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Zeigt Inhalte mit der höchsten Reputation am 01/17/20 in allen Bereichen an
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3 PunkteDa stimme ich dir definitiv zu, ist ne Bürde, ohne Frage. Aber hier geht's ja immer noch um einen selbst und wie man aktiv sein Leben so gut und stressfrei gestaltet wie möglich, richtig? Nun stell dir mal die Frage: Wieso solltest du dir als Mann, mit hoffentlich soweit erfülltem Leben, etwas aufbürden, was dich a.) herunterzieht b.) viel Zeit kostet und c.) nur eventuell irgendwann gut wird? Nur auf die Chance hin, dass sie sich irgendwann mal so verhält, wie man es sich vorstellt? Oder als das, was man als "normal" empfindet? Das hat nichts mit PU zu tun; der Mensch an sich ist egoistisch veranlagt und hegt zuteil gewisse Empathielosigkeit - ist ne Art Selbstschutz. Mensch, ich mein das doch nicht böse, aber die Chance dass die beiden jemals mal ne gute und gesunde Beziehung führen werden liegt so ca bei 0. Ich glaube du verstehst die Ausmaße ihrer Baustelle nicht mal. Das ist ein riesiges Ding.
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3 PunkteProblematisch wird/ist es, wenn du versuchst dich an deine Partnerin zu halten. Überleg mal, du versuchst dich nach jemandem zu richten bzw. es recht zu machen, der dir nicht gut tut... das kann doch nicht gut gehen! Vielmehr wirst du mit jeder neuen Diskussion bei der du für dumm verkauft oder nicht ernst genommen wirst immer tiefer in das Loch gezogen. Du wirst auch so lange deinen Selbstwert nicht steigern, wie du dich an deine Partnerin kettest. Denn egal wie erfolgreich du bist und wieviel Kraft du aus deinen Leistungen ziehen könntest... zieht sie einmal kräftig an der Kette, wirst du wieder runter in das Loch gezogen. Und wie du reagieren sollst wenn sie dich nicht ernst nimmt? Dann nimmst du sie eben auch nicht ernst! Machst dein eigenes Ding, so wie NUR DU es für richtig hälst. Mach deinen Abschluss so wie du es für richtig hälst. Danach aber bitte keine Ausreden mehr warum du dich nicht lösen kannst. Was du hier beschreibst hört sich wirklich nicht gesund an. Dh es muss sich etwas ganz ganz dringend ändern! Alles Gute.
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3 PunkteIch zitiere mal den guten Hexer aus dem alten Thread: Sowas würde sich kein Mann mit klaren Vorstellungen von einer Partnerschaft geben. Generell dieses ganze "aber ansonsten ist sie eine tolle Frau" Gelaber. Rationalisierung wie sie im Buche steht. Sorry, aber das ist ja absoluter Irrsin. Stell dir mal vor du erzählst einen Schwank aus deiner Jugend und Madame bekommt aus dem Blauen heraus nen Heulkrampf. Dann geht's mit Kumpels ans Lagerfeuer und sie hat Vietnam Flashbacks. Nenn es mangelnde Empathie, ist mir egal - aber mit emotional instabilen Menschen kannst du keine ordentliche Beziehung führen, so leid es mir für sie tut. Ist sicherlich anstrengend sowas.
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3 PunkteHä was? Sowas hab ich ja noch nie gelesen. Ich vermute mal, du warst einfach neidisch, weil du selbst gern wieder so richtig schön verliebt wärst. Sowas würde ich eher Missgönnen nennen und hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun. Ne, du sabotierst die Beziehung mit deiner passiv-aggressiven Scheiße - indem du meinst, du müsstest gleiches mit gleichem vergelten. Das ist Kindergarten hoch 10. Dazu gleich mehr. Indem du wieder anfängst, dich "Outcome independent" zu verhalten. Lies dir doch mal deinen Text durch. Pärchen ist verliebt -> du wirst schlecht gelaunt ihr habt wenig geredet -> du versuchst, eine Reaktion durch Bockigkeit zu provozieren. Anstatt Themen zu starten oder mit ihr einen Spaziergang zu machen. Oder auch allgemein ausgedrückt -> Du passt deine Laune der ihren an, anstatt dein eigenes Ding durchzuziehen Ich lese da ehrlich gesagt nirgends irgendwelche "Launen" von ihr heraus - das bist eher du, der die Launen in dem Moment framed und manifestiert. Du musst dich da unter Kontrolle bekommen, das hat wirklich nichts mit ihr zu tun. Du bist dein eigener Fels in der Brandung. Wenn du der Meinung bist sie mauert, dann lass sie doch. Sei froh, dass du nicht ihre beste Freundin bist. Lies dir mal deinen eigenen Beitrag im letzten Thread durch, was fällt dir auf? Ich lese da Männlichkeit, Dominanz und Leidenschaft ausgelöst davon, dass du sie nicht Ernst genommen hast. Und nun, 3 Wochen später, zerwichst du dir wieder das Hirn. Dir fehlt es immer noch komplett an eigener Souveränität - gut, das liegt vor allem daran, dass du dir noch zu wenig Zeit für dich und deine Entwicklung genommen hast. Und das wiederum führt mich zu dem Punkt, dass ihr euch anscheinend immer noch viel zu oft seht. Hand auf's Herz - wie viel Lektüre hast du dir seit dem letzten Thread zu Gemüte geführt? Ich vermute mal 0.
