ariello

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  1. @DarkTriad Ich weiß was Du meinst, aber das ist es nicht. Über diese Art der "Beziehung" mit Sex als Belohnung für aufwändiges Balzverhalten bin ich mir im Klaren und meide solche Mädels. Das ist es nicht. Das könnte schon eher eine Erklärung liefern: Da wären wir unter anderem auch wieder bei der Theorie, dass Frauen eher opportunistisch lieben, Männer eher idealistisch. So richtig befriedigend finde ich diesen Erklärungsansatz allerdings auch nicht, weil es das von @scheinheiligedargestellte Szenario nicht plausibel erklären kann. Der philosophische Diskurs hier ist der Tatsache geschuldet, dass ich schon viele Frauen hab kommen und gehen sehen. Vorausgesetzt, Mann verhält sich nicht wie ein Arschloch und geht in jeglicher Hinsicht entsprechend wertschätzend mit seiner Partnerin um, führt es trotz des Wissens um Betaisierung, die Partnerin nicht als Fundament, sondern als Sahnehäubchen des eigenen Lebens verstehen, Alternativen haben usw. gefühlt unausweichlich zu einem Punkt, an dem es der Frau aus Sicht der Männer "zu wohl" wird und sie sich sukzessive aus der Beziehung verabschiedet. Retrospektiv machen Frauen das ja häufig bereits Monate vorher bereits mit sich selbst aus und teilen dem überraschten Partner dann irgendwann das Ergebnis dieses Prozesses, sprich die Trennung, mit. Sicherlich, läuft vielfach auch anders; will ich gar nicht bestreiten. Aber in den Beziehungen, die ich selbst gelebt und bei Freunden erlebt habe, da war es in den allermeisten Fällen genau so. Gibt es Frauen, die plausibel erklären können, was ihnen in einer Beziehung mit der Zeit fehlt, obwohl sich seitens des Mannes wenig bis gar nichts geändert hat? Ich würde gerne wissen, gibt's noch Stellschrauben, an denen Mann drehen kann, ohne eben permanent genau damit beschäftigt zu sein. Womöglich sind es unter anderem die Dinge, die @scheinheilige genannt hat. Ich fürchte aber fast, dass die Ursache womöglich doch wie von @Kamehameha gemutmaßt biologische Ursachen hat und einfach das Konzept der Monogamie nicht auf den Mensch passt.
  2. Hallo zusammen, meine Gedanken kreisen seit einiger Zeit um das Thema Sex und Beta-Blocker und ich habe dazu schon verschiedene Beiträge hier im Forum gesichtet. Allerdings habe ich nicht gefunden, wonach ich gesucht habe. Und zwar geht es darum, dass in vielen Beziehungen mit der Zeit die Sexhäufigkeit deutlich sinkt. Hat man in der Anfangsphase noch mindestens mehrmals wöchentlich Sex, sind manche am Ende froh, wenn noch einmal im Monat etwas läuft. Als Grund wird hier meist angeführt, dass ein Partner sein eigenes Leben vernachlässigt hat, immer verfügbar ist und/oder man zu oft aufeinander hängt. Sowohl bei meinen eigenen Beziehungen als auch im Freundeskreis stelle ich aber immer wieder fest, dass es nicht nur diesen berüchtigten "Standard-Betaisierungsfall" gibt. Ganz häufig habe ich schon erlebt, dass die Frau irgendwann merklich an Sexdrive verliert, obwohl der Partner sich weiterhin fit hält, viel mit Freunden unternimmt und sich auch gezielt Auszeiten allein nimmt. Klar, mit der Zeit verbringt man öfter mal gemütliche Abende zusammen auf der Couch, kocht, suchtet Netflix usw. Ich persönlich empfinde das als schön und will diese Art der gemeinsamen Zeit in einer Beziehung nicht missen. Ich habe auch keine Lust, krampfhaft eigene Dinge zu unternehmen oder meine Freundin nicht zu treffen, obwohl ich nichts Besseres vor habe. Unter der Woche bspw. geht's zum Sport und da ist die Perle dann auch öfter mal dabei. So wird es dann auch häufig zur Routine, dass man danach zusammen kocht und den Abend miteinander verbringt. Für den ein oder anderen langweilig, für mich erstrebenswert. Gibt mir Ruhe nach einem stressigen Arbeitstag und entspannt mich. Will heißen, ich habe gar keine Lust eine Beziehung anders zu gestalten, indem ich krampfhaft meine Verfügbarkeit reduziere, obwohl ich eigentlich mit meiner Partnerin chillen möchte. Bei vielen Mädels stellt man dann aber irgendwann fest, dass sie sich trotz viele eigener Aktivitäten des Partners mit Freunden zurückziehen. Meine Ex bspw. war anfangs immer ganz scharf darauf mich noch nachts zu treffen, nachdem ich vorher ohne sie bei Freunden war. Und auch ich fand es schön, wenn sie dann noch bei mir übernachtet hat. Ich grübele gerade darüber nach, ob man mit dieser Art von "selbst gewollter" Verfügbarkeit (das was ich im vorangegangenen Absatz beschrieben habe) dennoch die Attraction killen kann? Wenn ich an mich selbst denke, würde ich behaupten, ich bin sehr aktiv, smart, charmant, achte auf meinen Körper und klebe nicht an meiner Partnerin, sondern unternehme auch gerne regelmäßig etwas ohne sie. Ich sehe mich (und auch Freunde, die diese Erfahrungen machen) insoweit nicht als Beta, der sein eigenes Leben komplett an dem der Frau ausrichtet. Und dennoch stelle ich sowohl bei mir als auch bei vielen meiner Freunde fest, dass die Mädels so nach einem Jahr oftmals deutlich weniger investieren, sei es in Punkto Sex oder anderen Dingen, die eine Beziehung ausmachen. Letztlich kommt die Lust auf Sex nicht selten gänzlich zum erliegen und die Beziehung endet ohne dass man aus meiner Sicht mit Fug und Recht behaupten könnte, dass der Mann sich hat betaisieren lassen. Ist hier irgendwo ein Fehler in meinem Denkmuster erkennbar? Sollte man sich selbst hinsichtlich der eigenen Verfügbarkeit vorsätzlich zügeln, auch wenn man selbst eigentlich Lust hat, den (ruhigen) Abend mit seinem Partner/seiner Partnerin zu verbringen? Sollte man es insoweit vermeiden, bei den Treffen mit dem Partner einen gewissen gemeinsamen Alltag entstehen zu lassen? Ich frage mich gerade, ob ich komisch bin, dass ich gerade diese Mischung aus Eigenständigkeit bewahren und dennoch einen gemeinsamen Alltag haben gut und erstrebenswert finde. Ich empfände es als extrem anstrengend immer darauf achten zu müssen, dass die Partnerin sich nicht an mir satt lebt. Gibt mir ein stückweit das Gefühl ständig pitchen und performen zu müssen, was ich ablehne. Ich freue mich auf die Diskussion und Eure Erfahrungen zu diesen Thema.
