HerrRossi

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  1. Ja, das erste ist als Peter-Prinzip wohlbekannt. Und das zweite, da hatte ich mal ein mobbendes Oberarschloch als Chef, wegen dem dann 3 Leute beim Betriebsrat und beim Arzt waren. Der war zum IT-Gruppenleiter umgeschulter Sozialamtssachbearbeiter und "Chef sein" war wohl alles was er hatte. Die Chefin die der TE beschreibt, liest sich wie eine milde Form davon. Solche Chefs sind nicht einfach streng und sagen einem, wieviele Fehler man *macht*. Sondern sie sagen einem auf der Gefühlsebene, daß man ein einziger riesengroßer Fehler *ist*. Bei mir hatte dieses wie ein Schulbub behandelt werden alte Wunden aufgerissen. Ich könnte mir vorstellen, daß das beim TE vielleicht auch paßt und daß anderereits Leute ohne entsprechende Erfahrungen bestimmte negative Chefallüren auf der Gefühlsebene gar nicht als solche wahrnehmen. Das lese ich hier auch in dem scheinbaren Widerspruch "Die macht doch nur, was sie darf" - "Aber die *kontrolliert* *meine* Stunden". Bei mir wars so, daß ich mir irgendwann innerlich gesagt habe "Ich muß mir das nicht bieten lassen." (z.B. diese bestimmten, untergriffigen, sublimen, mobbingmäßigen Anwürfe.) Ich konnte es nach außen hin natürlich genauso wenig verhindern wie vorher, aber innerlich konnte ich damit eine Art Schutzschirm aufbauen. Mein Chef konnte mich dann zwar immer noch nerven und belästigen, aber er konnte nicht mehr auf mein Inneres durchgreifen. Also von mir auch das Verdikt: nix geschlechtsspezifisches.
  2. Ich glaub bei mir ist das so ein frühkindliches Trauma, weil jeder Fehler den ich gemacht habe, furchtbare Konsequenzen hatte. Anderem Kind auf die Sandburg getreten, Eselsohr im Heft und so, was mir Monate und Jahre vorgehalten und nachgetragen wurde. Mittlerweile habe ich mich da abgestumpft, ich war sogar schonmal in der Sauna mit nur einem kleinen Badetuch und keinem zweiten zum Abtrocknen, weil ich das andere daheim habe liegenlassen (neben der Sporttasche, wie kann man nur). Ich schreibe mir aber immer noch alles auf Zettel bzw. jetzt in Notizdateien. Lasse es dann aber trotzdem unerledigt. Hab immer noch Winterreifen auf dem Auto, weil ich seit Wochen nicht dazukomme, den Händler wegen 2 neuen Sommerreifen anzurufen. Na und. Irgendwo habe ich sicher noch vergilbte Zettel aus den 90ern, was ich nach dem Abi alles machen wollte. Wahrscheinlich ists bei Dir auch so unterbewußtes Zeug, wo man sich desensibiliseren kann.
