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@ChrisLau Mal ein ganz praktischer Tipp: Ich glaube, dass dir die „let them“-Theorie ganz gut helfen kann. Du musst halt für dich identifizieren, was du eh nicht ändern kannst und in Bezug darauf einen Stoizismus entwickeln oder dich darin üben. A la „was störts die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.“ Zu der eigentlich recht banalen Theorie gibt es auch ein Buch, das in 2025 Platz 1 der Spiegel-Sachbuchliste war. Vielleicht gibst du dir das mal. Alternativ ist das hier auch ein guter, zusammenfassender Artikel https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kultur/let-them-theory-von-mel-robbins-warum-der-bestseller-so-erfolgreich-ist Und: Ich finds auch ganz süß und sinnvoll unterstützend, wie hier die anderen Männer attestieren, dass an deinem Weltbild nix falsch ist und dass es vollkommen fein ist, das zu haben. Das unterschreibe ich. Aber ich bleibe bei meiner Botschaft: Wenn du selbst eine Partnerin mit passenden Werten findest und dich dann auch mal an die Gründung einer eigenen Familie machst, ist der Ball viel mehr in deinem Court und du wirst automatisch unabhängiger von deiner Kernfamilie. Allerdings ist das auch kein Selbstläufer, denn wenn deine Mum dann mal die Kinder betreut, kann es natürlich sein, dass sie ihnen Dinge sagt, die du anders siehst. Deswegen übe dich im Stoizismus. Oder/ (besser) und: Mach dich unabhängiger. Dann bist du Weihnachten einfach mal in Thailand oder Hurghada am Strand. Es wird Zeit für dein eigenes Leben. Statt da wie son Trauer-Kloß zu sitzen, musst du mal mehr in den Driver Seat wechseln. So spüren sie dann mal, dass du auch nicht alles mit dir machen lässt. Du lässt sie zwar reden, aber dann sitzt du eben nicht mehr jedes Mal „am Tisch“. „Let them talk, but make‘em feel.“ Dann arbeitest du dich auch nicht mehr so an deinem Beta-Vater und deiner Woke-Mutter ab. Aktuell machst du hier nur therapeutisches Schreiben. Besser als nix, aber ich empfehle dir, ins Umsetzen zu kommen. Sonst schreibst du auch noch mit 40 und 45 diese Romane - wahrscheinlich nur noch passiver und verbitterter. Also: Mach‘s besser amigo! PS. Songtipp für dich „Lass die Leute reden“ von den Ärzten
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Absolut was @Danisol sagt. Gehe auf die älteren Ladies und lass dich mal „aufreißen.“ Ist eine Erfahrung, die ich jedem Mann mal empfehlen würde, weil das wirklich Accelerated Learning ist, mal zu sehen, welche Flirtverhaltensweisen und -strategien bei einem selbst ziehen. Und du kannst das gerade auch gut „tragen.“ In deiner depressiven Episode (?) wirkst du ja gerade so, als wenn du dich schwer entscheiden kannst, glaubst nochmal mehr an die Allmacht bestimmter Lines, schaffst es nicht, hier selbst Inhalte rauszuschreiben und bist im Storytelling sowie beim Thema Eskalieren/Nägel mit Köpfen machen schlechter aufgestellt. Lass dir das von den Frauen abnehmen. Und auch körperlich ist das heute ne andere Kiste bei einigen ü40-Ladies, wenn sie ihre 2-3 Halb-Marathons laufen oder 2-5x pro Woche Reformer-Pilates machen.
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2026 ,wer wird es schwer haben und was muss man bieten
Xatrix antwortete auf Harriet's Thema in Anfänger der Verführung
Wenn du eh All-In-Gehst, dann bezahle einen erfahrenen PUA oder einen Hardcore-Infield-Coach, dass er dich viele Tage in Sets pushed wie blöde und dass du dort bleibst, bis du hart rausgeworfen wirst. Keine Ausreden beim Ansprechen und kein Eject im Game. Und HB RnB 9 fährt meist auf nen anderen Style ab als die HB9-Juristin, welche willst du? Zugleich: Ich stehe auch auf gut gekleidete Frauen, aber versuche einen Röntgenblick zu entwickeln. Suche die Frau mit dem bildhübschen Gesicht und dem Knallerkörper, die aber keinen Burberry Trenchcoat oder Lululemon-Style trägt, sondern langweilige, uninspirierte Klamotten. Dir geht es darum, wie sie darunter aussieht. Dann mal viel Erfolg! -
Instagram, sinnvoller Social Proof oder unnötiger Ballast?
Xatrix antwortete auf CuoreNero's Thema in Online Game
Ah spannend - ich hätte fast gedacht, dass es bei dir wegen tendenziell älterer Bubble sich anders verhalten würde. Ich habe bei Insta rund 50-60% Views pro Story von meinen rund 550 Followern, bei Whatsapp alles zwischen 70-100 Views bei rund 300 Leuten im Telefonbuch. Die Interaktionsquote ist bei WA bei mir ebenfalls höher. Bei beiden gleich ist jedoch, dass sie bei mir auch fast alle Storys durchgängig schauen, d.h. wer Foto/Video 1 geschaut hat, schaut auch fast immer noch Foto/Video 5. -
Instagram, sinnvoller Social Proof oder unnötiger Ballast?
Xatrix antwortete auf CuoreNero's Thema in Online Game
Nutze als "Quick-Win" für dich doch schonmal heute die Funktion des Whatsapp-Status. Da musst du erstmal nichts "extra" aufbauen, kannst testen, WAS für einen Content du überhaupt bieten kannst und WIE der ankommt in Form von View-Zahlen deines Telefonbuchs, Interaktionen über Herz, andere Emojis oder Nachrichten. -
@Marc-Graf: Verbindlichkeit ist wichtig, um aus deinem Schneckenhaus zu kommen. Warst du raus? Und: Hast du eigentlich schon zumindest mal einen Online-Test für Depressionen gemacht? Du sprichst viel von Traurigkeit und Melancholie, aber zu greifen, wie schwer das bei dir ausgeprägt ist (z.B. machen dir Dinge, die sonst Spaß machen eben keinen Spaß mehr ODER hast du bereits Probleme bei kleinen Dingen des Alltags wie Zähneputzen, Rasieren etc.) ist nicht möglich.
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Oops, sorry! Muss mich mal wieder in die Forenregeln einlesen 🙈
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Sehr coole Initiative, aber ich meine mich zu erinnern, dass du PNs erst ab 10 Beiträgen empfangen kannst? Sonst hier einfach ne Wegwerf-Emailadresse teilen und vielleicht gibt es spontane Pickuper. Egal wie: Viel Spaß und guten Rutsch!
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Bevor mir hier einer sagt, dass ich zu seriös rüberkomme: Ich wünsche euch von Herzen auch einen guten Lutsch 💕
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Mit folgenden Stichworten gekennzeichnet:
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Gute Punkte von @JayMuc sagt und es wirkt erst nach Boomer-Social Media, aber du glaubst gar nicht wie viele Leute aus meinem Telefonbuch sich meine Updates des WhatsApp-Status anschauen. Und gerade der Zeitstempel ist ganz spannend. Aber am Ende ist es vor allem ein niedrigschwelliger Einstieg, um etwas über dich zu erfahren/dich kennenzulernen. Ich schaue inzwischen auch alle an, ein sehr einfacher Weg auf dem Laufenden zu bleiben. Und @DoItAgain habe ich auch schon Kudos für seine magischen Videos gegeben
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Der längere Atem: Wie sahen meine ersten 5 PU-Jahre aus?
Xatrix antwortete auf Xatrix's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
Und wenn ihr dann nicht nur etwas zu mir aus dem Forum lesen möchtet, sondern auch etwas von einer größeren Tageszeitung, dann geht in dem Artikel der TAZ über unsere PU- und PE-Konferenz in 2008 in Aachen (da werde ich ganz nostalgisch 😅) etwas weiter nach unten. Ich hatte schon vergessen, dass meine Bühnendemonstration einen guten Teil des Artikels ausmacht 🙈 Und keine Sorge: Der Bericht ist an einigen Stellen recht positiv. https://taz.de/Verfuehren-nach-Anleitung/!5171950/- 2 Antworten
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Der längere Atem: Wie sahen meine ersten 5 PU-Jahre aus?