  3. Zunächst vielen Dank für die unterschiedlichen Sichtweisen. Es ist wirklich sehr interessant zu lesen aus welch unterschiedlichen Richtungen man die Thematik denken kann. Auf einige ausgewählte Aspekte möchte ich antworten: @Max_well Es ist nicht immer dasselbe Programm geboten. Abwechslung gibt's da schon, aber eine gewisse Routine kommt sicherlich automatisch rein. Man merkt ja an sich selbst, dass einem das irgendwann nicht mehr so heiß macht wie zu Anfang und das ist auch ok. Ich stelle nur fest, dass es bei Frauen meist deutlich schneller abflacht als bei Männern, wofür der von @Individualchaotin zitierte Beitrag einen möglichen Erklärungsansatz liefert. Keine Ahnung, ob es so ist, aber ich finde es nicht unlogisch. Es würde allerdings leider auch bedeuten, dass langjährige Beziehungen vor allem deshalb halten, weil der weibliche Hang zur Polygamie besonders wirksam "unterdrückt" werden kann. Das wäre schon echt traurig. Was allerdings dafür spricht: In meinem Umfeld zeichnen sich die langjährigen nach Außen hin glücklichen Partnerschaften vor allem dadurch aus, dass die Frauen meist einen vergleichsweise geringen Sexdrive haben. In solchen Beziehungen ist dass die weibliche Lust per se schon geringen, so dass da auch nicht viel unterdrückt werden muss. Die Frauen sehen da Sex oft als eine Art Pflichtübung in der Beziehung und machen halt ab und zu mit. Eine, die wirklich gerne vögelt und auch nach mehreren Jahren den gleichen Partner noch ähnlich stark begehrt wie zu Anfang, kenne ich nicht. Genau darum geht's bei dem von mir adressierten Problem: Die Frauen wollen im ersten Jahr häufig Sex. Irgendwann lässt das nach und ich kann mir nicht wirklich erklären, woran es liegt. Sport, eigenes Leben, Freunde, wahrnehmbare Alternativen etc., alles soweit vorhanden. Needyness würde ich auch ausschließen wollen. @LegallyHot Guter Punkt, dass die sinkende Attraction nicht notwendigerweise mit Betaisierung zusammenhängen muss. Das war mir im ersten Moment nicht bewusst und ich konnte das als Ursache ja auch nicht bestätigen. Dass ich und einige andere, denen es genauso ergeht bzw. schon ergangen ist rücksichtslose Arschlöcher sind, kann ich glaube ich guten Gewissens ebenfalls ausschließen. Das wäre auch aus meiner Sicht mal wirklich ein veritabler Grund für sinkendes Interesse ihrerseits. Nur wenn eben der Beta-Blocker nicht taugt, was kann man dann noch tun? Und zwar stellt sich wie eingangs formuliert konkret die Frage, was man noch tun kann ohne ständig performen/pitchen zu müssen? Gibt es intakte Beziehungen ohne dieses Damoklesschwert der aufkommenden weiblichen Unlust, in der man sich - natürlich innerhalb eines gewissen Rahmens (keine needyness, kein Arschloch sein, etc.) - auch ein stückweit zurücklehnen kann? Oder wird diese automatisch durch jeden Schritt Richtung Alltag gefördert?
  4. Wow, krasse Geschichte. Ich dachte, bei mir geht's rund, aber Du legst nochmal eine Schippe drauf. Du hast Dich in keine beneidenswerte emotionale Situation manövriert und suchst Deine Erlösung im Blick zurück. Dabei ist das einzige, das Dir wirklich gut tun kann, der Blick nach vorne und ein stückweit die Lossagung von der Vergangenheit. Letztere darfst Du gerne in bester Erinnerung behalten, solltest aber langsam darauf klarkommen, dass es eben Vergangenheit ist. Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Es wird Zeit, vorwärts einen neuen Weg zu gehen statt rückwärts gerichtet alte Pfade entlang zu trampeln. Gib Deinem Leben und den Menschen darin die Chance, die Gegenwart größer sein zu lassen als die Vergangenheit.
  5. Ich lese: Eigentlich will ich mich trennen. Ich scheue jedoch die möglichen Konsequenzen (Katzen, WG etc.). Daraus schließe ich, dass Du Dich innerlich längst von Deinem Freund verabschiedet hast und jetzt auf die nächstbeste Gelegenheit zum Absprung wartest. Ich kann Dein opportunistisches Verhalten natürlich irgendwo nachvollziehen, geradlinig und fair ist es aber sicherlich nicht.
