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  1. James Wheeler

    Day 7

    Meine Praktikantin hat heute viel zu wenig an. Verdammter Sommer... Na ja, im Winter würde ich sie dann alternativ zu süss finden, auch nicht besser. Muss ich durch, müssen alle Männer ab und zu mal durch. Selbst der grösste Player dürfte nicht alles vögeln, selbst wenn es sich vögeln lassen würde. Hab gestern mal wieder gesagt bekommen, dass ich gut aussehe. Freut mich, zu hören. Wer fickt jetzt also mit mir? Ach so, ja - ich muss ja erstmal das richtige Mindset ausstrahlen, da war ja was... Okay, keine Vögelei, schade. Hat jemand hier eigentlich den Eindruck ich sei untervögelt? Nein, oder? Quatsch, wäre ja auch völlig absurd 🤡 Also mein Mindset ist im Arsch. Völlig im Arsch. Und das schon länger als ich dachte. Viel länger. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt "cocky & funny" durch die Welt gegangen bin. Das sind viele, viele Jahre. Viele. Und ich schätze cocky & funny gehört zu den top drei Eigenschaften, die ein Kerl mitbringen muss, damit ein weiblicher Mensch rattig wird. Geil, spitz, horny, willig oder wenigstens einfach erstmal interessiert. Woher ich das weiss? Eigentlich aus vielen Situationen. Aber aufgefallen ist es mir besonders bei meiner Prakitkantin. Die ist halt jung und eher brav, die schüttelt cocky & funny nicht mal eben ab, da zieht cocky & funny. Die verliert ihre Coolness, wenn ich ihr so komme. Und wenn die Chemie gerade besonders gut passt, bring ich sie mit c & f dazu, rot anzulaufen und zu kichern und ein unangebrachtes Lächeln aufzusetzen. Notiz an mich selbst: C & F ist gut. Daran könnte ich arbeiten. Der eine frisst 300 Kalorien weniger am Tag, ich könnte es ja stattdessen erstmal mit etwas mehr c & f versuchen. Muss nur grad noch meine Montags-Depression überwinden, dann wird´s hoffentlich wieder für heute.
  2. Hey alle zusammen, ich bestreite nun schon seit einigen Jahren meinen Weg als PickUp Padawan,dies ist mein erster Erfahrungsbericht. Dieser Beitrag wird vermutlich wenige von euch erreichen und das ist in Ordnung so, er soll mir nur helfen meine verworrenen Gedanken zu ordnen,aber vllt können ja einige von euch resonieren. Ich bin gestern Abend ausgegangen,nicht mit meinem Lair sondern mit meinen nicht-PickUp"was machst du nur für komische sachen"-FREUNDEN. Und um so später es wurde,um so intimer wurden die Gespräche,also konnte ich alte PickUp Nase es mir natürlich nicht entgehen lassen mit meinem zahlreichen PickUp Erfolgen anzugeben. Es schien meine Freunde nicht zu stören sich belustigen zu lassen über meine großartigen Verführungsstorys unterrichtet zu werden.Trotzdem beschlich mich auf der Heimfahrt so ein fades Gefühl und ich fragte mich: Warum hatte ich ihnen das erzählt? Hab ich ihnen damit irgendwie geholfen oder war es für mich? Was hab ich davon es ihnen zu erzählen? Antwort: Das wohlig warme Gefühl,Bestätigung zu erfahren wie früher von Mama. "OHO du hast schon so einen hohen Laycount"(eigentlich ist er gering,hörs aber trotzdem gerne) oder "WOW,du hast so viele FBs nebeneinander" Sätze die das Bild das ich sehr gerne von mir hab als ultra erfolgreicher"ich werde nie rejected"-PickUpArtist bestätigen und streicheln(Kurz um EGO). ja aber genau da will ich doch hin ->FAKE IT TIL YOU MAKE IT Nein,beim verfassen gerade wird mir bewusst warum mein Game an dem Abend zum Scheitern verurteilt sein musste.Den Spoiler Alarm ich hab keinen einzigen Approach an dem Abend gemacht.Denn wer von sich das Bild hat das er so krass ist das er nie zurückgewiesen wird,wird auch jede Möglichkeit zurückgewiesen zu werden vermeiden.Denn wir wissen unterbewusst genau das wir rejected werden können,wenn wir gamen,den das gehört zum Game dazu(Zum glück by the way,ist nämlich mein größter Lehrmeister) FAKT IST: Ich werde rejected oft,sehr oft,öfter als das ich auch nur irgendeinen Close mache. FAKT IST AUCH: nicht nur das dieses Bild jetzt nicht der Realität entspricht,das wird es nie. Keiner wird nie rejected das ist Teil des Spiels. Also ist das was ich gerne meinen Freunden aber noch häufiger mir erzähle Bullshit. Ich bin kein krasser James Bond und trotz des namens auch kein Casanova. Ich bin nur ein Typ der viele Fehler hat und oft auf die Schnauze fliegt.