Xatrix hat ein Thema erstellt in Persönlichkeitsentwicklung
Geneigter Forenuser, manche von euch wissen es schon, aber ich hatte diesen Monat ein Jubiläum: Ich bin nicht der einzige aus ganz frühen Zeiten in diesem Forum, aber ich möchte diesen Artikel nutzen, um einmal zentral zu beantworten, wie ich mich zu einem Experten in Sachen PU, Beziehungen/Partnerschaften und Persönlichkeitsentwickung gemausert habe. Denn: Im Vergleich zu einigen Annahmen war diese Entwicklung alles andere als vorgezeichnet. Ich versuche nun also den wichtigsten Teil meiner Entwicklung - meine ersten 5 Jahre von 2005-2010 - für euch nachzuzeichnen und Entwicklungspunkte zu definieren, die mir geholfen haben. Mancher mag sich an der Stelle fragen: "Warum nur die ersten 5 Jahre?" Ich beschränke die Darstellung meines Werdegangs auf genau diesen Zeitraum, weil sie bei vielen anderen wie auch bei mir die absolut entscheidenden sind. In diesen habe ich Fähigkeiten erlernt, Grenzen durchbrochen und Referenzereignisse erlebt, die meine weiterführende Entwicklung und mich auf eine ganz bestimmte (gute) Bahn gebracht haben. Außerdem ist mein Leitspruch schon seit vielen Jahren: "Menschen überschätzen dramatisch, was sie in 3 Monaten, einem Sommer und Herbst oder einem Jahr erreichen können, unterschätzen aber kolossal, was in 3-5 Jahren aktiver Arbeit an sich alles erreichbar ist." (Spoiler: Der Artikel der ersten 2 Jahre ist nun schon so lang geworden, dass ich den Zeitraum von 2007-2010 noch nachliefere.) Der Prolog: Negative Ereignisse in der Jugend/Adoleszenz prägten mich Wer mich heute sieht, kann sich nicht vorstellen, wie ich meine Jugend nicht erlebt, sondern eher ertragen habe. Ja, ich bin 1,92m, aber Frauenerfolg war mir "nicht in die Wiege gelegt." Ich war schon mit 14 Jahren 1,92m, allerdings war ich einfach ein viel zu schnell hochgeschossener, langer Schlacks. Ich wog in dem Alter unter 70kg, was eindeutig zu Peter Crouchigem-Looks führte. Meine eine, eigentlich sehr liebe, Oma sagte mir damals regelmäßig "Jung, wie groß willst du denn noch werden? So findest du aber keine Freundin". Gleichzeitig hatte ich recht viele Pickel (allerdings keine Agne), ein dunkles, erhabenes Muttermal im Gesicht und durch das schnelle Wachstum sogar eine Wachstumsstreifen auf dem Rücken. Alles in allem verlieh mir das eine ziemliche Loser-Optik, nicht nur in meinem Kopf, sondern auch vom Feedback anderer. Meine Reaktion war eine typisch teenie-pubertäre Rückzugsbewegung. Rein in die Welt der Computerspiele, Online-Clans und bis auf Tischtennis- und Badminton-Training immer mehr Zeit mit mir "alleine." Diese Phase ging bei mir ca. vom Alter von 12 bis ich 16 wurde. In der Zeit formten sich viele negative Gedanken in Bezug auf mich und Frauen. Ich betrieb aber nicht nur Eskapismus mit Age of Empires 2, sondern nutze auch spiele wie "Die Sims", um meine regelmäßigen Verliebtheiten in tolle Mädchen in meiner Schule in dieser simulierten Welt nachzubauen. Gleichzeitig ging für einige meiner männlichen Freunde recht viel. Wir kommen alle vom platten Land in Niedersachsen, aber an vielen Wochenenden hatte jemand von uns Geburtstag und ich war sozial zumindest so Teil der In-Group, dass ich zu diesen Partys, zu denen 20-50 Leute im Schnitt eingeladen wurden, auch dabei war. Neidvoll sah ich dabei zu, wie viele meiner Freunde ihre ersten Erfahrungen machten. Auch meine "durchgesteckten" Interessensbekundungen an 2 Mitschülerinnen aus anderen Jahrgangsstufen über Freundinnen führten zu doch recht bitteren "Körben". Gelegenheit macht allerdings Diebe und da ich langsam erstes Geld in meine eigene und modischere Kleidung steckte, ich mein Gewicht durch unkoordiniertes Spachteln (große Mengen, viele Kohlenhydrate und eine lange Zeit - ist immer noch der Gag unter meinen Abi-Freunden - auch 1 Becher Sahne pro Tag) steigern konnte und meine 3-4 Mal pro Woche Sport auch Wirkung zeigten, kam ich zumindest auf einer dieser Partys zum Knutschen mit einer eigentlich ganz süßen Klassenkameradin sowie einem Makeout auf einer großen Festzeltparty. Dennoch nahm ich mich immer noch als wenig attraktiv für die Frauenwelt wahr und so war die oben genannte Verbindung zu der Online-Welt auch meine spätere Rettung, von der ich nur noch nichts wusste. 1. Der Vorhang geht auf - fange so schnell wie möglich mit dem Ansprechen an! Wer so viel Zeit online verbrachte wie ich, kam zwangsläufig auch zu anderen Themenbereichen. So stieß ich auf die absoluten Beginner (Menschen, die noch Jungfrauen waren), das Forum für große Leute (die hatten auch eigene Partys, aber mit meinen 1,92m war ich eigentlich zu klein für die 😄) und natürlich auch PlanetLiebe.de . Dort erblickte ich nach einigen Monaten Anwesenheit in 2005 auch einen Thread, in dem sehr gemischt über ein Buch namens Playboyskool sowie das dazugehörige Forum diskutiert wurde. Ich fand es trotz vieler negativer Bewertungen der üblichen PlanetLiebe-User intriguing genug, um mich dort tiefer einzulesen und das dazugehörige Buch extra in der Schweiz per Auslandsüberweisung zu ordern. Außerdem wechselte ich vom frischen Abiturienten in den Zivildienst in meiner Heimat, was zu einem kleinem Einkommen, aber vor allem zu wahnsinnig viel freier Zeit führte. Diese Zeit nutzte ich zum einen, um 3-4 Mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Ergebnisse waren erkennbar, vor allem im Vergleich zu meinem 14-jährigen Ich und ich sah sportlich aus, aber trotz allem war ich damals bei 80-82kg auf 192cm. Zum anderen war ich natürlich noch an meinen Wohnort (600 Einwohner, niedersächsische "Tundra") gebunden, aber nutzte die viele freie Zeit, um das Gelesene irgendwie mal auf meinem platten Land auszuprobieren. Ich war beseelt von diesen neuen Inhalten, von dieser anderen Denkweise und von diesen Sprüchen, die ich bei Playboyskool las. Ich überredete einen Kumpel auch mal nur zu zweit in die Großraum-Disse zu fahren und probierte es "mal aus mit diesem Ansprechen". Am ersten Abend traute ich mich dreimal und hatte das sprichwörtliche Anfängerglück (oder: Aus drei Mal Ansprechen wurde ein nettes Gespräch, eine Telefonnummer und ein wirklich harter Makeout mit meiner bis dato wirklich hübschesten Frau, was mich wirklich nachhaltig überraschte. Allerdings war die Masche von Playboyskool im Grunde nur der cocky-und-funny-Part von David DeAngelos Double Your Dating und die starke Empfehlung einer Lederjacke und sich die Eier zu rasieren. So stürzte ich doch in eine ziemliche Sinnkrise, als die Konversation mit der Makeout-HB doch recht schnell und ohne Date im Sande verlief. Also grub ich mich tiefer in die Theorie ein und las auf einmal von anderen Größen wie Mystery, Juggler und Co. - über diese kam ich dann zum einen auf fastseduction.com und etwas später - im Dezember 2005 - auf das PUF. Ich realisierte schnell, dass ich im PUF meine Erfahrungen nicht nur online austauschen konnte, sondern mich auch regional und offline treffen konnte. Sozusagen die zweite Offenbarung für mich. Denn ich war zwar mit meinen Großraumdisko-Besuchen durchaus ein wenig erfolgreich, aber gefühlt hatte ich bereits ein schnelles Plateau erreicht und mir zudem auch schon einige deftige Körbe eingefangen. 