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3 PunkteHi Rampage! Nur ein kurzer Abriss bzgl. weiblicher Kommunikation und wie sie sie (in Verbindung mit Gefühlen) einsetzen. Beispiel von meiner ersten Freundin, um zu veranschaulichen, was hier bei dir passiert. Wir waren da beide 17. Wir haben damals immer viel telefoniert und dabei auch oft gezankt. Sie hat dann immer gerne, wenn sie über irgendwas wütend/traurig/verletzt/(welche aufgebrachte Emotion auch immer) war, einfach aufgelegt. Dies war (und ist es immer noch) aus Sicht meines 17 jährigen Selbst unhöflich. Ergo: Wer einfach so auflegt und das Gespräch mittendrin einfach so auf diese unhöfliche Art abbricht, ist auch derjenige, der dann wieder anrufen (aus Frauensicht: wieder "ankommen") muss. Ergo: Teenager-apu legt sein Handy weg, ärgert sich zwar darüber, aber spielt weiter Warcraft III, weil es für ihn überhaupt nicht in Frage kommt, wenn jemand so handelt, ihm dann hinterherzutelefonieren. Was tat meine damalige Freundin also, als sie nach 2,3 dieser Vorfälle merkte, dass ich, wenn sie einfach so auflegte, nicht wieder bei ihr anrief, nicht wieder bei ihr "ankam", keinen Invest (! , denn das ist es) zeigte? Richtig: Sie fing an, mich mit Gefühlen zu manipulieren, um da die Kontrolle über mich zu gewinnen. Wie tun Frauen das dann gerne? Richtig: Sie weinen. Wie lief das also ab? Es wird tief schluchzend angerufen, wie "verletzt" sie darüber ist, dass ich sie nicht wieder anrufe, wenn sie einfach so auflegt. Wenn ich sie wirklich lieben würde, würde ich das ja tun (sie dennoch wieder anrufen und sie nicht zwingen, diejenige zu sein, die anrufen muss, wenn sie einfach so auflegt). Und der gute Apu? Kriegt Panik. Denn er ist dumme 17. Und Mädchen wissen ja viel besser, was "Liebe" und "Beziehungen" sind und funktionieren, nicht wahr? Und wenn sie als diejenige mit dem besseren Wissen darüber als ich auch noch WEINT (das würde sie ja nur tun, wenn es wirklich schlimm für sie wäre, richtig? Wäre bei uns Männern ja auch so, ne? Wenn ein Mann weint: Shit, das ist ernst, das muss man ernst nehmen!), dann muss das ja stimmen. Gib mal in die Suchfunktion "Unter Tränen" ein. Und guck dir die erzählten Stories der Männer an. Wie sie alle davon überzeugt sind: "Oh wow, sie weint, DANN muss es ihr ja wirklich leid tun/ich muss sie wirklich verletzt haben/x." Weil wir Männer von uns auf die Frau schließen. Und dadurch herrlich einfache Opfer für diese Art der Manipulation sind. Und Frauen wissen das. Und nutzen es aus. Nicht falsch verstehen; sie dürfen das! You can't be mad at a women for BEING a Woman. Wir Männer müssen einfach lernen, damit umzugehen. Nun denn. Was denkt also der 17 jährige Apu? "Ich bin wirklich ein Arschloch. Würde ich sie lieben, würde ich ihr da hinterhertelefonieren!" Was passierte also fortan und war rückblickend der Startpunkt einer 0815-Abwärtsspirale, wie sie jeder Mann in einer Beziehung kennt? Richtig. Apu glaubt seiner Freundin und erlaubt, dass in der Beziehung die Dynamik etabliert wird: "Immer wenn die Freundin sich schlecht benimmt muss Apu aber derjenige sein, der sie dennoch anruft (ergo: In sie investiert TROTZ schlechtem Verhalten, das NICHT belohnt werden sollte)." Und jetzt sehen schon alle kommen, was natürlich passiert: Streit am Telefon. Freundin legt aufgrund von Emotion X einfach auf. Apu ruft ihr hinterher, denn das muss er ja tun, sonst würde er sie ja nicht lieben. Und sie geht natürlich nicht ran. Apu ruft natürlich, aufgrund etablierter und (zugestimmter!) Dynamik, nach einiger Zeit erneut an. Und repeat. Und repeat. Bis die Frau sich erbarmt. Was hat die Frau damit also erfolgreich, durch den Einsatz von Sprache und Gefühlen, etabliert? Dass, wie auch immer sie sich am Telefon aufführt, Apu derjenige sein muss, der ihr hinterherrennt. Was ist ihr damit gelungen? Dass Apu ständig in sie investieren muss, EGAL, was sie vorher tat. Welche Auswirkungen hat das auf ihre Gefühle, nachdem sie dieses Kontrollinstrument über mich implementieren konnte? "Lol, was ein Lappen. Ich mache, was ich will, und er ruft mir ständig hinterher." Dass dieses Verhalten von mir eine Absprache zwischen uns ist spielt für ihre Gefühle keine Rolle! Was ist dann oftmals die finale Konsequenz bei vielen Männern? Frau schafft es dadurch oft, dass Männer, die im Grunde gar nicht ihre Liga sind, eine regelrechte Obsession aufgrund ihres stetigen Invests für sie entwickeln. Eine oneitis z.B., wo aus im Grunde total unerklärlichen Gründen eine Abhängigkeit zu ihr entsteht (was natürlich noch weitere Gründe hat, aber das würde hier jetzt den Rahmen sprengen). Grund: Unser Gehirn verarscht uns da. Das ist verwandt mit: Wenn dich jemand nicht leiden kann, frag ihn um einen kleinen Gefallen, den er im Grunde nicht ablehnen kann. Was passiert? Diese Person wird nach dem Gefallen ein kleines bisschen weniger negativ zu dir eingestellt sein. Weil sein Gehirn ihn fühlen lässt: "Ich tat etwas für ihn. So schlimm kann er ja gar nicht sein." Mit Lächeln ist es das selbe Prinzip; wenn du viel lächelst und viel lachst, produziert dein Gehirn mehr Dopamin. D.h.: Wenn man schlecht drauf ist, kann Lächeln, obwohl es nicht aus einer glücklichen Stimmung kommt, die Stimmung heben. Das heißt: Je mehr wir in eine Person/eine Beziehung/x investieren, desto mehr hängen wir daran und desto mehr wollen wir den Verlust verhindern. Und Frauen wissen das instinktiv. Und spielen diese Karten, drücken diese Knöpfe instinktiv. Das heißt, dass dies klassische Manöver sind, um zum einen den Invest des Mannes zu garantieren, und GLEICHZEITIG damit festzustellen, ob er ein Lappen ist, der sich von ihrem Bullshit beeinflussen lässt oder ob er ein Mann ist, der das durchschaut und sich darüber und über sie amüsiert. Was wäre also im Beispiel mit Apus 17 jähriger Freundin die richtige Reaktion gewesen? Richtig. Sich über ihre willkürliche Begründung für die Etablierung dieser ungesunden Dynamik, wenn sie schluchzend anruft, lustig machen, sie wieder auflegen lassen, weiter räudige Nachtelfen (welche Pussies spielen bitte NE?) wegklatschen und auf ihren Anruf warten. Anhand der Farben erkennst du vielleicht das Muster, was sie auch bei euch etablieren will (und notiere dabei ihr Alter; es spielt keine Rolle, ob Frau ein Teenager oder fast 30 ist 😉) : Denn dadurch ("wegen guter Manieren") wärst du dann gezwungen, immer in sie zu investieren, ihr nachzulaufen, ("immer morgens und abends zu schreiben"), und damit auch, wenn sie am Abend vorher z.B. Scheiße gebaut hat. Wer schreibt ihr dennoch "guten Abend"? Du. Und rate mal, was sie tun wird? RICHTIG; sich nicht melden => Es wird mit dem Einsatz von Sprache und Gefühlen (Tränen) eine willkürliche gut klingende Begründung ( "Wenn du mich liebst", "ein echter Mann", "Meine Eltern haben mich so erzogen") ausgedacht, um konstanten Invest und damit auch ggf. hinterherrennen deinerseits zu etablieren und damit aufzudecken, ob du ein Lappen bist oder nicht. Ergo: Bleib da auf Kurs! Du hast das richtig erkannt, dass dies falsch wäre. Viele Grüße! Apu
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2 Punkte@General X Bitte die Funktion abstellen, dass der Ersteller oder die Erstellerin eines Status-Updates die Antworten löschen kann. Gegen die Verletzung der Regeln gibt es ja schließlich die Melde-Funktion.
