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  1. 1. 30 2. 41 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern) monogam 4. Dauer der Beziehung 1,5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR -> 2 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex -> täglich und sehr gut 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Probleme, um die es sich handelt -> er ist wahnsinnig schwierig 9. Fragen an die Community Hallo liebes Forum, mein Freund und ich führen in meinen Augen eine sehr gute Beziehung und ich habe mich auch durch ihn um letzten Jahr stark weiterentwickelt. Wir sind beide sexuell sehr erfahren wobei er noch deutlich wilder war als ich. Genau dies führt auch zu der folgenden Geschichte. Er erwähnt oft Aufmerksamkeiten von Frauen die was von ihm wollen und gibt auch offen zu das ihm diese Bestätigung wichtig ist. Trotzdem beteuert er, dass er bei mir zum ersten mal treu ist und stolz darauf ist etc. er hat früher auch teilweise offene Beziehungen geführt wobei diese an schlechten Absprachen gescheitert ist. Nun konkreter zum Problem: Ich bin kaum eifersüchtig bei ihm, er hat volle Freiheit und wenn ich mich mal unwohl fühle würde ich es ihm niemals zeigen sondern lerne selbst damit umzugehen. Ich kenne aus der Vergangenheit, dass ich manchmal durch eine Projektionsfläche mir Sachen zusammenreime die gar nicht da sind. Dieses Problem ist wie gesagt bekannt und ich hatte das nun ein Jahr lang super im Griff. Nun war gestern folgende Situation: Er war über Nacht mit Kumpels in einem Hotel auf einem Geburtstag. Witzigerweise habe ich ihm extra nicht geschrieben damit er einfach sein Ding machen kann und nicht das Gefühl hat sich melden zu müssen und war damit super fein. Am nächsten Morgen jedoch hatte ich gesehen das er mir bisschen seltsame Nachrichten in der Nacht geschrieben hat (Schlechtes Gewissen?). So fing mein Hirnfick an und als er mir dann in der Frph obwohl er auf Instagram online war eine Stunde nicht geantwortet hat habe ich ihm folgenden Satz geschrieben: Viel Spaß bei was auch immer.... Danach hat er sich natürlich wahnsinnig aufgeregt und ich habe mich entschuldigt und er sagt ich bin das wichtigste für ihn etc. Trotzdem durfte ich mich natürlich so Sachen anhören wie "warum kriege ich streß?Ich hab gar nix gemacht. etc." Nun meine Frage: Wie schaffe ich es wieder zu dem zurückzukommen, wie ich vorher war? Ich könnte mir auch eine offene Beziehung vorstellen. Für mich ist es seltsam das er das komplett ablehnt wegen "neuem Leben" und so. Ich kann das nicht wirklich glauben und will ihn nicht zum Pantoffelhelden machen und das er das dann bereut...Ich will lieber frei leben und mich meinen Ängsten stellen. Konkrete Frage: Kann man als Frau aus diesem "eifersüchtige Alte" Schema wieder ausbrechen? Wenn ja, wie? Dake für eure Antworten!!!!
  2. Hi Leute, hatte ja vor einiger Zeit das Problem,dass Sie keinen sexuellen Bock hat. Dies hat sich nun rapide geändert wir haben jetzt wieder zwischen 1-4mal pro Treffen Sex. Allerdings haben sich einige Probleme, die bereits vorhanden waren, noch verstärkt und neue sind aufgekommen. Also das Hauptproblem ist, sie kommt vllt 1 mal von 20 mal Sex. Dies liegt unter anderem daran, dass Sie sich fast nie fingern/lecken lassen will (obwohl ich es super gerne mache 😛) und wenn dann bricht Sie es nach einigen Minuten ab, entweder weil es wehtut, gerade nicht so gut ist oder Sie einfach meinen Sch**nz will. Es ist gut möglich, dass ich es noch nicht so gut kann (Haben uns beide vor einiger Zeit erst entjungfert) aber ich habe halt auch nie die Möglichkeit es wirklich zu üben, geschweige denn sagt Sie mir was Ihr gefällt. (Weiß Sie wohl auch selber nicht so genau, weil Sie sich auch fast nie selbstbefriedigt). Dazu kommen dann so scherzhafte Provokationen wie "[...] Ich komme ja eh nie [...]" von ihr die an meinem Ego kratzen Letzter Punkt ist,dass mir mittlerweile schon der Sex nicht mehr so Spaß macht. Sie bläst nie, was ich mega liebe. Irgendwie ist es immer das selbe rein-raus, in den selben 3 Stellungen, am selben Ort, selbes Setting und es ist fast schon so wie das tägliche zur Uni gehen, eine feste zeitliche Pflicht. Dazu kommt dann noch, dass ich noch zuhause wohne und wir uns meistens von der Lautstärke her zurücknehmen müssen. Außerdem will sie danach immer direkt auf Klo rennen (Blasenentzündung) anstatt noch ein wenig zu quatschen/kuscheln etc. Damit Sie mich reitet bzw. die Iniative übernimmt muss ich fast schon betteln und werde öfters abgelehnt... All das bringt mich irgendwie zu der Vermutung, dass das Problem von selten Sex nicht gelöst ist, sondern Sie es einfach über sich ergehen lässt.
  3. 1. Dein Alter: 29 2. Ihr Alter: 25 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2,5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: durchgehend sehr gut und min. 5 mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung?: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Trennung und die Zeit nach der Trennung 9. Fragen an die Community: siehe unten Liebe Community, ich stecke aktuell innerhalb Trennung und benötige euren Rat, Einschätzung der Situation und möglicherweise eine Deutung gewisser Aktionen. Kurz und knapp zur Vorgeschichte: Habe eine 2,5 jährige LTR geführt mit, meiner Meinung nach, einer gesunden Nähe-Distanz Abstimmung, dauerhaften Anziehung, und häufigem und gutem Sex. Ich bin längere Zeit stiller Mitleser und habe mit der Zeit zwar nicht blind, aber auf meine Situation und Prinzipien ein von PU angehauchten Frame geschaffen. Ist ja grundsätzliche keine Konstante. Aber ich würde behaupten bis auf kleine Fehler, habe ich mein von mir bestimmten Frame, relativ konsequent durchgezogen. Kaum bis keine Anzeichen von needyness oder Anhängigkeit. Ich habe Ihr immer das Gefühl gegeben das ich Sie nicht brauche, Sie aber eine schöne Erweiterung in meinem Leben darstellt. Sie hatte immer ein großes Verlangen nach Aufmerksamkeit, was ich bis zu einem gewissen gesunden Grad auch erfüllen konnte. Das Verlangen und der Wunsch nach mehr wurde mit der Zeit aber immer größer. Das war der Moment wo ich entgegen ihres Wunsches meinen Invest heruntergefahren habe, um den Wert meiner Aufmerksamtkeit und Zuneigung zu demonstrieren. Das Thema „gemeinsame Wohnung„ war bei der Hälfte der Beziehung auch ein Thema. Sie wollte unbedingt zusammenziehen. Für mich war das ne Option, aber nicht zwingend zu sofort. Als ich bemerkte das das Zusammenziehen Ihrerseits eher als unabdingbar für die Fortsetzung der Beziehung gedeutet wird, hab ich das Thema „gemeinsame Wohnung“ vorerst vollständig gecancellt. Denn für mich stellt das einen großen Schritt dar und sollte daher äußert gut überlegt und durchdacht sein und nicht die einzige Bedingung für die Fortsetzung der Beziehung darstellen. Wie vermutet, wirkte sich meine Entscheidung nicht negativ auf die Beziehung aus. Eher im Gegenteil. Ihr Invest erhöhte sich merkbar, auch wenn nicht von mir beabsichtigt. Nun habe ich vor nicht so langer Zeit, auf Umwegen erfahren, das Sie sich in den sozialen Medien nicht „Beziehungskonform“ und mir gegenüber nicht respektvoll verhält und die von ihr selbst propagierten Prinzipien nicht Einhält. Angefangen von diversen Konversationen mit „harmlosem Inhalt“ bis hin zu Reaktionen in Form von Likes auf diversen Bildern Ihres Exfreundes. Grundsätzlich kein Ding, wie es aber bei allem so ist - die Menge macht das Gift und die fehlende offene Kommunikation unterstreicht meiner Meinung nach etwas. Der eine oder andere mag jetzt sagen, das ich mich anstelle und das das ganze ein Egoding ist. Ich seh das etwas anders. Ich lebe meine Prinzipien immer vor. Und ich kann es nicht ab, wenn jemand eine gewisse Haltung zu Dingen propagiert, diese aber selbst nicht einhält. Hat für mich nichts mit shittest zu tun, das ist einfach respektlos und eine Absage an die Beziehung. Da zieht man irgendwann die Reißleine aus purem Selbstschutz. Und genau das habe ich nach gründlicher Überlegung getan und mich von Ihr getrennt. Ich hab ihr alles aufgetischt und erhielt nicht mehr als eine oberflächliche Erklärung mit der Begründung von unbewusstem und unbedenklichem Verhalten Ihrerseits. Was mir in dem Moment jedoch egal war, weil ich mich so oder so getrennt hatte und Ihre Art damit umzugehen meine Entscheidung unterstrich. Wir hatten 4 Wochen nach der Trennung keinen Kontakt. Weder von mir noch von ihr ist in diesen 4 Wochen ein Kontakt ausgegangen. Unabhängig davon, das ich keine Annäherungsversuche Ihrerseits erwartet habe, hab ich einfach mein Leben gelebt, hab mit Freunden was unternommen, bin feiern gegangen und so wie der Zufall es wollte, habe ich eine alte „bekannte“ getroffen und wir sind eskaliert. Es war kein bewusstes Racheverhalten, sondern eine Ablenkung innerhalb der Trennungphase. Nach den 4 Wochen kam es zum ersten Treffen nach der Trennung. Ich habe keinerlei Erwartungen an dieses Treffen gehabt. Und so bin ich auch an die Sache rangegangen. Absolut gut gelaunt, ohne ein einziges Wort über die vorgefallenen Sachen zu verlieren. Als wäre nie etwas zwischen uns vorgefallen. Das war übrigens die mir selbst gestellte Bedingung für das Treffen denn mir war klar, das ein jämmerliches, trauriges Verhalten alles andere als sinnvoll wäre. Wir haben den Tag miteinander verbracht ohne dies als Fortsetzung der Beziehung zu betrachten. Zumindest von meiner Seite aus. Kurz vor dem nächste vereinbarten Treffen, kam dann der weinende Anruf, das die „alte Bekannte“ ihr alles erzählt habe was zwischen uns gelaufen sei und dann ging das Theater richtig los. Ich hab ihr zu verstehen gegeben, das ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits getrennt hatte und es deutlich mit Ihr kommuniziert habe. Sie ist der Meinung das ich Sie nie geliebt habe, weil ich mich so kurz nach der Trennung auf eine andere Frau einlassen konnte. Sie hätte zuhause gewartet in der Hoffnung wir kommen nochmal zusammen und kann deshalb nicht verstehen wie ich Sie - um es mit Ihren eigenen Worten auszudrücken - betrügen konnte. Sie vergleicht meine Tat nach der Trennung mit Ihren Taten innerhalb der Beziehung und argumentiert damit, das sie sich im Gegensatz zu mir nie mit einem anderen Typen getroffen hat. Dabei vergisst Sie, das das eine während und das andere nach der Beziehung passiert ist. Ich hätte Sie auch hinhalten können und nebenbei eskalieren können. Da es trotz aller Geschehnisse nicht meine Absicht war Sie zu verletzten, hab ich das einzig richtige mMn gemacht und die Beziehung erst beendet. Jegliche Erklärung ohne Erfolg. Ganz im Gegenteil - Sie stellt es nun dar, als wäre meine Aktion für das zugrunde gehen unserer Beziehung verantwortlich. Entgegen Ihre Reaktion nach meiner Trennung, wo sie eine Art bewusste/unbewusste Kontaktsperre durchgezogen hat, ohne sich in diesen 4 Wochen auch nur einmal zu melden geschweige denn persönlich zu entschuldigen, schreibt sie mir nun, nachdem sie von der Sache erfahren hat, jeden Tag mehrfach und möchte das ich mich für mein Verhalten rechtfertige. Sie hat extremes Kopfkino was sie mir auch wörtlich in den Nachrichten schildert, was ich auch irgendwo nachvollziehen kann, weil es mir ähnlich ging nach der Trennung. Ich bin nach der von mir durchgezogene Trennung nicht davon ausgegangen, das es jemals wieder was wird. Und genau so habe ich mich auch verhalten. Das wir uns nach 4 Wochen sehen war ja keineswegs abzusehen. Ich bin ehrlich, mich verunsichert die Entwicklung der Geschichte etwas. Ich kann die Dinge nicht korrekt Einordnen und mache mir inzwischen Vorwürfe das es meine Schuld war obwohl ich mich eigentlich getrennt habe. Aufgrund meines Verhaltens, reduziert Sie Ihr vorangegangenes Verhalten auf ein Minimum und es wirkt so als wäre das alles kein Thema, weil ich ja jetzt was „schlimmeres“ in Ihren Augen getan habe. Desweiteren kann ich das Unterschiedliche Verhalten Ihrerseits, nach der Trennung und jetzt nachdem Sie das erfahren hat nicht deuten. Ich hätte eine Kontaktsperre Ihrerseits eher jetzt erwartet als nach der von mir ausgehenden Trennung. Ich wäre Euch äußerst dankbar, wenn Ihr mich bei der Deutung gewisser Dinge und Verhaltensweisen unterstützt. Wäre super, wenn ihr mir paar Tipps zum weiteren Vorgehen geben könntet. Und damit meine ich nicht wie ich sie zurückerobere, sondern wie und ob ich auf Ihre Nachrichten etc. reagieren soll. Wenn eurerseits noch fragen sind, stellt sie und ich versuche diese so schnell wie möglich zu beantworten. Bedanke mich im Voraus.