  3. Wenn der Schaffner *Dich* rausschmeißt und den Penner um Entschuldigung für die Belästigung bittet, weißt Du daß was dran war. :)
  4. Meine Oneitisse sahen auch alle gleich aus. Da gibts einen Schmalbandfilter auf ein bestimmtes Aussehen, der voll ausschlägt. Merke ich auch beim Tanzen. Von 50 ist vielleicht eine, die die Bedingungen erfüllt, und danach habe dann *ich* ein feuchtes Höschen. Woher das kommt, keine Ahnung. Ich war in der 5. Klasse schrecklich in eine verknallt, vielleicht daher. Ist nicht nur Optik, sondern auch bestimmte Verhaltensweisen, Bewegungsarten, alles so tief unterbewußtes Zeug, was man kaum bewußt wahrnehmen kann (ähnlich wie diese Sache mit den großen Pupillen, die man nicht mal bei genauem Hinschauen erkennt, aber wo die Frau trotzdem attraktiver wirkt) Ich merke aber auch, daß sich das mit meiner Entwicklung etwas ändert. Hängeschultern und schlurfende Schritte empfinde ich mittlerweile als unattraktiv, die vorher bei einer LSE-Oneitis sicherlich vorhanden waren. Aber die Optik bleibt wohl hartverdrahtet. Leider gehört dazu auch ne Größe ab 175, damit fallen Asien, Südamerika und der indische Subkontinent schonmal flach. ;)
  5. Ich empfehle ebenfalls Großkonzern. Ich hatte meine (IT-) Studienarbeit bei einem großen Konzern statt uniintern als Hausarbeit für nen Prof gemacht, ging wahlweise. Für den Konzern war das formal ein Praktikum. Das gab irgendwas um 500 Euro cash auf die Kralle, während ich bissel was programmiert und mit meiner Firmenbetreuerin besprochen habe. Meist habe ich ohne Zeiterfassung an meinem Katzentisch in einem seelen- und fast fensterlosen Cubiclefriedhof auf Pornoseiten gesurft. Am Ende der 3 Monate habe ich dem Prof die geforderten 20 Blatt abgeliefert und dem Konzern eine Diskette. Der Abteilungsleiter hat kurz darüber gelacht und sie in den Kopierer gelegt (oder wie heißt dieses Gerät das Krchkrchkrch macht und unten kommen Späne raus?) Meine Betreuerin war darüber einigermaßen entsetzt, da wir davon dausgegangen waren, daß die einfachen Mitarbeiter, mit denen ich die kleine Webanwendung entwickelt hatte, auch wirklich damit produktiv arbeiten sollten (wollten und konnten war schon erreicht.) Dafür hat sie mir dann zum Trost ein Einser-Arbeitszeugnis verpaßt. Sie hat auf nem Formular Noten eingetragen, Personal hat das dann in Zeugnissprech übersetzt. Chef bei meiner ersten Bewerbung war äußerst beeindruckt von einem Zeugnis eines Weltkonzerns, in dem mein "enormer Einsatz" und anderes in den höchsten Tönen gelobt wurde. (Ich selber hatte mir auch schon ein paarmal einen drauf runtergeholt ) Und gelernt hatte ich auch viel. Nämlich wie es in Konzernen läuft. Daß die Uni ein Elfenbeinturm ist, in dem viele Profs mit Tütü und Zauberstab über die Wiese hüpfen. Daß Titten eine ganze Gruppe lahmlegen können (Gruppenleiter und 2, 3 verheiratete Männer scharwenzelten ständig um die gut ausgestattete Praktikantin mit hautenger Jeans und Pulli im Nachbarcubicle und lösten ihre Aufgaben. Ich brauchte derweil keine Pornoseiten mehr.) Beim Mittelstand kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen, einen dauerhaften Hiwijob während des Studiums zu machen. Die Chancen stehen gut, auch wenn man nicht gleich wie ich den Chef kennt, daß man verschiedene Aufgaben bekommt und das so am Ende in ein Arbeitszeugnis reinschreiben kann. Kaffeekochen, Lager fegen und den verratzten Lieferwagen waschen stehen dann als Konferenzassistenz, Logistikunterstützung und Fuhrparkbetreuung im Zeugnis. Und vor allem mit einem langen Beschäftigungszeitraum, was anderswo positiv ausgelegt wird wg. Konstanz. Tatsächlich lernen tut man auch dabei viel.
  6. Pommritzer Runkelrübenköpfer.
  7. "Ich arbeite in einem Irrenhaus", Martin Wehrle Dreiviertel von dem, was er schildert, wird in jedem Großkonzern stattfinden. Daimler-Chrysler, BMW-Rover und Allianz-Dresdner waren die miesesten Fusionen in der Geschichte der Menschheit, mit zig Milliarden vernichtetem Kapital, aber die Mitarbeiter solcher Firmen müssen sich mit Rotz wie der Keks-Regel (mehrseitige Vorschrift, wann bei welcher Zusammensetzung einer Sitzung Kekse, Kalt- und Warmgetränke bestellt werden können) befassen bzw. nach deren Abschaffung müssen die Mitarbeiter von ihrem Privatgeld externe Besucher mit Kaffee und Sprudel verköstigen (weil die ohne Ausweis gar nichts aus den Maschinen bekommen). Auch wenn diese Besucher von Firmen ala Microsoft kommen und gerade für einen 10-Mio-Auftrag technische Details verhandeln. Und für den Tag vierstellige Reisekosten hatten. Und dann wird das Weihnachtsessen gestrichen, weils sonst den Millionenbonus für den Vorstand nicht reicht.
