Xatrix

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  1. Da gab es auf jeden Fall bei fast jedem Treffen einige sehr cringige Typen, aber der Rest pendelte irgendwo zwischen Best Practice und Selbsthilfegruppe, so dass einige dort auch recht erfolgreich wurden oder zumindest jene Freundin(nen) fanden, die sie lange suchten. Es gab - und das ist bei Wiederbeleben auch ein Wort der Warnung - sehr, sagen wir mal - theorielastige Lairs. Die waren gar nicht gut in vielerlei Hinsicht..
  2. Hatte noch gar nicht geantwortet.. Ich habe verschiedene Erklärungsansätze: 1.) Phasen einer Entwicklung: Damals waren wir eher in der Phase der Pioniere - zumindest für D-A-CH - wodurch es viel und undefiniertes, zu explorierendes Neuland gab. Das war eine unglaublich spannende Zeit. Auch danach, die Phase der ‚early Adapter‘ zeichnete sich noch durch sehr viel Praxis aus. Nun kann man konstatieren - und das ist auch an den Nutzerzahlen des Forums abzulesen - sind wir mehr im Mainstream unterwegs und für die meisten darunter sind ‚Sarging‘, DJBC oder aber auch einfach das Ansprechen in einer vollbesetzten Bahn/Uni-Seminar halt weilt außerhalb ihrer Komfortzone und Realität. 2.) Die Verfügbarkeit von Rollenmodellen/die Großen und die Coaches: Meine ersten Workshops, die ich gegeben habe, bestanden eigentlich zu 80-90% aus knallharter Praxis. Auch PS startete ja sehr praxisorientiert - allerdings mit einem anderen Betreuungsschlüssel. Auch gab es damals sehr günstige Praxisanleiter, die das auch mal 1zu1 gemacht haben oder einige andere ‚Größen‘, die sogar kostenlos mit manchem Novizen um die Häuser gezogen sind. Heute sind die großen Forenschreiber/Bekanntheiten selbst nicht mehr viel in der Praxis unterwegs oder machen einfach ihr eigenes Ding im eigenen Social Circle. Zugleich ist den ganzen ‚Mentoren‘ (Coachings kann man das nicht mehr nennen) anzulasten. Die sitzen entweder auf Zypern (oder füge ein anderes Steuerspar-Land ein) und coachen nicht mehr Face-to-Face, sondern via Zoom, Gruppencall oder Aufzeichnung. Die wenigen, die noch Praxistrainings geben, sind so teuer (die Mentoren auch), dass sich das kaum junge Typen leisten können und wollen. Dadurch fehlt der ganze Unterbau an jungen (da i.d.R. mehr Zeit) Typen, die schonmal in der Praxis eingestellt/feinjustiert wurden und dieses Wissen weitergeben. 3.) Die Niedrigschwelligkeit der Praxis: Damals war es in den Großstädten recht leicht, einen aktiven Lair zu finden, in dem zumindest 2-3 Männer die Rookies ins Feld geschickt und motiviert haben. Wer nicht vorankam/sich nicht in die Praxis traute, fuhr nach Köln, Stuttgart, Erlangen (!), München oder Hamburg und konnte sein Mindset deutlich in Richtung Praxis verschieben. 4.) Die vermeintliche, zu leichte Verfügbarkeit von Erfolg: Viele kotzen hier über Online-Dating oder die App-Algorithmen, aber meine Single-Kumpels (ja, guter Stil, beruflich erfolgreich und teils Eye-Candy) reichen Bumble und Tinder und selber jene App-Hater hier im Forum und die Männer, die hier gar nicht erst unterwegs sind, können zumindest eine Rest-Chance für sich proklamieren, dass es irgendwann mit einem Zufalls-Klick oder -Erfolg doch noch klappen wird. So sind sie in einem Moving Time and Goal-Frame gefangen, der wirklich Gift ist… Auf jeden Fall kann man sehen, dass es einige Punkte gibt, an denen man ansetzen kann, um die Praxis zurückzuholen oder sie zumindest wieder aufzuwerten und verfügbar zu machen.