  4. 1. Mein Alter 20 2. Alter der Frau 19 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben Keine richtigen 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") heavy makeout 5. Beschreibung des Problems Moin moin, ich kenne hb jetzt seid 5 Jahren und wir haben ab und zu immer mal mehr oder weniger was gemacht. Dabei bestand aber nie sexuelles Interesse. War einfach eine schöne Freundschaft. Seitdem ich selbstbewusster bin , lief es mit ihr natürlich auch anders, ich hielt viel mehr Körperkontakt und war einfach kein afc mehr bzw nice guy. Das ist ca seit einem halben Jahr so. Sie war nie abweisend dabei, allerdings ging ich auch nie weiter, weil ich nicht an mehr interessiert war. Nun fragte sie mich , ob sie nach einer Weihnachtsfeier zumir kann und bei mir schlafen kann. Ich denke sie dachte da nicht wirklich weiter, was sein könnte. Naja, Heavy makeout an dem Abend mit nem handjob da sie ihre Tage hatte. Sie hatte zuerst geblockt und dann kam noch lmr. Alles gemeistert und es war echt schön. Danach redeten wir eine halbe Stunde bis sie wieder auf mich raufsprung und wie wild rummachte. soweit so gut. seitdiesem Abend sehe ich da mehr als nur eine Freundschaft, ich muss mir ehrlich gestehen, dass da nun sexuelles Interesse ist. Wir hatten heute nochmal was gemacht wo wir einen Urlaub mit einer anderen Freundin gebucht haben. Sahen uns nur ca 30min wo wir dann einfach nebeneinander saßen und gekuschelt hatten. Für mehr fand ich fehlte noch etwas Kino bzw comfort. Ich habe einfach das Problem das ich keine Kontrolle über die Situation habe, ich kann nicht sagen Jo wir machen öfters was oder ne nur bumsen. Ich bin mir so unsicher was sie will. Und deshalb hab ich keine was ich tun soll. Obwohl es das gleiche ist, treffen eskalieren , Spaß haben. Wie immer. 6. Mich interessiert warum ich innerhalb einer Nacht so ein Interesse an dieser hb entwicklt habe und vor allem warum ich mich bei ihr so schwer tue, obwohl es immer der gleiche Ablauf ist und an sich nichts neues...
  5. abarista.neven

    LTR Krise

    1. Dein Alter: 25 2. Ihr/Sein Alter: 22 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2,5 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: 1x/Woche 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Krisen, HB ist sich unsicher, wenig Sex 9. Fragen an die Community: Schluss oder drin bleiben Liebes Forum, in den 2 Jahren meiner LTR gab es keine Vorfälle oder Streitigkeiten. Die 2 Jahre liefen aus meiner Sicht, sehr harmonisch ab, und ich habe nie Anstalten gemacht, unsere Beziehung in Frage zu stellen. Sie war auch sehr glücklich, verbalisierte das auch oft, und man merkte es ihr an. Wir haben bestimmt 8 gemeinsame Urlaube hinter uns, und unglaublich viele gemeinsame Erlebnisse. Von Schmuck, bis zu süßen Briefen und Bildern im Rahmen, war an Geschenken auch alles dabei. Aber nie erzwungen. Es war einfach schön. Ich war schon zu Beginn sehr auf mein Studium fixiert und sie auf ihres. Da waren wir uns von Anfang an einig, dass das Leben des anderen an 1.Stelle steht, wir ein Team sind, und man sich gegenseitig unterstützt. Nun ist sie grade dabei ihr Studium zu beenden, genauso ich. Es hat auch mal Wochen gegeben, da haben wir uns nur 1x gesehen, weil Klausuren anstanden, dann gab es wieder Wochen, wo wir uns fast jeden Tag gesehen haben. Nun hat sie neulich leider ein schweres Erlebnis hinter sich (Raubüberfall). Ihr geht es gut, aber der Schock sitzt tief. Sie hat sich deswegen in professionelle Behandlung begeben. Sie steckt das Erlebnis unglaublich gut weg, und ich denke nicht, dass es sie irgendwie affektiert, wo ich mich wirklich für sie freue. Allerdings spricht sie mit der Therapeutin nun seit 3-4 Sitzungen über ihre Beziehung. Das erzählte sie mir. Das fand ich schon etwas komisch. Zumindest ist sie dort, um etwas anderes in den Griff zu bekommen, und wenn das beendet ist, muss man es doch nicht unnötig in die Länge ziehen? Auf jeden Fall macht sie diese Sitzungen 2x im Monat. Nach jeder, der letzten 3-4 Sitzungen, war sie unglaublich skeptisch, was unsere Beziehung betrifft. Die Therapeutin meinte, ich hätte die und die Charakterzüge, und sie ja ganz Gegenteilige, ob das auf Dauer harmonieren würde, wir wären ja so unterschiedlich. Plötzlich unterstellt sie mir, dass ich vllt später kein Familienmensch wäre, weil ich ja so fokussiert und egoistisch auf mich wäre. Dann wird mir unterstellt, ich würde nicht in ihren Freundeskreis passen, bzw. würde anecken ( mache viel Sport, trinke kaum, gesunde Ernährung, ihre Kumpels eher die Biertrinker und Partygeher) Dann meint sie, wir hätten zu wenig Kontakt. Sie würde sich wünschen, mehr von meinem Alltag mitzubekommen. Das wäre in einer ltr normal. All das hätte sie mit der Therapeutin herausgefunden. Ich dachte mir nur so WTF, redete aber ruhig und sachlich mit ihr darüber, dass wir gerne beide Kompromisse in eine Richtung machen können in der ltr, wenn der eine ein Bedürfnis hat. So meldete ich mich die Wochen darauf mehr, aber sie antwortete total zeitversetzt. (So kann man auch nicht mehr mitbekommen, es gehören schon 2 dazu) Letztendlich sind diese "Krisen" immer krasser geworden, und jedes mal relativiert es sich wieder, wenn ihr Termin 4-5 Tage her ist. Ich fühle mich nach solchen Gesprächen NULL zu ihr hingezogen, habe dann auch keine Lust auf Sex. Obwohl sie öfter möchte, sogar direkt danach. Das kann ich nicht. Ich frage mich ob mir das gut tut. Es tut mir weh, dass sie mich permanent schlecht darstellt, und die LTR in Frage stellt. Und selbst nicht bereit ist das zu geben was sie fordert. Ich habe das Gefühl, sie wird sich bald trennen, ich tappe total im Dunkeln. Soll ich es erst zuerst machen, wenn es weiter und weiter, Schritte zurück geht von ihrer Seite aus?