  8. Ich kenne einen Machertyp. Mehrfacher Millionär durch ein Immobiliengeschäft zu Wendezeiten und dann noch durch Erbe. Solide Allgemeinbildung. Ausgeprägte Rhetorik und Überzeugungskraft. Hypertrophes Selbstbewußtsein. Der weiß mit Sicherheit mehr als 80% der Bevölkerung. Da er damit aber ein Stück unter mir liegt, sehe ich, was er macht, wenn er den Bereich gesicherten Wissens verläßt und extrapoliert. Von außen ist da keine Änderung erkennbar, und wer nicht im Thema drin ist, merkt gar nix. Aber für mich klingt das ab dann wie für den türkischen Taxifahrer, den Hape Kerkeling mal mit seiner lautmalerischen Sprachnachahmung mit türkischklingendem Unfug zugesülzt hat. Ist aber dreiviertel der Bevölkerung egal, denn die entscheidet danach, *wie* (z.B. wie selbstsicher) jemand etwas rüberbringt, statt *was* er rüberbringt. Es gewinnt immer der Selbstsichere, auch ein selbstsicherer Depp über den Nobelpreisträger. Als Berater im Arbeitsamt in den 1920ern hätte mein Kumpel dem Postkartenmaler Adolf H. eine Stelle als Rabbi aufgeschwätzt, inkl. Schläfenlocken statt Rotzbremse. Weil wenn der sich was in den Kopf gesetzt hat, auch wenn er Unrecht hat, läßt der sich durch nichts davon abbringen. Ist als Angeklagter vor Gericht wichtig, daß man konsequent die eine Story erzählt und nicht bei jeder Vernehmung eine andere. Aber im Freundeskreis ist das absolut lästig. Und wenns um Fakten geht, äußerst kontraproduktiv. Und dem seine Ratschläge sind auch alle schön rund. Ist ja auch Unternehmer(ssohn), und da fehlt auch völlig der Blick dafür, daß es auch Nichtunternehmer gibt, und er die Kohle nur hat, weil sein Vater Hunderte Leute ausgebeutet hat. Ok, vielleicht hat er sie auch ordentlich bezahlt, ist schließlich alles schon Jahrzehnte her. Aber das unerschütterliche Selbstverständnis, daß er das verdient hat, was ihm zufällig zugestoßen ist, das hat er mit allen Unternehmern und Managern gemeinsam. Das ist um einige Stufen anders, als wenn jemand sagt, ich arbeite nicht als Angestellter, sondern ich mach mich selbständig mit IT-Beratung und Rechner zusammenschrauben oder irgendwas anderem. Wo ich die Kritik von Black-Jack nachvollziehen kann: Ein Tip von neice war mal, wenn man im Club keine Frauen abkriegt, geht man halt mit drei Freunden feiern und macht sich super Laune und dann kommen die Frauen von selbst an wegen der Energie. Liest sich gut, aber klappt halt nicht. Weil a) wer hier ist und keine Frauen hat, hat auch keine 3 Freunde, mit denen er feiern kann, und b) machen das Millionen Männer jedes Wochenende, haben super Spaß mit ihren Kumpels und trotzdem nie eine Frau.