  3. Wenig Zeit zum Schreiben: Aber für solche Fälle gibt es (Wirtschafts-)Mediation, damit alle Seiten zu Wort kommen und eine nachhaltige Lösung gefunden werden kann. Ein sehr guter Freund von mir hatte auch die doppelte Kuh vom Eis zu holen, mit einem Onkel, der nicht aus der Geschäftsführung rauswollte (und keine eigenen Kinder hat) und einer ähnlichen Bruder-Konstellation und denen hat es sehr geholfen, obwohl es vorher jahrelang festgefahren und der vorher definierte Lösungskorridor nicht vorhanden war.
  4. Ich bin eigentlich gedanklich wie emotional immer sehr pro-sozial von Natur aus gewesen und meine zwei Trennungen aus den Beziehungen vor meiner Ehe verliefen zum Glück auch recht erwachsen. Aber natürlich sind deine Gedanken im Sinne von ‚wie zahle ich es ihr heim‘ noch kein Grund Domian anzurufen oder an die zu zweifeln. Das Learning/der Platz für deine Persönlichkeitsentwicklung kann für dich aber Folgendes sein: In der Schere zwischen Gedanken & Emotionen und dem dann wirklich gezeigten Verhalten liegt deine Größe/Macht/wie auch immer du es nennst (frei nach V. Frankl).
  5. Zum einen finde ich es im wahrsten Sinne des Wortes hochgradig unlogisch, von einem Mann, der gerade als gefallener Promi, verschiedene Extrem-Positionen gleichzeitig innehat, noch nicht mal auf Männer, sondern dann auf das weibliche Geschlecht zu schließen. Zum anderen - da weiß ich nicht, ob es deine Intention ist oder du sprachlich nur unsauber bist - sagst du aus, dass alle Frauen analog jeden Mann haben können und das ist genau so unwahr, wie Mockridge in jedem Kölner Club jede haben kann. Trotzdem ein interessanter Quellen-Schnippsel. Bestätigt das, was ich vor 2 Monaten von ihm am Nebentisch bei der Coffegang am Babarossaplatz (Köln) gehört habe PS. Off-Topic, aber: er ist in Kölner Clubs unter dem Namen Cockridge bekannt, was aber nicht positiv-bewundernd gemeint ist 😂
  6. Da es schon lange nicht mehr Dannys Haupterwerb ist, ist er mir sicher nicht böse, wenn ich zur Aufklärung Butter bei die Fische tue ;-). Ich kenne ihn, seit ich 2006 nach Köln zog und er hat sich wirklich sehr gemacht. Analog der Metapher vom Bordstein zur Skyline mauserte er sich vom ehemaligen, extrem verhaltensauffälligen Förderschüler und jungen, dauerbekifften Erwachsenen mit Hartz IV und zerdrückten Fliegen in der Decke seiner Wohnung (habe ich so gesehen..) zu jenem ähem Freedom (?) Coach, der er heute ist. Dieser Turnaround im Leben war jahrelang seine Message, die ich so auch von außen bestätigen kann, mit der er auf Bühnen und in Beiträgen ‚hausieren‘ gegangen ist. Und das ist in der Tat ein ziemlich heftiger und nachhaltiger Wandel, der ihm da geglückt ist. ‘Game-wise‘ hat er (und das ist in meinen Augen auch immer noch das Versprechen von Pickup) immer ordentlich ‚above his weight‘ gezogen, aber er war nie mit ‚uns‘ in den Edel-Clubs des Rheinlands oder des Auslands, in denen man (zumindest nachts) die vermeintlichen 10en kennenlernt. Aber er ist in der Hinsicht sehr anekdotische Evidenz, aber zugleich auch dafür ein Beispiel, das man immer noch gut aus seiner jetzigen Öffentlichkeit ableiten kann - die Informationen sind schließlich sehr leicht verfügbar ;-). Die Wahrheit liegt also zwischen einem humpelnden badboyPUA, dem ich sein Game bis heute nur bedingt abnehme, einem Danny, der das alles nutzte, um sein Business zu gründen und zu skalieren auf der einen Seite, aber genau so einem Skull auf der anderen Seite, der wirklich am laufenden Band (durch extremes Risiko) diverse sehr hübsche Medizinstudentinnen, kroatische Models und