Lodan

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  1. This. Das Gegenteil muss aber nicht zwangsläufig besser sein. Die Unabhängigkeit von Frauen kann selbst einen zwanghaften bzw. ritualisierten Charakter annehmen, während man sich die eigene Bestätigung in bedeutungslosem Sex sucht. Jemand, der mit mehr als 100 Frauen in Folge geschlafen hat, qualifiziert sich auf jeden Fall für einen solchen Verdacht.
  2. Bloß eine Anmerkung, aber ich glaube du unterschätzt die emotionalen Auswirkungen einer Trennung. Trennungen gehören zu den emotional belastendsten Dingen, die man erleben kann. Für viele Jahre war ihr Ex wahrscheinlich das Wichtigste in ihrem Leben. Fällt das weg, ist da auf einmal ein Loch. Das ganze Serotonin im Gehirn ist an den Ex gekoppelt. Ihr Ex ist überhaupt ein Teil ihrer Identität, der plötzlich wegbricht. Sie trägt eine große emotionale Last mit sich, die sie irgendwie verarbeiten muss. Sie sucht nach den Glücks-Momenten, die ihr ihr Ex nicht mehr geben kann. Sie sucht nach sich selbst. So jemand ist nicht bereit für eine neue Beziehung. Wo hast du die Treffen vorgeschlagen? Netflix and Chill bei dir zuhause? Sie hat wahrscheinlich körperliche Intimität und menschliche Nähe gesucht. Jemand, der für sie da ist und sie im wahrsten Sinne des Wortes "festhält". So jemand solltest du sein, nicht mehr und nicht weniger.
  3. Seid herzlich gegrüßt, ich möchte hier über mein Inner Game schreiben, ein bisschen über mein Leben erzählen und motivieren. Es sollen also weitere Posts folgen. Vielleicht entwickelt sich ja eine Geschichte. Ich steige einfach mal ein in den April 2014 (vor 19 Monaten). Ich weiß noch, dass es ein schöner Tag war. Aber ich weiß auch, dass ich mit meinem Leben immer noch sehr unzufrieden war. Und schon zu diesem Zeitpunkt wollte ich mit Pickup mein Leben verändern. Ich schlenderte am Campus Wien umher, und weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich vorhatte. Ich glaube, ich hatte gar nichts vor, und war spazieren. Vielleicht wollte ich auch einfach nur "sargen" gehen, hatte aber nicht den Mut, DayGame Approaches zu machen – und schon gar nicht, um jemanden direct anzusprechen. Zu dem Zeitpunkt war Clubgame realistisch, Daygame aber beinahe unmöglich. Ich wollte diesen Mut aber haben, ich streckte gedanklich meine Arme danach aus, und wollte nichts lieber, als mich aus meinen eigenen, schädlichen Gedankenkäfig befreien zu können. Zu dem Zeitpunkt wollte ich Daygame machen können, und ging deshalb auch viele Male auf die Straßen ohne jemanden anzusprechen. Mitunter wusste ich auch schon vorher, dass ich niemanden ansprechen würde. Aber was habe ich gemacht? Ich bin trotzdem raus gegangen und habe mich in Situationen begeben, wo ich jemanden gerne angesprochen hätte. Ein Approach war außerhalb meiner Comfort Zone, ich wollte aber an die Grenzen meiner Comfort Zone gehen: Ich ging lieber mit der Enttäuschung nach Hause, nicht approacht zu haben, als es gar nicht erst zu versuchen. Ich ging einfach soweit an meine Grenzen, wie ich alleine konnte. An diesem Tag stolperte ich so ganz plötzlich durch Zufall in einen Poster Bazar. Die Aula eines Hörsaals wurde dekoriert mit benummerten Postern, und man konnte sich welche vor Ort kaufen und mitnehmen. Mich faszinierte das, und ich sah interessiert durch die Ausstellung. Und siehe da! Ich glaube ich habe sogar indirecte Approaches geschafft, auch wenn diese keine Früchte tragen würden. Vor 1,5 Jahren war meine Welt schwärzer, in mir drinnen und draußen. Genug Traurigkeit versprüht! Ich schreibe diese Zeilen schließlich, um zu motivieren – und dafür ist es noch nicht zu spät. Dieser Tag war deshalb wichtig, weil ich mir dort ein Motivational Poster gekauft habe. Es ist das berühmte Poster "Go now and live". Ich kaufte mir also kein einfach-schönes, auch kein cooles Bild, kein Gemälde, kein Science-Fiction-, kein Fan-Fiction-, kein Natur-Poster – nein, stattdessen kaufte ich mir das Motivational Poster von Jeanette LeBlanc "Go Now and Live". Aus copyright-Gründen hier ein Link zum Poster: https://www.empireposter.de/detail/547347/ Verse, die darin vorkommen, und mich motivieren sollten, und letztendlich auch taten, waren: Choose exhilaration over comfort. Choose magic over predictability. Choose potential over safety. Discover the beauty of uncertainty. Das Unbekannte macht einem Angst. Ich habe sehr lange gebraucht, um zu lernen, dass ich das Unwohlsein zB bei einem Approach umarmen muss. Es ist ein Gefühl der Aufregung, weil etwas Neues passiert. Mein Körper erlebt eine neugierige Spannung, die besser ist als der Trott des Alltags. Es ist eine Aufregung, die man subjektiv als Angst wahrnimmt, dabei habe ich nichts zu fürchten. Ein Approach kann unendliche Konsequenzen haben, die ich auch selbst steuern kann, und darin liegt eine Magie; die Möglichkeit, die Welt wie sie ist zu verwandeln in eine solche, wie ich sie haben will. Dazu muss ich mich aber öffnen und verwundbar machen. Das ist aber nichts Schlechtes, denn durch eine solche Bereitschaft, mich auf das scheinbar Gefährliche und Unbekannte einzulassen, schaffe ich mir ein unendliches Potential an Möglichkeiten. Was ich lernen musste: In dem Moment, wo ich mich dem Ungewissen hingebe und es herausfordere, liegt mir die Welt zu Füßen. Weitere Verse waren: Own your reality without apology. Be fierce. Be bold. Be wild, crazy and gloriously free. Be you. Die Welt gehört mir, denn es ist meine Welt. Schopenhauer sagte schon in seiner Schrift über das Ego: Mein Tod ist gleichbedeutend mit dem Ende der Welt. Ich habe alles Recht, die Welt so zu gestalten wie ich sie haben will, und mir zu nehmen, von dem ich glaube, dass ich es verdient