  6. 1. Dein Alter: 36 2. Ihr/Sein Alter: 33 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 1 Monat + seit 16 Jahren gekannt 6. Qualität/Häufigkeit Sex: immer beim Sehen, sehr gut 7. Gemeinsame Wohnung? nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Plötzlicher massiver Attractionverlust ??? ohne erkennbaren Auslöser —> Beziehung beendet 9. Fragen an die Community Hallo liebe Community! kurz zu mir und meiner Situation. Ich war von 2010 bis Ende 2018 mit (m)einer Frau zusammen. Ich führte die ersten 2 Jahre mit ihr eine Fernbeziehung, wir zogen dann zusammen und heirateten 2017 schließlich. Der Kinderwunsch erfüllte sich nicht und in Kombination mit schwindender Gefühle ging sie schließlich fremd und beendete die Beziehung. Ich fiel in ein tiefes Loch, meldete mich hier an und las kräftig rum um alles an Input zu bekommen, was nur geht. Es ging sehr sehr schleppend nur wieder bergauf und im August 2019 auf der Hochzeit meiner Schwester flirteten eine frühere Bekanntschaft und beste Freundin meiner Schwester und ich dann heftig rum. Ich fand sie früher schon hot, wir hatten aber nie etwas miteinander und verloren uns dann durch Ausbildung etc. aus den Augen und aus dem Sinn. Das Flirten war schön. Ein paar Tage später trafen wir uns auch wieder und landeten im Bett. Die Zeit blieb super. Ich konnte mich quasi völlig von den Gedanken an die Ex befreien. Ich fühlte mich wohl, sie fühlte sich wohl. Unser kleines Handycap. Wir wohnen 300km entfernt, sie hat ein Kind (2) mit ihrem Ex, mit dem sie auch eine äußerst unschöne Trennung durchmachte (Gewalt, Einbruch, Säbelrasseln durch Paragraphenzitate auf Kosten des Kindes usw.). Sie hat einen regelrechten Hass auf ihn entwickelt und war froh „jemanden wie mich“ der „ehrlich, aufrichtig, lieb“ sei kennengelernt zu haben. Anscheinend habe sie bisher immer nur „Jungs“ und keine „Männer“ zum Partner gehabt. Mein Job erlaubt es mir relativ flexibel zu sein und somit führten wir eine Beziehung in der ich jedes Wochenende (auch mal verlängert) bzw. jedes zweite Wochenende zu ihr fuhr und dort die Zeit gemeinsam mit ihr und ihrem Sohn verbrachte. Es war alles prima. Ich verstand mich mit dem Sohn toll, er rief nach kurzer Zeit sogar nach mir, ich lernte ihren Freundeskreis kennen, verstand mich super mit allen, wir hatten weiterhin großartigen Sex, schrieben und telefonierten auch täglich locker und schön, wenn wir getrennt waren. Das ganze änderte sich aber recht flink nach kurzer Zeit. Die Dialoge wurden relativ knapp und bestanden zum Großteil nur noch aus organisatorischem für den Haushalt und das Kind. Jeder (freie) Gedanke handelte über Geschenke kaufen, Wäsche waschen, Einkaufen, Staubsaugen, Kindsprobleme hier und da. Keine Anekdoten über andere Dinge, die auflockern, kein Interesse an Dingen, die ich erzählen wollte. Beispiel: Ich war am Freitag alleine in der Bude (sie arbeiten, der kleine in der Kita). Ich kaufte ein, brachte beiden eine nette Aufmerksamkeit mit und wartete bis sie heimkamen. Das erste was ich mir dann anhören konnte, als die Tür aufging war keine Begrüßung und ein Lächeln über die Freude über mich sondern der Spruch warum denn die Kaffeetasse den Weg in den Geschirrspüler nicht gefunden habe. Da musste ich das erste mal schlucken. Jeder hat mal nen schlechten Tag und ich wollte das beobachten. Diese ganzen Spitzen nahmen aber zu und ich merkte mehr und mehr wie ich anscheinend nicht in das Bild ihrer Vorstellung von Haushaltsführung passte. Qualitätszeit in der wenigen Freizeit wurde dramatisch weniger, es existierte nur noch das unbedingte Funktionieren als Mutter mit allem was dazu gehört. Ich war nur noch da und darüber war sie froh aber nicht im Sinne von mir als Mann an ihrer Seite sondern als irgendein Mann an ihrer Seite der weiß wann Staubzusaugen ist, der das Waschbecken nach dem Händewaschen auswischt, der den Geschirrspüler von oben nach unten ausräumt. Ich sprach sie drauf an und sie sah ein dass sie da manchmal etwas ruppig sei und versprach Besserung. Ich sollte im Gegenzug etwas mehr die Augen offen halten im Haushalt und mich „nicht wie ein Gast in der Wohnung bewegen“. Das ganze wurde nicht wirklich besser. Es führte immer mehr dazu, dass ich mich zunehmend unwohl, ja fast unsicher fühlte weil ich in allem was ich machte, Angst hatte, es mit einem Augenrollen oder dummen Spruch quittiert zu bekommen. Dennoch fühlte ich mich weiterhin hingezogen. Ich fuhr gerne zu ihr, war gerne bei den Beiden und unterstütze gerne wo ich nur konnte. Ich konnte mich an eine Aussage aus der Anfangszeit mit ihr erinnern. Sie war froh, einen Ruhepol wie mich gefunden zu haben und sie genieße meine Art auch. Sie sei laut, ich leise und wir treffen uns in der Mitte. Irgendwann später hieß es dann nur noch, ich mache zu wenig den Mund auf und treffe keine Entscheidungen, bewege mich im Schatten von ihr, könne ihr niemals Paroli bieten. Das ruhige, das verlässliche, das unterstützende, das ehrliche, all das was ihr so gefehlt habe in früherer Zeit war plötzlich nicht mehr der Rede wert. Nach Neujahr hielt sie mir das selbe nochmal per Text in einer SMS vor und beendete damit ohne wirklichen Auslöser die Beziehung. Ich wurde sofort auf allen SM Kanälen blockiert oder entfernt, bekam noch eine Nachricht, den Schlüssel zurückzuschicken und das wars. Ich bin jetzt wieder down und weiß nicht recht wie ich damit umgehen soll. Ich hab sie und alle um sie rum wirklich dolle ins Herz geschlossen und will das eigentlich nicht verlieren bzw. möchte die schöne Zeit auch weiterhin. Wie ist ihr Verhalten zu deuten? Ist da insgesamt überhaupt noch was regel- oder kittbar? Wäre es das aus eurer Sicht und Einschätzung überhaupt wert?
  7. 1. Dein Alter: 22 2. Ihr Alter: 20 3. Art der Beziehung: Monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: Alte Schulfreunde / ca. 2 Monate Dating 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Ca. jedes 2. mal wenn wir uns sehen (1-2x pro Woche) 7. Gemeinsame Wohnung? Nein Hallo Community, Ich befinde mich seit ca. 4 Monaten in einer LTR mit einer tollen Frau, auf die ich schon länger ein Auge geworfen hatte. Damit der Thread nicht zu unübersichtlich wird, konzentriere ich mich mal auf das wesentliche. Ich komme aus einer dreijährigen LTR mit einer hardcore LSE. Krankhafe Eifersucht, Kontrollsucht, Verlustängste, Androhung von Selbstverletzung, 24/7 Drama, war nicht schön. Ich war damals noch sehr jung und hatte keinen Plan von PU, deshalb habe ich die Scheisse schlussendlich auch mitgemacht. Meine jetzige LTR ist erst die zweite, somit kann ich leider kaum Erfahrungswerte vorweisen. Ich hingegen bin ihre erste LTR, somit hat sie noch überhaupt keine Erfahrung. Die Problematik: Irgendwie bin ich vom einen Extrem ins nächste gesprungen. Bei meiner aktuellen Freundin handelt es sich um eine HSE mit grossem SC und eigenen Zielen. Was ich leider erst jetzt erkannt habe, ist die Tatsache, dass sie förmlich nach Führung schreit. Sie invested, zeigt jedoch keinerlei Selbstinitiative. Ich texte sie an, ich initiiere Sex und treffen, ich herrsche über die Dynamik, sie spiegelt mein Verhalten. Den Satz: „Mir egal Schatz, sag du.“ höre ich 24/7. Das ging drei Monate lang relativ gut, bis mein ansonsten starker Frame endgültig nachgab. Ihre fehlende Initiative habe ich zunehmend als Desinteresse gewertet, das liess mich zweifeln. Die Zweifel führten zu inkongruentem Handeln und teilweise Drama meinerseits. Ich habe zunehmend versucht, die Führung abzugeben und Initiative einzuklagen. Schlussendlich habe ich es dann tatsächlich geschafft, die Situation durch Anwenden des Betablockers noch zu verschlimmern. Ich habe mein eigenes Ding gemacht und auf ihre Initiative gewartet, das hat sie enttäuscht und die Dynamik vernichtet. Ich denke, dass der starke Kontrast zu meiner Ex letztendlich der Auslöser war. Ich bin es mich gewohnt, dass Frau Initiative zeigt, mich mit Liebesbotschaften überhäuft, ständig textet und eifersüchtig ist. Was sind eure gedanken dazu? Die Dynamik sieht aktuell so aus, dass unsere Treffen sehr angespannt sind. Textgame läuft überhaupt nicht mehr, obwohl ich das anfängliche „Guten Morgen / Gute Nacht“ und sporadisches Nachfragen was beim anderen so läuft, sehr schön fand. Die Dynamik ist nicht mehr liebevoll und aufgeschlossen, sonder nur noch passiv-aggressiv, angespannt und unangenehm. Betaisierung ist wenn dann nur im Frühstadium erkennbar. Sie hat weiterhin Respekt vor mir und macht kaum Drama, das Problem liegt eher auf der Gefühlsebene als bei der Attraction. Wie komme ich da wieder raus? Sie ist nur noch halbherzig bei der Sache und ich erreiche sie kaum noch, dürfte am Strategiewechsel nach erfolglosem Betablocker liegen, sie weiss nicht, was sie von mir halten soll. Ich danke euch
  8. Diskussionsrunde – TED Talks & Co. INHALTSVERZEICHNIS Runde Nr.1: Esther Perel - The Secret to desire in LTRs Runde Nr.2: Raphael Enthoven - Die positive Seite des Misserfolgs Runde Nr.3: Louise Evans – Own Your Behaviours, Master Your Communication Runde Nr.4: Jordan B. Peterson – Hookup Culture & Consent Runde Nr.5: John Gottman – Buildung Trust & Positive Energy in Your Relationships Runde Nr.6: Mathias Jung – Eros und Thanatos/ Lebenslust und Endlichkeit Runde Nr.7: Alexandra Redcay - Select the right Relationship Runde Nr.8: Eva Illouz - Why does love end? Hallo Zusammen! Wie bereits angekündigt, findet ihr hier unseren neuen Thread rund um unterschiedliche Vorträge zu Liebe, Lust und Leidenschaft. Damit dieser Thread uns lange besteht und einen Mehrwert für alle hat, gibt es einige Spielregeln, die es zu beachten gilt. Folgendes sind die Spielregeln: 1. Eure Beteiligung am Austausch ist gefragt! Jeder einzelne User ist willkommen seine Meinung zu posten, Beispiele aus dem eigenen Leben beizusteuern oder auch kritisch zu hinterfragen. Dieser Thread steht und fällt mit eurer Beteiligung, sei es in der Diskussion oder in den Vorschlägen für Videos 😊. Ich habe aktuell eine Playlist von über 100 Vorträgen, d.h. im schlimmsten Fall ist für Neues gesorgt – langfristig ist jedoch meine Vorstellung, dass jedes Mitglied etwas beisteuert. Wie genau das funktioniert, könnt ihr im nächsten Punkt nachlesen. 2. Moderierter Diskussionsthread: Es handelt sich hier um einen interaktiven, aber moderierten Diskussionsthread. Das bedeutet konkret, dass jeder mitdiskutieren kann, die Inhalte jedoch von mir ausgewählt und in regelmäßigen Abständen gepostet werden. Du hast einen interessanten Vortrag, den Du gerne teilen/ zur Diskussion stellen würdest? Dann schick bitte eine Nachricht (PM; Betreff: "Diskussionsrunde") an mich unter Beachtung folgender Punkte: Link zum Video (TED Talks, Youtube, oder sonstige frei zugängliche Platform) Kurze Stichwortartige Wiedergabe wesentlicher Inhalte Die Auflistung zeigt einerseits auf welchen Aspekten Dein Schwerpunkt liegt und ist andererseits als Hilfe für unsere TL;DR-Fraktion, auch bekannt als der „Ominöser Geschäftsmann“ oder „Zeit ist Geld!“ - Menschentyp. Bei Videos mit einer Dauer über 30min, bitte einzelne Punkte mit Time Stamps versehen. Optional: Deine Fragen an andere Mitglieder; Kritische Auseinandersetzung; Kommentar zum Video; oder auch Einblicke in Deine persönlichen Erfahrungen/ Beispiele aus deinem Leben Die Videos werden erstmal in einem Intervall von ca. 2-3 Wochen (bzw. langfristig je nach Beteiligung öfter/ seltener) von mir veröffentlicht, vorgeschlagene Inhalte und Auseinandersetzungen selbstverständlich namentlich kenntlich gemacht. Das Intervall kann in Abhängigkeit von der Anzahl der eingereichten Videos, als auch der Intensität der Diskussion im Thread variieren. Ohne vorherige Absprache von Usern gepostete Videos werden, zur Einhaltung der Übersichtlichkeit, gelöscht. Hintergrund ist folgender: Es soll ein Raum für einen möglichen Austausch entstehen. Die Diskussion eines Themas geht immer mit einer gründlichen Auseinandersetzung des behandelten Inhalts einher, die wiederrum einen Mehrwert für jeden Einzelnen als auch der Community bietet. Im Optimalfall soll es sich um einzelne "Runden" handeln, jedes Video eröffnet eine neue Diskussionsrunde; um eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten als auch das mehrmalige Posten gleicher Inhalte zu vermeiden, werden die Videos von mir eingestellt. 3. Vorträge zu allen PU-Relevanten Themen sind erlaubt, d.h. alles was sich um die Themen Persönliche Weiterentwicklung Beziehungen Sex Game dreht, kann für die nächste Runde vorgeschlagen werden ☺️. Je nachdem wie sich der Thread hier entwickelt, halte ich mir eine Anpassung der Regeln vor. Kleine freundliche Erinnerung: Manche von Euch haben es vielleicht schon immer gewusst, für andere wird es spätestens hier endgültig durchscheinen: Ich bin eine kleines, russisches, perfektionistisches Diktatorkätzchen. Off-Topic-Bullshit wird nicht geduldet. Danke ❤️.