Co hatte, aber auch deutlich über die Masse/Numbers Game ging. Entspanntere, erfolgreiche Beispiele sind an der Stelle aber ein alter Coach aus meiner Riege, der mit einer sehr bezaubernden ehemaligen Miss (Bundesland nenne ich nicht, da sonst rückverfolgbar) verheiratet ist, die aber im Hauptjob als Sonderpädagogin arbeitet oder ein anderer, der mit einer wunderschönen, aber auch superlustigen osteuropäischen Stewardess der Lufthansa zusammen ist. Das aber mal nur als Überblick über direkte Bekannte von mir mit dem Disclaimer, dass ich mit Danny zB auch schon seit 10 Jahren nicht mehr geschnackt habe. Bei mir persönlich ist es im Grunde wie in der abschließenden Einschätzung von @Stuntman Ich habe es nicht hardcore darauf angelegt, aber ich hatte auch einige (meist Foto-, weniger Laufsteg-)Models etwas intensiver kennengelernt, genau so wie die PrimaBallerina eines Ballets einer europäischen Großstadt und auch noch andere Begegnungen gehabt, die ich trotz günstiger Prognose ab 18/19 nie in der Anzahl in mein Leben gezogen hätte. Aber auch hier wieder die Aufklärung: Eines dieser Models hat beim ersten Kennenlernen meiner Freunde total schwitzige Hände gehabt, weil sie trotz ihres Aussehens an sehr vielen sozial-phobischen Gedanken litt. Dann habe ich mit einer ehemaligen Miss Germany zusammenstudiert und wir waren gut befreundet; sie ist echt eine spannende und intelligente Person, aber mir vom Charakter viel zu dauerhaft aufmerksamkeitssuchend. Die (französische) PrimaBallerina ist wunderhübsch und hat Moves drauf, die ich noch nie gesehen habe, aber nach dem 2. Mal wusste ich, dass ich meinen Sex doch eher normal-langweilig mag und mir ihr Stil viel zu viel Arbeit/Sport ist. Ein anderes ‚meiner‘ Models, das um die 200k Follower hat, sogar recht bekannt auf dem Laufsteg war, sitzt mit Mitte 30 den ganzen Tag für irgendwelche Insta-Shoots in Pariser Cafés und Restaurants. Mit ihrem Lifestlye könnte ich mir meine 2 kleinen Söhne, die Kita-Logistik und Co echt nur bedingt vorstellen. Deswegen habe ich mich für meine Frau und davor meine Ex-Freundinnen für sehr schöne Frauen entschieden, die aber nie Model oder Fernsehsternchen waren, aber sich durch sehr soziale Züge, Schülersprecherinnen-/Studenten-Marketing-Verein-Vorsitz, sehr starke Abiturnoten (als die noch seltener waren) und große, aber dennoch entspannte Freundeskreise auszeichnen. Ist in meinen Augen der weit nachhaltigere Weg ;-).
  7. Wie du dich entscheidest und verhältst, darf weiterhin deins bleiben. Und man kann durchaus ja auch gute Intentionen in deinem Verhalten erkennen. Aber bei all dem, was ich hier lese, denke ich die ganze Zeit: Was für ein anstrengender, unentspannter Typ. Vielleicht ist das durch deine vorgestellten Ausschnitte deines Familienlebens verzerrt, aber diese sind in der Tat irgendwo zwischen Möchtegern-Patriarch und einem Alman, der sich mal ne gehörige Spur zurücklehnen könnte. Von mir bekommst du also kein Sign-Off / Absolution so weiterzumachen. Ich vermute insgeheim, dass dies wiederum deine (Hidden) Agenda war oder ist.
  8. Nochmal, weil wichtig: Wenn ihr 2 Jahre zusammen wart, du bereits 39 bis, aber ihr euch trotzdem nicht wegen Haushaltstrennung, Sorgerecht und Co auseinandersetzen müsst, du aber trotzdem seit 6 Monaten durchhängst und weder Lust auf (neue) Frauen, noch Freunde hast, dann geh mal mit dir selbst ins Gericht https://depressionsliga.de/depressionscheck/ Ist in meinen Augen essentiell (ggf. kannst du es nach dem Check auch eher ausschließen..), weil deine Downphase schon bedeutend zu lange anhält.