2. Übe regelmäßig unabhängig vom Wohnort oder der Größe deiner Stadt/Umgebung Playboyskool und meine Einträge dort sind leider Geschichte, da das Forum schon lange down ist. Aber dafür habe ich einige direkte Belege aus dem PUF zu meinen Anfängen hier. Am 13.12. (s.o.) hatte ich mich hier registriert und am 19.12. antworte ich folgendes auf ein frisch aufgemachtes Thema für ein Treffen im Forenbereich "Der hohe Norden". Weil ich echt Entwicklungsdruck hatte und durch mein eines Jahr mit Playboyskool schon das Gefühl hatte, etwas besser geworden zu sein, wollte ich direkt Nägel mit Köpfen machen, nachdem doch einige in dem Thread rumgeeiert haben: Das erste von vielen Treffen verlief dann ziemlich gut für mich, wie ich hier in meinem ersten Fieldrepot im PUF beschrieb: Das soll an der Stelle aber als Zeitsprung reichen. Ich habe die Zeit bis zum Ende des Zivildiensts also dazu genutzt, um einerseits mit Abi-Freunden hin und wieder in unseren Land-Clubs anzusprechen (also eigentlich sprach nur ich an und kehrte dann immer zurück) und andererseits vor allem mit dem Niedersachsen-Ticket freitags und samstags Hannover, Bremen und Hamburg unsicher zu machen. So nutzte ich meinen kleinen Heimatort nicht als Ausrede, sondern machte das Beste aus meiner örtlich gebundenen Situation, in dem ich am Wochenende Gas geben und unter der Woche reflektieren und Motivation sammeln konnte. Zusätzlich setzte ich mein sauer verdientes Zivigeld für erste Kurz-Trips in europäische Metropolen ein - so buchte ich mich jeweils in ein Party-Hostel in London und Dublin ein und erntete dort ebenfalls die Früchte meiner Praxis-Fortschritte. 3. Wenn dein Motor schon warm gelaufen ist, kann eine dauerhafte Party-Umgebung dein Brandbeschleuniger sein Ich war so lange an das platte Land gebunden, dass ich unbedingt auch mal vorm Studium richtig ausbrechen wollte. Wie doch einige zu der Zeit entschied ich mich nach dem Wälzen von sehr viel Internetliteratur sowie einem "Reise-Workshop" für ein Work & Travel-Visum für Australien. In den 5 Monaten Down Under erlebte ich unendliche Weiten, pulsierende Großstädte, ein neues Maß an Freiheit und vor allem wirklich verrückte Partys, die mir Landei eher wie ein Fiebertraum vorkamen. Nachts sternhagelvoll in Sydney aus einem Club zu fallen, die Bar- und Club-Szene Brisbanes voll mitzunehmen, Partys am Strand von Byron Bay, ein mehrtägiger Segeltrip um die Whitsunday Islands sowie der große Abschluss im Asylum Hostel Cairns - einem der Partyhostels der Eastcoast-Backpacker-Route schlechthin. Das beständige Kennenlernen von unendlich vielen neuen Menschen in den Hostels, aber vor allem das ständig wechselnde Nightlife, nutzte ich, um mich quasi "neu zu erfinden." Keiner kannte mich und ich konnte mich in verschiedensten Personas und Facetten zeigen und schauen, wie das ankommt. Ich nutzte Tonnen von Routinen, indirektes, direktes und "atomic" Game sowie viele verschiedene Rollenspiele und machte auch 2-3 Abende spaßig einen auf "schwul", was überraschend schnell zu Körperkontakt führte. Allerdings auch zu meinem bis dato größtem Fail. Auf der Tanzfläche eines Brisbaner Clubs tanzte ich als "Gay Dude" ziemlich eng mit zwei der schönsten Frauen, mit denen ich bis dato Körperkontakt hatte. Die zwei australischen HBs liebten die Story, meine Jokes dazu und meine Backpacker-Freunde konnten kaum glauben, was sie dort sahen. Wir spielten das bestimmt 1,5 Stunden lang, bis die zwei mich noch auf eine weitere Party einluden. Aber damals war mir das wirklich zu krass. Beide waren so hübsch, beide hatten sich auf einmal fast wegen dieses ehemals dünnen/lauchigen und pickligen Niedersachsen in den Haaren und wie sollte ich überhaupt mit zwei so krassen HBs gleichzeitig eskalieren? Ich stahl mich aus der Verantwortung, dass ich mit meinen Backpackerfreunden ja noch etwas trinken wollte... Dennoch boten mir diese 5 Monate eine Dichte an nie wieder umkehrbaren Referenzereignissen, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Allerdings bemerkte ich auch, wie essentiell es war, dass ich bereits vorher große Schritte gemacht habe und welches meine damals noch deutlichen Grenzen und limitierenden Glaubenssätze waren. Deswegen ging ich sogar schon früher nach Deutschland zurück, weil ich den Wunsch und die Vision hatte, über das Studium in einer Großstadt und das regelmäßige Sargen dort und die Teilnahme an einem aktiven Lair noch viel größere und schnellere Schritte machen zu können. Ob das der richtige Schritt für meine Entwicklung war und wie es weiterging, schreibe ich in den nächsten Tagen für euch nieder.- 2 Antworten
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Zum Thema Beziehung wurde ja bereits alles gesagt und auch die Ferndiagnose auf ihre Karriere finde ich treffend. Ich will aber nochmal einen anderen Inhalt fokussieren: Ich kenne ehrlicherweise einige, die ihr Studium gar nicht abgeschlossen haben, weil sie dann in den Werkstudentenpositionen so gut gearbeitet haben, dass sie ein direktes Jobangebot bekommen haben. Das ist allerdings die freie Wirtschaft und kein pädagogisch-sozialer oder öffentlicher Bereich, in dem die formale Qualifikation oft noch sehr viel wichtiger ist. Das ist auch kein „Pro Studiumsabbruch bei Jobangebot“, aber vielleicht ist sie nicht einfach nur desorientiert bzgl ihrer Karriere oder eine „hidden Trad Wive“, sondern einfach ein Mensch, der wegen fehlender Selbstdisziplin, schlechter Lernstrategien usw. einfach kein Fit für ein Studium ist. Zudem möchte ich aber auch nochmal vor der Gefahr von Fernstudiengängen warnen. Klar, sie sind oft besser vereinbar mit Job und/oder Familie, aber erfordern noch mal so viel mehr Selbstdisizplin, die die meisten einfach nicht mitbringen. Du hast halt keine Kommilitonen, bei denen du merkst „Oh shit, die sind schon bei ihrer Bachelor-/Masterarbeit und ich krebse hier noch bei 60 ECTS rum“ und auch fast keinen der bei dir persönlich „nachhakt“. Also viel weniger sozialer Vertrag als bei einem Offline-Studium. Außerdem zirkulieren gerade relativ viele Berichte, wie manche Privat-FHs gerade von den Studentenzahlen nahezu explodieren. Klar, sie schaffen einen Bildungszugang für viele Personen, die der erste Akademiker in ihrer Familie werden könnten, aber die Abbruchzahlen sind höher und zudem droht für manche noch die Rückzahlung eines teuren Studienkredits, da selbst die KFW ihre Zinssätze dafür deutlich nach oben korrigiert hat. Ich sehe da keinen direkten Auftrag für dich, aber wenn du dich von der Trennnung drückst, weil du nicht weißt, was dann vermeintlich „aus ihr wird“ oder du nochmal einen positiven Einfluss auf ihr Leben nehmen willst, dann mach Tabula Rasa für sie. Setze sie auf den „Hot Chair“ und mach‘ ihr klar, was für eine Misserfolgsstrategie oder Verzögerungsstrategie sie da gerade in ihrem Leben fährt. Sie kann ECTS in einen analogen Studiengang transferieren, aber vielleicht ist auch ein duales Studium besser für sie besser geeignet oder sie bricht alle Zelte ab und macht doch noch eine Ausbildung. Oder im Zweifel statet sie mal klar, dass sie eigentlich am liebsten „Spielerfrau von Beruf“ her wäre. Aber auch dort lohnt sich eine grundsolide Ausbildung. Für den Selbstwert, aber auch einfach als Absicherung im Trennungsfall und zumindest auch für ein paar Rentenpunkte..