  9. Wahrscheinlich bekommt sie gerade das Kind von einem der 1000 Männer.
  10. Ich erweitere das auf soziale Kontakte allgemein. Schon Telefonieren ist kein wirkliches "Zusammensein", und die Tipperei ist koffeinfreies Cola Light statt zwischenmenschlicher Austausch. So wie Süßstoffe Heißhunger machen und deshalb als Mastmittel eingesetzt werden (sowohl in der Schweinezucht als auch von vielen jungen Mädels) so fühle ich mich nach einer Tipperei mit Kumpels erst recht allein. (Mit Frauen mache ich das deshalb praktisch gar nicht mehr.) Gleichzeitig hat man aber ja irgendwie kommuniziert und alles gesagt, es gibt also keinen Bedarf mehr sich zu treffen. Ist bei Mädels noch ne Stufe schlimmer, weil man durch Textkommunikation gar nicht als Mann wahrgenommen wird, zugleich aber Themen und Spannung für reale Treffen "verbraucht". Im besten Fall verliebt sie sich in ihr Handy, weil es soviele tolle Geschichten erzählen kann. In meiner LDR habe ich ein, maximal zweimal die Woche telefoniert, dann aber meist ne Stunde oder länger. Gibt keinen Grund, ihr täglich meinen Tagesablauf zu berichten wie früher der Mama, wenn man aus dem Kindergarten heimkam. Ab und zu habe ich aber ne spontane SMS geschrieben, wenn ich was witziges erlebt habe oder etwas, das gemeinsame Gedanken auslöst (so insidermäßig. Eine Freundin zB hat mir mal gebeichtet, daß sie sichs gelegentlich mit Gemüse besorgt. Hab ihr dann mal ne MMS aus dem Supermarkt geschrieben "Ich mußte gerade an Dich denken" mit dem Foto einer für sie wohl sehr passenden Aubergine, die irgendwo auf einer Kühltruhe rumlag.) Also Tippen Scheiße, Geißel der Menschheit und so!
  11. Geschieht meiner Mutter grad recht, wenn ich an den Händen friere, äh durchs Abi falle!
  12. Da haben sich halt drei unreife Leute gefunden. Ist normal in dem Alter, heute noch viel mehr als früher. Drum bin ich als Student auch nicht in eine WG, sondern in ein Studentenwohnheim mit 10er-Wohneinheiten gezogen. Da ist zwar einer garantiert ein Arsch und 2-3 sind komisch, aber der Rest zieht das wieder auf nen erträglichen Durchschnitt. Und durch die große Anzahl Mitbewohner ist man nicht automatisch bei jedem Scheißproblem involviert, weil man nicht ein Drittel oder die Hälfte vom Gesamtgeschehen in dem Laden ist. Ich würde vielleicht auf pubertäre Scherze zurückgreifen. Blatt Klopapier durch Nutella ziehen und vor die Klotür legen. Wenn einer sagt, das warst doch du, nehmen, dran lecken und sagen, nee, eindeutig $derdrittemitbewohner. (Ok, ich dekodiere aus dem ersten Posting, daß die WG wohl eine Größe größer 3 hat.)
  13. Also vom LKA kann ich schonmal abraten. War zwar 80er-Party, aber ich dachte, das bezieht sich auf die Musik und nicht auf das Alter der Besucher. Die vielen Rollatoren an der Garderobe hätten mich aber stutzig machen können. Vielleicht waren die Leute auch noch von Halloween übrig. Einer, aber Ü50 wie der Rest des Publikums, war wohl PUler: Pinkes Hemd, Hut, Schal, schwarz-weiße Brille und ein metallenes Medaillon am Lederriemen.