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1 PunktFreunde, Römer! Eine große Bitte. Ich hofffe, das ist für maximale Reichweite zeitlich gut platziert jetzt. Nehmt euch am Wochenende doch bitte mal das Stündchen Zeit und schaut euch diese Dokumentation an. Wenn ihr nicht zufällig Verhaltensbiologen seid, wird diese Stunde euch absolut. umhauen! Bin letzte Woche drauf gestoßen und konnte nicht fassen, dass das kein Pflichtprogramm in der Schule war. Es is: Mindblowing!!
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1 Punkt
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1 PunktEvtl. warst/bist du untervögelt. Je untervögelter man ist desto schlechter wird die Laune. Wäre die Frage, ob die Laune die Ursache ist für die Situation in der Beziehung oder die Situation in der Beziehung die Ursache für die Laune ist. Oder ob das nicht eigentlich egal sein sollte, weil es letztendlich darauf ankommt, dass du dein Ding machst und guckst, ob die Frau, die dich begleiten darf, noch zu dir passt.
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1 PunktWenn du mit Ed Sheeran cool bist: mach halt. Alternativ nimmste dir halt n anderes Repertoire. Smashing Pumpkins anyone? Aber Mal mit Logik: ist n Ed Sheeran ne Wussy wegen seiner Musik? Oder isser eigentlich der Übermacker...
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1 PunktTE analysiert auch viel zu viel, meine Meinung. Lass es sein und dir wird es besser gehen. Leb dein Leben, lass sie dran teilhaben, wenn sie denn will und lass sie kommen und dich binden. Eine LTR besteht aus ständigem Verführen, auch nach Jahren. Wenn man nur nebeneinander auf der Couch sitzt und jeder für sich im Handy herumfummelt, ist das keine LTR. Das kann man mal machen, aber scheint bei euch des Öftern zu sein. Ich hätte zum Beispiel an einem Tag wie gestern meine LTR gar nicht gesehen, wenn wir nicht zusammen wohnen würden. Morgens mit Hund raus, dann zur Arbeit, danach zum Sport, mit Hund raus, nen Freund getroffen und danach einkaufen. Ich war um 23h zu Hause. Keine Zeit fürs gammeln auf der Couch. Und ich schließ mich an: Wenn das miese Gefühl in einer LTR überwiegt, sollte man einen Schlussstrich ziehen. Wofür mit jemandem zusammen sein, wenn man nicht glücklich ist?
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1 PunktWahrscheinlich weil ich weiß, dass vieles an der Attraction liegt, deren derzeitiges Fehlen ICH verbockt hab. Des Weiteren: Eine andere Frau löst die Probleme die immer wieder auftreten auch nicht.
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1 PunktEifersucht ist ganz fies. A) Dir geht es dabei nicht gut. B) Du vertreibst damit den Partner. Was mich etwas stutzig macht; Warum ist sie die ganze Zeit ohne Dich unterwegs?
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1 PunktDas ist natürlich das wichtigste 😁 Der TE ist eine echt verzwickten Lage und Du willst wissen ob er über den 2er Kanal kommen darf.
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1 PunktFrauen brauchste das aber nicht vorwerfen. Die brauchen nunmal Aufmerksamkeit und suchen die an jeder Ecke. Schlimmer sind die "Männer" hier, die eben diese Aufmerksamkeit geben. Die auf jeden Nonsens, jeden Furz, jede irrelevante und nichtsnutzige Aussage anspringen und genau diese Attention liefern. Die sich so quasi melden: "Guck mal, ich bin hier, ich beachte dich. Huhu, ich hüpfe sogar hoch und runter runter damit du mich wahrnimmst. Mag mich doch einfach. bitte."
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1 PunktOb die nun hier oder woanders was erzählen: Mach einfach das Gegenteil. Aber Vorsicht: Hier sind auch "Männer", die wie Frauen reden. Da gilt dasselbe.