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TAZ-Artikel über die sog. Manosphere
Xatrix antwortete auf Shadow_Game's Thema in Aktuelles & Presse
Passt aber zum heutigen Zeitgeist, leider. Dabei war die TAZ zumindest unserem PU-Event vor 17 Jahren und auch mir gar nicht so feindlich oder aufmerksamkeitsheischend gesonnen 🙈 https://taz.de/Verfuehren-nach-Anleitung/!5171950/ -
Eine Gemeinsamkeit: Im AB-Forum war ich auch länger unterwegs, aber seitdem haben sich unsere Leben etwas anders entwickelt, würde ich ferndiagnostizieren Dennoch finde ich deinen Bericht und deine Äußerungen sehr spannend, weil du ja recht funktionale Wege gefunden hast, um mit allem umzugehen und dabei auch einiges zu erleben. Das scheint für dich aktuell auch schon lange gut zu passen. Die spannende Frage, die sich für mich daraus noch ergibt: Wie willst du das im Alter spielen, wenn Körper- und Geisteskraft weniger werden. Oft sind dann ja auch finanzielle Ressourcen begrenzt. Wie willst du dem begegnen? Hast du da schon Pläne oder Ansätze?
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Du bist nicht per se planlos, sondern sträubst dich, auf Grund deiner sozialen und psychischen Situation überhaupt einen Plan aufzustellen. Wobei Plan auch zu viel gesagt ist. Du versuchst durch unsere Legitimation das vermeintlich eine Event zu finden, das für dich besonders gut und Ziel-garantierend ist. Wir können dir Empfehlungen geben, aber egal ob explizite Tipps von manchen oder meine generellen Venue-Hinweise - du hast davon genug bekommen. Den „Arsch dahin“ bewegen musst du nun selbst. Manche psychische Zustände oder Krankheitsbilder erschweren es stark, solche Entscheidungen „einfach mal so zu treffen“, aber dadurch, dass wir nicht mit dir in einer Wohnung leben, können wir dich logischerweise nicht dorthin schleppen. Also pick dir jetzt doch mal exakt eine Sache für heute Abend raus und informiere dich, wie du da hinkommst, ob du ein Ticket brauchst, wann es losgeht… Das ist kein Plan, sondern eine Entscheidung. Wir haben den Esel also zur Tränke geführt, saufen musst du aber selbst. Und dann und noch viel wichtiger: Nimm den Druck raus. Du hast Sylvester/Neujahr anscheinend für dich zum super-entscheidenden Tag (für dein Leben/für das gesamte Jahr 2026?!) aufgeladen. Aber an wie vielen Tagen in den letzten Tagen, im Dezember oder in den letzten 3 Monafen warst du denn „draußen“? An keinem oder nur wenigen? Da liegt eigentlich der Goldstaub drin. Also sieh heute Abend einfach als Expositions-Ausgang. Du bist mal wieder unter Menschen, manche Menschen werden wegen Sylvester besser drauf sein, manche schlechter, weil viele Menschen beim Übergang ins neue Jahr ihr bisheriges Jahr oder Leben reflektieren, aber ansonsten ist es einfach ein überteuerter Abend mit vielen schlechten Buffets oder zu vollen Venues. Deswegen ist für dich auch Folgendes wichtig: Ein möglichst niedriges Erwartungsmanagement. Du wirst heute mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Lay haben, aber den brauchst du auch nicht. Du wirst wahrscheinlich auch keine sehr guten Gespräche führen, außer der Zufall schlägt zu. Auch das brauchst du aber nicht. Dein Ziel muss sein: Deinen Hintern raus aus deinen vier Wänden zu bewegen. Alleine wenn du dich traust, alleine mal auszugehen, machst du bereits etwas, was 80% Prozent der Menschen nicht können/sich nicht trauen. Wenn es dir nicht gut geht, ist allein das ein Fingerzeig, zu was du (auch auf Grund deines Schmerzes) in der Lage bist. Das ist ein Referenzerlebnis, das du gut gebrauchen kannst. Und dann nimm dir in den nächsten Tagen mal wichtige Dinge für 2026 vor. Mach dich auf die Suche nach (dauert leider oft etwas) einem Therapieplatz, falls du noch Geldreserven hast, kriegst du aber bei Privatbezahlung auch schnell einen und plane zB das Don Juan Bootcamp für dich. Zumindest die ersten „Wochenaufgaben.“ Und dann tue Dinge, die bei Depression gute Ergebnisse liefern können. Verkürze deinen Schlaf (Schlafentzug ist sehr wirksam bei Depressiven), gehe mehr an die frische Luft (1 Stunde Spaziergang pro Tag zB), mache Lichttherapie (gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit) mit einem gar nicht so teuren Gerät, suche dir eine Selbsthilfegruppe. Außerdem gibt es immer mehr kostenlose Online-Angebote, die zumindest leichte Depressionen verbessern können, zB das Mood-Gym https://moodgym.de Vielleicht hilft es dir auch zu hören, dass es vielen Menschen so geht wie dir und/oder was sie so dagegen unternehmen - da gibt es inzwischen viele Ressourcen und Podcasts. Gib dir mal Inhalte der deutschen Depressionsliga, Thorsten Sträter hat auch mit Kurt Krömer mal eine Sendung dazu gehabt (inkl. Grimme-Preis meine ich) bei „Chez Krömer“ oder auch das Hörbuch/Buch von Kurt Krömer, bei dem er sehr offen, aber auch lustig mit seiner Depression, Tagesklinik, Alkoholismus und Weiteres berichtet. Und dann gibt es natürlich total starke Zusammenhänge zwischen dem Alltag als Arbeitsloser - der viel weniger Struktur hat, bei dem du dich weniger gebraucht fühlst, weniger Quick Wins hast, weil du weniger Aufgaben erledigen musst und du keinen Kollegen-Kontakt hast. Das ist eigentlich die Hidden Agenda. Ist das eine saisonale Arbeitslosigkeit, ist es eine psychisch induzierte (eigene Kündigung, weil „zu viel“ XY) oder ein Personalabbau in deiner Firma? Kannst du abschätzen, wann du wieder in Arbeit bist oder wie sieht es mit Weiterbildungen (am besten offline..) aus? Abschließend gebe ich dir nach viel Hilfestellung aber auch absichtlich keinen Tipp, wie es nach dem Hallo weitergeht. Wenn deine Depression so schwer ist, dass du das hier nicht zu suchen schaffst, dann gibt es andere und geeignetere Mittel der Selbstfürsorge, als auf eine Party mit fremden Menschen zu gehen. Wenn du es doch schaffst, dann suche hier in der Schatztruhe (@Niemann-N: Schutztruhe fand ich eine lustige und treffende Freudsche Fehlleistung 😜 ) und schreib dir ein paar Lines raus. Und dann gebe ich dir die Hausaufgabe, dich heute noch bis 12 Uhr auf eine Party festzulegen und dementsprechend online ein Ticket dafür zu kaufen, damit du auch zumindest einen gewissen Lockin hast. Und sag uns dann, wo es hingeht. Dann hast du zumindest mit uns einen sozialen Vertrag und wir können morgen nachhaken, ob du auch wirklich hingegangen bist. And then we take it from there..