  3. Hey Leute, danke schonmal für Eure Aufmerksamkeit! Kurz & knackig: In der Schulzeit war ich unsicher und habe viel darüber nachgedacht, was andere von mir halten: Mittlerweile ist dem nicht so (bin 23), ich habe Erfolg mit meinem StartUp, habe ein selbstsicheres Auftreten, Erfolg bei Frauen und mittlerweile auch eine wunderbare Beziehung. Vor kurzem traf ich jemanden aus meiner Schulzeit, und ich fiel direkt wieder in eine alte Rolle, wurde unsicherer, wollte irgendwas beweisen, und fiel nach dem zufälligen Treffen in ein kleines Loch. Seitdem wiederhole ich mir den ganzen Tag diesen Namen, und bewerte meine Rollen in fast allen Lebensbereichen aus der Sicht dieser Person. Je mehr ich versuche, desto beharrlicher bleibt diese Perspektive dort. Ich habe keine Ahnung was ich tun kann, und merke wie es alle meine Lebensbereiche beeinflusst... Hat jemand Tipps, was ich tun könnte? Ideen, was das für ein Phänomen ist? Empfehlungen, bei denen ich mal recherschieren sollte? Vielen Dank schonmal!
  4. Reflektieren ist Scheiße Reflektieren ist das Modewort der letzten Jahre schlechthin bei hauptberuflichen und hobbybastelnden Psychos. Von den Psychotanten wird geraten, man möge seine Gefühle (z.B. über eine Zurückweisung) genauestens untersuchen, zerstückeln, in Atome zerlegen und die feinsten Nuancen und Hintergründe herausarbeiten. Die Techniker raten ebenfalls zum Reflektieren, meinen aber eher man soll sein Handeln hinsichtlich Erfolg oder Mißerfolg nochmal genau unter die Lupe nehmen. Das klingt vernünftig und einsichtig, denn wir sind ja denkende Menschen die sich ihres Tun und Handelns schon bewußt sein sollten und ihrer Gefühle auch. Ich hau hier aber mal die These in den Raum, das Reflektieren für Männer hochgradig schädlich sein kann und für Frauen vermutlich auch nicht besonders gesund. Ist allerdings gar nicht einfach zu erklären, da komme ich ein wenig ins Rudern. Zunächst ist Reflektieren ein Vorgang des bewußten Denkens. Unser Bewußtsein ist allerdings ein ziemlich träger Apparat, der sich nur eines sehr kleinen Speichers an Informationen bedienen kann und alle Handlungen lähmt, die schnell, präzise, spontan ausgeführt werden müssen. Kinder spielen völlig ungezwungen und selbstvergessen im Pausenhof. Wenn sie in der Klasse an die Tafel gehen sollen werden die Bewegungen steif und ungelenk. Im Bewußtsein, daß die anderen zusehen. Ein Rennfahrer, der auf der Strecke auch nur eine Sekunde darüber nachdenkt, was er da eigentlich treibt oder wie die nächste Kurve beschaffen sein könnte, liegt im Acker. Das sind natürlich I-Männchen Beispiele und der Faktor "Angst" spielt auch noch rein. Noch eine Alltagsgeschichte zur Illustration: Ich bin kein Metaller, hab aber grad eine große Blechwanne mit Untergestell und Einlegerost als Waschplatz für Motoren u. Achsen für Bekannte gebaut und als Nebenprodukt noch eine Werkbank aus Stahlrohr mit Blechtisch für mich. Um von der groben, nicht ganz praxisgerechten Kugelschreiberskizze des Auftraggebers zu einem kostengünstig ausführbaren Plan zu kommen, hab ich natürlich schon mein Hirn anstrengen müssen. Z.B. Breite 2,47 m. Damit ich eine handelsübliche 2,50 m Blechtafel an den Rändern abkanten kann und nicht eine teure 3 Meter Tafel mit viel Verschnitt nehmen muß. So waren während des Bauens ein paar Dutzend Entscheidungen zu treffen, die sich bei mir schnell und pragmatisch ergeben und das Ergebnis spricht für sich. Man kann's angucken und die Ergonomie passt. Meine Auftraggeber sind Griechen, ihr Betrieb ist