  9. Vielen Dank @brokeboy Ich will jetzt nicht zu Off-Topic schreiben, aber vielleicht für diejenigen, die mich nicht kennen kurz etwas zur Validierung meines Wissens. Seit 2005 aktiv dabei und gerade in den ersten Jahren (wir waren jung und hatten Zeit) via "Sarging Days und Weeks" über 5000 Frauen angesprochen. Würde ich so nicht mehr empfehlen, weil diese Masse bei einigen ansprechenden Männern auch pathologische Züge zum Vorschein gebracht haben, aber ich habe schnell einen Schuss nach vorne gemacht und das über diverse Ausbildungen in den Bereichen NLP, Hypnose und aber auch meine Studiengänge (Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftspädagogik) dann auch hinreichend aufbereitet. Inzwischen bin ich 37, seit über 4 Jahren ziemlich happy verheiratet und habe 2 Kids. Da das aber passenderweise sogar Söhne sind, gucke ich immer mal wieder hier rein und versuche Männern, die Hilfe suchen oder auf Abwege geraten sind, zu unterstützen.
  10. Nee, jetzt paraphrasierst du mich aber falsch und erst dadurch wird es wirklich konträr. Ich sage nicht - und habe auch noch nie gesagt - "all game is inner game" - ich sage aber im Vergleich zu vielen hier "a lot of game is outer and inner game". Das eine ohne das andere ist keine sinnvolle Entwicklungsrichtung und in der Regel vor allem keine nachhaltige. Ich schreibe hier zur Zeit aber durchaus polarisierter, um eine Lanze für die Praxis, also das eigentliche Ansprechen und Flirten zu brechen. Das ist in meinen Augen dem Forum in den letzten Jahren abhanden gekommen. Ich kann gerne wissenschaftlich mit jedem hier Kopf an Kopf gehen, um dann doch nur festzustellen, dass dann doch nur Dogmen dahinterstehen. Früher hätten wir jene Männer, die sich hier ausschließlich auf Studien stützen und gar nicht erst den Versuch unternehmen, dass für sich in der Praxis zu validieren, als KJs (Keyboard-Jockeys) bezeichnet. Diese und auch jene Männer, die nur zu Lairtreffen gingen, um sich zu Tode zu theoretisieren (oder nett mit anderen "Betroffenen" zu quatschen) gab es schon immer, aber das hat hier einen sehr ungünstigen Ausschlag genommen. Ich will nicht sagen, dass der Point of no Return schon überschritten oder die V-Shape-Fetischisten den Rubikon überschritten haben, aber sie strengen sich wirklich an. Solange ich hier aber (wieder) Zeit zum Schreiben habe, werde ich weiter die Fahne für die innere wie äußere Praxis hochhalten. Trotz der Polarität sage ich übrigens an keiner Stelle, dass Aussehen egal ist. Ich zweifel nur sehr stark diese mikroskopischen Versteifungen auf kleine Studienschnippsel bezüglich ihrer externen Validität an. Zur Wahrheit gehört auch, dass ich selbst 1,92cm groß bin, 95kg wiege, aber eher eine normale Statur habe und ich vor 10 Jahren mal im Club vom Casting-Team für das RTL-Bachelor-Format angesprochen wurde. Also ist das und auch mein Style jetzt alles andere als eine Schwäche. Mein Interpretationsschlüssel: Das führte durchaus dazu, dass ich erst 2005 gestartet, schon ab 2006 und 2007 recht erfolgreich unterwegs war. Das und dass ich eher ein normaler, eher "nur" introvertierter Typ war, der aber geradeaus reden kann, hat meine Entwicklung definitiv beschleunigt. Aber egal, ob unter denen mit denen ich unterwegs war (Skull, Danger/Danny Adams, SashaDaygame dürften noch bekannter sein) oder jene mit denen ich länger gesprochen habe (badboy, Orlando Owen) oder jene die ich in Workshops und Coachings unter meine Fittiche genommen habe: Es haben wirklich hässliche, kleine Männer mit richtigem inneren wie äußeren Trainingsaufwand und etwas Umstyling wirklich ordentlich was gerissen. Letzteres wird hier immer als Mähr oder als abgeschlossenes Kapitel der Vergangenheit dargestellt. Und gegen die Hoffnungslosigkeit, die dadurch vielen Männern beinahe täglich hier aufoktroyiert wird, kämpfe ich mit jeder Faser meines Körpers. Ist schließlich mehr als ungerecht, wenn ein Typ von 2005-2015 hier reinschauen konnte und viel Wissen für seine Flirtpraxis mitnehmen konnte, während er nun meist nur noch von irgendwelchen aus dem Zusammenhang gerissenen Studien noch weiter in seine Opfer-Rolle oder in jenes "habe ich halt Pech gehabt in diesem Leben" gedrängt wird oder mit jenen "geh pumpen, zieh dich gut an; dann hat sich alles erledigt" naiv vertröstet wird. Da draußen gibt es so viel mehr als das... Deswegen sage ich: Pfui, schämt euch (oder: "How dare you" )