habe. Und hier liegt vielleicht ein Punkt, den man einsehen muss: Dass man lernt, das Gefühl zu spüren, bestimmte Dinge zu verdienen! Ich male mir eine positive Zukunft aus, und so verdiene ich sie auch. Jeder Mensch hat ein Potential, und niemand steht diesem im Weg, außer man selbst. Dabei muss man auch Stärke nach außen tragen können, und darf sich nicht von auferlegten Grenzen der Gesellschaft einsperren lassen. Dieses Poster habe ich mir einmal am Tag vorgelesen, und mit dem Schlusssatz habe ich mir mental ein Zeichen gesetzt, mein Leben nach meinen eigenen Regeln zu gestalten: Go now and live. Ich hatte es mir an die Tür geklebt, sodass ich es jedes Mal sehen musste, wenn ich den Raum verließ. Zu dem Zeitpunkt ging ich regelmäßig alleine fort. Ich war sehr sehr oft ausschließlich alleine in Clubs – bis ein Moment kam, wo ich zwar noch wenig erfolgreich war, wo ich aber auch keinen Wing mehr wollte. Ich wollte mich selbstbestimmt zu dem Menschen machen, der ich sein sollte. Ich wollte ohne Hilfe aus meiner Comfort Zone austreten können. Und so stand ich vor einem Club-Abend vor dem Poster und habe es mehrmals gelesen, während ich die Verse verinnerlicht habe. Ich betonte dabei besonders jene, die ich oben hervorgehoben habe. Ich glaube, dass mir das Poster geholfen hat, denn heute kann ich mich auf das Neue, das Aufregende, das scheinbar Gefährliche einlassen. Und siehe da: Plötzlich wirkt die Welt nicht mehr bedrohlich, sondern weckt in mir eine aufregende Neugier. Dieses Poster hat sicher dazu beigetragen, dass ich über mich selbst hinausgewachsen bin. ...to be continued.
  4. Ich möchte hier ein kleines Update bringen, und schildern, wie mir Pick Up geholfen hat, mich vom schüchternen Jungen in einen Mann zu verwandeln, der weiß, was er will. Resümee seit Beginn mit PU Anfang 2014: Massive Selbstunsicherheit, Angst vor Frauen und sogar Tränen. Ich war 24, hatte noch nie eine Frau geküsst und fühlte mich abgelehnt. Ich sehnte mich nach Zuneigung, und war überzeugt, diese in sexuellen Kontakten suchen zu müssen. Ich klammerte meinen Selbstwert an die Bestätigung durch Frauen, und warf die Liebe weg, die man mir entgegenbrachte. Jeder One-Night-Stand, der folgen sollte, war wie ein Pflaster auf unheilbaren Wunden, die ich mit jedem Lebewohl wieder aufriss. Ende 2015: Ich habe meine langen Haare abgeschnitten und angefangen, mich als „Mann“ zu identifizieren. Ich konnte Frauen ansprechen, traute mich zum Kuss und hatte Sex. Ich war motiviert und glaubte, auf dem richtigen Weg zu sein. Anfang 2017: Es schien immer besser zu laufen. Ich bekam eine gewisse Ergebnisunabhängigkeit und wurde authentischer. Doch wusste ich nicht, was Liebe bedeutet, oder wie es sich anfühlt, geliebt zu werden. Ich war blind für die Liebe und mein Verlangen nach Unabhängigkeit war wie eine undurchdringliche Mauer. Alles in allem war ich jedoch sehr optimistisch. Mitte 2018: Ich begann, mich von PU zu distanzieren, weil ich Angst davor hatte, was es mit mir macht. Gleichzeitig fing ich aber auch damit an, wesentlich freier mit meiner Sexualität umzugehen. Sex für sich war plötzlich etwas, das leicht zu haben ist und verlor seinen Zauber. Ich wusste nicht mehr, wozu Verführung dienen soll und fühlte Resignation. Ich war zwar im Großen und Ganzen sehr glücklich, aber doch ein wenig orientierungslos. HEUTE Anfang 2020 6 Jahre danach Sex mit wahllosen Frauen wurde immer unwichtiger. Am Anfang musste ich mitzählen, mit wievielen Frauen ich geschlafen habe. Bei 50 konnte ich mich endlich überwinden, damit aufzuhören, sodass mir die Zahl mittlerweile gleichgültig ist. Mein Selbstwert ist nicht mehr davon abhängig, mit wievielen Frauen ich geschlafen habe. One-Night-Stands interessieren mich kaum mehr. Sie verblassen doch allzu schnell und werden zu bloß flüchtigen Erinnerungen. Die Intimität ist so kostbar, und wirkt doch wie ein Einmal-Artikel, den man nachher wegwirft. Seit ich Pick Up kennengelernt habe und angefangen habe, in Clubs zu gehen, waren das für mich Orte, wo man Frauen kennenlernt. Plötzlich habe ich aber elektronische Tanzmusik für mich entdeckt und gehe auch gerne auf die Tanzfläche. Auf einmal kann ich mich eine ganze Nacht auf die Musik konzentrieren, ohne mich für die Frauen zu interessieren. Ich habe wunderschöne Erfahrungen mit MDMA gemacht. Ich konnte eine neue Verbindung zu meinen Gefühlen herstellen und die Schönheit in der Welt und in den Menschen sehen. Ich glaube, durch diese Erfahrungen konnte ich endgültig damit abschließen, nach Sex zu suchen, um mein Ego zu befriedigen. Schließlich lernte ich eine Frau kennen, die mir zeigte, was es bedeutet, geliebt zu werden. Leider kann ich ihr nicht die Partnerschaft geben, die sie sich wünscht, weil eine wichtige Sache nicht passt; doch ist sie die erste Frau, der ich ein unbefristetes Wohnrecht in meinem Herzen gebe. Das war eine lange Reise bis hierher. Ich habe zwar immer noch gelegentlich Lust auf One-Night-Stands, doch gerät seine Bedeutung deutlich in den Hintergrund. Ich fühle mich ein klein wenig wie Barney Stinson aus HIMYM, der nach einem glorreichen Single-Dasein der Liebe zum Opfer fällt. Ich habe tausende Frauen angesprochen, und wurde ebenso tausendfach abgewiesen, um dahin zu kommen, wo ich heute bin. Ich bin aber doch froh, dass ich eine aufregende Single-Zeit hatte. Ich bin nach einer sehr langen Zeit endlich an einem Punkt angelangt, wo ich mich auf jemanden einlassen kann, ohne das Gefühl zu haben, jemanden oder etwas zu verpassen. Und dieser Gedanke ist sehr beruhigend. Erstmals bin ich in der Lage, eine Bindung aufblühen zu lassen, weil ich gelernt habe, zu lieben. Ich bin auch hier gespannt, wo mich diese Einstellung hinführt.