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Hi Zinga, vorweg: Ich finde es nach Jahren im PU-Zirkel erstmal gar nicht komisch, dass du eine Frage zu deinem Social Circle stellst. Ich kenne viele Pickuper, die letzteren wegen intensiver Sarging-Zeiten eher vernachlässigt haben oder zu lange als Lone Wolf agiert haben. Und darunter sind auch echt einige, die es drauf haben, denn neben einem spannenden Leben sowie guten Kommunikationswerkzeugdn braucht es für einen gut laufenden Social Circle vor allem auch starken zeitlichen Invest. Auch ich habe gerade in meinen Sturm- und Drang-Jahren von 2005-2010 zB meinen Abi-Freunde-SC deutlich und zu viel unterpriorisiert, habe meine neu gewonnenen Kommilitonenfreunde im Studium eben öfter mal nicht getroffen, um zu sargen oder zu daten und hinzu kam ja noch mein „Nebenjob“ Coaching, der mich eigentlich mein ganzes Studium (selbst im Auslands-Master) begleitet und manchmal eher so viel Zeit wie ein Vollzeitjob eingenommen hat. Zum Glück hatte und habe ich aber auch recht feine Fühler für solche Entwicklungen und deswegen immer darauf geachtet, zu gewissen „Basis-Terminen“ (jährlicher Weihnachtsmarktbesuch in der Heimat, Geburtstage, Gänseessen..) und zu wichtigen neuen Ereignissen (JGA, Hochzeit und Co.) immer dabei zu sein, auch wenn ich weniger Zeit für Alltägliches wie Kino, Restaurant, Playsie zocken oder Sport mit ihnen hatte. Und zudem wurden durch die gemeinsamen Erlebnisse auch einige ehemalige Wings zu sehr guten Freunden, so dass sogar 3 auf meiner Hochzeit waren. Im Grunde genommen habe ich das in den letzten 15 Jahren auch wieder stark korrigiert. Zwei Beispiele: Meine Abi-Freunde (wir sind 7 Jungs + Ehefrau/Freundin) haben sich letztens zum jährlichen Weihnachtsmarkttreffen getroffen. Ich wohne ja schon lange im Rheinland, aber ich bin dann 3 Stunden mit Auto hingejuckelt, habe mich 3 Stunden mit ihnen geupdatet und bin noch am selben Tag 3 Stunden wieder zurückgedüst. Das gleiche mit nur ein paar mehr Stunden Aufenthalt passiert bei unserem jährlichen Bierbad-Termin im Februar (trinke dann alkoholfrei, keine Sorge ) Dieses Jahr habe ich die ganze Zeit mit meinem Studiumsfreundeskreis auf einer Finca auf Mallorca verbracht, aber letztes Jahr konnte ich wegen Beurf im Grunde genommen nur 36 Stunden nach Mailand, während meine Jungs 5 Tage da waren. Wenn Freunde mal im Ausland sind (Studium, beruflich) fliege ich auch im Vergleich überdurchschnittlich oft zu ihnen, das ist für mich aber auch immer ein guter Deal, weil der Schlafplatz oft mit drin ist, zB 2 Wochen LA (obwohl ich schonmal wann anders da war) oder eine Woche Budapest, Hochzeit in der Toskana, Hochzeit in Istanbul… Das sind alles Entscheidungen, bei denen ich zeitlich und auch teils finanziell ordentlich reinbuttere, aber das ist in meinen Augen der soziale Kleister, der dich trotz Entfernung oder beruflicher/ oder privater Eingespanntheit weiterhin zentral ein wichtiger Teil dieser Kreise sein lässt. Das klappt nicht immer und nicht zu jedem Termin, aber ist eine wichtige Grundorientierung für mich. Und meine Freundeskreise wissen das auch zu schätzen. Ein guter Kumpel wohnt nahe Berlin und bräuchte 4 Stunden zu meinem Abi-Freundeskreis, der macht das aber fast nie und zudem mag er nicht so eng und nackig mit uns im Bierbottich sitzen. So verpasst er schonmal 2 wichtige Termine pro Jahr, obwohl er noch keine Kids hat und obwohl wir uns in dem Rahmen eher nur 4-5 Mal pro Jahr sehen. Das sind meine Gedanken, Erfahrungen und Best Practices zu dem Thema in Kürze. Ich habe passenderweise das aber auch erst vor kurzem in 2 Blogartikel hier gepresst, weil ich es eben auch so ein essentielles Thema finde. Warum ich es so essentiell finde, steht auch in der zitierten Studie direkt am Anfang des 1. Artikels. Im 1. geht es im Grunde darum, wie man frühere Social Circles am Laufen hält oder wieder mehr aktiviert. Im 2. geht es darum, wie man sich neue Freundeskreise oder Kontakte erschließt. Ich würde dir beides empfehlen, durchaus auch parallel, aber „Low Hanging Fruits“ wirst du vor allem auch in alten Kreisen ergreifen können, wo man sich entweder leichter wieder einklinken kann oder einfach mal ein WE mit einem speziellen Programm/Event/Ziel organisiert. Teil 1: Teil 2: Und dann habe ich aber auch noch ein persönliches Feddback an dich: Es klappt zwar auch für manche, aber ich fand - wie du - reine Feierkontakte nie so stabil und man muss mehr hebeln, um aus ihnen „normale“ Freunde zu machen. Deswegen habe ich das auch gar nicht als Option in den beiden Artikeln genannt. Ich würde nicht so viel Zeit darauf verschwenden, du siehst ja, dass das recht brüchig ist. Abschließend möchte ich dir aber auch noch 2-3 Dinge zu deinen hier geposteten Nachrichten-Dialogen mit auf den Weg geben: 1.) Das ist mir zu viel Administration: Egal, ob es um deine Lady aus deinem Thread geht oder hier der Typ. Bei ihr hast du X Nachrichten wegen Paypal geschrieben, aber über (fast) nix anderes geschrieben und das passiert im Grunde analog auch bei dem Typen hier, wo es fast ausschließlich um deine Sachen in seinen Auto geht oder ein neues Treffen. Da ist fast kein Fluff Talk, ihr lernt euch nicht genauer kennen, lediglich 1-2 Jokes sind mal enthalten. Versuchst du absichtlich so technisch zu sein? Den Dialog, den wir hier im „Was hast du zuletzt gehört-Thread“ zu den Babyshambles, Libertines, Pete Doherty und The Pogues hatten war so viel persönlicher und spannender. Hell, da habe ich ja sogar erfahren, dass du einen Vortrag zum Leadsänger der Pogues in der Schule gehalten hast und das mit nur 30 Min Vorbereitungszeit. Da habe ich in wenigen Zeilen ja mehr über dich erfahren, als in deinen doch sehr nüchternen Nachrichten in deinen Kreisen, die du hier postest. 2.) Das hatte ich auch mal als Tendenz, habe es aber echt schnell wieder umgestellt, weil es eine so starke Misserfolgsstrategie ist. Die Paypal-Lady und die Lady hier haben gefragt, ob du gut zu Hause angekommen bist. Darauf beziehst du dich aber fast gar nicht oder bedankst dich auch null für ihr „Interesse.“ Im Old School-Pickup hätten das manche als Intriguing Behaviour klassifiziert, aber dass ist einfach careless in meinen Augen. Du musst ja keinen Dankesbrief dazu schreiben, aber du solltest mal mehr auf die Knochen eingehen, die dir hingeworfen werden. Denn mit dem, was du eigentlich mitbringst, müsste das bei dir mit dem Social Circle eigentlich ganz gut funktionieren.
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Kann gerade keine Likes mehr verteilen, aber verstehe natürlich den Verteidigungsreflex, speziell wenn du Jurist bist. Ich habe über die Jahre eine überdurchschnittliche Menge an Menschen sehr genau kennengelernt. Darunter auch Mitglieder aus Studentenverbindungen (zumindest nicht schlagend), gute Freunde haben, weil sie so schön aussieht in einer mit Opus Dei verbundenen Kirche geheiratet, und einer wurde vom BWLer zum Hausbesetzer in Berlin. Man kann sich politisch oder von der Weltanschauung verorten wie man will, man sollte sich nur über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausrichtung bewusst sein. Ich hoffe der Umgang der katholischen Kirche mit dem Thema Depression bessert sich dann in den Folgejahren noch..
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Okay, let‘s go ballistic. Ein Kindername wurde erst auf dem Weg ins Krankenhaus bestimmt, meine Frau ist katholisch, ich evangelisch und über eine mögliche Taufe (sind alle..) haben wir uns erst nach 2 Jahren unterhalten. Klappt alles, aber vielleicht sind wir für dich auch zu modern. Den Wink mit mehr als dem heftigen Zaunpfahl verstehst du aber auch mal gar nicht. Komm mal raus aus deinem Schädel und rein ins Leben. Sonst bist du hier falsch und musst besser die katholische Beziehungsberatung in Anspruch nehmen. Dort bekommst du weniger den Spiegel vorgehalten.
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Die Aussage ist wahrscheinlich viel weniger zynisch, als du denkst. Ich vermute, dass dir @anotherthing eher ein Real Life-Sparring anbietet, da die Taufkonfession echt mal ein planerisches „Fass“ ist, wenn nicht alle deine Onkel Pfarrer sind. Klar, ich kenne auch Paare, die versuchen zu einem Stichpunkt schwanger zu werden, um einen Stichtag für die Kita zu erfüllen und gewisse Absprachen für die Zukunft sind sinnvoll. Aber ich zerre es mal ans Licht: Dein Drang Unvorhersagbares zu planen und Situationen durchzuanalysieren als würdest du den neuen Fünf-Jahresplan für die kommunistische Partei aufstellen, kann beruflich (Ref mit verschiedenen Standorten = Jurist auf dem Weg zum 2. Staatsexamen?) sehr viel nützen, im privaten aber auch dein Kryptonyt sein. Achte darauf, es gibt auch im eigenen Leben Prediktoren, gewisse Kausalitäten und Korrelationen, aber es ist kein statistisch vorhersagbarer Erwartungswert und unterliegt keinem Signifikanzniveau von p < 0.05 oder 0.01. Bestimmte Dinge wie Kinderwunschklinik, Schwangerschaftsabgänge, Post-Natale Depressionen (gibt’s auch beim Mann) hat anotherthing noch gar nicht erwähnt. Das soll dir das alles nicht verleiden, da Beziehung, Kinder und langfristige Zukunft sehr schön sein können, aber umso mehr, wenn man sich mit realistischen Erwartungen und schon einer funktionierenden Beziehung vorher wappnet.