  11. Dein Verhalten und deine aufkommenden Emotionen sind verständlich. Schließlich hast du dich jahrelang sediert und damit natürlich vielen Emotionen und Umtrieben einen Deckel aufgesetzt. Aber: Der Typ Mensch entscheidet sich an der Schere zwischen Gedanken/Emotion und dann tatsächlich gezeigtem Verhalten. Und da hast du niemanden zerlegt, dich im Nachgang sogar reflektiert und es (wie ein Journal) hier niedergeschrieben und dann den doch recht aggressiven Drive genutzt, 2 wichtige Dinge in deinem Leben anzugehen. Das bedeutet: Erschreck dich nicht vor deinem (nicht sedierten) Selbst, reflektiere weiterhin starke emotionale Ausbrüche und nutze den Drive, wenn er da ist. Hängerphasen (Erwartungsmanagement wird für dich essentiell sein) werden ‚leider‘ schon früh genug wieder auftauchen.
  12. An deiner Orthographie und deinen Inhalten kann man ablesen, dass dort ein kluger Kopf schreibt. Mein Problem mit deinen Ausführungen ist aber neben dem fehlenden Erfahrungswissen Folgendes: Die externe Validität deiner vermeintlichen Studien; d.h. was funktioniert im Labor mit einem gewissen Signifikanz-Niveau, dessen notwendiger Transfer in die echte Welt dir dein Modell inkl. aller (meist moderaten) Effekte aber schnell zerschießt. Das bedeutet, dass eine Pupillenerweiterung einer Frau oder der Leitkoeffizient der Haut aufgrund von Schweißentwicklung im Labor bei x-sekündiger Darbietung eines V-Rückens oder deiner Jawline schnell zerbröckelt, wenn dieser Typ so wenig selbstbewusst im bewegten Leben ist, dass er mit zusammengekauerter Körpersprache herumsteht oder nicht weiß, wovon er sprechen soll. Da kannst du gerne den selben Typen nehmen und ihn sich auf 2 unterschiedliche Arten und Weisen präsentieren lassen. Als hübscher Kerl wird er auch zusammengesackt gewisse Ergebnisse haben, aber sehr der selbstbewussten Version mit gutem Storytelling unterlegen sein. Dein ‚Approach‘ (pun intended, da du ja nicht (?) ansprichst) ist vergleichbar mit einer echt strangen Eingebung vor einigen Jahren hier. Da hat einer Studie einen nicht-zufälligen positiven Zusammenhang zwischen dem Begehen einer Hochseilbrücke und der Attraktivität des Mannes, der einen dabei begleitet, angezeigt. Da sind dann einige, ähnlich funktionalistisch denkende Männer wie du auf die Idee gekommen, dass man sein Date möglichst früh auf eine Achterbahn schleppt, um von diesem moderaten Effekt zu profitieren. Das kann man bei Sims oder Second Life oder wo auch immer gerne mal durchspielen, aber ist reiner Bullshit für das eigene Leben. Zusammengefasst: Pickup eats V-Shape for breakfast. Sonst ist dieses Forum hier obsolet und war schon immer - ähnlich wie eine Religion - eine Lüge. Durchaus ein spannendes Gedankenmodell, aber nicht meins und zum Glück auch nicht für 2/3 der Leser dieses Forums. PS. Ein Kompliment: Du bist mit der Erste, der Anfangsanziehung/-Bewertung und Lay getrennt hat, allerdings gebe ich hier zu Bedenken, dass deine erzwungene Dichotomisierung auch nur was für den zu viel denkenden Kopf ist. Denn was hättest du von dem Wissen, dass V-Shape und Jawline bei einem ersten Erblicken zu total viel Anziehung führen würde, aber der Mann diese PS nicht im weiteren Verlauf auf die Straße bringen kann und dann wieder alleine nach Hause geht. Deswegen argumentiere ich: Es ist Unsinn, wenn man nicht von einem Kontinuum ausgeht, denn es hätte fast keinen praktischen Wert für dich.