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1 PunktJede Entscheidung wird von jedem Mensch auf emotionaler Grundlage getroffen. Wenn Männer ihre Entscheidungen (rein) rational treffen, würde es - als Beispiel - keine männlichen Raucher geben. Du bringst da einiges durcheinander. Deine sicherlich positive Intention in allen Ehren, aber ich finde das vorsichtig ausgedrückt ziemlich kritisch Menschen in so einem Forum zu erklären, dass es etwas mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun hätte, wenn man sehr emotional sei. Emotionen empfinden ist weder etwas exklusiv weibliches noch männliches, sondern menschliches. An den TE: Deine Emotionen in Musik zu packen ist grundsätzlich was gutes, vor allem wenn es dir sowieso Spaß macht. Kenne deine Social Media Musikposts nicht also kann ich natürlich nicht beurteilen ob das eher emotional bedürftig und befremdlich oder authentisch wirkt bzw ist, was du da machst. Das wirst du selbst am besten wissen. Wenn bestenfalls letzteres der Fall ist sollte das, was irgendeine Frau womöglich über dein Hobby und deine Emotionen denkenk könnte, dich nicht weiter beeinflussen. Du brauchst ja niemanden in deinem Leben, der dich deswegen ablehnt oder verurteilt. Gibt ja genügend Damen auf unserem Planeten 🙂
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1 PunktNimm dein Leben in die Hand Erstmal die schlechte Nachricht: Der Kontext, wie im Pick Up Forum das Wort Frame genutzt wird, gerade in der Beziehungskiste, ist leider falsch. Oft heißt es „du muss an deinem Frame arbeiten, sowas darfst du dir nicht gefallen lassen“, am besten noch mit Freeze Outs oder anderen Kleinkinderkram. Dabei wissen doch alle beteiligten, es geht nur darum, dass die Frau wieder mit dem Mann spricht. So einfach ist es jedoch nicht an seinem Frame zu arbeiten, einfach mal den Alpha raushängen lassen und gut ist. So läuft das nicht mein Lieber. Hier hilft leider nicht einmal das allseitsbewährte Fake-It-Till-You-Make-It? Warum, wirst du dich jetzt wahrscheinlich fragen. Ganz einfach, weil du dich nicht selbst bescheissen kannst. Und damit sind die schlechten Nachrichten noch nicht vorbei. Mit einem schlechten Frame stehst du dir auch selbst im Weg. Du denkst vielleicht „klar steh ich mir selbst im Weg, denn immerhin kann ich die Frauen nicht halten“, aber halt dich fest, es ist noch viel schlimmer. Mit einem schlechten Frame verschwendest du nicht nur deine Lebenszeit, sondern auch die der Frauen. Und zwar im großen Stil. Die gute Nachricht? Eigentlich ist das mit dem Frame ganz einfach. Du überlegst dir was du möchtest und lebst konsequent nur um dieses Ziel zu erreichen. OHNE KOMPROMISSE! Aber genug gelabert, ich erklär dir gleich was ich damit meine. Was ist denn nun ein Frame? Prinzipiell gibt der Frame den Rahmenhandlungen vor, welche dafür benötigt werden, dein Ziel zu erreichen UND ist gleichzeitig das Ziel. Ein einfaches Beispiel: Du hast dir vorgenommen, dein nächster Job hat ein Jahresgehalt von 100k. Wirst du dich als Sozialarbeiter mit Jahresgehalt von 45k bewerben? Wahrscheinlich nicht. Das heißt, in diesem Fall gibt der Frame vor, dass du dich nur auf Stellenausschreibungen bewirbst, welche ein Mindestjahresgehalt von 100k vorgesehen habe, oder wo du davon ausgehst, dass dies bezahlt wird. Und wahrscheinlich wirst du zum Vorstellungsgespräch nicht mit zerrissender Hose kommen, sondern wirst einen Anzug anhaben. Glückwunsch, du verdienst ab morgen 100k. Dafür war nötig, dass du erstmal eine entsprechende Ausbildung/Berufserfahrung hast, dich ausschließlich auf diese Stellen bewirbst und beim Vorstellungsgespräch auch adäquat gekleidet kommst und dich entsprechend verhältst. Und dann, passt das alles und die Frau Personalerin sagt dir dann „Hm.. Ja,.. hören Sie mal… es tut mir leid, wir können Ihnen doch nur 30k im Jahr zahlen… Sie wissen ja. Wirtschaftskrise und so..! Sorry“. Was wirst du tun? Freust du dich das du um 70k weniger bekommst? Wahrscheinlich nicht. Eher wirst du den Job nicht annehmen und weitersuchen. Genauso verhält sich das auch mit Frauen. Jedoch gibt es einen großen Unterschied zur Wirtschaft. Auch wenn man gerade bei Vorstellungsprozessen ein Geheimnis um Gehalt, Anstellung und Projekt macht, kommen spätestens beim Gespräch die Fakten auf den Tisch. Bei romantischen Beziehungen ist dies jedoch meist nicht der Fall. Je nach Mensch kommt das unterschiedlich zusammen. Frauen denken oft der Mann muss jeden Wunsch von den Lippen ablesen, der Mann denkt er muss wie eine Maschine sein Programm runter spielen. Man lädt sich nicht mehr auf Dates ein, weil das würde ja heißen der/die Andere weiß sofort das man ihm/ihr an die Wäsche will. Im Großen und Ganzen ist das Date-Game ein Spiel wo um den heißen Brei herumgetantzt wird und auf einmal befinden sich Beide in einer Beziehung bei welcher sie 1000 faule Kompromisse eingeangen sind und den Anderen nun ändern müssen um selbst weiterhin Interesse an der Beziehung zu haben. Klingt doch pervers, oder? Ist aber oft so. Aber was bringt einem der Frame jetzt? Erstmal bin ich der Meinung sexuelle Beziehungen und Sex generell sollte nichts sein „was einfach so passiert“. Also ja schon, aber es darf davor ein langes Knistern sein, es darf sich eine Erotik entwickeln. Die Frau darf wissen das ich ihr an die Wäsche will, stunden bevor wir noch zu Hause sind. Das macht den Reiz aus. Ich nehme sie nicht zum Shoppen mit, ich will ein Date mit ihr, und nur mit ihr. Da dies meine Vorstellungen von Dates, Beziehungen