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Lieber Leser meines Blogs, heute habe ich einen wichtigen Link für dich. Ich hoffe, die reine Seitenzahl von rund 10 Word-Seiten Text demotiviert dich nicht zu sehr, aber ich habe mir zum wirklich ersten Mal und 20 Jahre nach meiner Registrierung hier die Zeit genommen und die für mich entscheidenden ersten 5 Jahre meiner Entwicklung mit Pickup niedergeschrieben. Viel Spaß beim Lesen!
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Der längere Atem: Wie sahen meine ersten 5 PU-Jahre aus?
Xatrix antwortete auf Xatrix's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
Nach ein wenig Fingerspagat und Film-Session kommt nun der 2. Teil. Durch die Schritte und die rund 2 Jahre in Teil 1 (s.o.) kam ich sozusagen auf meine Umlaufbahn der positiven Entwicklung, die mir für sich alleine genommen mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher ein gutes (Liebes-)Leben beschert hätten, wenn ich die Ergebnisse einfach nur fortgeschrieben und zurück in Deutschland dann noch weitere niedrig hängende Früchte (engl.: "Low Hanging Fruits") geerntet hätte. Aber nach den ersten 3 Monaten in Australien beschlich mich das Gefühl: "Da ist noch so viel mehr, wenn du es richtig angehst." Ich saß immer wieder im Internetforum (ja, das war damals noch ein Ding - es gab ja noch keine wirklichen Smartphones..) und las im PUF nach, wie sich Pickup so in Deutschland entwickelte. "Es" war wirklich am Brummen. Überall schossen Lairs aus dem Boden, Lair-Treffen wurden organisiert, immer mehr Männer durchliefen Workshops und versuchten ihre Ambitionen in Pickup und Dating zu professionalisieren, zu erweitern und sich selbst auf neue Level zu hieven. Die Anziehungskraft von all dem war so groß auf mich, dass ich mich entschloss, bereits nach 5 Monaten meine Zelte in Australien abzubrechen und für Pickup nach Deutschland zurückzukehren. Spoiler: Ja, ich habe dadurch nur die Ostküste Australiens gesehen. Die aufgeschobenen Darwin, Ayers Rock, Melbourne, Perth und Neuseeland habe ich bis heute nie gemacht. However: It was more than worth my while, denn meine Intuition, dass hier in Deutschland eine große Entwicklungsaufgabe läge, die mich vom ehemaligen Lauch vom platten niedersächsischen Dorf zu einem Experten in Pickup, Dating und Persönlichkeitsentwicklung mit voller Kraft führen sollte, bestätigte sich. Allerdings war das zum Zeitpunkt der Entscheidung alles andere als garantiert und diese Analyse konnte ich auch erst im Nachhinein im Jahre 2010 fahren - 5 Jahre nachdem ich auf das ganze Thema stieß. Natürlich brach ich Australien nicht für die niedersächsische Tundra ab, sondern bewarb mich von dort für verschiedene Studiengänge in großen Städten. Ich fuhr schon aus der Ferne eine tiefe Analyse, welche Städte in Deutschland groß genug sind, um regelmäßig streeten zu gehen, um eine diverse Clublandschaft zu haben und dass war mir nach den ersten gemeinsamen Sarging-Erfahrungen so wichtig: In welchen Städten wirklich viele Männer aktiv und über das Forum organisiert rausgehen, um besser zu werden. Mein Leistungsstand/meine Fähigkeiten zur damaligen Zeit lassen sich sicherlich wieder an einem Zitat von damals ablesen. Man kann also ablesen oder fern-diagnostizieren, dass ich ordentliche Fortschritte machte, aber ich merkte auch schnell, dass das "amerikanische" Game, welches auch in Deutschland zu der Zeit das beliebteste war, inklusiver aller Routinen, den Negs und dem indirekten Ansprechen, nicht mehr wirklich zu mir passte und ich mich aufmachen musste, mein eigenes System und meinen eigenen Weg zu finden. Die Stützräder abzuschrauben und mehr mich durch mein Game auszudrücken. Wer über die fast philosophischen Gedanken hinaus mein damaliges Game verstehen möchte, findet einiges an Futter in einem "Amogging Field-Report" von damals hier, der sogar aus zwei Perspektiven - dem meines Wings Flip und mir geschrieben wurde. Heute würde ich sehr vieles sehr anders machen, aber ich denke, dass der FR ganz gut ausdrückt, wie experimentell wir damals unterwegs waren, was ich heute wieder viel mehr Männern ans Herz legen will. 4. Wenn du die Meisterschaft willst, brauchst du eine Stadt, in der du dich optimal entwickeln kannst Ich entschied mich diesen Weg dann in Köln zu gehen, hier brummte Pickup mit einem aktiven Lair und so vielen Progressive Sed.-Absolventen gefühlt am meisten. Köln war der "Shit" und wenn ich schon Australien frühzeitig beende, dann muss es sich auch lohnen! So startete ich dann im Oktober 2006 mein Studium dort und ergatterte (da half mir auch mein Game - eine Geschichte für ein anderes Mal) einen der begehrten Wohnheim-Plätze. Ich zog schon einige Tage bevor das Studium losging nach Köln und nutzte jeden der Tage, um mich mit verschiedenen Kölner Pickupern zu verabreden und "sargen" zu gehen. Ich habe vor zwei Umzügen meine Notizen von damals (ich habe nach jedem Sargen einen langen handschriftlichen Eintrag in eine Art "Sarging Journal" geschrieben) leider weggeworfen, aber ich war vor dem Studiumsstart 14 Tage am Stück raus. Straße, Einkaufsläden, Bars und Clubs - das volle Programm. Zum einen merkte ich, dass es genau das richtige war, meine Entwicklung dem weiteren Backpacken vorzuziehen und dass ich mit Köln bei so viel "Bespielung" genau die richtige Stadt gefunden habe. Eine Anekdote will ich euch dabei nicht vorenthalten, da sie mein ganzes weiteres Studium prägte und sich heute echt noch viele Kommilitonen immer wieder an die Geschichte erinnern. Auf dem Platz vor der Uni sprach ich ein sehr hübsches HB9 (damals redete ich ja noch so ) an, das in einer Traube von 5 Ladies stand. Ich war damals echt "drauf", da ich mich 14 Tage lang durch alle möglichen Situationen gepushed habe. Deswegen ging ich trotz der Gruppengröße mit einem "Direct Approach" nur auf HB Betty rein. Es lief sehr schnell sehr gut, alle waren ziemlich geflashed (inklusive mir..) und nach 1-2 Minuten stellten sich ihre Freundinnen ein paar Meter weiter weg, damit wir etwas intensiver quatschen konnten. Es war bis dato wirklich eine der Sternstunden, bei der ich alle meine Fähigkeiten in die Waagschale warf. Aber trotz dieses unglaublichen Moments, den wir hatten, wollte sie um's Verrecken nicht ihre Nummer rausrücken. Desillusioniert verabschiedete ich mich dann und fragte mich, was eigentlich schief gelaufen war, da ich absolut keine negativen Anzeichen gesehen habe, sondern alles nahezu perfekt verlief. Zwei Tage später saß ich dann in der Einführungsvorlesung meines Studiums. Am Ende kam die Fachschaft unseres Studiums mit einigen Infos an das Dozenten-Pult. Ganz am Ende betonte der Sprecher dann aber noch, dass er ein sehr besonderes Anliegen dabei habe. Ein "Pascal, mit einer schwarz-grünen Umhängetasche mit Aufschrift XY soll doch bitte gleich mal zu uns kommen, es wurde eine Telefonnummer von einer Frau für ihn abgegeben, die ihn ganz süß fand." Das vor rund 200 absolut neuen Kommilitonen war dann auch mal wieder für mich ein ganz schön krasser Referenzmoment, aber es war wirklich so, wie ich es mir in den Momenten, in denen ich die Treppe des Vorlesungssaals runterging, während mir 2-3 Typen bereits auf die Schulter klopften. HB Betty wollte nicht einfach so ihre Nummer