  13. Ich fand das Opera sehr gut zum Feiern. Die Tür ist nicht ohne, aber als Paar Ende 20 sollte das klappen. Das UnderBron (ca. unter der Brücke als Name) fand ich auch noch spannend. Manchmal legt dort die Swedish House Mafia auf und es ist eine Location, die so auch 1zu1 in Berlin existieren könnte. Heißt - meine ich - aber nur im Sommer so und im Winter Traedgarden und hat dann ein anderes Partykonzept. Mir und den Jungs, für die ich da einen Workshop gegeben habe, hat Stockholm viel Spaß gemacht, aber es schadet nicht, wenn du gut Budget hast, da Alkohol und Club-Eintritt schnell recht teuer werden können. Ansonsten ist Stockholm als Stadt sehr etwas fürs Auge. Für tagsüber ist Södermalm natürlich immer noch the place to be. Gibt auch spannende Neu-Interpretationen von alten schwedischen Gerichten wie Köttbular und Co. . Wenn du primär wegen schönen Frauen, dorthin wollen würdest, kannst du aber auch genau so nach Düsseldorf, München und Hamburg fahren - kein Unterschied.
  14. Vielleicht möchtest du Tanzen mit einer Story dazu verbinden; dann hast du entweder ein neues Hobby und Lebenserfahrung oder bei Missfallen eine ‚funny fail story‘. Statt in irgendeine Dort-Tanzschule zu gehen, gehst du 3 Wochen nach Buenos Aires und lernst Tango intensiv, gehst 4 Wochen vor Karneval nach Rio und schaffst, wenn du gut netzwerken kannst, beim Karnevalsumzug der Samba-Schulen mitzulaufen oder lernst Hip Hop als Tanz für 2 Wochen in den Staaten (aber better not in Compton). Ich persönlich dachte auch die ersten 2-3 Jahre nach Entdeckung von PU, dass Tanzen wichtig wäre, aber ich bin halt körperlich ne Mischung aus Hummels und Niklas Süle (nur sehr viel langsamer) und es ist einfach nicht meins. Ergo gab es bei mir nur den Standard-Anfänger-Kurs, um später den Hochzeitstanz auf unserer Hochzeit hinzubekommen. Wenn es dir Spaß macht, dann bleib dabei, wenn du dich eher bestätigt siehst, dass es nix für dich ist, dann investiere die Zeit lieber in ‚Special Moments‘ (Bucket-List-Momente) und lerne Storytelling. Das ist sinnvoller investiert.
  15. Wenn sie frei, das heißt ohne soziale Erwünschtheit, antworten können, kannst du ihren Antworten vertrauen. Finde Mansplaining gerade im Bereich ‚was Frauen wollen‘ echt ein crazy Konstrukt.. Aber vielleicht sind Männer ja auch das einzige der beiden Geschlechter, das Attraktivität für beide Geschlechter beurteilen kann (..Ironie, you know).
  16. Sehr direkt, aber wahr: Wenn das, was du sagst, stimmen würde, dann wandel das Forum hier doch gerne in ein reines Fitness- und Styling-Forum um - der Restbereich Charisma, Körpersprache, kommunikative Fähigkeiten (inkl. Humor, Schlagfertigkeit, Storytelling), Stimme und Intonation sowie überhaupt ein spannendes Leben und oder sozialer Status hätten dann ja einen vernachlässigbaren Einfluss und wären somit obsolet. Dann wären Mystery, Style, selbst Zan und der heutige übergewichtige P. und Co alle chancenlos bei schönen Frauen. Oder sie sind die einzigen 4 eher unattraktiven Männer, die eine absolute Ausnahme bilden. Dann wäre Pickup ja eigentlich immer eine Bubble gewesen oder ein Luftschloss für hässliche Vögel, die sich alle Lügengeschichten auftischen, die Männer für rund 15-17 Jahre ganz umsonst geglaubt haben; poor them..