  5. Bei Borderline erleben Menschen ihre Gefühle 10x so stark wie "normale" Menschen. Ich kann mir keine BPS Frau vorstellen, die eine Beziehung beendet und dann nicht versucht, sie zu retten - gerade wenn es eine so lange und innige war wie bei dir. Die Entscheidungen bei BPS sind nicht rational, sondern emotional. Und die Emotionen sind eine Achterbahn. Es ist kaum möglich, Trennungen bei BPS aus einer rationalen Perspektive zu verstehen. Deshalb habe ich vorhin gemeint, dass du dir klar sein musst, was du willst und dazu stehen. Wenn du schwankst, wird sie das gnadenlos ausnutzen. Vorhin habe ich von emotionaler Erpressung geschrieben. Sie wird dir vielleicht die Schuld geben, dass es euch beiden schlecht geht, wenn du sie nicht zurücknimmst. Dies halte ich für sehr wahrscheinlich, wenn sie wirklich BPS hat. Sie wird vielleicht versuchen, dich eifersüchtig zu machen. Vielleicht gibt sie dir sehr viel Zuneigung, was es dir nur noch schwerer macht, sie zurückzuweisen. Beziehungen bei BPS sind wie ein klebriges Spinnennetz, aus dem man nur beschwerlich rauskommt.
  6. Borderline ist eine Störung, die grundsätzlich mit viel Manipulation zu tun hat. Merkt man auch hier: Sie macht Schluss, du wirst zu Eis, bloß um Nachher mit ihr Sex zu haben. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie zu dir zurück will. Hältst du emotionaler Erpressung stand? Bleibst du hart, wenn sie dich anfleht, sie zurückzunehmen? Oder sogar droht, sich umzubringen? Sex ist überhaupt problematisch, weil es die größtmögliche körperliche Intimität ist, während du ihr gleichzeitig die emotionale Nähe wegnehmen willst. Du tust ihrer Persönlichkeit absolut nichts Gutes, wenn du ihr diesen Zwiespalt vermittelst. Du bist da, aber auch nicht. Du teilst Intimität mit ihr, aber auch nicht. Du liebst sie, aber auch nicht. Das kann nicht gut enden. Wenn du von ihr wegwillst, habe bitte bitte bitte keinen Sex mit ihr. Du musst ihr klare Grenzen vermitteln können. Damit meine ich felsenfeste, in Stein gemeißelte Grenzen. Wenn du ihr etwas sagst, musst du auch dazu stehen können. Alles Gute weiterhin!
  7. Ohje, die Frau tut sich anscheinend schwer damit, sexuelle und romantische Gefühle zu trennen. Deshalb verstehe ich auch, dass sie dein C&F als Arschloch-Gehabe einstuft - schließlich scheinst du ihre Position nicht nachzuvollziehen. Ist es so schwer zu sagen: Du, ich bin nicht auf eine Beziehung aus? Anscheinend schon, weil sie dann vielleicht einen Schlussstrich zieht. Die erwachsene Herangehensweise wäre, ihr klipp und klar zu sagen, dass du keine Beziehung willst. Ansonsten wird das nur mit Tränen auf ihrer Seite enden. Mein Ratschlag: Sei ein Mann und steh zu dem, was du willst.