und Erotik sind, bin ich dafür verantwortlich das es so stattfindet. Ich kann nicht sagen „die Uschi kann nicht flirten, darum haben wir uns direkt bei mir getroffen“. Weil wenn die Uschi wirklich nicht flirten kann, dann wird sie auch niemals auf ein Date mit mir gehen und dadurch niemals bei mir landen. Ich bin aber nicht nur dafür verantwortlich wie ein Date abläuft, sondern auch wie die Beziehung abläuft und ob sie überhaupt zustande kommt. Ich war bei Beziehungen immer ein Fan davon schnell zusammenzuziehen und auch mal allein auf Urlaub oder Festivals zu fahren. Ich hab das direkt am Anfang auf den Tisch gepackt. Ich kann mich noch erinnern, ich war damals furchtbar verknallt in Anna (überraschung, gab es ja hier zu lesen), die wollte mich jedoch nicht und ich hab mir irgendwann was mit einem anderen Mädchen angefangen. Ich habe dem anderen Mädchen von Anfang klipp und klar gesagt „Du, hör zu, ich steh auf Anna. Wir können gerne was anfangen, gerne auch mehrmals die Woche treffen, aber mehr läuft da nicht.“. Das war bevor wir das erste Mal miteinander geschlafen haben. Und genau so war es dann. Bei meiner aktuellen Freundin war es anders. Ich habe ihr beim dritten Date, nachdem wir ein wenig geknutscht haben, gesagt, dass ich auf sie stehe und sie gerne mit zu mir kommen kann, ich jedoch erst am kommenden Tag mit ihr schlafe, weil ich gerne nüchtern bin dabei. Ziemlich schnell war dann das Thema Kinder am Tisch. Für mich war klar, ich will in den nächsten Jahren ein Kind haben. Hätte sie da nicht mitgezogen, hätte ich es auf der Stelle beendet. Was ich damit sagen möchte, wer eine Beziehung (in welcher Art und Weise auch immer, auch ONS sind Beziehungen) eingeht, sollte sich im Vorfeld darüber klar werden, was er/sie möchte. Und daran festhalten. Wenn einem der Gegenüber sagt, er mag es anders, dann ist das so stehen zu lassen. Wer beispielsweise nur auf langzeitbeziehungen aus ist, sollte nicht hoffen, dass eine Frau bei genug Orgasmen Hormone ausschüttet und es sich in drei Wochen anders überlegt, wenn sie aktuell nur eine Affäre haben möchte. Geh besser davon aus das SICH MENSCHEN NICHT ÄNDERN. Aber warum bin ich ein Fan davon die Finger von Affären zu lassen wenn man Beziehungen sucht und umgekehrt? Ganz einfach, es ist Zeitverschwendung. Wenn man davon ausgeht das sich Menschen nicht ändern, was nutzt es dann eine Affäre einzugehen? Für den Zeitraum der Affäre verpasse ich Chancen andere tolle Frauen kennen zu lernen und ich nehme ihnen die Chance mich kennen zu lernen. Aber fühlt sich das nicht scheiße an? Fuck, natürlich fühlt sich das scheiße an. Stell dir vor du verknallst dich wirklich in ein Mädchen. Und sie verknallt sich in dich und will immer mit dir rumhängen. Aber sie ist ein wenig älter und will Kinder und du, naja, Hand aufs Herz, Kinder sind nervig, besser nicht. Dann ist es deine Verantwortung dir selbst gegenüber das Ding mit dem Mädchen zu beenden! Nicht weil es nett dem Mädel gegenüber ist, sondern weil du dir selbst im Weg stehst. Glaubst du wirklich eine Beziehung kann zu 100% glücklich werden, wenn einer Kinder möchte und der andere nicht? Spätestens wenn es auf die Torschlusspanik zugeht ist die Scheiße am dampfen. (Wenn du es eigentlich nur deiner Ex heimzahlen willst, dann ist dieser Schritt natürlich nicht notwendig. Jedoch wenn du eine erfüllte Beziehung anstrebst, welche gerne auch die nächsten 20 Jahre halten kann/soll, dann geht es sich mit dem Kinderwusch und dem Bedürfnis keine Kinder zu haben, nicht aus). Und natürlich fühlt sich da scheiße an, keine Frage. Aber das ist nuneinmal das Leben und jeder Mensch sollte viel Verantwortungsgefühl gegenüber sich selbst fühlen, dass er auch beschissene Entscheidungen trifft und durchzieht. Das Leben ist eben nicht immer nur Rosendurft. Viele Menschen sehen das Ende eine Beziehung, gerade wenn der Andere schluss gemacht hat, als eine Niederlage an, vielleicht sogar als etwas wofür man sich schämen muss. Aber das ist nicht so. Es ist einfach nur die Tatsache, dass die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele nicht (mehr) auf einer Wellenlänge sind. Die eigentlich Niederlage ist, zumindest in meinen Augen, seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele nicht zu kennen oder nicht zu diesen zu stehen. Und das ist das eigentliche Problem mit einem starken Frame und warum es so vielen von euch nicht gelingt diesen zu halten: Wenn es heißt „Nicht mit mir Kleines, dass mach ich nicht mit“, dann ist das keine Aufforderung das man die Frau ändern soll oder das man es vielleicht in 12 Monaten noch einmal probiert. Es ist nämlich die Einsicht in die Tatsache, dass man niemals in seinem ganzen Leben mit dieser Frau zusammenkommen wird. Ein starker Frame verändert sich natürlich über Jahre, aber er wird sich nicht verbiegen. Wenn etwas nicht läuft, gerade in Beziehungen, dann ist ein „Nein“ ein „Nein“ und kein „wir sollten es in 6 Monaten probieren, wenn ich dich lang genug bearbeitet habe“. Steh zu dir selbst. Denk darüber nach was du möchtest in deinem Leben willst und welche Art von Beziehungen du zum anderen Geschlecht führen möchtest. Mach dir das nicht nur für dich selbst klar, sondern besprich das auch mit jenen, mit denen du die Beziehung führst. Haben sie keinen Bock drauf oder sehen es als unromantisch an, Glückwunsch, das hat euch Beiden Zeit gespart. Triff Entscheidungen und handle danach, auch wenn es manchmal unangenehm ist. Auf lange Sicht wird dies dein Leben enorm erleichtern.