noch im Aufbau. Nette, herzliche Leute. Ich bin oft dort aber mittlerweile kommt mir der Laden immer seltsamer vor. Jeder Entscheidungsfindungsprozess findet im Rahmen lautstarker Auseinandersetzungen statt, schreiend und wild gestikulierend wie ein Rudel Sizilianer hüpfen sie durch die Hütte, bis nur irgend ein Regal am Platze steht. Ich sehe aber nicht, daß sie bislang zu einer halbwegs vernünftigen Ausstattung gekommen wären. Ergonomie und Arbeitsplatzplanung grauslich. Trotz der unglaublich vielen Worte in unglaublicher Lautstärke, die um jedes Detail gemacht werden. Darüber hinaus habe ich drei deutsche Bekannte, die - obwohl handwerklich durchaus fit - leider kaum noch in der Lage sind ein einfaches Projekt wie "Ich-baue-mir-eine-Werkbank" auf die Reihe zu kriegen. Einer säuft, der zweite ist trocken, was im psychisch nicht besonders gut bekommen ist, und der dritte findet saufen proletenhaft, kifft aber am Tag gut seine drei Gramm weg. Sobald die drei etwas tun sollen oder wollen und nicht klipp und klare Handlungsanweisungen bekommen, verheddern sie sich in endlosen Gedankenketten. Da wird mal locker nen halben Tag drüber philosophiert, ob man das Blech 2,0 oder 2,5 mm stark nimmt. Man glaubt nicht, wie viel für und wider sich da finden lassen. Oder doch besser Edelstahl? Mittlerweile flüchten zwei der drei ins Internet, lesen tagelang in Foren über Blechstärken nach und verbringen weitere Tage mit Preis- u. Materialvergleichen. Nur die Werkbank baut sich irgendwie nicht und alles was sie in den letzten Jahren zustande gebracht haben, war dilettantisches Gebastel. Wer mit Blech nix anfangen kann - bei einer Seminararbeit kann's ganz ähnlich laufen. Was nehme ich rein, was lasse ich weg, die Möglichkeiten werden immer unendlicher, die Grübeleien gehen die Nächte durch... kurz vor Abgabe wird was zusammengeschustert, was gegenüber den hochtrabenden Plänen unter aller Sau ist. Worauf ich hinaus will: Bei jeder Arbeit sind grundsätzliche Überlegungen schon notwendig und seinen Verstand sollte man auch eingeschaltet haben, die meisten Entscheidungen sind aber aus dem Bauch heraus und richtig zu treffen, während einen ständiges Nachdenken, Abwägen und Erörtern nur in unproduktive Gedankenspiralen verstickt und schließlich völlig lähmt. Denken und Handeln verträgt sich eben nicht besonders gut, wie jeder weiß der schon mal vor lauter Hemmungen ein date versemmelt hat. Und davon ist ja hier im Forum genug die Rede. Der nächste Punkt wird in der Psychologie so gut wie ausgeblendet, weil geschäftsschädigend, ist aber noch viel bedeutsamer: Menschen allgemein, Männer aber ganz besonders, sind dann psychisch stabil und fühlen sich wohl, wenn äußere Ereignisse ihre ganze Aufmerksamkeit und Tatkraft erfordern. Und ganz besonders wohl fühlt man sich, wenn die Tatkraft auch zu Ergebnissen und Anerkennung führt. Jagen-Fressen-Chillen-ein bißchen Nachwuchs zeugen-Jagen-Fressen-Chillen-Feinde skalpieren (alternativ Fußball). So lautet ein gesunder Biorhythmus. Nachdenken darf man auch. Pläne schmieden für die nächste Jagd, Pläne die Hütte zu erweitern, auch der nächste Überfall auf den Nachbarstamm mit den geilen breitbeckigen Schnecken will wohlüberlegt sein. Frauen machen gern Pläne für die Hochzeit, das nimmt sie ganz in Beschlag. Aber Nachdenken über abstrakte Fragen wie Religion und Philosophie führt eher nicht zu Ergebnissen. Nachdenken über sich selbst, über oneitische Probleme, über die eigene Unzulänglichkeit und die schlechte Kindheit wird ganz schnell