  8. Lodan

    Wien Club-Guide

    Hey Leute! Als langjähriger Wiener habe ich die Clubszene in Wien kennengelernt und will „ein paar“ Läden vorstellen. Es hat zwar irgendwie jeder so seine Vorlieben, aber es gibt einfach bestimmte Clubs, die man kennen muss. Das U4 zum Beispiel gibt es schon seit 37 Jahren! Ich habe mich in letzter Zeit sehr aus der Clubszene (wo es nur ums Aufreißen ging) verabschiedet und habe vor, sie endgültig hinter mir zu lassen. Deshalb soll das hier eine Art Vermächtnis sein. Es soll für nicht-Wiener und Anfänger im PU vorzeichnen, wo man in Wien so hingehen kann. Mal schauen, wie lange es dauert, bis das alles wieder veraltet ist. Ihr könnt gerne in den Kommentaren eure eigenen Erfahrungen mit bestimmten Clubs erwähnen. Was ihr so in bestimmten Läden erlebt habt. Der Kern der Liste dreht sich um wenige Läden, die einfach als „places to be“ gelten. Mitunter sind sie das schon seit vielen Jahren. Im Austausch mit dem örtlichen Lair gibt es an manchen Tagen einfach bestimmte Ort, wo man hingehen muss, wenn man an einem Aufriss interessiert ist. Bei Clubs gibt es im Wesentlichen 3 Entscheidungskriterien, warum man in einen bestimmten Laden gehen sollte: -) Welche Leute sind dort? -) Welche Musik spielt es dort? -) Wie viele Leute gehen da hin? Ist dort was los? Ein letztes Kriterium ist natürlich: Gefällt es mir dort? Mag ich den Laden persönlich? Ich würde empfehlen, die Seite volume.at (unter Reiter „Events“) anzuschauen, um nach Events zu suchen. Ein weiterer Tipp, wenn euch ein bestimmtes Event interessiert: Liked es auf facebook! Viele Events (wie die Büroschlussparty im LeMeridien) sind als Veranstaltungen in facebook eingetragen und ihr werdet damit automatisch daran erinnert. Es hat mich einiges an Zeit gebraucht, die ganze Liste fertigzustellen – was daran liegt, dass Wien einfach sehr viel zu bieten hat und ich daran interessiert war, ein möglichst umfassendes Bild zu schaffen, ohne an Übersichtlichkeit einzubüßen. Ich muss 2 Dinge an dieser Stelle besonders betonen: 1) Ich schreibe aus der Sicht eines ehemaligen Studenten, der auch primär an Studentenpartys und Studentinnen interessiert war. Ich unterhielt mich immer gerne bevorzugt mit „gebildeten“ Frauen, auch wenn dieses Wort eine negative Konnotation hat – denn erstens gibt es auch interessante Menschen, die nicht studiert haben; und zweitens gibt es auch saudämliche Studenten. Jedenfalls orientiert sich daran ein wenig, welche Orte für mich Priorität hatten. 2) Mein größtes Interesse galt immer schon „bodenständigen“ Partys, die auf viele Schicki-Micki verzichten. Ich war nie ein Fan von High Society oder Frauen mit High Heels, Minirock und einer Attitüde, die nur mit Champagner besänftigt werden kann. Am ehesten mochte ich Partys, die sich am Mainstream oder der Indi-Szene orientierten. Schauen wir uns zunächst die Liste an Wochentagen an: Wann geht man am besten wo hin? DIE WOCHENLISTE Das hier sind gut besuchte Events, die Tradition haben und wo man in der Regel nichts falsch macht. Für Sonntag und Montag gibt es jeweils nur einen Laden, wo wirklich immer was los ist. Da sind die Wiener einfach ein bisschen ausgehfaul und erholen sich vom Wochenende. Am Dienstag gibt es eine langjährige, legendäre Studentenparty im U4 – die Leute fangen an dem Tag aber langsam an, auch woanders fortzugehen. Ab Mittwoch/Donnerstag sollten sich auch andere Locations gut eignen, die hier nicht stehen. Freitag und Samstag ist meistens überall was los und man sollte sich danach orientieren, worauf man steht. Dann fangen wir mal an mit der ersten Frage: Welche Leute sind wo? Der Übersichtlichkeit halber sind die Clubs hier in Spoilern und können einzeln aufgeklappt werden. Wer will, kann auch ans Ende dieser Aufzählung springen, da geht es nämlich mit allgemeinen Infos weiter. Hier will ich zuerst 2 Läden vorstellen, die Wiener Großraum-Diskos: PRATERDOM, BOLLWERK BERMUDA-DREIECK, BETTEL-ALM, LOOK-BAR A-DANCECLUB Kommen wir zu einer anderen Klasse von Menschen, nämlich den Versnobten. Das ist vielleicht ein hartes Urteil für die Clubs, die hier folgen mögen, aber auf genau die Weise präsentieren sie sich auch. PASSAGE VIEiPEE LUTZ CHAYA FUERA Schauen wir uns ein bisschen die Alernativ-Szene an. Dazu vornehmlich Fluc, Pratersauna und Flex. FLUC/WANNE Allmählich vermischen sich jetzt die 3 Motivationen, warum man wo hingehen sollte. Deshalb einfach eine weitere Aufzählung von mir. PRATERSAUNA FLEX Gratis-Läden: Da gibt es neben dem Bermuda-Dreieck (siehe oben) vornehmlich die oberen und unteren Gürtelclubs. Befinden sich unter den U6-Bahngleisen und am so genannten „Gürtel“. Ist eine Hauptverkehrsader in Wien. Oben ist bei U6 Nußdorfer-Straße. Unten ist bei U6 Thaliastraße. OBERE GÜRTELLOKALE (Loco und Ride Club) UNTERE GÜRTELLOKALE unter den Stadtbahnbögen (inkl Chelsea und B72) UNTERE GÜRTELLOKALE an der Straße (inkl Loft und Auslage) Ein Club, der ein bisschen aus der Reihe tanzt, ist die Fledermaus. FLEDERMAUS Es wird allmählich Zeit für einen Club, den ich mir bis jetzt aufgehoben habe, nämlich das U4 Ebenfalls 2 erwähnenswerte Clubs, die bisher untergegangen sind: VOLKSGARTEN und SÄULENHALLE Hier folgend ein paar Clubs, die ich selber nicht kenne, aber