  9. Nimm dein Leben in die Hand Erstmal die schlechte Nachricht: Der Kontext, wie im Pick Up Forum das Wort Frame genutzt wird, gerade in der Beziehungskiste, ist leider falsch. Oft heißt es „du muss an deinem Frame arbeiten, sowas darfst du dir nicht gefallen lassen“, am besten noch mit Freeze Outs oder anderen Kleinkinderkram. Dabei wissen doch alle beteiligten, es geht nur darum, dass die Frau wieder mit dem Mann spricht. So einfach ist es jedoch nicht an seinem Frame zu arbeiten, einfach mal den Alpha raushängen lassen und gut ist. So läuft das nicht mein Lieber. Hier hilft leider nicht einmal das allseitsbewährte Fake-It-Till-You-Make-It? Warum, wirst du dich jetzt wahrscheinlich fragen. Ganz einfach, weil du dich nicht selbst bescheissen kannst. Und damit sind die schlechten Nachrichten noch nicht vorbei. Mit einem schlechten Frame stehst du dir auch selbst im Weg. Du denkst vielleicht „klar steh ich mir selbst im Weg, denn immerhin kann ich die Frauen nicht halten“, aber halt dich fest, es ist noch viel schlimmer. Mit einem schlechten Frame verschwendest du nicht nur deine Lebenszeit, sondern auch die der Frauen. Und zwar im großen Stil. Die gute Nachricht? Eigentlich ist das mit dem Frame ganz einfach. Du überlegst dir was du möchtest und lebst konsequent nur um dieses Ziel zu erreichen. OHNE KOMPROMISSE! Aber genug gelabert, ich erklär dir gleich was ich damit meine. Was ist denn nun ein Frame? Prinzipiell gibt der Frame den Rahmenhandlungen vor, welche dafür benötigt werden, dein Ziel zu erreichen UND ist gleichzeitig das Ziel. Ein einfaches Beispiel: Du hast dir vorgenommen, dein nächster Job hat ein Jahresgehalt von 100k. Wirst du dich als Sozialarbeiter mit Jahresgehalt von 45k bewerben? Wahrscheinlich nicht. Das heißt, in diesem Fall gibt der Frame vor, dass du dich nur auf Stellenausschreibungen bewirbst, welche ein Mindestjahresgehalt von 100k vorgesehen habe, oder wo du davon ausgehst, dass dies bezahlt wird. Und wahrscheinlich wirst du zum Vorstellungsgespräch nicht mit zerrissender Hose kommen, sondern wirst einen Anzug anhaben. Glückwunsch, du verdienst ab morgen 100k. Dafür war nötig, dass du erstmal eine entsprechende Ausbildung/Berufserfahrung hast, dich ausschließlich auf diese Stellen bewirbst und beim Vorstellungsgespräch auch adäquat gekleidet kommst und dich entsprechend verhältst. Und dann, passt das alles und die Frau Personalerin sagt dir dann „Hm.. Ja,.. hören Sie mal… es tut mir leid, wir können Ihnen doch nur 30k im Jahr zahlen… Sie wissen ja. Wirtschaftskrise und so..! Sorry“. Was wirst du tun? Freust du dich das du um 70k weniger bekommst? Wahrscheinlich nicht. Eher wirst du den Job nicht annehmen und weitersuchen. Genauso verhält sich das auch mit Frauen. Jedoch gibt es einen großen Unterschied zur Wirtschaft. Auch wenn man gerade bei Vorstellungsprozessen ein Geheimnis um Gehalt, Anstellung und Projekt macht, kommen spätestens beim Gespräch die Fakten auf den Tisch. Bei romantischen Beziehungen ist dies jedoch meist nicht der Fall. Je nach Mensch kommt das unterschiedlich zusammen. Frauen denken oft der Mann muss jeden Wunsch von den Lippen ablesen, der Mann denkt er muss wie eine Maschine sein Programm runter spielen. Man lädt sich nicht mehr auf Dates ein, weil das würde ja heißen der/die Andere weiß sofort das man ihm/ihr an die Wäsche will. Im Großen und Ganzen ist das Date-Game ein Spiel wo um den heißen Brei herumgetantzt wird und auf einmal befinden sich Beide in einer Beziehung bei welcher sie 1000 faule Kompromisse eingeangen sind und den Anderen nun ändern müssen um selbst weiterhin Interesse an der Beziehung zu haben. Klingt doch pervers, oder? Ist aber oft so. Aber was bringt einem der Frame jetzt? Erstmal bin ich der Meinung sexuelle Beziehungen und Sex generell sollte nichts sein „was einfach so passiert“. Also ja schon, aber es darf davor ein langes Knistern sein, es darf sich eine Erotik entwickeln. Die Frau darf wissen das ich ihr an die Wäsche will, stunden bevor wir noch zu Hause sind. Das macht den Reiz aus. Ich nehme sie nicht zum Shoppen mit, ich will ein Date mit ihr, und nur mit ihr. Da dies meine Vorstellungen von Dates, Beziehungen und Erotik sind, bin ich dafür verantwortlich das es so stattfindet. Ich kann nicht sagen „die Uschi kann nicht flirten, darum haben wir uns direkt bei mir getroffen“. Weil wenn die Uschi wirklich nicht flirten kann, dann wird sie auch niemals auf ein Date mit mir gehen und dadurch niemals bei mir landen. Ich bin aber nicht nur dafür verantwortlich wie ein Date abläuft, sondern auch wie die Beziehung abläuft und ob sie überhaupt zustande kommt. Ich war bei Beziehungen immer ein Fan davon schnell zusammenzuziehen und auch mal allein auf Urlaub oder Festivals zu fahren. Ich hab das direkt am Anfang auf den Tisch gepackt. Ich kann mich noch erinnern, ich war damals furchtbar verknallt in Anna (überraschung, gab es ja hier zu lesen), die wollte mich jedoch nicht und ich hab mir irgendwann was mit einem anderen Mädchen angefangen. Ich habe dem anderen Mädchen von Anfang klipp und klar gesagt „Du, hör zu, ich steh auf Anna. Wir können gerne was anfangen, gerne auch mehrmals die Woche treffen, aber mehr läuft da nicht.“. Das war bevor wir das erste Mal miteinander geschlafen haben. Und genau so war es dann. Bei meiner aktuellen Freundin war es anders. Ich habe ihr beim dritten Date, nachdem wir ein wenig geknutscht haben, gesagt, dass ich auf sie stehe und sie gerne mit zu mir kommen kann, ich jedoch erst am kommenden Tag mit ihr schlafe, weil ich gerne nüchtern bin dabei. Ziemlich schnell war dann das Thema Kinder am Tisch. Für mich war klar, ich will in den nächsten Jahren ein Kind haben. Hätte sie da nicht mitgezogen, hätte ich es auf der Stelle beendet. Was ich damit sagen möchte, wer eine Beziehung (in welcher Art und Weise auch immer, auch ONS sind Beziehungen) eingeht, sollte sich im Vorfeld darüber klar werden, was er/sie möchte. Und daran festhalten. Wenn einem der Gegenüber sagt, er mag es anders, dann ist das so stehen zu lassen. Wer beispielsweise nur auf langzeitbeziehungen aus ist, sollte nicht hoffen, dass eine Frau bei genug Orgasmen Hormone ausschüttet und es sich in drei Wochen anders überlegt, wenn sie aktuell nur eine Affäre haben möchte. Geh besser davon aus das SICH MENSCHEN NICHT ÄNDERN. Aber warum bin ich ein Fan davon die Finger von Affären zu lassen wenn man Beziehungen sucht und umgekehrt? Ganz einfach, es ist Zeitverschwendung. Wenn man davon ausgeht das sich Menschen nicht ändern, was nutzt es dann eine Affäre einzugehen? Für den Zeitraum der Affäre verpasse ich Chancen andere tolle Frauen kennen zu lernen und ich nehme ihnen die Chance mich kennen zu lernen. Aber fühlt sich das nicht scheiße an? Fuck, natürlich fühlt sich das scheiße an. Stell dir vor du verknallst dich wirklich in ein Mädchen. Und sie verknallt sich in dich und will immer mit dir rumhängen. Aber sie ist ein wenig älter und will Kinder und du, naja, Hand aufs Herz, Kinder sind nervig, besser nicht. Dann ist es deine Verantwortung dir selbst gegenüber das Ding mit dem Mädchen zu beenden! Nicht weil es nett dem Mädel gegenüber ist, sondern weil du dir selbst im Weg stehst. Glaubst du wirklich eine Beziehung kann zu 100% glücklich werden, wenn einer Kinder möchte und der andere nicht? Spätestens wenn es auf die Torschlusspanik zugeht ist die Scheiße am dampfen. (Wenn du es eigentlich nur deiner Ex heimzahlen willst, dann ist dieser Schritt natürlich nicht notwendig. Jedoch wenn du eine erfüllte Beziehung anstrebst, welche gerne auch die nächsten 20 Jahre halten kann/soll, dann geht es sich mit dem Kinderwusch und dem Bedürfnis keine Kinder zu haben, nicht aus). Und natürlich fühlt sich da scheiße an, keine Frage. Aber das ist nuneinmal das Leben und jeder Mensch sollte viel Verantwortungsgefühl gegenüber sich selbst fühlen, dass er auch beschissene Entscheidungen trifft und durchzieht. Das Leben ist eben nicht immer nur Rosendurft. Viele Menschen sehen das Ende eine Beziehung, gerade wenn der Andere schluss gemacht hat, als eine Niederlage an, vielleicht sogar als etwas wofür man sich schämen muss. Aber das ist nicht so. Es ist einfach nur die Tatsache, dass die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele nicht (mehr) auf einer Wellenlänge sind. Die eigentlich Niederlage ist, zumindest in meinen Augen, seine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele nicht zu kennen oder nicht zu diesen zu stehen. Und das ist das eigentliche Problem mit einem starken Frame und warum es so vielen von euch nicht gelingt diesen zu halten: Wenn es heißt „Nicht mit mir Kleines, dass mach ich nicht mit“, dann ist das keine Aufforderung das man die Frau ändern soll oder das man es vielleicht in 12 Monaten noch einmal probiert. Es ist nämlich die Einsicht in die Tatsache, dass man niemals in seinem ganzen Leben mit dieser Frau zusammenkommen wird. Ein starker Frame verändert sich natürlich über Jahre, aber er wird sich nicht verbiegen. Wenn etwas nicht läuft, gerade in Beziehungen, dann ist ein „Nein“ ein „Nein“ und kein „wir sollten es in 6 Monaten probieren, wenn ich dich lang genug bearbeitet habe“. Steh zu dir selbst. Denk darüber nach was du möchtest in deinem Leben willst und welche Art von Beziehungen du zum anderen Geschlecht führen möchtest. Mach dir das nicht nur für dich selbst klar, sondern besprich das auch mit jenen, mit denen du die Beziehung führst. Haben sie keinen Bock drauf oder sehen es als unromantisch an, Glückwunsch, das hat euch Beiden Zeit gespart. Triff Entscheidungen und handle danach, auch wenn es manchmal unangenehm ist. Auf lange Sicht wird dies dein Leben enorm erleichtern.
