotzdem habe ich mich gefreut, dass mal ein Mädel auf mich zukommt welches von sich aus Initiative zeigt. Habeneine Weile geredet auf Englisch. Sie wollte mich direkt mit ins Hotel nehmen und hat mit ihren Freundinnen heiß aufpolnisch diskutiert. Sie hat mich immer bewundernd angeschaut und hat mich ihren Freundinnen vorgestellt. Dann sind wir ins Hotel, es ging jedoch nicht da ich kein Gast des Hotels war. Ihr Hotel war in der Nähe von meinem Hotel, was sie sichtlich freute 😉 Also gingen wir vor den Club wo wir auf einer Bank saßen, sie lag in meinem Arm, streichelte meinen Oberkörper. Dann fragte sie, ob ich verspreche, dass ich mich morgen melden werde (also Anspielung auf ein erneutes Treffen). Wir knutschten daraufhin rum, danach sagte ich, ob das als Versprechung reicht 😉 woraufhin sie nur weiter mich anstrahlte und ja sagte. Dann musste sie gehen, da ihre Lehrerin kam und sie schon über der Ausgehzeit war. Nun habe ich mich gemeldet bei ihr mit einer Nachricht. Es ist jetzt schon 3 Tage her und keine Antwort. Ps: hatten beim Austausch der Nummer einige Probleme wegen der Vorwahl, sodass wir echt ewig gebraucht haben, bis sie mich kurz anklingeln konnte. Vllt ist da jetzt doch noch was schief gegangen? Was kann ich in dieser Situation tun? Freue mich auf eure Ratschläge. Grüße