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1 Punkt@r4mp4g3 Was du hier machst, empfinde ich persönlich als sehr unverschämt. Du schlägst hier auf mit einem Problem, bekommst wirklich gute Ratschläge, doch setzt in 10 Monaten rein garnichts davon um. Um dann fast ein Jahr später wieder zu kommen, mit genau den gleichen Fragen. Hast du dich um einen Therapeuten gekümmert? Hast du in irgendeiner Form an dir gearbeitet? Deinen sozialen Kreis erweitert, Sport gemacht, von Zuhause ausgezogen, dein Innergame verbessert? Irgendwas davon umgesetzt was dir hier geraten wurde? Nein hast du nicht. 10 Monate hast du dich keinen Meter weiterentwickelt. Aber verlangst jetzt von den Leuten, die sich schonmal die Mühe gemacht haben dir zu helfen, eine step-by-step Anleitung wie du deine Psycho Freundin zu händeln hast. Während du selbst nicht bereit bist auch nur einen Finger zu rühren. Du beklagst hier immer dass dein Selbstwert so mies ist und du daran arbeiten musst. Aber ich sag dir was: Das wird dir nicht gelingen solange du mit dieser Trulla zusammen bist. Das ist wie wenn ein Junkie sich hinstellt und verkündet: "Ich habe mein Problem eingesehen und brauche Hilfe. Ich möchte an mir arbeiten und mein Leben in den Griff bekommen. Aber das Heroin lass ich mir nicht nehmen" Wie kann man sich eure "Beziehung" überhaupt vorstellen? Du sagst, du hast als Student kein Geld. Wie oft kannst du es dir leisten nach Rumänien zu fahren, oder andersrum? Wie oft sehr ihr euch? Eure Beziehung besteht doch hauptsächlich daraus sich über WhatsApp und Skype anzukacken. Ich hab da so ein Bild vor Augen: Beim skypen fällt ihr auf dass dein Hemdkragen nicht perfekt gebügelt ist und rastet so richtig aus, erklärt dir dass ein echter Mann darauf achtet beim skypen gut auszusehen und dass es eine Beleidigung für sie ist, wenn du dich wie ein Penner vor den Laptop setzt. Dann senkst du den Kopf, schluchzst ein bisschen, in einem leisen, winselnden Tonfall versprichst du ihr dann, dass es nie wieder passiert und bettelst sie an dass sie dich nicht verlässt. Dem stimmt sie zu, aber nur unter der Bedingung dass du von nun an die Straßenseite wechselst wenn dir eine Frau entgegen kommt. Kein Sex, keine Zärtlichkeit, keine gemeinsamen Unternehmungen, keine Liebe. Nur Streit und Psychospiele Und für so einen Scheiß gibst du dich her. Und verschließt dich für andere Frauen. Sorry für meinen Ton. Aber es reizt mich immer wenn Leute nicht an ihren Problemen arbeiten, sich aber als armes Opfer präsentieren und nichts dafür tun dass sich die Situation bessert. Weißt du, es ist erstmal völlig okay solche Probleme zu haben, wie du sie hast. Aber es ist in meinen Augen nicht okay sich mit der Opferrolle zu identifizieren und sich darin auszuruhen. Du sagst, du hast Angst vor dem Loch in das du fällst im Falle einer Trennung. Dann kümmere dich um Vorfeld um eine Psychotherapie. Solltest du sowieso. Das nennt man Verantwortung für sich selbst übernehmen. Die Trennung ist alternativlos. Vorher hast du keine Chance dich weiterzuentwickeln. Dir fehlt der Mumm diesen Schritt zu gehen. Deswegen wünsche ich dir aufrichtig, dass sie dich verlässt und du dann endlich anfängst, dich um dich selbst zu kümmern. Wenn es soweit ist, findest du hier viele gute Texte und Leute die dich weiterbringen. Noch bist du in einem geilen Alter und kannst viel reißen. Aber je länger man damit wartet seine Baustellen abzuarbeiten, desto mühseliger wird es.
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1 PunktKomm mal aus der Opferrolle raus. Ja, prinzipiell "vererben" sich diese Dinge. Hab meine Diplomarbeit dazu verfasst, was mit Burschen passiert die ohne entsprechendes Vatervorbild aufwachsen. Kenne das Thema also sehr gut, und will die Gravität dieser sozialen Entwicklungen nicht kleinreden. Aber: Egal was das Leben dir für Karten gab, ab 18 darf man dann auch mal aufhören es systemisch auf die Familiengeschichte zu schieben wenn das eigene Glück nicht klappt. Der Moment Verantwortung für dich selbst zu übernehmen ist bei dir zwanzig Jahre lang überfällig. Weil, Gegenbeispiel: Vor zweihundert Jahren gabs deutlich weniger alleinerziehende Mütter. Dafür hättest zu deinem Vater "Sie" gesagt und sein Wort wäre Gesetz gewesen. Deinen Job hätte gegebenenfalls er für dich ausgesucht und möglicherweise gleich die Frau auch mit. Gibt Männer, die verbringen heute noch ihr ganzes Leben damit genau nicht wie ihr Vater zu werden und fliehen vor seinem Schatten. Gras immer grüner auf der anderen Seite und so. Findet sich immer was wenn man Verantwortung abschieben will weil eh alle anderen es leichter haben.