selbst zur exzessiven Faszination und führt dann unweigerlich schon mal zumindest an den Rand des Waldes der wundersamen Neurosen. Damit haftet jeder Therapie die zum Ziel hat, sich selber besser kennenzulernen, etwas aufzuarbeiten, jeder Therapie die Elemente von Selbstreflexion beinhaltet per se auch etwas kontraproduktives an. Sie führt mich hin zu meinen Problemen und nicht weg davon. Wenn ich diese gänzlich erkannt habe, verstehe und Erklärungen dafür habe (das tröstet immerhin), wenn ich mir der ganzen Angelegenheit also vollumfänglich bewußt bin, heißt das nämlich noch lange nicht, daß sich auf der unbewußten Ebene mein Empfinden und Handeln ändert. Wenn's dumm läuft nehme ich meine Defizite, über die ich mich vorher noch ein wenig täuschen konnte, nur bewußter wahr und empfinde sie noch stärker. Ich will damit keineswegs sagen, daß jede Therapie Scheiße ist. Aber die Gefahr ist absolut gegeben. Alles was in Amerika in den 50ern und 60ern auf der Couch gelegen hat und nach Freud und seinen Nachfolgern traktiert wurde, war hinterher kränker als vorher. Erikson referiert genug Beispiele dafür. Beispiel oneitis. Wie wird man sie los? "Fuck ten other women" ist ein bißchen platt (und ziemlich abwegig für diejenigen, die gar keine abkriegen), geht aber schon in die richtige Richtung. Weg vom Problem, hin zu neuen Herausforderungen. Die gängigsten Wege, die ich kenne, sind zum einen der Perspektivwechsel: Plötzlich gehen einem die Augen auf und man, denkt "Ja um Gotteswillen, mit was für einer Schlampe hab ich mich da bloß abgegeben?" Das Interesse an der Person erlischt schlagartig. Oder Herausforderungen im Job und/oder das Kennenlernen eines neuen Weibes erfordern die ganze Aufmerksamkeit. Wieder ist Tatkraft gefordert und wenn das Ganze auch noch zu Anerkennung und Erfolg führt ist die alte Geschichte schnell verblasst und irgendwie unwichtig. Mit reichlich kritischer Selbstreflektion und Aufarbeiten der Beziehung kann man's natürlich auch dahin bringen, daß man in zwei Jahren immer noch das heulende Elend ist. Ein stabiler Freundeskreis der einem sagt "Sieh mal zu, daß Du Deine Eier wieder findest" und nicht "Ja, was macht das mit Dir - woher kommen Deine Empfindungen" hilft natürlich auch. Bei Frauen mag es durchaus Sinn machen, wenn sie im Kreise ihrer Freundinnen die gescheiterte Beziehung detailliert und unter jeglichem denkbaren Aspekt wochenlang verhackstücken. Denn sie suhlen sich gerne in ihren Gefühlen wie eine Rotte Wildschweine im Schlamm und befinden sich dabei pudelwohl. Nach zwei, drei Monaten ist die Geschichte dann hinlänglich aufgearbeitet und uninteressant geworden. Wir Männer dagegen verstricken uns auf diesem Weg nur immer mehr in gefühlte eigene Unzulänglichkeit und der Steuerungsverlust (nicht hinsichtlich der Geschichte die halt im Eimer ist, sondern hinsichtlich unseres zukünftigen Lebens) nimmt immer mehr überhand. Die meisten Männer, die fest im Job stehen und nicht gerade eine dubiose Sozialwissenschaft studiert haben, betrifft das Refelexionsparadoxon ja eh nicht, weil sie gar nicht auf den Gedanken kämen, irgend was zu reflektieren. Und das Genörgel ihrer Alten nehmen sie nur als irgendwie unangenehmes Hintergrundgeräusch wahr. Diese Männer, denen der Gedanke völlig fremd ist, sich selbst zu beleuchten oder gar irgendwie in Frage zu stellen, sind psychisch wunderbar stabil. Frame auch keine Frage. Dafür kann es ihnen passieren, daß sie ewig lange in Sackgassen rennen und völlig überrascht sind, wenn sie plötzlich voll vor