  14. Stuttgart und hoher Frauenanteil...
  15. [x] Send pics [x] Send tickets Mal zum Thema Körpergefühl, ich erwähnte es hier schon an anderer Stelle: Man krame von Mysterys Fernsehreihe Pickup Artist die Folge heraus, wo die Jungs als Aufgabe gestellt bekommen, mit "Speedos", also knappen Badehöschen im Gegensatz zu den in Amiland für Männer üblichen telefonzellengroßen Badesäcken (Bermuda"shorts"), im Schwimmbadteil der Villa bei einer Party mit lauter Weibern herumzuspringen. Der dickste Teilnehmer war am selbst/körperbewußtesten. Der hat sich das Höschen schon beim Anprobieren spaßig fast über die Ohren gezogen, mit seinem Bauch rumgeschwabbelt und dem war alles wurscht, und in den Gesprächen mit den Mädels war der superlocker drauf. Der durchtrainierteste Schönling mit Superbody hat sich irgendwo in einem Pool versteckt und war völlig gehemmt. *Das* kann man schon etwas durch FKK/Saunieren lernen. Natürlich ist es auch möglich, sich zwar Nacktheit anzugewöhnen, sich aber trotzdem scheiße zu finden. Aber ich denke, daß da schon einiges im positiven Sinne auf das Verhalten in der angezogenen Welt überspringt. Ich hatte mit knapp 20 einen ein paar Jahre älteren, sehr selbstbewußten Natural-Kumpel, der mich auch in die Sauna geschleppt hat. Ich habe dadurch sozusagen die Methodenkompetenz erlernt, mich selbstbewußt irgendwo nackt aufzuhalten. Während in der Welt der Schulzeit jede falsche Hosen- und Schuhmarke der soziale Tod war. Einfach ein anderes Umfeld. Und von meinem Jahrgang haben sich vielleicht 4, 5 Leute in die Sauna getraut. Die coolsten der Klasse sicherlich nicht. Übrigens fiel mir bei besagtem Kumpel auch mal auf, als er in einem Saunabereich nackt mit nassem Haar mit einem Paar gesprochen hat, daß er eine Körpersprache draufhatte, als ob ihm der Laden gehört. Einfach Ausstrahlung, die noch aus 10 m Entfernung auffiel. Keine Klamotten, keine Frisur, die das ersetzen könnten.
  16. Was tautologisch ist, weil Frauen im Alltag nie angesprochen werden, wie Du ja selbst auch weiter ausführst. Andererseits glaube ich das diesen Frauen nicht. Weil Frauen sind nicht nur schlechte Autofahrer, sondern auch schlechte Beobachter und hinterher deuten sie eh alles um. Wenn man sieht, wieviele Jungs, vor allem in Gruppen, nach dem Prollo- oder Südländerprinzip einfach mal alles anlabern, was ihnen entgegenkommt, ist es doch recht wahrscheinlich, daß eine überdurchschnittlich gut aussehende Frau an einem Tag in der Fußgängerzone angesprochen wird. Vielleicht nicht natürlich und kongruent, dafür umso direkter. Und auch wenn die Typen für sie nicht in Frage kommen (warum eigentlich), so ist das trotzdem eine Ansprache. Und am Ende des Jahres waren es doch 100 Typen, die auf diese Weise Kontakt mit ihr gesucht haben. Dagegen werden Männer nicht mal von dicken häßlichen Mädels angesprochen ("Hey Süßer, willst Du mich in den Bauchnabel fisten?") Klar verdrängen die Mädels das und behaupten, daß keiner sie anspricht ("allerdings war da letzte Woche dieser schmierige LKW-Fahrer im Netzunterhemd, der meinte ich hätte nen geilen Arsch".) Wirklich damit prahlen tun die Mädels nur, wenn sie PU-gemäß angesprochen wurden: "Stop! Ich habe keine Zeit, aber gesehen wie du da hinten von der Schlägerei gekommen bist und jetzt zeige ich dir meinen Pinguin!"
  17. Die heutige Jugend ist prüder als ihre Großeltern. Von daher gibt es keine Leute unter 50 am FKK-Strand. :) Und in und vor allem außerhalb der Sauna ist niemand nackt. Da ist eher ägyptischer Abend - alle eingewickelt wie Mumien. Auf dem Campus der Katholischen Uni Eichstätt zeigen die Jungs und Mädels mehr Arsch und Titten. Aber man kann lernen, locker zu sein, wenn man nackt ist. Date in der Sauna geht natürlich auch. Game nicht mehr, weil da keine Frauen mehr sind, von homöopathischen Einzelfällen abgesehen.