  6. Das Mädel ist mit ihren 18 Jahren noch völlig unreif, spielt gerne, testet Grenzen aus und merkt gerade, dass sie mit Lügen und einer immer feuchten Muschi bislang ganz gut durchs Leben kommt. Verständlich, denn Konsequenzen hatte ihr Verhalten bislang nicht, zumindest nicht im Verhältnis zu Dir. Du regst Dich zwar immer wieder auf und drohst mit Scheidung, bei der Frage nach dem Scheidungsanwalt fällt Dir aber dessen Name nicht mehr ein. Keine gute Verhandlungsposition. Unglaubwürdig, wenig souverän. Hinzu kommt, dass sie - so wie es sich anhört - womöglich auch einen an der Klatsche hat. Zumindest scheint offenkundig, dass sie Probleme mit sich herumschleppt. Das potenziert die altersbedingten Unzulänglichkeiten natürlich nochmal. @Kalter Kakao hat das doch sehr treffend beschrieben. Wer solche Menschen selbst schon in (seinem Leben in) Aktion erlebt, der hört die Alarmglocken bis hierhin läuten. Puh, das würde ich so nicht unterschreiben. Zumindest klingt es für den geneigten Leser wie ein Postulat: Sie darf alles tun und lassen was sie auf ihrem Weg des geringsten Widerstands hält. Sie lügt nur, um ebendiesem Pfad folgen zu können, was ihr gutes Recht ist. Er ist anstrengend, er ist eine Nervensäge, er ist nicht souverän, weil er dieses Verhalten als störend empfindet. Für mich klingt das, als läge der Fehler beim Belogenen selbst. Da möchte ich widersprechen. Falsch ist nicht, gewisse Erwartungen an die Menschen zu hegen, mit denen man sich umgibt. Es ist nichts falsch daran, nicht belogen werden zu wollen. Und es ist auch nicht unnatürlich, dass Dich ihr Verhalten belastet und in ein Gefühlschaos stürzt. Du magst die Kleine und wünschst Dir eine andere Art der Beziehung mit ihr. Und genau darin liegt das eigentliche Problem: Sie kann Dir das (zumindest in ihrem momentanen Entwicklungsstadium) nicht bieten. Konsequenz: Sie kann ja ruhig so sein wie sie ist. Sie darf lügen, betrügen und Gott und der Welt ihre Titten via Facebook zeigen. Das ist allein ihr Ding. Du hast hingegen, wie beschrieben, völlig andere Vorstellungen und Erwartungen an Deine Partnerin, die mit ihrer Wirklichkeit kollidieren. Das passt dann an dieser Stelle einfach nicht zusammen. Da ist keiner schuld. Du bist keine Nervensäge, Sie ist weder böse noch niederträchtig. Sie ist einfach nur nicht die Partnerin, die in Dein Anforderungsprofil für eine Beziehung passt. Lasst euch gehen.
  7. 1. Mein Alter: Ende 30 2. Ihr Alter: Mitte 20 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: ca. 11 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: sehr gut, sehr häufig, in den letzten Wochen nachlassend 7. Gemeinsame Wohnung? nein, sie war aber fast jeden Tag bei mir 8. Probleme, um die es sich handelt: Beziehungsaus Hallo zusammen, nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir, der mehr der Selbstreflexion denn der Problemlösung dienen soll. Ich habe Ende letzten Jahres eine deutlich jüngere Frau kennengelernt. Es startete als Affaire und wandelte sich in Richtung Beziehung. Wir harmonieren sehr gut miteinander (Werte, Lebenseinstellung, Alltag, Leistungsbereitschaft usw.), trotz des biologischen Altersunterschieds von 15 Jahren. Das Ganze lief ein paar Monate wirklich reibungslos, so wie ich das noch nicht kennengelernt habe. Ich habe mich sehr wohl mit ihr gefühlt. Gleichzeitig war ich auch immer sehr vorsichtig, habe nie in Richtung Beziehung gelenkt, auch weil ich mit des Altersunterschieds sowie der Wankelmütigkeit jüngerer Mädels voll bewusst war. Es lief jedoch sehr gut und wir waren wirklich ein gutes Team. Vor einigen Wochen begann dann der schleichende Abstieg. Mit den Jahren und der gesammelten Erfahrung nimmt man ja sehr schnell wahr, wenn irgendetwas sich zu verändern beginnt. So sprach sie plötzlich von irgendeinem Typen, der sie angeschrieben hätte und sich mit ihr treffen wollte. Sie hatte ihm vor Jahren mal ihre Nummer gegeben und jetzt meldete er sich. Ich sollte wohl in Konkurrenz gesetzt werden. Darauf bin ich nicht eingestiegen und habe nur gewitzelt, dass das ja ein interessanter Typ sein muss, der sie nicht kennt und nach Jahren einfach mal nach einem Date fragt. Zwei Wochen vergingen und an einem morgen erzählte sie mir, dass sie sich am Abend mit ihm treffen würde. Ich nahm es schulterzuckend zur Kenntnis und wünschte ihr viel Spaß. Meinen Invest habe ich danach heruntergefahren und sie so spüren lassen was ich davon halte. Sie erzählte mir dann später, dass der Typ natürlich etwas versucht hätte und sie abgelehnt hat. Ob das so war, weiß ich nicht und ist im Grunde auch wurscht. Jedenfalls habe ich meine Enttäuschung über ihr Verhalten zum Ausdruck gebracht, das Ding aber nicht größer gemacht als es war. Wenige Wochen später kam dann die berühmte Frage, ob wir denn nun zusammen seien. Dieser bin ich lange ausgewichen, weil ich selbst nicht sagen konnte, ob ich hier eine Perspektive sehe. Im Gespräch kam dann der Altersunterschied als Kernproblem zur Sprache. Eine wirkliche Lösung fanden wir nicht, es war aber zunächst mal wieder für 2-3 Wochen Ruhe. Vor 2 Wochen merkte ich dann aber wieder, dass sie sich zurückzog und sich mir gegenüber distanzierter verhielt. Vor drei Tagen habe ich das dann angesprochen, weil ich mich mit der Situation zunehmend unwohler gefühlt und gespürt