die Wand klatschen. Oder in ein Hamsterrad geraten. Praktisch: Nach zwölf Jahren ist auf einmal die Alte weg. "Seltsam, kann ich gar nicht verstehen, was nu, wer putzt und kocht denn jetzt?" Oder die Firma Pleite, der Job weg und Null Plan B. Oder Geschäftspartner die man seit Jahren kennt, haben einen ganz derb abgelinkt - Konkurs. Oder, der wohl häufigste Fall, man strampelt halt jeden Tag kräftigst im Tagesgeschäft, verfeuert allmählich seine Energie, die ganze Anstrengung dient aber nicht dem persönlichen Vorankommen. In allen Fällen hätte man aber durchaus schon lange vorher merken können, daß was in die falsche Richtung läuft. Folglich ist so ein ganz unreflektiertes Leben auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich meine aber, daß man statt exzessiver Selbstreflektion eher zwei andere Dinge im Auge behalten muß, um voran zu kommen und sich selber fortschrittlich weiterzuentwickeln: Auch im größten Stress, in den sich engagierte Männer gerne selbst verstricken, muß es Momente des Innehaltens geben, in denen man sich ganz vom Tagesgeschäft löst und aus einer übergeordneten Perspektive, gleichsam wie von oben herab, wie ein neutraler Beobachter, schaut, ob die Anstrengungen auch zielführend sind. Und das heißt, daß man auch ganz klare weiträumige, übergeordnete Ziele entwickeln und verfolgen muß. Beispiel mein eigenes Studium: Ich hatte ein Vordiplom von 1.2 und hab es dann vergeigt, weil mir sowohl Kohle wie das Interesse ausgingen und auf Baumontage konnte ich damals einiges mehr verdienen, als ein frischgebackener Studienabgänger zu erwarten hatte. Ich hab von Seminararbeit zu Seminararbeit Vollgas gegeben, die gestellten Aufgaben immer bestmöglich erledigt für den kleinen Applaus. Das Pensum war schon gewaltig. Aber das übergeordnete Ziel eines Studiums ist ja nicht der Abschluß, sondern eine aussichtsreiche Position im Berufsleben. Vor lauter Seminarstreß hatte ich nicht auf dem Schirm, daß man sich sozialisieren muß, auch freiwillige Praktika wahrnehmen, sich ein Netzwerk bauen, um eine Berufsperspektive zu entwickeln. Gut, sechs Jahre später hatte ich eine eigene Baufirma, aber den Arsch könnte ich mir trotzdem abbeißen, daß ich das bißchen Studium nicht einfach straight durchgezogen hab. Die Augen stets auf dem Tagesgeschäft, ob Abgabetermin oder weil der Bagger grad in der Baugrube abgesoffen ist, aber keine definierten weiträumigen Ziele, kein strategisches Management. Nur powern, powern, powern. Die zweite Sache ist die persönliche Weiterentwicklung in zwischenmenschlichen Bereichen. Erfolg bei Frauen gehört da natürlich auch mit dazu. Ich meine mit endlosen Grübeleien über sich selbst, Zerpflücken der eigenen Gefühle ect. ist auch hier kein Blumentopf zu gewinnen. Auch das besteigen einer Ochsenleiter (Du musst: Sport machen, Dein Gewicht runter kriegen, oder hoch, 70 approaches per day...) die nicht unbedingt im Bereich der eigenen Stärken und Neigungen liegt, führt nicht unbedingt zur Weiterentwicklung. Um einerseits besser und frühzeitig Wahrzunehmen, wenn im zwischenmenschlichen Bereich etwas nicht rund läuft - mit der Partnerin, mit ohne Partnerin, weil generell erfolglos, mit Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kunden ...mit sich selber - kann man eine andere Eigenschaft kultivieren: Als Rudeltiere sind Menschen generell in der Lage, sich selbst so zu betrachten, wie sie von Ihrem Umfeld gesehen werden. Der Abgleich im Dreieck zwischen Selbstbild, dem Bild was man gerne wäre und dem Bild, daß man in den