einen Besuch wert sein könnten: UNKOWN CLUBS Es gibt viele fest etablierte Afterwork-Events in Wien. Hier also ein paar Events, die definitiv Erwähnung finden müssen: AFTERWORK Jetzt kommen wir zu einem highlight in Wien, dass leider zu wenig junge Leute kennen: ICEBERG in der Arena Ein wichtiger Laden, der sonst untergeht: TRAVELSHACK Was noch Erwähnung finden sollte sind bestimmte Studentenpartys. STUDENTENPARTIES Eine Location, die auch speziell hervorgehoben werden muss: ROTE BAR Noch ein Event, das sonst unterzugehen droht und zu wenige kennen: DISCOFIEBER XXL im MQ Widmen wir uns speziellen Wiener Events. Fangen wir an mit: GÜRTEL NIGHTWALK und GÜRTEL CONNECTION VIENNA SUMMERBREAK FESTIVAL PARADISE CITY DONAUINSELFEST Eine Location, die regelmäßig für größere Events ihre Tore öffnet: OTTAKRINGER BRAUEREI Da ich gerade Silent Disco erwähnt habe: SILENT DISCO STRANDBAR HERMANN --- Ich finde, das ist eine sehr beachtliche Liste. Leider kann sie natürlich nicht alles abdecken. Vielleicht habe ich die eine oder andere coole Party übersehen. Womöglich habe ich auch nicht den notwendigen Musikgeschmack dafür. Vielleicht tauchen neue Clubs auf – wie der Club Schwarzenberg und stehlen die Show. Ich habe versucht, möglichst umfangreich zu sein, und solche Dinge wie die Silent Disco hätte ich auch fast vergessen. ZUSAMMENFASSUNG: Was findet man wo? Stellt sich die Frage, was man will. - Freitag ist Volksgarten Standard mit Mix aus allem, ansonsten unbedingt mal zum Iceberg, wenn es stattfindet - Viele Studenten? U4, Loft, Säulenhalle, Fledermaus am Sonntag, Chelsea, B72, bestimmte Studentenpartys - Alternativ? Iceberg, Pratersauna, Fluc/Wanne, Flex, Loft, Auslage, Weberknecht - Indie: untere Gürtelclubs - 60er/70er: Fledermaus - Mädels in High heels? Passage, VIEiPEE, Lutz, Chaya Fuera - Bar: Look-Bar, Strandbar Hermann - Silent Disco: “Silent Disco Austria” - Dorfdisko/Nicht-Studenten: Praterdom, Bollwerk, Bermuda-Dreieck, Bettel-Alm, A-Danceclub - einfach nur Gratis: oberer und unterer Gürtel, Bermuda-Dreieck, Look-Bar, Travelshack, Bettel-Alm - große Events: Iceberg, spez. Studentenpartys, Discofieber XXL, Gürtel Nightwalk, Gürtelconnection, Vienna Summerbreak Festival, Paradise City, Donauinselfest, Ottakringer Brauerei Ü30 Der Volksgarten hat regelmäßig ein Ü30 Event, wo man einen Ausweis herzeigen muss. Die Afterwork-Partys sollten auch sehr interessant sein. Besonders hervorzuheben ist die Discofieber XXL Party und natürlich das Iceberg in der Arena. Die Fledermaus zieht auch eher reiferes Publikum an, ohne an Stil einzubüßen. Unter Umständen sind die Events dort aber nicht so gut besucht. Wo soll ich wohnen? Schauen wir uns einmal an, wo du einzelnen Clubs situiert sind. - irgendwie im Süden: das U4. Es liegt leider etwas abgelegen in Wien Meidling (12. Bezirk), aber in der Nähe der U6, wo auch die Gürtelclubs sind. - Gürtelclubs: liegen zentral an der U6 und – wie der Name schon sagt – direkt am „Gürtel“. Am ehesten kommt man hier auch zum Chaya Fuera und zum WUK für die Silent Disco. - weiter östlich Richtung Stadtzentrum: hier nähern wir uns dem Volksgarten/Säulenhalle, sowie in unmittelbarer Nähe der Passage. Hier ist auch das Museumsquartier, wo das Discofieber XXL stattfindet, sowie beim Stephansplatz das Cabaret Fledermaus. - noch weiter östlich am Donaukanal: hier im Bereich des Schwedenplatzes haben wir das Bermuda-Dreieck inkl. Look-Bar, das Flex und die Strandbar Hermann. - weiter im Osten, jenseits des Donaukanals, situiert am Praterstern, haben wir den Praterdom, die Pratersauna, das VIEiPEE und das Fluc/Wanne. - gehen wir von hier weit südlich, nach Erdberg, liegen wir auch etwas abgeschieden. Da findet sich die Arena mit dem Iceberg. - großer Sprung in den Norden: am Handelskai haben wir den A-Danceclub. Ganz abseits in Kagran ist das Bollwerk. Den richtigen Ort zu finden kann etwas tricky sein. Würde ich mir heute eine innerstädtische Wohnung in Wien suchen, wäre das vermutlich in den Bezirken Wien Neubau oder Wien Josefstadt. Zuletzt ein kleiner Hinweis von mir: Geht nicht nur wegen Mädels in einen Club. Vermutlich werdet ihr es am Anfang nur deshalb tun – versucht mit der Zeit aber, „eure“ Musik zu finden. In Clubs soll man gehen, um dort eine schöne Zeit zu haben, und die hat man am ehesten dann, wenn einem die Musik gefällt – auch wenn man nicht tanzen will. Geht auch wegen Leuten im Allgemeinen hin. Sucht euch Menschen aus, die euch sympathisch sind. Das Beste wäre es überhaupt (und das ist mir leider nie gelungen) euch einen Stammclub zu suchen, wo ihr die Leute kennt und wo ihr Freundschaften schließen könnt. Geht hin, weil ihr dort Spaß habt, auch ohne Alkohol. Probiert euch aus und findet, was zu euch passt. Vielleicht sind es nicht einmal Clubs, vielleicht sind es Bars, die ihr selber noch durch Ausprobieren entdeckt. Vielleicht kommt ihr überhaupt vom Clubgame weg und macht lieber Daygame. Forciert nichts. Geht ruhig auch alleine in Clubs. Ihr könnt auch nur 30 Minuten wo reinschauen und dann woanders hingehen. Seid nicht verkrampft und erhofft euch nicht zwingend einen Lay. Ich hoffe, mit diesem Guide ein bisschen bei der Entscheidung geholfen zu haben, wo man denn in Wien so fortgehen kann.