  17. Eine konkrete Frage, falls sie nicht schon gestellt wurde: Wieso fragst du das hier und nicht im Cat-Unterforum oder in einem anderem Forum, in dem sich Frauen tummeln. Ansonsten hast du zwei starke Bias drin: 1. Du fragst nicht die Zielgruppe, sondern holst Meinungen von anderen Männern ein. 2. Es kommt zu einer Übergewichtung der neuen Foren‘macht‘: Männer ohne oder mit sehr wenig Ansprecherfahrung oder die kumuliert auf gut Deutsch mehr Zeit auf YP, Hamster oder in Excel-RP-Grafiken als Infield verbracht haben und deswegen nur Aussehen und Figur als alleinige Erfolgsmerkmale sehen. Das Stimme bisher nur einmal genannt wurde, ist ein (einer von vielen) klarer Beleg dafür. Fazit: Wenn man sich manche Beiträge wie die V-Shape-Saga und Co anschaut, muss man sagen, dass das Forum für solche Fragen aktuell zu dysfunktional ist.
  18. War gestern mit meiner Frau drin auf Englisch. Haben beide viel gelacht, interesssante Metaphern, gute Lines und sehr guter Call-Back-Humour. Von mir eine klare Empfehlung und Kopfschütteln für alle Männer, die sich durch diesen Film in ihrer Männlichkeit bedroht fühlen.
  19. Leider ja, und deswegen sind Forennutzer wie du, die in die Praxis gehen, aktiv Entwicklungsideen formulieren und diese testen ja auch mein persönlicher Beacon of Hope. Statt den vermeintlichen Statistik- (schlecht erstellte; diverse Biases inkludiert), Studien- (oft mit zu blauen Augen für Fragen der externen Validität) und ‚Frauen sind das böse Geschlecht‘-Jüngern. Damals war die starke Diskussion weniger wie böse Frauen/Südländer/Chads sind (Opfer-Rolle-Pur inkl. Schaum vorm Mund in Diskussionen wie Dani zB). Das ist aber ja nicht nur in diesem Forum so. Die Zahl der aktiven Lairs hat stark abgenommen und aktiv bedeutet auch noch viel eher Stammtisch als eigene Erfahrungen im ‚Vollkontakt‘ anzusteuern. Damals waren die Diskussionen sehr viel anwendungsorientierter: Direct vs. Indirect war groß, Ansprechen auf der Straße von vorne oder hinten, Ansprechen von Frauengruppen in Clubs Do‘s and Dont‘s, wie mache ich das mit der Telefonnummer in 1001 Variation […]. Hell, es gab sogar diverse Sarging-Touren durch ganz Deutschland. Wenn man sich dazu die Threads heute hier anschaut, kann man deutlich den Wandel ablesen. Aber ich versuche gegenzusteuern, indem ich solche Threads wie diesen hier als Retard-Kapsel für ein paar Frauen- und Menschen-freundliche Glaubenssätze nutze. Nicht für jene Typen, die sehr extrem reagieren, aber für die stille Mitleserschaft, die noch offen sind. Wenn manche dann hier doch wieder zu steil auf Themen gehen, dann freue ich mich wieder auf das nächste Coaching, denn dort hat jeder Teilnehmer/in zwangsläufig Growth Mindset und ist bereit an seinem Weltenschmerz zu arbeiten und aktiv zu werden.