  10. Hallo zusammen, mein Alter: 34 ihr Alter: 29 Anzahl der Dates: täglich seit ca. 3 Monaten Etappe der Verführung: regelmäßig und oft Sex eines Vorweg; ich weiß, dass manche hier der Meinung sein werden, dass es nicht zu meiner aktuellen Situation hätte kommen dürfen. Wichtig und beeinflussbar ist dennoch jetzt nur noch die Zukunft. Die Sitatuon ist wie folgt: Wir kennen uns länger vom sehen, intensiverer Kontakt kam im letzten Sommer zustande. Es knisterte da von Anfang an, allerdings hatte sie da noch eine LTR, von welcher sie sich gerade am lösen war (unterschiedliche Zukunfstvorstellungen, ihr Ex hat sich kaum um sie gekümmert, etc.) Nach dieser Trennung wurde es intensiver, sie wurde zunächst zu einer FB. Aufgrund schwieriger Umstände bei der Wohnsituation wegen der Trennung (Pendelei zu Studium, Arbeit) habe ihr angeboten bei mir unterzukommen. Rückblickend war es vielleicht ein Fehler. Aber eigentlich harmoniert das super, wir verstehen uns sehr gut, wir unternehmen tolle Sachen, der Sex ist prima und es gibt auch aktuell keine Pläne, dass wir uns jetzt räumlich schnell wieder trennen. Zwischenzeitlich haben wir auch gegenseitig Freunde und Teile der Familie kennengelernt. Jetzt kommt das "Problem": Ehrlich gesagt vor allem aufgrund von Fragen von Freunden und Familie, ob das nun meine neue Freundin sei, und es mich echt nervte da keine Antwort drauf zu haben gab es zwischenzeitlich 2-3 Mal das Thema, wie es denn um unseren Beziehungsstatus steht (japp, ich hätte es nicht ansprechen dürfen), das letzte mal vor ca. 2 Wochen. Ihre Verhalten dazu: sie möchte, dass aus uns was festes wird, sie sagt mir auch ständig, dass sie mich sehr lieb hat, an anderen hat sie kein Interesse, sie redet auch oft von Dingen, die wir in weiterer Zukunft machen sollten, ABER... sie meint sie muss das nicht Beziehung nennen, für sie ist das auch so toll, und nur weil andere sich daran stören, dass es keine ist macht sie das nicht, danach will sie sich nicht richten. Als Hauptgrund führt sie auf, dass ihre Trennung aus der alten 5 jährigen Beziehung noch nicht so lang her sei (war im Augst 2019, ihr Ex hat auch schon wieder eine neue LTR). Es wäre einfach so ein "Gefühslding". Zur Frage "will ich eine LTR mit ihr?" kann ich sagen, dass ich dazu bereit wäre, zumal das Zusammenleben halt auch einfach jetzt schon wie in einer LTR ist. Die ungeklärten Zustände stören mich da schon aktuell. Ich möchte es aber nicht schon wieder ansprechen, und ich vermute von selbst wird sie es auch nicht tun, weils halt eben ja so auch ganz bequem für sie ist. An ONETIS leide ich hier nicht, ich mag sie zwar wirklich sehr, aber mein Mindset ist mittlerweile so drauf, dass es mir relativ egal ist eine Frau zu verlieren, da ich weiß wie ich andere kennenlernen kann (was ich aber derzeit auch gar nicht will oder brauche). Jedenfalls.. was tun um hier eine Klarheit der Verhältnisse zu schaffen? Rar machen oder Kontaktsperre ist ja nicht durchführbar, außer ich werfe sie plötzlich raus, was aber auch nicht ohne wäre, und wahrscheinlich das ganze Verhältnis stören würde. Danke für die Vorschläge!
  11. 1. Dein Alter: 24 2. Ihr Alter: 22 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 3 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 5 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: gut 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Liebes Forum, ich lernte meine jetzige LTR im Foyer meiner/unserer Uni kennen. Ich sprach sie an, nc, und traf sie ein paar Tage später zum essen. Es lief zunächst alles wie im Bilderbuch. Wir lachten viel, hatten tollen Sex, erzählten uns persönliche Dinge und unternahmen viel. Aber viel Kontakt, außerhalb dieser Treffen, in Form von telefonieren oder texten, hatten wir nie. Entweder meldete ich mich, oder sie, wann wir uns wieder sehen. So hatten wir auch mal 1-2 Tage gar keinen Kontakt, was für mich in einer Anfangsphase, wo sich beide zu verlieben schienen, ungewöhnlich erschien. Manchmal rief ich sie an, wir quatschen dann ein wenig. Als aber nie Anrufe von ihr aus kamen, lies ich das anrufen auch sein. Manchmal schrieb ich ihr auch abends, wie ihr Tag war. Darauf antworte sie auch total süß mit Gegenfragen, es konnte aber passieren, dass sie mitten im Gespräch einfach nicht mehr antwortete und die nächste Antwort erst irgendwann am Nachmittag des nächsten Tages kam. Ich schob das alles mal auf zu wenig Interesse ihrerseits, und fand mich irgendwie damit ab, dass es wohl nicht über F+ hinausgehen würde. Unsere Treffen gingen allerdings weiter. Wenn wir uns sahen war alles super, aber jeder lebte irgendwie sein Leben. Es gab für mich kein "wir" Gefühl. Eine Andeutung in Richtung Gefühle etc. gab es von ihr auch nach 5 Monaten nicht. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr zu warten und sprach es von mir aus an. Ich sagte ihr, dass ich sie zwar sehr mag, und gerne in Richtung ltr mit ihr weitergehen würde, aber dann von ihr aus mehr kommen muss, was das Zwischenmenschliche angeht. Sie schien das alles zu verstehen und meinte sie würde sich darüber auch sehr freuen, und würde das gerne für mich ändern. Nun waren wir zusammen. Wirklich etwas ändern tat sich aber nicht. In den letzten 3 Monaten ist unser Verhältnis eig unverändert. "Guten morgen" oder "Gute Nacht" Nachrichten, oder kurze Telefonate, sind mit ihr sowieso unvorstellbar. Wir schreiben wie Kumpels miteinander. Obwohl wir 800m voneinander entfernt wohnen, sehen wir uns max 1-2x pro Woche. Ein paar weitere Szenarien: Ich frage sie ob sie an einem Samstag mit mir und ein paar Freunden zu Hause essen will, und anschließend noch ausgehen mag. Sie sagte sie könne nicht, und seie schon mit Freunden verabredet. Ich nehme das so hin, und höre den ganzen Abend nichts mehr von ihr. Ich lande mit meinen Freunden nach dem Essen in einem Club, und treffe sie dort zufällig. Sie begrüßt mich innig. Wir verbringen den Abend mehr oder minder zusammen, obwohl es mir fast schon unangenehm vor meinen Freunden war, denen ich ja gesagt hatte, sie könne heute Abend nicht. Als ich mit meinen Freunden den Club verlasse meint sie zu mir "tschüss, wir bleiben noch ein bisschen". Ich gehe nach Hause und höre erst am nächsten Tag wieder was von ihr. Letztens am Abend schreibt sie mir, sie gehe ins Fitnessstudio, ihr Fahrrad habe einen Platten, also würde sie eine längere Strecke laufen, obwohl ihr das unheimlich wäre. Ich erwiderte, sie solle bescheid sagen, wenn sie wieder gut zu Hause angekommen ist. Eine Antwort erhalte ich erst am nächsten Tag um die Mittagszeit, dass alles gut gewesen wäre, und "wann wir uns mal wieder sehen". 9. Fragen an die Community Sehe nur ich das so oberflächlich von ihrer Seite aus? Oder muss ich mich mal mehr entspannen? Für mich stellt das keine ltr dar, und ich überlege es zu kappen, da es sich scheinbar nicht ändert.
  12. 32 27 monogam 3 Jahre 1 Jahr von sehr selten zu sehr häufig schwankend. Qualität gut bis sehr gut. Ja viel Streit, bleiben oder gehen? Perspektive von außen, Meinung Liebe Community, ich bin nun schon eine Weile am Lesen hier, hab vor einigen Jahren ein wenig PUt, nachdem mit meiner damaligen Freundin Schluss war, bin aber eher der Typ für längerfristige Bindungen. Derzeit stecke ich in einer LTR (seit knapp 3 Jahren) und eigentlich bin ich damit auch grundsätzlich sehr zufrieden. Meine persönliche Situation ist grad ein wenig geschwächt. Wir waren gemeinsam für ein Jahr in einem Südostasiatischen Land und haben ein Restaurant betrieben. Das war anfangs als Idee gedacht, ein Leben gemeinsam zu gestalten (wobei das Land sich dabei ändern würde, das Restaurant war nicht für die Ewigkeit gedacht). Ich musste mein Studium noch nebenbei beenden. Leider hat uns diese Zeit mehr gekostet, als gebracht. Wir haben davor getrennt gewohnt und waren aber an sich untrennlich, wenn wir beisammen waren. Und das waren wir sehr oft. Der Verlust jeglichen sozialen Umfeldes hat mir in SOA sehr zugesetzt, genauso die Doppelbelastung von Selbstständigkeit und Studium und im Laufe der Zeit noch ein extremst belastender Bruch mit der Kernfamilie. Ich war lange Zeit in keiner guten psychischen Verfassung und bin nun grad erst wieder dabei, mein Leben zu sortieren und organisieren. Das Studium wurde vor der Masterarbeit geschmissen, aus finanziellen und Betreuungsgründen. Das hat mir auf jeden Fall auch noch einmal zugesetzt. So viel zur Vorgeschichte. Nun wird es aber so langsam besser, ich fange wieder an mich zu besinnen was ich will und wo ich hin will und stabilisiere mich. Mit meiner Freundin war ich vorher ein gutes Jahr befreundet. Wir waren sehr, sehr gute Freunde, es gab nie Streit (was natürlich nicht zu erwarten ist in LTRs), wir haben einander wortlos verstanden und respektiert. Nun ist eben einige Zeit ins Land gegangen, das oben geschilderte ist in der Zwischenzeit passiert, im Endeffekt sind wir nach dem gemeinsamen Restaurantbetrieb zusammengezogen. Das ist auch weiterhin mein Ideal im Moment (Moment = im besten Fall einige Jahre), ich möchte die LTR nicht verlassen – nicht unbedingt wegen Oneitits, ich war bis dato eigentlich eher allein in meinem Leben (erste LTR mit 22, viel alleine gereist davon nach dem Abitur und während des Studiums allein gereist, ich bin generell gern allein), vor allem aber, weil ich die Frau an sich ungemein schätze, wir eigentlich von unseren Grundzügen her sehr viel Verständnis für die Macken des anderes haben, Interesse aneinander, wirkliche Neugierde auf das Betätigungsfeld des anderen und auch ein riesiges Maß an Spaß. Nun aber zu den Problemen: Schon seit dem Restaurant und seit wir oft 'aufeinander hocken' läuft es naturgemäß schlechter. Wir verfangen uns in unseren Routinen, sind faul und werden dann auch sehr unempfänglich für die Bedürfnisse des jeweils anderen. Wir streiten uns sehr oft sehr laut. Mittlerweile gehen fast alle gemeinsamen Unternehmungen mit Streit aus. Wir beide wollen es noch, wir beide kämen auch alleine klar aber entscheiden uns schon ziemlich bewusst, mit dem anderen sein zu wollen. Ich bin, wie gesagt, grad dabei, mich hier in Deutschland wieder zu situieren. Der Bewerbungsmarathon ist in vollem Gange. Die Tage ist es eskaliert mit meiner Freundin (ist es nicht wirklich, nicht schlimmer als sonst auch, aber rein von den Konsequenzen, die dann ins Gespräch kamen). Ich meinte, ich wollte das nicht mehr, ich will sie nicht kaputt machen, ich will nicht kaputt machen, was wir haben und was uns verbindet, will selbst auch nicht an den ständigen Kämpfen kaputt gehen und habe sozusagen 'Schluss gemacht', auch mit der Aussage, mir etwas Neues zum Wohnen zu suchen. Wir beiden brauchen, denke ich, mehr Freiraum, als wir uns eingestehen könne. Genauso verhält es sich allerdings mit der Nähe. Ich hätte gern mehr Raum für mich und meine Interessen, aber wie soll man das in einer gemeinsamen, nicht allzu großen Wohnung organisieren? Mich (und natürlich auch sie) stören die stäääääändigen Kämpfe und Machtspielchen. Was kann ich tun? Danke euch schon im Voraus den etwas unchronologischen Text gelesen zu haben. LG JB2
  13. Hey, Hatte letztens was mit einer mit der ichs ernst meine, allerdings mag mich ihr Bruder nicht besonders. Jedenfalls hat er es anscheinend rausbekommen, und sie hat gerade geschrieben dass "er wütend ist" und es "gar nicht feiert" und dass sie "verspricht nichts mehr mit mir zu haben" und sie will "echt keinen Stress mit ihrem Bruder". Was kann ich in der Situation machen? Wie kann ich ihr antworten bzw wie reagiere ich darauf, bin etwas ratlos. Danke im voraus