habe, dass etwas nicht okay ist. Unter Tränen sagte sie mir dann, dass sie sich nicht sicher mit uns sei wegen des Altersunterschieds und dass sie nicht glaube, dass das überhaupt eine Zukunft haben kann. Ich habe sehr ruhig reagiert und ihr gesagt, dass ich niemanden möchte, der mich nicht will oder sich nicht sicher ist. Auch dass ich das irgendwo nachvollziehen kann und ihr nicht böse bin, es in dem Fall allerdings wohl keinen Sinn mehr macht. Auf ihre Nachfrage sagte ich auch, dass ich schon grundsätzlich eine Perspektive in uns sah, da ich ansonsten nicht hier wäre. Sie hat also gehört, dass ich für eine Beziehung offen war, auch wenn ich sicherlich nicht "gekämpft" habe. Aber Kämpfe sind meiner Erfahrung nach in solchen Angelegenheiten eher Krämpfe und kann man sich sparen. Sie wollte eigentlich bei mir übernachten, wir haben dann aber gemeinsam ihre Sachen gepackt und ich habe sie höflich gebeten, bei sich zu schlafen. Später folgten ein paar Nachrichten (letzte Zuckungen?), dass sie ja eigentlich gerne anders mit mir darüber reden wollte und jetzt gerne in meinen Armen liegen würde usw. Sie sagte, dass sie gerne in den nächsten Tagen noch einmal mit mir reden würde und dass es ihr sehr wichtig sei. Ich entgegnete, dass wir das natürlich machen können, obgleich ich nicht wüsste, was wir noch bereden sollten. Sie entgegnete, dass sie das für sich ordnen will, um dann klar sagen zu können was sie denkt. Darauf habe ich nicht mehr geantwortet. Ich denke, dass es auch irgendwo eine Antwort ist, wenn man darüber erst nachdenken muss. Vielleicht bin ich da aber auch zu streng, ich weiß gerade nicht. Zu meiner Gefühlslage: Ich bin traurig. Darüber, dass (schon wieder) ein Mensch aus meinem Leben verschwindet, den ich sehr mochte. Darüber, dass ich offensichtlich als Mensch den Nachteil meines Alters nicht ausgleichen kann. Darüber, dass ich es wohl einfach nicht (mehr) schaffe, eine tolle Beziehung zu führen. Nach vielen Enttäuschungen in der Vergangenheit bin ich natürlich etwas abgehärtet und es stürzt mich jetzt - anders als bei vielen Leidensgenossen - nicht in abgrundtiefe Trauer. Aber traurig und nachdenklich macht es mich schon. Die Fragen, die ich mir gerade stelle: War es richtig, sie wegzuschicken? Ich denke an das berühmte Paolo Pinkel Zitat und meine ja. Was will man mit jemandem "diskutieren", der nicht weiß, ob er den anderen als Partner haben will oder nicht? Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn an dieser Stelle "Überzeugungsarbeit" zu leisten. Meiner Erfahrung nach läuft es entweder von alleine (so wie bei uns am Anfang) oder eben gar nicht. Andererseits gab es von mir nie ein echtes Commitment zu ihr. Habe ich vielleicht zu wenig geführt? Ich weiß es nicht. Macht es Sinn noch einmal miteinander zu reden? Aus meiner Sicht nur dann, wenn sie überzeugend darlegen kann, dass sie mich und die Beziehung will. Gleiches gilt dann wohl aber auch für mich. Ist es womöglich besser einfach einen konsequenten Schlussstrich zu ziehen und das eigene Beuteschema mal gründlich zu überdenken. Ich habe das "Problem", dass ich mit Frauen meines Alters leider nicht viel anfangen kann. Da geht's meist schnell Richtung Heirat und Kinder. Ich selbst lebe allerdings eher das Leben eines 30jährigen und ziehe dementsprechend auch jüngere Frauen an, die mir persönlich auch mehr zusagen. Ich frage mich allerdings, ob ich damit nicht immer wieder zu den gleichen Resultaten gelange. Und falls ja, wie hier ein Umdenken meinerseits zu schaffen ist. Vielen Dank für's Lesen.
  8. Hallo zusammen, vielen Dank für Eure Rückmeldungen, die noch einmal mein Verständnis in eine etwas andere Richtung gerückt haben. Nein, sie ist sehr hübsch, innerlich wie äußerlich. Das ist es nicht. @noraja @LT21 Mein Rumgeeiere habe ich als "Sie auf Zehenspitzen halten" interpretiert, in Wirklichkeit habe ich damit allerdings die Führung aus der Hand gegeben. Ich habe in den letzten Tagen verstärkt darüber nachgedacht, wie ich diesen Knoten auflösen kann ohne ein klärendes Gespräch zu suchen, das meiner Erfahrung nach in dieser Situation (und nach dieser relativ langen Zeit) nicht viel bringt. Das wäre eine Option gewesen, hätte ich es direkt gemacht (@dumbazo @MaleCharacter). Ich habe mich für den Weg entschieden, den auch @Playtex und @Dig-it-up propagiert haben. Ich habe Taten sprechen lassen und ihr dadurch versucht Sicherheit zu geben. Soweit ich das jetzt nach kurzer Zeit beurteilen kann, trägt das Früchte. Ich habe für mich entschieden, dass ich sie will und verhalte mich entsprechend. So habe ich auch das Thema Eltern subtil angesprochen und meine Offenheit signalisiert, ohne sie jedoch zu drängen. Ich schnappe sie mir, nehme sie an der Hand und stelle mir nicht die Frage, ob sie das möchte. das hat tatsächlich für Auflockerung gesorgt. Inzwischen lässt sie sogar wieder Sachen bei mir in der Wohnung, was sie noch vor drei Wochen gezielt vermieden hat. Ich denke, Commitment durch Taten war hier eine sinnvolle Reaktion. Ich habe deutlich gemacht, dass ich sie will und das auch nach außen kommuniziere. Dadurch hat sich das bei ihr ebenfalls aufgelockert, wenngleich sie da noch zurückhaltender ist. Dahingehend lasse ich mich allerdings nicht verunsichern und überlasse es ihr, wie (schnell) sie damit umgeht.