  18. Ab da habe ich den Text dann nur noch überflogen. Aber das arme Mädel mußte das in Echtzeit erleben und konnte nicht vorspulen! Ich hatte auch mal ein Date, wo wir uns beim Essen in ihrer WG-Küche 6 Stunden gegenübersaßen, ohne daß irgendetwas passierte. Aber da war ich Anfang 20 und das Mädel auch.
  19. Was, nur umgeschmissen? Bei meiner (Ex-) LDR kam sowas mal in geringen Dosen als kleiner Shittest. Story über den netten KFZ-Mechaniker-Nachbarn, der ihr günstig das Auto macht. Meine Reaktion: "Zieh ein kurzes Röckchen an, dann wirds noch günstiger." Da Frauen ungerne Schuld daran sind, daß sie Schluß machen, kann es sogar sein, daß sich Deine extra so arschmäßig verhalten hat, um nun eine schöne Ausrede vor sich zu haben. Weil mit einem Mann, der einem den Tisch umwirft kann man ja echt nicht zusammen sein. Nimm es trotz aller Tragik als gute Übung, frühzeitig mit solchen Situationen umzugehen zu lernen. Es stehen tausende Grabsteine im Land von Männern (und deren Frauen und Kindern), die nicht gut damit umgehen konnten.
  20. Das bringts doch auf den Punkt: Bei Frauen laufen Millionen von Prozessen mit ungewissem Ausgang ab. Bei Männern ein Denkvorgang.
  21. Ich würde davon ausgehen, daß es sich um ein Experiment aus dem Psychologieseminar handelt und irgendwer währenddessen mit einer Infrarotkamera die Temperatur meiner Ohren oder meiner Eier aufnimmt. Also irgendwas nicht ganz so seriöses wie Venkmans Milgram-Verschnitt:
  22. Gibt es solche Leute überhaupt noch? Vor 20, 30 Jahren war Verbindlichkeit Standard in der Gesellschaft. Naja, sagen wir 40. Mittlerweile flaket einfach jeder, weil die Leute total verpeilt sind und einfachste Organisationsfragen nicht mehr hinbekommen. Und gibt ja keine Strafe, wenn man ständig Leute vor den Kopf stößt. Mir kräuseln sich immer öfter die Zehennägel. Auch und gerade PUler sind da besonders cool und egoistisch.
  23. Nachlaufen ist wie fetten Regenschirm auf ne Wanderung mitnehmen. Wenns regnet, rettet der Schirm den Tag auch nicht, weil trüber Himmel, alles klamm und schlammig und bei der Rast kein Grillfeuer für die Rote Wurst. Wenns aber nicht regnet, schleifst Du den ganzen Tag das sperrige Scheißteil mit Dir rum und versaust Dir die unbeschwerte Wanderung. Bei Frauen ist dann auch noch so, daß es mit Schirm häufiger regnet.
  24. Ich frag mich immer, linke Backe an linke Backe oder rechte Backe an rechte Backe? Und ob sich die Mädels das auch fragen und die Chance, daß beide dasselbe machen nur Halbe-Halbe ist oder ob ich als Linkshänder auch das andersherum mache und deshalb überdurchschnittlich oft eine Kollision auslöse. :) (Neulich mit einer dabei fast Mund auf Mund gekommen, bis wir uns auf eine gemeinsame Richtung einigen konnen. Ich sagte nur "Halt, jetzt noch ohne Zunge!") Großer Unterschied, ob man sich nur oben berührt, Körperhaltung wie beim Essen eines tropfenden Pfirsichs, oder ob man die Hüften aufeinanderpreßt. Bringt sexuelle Spannung rein. Brasilianische Tänze helfen beim Üben.
  25. (Nur auf die Schnelle, es ist natürlich nicht Taubenzüchten, sondern "Taubenzüchten", also irgendwas anderes. Die Welt ist dank Google zu klein um das konkret benennen zu können ohne Rückschlüsse zu ermöglichen.)