Solaris78

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  1. Von einem „Sprung in die LTR“, wie der Titel suggeriert, merke ich nichts. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken. Da seine Dame recht ambivalent rüberkommt, ist es aber verständlich, daß es den TE beschäftigt. Trotzdem - oder gerade deswegen - kann man nur raten, den PDM komplett abzustellen. Die Nummer ruhiger angehen lassen und sich darauf vorbereiten, daß die Dame auch irgendwann weg sein könnte. In jedem Fall eine „Beziehung“, die nicht langweilig wird. TE, du müßtest dich fragen, ob das nicht eine Art von Spannung ist, die du unbewußt suchst? Laß dich mal einen Moment auf die Frage ein.
  2. Die Flinte gleich ins Korn werfen würde ich nicht auf Anhieb. Mein erster Gedanke war, daß ihr euch auf jeden Fall nicht täglich treffen solltet. 2 Monate klingt wenig. Aber wenn man diese Zeit 24/7 aufeinanderhockt, ist das fatal. Du mußt dir auf jeden Fall noch einige Interessen nebenher suchen. Ansonsten würde ich wetten, daß es langfristig besser wird. Sie scheint ein starkes Sicherheitsbedürfnis zu haben. Vielleicht hat sie sogar Angst, sich durch zuviel Sex zu sehr zu binden und emotional zu involviert zu sein. In jedem Fall sprichst du das Thema als solches nie wieder an. Dann schreib es lieber hier in deinen Strang. Wenn meine Theorie stimmt, suggerierst du ihr nämlich sonst, daß du täglich weg sein könntest und machst sie noch unsicherer.
  3. Deine Geschichte ist insofern interessant, als daß sie Folgendes zeigt: Wenn etwas Gras über eine Sache gewachsen ist, kann das Spiel theoretisch neu aufgelegt werden. Bei euch waren es 8 Monate zwischen der ersten Trennung und der Neuauflage. Es gelingt eben dann, wenn man emotional nicht mehr befangen ist und sich quasi neu kennengelernt. Das ist dieses vermeintliche Paradoxon: Viele glauben, daß sie für den Versuch einer Neuauflage nicht zu lange warten dürften, weil man sich sonst vergißt. Dabei ist genau das die Grundvoraussetzung. Theoretisch könntest du eines fernen Tages auch mal einen dritten Versuch starten. Aber nicht jetzt. Und auch das klärende Gespräche würde ich dir im Moment nicht empfehlen. Dafür bist du zu befangen, sonst hättest du den Text nicht erstellt. Ich persönlich bin kein Freund von FTOW. Manche mögen das praktizieren, meins ist es nicht. Eine emotionale Reinigung braucht eine Ausdrucksform, keine Verdrängung. Ich war in solchen Zeiten recht kreativ und habe zum Beispiel Gedichte geschrieben. Das Tal der Schatten kennt wohl jeder im Forum. Doch um einen bekannten Ausspruch umzudrehen: Wo Schatten ist, ist auch Licht.
  4. Ober? Was können Sie heute empfehlen? Die Limiting Beliefs? Sind die auch frisch? Prima, nehme ich. Dazu ein Glas Chardonnay, bitte! Jetzt vergiß mal den Brummbärbauch und den großen Kopf. Klar ist der groß, durch den ständigen Hirnfick entstehen da ständig neue Synapsen, die sich pausenlos mit dieser Scheiße beschäftigen. Ja, ich habe tatsächlichen einen Ratschlag. Den entlehne ich mal aus den Bootcamp-Übungen. Geh raus und sprich mit Leuten, egal mit wem. Hilf dem Opa, seine Einkäufe an den Rollator zu hängen. Frag den Taxifahrer nach seinen interessantesten Geschichten. Führe mit der Bäckerin ein nettes Kundengespräch und zieh das noch etwas in die Länge. Führe alle diese Gespräche ergebnisoffen, bis sie zur Normalität geworden sind. Was das mit PU zu tun hat? Alles.
  5. TE, wie ging die Geschichte eigentlich weiter? Dein letzter Beitrag ist schon eine Weile her. Ich habe mir das alles durchgelesen und fand es jetzt nicht überragend schlimm. Das Meiste fand nur in deinem Kopf statt. Mein Kamerad hat mich auch schon ein paar Mal im Stich gelassen. Ich habe das aber meist mit Humor geklärt. ( -> „Da hat wieder jemand seine Starallüren“ oder Ähnliches). Davon abgesehen ist Sexualität für mich ein breites Feld, der Verkehr selbst ein Stück einer Torte. Wer sich mit weiblicher Anatomie etwas auskennt, kann auch mit Händen und einer geschickten Zunge wahre Wunder wirken. Daß sie am folgenden Wochenende keine Zeit hatte, klingt nach „Ködern und warten“. Lies dich etwas im Forum schlau, wenn du mal wieder reinschneist.