  9. @Enatiosis @Playtex Richtig erkannt. Ich habe auch gemerkt, dass ich ihr gerne die Verantwortung/Führung zuschiebe. Und das ist der Grund: Ich habe das Ganze in den letzten Tagen mal für mich reflektiert und bin zum Ergebnis gekommen, dass mich 2 Dinge rumeiern lassen: Die bereits angesprochenen Unsicherheiten/Bedenken durch den bestehenden Altersunterschied, kombiniert mit der Angst, dass ich irgendwo die "richtige" Frau verpasse, während ich eine Beziehung mit vermeintlich bereits feststehendem Ablaufdatum eingehe. DAS führt im Ergebnis dazu, dass ich mit alles offenhalte und sie nebenherlaufen lasse. Ich denke, das hat sie gespürt und verunsichert. Im Kern einfach fehlendes Commitment meinerseits. Und irgendwie auch kein schöner Zug. Ich habe das in den letzten Tagen versucht zu korrigieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob und was ich damit erreicht habe. Es läuft wieder weitgehend so wie zuvor. Dennoch spüre ich, dass das letzte Prozent ihrerseits fehlt. So als wäre das irgendwo verloren gegangen. Sie drängt nicht mehr darauf, dass ich ihre Familie kennenlernen soll und hat zuletzt in der Öffentlichkeit meine Nähe, meine Berührungen gemieden. Zumindest schienen diese ihr unangenehm zu sein. Meine Reaktion darauf war, dass ich mich unbewusst wieder deutlich zurückgezogen und den Invest komplett rausgenommen habe. Wahrscheinlich fahre ich es aber genau damit jetzt gegen die Wand. Ich bin kein Fan davon, in offenen Mann/Frau-Konstellationen klärende Gespräche zu führen. Ich befürchte immer, damit die Attraction zu killen, die "Machtverhältnisse" umzukehren und plötzlich derjenige zu sein, der auf den Zehenspitzen steht, sich strecken muss und plötzlich - wie @Dig-it-up richtig schreibt, verletzlich ist.
  10. Vielen Dank für die weiteren Rückmeldungen. Diese sind durchweg gedankenanregend und reichen glücklicherweise deutlich über den "Standard-PU-Sprech" hinaus. Die konstruktive Kritik habe ich aufgenommen und die Weihnachtstage für mich nochmal zum Nachdenken genutzt. Also, bereits an Heilig Abend stand sie mit einem Stückchen Kuchen vor der Tür und hat sich entschuldigt. Eine Entschuldigung war aus meiner Sicht natürlich gar nicht nötig. Gezeigt hat es mir allerdings, dass sie doch an mir hängt und man konnte auch sehen, dass ihr die vergangenen Tage zugesetzt haben. Wir haben dann nochmal miteinander geredet und versucht einen objektiven Blick auf die Situation zu werfen. Ich hatte mir vorgenommen, dass ich ihr meine Gedanken zu der Sache zwischen uns ganz ehrlich mitteile. Dazu zählt ganz grob, dass ich sie sehr mag und mir eine Beziehung vorstellen kann, gleichzeitig aber auch ihre Bedenken bezüglich des Altersunterschieds nachvollziehen kann. Letzteres sieht sie nach der kurzen Auszeit als gar nicht mehr so wild an, womit mein fehlendes Commitment offenkundig (und wie vielfach hier gemutmaßt) wohl das Hauptproblem dargestellt hat. Nachdem ich nun von meiner Seite aus deutlich geworden bin, schaue ich mir an, wie sie nun damit umzugehen gedenkt. Die letzten Tage waren sehr entspannt und sie gab sich wieder genau so liebevoll und anhänglich wie zu Anfang.
  11. Hallo @pjahra. Vielen Dank für Deine Einschätzung. Nein, ich halte mich nicht für den knallharten PUA. Bin ich nicht und will ich auch gar nicht sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass es in Beziehungen zwar auch gewisse Spielregeln gibt, an die wir Kerle uns besser halten sollten, wenn's langfristig funktionieren soll. Dennoch braucht es aus meiner Sicht deutlich mehr emotionale Intelligenz und Fingerspitzengefühl. So bin ich immer an Dinge rangegangen und hatte darum auch fast ausschließlich lange und schöne Beziehungen. Ich stimme Euch zu, dass meine eigene Unklarheit darüber, wohin die Reise gehen soll zu dieser Situation geführt hat. Ich dachte vermutlich, ich kann meine Ansage nach der ihren noch eine Weile hinauszögern und mir alle Wege offen halten. Ein bisschen war es so, wie wenn man trotz Zahnschmerzen doch erstmal keinen Termin beim Zahnarzt macht, in der vergeblichen Hoffnung, dass sich das Problem von alleine löst. Dadurch habe ich die Führung abgegeben. Und genau DAS ist mir dann nun um die Ohren gelogen. Ich bin auch recht sicher, dass die Sache nicht zwingend durch sein muss. Gefühle verschwinden wegen sowas nicht einfach von heute auf morgen, wenn - wie hier - die restlichen Parameter stimmten. Allerdings muss ich jetzt erstmal den Termin beim Zahnarzt machen. Will heißen, ich muss für mich klären, was ich will, um wieder dann ggf. wieder führen zu können. Ich möchte mich nochmal ausdrücklich für den Input bedanken. Auch ein alter Hase kann manchmal ein paar kluge Worte gebrauchen, um wieder in die Spur zu kommen. Ariello
  12. Meine Bedenken gingen in die Richtung, dass es vielleicht - wie mit ihren Vorgängerinnen - ein paar Jahre gut läuft und schön ist, nach 5 Jahren dann aber auseinandergeht. Dann wäre sie ende 20, ich jedoch Mitte 40. Und da brauchen wir uns nichts vormachen: Auf dem Dating-Markt ist man dann wahrscheinlich auch eher C-Ware. Mag mancher nun Limited Belief schreien, ich denke eher es ist Realismus. Ich habe Angst, dass für mich dann der Zug in Richtung Familie abgefahren sein könnte während sie noch hinreichend Zeit und Optionen hat. Jetzt sieht es so aus, dass ich sportlich bin, recht gutaussehend und entsprechend Status und Reife mitbringe. Ich fühle mich (noch) einem Mitte 20jährigen "überlegen". Graue Haare sieht man auch noch nicht und rein körperlich bin ich in der Form meines Lebens, da ich auch viel Sport mache. Aber die Uhr tickt natürlich...Daher meine Bedenken. Eure Kommentare gehen in dieselbe Richtung. Ja, ich denke, dass ich mir selbst aus dem oben beschriebenen Grund unsicher bin und daher nicht mit der mir normalerweise