  14. 1. Dein Alter 39 2. Ihr Alter 39 3. Art der Beziehung (monogam / LTR / Fühlt sich aufgrund ihrer Zeit an wie eine LDR bzw. Wochenendbeziehung da 10 Jährige Tochter im Spiel ist) 4. Dauer der Beziehung 1 Jahr 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: keine bzw höchstes 3-4 Wochen, ging alles fließend über 6. Qualität/Häufigkeit Sex: 1x pro Woche wenn wir uns sehen, dann sehr gut. 7. Gemeinsame Wohnung? nein, aber nur 20 km voneinander entfernt 8. Probleme, um die es sich handelt: Freundin zieht sich seit letzter Party zunehmend zurück. Teilweise ignoriert sie mich und wie gestern Abend, spricht sie 6 Stunden kein Wort mit mir. Gleichzeitig ist aber alles in Ordnung laut ihrer Aussage 9. Fragen an die Community: Hallo zusammen, ich habe mir den Thread von Psychowl angesehen und mir gedacht, ich kann und muss das jetzt runter schreiben, was gestern vorgefallen ist und brauche euren Rat. Kurzer Exkurs: Wir beide haben uns zufällig in nem Club kennengelernt und haben uns sofort prima verstanden, kurz darauf auch ewig geküsst und haben Nummern getauscht. Ein paar Wochen später waren wir ein Paar. Zu meiner Freundin kommt noch eine kleine Tochter von 10 Jahren hinzu, für die sie 100% alleinverantwortlich ist, da der Mann in den USA lebt. Sie ist vor 4 Jahren aus den USA zurück gekommen und baut sich hier ein neues Leben auf, Kind 24/7 inklusive.Zudem arbeitet sie in einem Job, den sie nicht mag. Da sie als Arzthelferin arbeitet und Arbeit mit Menschen hasst, ist sie immer gestresst. Im Juni kams zu einem Arbeitgeberwechsel mit größeren Perspektiven, da bei der alten Arbeit die Stimmung unterirdisch war und sie zusätzlich heruntergezogen hat. Zudem kommt, dass sie 36 Stunden/Woche arbeitet und nebenbei (getriggert durch die Beziehung mit mir) die Scheidung angegangen ist. Bedeutet, dass sie abends ab ca. 21 Uhr die Kleine im Bett hat und ab dann Zeit für sich. Um 5 muss sie wieder raus. Es gibt ja so Menschen, die ziehen ihre Kraft aus Ruhe und Zeit mit sich selbt. Sie ist so jemand. So kommt es auch mal vor, dass sie die Zeit, die wir am Wochenende gemeinsam hätten, für sich beansprucht, um den Stresslevel wieder herunterzufahren. Für mich vollkommen okay. Das kam jetzt in einem Jahr 3x vor. Vielleicht noch ein kleiner Zusatz: sie hatte bis Oktober einen Kater, der immer abends bei ihr war und bei dem sie runterkommen konnte und leider im Oktober verstorben ist. Das hat sie hart getroffen und sie sagt mir jetzt noch ganz oft, wie sehr sie ihn vermisst. Zu mir: ich bin viel auf Projekten in Deutschland unterwegs und somit 3 Tage / Woche minimum nicht zuhause. Von daher ist viel öfter sehen auch nicht drin. Generell ist unsere Kommunikation so, dass es 1x pro Tag ne Nachricht gibt mit dem Inhalt "Wie war dein tag, wünsch dir schöne Träume" usw. Wenn wir uns sehen war sie (bis zum kommenden Vorfall von vor 2 Wochen) immer sehr liebevoll und hat immer meine Hand genommen, hat sich an mich geschmiegt, meinen Arm um ihre Schulter gelegt usw. Nun aber zum eigentlichen Problem meines Posts: Samstag vor 2 Wochen war eine Party bei ihrem Bruder und wir waren zusammen dort. Dort angekommen wurde sie direkt von ihrer besten Freundin in Beschlag genommen. Die ganze Party über habe ich mit ihr nicht viel gesprochen, sie war nur mit ihrer besten zusammen. Irgendwann nachts kam sie dann zu mir (also die beste Freundin, mit der ich mich eigentlich gut verstehe) und sagte, ich würde ihr ihre Freundin wegnehmen, sie hätte keine Zeit mehr für sie bla bla. Ich sagte nur, ich nehme ihr garnichts weg, sie soll sich eben mehr darum kümmern. Der Abend an sich verlief okay und irgendwann sind wir dann betrunken mit dem Taxi heim. Irgendwo zwischen dem Start der Party und der Heimfahrt mit dem Taxi muss ich zu meiner Freundin irgendetwas gesagt haben, was sie sehr verletzt hat. Das weiß ich aber auch nur, weil es mir ihre Arbeitskollegin später erzählt hat. WAS ich gesagt haben soll, hat sie mir nicht erzählt, das wäre eine Sache zwischen mir und meiner Freundin. Stimmt ja auch, gewusst hätte ichs trotzdem gerne. Jedenfalls wollte ich am nächsten Morgen ne Runde Sex und sie sagte da das erste mal "nein, I´m not feeling it". Nach einem Jahr kann das mal sein, dachte ich und ist auch danach bisher nie wieder passiert. Am Tag darauf hatte ich Geburtstag und sie schrieb mir morgens das erste mal seit Sonntagmorgen, als sie gegangen war : "Wünsch dir alles Liebe zu deinem Geburtstag. Hab nen tollen Tag!!!" <---das von meiner Freundin... An Weihnachten lud sie mich zu ihrer Family ein und ich kam so gg. 17 Uhr an. Begrüßt von ihr wurde ich fast 10 Min. später, obwohl wir im gleichen Raum waren. Bisschen distanziert und dünnhäutig war sie, miteinander geschlafen haben wir aber dann später trotzdem. Danach habe ich sie angesprochen, warum sie sich in letzter Zeit zurückzieht und dass ich das nicht gut finde. Sie sagte mir dann, die Arbeit, die Winterdepression und der Kater würden ihr immernoch zu schaffen machen. Auf meine Frage, dass bei uns für sie aber alles in Ordnung sei, kam nur ein langgezogenes "Jaaaaa?!". Da es so ein Thema schon so 3x gab mit dem gleichen Ausgang, habe ichs dabei belassen. Normalerweise hat sie sich nach einem solchen Gespräch wieder gefangen. Wir hatten uns zwischen den Jahren gemeinsam Urlaub genommen, damit wir vll. nen Tag wegfahren können, zum Entspannen. Nur gut, dass sie die Zeit nutzt, um die kleine 2 Tage wegzugeben und um sich selbst zu kümmern und um runter zu kommen. <--Hätte ich hier intervenieren sollen? Ne Freundin die nicht ausgeglichen ist, ist ja auch nicht zu gebrauchen... Jedenfalls schrieb sie mir dann Montag, sie macht nen Mutter / Tochter Tag, anstatt mit mir und der kleinen was zu dritt (wohl, weil die kleine 2 Tage mit Übernachtungen weg war). Quittiert wurde das von ihr mit der Aussage, dass sie sich auf Silvester und mich freut (mit 3 Herzen). Das letzte mal kam so etwas kurz vor der Party ihres Bruders. An Silvester klingel ich also bei ihr und sie macht auf, ein flüchtiger Kuss und beim Warten auf die Freundin die uns abholt, steht sie 2-3m weg von mir. Erstes Alarmzeichen dachte ich mir, zusätzlich zum flüchtigen Kuss. Naja. Das eigentliche Problem ist aber, dass sie dann auf der Party (und das meine ich wortwörtlich so) bis Mitternacht kein einziges Wort mit mir geredet hat. Es waren inkl. uns 6 Erwachsene anwesend und von 18 bis 24 Uhr hat sie kein Wort mit mir geredet, obwohl sie direkt neben mir saß. Kein. Einziges.Wort! Sie hat mich auch nicht angesehen. Hört sich krass an, aber immer wenn ich ihr gegenüber stand oder in nem Gang durch den sie musste, hat sie überall hingesehen, nur mich nicht an. Als hätte sies mit Absicht getan. 0 Uhr, frohes Neues. Der letzte dem das von meiner Freundin gewünscht wurde, war ich. Ich hatte auch das Gefühl, sie wäre nicht zu mir gekommen, weshalb ich zu ihr bin. Ich habe sie dann auch geküsst und sie hat mich mit dem Funkeln angesehen, dass ich so an ihr liebe. Dann raus zum Böllern, selbe Leier. Kein Kontakt zu mir, kein Gespräch, kein körperlicher Kontakt, nichts. War vielleicht nicht die ideale Art und Weise, aber ich habe sie anschließend kurz raus gebeten und sie drauf angesprochen, warum sie den ganzen Abend schon nicht mit mir redet. Ihre Antwort hat mich vom Stuhl gehauen: "Oh Entschuldigung, das war mir nicht bewusst/ist mir nicht aufgefallen". Das Schlimme an der Sache ist allerdings, ich glaube ihr das tatsächlich. Mir blieben also die Worte weg und ich hab sie nur noch angestarrt. Kurz darauf sagte ich, dass sie sich seit der Geburtstagsparty so verhält und ob sie mir doch sagen könnte, was da denn passiert wäre. Sie sagte mir daraufhin "Nichts ist passiert" und "ich fühle mich ein bisschen überrumpelt gerade". Wie auch immer, schau ich sie weiterhin an und sie sagt nur so ein langes, verspieltes Frauen- "wahaaaas?!" und lächelt mich grinsend an. Daraufhin hab sie nochmal geküsst und an mich gezogen. Im Verlauf des Abends hat sie noch 2-3x gesagt, das wär alles so Komplex, aber den Zusammenhang bekomme ich nicht mehr zusammen. Irgendwann waren wir dann bei ihr und sie hat aufgrund ihrer Kreuzschmerzen in ihrem kleinen 1.20er Bett geschlafen, ich auf der brettharten Couch. Wobei "schlafen" nicht das richtige Wort ist. Ich hatte nen Puls von 120 und durchgehend Kopfkino, welches ich nicht abschalten konnte. So kams, dass ich von 2 bis 7 Uhr wach auf der Couch lag, total erkältet und dann um 7 Uhr aufgestiegen und gegangen bin, ohne mich zu verabschieden. Als ich mich im Bad angezogen habe, habe ich sie gehört wie sie die Nase putzt, meine ich zumindest. Aber als ich ca. 1m von ihrem Bett entfernt meine Jacke aufgehoben habe, hat sie nichts gesagt, ich auch nicht. Seitdem war keine Kommunikation mehr und ich schätze, das wird auch heute oder morgen nichts mit Kommunikation. <-- Hier die Frage, warten oder entschuldigen, weil ich gegangen bin ohne mich zu verabschieden?Bzw. was schreiben, wenn sie schreibt? Ich möchte herausfinden, was sie denn genau so verändert hat, was an der Geburtstagsparty so schief lief, aber sie rückt nicht raus mit der Sprache. Ich habs jetzt das zweite und letzte mal versucht. Ich war jedenfalls schön angepisst, was auch der Grund war, warum ich gegangen bin. Ich wollte nicht noch nen Tag oder Morgen mit meiner Freundin verbringen, die nicht mit mir redet. Schade um die Kleine, die wollte mit mir nämlich Nintendo Switch spielen. So, nun bitte ich um Ratschläge/Lösungsansätze, was ich denn tun kann, oder was ich nicht tun kann oder sollte. Gerne auch Verständnisfragen oder Fragen zum Verhalten von uns beiden zuvor, ich habe bei weitem nicht alles erzählt von den letzten 3 Wochen oder auch früher. Ich bin nur im Moment echt ratlos, wie ich damit umgehen soll. Warten, schwer erreichbar sein oder auf sie zugehen und das klärende Gespräch suchen? Das Problem an sich löst sich doch bestimmt nicht durch warten, oder? Viele Grüße, Gizmo
  15. Moin Leute, Ich verfasse diesen Thread jetzt ein wenig aus Frust und Unverständnis und hoffe hier, den passenden Rat zu bekommen. Ich habe vor einer Weile mit PU aktiv angefangen, dementsprechend auch Frauen kennengelernt und bin mit einigen Frauen sehr intim geworden. Das hat wahrlich mein Leben verändert, weil ich davor so gut wie keine Erfahrungen mit Frauen hatte. Jedoch war mein Grundgedanke immer, in Zukunft eine gesunde LTR mit einer tollen Frau zu führen. Das Problem ist, dass ich, nachdem ich intimer mit einer Frau geworden bin und die mir wirklich gefällt, nicht wirklich weiß, wie das Führen einer gesunden LTR funktioniert? Ich gerate dann meistens in ein Bedürftigkeitsmuster und will dementsprechend auch nicht mein Interesse zeigen, bzw. habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Frauen dann dadurch schnell das Interesse verliert. Dabei geht es nichtmal um die Frau an sich, sondern einfach nur, dass ich ein starkes Interesse an einer LTR habe. Ich glaube mir fehlt einfach das Verständnis dafür, aufgrund der geringen Referenzerlebnisse in dem Bereich. Ich weiß zwar, dass ich durch PU Alternativen haben kann, aber ich will auch ehrlich zu der Frau sein, an der ich Interesse habe und fokussiere mich dann auf diese Beziehung. Zudem hat es für mich auch den Anschein, dass viele Frauen auch nicht auf Beziehungen aus sind und einfach vögeln wollen, aber wieso erwähnen sie dann so viele, dass sie voll die Beziehungsmenschen sind etc? Ich weiß auch, dass es natürlich an mir liegt, weil dieses Muster schon mehrmals aufgetreten ist, aber ich habe kein Plan, wie ich mich davon lösen kann und hoffe, dass hier jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat, weil ich hier ja nur lese, wie man zum Lay kommt, aber nicht wie man eine Beziehung FÜHRT.