rausgeben, um nicht zu einfach zu erscheinen, aber weil auch sie fand, dass alles so gut passte, hat sie sich an meine Informationen aus dem Gespräch erinnert und ist extra zur Fachschaft meiner Fakultät mit ihrem "Auftrag" gelaufen. So hatte ich natürlich zum einen einen gewissen Ruf in meinem Studiengang sofort weg und zum anderen verbrachten Betty und ich dann einige schöne gemeinsame Wochen miteinander. Bald zog sie weg, aber das kam mir trotz dieser unglaublich guten Passung sehr gelegen, da ich zum einen ja weiter wachsen wollte und sich zum anderen nach den ersten Partys einige echt hübsche Kommilitoninnen für mich interessierten. Ich nutzte also die Zeit intensiv für mich und wuchs Level um Level (danke an Marteria für die Line und den Beat). Ich wuchs vor allem auch deshalb, weil ich a) in diesen Anfangsjahren immer wieder Wings hatte, die mir wichtiges Feedback von Außen gaben und da ich neu gelesene Theorie fast immer am nächsten Tag ausprobieren konnte. Eine Außenansicht meines Games und meiner Chuzpe von damals ist zum Beispiel auch hier abzulesen: Ich bin von "Natur" aus recht sozial kalibriert und reflektiert, aber zu der Zeit waren wir wirklich Draufgänger. Und das ist für einen lange ungeküssten und abgelehnten Typen von Landei-Partys schon eine recht rasante Entwicklung. Die ganzen im Zitat genannten Leute kannte ich natürlich zum einem aus dem Lair, aber zum anderen war auch das Kölner "Wintercamp" schon Ende 2006 eine super Gelegenheiten Wings, aber vor allem auch Größen der Szene (Ra, Maxi P/Jo.ker, General X...) kennenzulernen. Ich verlinke euch den Artikel dazu auch hier, vielleicht inspiriert es jemanden noch einmal so ein Treffen aufzuziehen. Ich wäre auf jeden Fall dabei Einige von euch fragen sich sicher, woher ich aber insgesamt den Drive für diese Regelmäßigkeit und dann auch noch über einen "so langen" Zeitraum hatte. Erstens hatte ich das Gefühl, dass sich für mich dort gerade "Großes" anbahnt. Klar, auch ich bekam Massen an Körben und manche experimentelle Ansätze gingen so richtig nach hinten los. Aber weil ich zu der damaligen Zeit einfach noch relativ "nett" (im Sinne von nicht Player-mäßig, eher Format Schwiegersohn) aussah, wurde mir auch viel verziehen. Zudem hatte ich aber noch etwas anderes für mich freigeschaltet. 5. Verbinde dich mit Männern, die auch auf dem Weg zur Meisterschaft sind Im Lair merkte ich schon, dass es natürlich viele verschiedene Typen gab und auch wenn ich Lairs im Nachhinein sehr positiv bewerte, gab es auch immer viele Trittbrettfahrer, die sich vor allem an einen "Drang hängen" wollten, ohne wirklich zurückzugeben oder zurückgeben zu können. Deswegen pickte ich mir Typen heraus, die einen ähnlichen Drive wie ich hatten oder auch schon ein höheres Level erreicht hatten. Ich muss an der Stelle nicht alle namentlich benennen, denn einige Namen meiner Wings von damals sind hier auch nach 18 Jahren (der "Disput" ist erwachsen geworden ) immer noch gebanned. Auf jeden Fall waren wir alle zwischen 18-23, hatten auf Grund von Abi, Zivi oder Studium sehr viel frei verfügbare Zeit und haben so viel Blut geleckt, dass wir wirklich VIEL draußen waren. Da war ich sogar noch nicht mal der krasseste. Auf jeden Fall waren wir eine anfangs lose Gruppe von rund 6 jungen Typen, die sich regelmäßig trafen, regelmäßig in andere Städte reisten und dort gemeinsam Vollgas gaben und sich mit wirklich fortgeschrittenem Feedback, neuen "Experimenten" und auch mit einigen guten Produkten der amerikanischen PU-Szene versorgen konnten. Insgesamt stellten wir aber auch schnell fest, dass wir obwohl wir ja im Schnitt erst 3, 2 oder 1 Jahr im Pickup dabei waren, schon ganz schön weit gekommen waren. Noch gar nicht so sehr im Bereich LTR, aber "infield" hatten wir uns in kürzester Zeit zu ganz schönen Maschinen (die Doppeldeutigkeit ist intendiert 😄 ) entwickelt. Namen der Jungs, die ich hier benennen kann, waren aber auf jeden Fall @Béla Calise (später Autor von "Vom Finden und Gewinnen begehrenswerter Frauen), Groom (mit dem ich später eine lange Zeit eine gemeinsame Coaching-Firma führen sollte), aber später auch noch heute durch das Fernsehen bekannte Größen wie Matthew Lovel. In dieser Verbindung schwangen wir uns immer höher. 6. Wenn deine Meisterschaft nachhaltig sein soll, dann gib dein Wissen an andere weiter Ich war damals in 2007 noch lange nicht auf meinem Level späterer Jahre, schließlich war ich auch erst 2 Jahre dabei und junge 21/22 Jahre alt. Es gab mit PS, Perfekte Masche und Co. bereits einige Platzhirsche, aber von einigen Kontakten wussten wir, dass die auf ihren Workshops auf Grund der Größe vor allem Theorie in Workshop-Räumen paukten und Infield dann auch mal mehr oder weniger pushten (Maxi P. machte das wohl, aber vielleicht gibt es hier andere alte Hasen, die von damals berichten wollen?), aber wir fanden "die Lücke", dass in den Workshops und Coachings kein erfolgreiches Ansprechen gezeigt wurde (oder nur selten..). Da kamen wir ins Spiel. Wir haben so viele Referenzereignisse bei den jeweils anderen miterlebt, die Mind Blowing waren, dass unser "neuer" Ansatz war, Infield auch den Teilnehmern vorzuführen. Wir wollten gute Rollenvorbilder sein und die Teilnehmer sollten von uns als "Modell" lernen. Deswegen waren unsere ersten Workshops und Coachings bestimmt 20-30% eigenes Game. Das schreibe ich nun so locker runter, aber das hat für uns alle wirklich einen Ziegelstein auf das Gaspedal unserer Entwicklung gelegt. Sich nicht nur dem sozialen Druck der Umgebung auszusetzen, sondern von 1-6 Workshop-Teilnehmern oder Coachees beobachtet zu werden oder sie mit im Gespräch zu haben und dabei ein absolutes Vorbild sein zu wollen, war wirklich ein Stahlbad für uns. Das war bis dato fast der größte Druck, den wir aushalten mussten. Natürlich gab es auch dabei Fehler und Körbe, aber wir wollten unsere "Demonstrationen" auf so einem hohen Level zeigen, dass die Teilnehmer dadurch maximal motiviert sein sollten und sie auch in diesen kurzen Zeiträumen Dinge sehen oder an Gesprächen teilhaben, zu denen sie einfach noch (lange) nicht selbst im Stande waren. Mir ist klar, dass nicht jeder Leser dieses Artikels den Drive, die Körner oder einfach die Zeit hat, auch in diesem Bereich zum Coach zu werden. Aber zum Experten im Kleinen kann letztendlich fast jeder werden. Damit meine ich einen Mann, der in seiner Stadt oder seiner Region anderen Männern oder einem Wing, der noch ganz am Anfang steht, erste positive Referenzerfahrungen zeigen und ihn "gratis" unter seine Fittiche nehmen kann. Durch das Lehren und das Vorbild sein wollen meistert man sein Game nochmal auf einem anderen Level. 