  6. So, Kameraden im Geiste, da bin ich wieder. Sie war die letzten Stunden bei mir und ist gerade gegangen. Himmel, ihr habt Recht. Warum bin ich bloß so paranoid? Ein Treffen wie im Bilderbuch. Es gab auch keine shittests mehr. Vielleicht hat es sich ausgetestet. Das, was @slowfood oben geschrieben hat, war heute auch vorhanden, also das spielerische Element. Da ich dieselben Glühbirnen habe wie sie, habe ich irgendwann eine rausgeschraubt und sie ihr in Blumenstraußmanier vermacht. „Geht auf's Haus“, meinte ich. Fand sie lustig, wir haben heute viel gelacht. Klar waren wir später auch in der Kiste mit einem abwechslungsreichen Programm. Zum Abschluß habe ich ihr noch einen geschleckt. Ihr Schrei hallte durch den Berliner Abendhimmel, dann war es still und wir lagen noch ein Weilchen da. Gut, daß ich das Thema erstellt habe und ihr mir den Kopf gewaschen habt. Diese Betaisierungspanik, wie @botte sie genannt hat, muß ich mal abstellen. Habe ich echt was von nexten geschrieben? Ganz schon verrückt.
  7. Hehe, schöne Metapher mit der Bohrmaschine. Man sollte mit 36 tatsächlich in der Lage sein, eine Glühbirne zu wechseln. Am Ende greift sie aber echt noch in die Lampenfassung und kriegt eine gebraten, das traue ich hier zu. Als ich sie für den Schrank um einen Schraubenzieher gebeten habe, wußte sie nicht, was das ist, und kam mit einem Schweizer Taschenmesser an.
  8. Verdammt, ihr habt Recht. Sie ist schon ganz gut mit ihren kleinen Dramen. Aber oft es dann schnell wieder vergessen. Werde das mal als gute Übung sehen. @botte Mit der Betaisierunfspanik könntest du auch recht haben. Ich bin kein ganz unbeschriebenes Blatt. Vielleicht neigt man irgendwann dazu, Sachen zu erschnüffeln, die gar nicht da sind oder übertreibt sie zumindest. Ha? Wer macht hier mimimi? Ich? Niemals, NIE!!! (*stampf*)
  9. Ich denke schon, denn sie schmeißt damit massig um sich. Zum Beispiel die Nummer mit den Glühbirnen. Sie hat die letzten Tage gleich zweimal geschrieben, daß ich ihr doch bitte neue Glühbirnen holen soll, sie hätte „davon keine Ahnung“. Etwas schmollend kam noch, sonst müßte sie ja am WE im Dunkeln sitzen. Blöde Sache, meinte ich, und habe sie gefragt, ob sie Kerzen im Haus hat. Dann kam nur patzig „dann mach ichs eben selbst“ und ist erstmal abgetaucht. Ich versuche es meist spielerisch zu lösen, aber das nimmt sie oft nicht an. Ich frage mich auch, ob das jetzt so bleibt oder sich langfristig mal ein bißchen gibt
  10. So, sieht's aus, ich bin der Mann mit der Bohrmaschine... während ich ihren Schrank repariert habe, hat sie auch brav Frühstück vorbereitet, so ist das nicht. Aber sie gibt schon gerne die dominante. Ich muß sie pausenlos verbal niederringen. Kann schon sein, daß sie LSE-Anteile hat, auf C&F reagiert sie meist zickig. Insgesamt finde ich sie recht ernst, ist manchmal schwierig, sie aus der Reserve zu locken. Wenn wir uns treffen, ist sie die ersten ein, zwei Stunden recht reserviert. Mit der Zeit kriege ich sie dann meist doch spielerisch unter die Knute und irgendwann entspannt sie sich dann in meinen Armen. Wir sehen uns nur am WE, weil sie unter der Woche beruflich unterwegs ist. Da höre ich nicht viel von ihr. Am WE treffen wir uns dann und das Spielchen beginnt von Neuem. Apropos Spielchen: Vorhin hat sie mir irgendein komisches Rätsel auf whatsapp geschickt. Schwer war es nicht. Jetzt schreibt sie, daß ich meinen Preis erraten soll und ihn auch bekomme, wenn mir das gelingt.