innewohnenden Souveränität agiert und reagiert habe. Mangel an Führung und Commitment infolge eines Mangels an "Wissen was ich will". Du hast natürlich vollkommen Recht, ich muss mir selbst mal darüber im Klaren werden, ob ich das überhaupt will. Ich beschäftige mich derzeit allerdings notgedrungen eher mit der Frage, ob es nicht schon zu spät ist und sie mir die Entscheidung abgenommen hat, die ich vor Wochen durch mein Rumgeeiere nicht treffen wollte. Das ist der Punkt. Genau darüber denke ich auch nach. Natürlich wäre mir eine coole Frau, die in einer ähnlichen Lebensphase ist wie ich, deutlich lieber. Das war mein Gedanke von Anfang an. Daher sah ich das Ganze zunächst mal als FB. Schwierig wurde es nun da ich so viele Seiten an ihr entdeckt habe, die ich an einer Partnerin sehr schätze. Es gibt kaum etwas an ihr auszusetzen. Da bin ich dann ins Grübeln und noch zu keinem klaren Ergebnis gekommen. Fest steht, wenn sie nochmal das Gespräch sucht, dann muss ich definitiv wissen, wohin die Reise gehen soll. Es war vielleicht zu viel verlangt und ich habe es mir zu leicht gemacht, dass ich mit meinem Verhalten wohl ein klares Commitment von ihr provizieren und dann entscheiden wollte. Womöglich wäre die Situation anders, wenn ich voller Überzeugung angesagt hätte, dass wir nun zusammen sind und das allen mitgeteilt wird. Im Nachhinein weiß ich auch gar nicht, ob meine Reaktion auf Ihr Verhalten jetzt souverän und abgeklärt oder vielmehr führungsschwach und feige war.
  13. Zunächst mal vielen Dank für Eure reflektierten Kommentare, die den ein oder anderen Denkprozess bei mir angestoßen haben. Dazu im Einzelnen: Ich denke, ich habe wirklich rumgeeiert und wollte mir lange Monate alles offenhalten. Wie @Enatiosis es beschrieben hat. Womöglich ist mir das dann jetzt um die Ohren geflogen. Da könntet ihr Recht haben. Ja, es entbehrt daher nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet ich Commitment einfordere. Stimme ich zu. Ich war mir halt selbst nicht sicher und wollte mal schauen, wohin das führt. Vielleicht wollte ich auch, dass sie mich überzeugt. Mit der Zeit haben sich dann doch ein paar Gefühle entwickelt, wobei sie da wohl deutlich früher weiter als ich war. Ich konnte mich nicht wirklich Richtung Beziehung durchringen, obwohl sie das wahrscheinlich wollte, weil ich schon Schiss davor hatte, wie das vielleicht in ein paar Jahren endet. Ich hab nichts gegen Familie und will das sicherlich auch, nur jetzt noch nicht. Sie selbst sagt auch, dass sie sich das in den nächsten 5 Jahren nicht vorstellen kann. Verständlich, wie ich finde. Ich hingegen ziehe das in den nächsten 2-3 Jahren allerdings schon in Erwägung. Ich weiß nicht, ob sie eine feste Beziehung sucht. Sie ist der Typ dafür, hat nicht alles voll mit Orbitern und ist kein Partygirl. So richtig ernst mit Familie usw. will sie aber auch noch nicht machen. Sie kommt aus einer 5jährigen Beziehung, die ein halbes Jahr vorbei war als wir uns getroffen haben. Ich kenne sie vom Verein. Sie ist neu bei uns eingestiegen und wir hatten viele Berühungspunkte. Ob's den Typen gab oder nicht, weiß ich nicht. Ist auch egal, ich hatte keinen Moment lang Verlustängste und war mit meiner sehr sicher. Ich nehme es als in Konkurrenz setzen war und habe darauf reagiert, indem ich es weitgehend ignoriert habe. Danach habe ich aber schon deutlich gezeigt, dass ich so eine Aktion nicht (mehr) gebracht hätte, weil ich uns da schon deutlich weiter sehe. Allerdings habe ich das Wort Beziehung niemals ausgesprochen. Da läuft's mir immer kalt den Rücken runter, ich weiß auch nicht. Ich zeige das eher mit Taten, indem ich für sie da bin und mich eben verhalten wie in einer Beziehung. Das offizielle Etikett habe ich nicht gebraucht. Ich bin nicht sicher, ob ich die Kuh mit mehr Führung vom Eis bekommen hätte. Das Thema stand im Raum und sie hatte auch Angst davor, wie Familie und Freunde wohl darauf reagieren würden, wenn sie mit so einem alten Mann um die Ecke kommt. Sie meinte, dass es überhaupt nicht spürbar sei, wenn man mich kennt. Wenn nicht hört man aber nur die Zahl und ist erschrocken. Ich denke, dass das echt das Problem für sie war und ich ihr diese Bedenken nicht nehmen konnte, weil ich selbst nicht für mich klar hatte, ob ich ne Beziehung will. Damit war ich sicherlich nicht der sprichwörtliche Feld in der Brandung. Ich werde mal abwarten, ob sie nochmal das Gespräch sucht. Spätestens dann müssen die Fakten auf den Tisch.
  14. Willkommen. Das ist in der Tat keine ganz einfach Situation, da die Rahmenbedingungen durch die Schwangerschaft völlig andere sind. Das Anwenden der üblichen Strategien birgt hier eine erhöhte Gefahr von "Kollateralschäden". Dennoch hilft es in erster Instanz vielleicht, die Probleme konkret zu benennen: Du hängst völlig an ihrem Tropf. Sie entscheidet, Du reagierst (aus einer Position der Abhängigkeit heraus). Überlege, aus welchen Gründen Du das mit Dir machen lässt. Klar ist, dass Dich das sehr quält und auf Dauer kaputt macht. An dieser Stelle muss eigentlich das berühmte Paolo Pinkel Zitat folgen. [insert here] Das klingt für mich doch recht eindeutig. Vielleicht solltest Du Dir an dieser Stelle die Frage stellen, worum Du gerade noch "kämpfst" bzw. was Du eigentlich derzeit in der eigenen Hand hast. Geht es Dir um Dein ungeborenes Kind oder um die Beziehung? Letztere wirst Du mit deinem aktuellen Verhaltensmuster wohl nicht retten können. Wahrscheinlich liegt das auch außerhalb Deiner Entscheidung. Wenn es Dir dagegen rein um das Kind geht, dann wäre darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoller ist, den geordneten Rückzug aus der Beziehung anzutreten und so jetzt die Basis für eine spätere Teilnahme am Leben Deines Kindes zu legen. Denn das hast Du noch in der Hand.