  16. Hallo an alle, ich war lange - echt lange nicht mehr hier. Früher war ich hier mal eine Zeit lang ziemlich aktiv und nun treibt es mich wieder hierher. Kurzfassung zu meiner Geschichte (als Background) - bis Anfang/Mitte 20 der totale AFC. Übergewichtig, unsportlich, Muttersöhnchen, kein ordentlicher Freundeskreis (ein paar Freunde hatte ich immerhin), gefühlt nie was mit Frauen am Laufen. Als Teenie zwischenzeitich einigermaßen die Kurve gekriegt, abgenommen, erster Sex (wenn man es so nennen kann) trotzdem mit 16 (1. Freundin), dann die erste längere Beziehung mit 20 (2 Jahre), danach Totalzusammenbruch, unfreiwillig gelebt wie ein Mönch, stark zugenommen, immerhin das Studium trotzdem einigermaßen vorangebracht. Mit 25 am Riemen gerissen, regelmäßig Sport mit entsprechender Verbesserung der Figur als Anfang, dann auf PU gestoßen, einiges aus Büchern wie LdS und The Game und v.a. aus dem Forum hier mitgenommen, eine Zeit lang ein besseres Sexleben gehabt, irgendwann meine jetzige Freundin kennengelernt, seither monogam. Mittlerweile bin ich, wie im Thema erwähnt, 33. Mein Studium habe ich vor über 4 Jahren beendet, habe einen sehr guten Job, verdiene richtig gut, bin körperlich fit wie noch nie und habe eine fantastische Freundin. Sie ist kurz zusammengefasst der beste Mensch, der mir je begegnet ist - marriage material. Ungemein warmherzig, humorvoll, selbstlos, verlässlich, klug, gebildet, auch guter Job, sehr gut aussehend, lady in the streets, freak in the bed usw. Bei ihr steht evtl. bald eine Veränderung bzgl. des Jobs an - ist aber noch nicht sicher. Wir sprechen über Dinge wie: wenn sie die Stelle wechseln + umziehen muss, wie geht es weiter? Gehe ich mit (bin mit meiner Stelle SEHR zufrieden), führen wir eine Fernbeziehung? Wie geht es allgemein weiter, planen wir langfristig zusammen? Falls wir am jetzigen Ort bleiben - ewig zur Miete wohnen wollen wir beide nicht, sehen wir uns dann nach einem Eigenheim um? Aus rationaler Sicht - und auch emotional ihr gegenüber - spricht ALLES dafür, mit dieser Frau zusammen zu bleiben... Und trotzdem meldet sich bei mir im Hinterkopf der hartnäckige Gedanke - wars das? Ernsthaft? Das war deine Jugend? 1000 Dinge, die du verpasst und/oder nicht gebacken bekommen hast. Du warst immer der, der zugesehen hat, wie deine Kumpels im Club rumgezüngelt haben, umgekehrt war es (fast) nie. Warum zur Hölle warst du im Studium nie im Ausland, hast nie das Gefühl von Freiheit genossen. Nie einen klassischen, bescheuerten Kumpelurlaub gemacht mit Party, Palmen, Weibern und nem Bier. Nie ein geiles Singleleben in einer Großstadt geführt. Es war immer alles brav und langweilig. Sicher war es bei vielen noch schlimmer als bei mir und trotzdem fühle ich mich um die geilste Zeit meines Lebens betrogen (von wem auch immer - meinen Eltern? dem Leben an sich? meiner eigenen Unfähigkeit?). So erbärmlich das klingt - trotz gutem Job, ner Menge Geld, einer massiv verbesserten körperlichen Verfassung und einer Megafrau an meiner Seite fühle ich mich minderwertig weil ich in meiner Jugend zu wenig rumgevögelt habe. Das kommt immer wieder in mir hoch, ich kann damit offenbar nicht abschließen. Im Rahmen o.g. Zukunftsgespräche ist dieses Thema meiner allgemeinen Unzufriedenheit immer wieder aufgekommen - dass ich nicht das Gefühl habe, mich ausgelebt zu haben. Ich habe meiner Freundin u.a. auch eröffnet, dass ich mich auch speziell beim Thema Frauen nicht gesättigt fühle. Sie kann es einerseits nicht wirklich nachvollziehen, dass ich mich so fühle. Sie sagt "du warst doch zum Studium weg, du hattest doch deine Freiheit und ich war ja wohl auch nicht die erste oder zweite, mit der du im Bett warst..." und wenn sie es so sagt, hat sie recht und es klingt tatsächlich, als wäre ich ein weinerliches Kind. Und vll. bin ich das ja auch. Und trotzdem finde ich, kann dieses Gefühl, wie es sich damals angefühlt hat und wie es sich jetzt anfühlt niemand wirklich nachvollziehen außer eben ich selbst. Andererseits nimmt sie das, was ich sage trotzdem ernst und hat gefragt, wie wir das denn ändern wollen und können - es tut ihr weh, zu wissen, dass ich auch andere Frauen will (verstehe ich gut...), sie kann sich aber nicht vorstellen mich zu teilen. Also bleibt alles wie es ist, ich versuche, diese Wünsche in mir zu erdrücken (gefühlt habe ich immer alles in mir unterdrückt). Alternative: radikaler Schnitt, Trennung, umziehen in eine Großstadt, Junggesellenleben genießen (könnte ich das mit 33 überhaupt noch, im Vollzeitjob, der mich mental und auch körperlich ziemlich fordert? blabla, limiting belief/excuse da ich dazu eh nicht den Mut habe...). Habe jetzt sicher etwas diffus geschrieben. Hat trotzdem jemand eine neue Perspektive, inspirierende Worte für mich, Lektüre, die mich weiterbringen könnte? Ich danke euch.