  9. Die Schönheit meiner Zukunft ist nicht abhängig von Beziehungen oder Erfolg bei Frauen. Die Freude liegt nicht in der Frau. Diese Erkenntnis allein hatte für mich etwas immens Positives. Alle Qualen der Vergangenheit wurden damit weggewaschen. Verfestigt wurde der Gedanke bei mir durch psychedelische Erfahrungen. Leider ist dieser Gedanke für viele problematisch, denn damit ist verbunden, dass man aufhört, überhaupt in solchen Dimensionen wie "Erfolg" zu denken. Ich habe viele Jahre Frauen "gejagt", um danach zu realisieren, dass ich hinter einem Phantom her war.
  10. Ein Haustier ist auf jeden Fall ein Lebens-Gefährte im wahrsten Sinn des Wortes. Vielleicht ist frau/man sogar Single ohne Partner und freut sich gerade deshalb, ein Haustier zu haben, das immer da ist. Man freut sich einfach, Liebe geben zu können und die auch erwidert zu bekommen. Daran ist nichts verkehrt oder schlecht oder sonstwas. Dass diese Tiere dann auf Tinder gezeigt werden, muss da auch nicht als ungewöhnlich gelten, immerhin ist das Tier ein Teil des eigenen Lebens. Sehr viele Gedanken und Gefühle und sehr viel verbrachte Zeit steht in Verbindung mit dem eigenen Haustier. Ob man als Mann Angst hat, mit einem Haustier konkurrieren zu müssen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann mir vorstellen, dass da mehr gekränkter Stolz vonseiten des Mannes dahintersteckt, als Crazyness bei der Frau.
  11. @UltraAFC Drei Frauen bieten dir an, dich zu ihnen dazu zu setzen und du bekommst Panik. Klingt nicht ganz so normal, wie deine kollegiale Psychologin behauptet. Abgesehen davon kannst du einer weiblichen Psychologin meist nicht mit Sachen kommen, die in Richtung Pick Up gehen, weil das als sehr unnormal und frauenfeindlich wahrgenommen wird. Ohne da irgendwas zu unterstellen geht das für mich aber in Richtung ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung, und eine solche Diagnose würde soziale Kompetenz-Trainings rechtfertigen. Extreme Angst zu bekommen, wenn man mit einer Frau verkuppelt werden soll, ist definitiv auch nicht normal. Ich würde dir raten, dir professionelle Hilfe zu suchen.
  12. @Benutzernameundso Es gibt viele Gründe, um Menschen mit einer schizophrenen Psychose vorübergehend vor sich selbst und vor anderen zu schützen. Niemand spricht von "lebenslang". Du hast keine Ahnung, was die Diagnose einer Schizophrenie für einen Menschen bedeutet. Lassen wir das Thema hier jetzt sein. Das Thema ist Wie haltet ihrs mit Alkohol?
  13. Erinnert mich an den dänischen Philosophen Soren Kierkegaard. Der hat seine Werke unter Pseudonym veröffentlicht, obwohl alle wussten, dass er der Autor ist. Hat gemeint, man möge ihn doch bitte nicht mit Texten behelligen, die ganz andere geschrieben hätten. Hat für sein Werk Entweder-Oder einen fiktiven Herausgeber erfunden, der Fragmente und Tagebuchaufzeichnungen von wiederum fiktiven Autoren gefunden zu haben meint. Ist hier deshalb interessant, weil darin etwa das "Tagebuch des Verführers" enthalten ist. Kierkegaard stellt insgesamt das augenblickshafte Begehren des Don Giovanni der rationalen und geplanten Verführung von "Johannes, dem Verführer" gegenüber. Dieser arrangiert eine Verlobung seines Opfers mit einem anderen Mann, um diese dann platzen lassen zu können, damit sie in seinen Armen Zuflucht sucht. Faszinierend ist das letztlich auch deshalb, weil Kierkegaard darin seine eigene geplatzte Verlobung mit Regina Olsen literarisch verarbeitet hat.
  14. @Benutzernameundso Die Hälfte, von dem, was du sagst, ist vollkommener Unsinn. Ich würde dich bitten, damit aufzuhören, dich hier über Drogen und psychische Störungen zu äußern. Das ist ein ernstes Thema, und der falsche Platz für eine sinnbefreite Plauderrunde, wo jeder zweite Satz falsch ist.
  15. Habe ich mich auch gerade gefragt, wieso du den Konsum so stark in Schutz nimmst. Außerdem hast du eine bisschen seltsame Vorstellung, wie Schäden zu verhindern sind: "Schwache Psyche" ist eine sehr leicht dahergesagte Floskel. Eine Psychose fängt mit einer Angststörung an? Ich habe keine Ahnung, wo du diese absurden Gedanken hernimmst. Das sind zwei völlig verschiedene Erkrankungen. "Die meisten, die eine Psychose bekommen haben sind selbst daran schuld" Absolut größter Bullshit, den ich hier lesen musste. Eine Psychose ist zunächst mal keine Erkrankung, an der man "Schuld" hat. Ich nenne das gerne eine "Arschkarte", die man gezogen hat. Und ja, sowas kommt vielfach tatsächlich von "gestern auf heute". Zuerst hat man keine und plötzlich hat man eine. Außerdem geht sie NICHT automatisch mit dem Ende vom Konsum weg (falls es vorher überhaupt einen gegeben hat), gerade dann, wenn es tatsächlich eine Schizophrenie ist. Zuerst redest du davon, dass Cannabis Schizophrenien macht, und dann soll sie nur dadurch heilbar sein, dass man aufhört zu kiffen? So leicht sind Schizophrenien nicht heilbar. Cannabis mag ein Trigger sein, das heißt aber nicht, dass Abstinenz eine Heilung bewirkt. Du hast keine Ahnung, und ich würde dich bitten, hier nicht soviele Halbwahrheiten zu verbreiten. Tut mir Leid für meine Ehrlichkeit, aber wenn es um so Dinge wie Drogen in Verbindung mit psychischen Erkrankungen geht, hört meine Geduld irgendwann auf. Und ja, ich habe in der Psychiatrie gearbeitet. Ich habe Menschen mit Schizophrenien begleitet und Drogenpsychosen behandelt.