  15. Schande über mein Haupt, da war ich wohl in Eile und hab mich glatt verlesen. 💩 Ich denke, das konnte man meinen übrigen Worten allerdings entnehmen. Du hast jedenfalls sinngemäß den gleichen Rat erteilt.
  16. Das solltest Du auf keinen Fall tun! Das einzige, das Du damit erntest ist Verlegenheit auf ihrer Seite. Und das ist nicht das, was Du willst. Du möchtest ja positive Vibes zwischen Euch kreieren und erhalten. Da wäre es mehr als kontraproduktiv, wenn Du ihr sagst oder suggerierst, dass sie sich nicht gemeldet hat. Vergiss auch mal nicht, dass sie sich nicht melden muss. Es war ein lockerer und unverbindlicher Plausch. Auch für Dich sollte das in Ordnung sein. Wie gesagt, einfach locker weitermachen und mit etwas Vorlauf einen möglichst konkreten Vorschlag machen.
  17. + => Allein das sollte für dich schon Grund genug sein, die Dame zu nexten. Sei Dir ruhig zu schade dafür. Auf gar keinen Fall solltest Du das. Ich finde, nachdem Du Dir nichts hast zu Schulden kommen lassen, sollte es umgekehrt sein. Wenn, dann sollte SIE versuchen, Dich zu überzeugen. Überprüfe Deine Einstellung. Nicht sie gilt es zu gewinnen, sondern Dich. Das muss keine Ausrede sein. Sie kann Dich mögen und dennoch an ihrem Ex hängen. Welche Gründe dies hat, darf für Dich aber keine Rolle spielen. Du bist unerfahren wie Du sagst. Darum rate ich Dir noch mehr als Menschen mit Erfahrung: Bewerte ihre Taten und nicht ihre Wort oder Deine Spekulationen/Erklärungen für ihr Verhalten. Actions > Words!
  18. Also zunächst einmal finde ich, dass Du für die kurze Zeit, in der Du solch eine schwierige Sprache lernst, bereits sehr gut bist. Ja, Dein Text ist sicherlich etwas langatmig. Das liegt aber eher daran, dass Du bedingt durch die Oneitis, in der Du gerade steckst, alles sehr ausführlich beschreibst. Ist aber absolut in Ordnung, denn niemand ist gezwungen Deinen Text zu lesen. Zu Deinem Problem: Die Dame ist emotional nicht verfügbar. Sie hat ihre alte Beziehung noch nicht verarbeitet und kann Dir nicht das geben, was Du gerade suchst. Du tust Dir keinen Gefallen, wenn Du Dir weiter Hoffnungen machst. Lenke Dich ab: Geh zum Sport, triff Dich mit Freunden, lerne andere Frauen kennen, die Dich wertschätzen und offen und bereit für eine Beziehung sind. Diese Frau ist es leider derzeit nicht. Darum: Lass sie los. Du wirst sehen, dass es Dir in ein paar Wochen wieder besser geht. Kopf hoch
  19. In diesem Forum liest man hin und wieder sehr ansprechende und vernünftige Beiträge, die Menschen - einen entsprechenden Horizont vorausgesetzt - durchaus weiterbringen können. Leider ist dies nicht immer der Fall.
  20. Doc Hollywood weiß natürlich, dass sich jegliche Art von Regame absolut verbietet. Dafür ist er schließlich schlau genug. Mein Lieber, ich lasse Dir gerne den Spaß Dich in Deiner Genugtuung zu suhlen. Das hast Du absolut verdient! Und wer kennt und genießt diesen Egopush nicht? Nach einem Jahr hat die Olle entweder eine massive Männerflaute und fühlt sich so einsam, dass sie Dich aus purer Alternativlosigkeit wieder anfunkt. Oder ihr ist bewusst geworden, dass Du wohl doch der für sie beste erreichbare Deal gewesen bist. In jedem Fall eine rein opportunistische Motivation. Denn dass hier kein fundamentales Umdenken im Zuge eines Erkenntnisgewinns stattgefunden hat, sprich ihr klar geworden ist wie schäbig ihr Verhalten war und sie es aufrichtig bereut, hast Du selbst schon treffend festgestellt. Denn in diesem Fall hätte man sicherlich seine Worte gänzlich anders gewählt. Im Übrigen traue ich der Dame nach Deinen Schilderungen ein derart hohes Maß an Reflexionsfähigkeit gar nicht zu. Die Dame hat sich mit ihrem Verhalten für jegliche Art der Interaktion disqualifiziert, das wurde ja hinlänglich von allen Seiten beleuchtet. Sollte da tatsächlich nach einem Jahr überraschenderweise auch nur der Hauch eines Zweifels aufkommen, so empfehle ich Dir die Lektüre Deines eigenen Eingangsposts, gefolgt von der bereits damals fabelhaften Analyse von @Suane.