7. Es gibt keine "tote" Zeit, wenn du zusätzlich zum "Infield" deine Persönlichkeit entwickelst Coach hin oder her. Auf jeder Stufe meiner Entwicklung erreichte ich immer wieder Plateaus, von denen ich scheinbar für einige Wochen oder Monate nicht mehr aufstieg oder mir an einem Problem gefühlt die Zähne ausbiss. Ich machte auf Grund der Verbindungen aus "5." natürlich trotzdem weiter, holte mir Feedback und versuchte neue Ansätze zu integrieren, aber wenn ich einen weiteren Meilenstein für mich definieren muss, dann ist es, dass ich mich durch X Formate und Workshops der Persönlichkeitsentwicklung bewegt habe. Man muss dabei immer aufpassen, nicht zum Seminar-Touristen zu werden (die gibt es öfter, als man denkt!), aber auf Grund des großen zeitlichen Invests in meine Infield-Fortschritte und des anfangs noch begrenzten Geldbeutels war das nicht mein Weg. Dennoch war Geld keine Ausrede für mich. "Game" is everywhere and everything. Deswegen musste ich - bis auf meine Trainerausbildung - auch nie den vollen Workshop-Preis bezahlen. Gemeinsam mit NLP-Deutschland "organisierten" wir 2008 (?) den ersten Studentenpractitioner, der auf Grund der Zielgruppe zwar sehr groß, aber auch günstig war. Anschließend ging es zum damals bekanntesten NLP-Trainer Deutschlands - Chris Mulzer. Bei ihm besuchte ich in den Folgejahren viele Seminare zum Thema NLP (2x Master, Hypnose, Design Human Engineering, das er aber Brain Machines nannte), Leimbachs Herzenskrieger-Seminare sowie Seminare in London bei T. Harv. Eker und Co. (aufpassen, das sind oft reine Upsell-Veranstaltungen). Dadurch hatte ich immer ein starkes Grundrauschen der Entwicklung in meinem Leben. Ich würde nicht jedes Seminar nochmal machen und nicht jedes hat das gebracht, was ich mir erhofft habe, aber der Return on Invest war für mich nicht nur entwicklungstechnisch, sondern durch meine Coachingtätigkeit auch finanziell erfüllbar und selbst meine Trainerausbildung für rd. 20T € (inkl. vieler Reisen) hat sich recht schnell amortisiert. 8. Lass dich trotz deines Entwicklungsdrangs auf Beziehungen ein Infield wurde ich ja schon sehr schnell ein Pro und auch so gut, dass ich nicht nur Coach wurde, sondern auf zwei der damals größten Konferenzen in Europa als Redner geladen war. Dennoch war meine größte Baustelle, weil man es nicht einfach "so schnell" und durch "Repetition" lernen kann, das LTR-Game. Meine Sonderstellung ermöglichte es mir monogame Beziehungen zu führen, aber trotzdem in den Coachings zu anzusprechen und zu gamen - nicht mit dem Ziel daraus etwas folgen zu lassen, sondern für die Demonstration für die Teilnehmer. Das war natürlich eine wunderbare Verbindung. Aber selbst ohne so eine Sonderstellung habe ich Männern über all die Jahre immer wieder empfohlen, Beziehungen mit schönen Frauen einzugehen. Zum einen natürlich, weil das für manche Männer auch das vorderste Ziel ist, warum sie überhaupt mit Pickup angefangen haben. Zum anderen aber vor allem auch, weil du in einer (gesunden!) Beziehung viele Mann-Frau-Dynamiken für dich und noch mal auf einem ganz anderen Level erlebst, als du das Infield könntest. So hatte ich dann ab Anfang 2007 meine erste richtige Beziehung und dann auch noch mit der schönsten Frau aus meinem Studiengang. Das war für mich wieder Mind Blowing, allerdings brach es nach einigen Monaten auch schon wieder auseinander, da ich zwar die Anfänge des PU gemeistert hatte, aber mein Langzeit-Game noch deutlich ausbauen musste. Die nächste wirklich lange Beziehung ging ich dann 2009 mit meiner bis dato absoluten Traumfrau ein. Das war für mich persönlich all das, für das ich je angetreten war - sie war aus einem Regal, das ich nicht für möglich gehalten hätte, als ich 2005 meine ersten Gehversuche machte. Wir hatten wunderschöne Zeiten im Rheinland, Münster, im Auslandssemester in Caen (nicht Cannes, aber auch in Frankreich), tolle Urlaube in Venedig, auf Formentera und auch in ruhigen Ecken von Mallorca, aber am Ende haben sich unsere Leben in den rund 4 Jahren unserer Beziehung am Ende doch auseinander entwickelt und wir trennten uns. 9. Werde dein eigener Coach Analog zu den Beziehungen ist auch dieser Schritt keiner, der chronologisch erst nach allen anderen erfolgt, sondern dich als Meta-Strategie begleiten soll. Dadurch dass ich bereits so früh andere Männer unterstütze und ihre Grenzen, Hürden und Fails erlebte und durch die ganzen Persönlichkeitsentwicklungsworkshops sowie meine psychologischen Weiterbildungen fand ich sehr schnell Muster, die man durchbrechen muss, um sich weiterzuentwickeln. Das wendete ich natürlich nicht nur auf andere an, sondern vor allem auch immer auf mich und meine Entwicklung. Mein beständiger gedanklicher Begleiter war meine Coach-Stimme "Was würdest du jetzt einem Teilnehmer empfehlen/wie würdest du ihn pushen/was müsste er nun anders machen?" Und wenn diese Stimme versiegte, dann fragte ich mich "Was würde dir Coach Béla oder Coach Matthew M oder Groom raten oder tun". So gelang es mir immer wieder, mich ein wenig von der eigenen Problemlage zu dissoziieren und fast wie aus einer Vogelperspektive analytisch und kritisch mein Game und meine Entwicklung zu betrachten, um recht chirurgisch den nächsten Schritt zu gehen. Zu dieser echt wichtigen Meta-Strategie habe ich vor einigen Jahren auch einen ganzen Artikel verfasst, den ich in diesem Forum auch nochmal zeitnah teilen möchte. Schlussworte Was du hier liest, ist mein persönlicher Weg. Ich habe ihn noch nie so detailliert erzählt oder niedergeschrieben. Beim Schreiben - nun 20 Jahre nach meinen "humble Beginnings" - war ein Schmunzeln im Gesicht mein ständiger Begleiter. Ich bin stolz auf das, was ich in diesen 5 Jahren erreicht und was ich in den Folgejahren noch fortgeschrieben habe. Es hat auch für mich immer wieder "Exit-"Punkte auf diesem Weg gegeben, ich bin aber froh, diese nie gewählt zu haben und mir stattdessen bewiesen zu haben, was in 2, 3 oder 5 Jahren beständiger Arbeit an sich alles möglich ist. Dieser längere Atem hat sich für mich voll ausgezahlt. Auch wenn dein Weg sicherlich nicht Eins-zu-Eins bzw. Schablonen-gleich so verlaufen wird, hoffe ich, dass er dir zeigen kann, was alles möglich ist. Und ich möchte dir auch die Angst nehmen, dass dich Pickup für immer "versauen" wird. Ich bin nun seit über 12 Jahren in einer Beziehung, davon 6 Jahre verheiratet und wir haben 3 dolle Kinder. Auch wenn es mit so kleinen Kids immer mal wieder stressige Phasen gibt, sind meine Frau und ich ein sehr gutes Team. Deswegen keine Sorge, du kannst ein vermeintlich "normales" Leben führen, allerdings hat alles bei mir immer "extra Spice". Ich bin da sehr bei der Obelix-Analogie - ich bin nicht als Kind, aber dafür als junger Mann für viele Jahre in einen Zaubertrank gefallen, allerdings wäre meine mentale Abbildung davon wahrscheinlich eher Wolverines Adamantium-Prozess. Nur mit deutlich weniger physischem Schmerz Vielen Dank für das Lesen und alles Gute für dich und deinen Weg!- 2 Antworten
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Eigentumswohnung als Anlage 2026 noch rentabel?
Xatrix antwortete auf UrbanViking's Thema in Finanzen
Just wait a lil‘ bit longer: Ich wollte ja beide Seiten der Immobilienvermietung darstellen - ich als jemand, der die Wohnung zum Vermieten erst in 2025 gekauft hat und ein sehr viel höheres Klumpen-Risiko hat als die 2 „Immobilien-Sammler“ aus meinem Freundeskreis, wollte meine Situation noch zu einem anderen Zeitpunkt darstellen 😘- 45 Antworten
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Mein Leben in 2025 – Ein wöchentlicher Dating-Report
Xatrix antwortete auf JayMuc's Thema in Field Reports
Ich habe da gerade nach Jahren mal wieder reingeschaut. Sehr kleine Stichprobe, aber wenn ich das Gefühl habe, dass dort mehr männlichen Mitgliedern als hier das DJBC empfohlen wird, brech‘ ich ab 😂