  16. Irgendwelche bedeutsamen Einflüsse sind mit da nicht bekannt. Aber ich kenne mich damit auch nicht sogut aus. Ich bitte doch, ein wenig zu differenzieren. Eine Schizophrenie ist eine lebenslange chronische Erkrankung, die in der Regel beim Eintreten ins Erwachsenenalter den ersten psychotischen Schub zeigt. Eine Psychose beschreibt vielmehr einen Symptomkomplex, der verschiedenen Erkrankungen zugeordnet werden kann. Und eine Depression und Psychose sind überhaupt komplett verschiedene Sachen, außer du beziehst dich auf die Klassifikation der "endogenen Psychosen" von Karl Leonhard. Die ist zwar psychopathologisch interessant, aber gleichzeitig hoffnungslos veraltet. Außerdem kommt da deine Derealisierung nicht mehr drinnen vor. Es ist richtig, dass man eine Drogenpsychose zu Beginn meist schwer vom Beginn einer Schizophrenie unterscheiden kann. Experten sagen heute, man soll bei der Behandlung so tun, als ob es der Beginn einer Schizophrenie wäre. Aber die Psychose kann auch nur durch die Substanz auftreten, und nach der Beendigung des Konsums für immer verschwinden. Depression und Alkohol ist ein schwieriges Kapitel, weil die beiden in einer Abhängigkeit stehen, meist aber wird der Alkohol zur "Selbst-Behandlung" einer vorher bestehenden Depression verwendet. Oder er verstärkt die negativen Einflüsse einer vorbestehenden Depression, wie Reduzierung der Aktivität und sozialer Rückzug. Deshalb steht am Beginn der Behandlung von depressiven Alkoholikern der Alkoholentzug und erst nach ausreichender Abstinenz wird mit einer psychotherapeutischen Behandlung begonnen. Das liegt auch daran, dass der Alkohol immer zum Thema wird, wenn die Patienten vorher nicht abstinent sind. Eine sinnvolle Therapie ist da nicht möglich. Kein Therapeut fasst einen flüssigen Alkoholiker für eine Depressionsbehandlung an. Naja, nein. Das ist die Dopamin-Hypothese der 60er und 70er Jahre, die lange Zeit als die Ursache von Schizophrenien galt. Mittlerweile reicht diese Hypothese aber nicht mehr aus, um die therapeutischen Effekte von Medikamenten und die Entstehung der Erkrankung ausreichend zu erklären. Neurotransmitter, wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, werden normalerweise nicht als "Hormone" bezeichnet. Ich würde da also nicht von einem "Hormonhaushalt" sprechen, wenn du die Gehirnchemie meinst. Cannabis kann süchtig machen, das ist die Kernaussage. Entgegen deiner Lebenserfahrung mit Kiffern, die aufhören könnten, gibt es doch etliche mehr, denen das nicht so leicht fällt. Da müssten wir jetzt über die Vor- und Nachteile von Langzeit-Konsum reden. Das Thema ist bei Cannabis-Befürwortern stark emotional aufgeladen, da werden die positiven Effekte in den Himmel gelobt und mit Sachen um sich geworfen wie: "Es ist noch nie wer an Cannabis verstorben!" Wenn man es mit Nikotin mischt, hat man schon mal einen Weg gefunden, sich umzubringen. Und die Cannabis-Befürworter kiffen dann auch täglich und viel. Forschungsergebnisse belegen negative Folgen bei andauerndem Konsum, insbesondere in Bezug auf Merkfähigkeit und kognitive Leistungen. Ich stelle hier nur mal das Ergebnis der WHO hin: Ein Abhängigkeitsrisiko von 1:10 nach erstmaligem Konsum, sowie 1:3 bei täglichem Konsum würde ich nicht als "lächerlich" bezeichnen. Anmerkung: Ich werde mich ab hier nicht mehr zu den negativen Folgen von Cannabis-Konsum äußern.
  17. Also aus eigener klinischer Erfahrung sind es hauptsächlich Cannabis und Amphetamine, die Psychosen auslösen, wozu kommentierende Stimmen und das Gefühl der Verfolgtwerdens gehören. Psychosen auf Halluzinogene sind vergleichsweise selten. Die werden eben auch viel weniger konsumiert. Natürlich liegt da bei den Cannabis- und Amphetamin-Psychosen meist kein einmaliger, sondern regelmäßiger Konsum vor. Würden die Leute nach der ersten Psychose aufhören zu konsumieren, würde auch die Psychose weggehen und wegbleiben. Behaupten ja alle Cannabis-Anhänger, es sei so gesund und mache ja sowieso nicht abhängig. Meist ist das Kraut aber stärker als die Vernunft, und Cannabis kann genauso abhängig machen wie Alkohol. Die Leute haben ihre Psychose, werden gesund, und fangen gleich wieder an zu kiffen, kriegen wieder eine Psychose, und so weiter, und so fort... Die Leuten halten es ohne ihr Gras nicht aus, auch wenn sie wissen, dass sie wieder krank drauf werden. Was Alkohol und Gesundheit angeht, ist eine positive Korrelation zwischen niedrigem, täglichen Alkohol-Konsum und einer geringeren Mortalität von den meisten großen medizinischen Gremien anerkannt und gilt als gesichert. Dafür gibt es sogar schon laborchemische Nachweise. So führt man etwa 50% des gesundheitsförderlichen Effekts auf eine Erhöhung von HDL im Blut zurück. Gleichzeitig, und das möchte ich hier ganz stark betonen, wird von denselben Gremien betont, dass diese Korrelation nicht als Anlass genommen werden darf, um mit dem Trinken anzufangen. Das heißt: Wenig Alkohol täglich gilt als gesundheitsfördernd. Es ist aber immer noch besser, gar nicht zu trinken, weil das Risiko eines Kontrollverlusts und einer Abhängigkeit zu groß ist und katastrophale negative Folgen haben kann. Wenn du von "Psychose" bei Alkohol sprichst, gibt es da zwei wichtige Dinge, die beide am ehesten bei schweren Trinkern auftreten. Das eine ist eine Alkoholhalluzinose, mit hauptsächlich optischen Halluzinationen, das andere ist ein Delir, die schwerste Komplikation bei einem Alkoholentzug und potentiell lebensbedrohlich.