  21. Zunächst mal hast Du mein Mitgefühl. Trennungen sind sowieso schon schwer, fühlen sich oftmals an wie der Tod eines geliebten Menschen. Eine Trennung nach so vielen Jahren und mit Kind ist sicherlich noch um einiges härter. Ich verstehe absolut, dass Du die Nähe weiterhin suchst, Dir Deine kleine Familie zurück wünschst, Fehler bei Dir suchst und Dich an jeden Strohhalm klammerst. So normal das alles ist, so kontraproduktiv ist es! Hier wurden schon viele richtige Dinge gesagt: Die Trennungsgedanken haben bei ihr bereits wesentlich früher eingesetzt, der endgültige Entschluss zur Trennung wurde sehr wahrscheinlich vor dem Hintergrund einer "Warmwechsel-Option" gefasst. Geh einfach mal davon aus, dass Deine Ex den einen Ast (Dich) nicht losgelassen hat ohne einen anderen Ast (Carlos) bereits in der Hand zu haben. Das ist, so schwer es sicherlich sein mag, die wahrscheinlichste Variante und das kann sie btw halt auch machen. Das kannst Du gut oder schlecht finden, hast darauf aber einfach keinerlei Einfluss. Was Du aber beeinflussen kannst: DICH und DEIN LEBEN! Und Du beginnst damit, dass Du mit der Bettelei aufhörst (Händchen halten, Küsse, Sex). Das ist wirklich erbärmlich. Sie hat sich von Dir getrennt! Nun GIB IHR DIE TRENNUNG die sie wollte! Mit allen Konsequenzen: Kein Kuscheln, kein Hilfe mal hier mal da, kein Zuhören bei Problemen usw. Ab sofort interessierst Du Dich primär für Dein Kind und Dein Leben. Sie muss sich hinten einreihen, denn mit der Trennung ist sie nicht mehr Deine Frau, sondern "nur noch" die Mutter Deines Kindes. Behandle Sie auch so. Respektvoll, aber nicht prioritär. Geh zum Sport, lerne neue Menschen kennen, gehe Deinen Hobbies nach und lebe Dein Leben. Wie gesagt, alles mit Fokus auf Dein Kind (und nicht auf sie).
  22. Im Bekanntenkreis stelle ich dieses Muster ebenfalls fest. Es gilt als chic, auf's Land zu ziehen und dann bis zum Erbrechen per Instagram Updates aus dem Grünen in die Welt hinaus zu senden. Sicherlich auch eine Form der Zurschaustellung von Wohlstand. Dass dies jedoch immer von den Frauen initiiert würde, kann ich so nicht bestätigen. Häufig wollen das auch die Männer. Auch ich selbst könnte mir ein Leben im Speckgürtel durchaus auch vorstellen. Viel Platz, mehr Ruhe. Klar, viele Herren setzen das gleich mit einem gegenseitigen Waffenstillstand der Partner in Sachen Beziehung: Wir begeben uns beide ins "Exil" und schließen damit das Kapitel Partnersuche ab. Habe ich auch schon mitbekommen. Ein Kumpel von mir hat beim Umzug aufs Land gedanklich einen Haken an das Thema gemacht und regelrecht durchgeatmet. Als wäre eine große Last von ihm abgefallen. Der ist dem Herrn auf Knien dankbar für seine fiese Alte, die ihn von morgens bis abends knechtet. Der will das aber auch so, weil es ihm Stabilität gibt. Er hat bei den Mädels noch nie ne Schnitte gemacht und ist einfach nur dankbar, dass er sich dem Datingmarkt auf diese Weise entziehen kann. Bei einigen klappt das wohl ganz gut. Empirische Studien habe ich noch nicht angestellt, aber meist sehe ich das bei weniger attraktiven Partnern, dass diese dann für immer zusammenbleiben. Irgendwo logisch, denn das Angebot wird im ländlichen Raum nicht größer. Gleiches gilt für die Gelegenheiten, jemand neues kennenzulernen. Gleichzeitig gab es in meinem Bekanntenkreis in letzter Zeit ganze 4 Trennungen. Da sind Menschen, die heiraten, kriegen Kinder, bauen Häuser. Und wenn dann alles soweit fertig ist, trennen sich die in der Regel noch recht ansehnlichen Frauen. Mit dem Waffenstillstand, den sich einige Männer sich erhoffen, ist es also wohl auch nicht so weit her. Mein Kumpel muss sich da bei seiner Ollen zum Glück keine Sorgen machen. Die wird er nicht mal dann los, wenn alle anderen Frauen auf dieser Welt plötzlich zu Kerlen werden. 😁
  23. Etwas, das Du gerade falsch machst: Etwas, das sie gerade richtig macht und was man(n) sich zum Vorbild nehmen sollte:
  24. Nein, das bist Du ganz sicher nicht. 😉 Zur These mit den Ups and Downs stimme ich Dir uneingeschränkt zu. Es sind die enormen Ausschläge, die das Ganze so toxisch machen. Blöderweise hat man diese in der Regel ausschließlich mit solchen Frauen. Das ist wohl vergleichbar mit einem Rauschzustand. Einen solchen bekommt man auch nur durch Drogen, wobei klar ist, dass diese enorm schädlich sind und zur Abhängigkeit führen; genau wie diese Sorte Frau. Den Vergleich finde ich äußerst zutreffend! Auch was den Moment der Trennung anbelangt gebe ich Dir Recht. Dieser erfolgte im Zenit der Limerenz, so dass die Fallhöhe maximal war. Während sich somit recht klar identifizieren lässt, welche Mechanismen wirken, bleiben die dahinterliegende Gründe für die Auswahl eines solchen Partners jedoch nach wie vor ein wenig im Dunkeln. Was führt dazu, dass ein Mensch - obgleich objektiv völlig unpassend als Partner - derartigen Zugriff bekommt? Es wird ja sicher irgendeinen Trigger geben. @WhyThankYou Mit diesem Gedanken habe ich mich nach diese Sache tatsächlich auseinandergesetzt und die am häufigsten vorkommenden Symptome einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung (APS), also enorme Wandlungsfähigkeit, pathologisches Lügen sowie fehlendes Mitgefühl und Reue, konnte ich bejahen. Die ebenfalls typischen Zornausbrüche hatte sie dagegen nie. Als Laie kann und will ich hier nicht diagnostizieren. Heute stelle ich mir diese Frage zum Glück nicht mehr, da das Thema Gott sei Dank durch ist. Aber ja, möglich, dass sie unter dieser Erkrankung leidet und deshalb nicht wirklich Einfluss auf ihr Tun hatte.