Augen der anderen tatsächlich abgibt, ist nicht immer schön. Entwicklungsschübe, die nicht im Bereich sinnloser Selbstgrübeleien verebben sollen, sondern unsere inneren Abläufe tatsächlich optimieren, werden aber oft durch Erkennen verschiedener Perspektiven des Selbstbildes ausgelöst. Weil die Mechanismen gefühlter sozialer Kontrolle sehr tief greifen. Wenn ich zum Beispiel merke, daß ich in den Augen der anderen kein Artist sondern ein Hampelmann bin, kein Macher sondern ein Großmaul, keine ruhige, bedächtige Person sondern ein Duckmäuser und Leisetreter, dann ist das zwar ziemlich unschön, hat aber tiefgreifende Veränderungen zur Folge. Ich fasse zusammen: Begib Dich nicht ins Land der Neurosen und ihrer Einwohner. Entwickle Ziele und verliere sie nicht aus den Augen. Sei ehrlich mit Dir selbst. Steck Deine Energie in Aktivitäten, die Deinen Neigungen und Stärken entsprechen. Nur dort kannst Du Erfolge erzielen, die Dein Selbstwertgefühl stärken. Mit dem so gewonnenen Fundus positiver Erfahrungen werden Deine zukünftigen Entscheidungen und Handlungen spontan und sicher, so daß Du Dir nicht ständig einen Kopp über alles Mögliche einschließlich der eigenen Befindlichkeit zu machen brauchst. Vor allem aber mißtraue Personen, die nix besseres zu tun haben, als in Foren seitenlange Ratschläge zu verbreiten. Ich geh jetzt erstmal mit meiner Therapeutin reflektieren, weshalb meine Rechtschreibung so beschissen ist. CU Elch
  5. Hallo zusammen, nach längerer Zeit des stillen Mitlesens habe ich mich dazu entschlossen mich zu registrieren und um Rat, Anmerkungen aber auch Kritik zu beten. Meine aktuelle Situation macht eine Veränderung in gravierenden Bereichen meines Lebens unumgänglich und ich identifiziere mich mit den Haltungen hier in diesem Forum immer mehr. Wie gesagt, habe ich bereits viel still mitgelesen, sehe unheimlich viele Parallelen in den Erlebnissen der anderen User hier, erhoffe mir in gewisser Weise das ich meine Comfort-Zone endlich verlasse, mich von dem was mir nicht guttut endlich abkapsele und Fortschritte mache. Der unbedingte Wille dazu ist da. Ein paar Arschtritte von Eurer Seite sind da denke ich nur förderlich. Die Symptome: Wie ihr Euch denken könnt, geht es bei mir um ein Girl. Ein recht junges Girl, sie ist 24 (ich bin 31). Unser "Weg" dauert nun schon knapp über 2 Jahre, gesäumt ist er jedoch mit Schmerz, Verletzungen und Instabilität. Wenn ich zurückdenke, gab es selten durchgehend gute Zeiten, vielmehr ein ständiges Push-Pull von beiden. Es ist momentan so, dass ich mir selbst nicht glauben kann, ich kann nicht differenzieren was Realität ist, was ich mir einbilde. Die Grenzen verschwimmen und da ich mittlerweile nur noch vom Schlechten ausgehe, formt mein Kopf ein Gesamtbild der Situation das mich nicht mehr freuen lässt, mich wütend macht und ich in der Hinsicht nicht mehr weiterweiss... Um Euch nicht mit einem Wall of text zu fluten gebe ich erstmal noch einige Randinfos. Aktuell und ganz akut sitze ich zu Hause, während sie sich gestern mit ihrem Exfreund getroffen hat. Wir haben uns etliche Male bereits getrennt und irgendwie nehme ich es ihr auch nicht allzu übel, dass sie dann nicht alleine sein kann, sich trösten muss. Im Prinzip bin ich davon ausgegangen eine Klasse Frau gedatet und eine ltr mit ihr eingegangen zu sein. Dieses idealisierte Bild bricht jedoch regelmäßig und ich schaffe den Absprung bzw. den klaren Cut nicht. Vieles habe ich probiert, absolute Härte, Verständnis, Blockieren in allen Kanälen, doch wie