  18. Das DJBC verlangt als dritte Woche, dass man 10 HBs Hallo sagt und sich mit denen unterhält. Soviel Unterschied ist da nicht. Dass man nicht jede Woche einen FC hat, ist da auch klar. Die Challenge ist für Leute geeignet, die sich zumindest ansatzweise trauen, Frauen anzusprechen (ob im Daygame oder Clubgame oder mit Wings) und die einen zusätzlichen Arschtritt gebrauchen könnten.
  19. Ich positioniere mich da eher Richtung Alibi. Die Reiz der Challenge sollte den Newbies gelten. Ich füge allerdings hinzu: Die Challenge kann eine super Motivation sein, endlich mal seinen Hintern zu bewegen. Durch das lückenlose Aufschreiben von dem Ganzen reflektiert man hervorragend die eigene Lage. Man hält sich selbst einen Spiegel vor: macht man zuwenig? woran scheitert es? Was kann ich gut? Woran muss ich arbeiten? Ich bin der Ansicht, diese Challenge hier ist für Anfänger VIEL besser als das Don Juan Bootcamp. Der Wettkampfcharakter fordert einerseits Disziplin und Überwindung, andererseits muss man sich mit anderen messen. Alle Anfänger sollten sich hier anmelden und die Challenge durchziehen. Wenn man das Ganze schon länger macht, zählen oft andere Werte. Aber zum Einstieg ist das Ding hier, so finde ich, ideal.
  20. Ich finde es hier gefährlich, die "LSE zieht LSE an"-Keule zu schwingen. Außerdme ist LSE so ein schwammiger Begriff, den man schwer fassen kann. Für mich läuft es darauf hinaus, dass du (anscheinend) 1. Frauen anziehend findest, die sich im Nachhinein (aus welchem Grund auch immer) als "kompliziert" erweisen, 2. solche Frauen dich auch anziehend finden, 3. du Beziehungen ohne stabilem Fundament hast. Ich war hier schon versucht zu spekulieren, lasse das aber sein. Insgesamt ist das ein Muster, wo ich geneigt wäre zu sagen: Ja, es liegt zu einem großen Teil an dir. Allerdings bewegen wir uns da sehr in Richtung deiner Persönlichkeit, die wir hier nicht ganzheitlich erfassen können. Ich glaube nicht, dass du hier die Hilfe finden wirst, die du vielleicht bräuchtest. Das liegt für mich wesentlich daran, dass wir hier dazu neigen, jedem eine stabile, gefestige, ideale Persönlichkeit, Intelligenz und Entwicklung zu unterstellen, und wo das nicht gegeben ist, wird in Klischees abgedriftet, zB mit "LSE". Wir sehen also immer nur einen Teilausschnitt von dir. Darüber hinaus gibt es hier (bis auf wenige Ausnahmen) auch keine psychologisch geschulten Leute und der meiste Input beruht auf Lebenserfahrung. Sollte sich das Muster fortsetzen, denk daran, dass du das jederzeit in einer Therapie aufarbeiten kannst. Solltest du tatsächlich ein Problem haben, bin ich der Ansicht, dass dir nur dort richtig geholfen werden kann.
  21. Lodan

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    Das wird immer wieder vorgehalten, und ist letztlich ja völlig unerheblich. Wie die gegenwärtige Praxis beweist, kann man damit trotzdem spekulieren. Und das sind Coins in den meisten Fällen auch: Spekulationsinstrumente, keine Langzeit-Anlagen. Bei der Frage nach dem Risiko gehen die Meinungen wirklcih stark auseinander. Die einen sagen, BTC wird 500k Wert, die anderen sagen, es wird verboten. Abgesehen davon kann man damit hervorragend spekulieren, man muss ja nicht gleich "anlegen". Die großen Kurs-Schwankungen, in Kombination mit mangelnder Regulierung, sehr vielen Amateuren und dem Fehlen von HFT, machen die Coins ja überhaupt erst zu einem attraktiven Spekulationsinstrument.
  22. Lodan

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    Genau. Das kann natürlich auch passieren. 😉
  23. Lodan

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    BTC war auf 20.000 USD, und ging runter auf 3.200. Jetzt ist es wieder auf über 11.000 USD. Entspricht für mich nicht ganz dem Verhalten einer Blase. Man stelle sich vor, der Krypto-Markt wird reguliert und ein Anlage- sowie Spekulationsinstrument für Banken. Dann wären wir gegenwärtig erst in einem Vorstadium, und die richtige Blase kommt erst.
  24. Lodan

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    Guckt ihr da: https://cryptomonday.de/bitcoin-kurs-prognose-wie-das-stock-flow-verhaeltnis-den-btc-kurs-prognostiziert/
  25. Die Idee ist dir sicher auch schon gekommen, aber man hätte ja problemlos folgendes sagen können: Die fünfte Woche gilt dafür, um Punkte bei den Frauen zu holen, die man bis zum Ende der vierten Woche angesprochen hat. Wo es also keine Punkte für "neue" Frauen mehr gibt, sondern ein zusätzliches Zeitfenster, um noch etwas aus den NCs zu machen. Quasi eine "Nachfrist".