  11. 1. Mein Alter 40 2. Alter der Frau 36 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 5 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") Sex 5. Beschreibung des Problems Es wird Zeit, mal wieder einen Thread zu eröffnen. Mein Objekt der Begierde ist 36, russische Staatsbürgerin und ein hohes Tier bei der Bank und spielt gerne Golf. Was soll ich sagen... ich hatte schon einmal eine polnische Freundin, eine ukrainische und eine rumänische. Worauf ich hinaus will... Pick-Up-Doktrin läuft einer Handlungsanweisung hier manchmal entgegen. Es ist ein schmaler Grat zwischen Höflichkeitsbezeugung und sich nicht zum letzten Affen machen. Die Treffen liefen gut, und ab dem zweiten bin ich auch in der Kiste dieser Sex-Bombe gelandet. Attraction scheint massiv vorhanden und Rapport wohl auch. Trotzdem - oder vielleicht auch deswegen - schmeißt sie mit shit-tests nur so um so sich. Andauernd kommt sie mit Nummern, daß ich ihren Schrank reparieren soll, ihr Glühbirnen für ihre Lampe besorgen soll, ihr irgendein „Taucherlogbuch“ für ihre nächste Reise besorgen soll... Bis jetzt habe ich mich höflich enthalten und heute auch mal eine deutlichere Ansage geschrieben. Gestern abend meinte sie, sie hätte von mir als dem „Held ihrer Träume“ geträumt, nur um mich heute daran zu erinnern, daß sie ja noch die Glühbirnen braucht. Noch bin ich nicht völlig befangen. Ich habe ihr die Nummer von Anfang an nicht ganz abgenommen. Da war diese berühmte Stimme, die meinte, „paß auf“. Ich habe ihr ihren geilen Schrank schon vor zwei Wochen repariert. Wohl wissend, daß es damit auch genug ist. Heute habe ich ihr mitgeteilt (in höflicher Form), daß sie sich ihr „Taucherlogbuch“ auch selbst abholen kann. Selbiges für ihre Glühbirnen. 6. Wie gehe ich damit um? Wenn wir uns getroffen haben, gab es massig Sex. Das ist nicht der Punkt. Ehrlich gesagt mag ich sie schon ganz gerne... wenn sie nicht immer wieder so einen Scheiß bringen würde. Ich nehme ihr die Nummer nicht ab.... dafür erscheint sie mir zu kalkulierend. Soll ich sie nexten, wie hört sich das an? Vielleicht wäre das echt besser.
  12. Ich bin auch aus Berlin. Ja, hier laufen einem an einem Durchschnittstag massig viele Frauen über den Weg. Meine ersten Gehversuche habe ich so mit 17, 18 gemacht und habe Telefonnummern im öffentlichen Nahverkehr abgeräumt. Als ich mal beim Schwarzfahren erwischt worden war, habe ich eine auf der BVG-Bußgeldstelle gegamet. Wir waren danach 2,5 Jahre zusammen. Berlin ist ein brodelnder Kessel aus Möglichkeiten und die Anonymität ist ein perfektes Spielfeld für Sets. Ich habe nebenbei auch massig Körbe bekommen, so ist das nicht. Daß du überhaupt schon damit angefangen hast, ist alleine ein Erfolg. Siehe die Versuche als Erfolg, nicht das Ergebnis. Damit gehörst du bereits zu den oberen Prozent, die meisten trauen sich das gar nicht. Habe das immer im Hinterkopf, du hast Courage. Darauf kannst du stolz sein.
  13. Vielleicht bist du bei deinen Erst-Dates nicht wirklich gesprächig? Ist nur so eine Vermutung.
  14. Es ist interessant, daß solche Kurzgeschichten tatsächlich starke Eindrücke hinterlassen können. In der Regel sind das aber Luftschlösser, die man sich in feuchten Tagträumen zusammengezimmert hat. Als Bausteine dienen eigene Mangelzustände, die man am Anderen dank Projektion zu erkennen glaubt. Wäre die Geschichte länger gelaufen, hätte man oft eine verblüffende Erkenntnis gehabt: Sie ist ja bloß ein Mensch. Besonders Damen aus anderen Kulturkreisen hatten oft diese Wirkung auf mich. Eine Polin, eine Rumänin, eine Afghanin, eine Ukrainerin, eine Thailänderin, ich habe da so einige in meiner Luftschloßsammlung.
  15. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Ausdrücken und Ablenken. Beides ist für den Verarbeitungsprozess wichtig. Wenn du dich ausschließlich ablenkst, kommen die Erinnerungen wie ein Bumerang zurück. Spätestens wenn du im Bett liegst und pennen willst, wirst du das feststellen. Dann ist es still und die Gedanken kriechen in deine Birne... Welche Form dir liegt, weiß ich nicht. Geh joggen, um den Zorn zu kühlen, hör melancholische Mucke, klopp auf einen Boxsack ein, schreib Gedichte, was immer dir liegt. Oder du führst eine Weile ein Tagebuch. Da ist dann alles erlaubt. Schreib rein, daß du sie gerne lynchen würdest (aber setze es nicht in die Tat um). Hier kannst du auch deinen Prozess festhalten. Wenn du nach einer Weile die ersten Seiten liest, wirst du einen Unterschied in deinem Stimmungsbild ausmachen können. Und anschließend ist dann Ablenkung angesagt. Klar ist das auch wichtig. Musik und Sport haben sich bei mir bewährt. Vielleicht suchst du dir auch bewußt ein neues Hobby und betrittst damit symbolisch Neuland und schließt das Alte ab. Ich denke, Ausdruck und Ablenkung sollten sich die Waage halten.