es mein Schicksal so will, sie kommt immer zurück. Mal mit mehr, mal mit weniger einleuchtenden Argumenten und ich schenke ihren Worten noch immer teilweise Glauben (Taten>Worte blendet mein Gehirn aus). Ich begebe mich auf Spurensuche tief in mir selbst, frage in mich hinein warum ich Verletzungen und absolute Demütigungen ertrage, sie sich nach Tagen abschwächen und ich jedes Mal die neue Runde Rodeo starte. Aktuell finde ich noch keine klaren Antworten darauf und hoffe darauf, dass ihr mir da zumindest eine Richtung weisen könnt. Ich möchte mich aus der Situation lösen, habe aktuell keinen Plan wie und wenn Sie mich triggert, nehme ich sie zurück. Das kostet verdammt viel Kraft und ich bin dann unendlich böse mit mir selbst, was in schlechter Laune resultiert. Und so dreht sich das Rad immer wieder erneut. Scheut Euch nicht mit Nachfragen, gerne berichte ich auch mal konkrete Situationen. Mit der Bitte um Feedback, ob ich das alles verschoben wahrnehme oder mein Bauchgefühl einfach richtig ist. Ich muss weg von ihr! Es grüßt, lie2me
  6. Moin Leute, hab vor einer Woche eine Party mit Barkeeperin geschmissen und wurde dann von einem HB via Whatsapp gefragt, wie es den läuft und antwortete, das die neue Barkeeperin durch ihr Äußeres die Männerfraktion anzieht und dabei noch gut "flirti" mit den Jungs umgeht. Darauf kam dann eine Nachricht vom HB, das sie merke, was sie doch für ein eifersüchtiges Miststück sei und fragte nach dem Namen der Barkeeperin. Vielleicht interpretiere ich da zu viel hinein, aber ist ihre Aussage ein Stück davon, wie sie sich selber sieht ?
  7. Hey Leute, der Titel ist bewusst so reißerisch gewählt. Und zwar geht es mir um eine Sache, die mir extrem unangenehm ist und von der ich gaube, dass sie tief in meinem Unterbewusstsein verankert ist und von der ich denke, dass sie mir auch heute noch mehr oder weniger große Probleme macht. Erstmal vorweg die Vorgeschichte: Ich bin Mitte 20 und mein Leben ist soweit ganz gut verlaufen. In den ersten Jahren auf dem Gymnasium hatte ich aber große Probleme in der Familie (gewalttätige Eltern usw.) und hatte Verhaltensprobleme usw. Während andere ihre ersten kleinen Erfahrungen mit "Mädels" gemacht haben, wurde ich eigentlich immer abgewiesen. Die Art, wie Mädels damals Jungs, mit denen sich nichts zutun haben wollten, abgewiesen haben, war so "Iiiiih, der ist voll eklig" oder so in der Art. Ich war nicht ungepflegt, oder so, aber das war nunmal die Art, wie man damals abgewiesen wurde. Und bei mir ist das einfach ziemlich oft passiert und es hat sich irgendwie anscheinend bis heute in mein Hirn eingebrannt. Das heißt, ich habe heute mehr oder weniger Schwierigkeiten, vor allem am Anfang eine Frau zu berühren, ihr nahe zu sein usw. Also es funktioniert meist, aber ich spüre einen inneren Widerstand, so, als ob ich mir selber sage "du bist eklig und es ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit, dass sie es aushält, wenn du ihr zunahekommst". Ich weiß, dass dass wahrscheinlich irrational ist, aber mein Unterbewusstsein sieht das wohl irgendwie anders. Ich mache zwar immer wieder die gegenteilige Erfahrung (zuletzt gestern), also dass Mädels es durchaus genießen, wenn ich sie z.B. massiere oder so, bzw. gestern kam es auch zum Kuss mit einem Mädel, das ich zum ersten Mal getroffen habe. Aber das Gefühl ist immer dabei. Kennt das hier jemand auch? Und habt ihr gute Tipps, wie man diese beschissene Selbstabwertung aus dem Kopf bekommen kann? Vielen Dank und habt einen schönen Samstag!