  20. Ruhig Brauner, vielleicht täte dir doch eine Runde Infield mit Frauen an der Stelle gut, statt dich hier so in Diskussionen reinzusteigern oder über mich und haarige Männer zu fantasieren - aber whatever works for you 😉. Ich bleibe dabei: 2005-11/12 war das Verhältnis von Field Reports & Entwicklungsbeiträgen in der deutschen Szene sehr hoch, aber das Gift der ‚bösen Frauen‘, ‚Chads‘/‚überlegener Südländer’ und der armen (deutschen) Männer, die sich auch hier ihrem Schicksal ergeben müssen, hat Beiträge aus der Praxis leider deutlich abgelöst und sorgt bei vielen Männern hier für Opfer- und Endzeitstimmung. Aber ja, vielleicht bin ich an der Stelle zu nostalgisch, dass ich mir mehr Praxis, daraus abgeleitetes Fachwissen und mehr Growth Mindset zurückwünsche.. Abschließend aber noch ein gut gemeinter Rat für dich: Wer sein Leben lang, (viele) Frauen als den Feind betrachtet, kommt in den meisten Fällen nie auf einen grünen Zweig mit ihnen oder falls sich dennoch Erfolg einstellt, haben solche Männer die Sorge, dass es alles wieder schnell enden kann. Self-Fulfilling Prophecy und so..
  21. Auf jeden Fall gefährliche Formulierung (‚gesund‘ - jeder ohne den Wunsch also ‚krank‘?) , aber sprachlich bist du hier dann anscheinend unsauberer als sonst - oder unterstelle ich dir da zu viel Gutes? Ich bin auf jeden Fall mehr als amüsiert, wie viele Männer hier Angst haben, dass der menschliche Kuckuck bei ihnen vorbeischaut. Der Unterschied ist im Zweifel, dass die unter Brutparasitismus leidenden Vogelarten nicht ein Forum oder Stammtisch aufsuchen und ihre größtmögliche Katastrophe in allen Variationen darstellen. Mein Problem mit dir/euch: Wie oft kommt das bei Menschen vor und ist es nicht dann die unbegründete Angst eines viel zu dominierenden Themas.
  22. Ein kleines Gedankenspiel, unabhängig von der missachteten Wahrheit, dass selbst in stabilen Beziehungen gesunder Menschen viel Zeit und Sex bis zur Schwangerschaft benötigt wird: Wärest du lieber dieser Chad, der sich an seinem Lebensabend, wenn er denn keinen Unterhalt zahlen musste, viele Geburtstage und wichtige Meilensteine im Leben seiner Kids verpasst hat oder aber dieser vermeintlich ‚unterlegene‘ Mann, der wenn er es gut macht, im Kreise seiner liebsten die Augen schließen darf. Oder: Wer wird wohl die vermeintlichen Enkel kennenlernen - was denkst du? Sind eher rhetorische Fragen; deine Antworten kann ich mir denken, aber vielleicht wird der ein oder andere stille Mitleser mal sein Lebensglück nicht über Genverteilung oder Blutsverwandschaft messen..
  23. Das Problem vieler Männer hier im Forum: Genetik und die Weitergabe der eigenen Gene wird entweder als Raison d‘être oder sogar pseudo-religiös ‚ich muss meine goldenen Gene weitergeben als Lebensmission‘ hochstilisiert. Wer so verbohrt denkt und jeden abwertet, der Kinder von anderen großzieht oder das fast ausschließlich mit dessen persönlicher Schwäche oder Misserfolg erklärt, hat nie auf die Kinder seines besten Kumpels, von Freunden oder Kinder im Sportverein aufgepasst. Zum Glück gibt es ausreichend Menschen außerhalb dieses Forums, die auch ausreichend Empathie und pädagogische Intentionen für ‚nicht-eigene‘ Kinder haben. Das ist kein Angriff gegen geplant Kinderlose aber dieses verkopfte ‚ein fremdes Kind wie Chuckys Brut‘ zu definieren oder jeden Mann maximal abzuwerten, der das bewusst tut, ist in meinen Augen wirklich maximal engstirnig und hat nüscht mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun.
  24. Ein Satz reicht als Antwort und den meine ich völlig ernst - dadurch passt das Thema dann auch wieder ins PE-Unterforum: ‚The better I got, the less I cared‘ Außer du möchtest mit ihr ein Kind irgendwann oder mehrere, da muss man natürlich ein wenig rechnen, wegen Risikoschwangerschaften, ggf. Kinderwunschklinik und Co.