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1 PunktÜbersetzung: Geh mal vom Gas und lass mich dich einholen was die Gefühle betrifft. Eine Basis wäre theoretisch da aber du gibst Zuviel Gas und hast großen Vorsprung. Die Emotionale Waagschale ist auf deiner Seite zu schwer also mach ma langsam. Übersetzung: Hör mal auf mir den Arsch zu pudern und komm da hinten wieder raus, Arschkriecher habe ich genug um mich herum. Behandel´ mich wieder so wie am Anfang! Bring mal n bisschen Abstand rein. Aber nicht ruckartig sondern schleichend. - Brauche ein bisschen länger um auf ihre WA Nachrichten zu antworten - sei n bissl weniger verfügbar - nicht mehr jeden Tag sehen - Fokussiere dich mehr auf dein Leben - Mache ihr keine Komplimente, nimm sie stattdessen lieber auf den Arm. Kleine Jungs ziehen Mädchen an den Zöpfen wenn sie sie mögen. An der Dynamik ändert sich auch später nicht viel. Keine Geschenke, keine Komplimente, kein Arschkriechen!! Stattdessen sie jedesmal ordentlich ficken wenn ihr euch seht und wenn ihr was macht dann Quality Time. Also nicht ständig auf der Couch Netflixen, ausser nackt, nach dem Sex. Nimm sie mit zum Bouldern, Klettern, Billard, Weihnachtsmarkt usw... mach sexuelle Anspielungen, Tease sie, gib ihr nen Klapps auf den Hintern wenn sie vor dir läuft (Gott ich liebe es Hintern zu klappsen, ich könnte Fußballtrainer werden^^) und zwischendrin Comfort nicht vergessen. Lies dir im Forum die Fieldreports durch, da merkt man mit der Zeit wie sich die Jungs den Mädels gegenüber unterhalten. die erfolgreichen Fieldreports haben eines gemeinsam: Die Jungs sind immer locker, Humorvoll, versaut und selbstbewusst. Jo, mehr fällt mir aktuell nicht ein. Aber sollte dir erstmal reichen. Setz das alles um, dann reden wir weiter. Viel Erfolg 🙂
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1 PunktBevor ich dir im Detail antworte, erwäge wenn du möchstest mal folgende zwei Konzepte, ob das für dich nachvollziehbar ist: 1) Jede Wahrnehmung, jedes Erlebnis das in uns ein intensives Gefühl auslöst, erleben wir nur (jeder von uns!) durch einen Filter. Dieser Filter ist gemacht aus unseren frühesten Baby- , Kindheit- und Jugenderfahrungen. Und darauf aufbauend weiteren Lebenserfahrungen. Heißt überspitzt formuliert: Wenn ich ein Leben lang geschlagen wurde, und jemand hebt vor mir die Hand um mich zu streicheln, werde ich weglaufen und nacher sagen: Der wollte mich schlagen. Selbst wenn ich irgendwie die Streichelei "ertragen muss", werde ich nacher eine Geschichte darum bauen, dass es eigentlich nur ein Trick war. Weil die Idee das es was anderes als Schläge gibt, in meinen Kopf nicht reingeht. Selbst wenn ich also positive Erlebnisse mache, kann ich diese aus mir selbst heraus nur sehr, sehr schwer als positiv bewerten und abspeichern. Sondern ich speichere die Situation wieder als negativ, und das füttert wieder meinen Filter. Je älter ich werde, umso mehr brennt sich dieser negative Feedback-Loop ein. 2) Wenn wir gewisse Dinge nie gelernt haben, und keine Idee dazu haben, und kein Vorbild, können wir in unserem täglichem Handeln nicht (gar nicht, überhaupt nicht) darauf zugreifen. Alle Probleme und Herausforderungen die uns im Alltag begegnen, können wir NICHT durch diese neuen Dinge lösen die wir nie gelernt haben, sondern alle Lösungen die uns selbst einfallen müssen zwangsläufig basieren auf den Dingen die wir schon wissen wie geht. Heißt z.B (nicht konkret auf dich bezogen): Wenn ich in einer Welt aufwachse, in der ich dadurch überlebt habe mich klein zu machen und zu verstecken, und nie lernen durfte wie ich mich großmache und wehre, dann werde ich jedes zwischenmenschliche Problem in der Zukunft zu lösen indem ich mich in irgend einer Form kleinmache und verstecke. Die andere Variante kommt mir gar nicht in den Sinn, weil ich sie nicht als nutzbare, erlebte Erfahrung greifbar habe. Mit diesen beiden Konzepten im Hinterkopf... Wäre für mich erklärbar durch #1. Wenn deine Grunderfahrung war "du bist falsch, dir geschieht (von Frauen speziell) nur Negatives" - dann wirst du jede Handlung von Frauen als negativ wahrnehmen. Und es dann auf dich beziehen ("ich fühle falsch"). Und da sind wir bei #2. Ich hab den Eindruck du hast reichlich funktionales gelernt. Also das Männliche hast du ja eh: Job, Körper, Tun, Handeln, Saufen. Aber das Fühlen, das Spüren, das "In dir warm berührt sein" von einem anderen Menschen, oder Tier, oder einfach einem besonderen Moment... letztlich das spüren von dir selbst. Da happerts, so mal zumindest mein erster Eindruck hier online (ich les grad nochmal dein Zitat von den Aknenarben... das is echt hart... ) Und wieder #1. Wobei #1 sogar auch bei "Meistens gehe ich von letzterem aus" im vorigen Zitat mitschwingt. Ich vermute mal, dass irgendwann in deinem frühen Leben die Fähigkeit "nichts zu fühlen" sehr, sehr wichtig für dich war. Überlebenswichtig - zum Beispiel wenn du jeden Tag nur negativ von anderen Kindern behandelt wirst. Oder daheim ständig zu hören kriegst wie Scheisse du nicht bist, weil du als Mann geboren bist, und eigentlich per Chromosom bereits "grundschlecht". Wenn alle Gefühle die ich von der Umwelt vermittelt bekommen einfach unaushaltbar sind - dann ist es eine sehr schlaue Überlebensstrategie nichts zu fühlen. Leider kann ich nicht lernen, nur die negativen Gefühle nicht zuzulassen. Also lassen wir dann positive Gefühle auch nicht zu. Und da sind wir wieder bei #2. Ich bin mir absolut!!! sicher, dass du fühlen kannst, emphatisch sein kannst, dich in anderen Menschen hineinversetzen kannst. Wir können das alle von Geburt aus, Spiegelneuronen und so. Aber du hast es weggeschoben, weggedrängt, sinnvollerweise!!! in eine Kiste gesperrt. Wer will sich schon in andere Menschen versetzen, die einen selbst gerade Scheisse behandeln. Wo hättest du das üben sollen? Emphatisch sein gegenüber dem Kerl der dich grade prügelt, "verstehen warum er das tut"? Geht sich nicht aus. Außerdem hast du früh gelernt, das es ja nicht um dich geht. Sondern um das was andere wollen. Das ist mir bei einem vorherigen Post von dir aufgefallen wo du einen Dateablauf beschrieben hast - totalen Fokus auf "was muss ich für sie tun" und nicht "was will ich eigentlich". Insofern recht logisch, wenn du nicht viel spürst was in dir abgeht. War ja nie wichtig was du willst. ******************************************************************************* Worauf ich mit dem langen Sermon hinauswill: Du bist (so wie wir alle) das Ergebnis von sehr früh geprägten, sehr tief sitzenden und lange geübten Überlebensmechanismen. Du bist möglicherweise (ebenfalls, wie die meisten von uns) auf irgend eine Art ordentliche Traumata erlebt und hattest keine familiären oder eigenen Ressourcen damit umzugehen. Das was du heute als deine Fehler, deine Mängel, dein "Kann nicht" siehst - das war irgendwann mal super wichtig. Und deshalb geht es nicht weg, auch wenn es heute nur mehr negative Resultate liefert. That said... Wieder Konzept #2: Kognitiv Probleme lösen ist etwas das du kannst. Tun, Handeln ist etwas das du schon früh gelernt hast. Ganz wichtig in der KV, wie in jeder Therapieform, ist aber dann die Arbeit mit den hochkommenden Emotionen. Das kannst du nicht so gut. Wäre normalerweise der Job des Therapeuten dir dabei zu helfen, denn ein wesentlicher Teil der Therapie kann sein durch Vorbild zu lernen. Heißt, wenn du bei einem Therapeuten sitzt der sich selber gut spürt... dann wirst du eventuell etwas davon übernehmen können dich selbst gut zu spüren. Heißt, wenn du bei einem Therapeuten sitzt der andere gut lesen und mitspüren kann - wirst du eventuell etwas davon übernehmen können selber andere Menschen besser zu fühlen. Und ein Therapeut der gut mit Emotionen umgehen kann, der würde dich in einer KVT ganz anders begleiten und fordern als du es selbst mit dir machen kannst. Und DAS ist ein wesentlicher Unterschied zu Wissen aus einem Buch. Das du (wieder Konzept #2) schlecht ausgeprägte, wesentliche persönliche Eigenschaften nicht aus einem Buch "nachfüttern" kannst, sondern nur über emotionales Erleben und am besten begleitendes "Einsortieren und Abspeichern". Auch das kann Therapie leisten. Ich bin grundsätzlich der festen Überzeugung das die Chemie zwischen Klient und Therapeut wichtiger ist als die Methode. Aber in deinem Fall hätte ich fast die Idee das KVT zu nahe an dem liegt, was du kannst (denken und geplantes strukturiertes Handeln, klassische männliche Eigenschaften übrigens). Hackeln und Kämpfen und Denken kannst du, und das hat dich auch schon weit gebracht! Aber vielleicht braucht's jetzt mal was anderes, was neues. (Falls ich der KVT bzw. deinem Verständnis dazu hier Unrecht tue, bitte klär mich auf) Ich hätte fast den Impuls, ob du dir mal Gestalttherapie ansehen möchtest. Da geht's nämlich ganz wesentlich um Wahrnehmen und Fühlen. Sich selbst, und die Umgebung. Und den Ablauf von der Interaktion zwischen Selbst und Umfeld. Ich bin ein großer Fan von Erhard Doubrawa, der mich in seinen Büchern wirklich berührt hat. Nur kannst du das nicht aus seinen Büchern "nachmachen". Sondern da braucht's ein menschliches Gegenüber, einen echten, wertschätzenden, tragenden Kontakt für Veränderung. Eben, eventuell einen Therapeuten - oder vielleicht sogar eine Therapeutin? Irgendwie frage ich mich nämlich auch ein bisschen, ob dir nicht die Arbeit mit einer Frau guttun könnte. Vielleicht nicht für den Anfang... aber beizeiten. Weil's bei dir wahrscheinlich auch um deine weiblichen Anteile geht. So mit Liebe, und Nähe, und Intimität. Der ganze Schrott der zu erfüllten Beziehungen dazugehört 😉 Wie gesagt, deine Geschichte hat mich ziemlich berührt. Niemand sollte so aufwachsen müssen. Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest. Alles Liebe.
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1 PunktIch kann mich nur wiederholen: "Wer jetzt noch dem TE hilft hat die Konrolle über sein Leben verloren." - Ungeheuer von Loch Ness -
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1 PunktDie anderen haben schon schön gezeigt warum Zusammenziehen das Gegenteil von einer gute Idee ist. Dem kann ich mich nur anschließen. Ich schreib hier auch nur, um (für die Zukunft) ein Missverständnis auszuräumen: dieses Diskutieren, das Streiten, über den Chef oder die Arbeit Jammern - all das ist doch "gemeinsam Zeit verbringen"! Sei teilt mit Dir ihre Gefühle. Leider sind wir Kerle da etwas anders gestrickt und statt (wie andere Mädchen) mitzufühlen, suchen wir direkt nach Lösungen. Das fängt schon im Kleinen an, wenn die Kollegin Dir erzählt wie sie heute morgen Ärger mit dem Auto hatte. Du bastelst an einer Lösung noch während sie erzählt - doch sie kann das prima allein, sie wollte doch nur erzählen wie sie sich fühlt und warum. Deine Freundin wird nie aufhören ihre Gefühle mit Dir zu teilen. Auch nicht wenn ihr eine gemeinsame Wohnung habt. Auch nicht wenn ihr Haus, Hund und anderthalb Kinder habt. Diese Eigenschaft ist ein Teil von ihr - so ist sie halt. Love it, leave it or change it. Und da "change it" in Beziehungen nicht in Frage kommt, bleiben nur Lieben oder Verlassen.
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1 PunktWo ich das jetzt als bewundernswert oder außergewöhnlich bezeichnet habe, musst du mir mal erklären. Das ist jetzt konkret schlimm, weil..? Wer möchte denn kein einfaches und glückliches Leben haben? Verstehe diesen Punkt nicht. Glücklich zu werden ist die Motivation für fast alles. Auch der, der etwas scheinbar aus reiner Nächstenliebe tut, tut es, weil es ihm selbst damit gut geht. Man kann natürlich jemandem, der seine eigene Einstellung ändern will, mit allen möglichen Beleidigungen vom Nazi bis zum inzestuösen Hinterwäldler begegnen. Dann fühlt man sich vermutlich besser, weil "dem hat man es ja jetzt gegeben". Man kann aber auch mal ein bisschen weiter denken. Was passiert dann? Derjenige wird sich vermutlich nicht mehr dazu äußern, seine Bemühungen einstellen und seine Vorurteile im stillen Kämmerlein weiter brüten. Und sich irgendwann nur noch bei der AfD verstanden fühlen. Herzlichen Glückwunsch. Es gibt genug Menschen, die nicht mal ansatzweise dazu in der Lage sind, sich mit ihren Vorurteilen und politischen Meinungen reflektiert auseinander zu setzen und bei denen jede Diskussion ohnehin auf fruchtlosen Boden stößt. Dann muss man doch nicht auch noch die, bei denen es noch Chancen gibt, vor den Kopf stoßen.
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