  17. Hi zusammen, ich habe mich entschieden meine Trennung hier aufzuarbeiten, da es für mich ein guter Weg ist, meine Gefühle aufzuschreiben. Zunächst zur Ausgangssituation: Ich war vor etwa 10 Jahren etwas mehr aktiv hier und habe u. a. durch meine erzielten Erfolge im Lair auch meine LTR kennengelernt. Themen wie Oneltis, Betaisierung etc. sind mir ein Begriff. 1. Ich: 28 Jahre 2. Sie: 26 Jahre 3. monogame Beziehung 4. 9,5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: zuletzt 2 mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung seit 2 Jahren Die Vorgeschichte: Vor etwa 2 Jahren haben wir uns dazu entschieden zusammen zu ziehen und erstmals das elterliche Haus zu verlassen. Es war eine spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken und wir waren beide soweit zufrieden und haben uns gut eingelebt. Jeder für sich hatte seine Freiräume, seinen eigenen und einen gemeinsamen Freundeskreis. Wir sahen uns meist lediglich unter der Woche abends und den gesamten Sonntag. Mitte letzten Jahres habe ich ein psychisches Tief gehabt, da meine Arbeitssituation ausweglos schien und ich mich dringend umschauen musste - dazu kamen familiäre Schwierigkeiten. Zu dieser Zeit habe ich eine Wesensänderung an mir festgestellt und war nicht mehr so unternehmenslustig. Urlaube, Kurztrips etc. standen dennoch an und halfen mir sehr. Meine Partnerin hatte eine ähnliche Phase vor etwa 3 Jahren, die auch ca. ein Jahr angehalten. Ich habe damals auf viele schöne Dinge mit ihr verzichten müssen - es aber dennoch für sie durchgestanden, da ich wusste es wird irgendwann besser. Das gleiche sicherte sie mir zu, bat mich gleichzeitig ebenfalls professionelle Hilfe aufzusuchen. Dazu konnte ich mich erst Anfang diesen Jahres durchringen. Ich hätte es definitiv schon früher wagen sollen. Parallel dazu entschied sich auch meine Freundin zu einer Therapie, da sie vereinzelte Zwangsstörungen hat, die sie zumindest ein wenig einschränken. Ebenfalls setzte sie Anfang des Jahres Ihre Pille ab, was sehr großen Einfluss auf ihren Sexdrive hatte, im positiven Sinn. Kommen wir zum eigentlichen Thema: Wir haben immer gerne zusammen Fernreisen gemacht, und die letzten 5 Jahre häufig die USA besucht und mit Roadtrips bereist. Dieses Jahr stand Asien auf dem Plan und für jeden von uns sollte es mit den eigenen Jungs / bzw. Mädels für eine Woche weg gehen. Über Tanz in den Mai verabschiedete sie sich für einen Kurztrip zu einer Freundin und kam völlig überdreht wieder. Sie hatte von Ihrem Psychologen die Bestärkung bekommen mal wieder etwas Alkohol zu trinken (dies Tat sie sonst nur 2 mal im Jahr). Es hat ihr überaus gut gefallen und sie hatte eine tolle Zeit mit viel Blödsinn und Feierei. Soweit so gut. Allerdings kam hinzu, dass sie ihr Alltag, die Arbeit zunehmend nervte. Das merkte ich ihr an. Anfang Juni stand der Mädelsurlaub an. Für etwas mehr als eine Woche bekamen wir uns nicht zu Gesicht. Bis auf ein, zwei halbnackte Fotos hörte ich relativ wenig von ihr. Das war für mich völlig ok. Auch hier kam sie einerseits voller toller Erinnerungen wieder zurück, andererseits sah man ihr an, dass sie keine Lust hatte wieder in ihren Alltag zurück zu kehren. Wir haben weiterhin unseren Urlaub und Kurztrip geplant. Festivals und sonstige Events sollten ebenfalls folgen. Meiner Meinung nach, war das genug Aussicht auf Spaß und Flucht aus dem Alltag. In meiner neuen Arbeitsstelle lief nicht alles reibungslos. Meine Vorgesetzte ist ein Drache und ich habe zu Anfang sehr darunter gelitten, was auch meine Freundin spüren musste. Nach dem besagten Mädelsurlaub merkte ich einige Veränderungen. Sie unternahm mehr und mehr unter der Woche. Verabredete sich mit neuen Leuten, hauptsächlich Arbeitskolleginnen. Das war für mich ok. Ich habe sie immer unterstützt neue Leute kennenzulernen, da ich wusste wie schwer ihr das fällt. Mitte Juni fragte sie mich um meine Meinung. Ihr Therapeut hätte ein befreundetes Pärchen, die getrennte Wohnungen haben. Meine Freundin fragte, ob wir das nicht eventuell auch mal probieren sollten, da sich bei uns vieles ändern müsste (mehr Spontanität, mehr Leidenschaft). Ich sagte, dass es für mich erstmal keine Lösung sei, da wir anfangs gesagt hatten "wenn es zusammen nicht klappt, dann wissen wir wenigstens wie es um uns aussieht". Dass sich "etwas" ändern musste, beherrschte die nächsten 2-3 Wochen. Sie wurde nie richtig klar indem was sie meinte. Ich zählte dem allem keinen allzu großen Wert zu, denn besonders unser Sexleben war für mich gut und häufiger als bevor - auch hielt ich ihren Invest (tolle Unterwäsche etc.) für angemessen. Ausser diesen Aussagen merkte ich relativ wenig. Sie hatte weiterhin Spaß daran mir kleine Freuden zu machen und mir etwas mitzubringen oder für mich spontan zu kochen. Vor etwa drei Wochen entdeckte ich mehr und mehr Unzufriedenheit in ihrem sonst sehr fröhlichen Wesen. Ich versuchte Sie weiterhin aufzumuntern und wir haben einiges Zusammen und mit Freunden unternommen. Sie hat sich etwas von mir zurückgezogen. Vor zwei Wochen kam dann die Aussprache. Sie verriet mir, dass Sie vor hätte Work&Travel zu machen. Dies aber definitiv alleine machen muss, um sich selbst zu finden. Ihr Psychologe hätte von einem Patienten erzählt, der ähnliches gemacht hat, und dann für mehrere Jahre nicht wiederkam. Ich war zunächst gar nicht erfreut, da ich etwas ähnliches mit Ihr schon vor einiger Zeit besprochen hatte - wir wollten uns zusammen ein Gap-Year gönnen. Jetzt hiess es nur noch: sie alleine nach Neuseeland, inkl. sicheren Job kündigen etc.. Im gleichen Atemzug sagte Sie: "Das heisst ja nicht, dass ich jetzt schluss mache." Die Aussage kam völlig ohne kalt aus ihrem Mund. Ich wusste woran ich bin. Dienstag haben wir uns nicht gesehen, da sie später heim kam. Ich merkte nur ihren Arm der mich nachts umschlug. Mittwoch Nachmittag ging es in die letzte Runde. Wir hatten geplant über das kommende Wochenende nach Holland zu fahren, worauf sie sofort einstieg, dass sie dies immernoch möchte. Ich hakte dennoch nach, da ich merkte wie sich ihre Stimme wandelte. Ich wollte wissen, was wirklich Sache ist und mich nicht länger in der Schwebe lassen. Ich zog es ihr förmlich aus der Nase, dann sprudelte es völlig trocken aus ihr heraus: "Ich kann das alles nicht mehr. Ich möchte, dass es wie früher ist und nicht wie jetzt. Ich muss mich ganz allein finden. Ich habe nie richtig gelebt. Ich glaube ich liebe dich einfach nicht mehr." Klar, ich hatte geahnt was kommt, aber ich war nicht drauf vorbereitet. Mir kamen die Tränen. Hätte ich doch vorher hier im Forum nachgeschaut. Ich habe geheult wie ein dämlicher Schlosshund. Auch sie konnte dann nicht mehr anders. Ich dachte es geht immer anders zu Ende - Attractionverlust inkl. Abstand ihrerseits + weniger Sex. Aber wir hatten noch 2 Tage zuvor morgens und abends unseren Spaß. Das war für mich nicht zu verstehen. Sie sagte darauf: "Ich finde dich körperlich noch anziehend und würde mit dir Sex haben wollen, möchte dir das aber nicht antun. Ich hätte wohl die Pille nicht absetzen sollen." Paff! Verbaler Schlag in die Fresse. Danke. Wir verbrachten noch zwei Nächte zusammen und haben uns heulend in den Armen gelegen. Freitag konnte Sie zu einer Freundin um die Ecke, die rein zufällig für drei Wochen in den Urlaub gefahren ist. Sie hielt es für richtig, dass wir "das erstmal so machen, um dann weiter zu schauen". Ich sagte ihr, dass ich es besser fände wenn sie geht und wir zunächst so wenig Kontakt wie möglich hätten. Ausserdem sollte sie mir früh genug bescheid geben, falls sie noch Sachen braucht, damit ich nicht zu Hause bin. Natürlich habe ich ihr im Vollsuff geschrieben, relativ sachlich und nur mit meinem Nichtverständnis. Ihre Antwort kam am Tag danach mit keiner Antwort, da sie selbst nicht wisse was los ist. Tag darauf schien es, als wollte sie mich testen. Sie schrieb im 8 Uhr morgens, dass sie in 20 Minuten da sei, um Sachen zu holen. So schnell konnte ich mich gar nicht verpissen, also sahen wir uns kurz. Mit Tränen in den Augen wechselten wir zwei Worte. Danach Kontaktsperre beiderseits. Ich habe viel mit anderen Leuten gesprochen. Eine Woche habe ich mich Abends immerzu abgelenkt, bzw. es versucht. Das erste Wochenende war sehr hart. Ich wusste, dass sie ebenfalls leidet. Aber es ist ihre Entscheidung und da muss sie durch. Jeder spricht mir Hilfe zu, aber ich fasse immer das letzte bisschen Hoffnung zusammen. Es macht mich wahnsinnig. Eigentlich weiß ich, dass es vorbei ist, auch wenn es "erstmal nur drei Wochen" sind. Es ist aus. Das schmerzt schon krass. Ständig wache ich nach Alpträumen auf - sie hat einen Neuen; sie lässt sich von ihm durchbügeln. Ich höre ihr stöhnen, ihr "fick mich". Das ist etwas was mich noch zwei weitere Stunden begleitet. Jeden morgen. Wie komme ich darüber weg? Ich versuche es zu akzeptieren, kann es aber nicht wahrhaben. Ich habe sie 9 Jahre lang flach gelegt und bin ihr nie, ja wirklich, nie fremd gegangen. Klar ich hatte öfter das Bedürfnis mal endlich wieder eine andere zu bürsten, aber hätte nie dafür das geopfert, was wir hatten. Heute morgen habe ich Homeoffice und sie kam unangemeldet vorbei. Wieder komplett distanziert, mit leichten Tränen in den Augen, versuchte Sie so normal wie möglich ein paar Sachen mitzunehmen. Ich tat ebenfalls auf normal und sagte, dass wir noch die Möbel etc. aufteilen müssen und, dass ich das gerne so schnell wie möglich hinter mich bringen möchte. Schließlich muss ich in der gemeinsamen Wohnung bleiben, nicht sie. Sie blieb eiskalt und auf Distanz. Respekt. Ich für mich denke mittlerweile, dass es das wohl gewesen ist. "Für immer" möchte ich nicht schreiben, auch wenn es das sehr wahrscheinlich heißen kann. Jeder für sich muss jetzt erstmal sein Leben in den Griff bekommen. Vielleicht ist es positiv, dass wir beide professionelle Hilfe haben. Dennoch fällt es mega schwer. Meine Jungs sagen, ich solle Weiber ansprechen. Aber ganz ehrlich: da habe ich gerade keinen Kopf zu. Ich bin noch viel zu sehr auf sie fixiert, wenngleich ich nicht weiß und auch nicht wissen will, was sie so treibt. Ich will keine konkrete Frage stellen, ala "was soll ich machen" etc.. Ich möchte hauptsächlich aufschreiben, was mich bewegt und freue mich über eure Kommentare.
  18. 1. Dein Alter: 26 2. Ihr/Sein Alter: 24 3. Art der Beziehung: Monogam 4. Dauer der Beziehung: 6 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Für sie wohl sehr gut, für mich befriedigend bis schlecht, weswegen Häufigkeit zurzeit abnimmt (vor ein paar Monaten noch 5-7mal die Woche, aktuell 2-3mal die Woche) 7. Gemeinsame Wohnung? Ja 8. Probleme, um die es sich handelt: Kurz gesagt leide ich derzeit darunter, dass ich häufig keine Lust mehr habe, mit meiner Freundin zu schlafen und auch unter den Konsequenzen, die daraus entstehen (z.B. kommt es mir so vor, als würde es ihr in gewissen Momenten nicht so gut gehen, weil sie sich nicht begehrt fühlt). Ich merke auch, dass das ein schleichender Prozess ist: Die ersten Wochen und Monate unserer Beziehung war ich total scharf auf sie (Honeymoon-Phase) und hatte keine Augen für andere Mädels. Die Jahre danach war ich immer noch total scharf auf meine Freundin, hatte aber auch (teilweise große) Lust auf andere Mädels. Wir haben uns in dieser Zeit nicht jeden Tag gesehen, aber sind trotzdem auf 8-10mal Sex die Woche gekommen, weil wir uns bei jedem Treffen die Seele aus dem Leib gevögelt haben. Dann sind wir vor 2 Jahren zusammengezogen, was wir beide sehr schön fanden und auch weiterhin genießen - uns war auch bewusst, dass eine gemeinsame Wohnung ein Attractionkiller sein kann, dachten aber, dass wir das schon in den Griff bekommen würden. In den letzten Jahren ist meine Lust auf meine Freundin aber weiterhin zurückgegangen, während ich im Gegenzug eine riesige Lust auf andere Frauen entwickelt habe (also ist es zumindest keine generelle Abnahme meines Sexdrives). Häufig hatte ich auch eher Lust auf Pornos und Masturbation als auf Sex mit ihr, zu dem Zeitpunkt hatten wir aber trotzdem noch fast jeden Tag Sex, also ca. 5-7 mal die Woche Sex und zusätzlich habe ich 3-5mal pro Woche masturbiert. Vor ein paar Monaten habe ich dann des öfteren festgestellt, dass ich beim Sex mit meiner Freundin kaum noch psychisch erregt bin. Beispielsweise sind beim Sex meine Gedanken zu anderen, nicht-sexuellen Sachen gewandert ("Was wollte ich morgen nach der Arbeit noch so erledigen?") oder auch wenn meine Freundin in der aktiven Rolle war (Reiten oder BJ/HJ) war ich überhaupt nicht erregt - ich hatte zwar einen Ständer, aber es fühlte sich an, als würde "nichts vorwärts gehen", sie hätte das stundenlang machen können, ohne dass ich in die Nähe eines Orgasmus komme. Besser ging es, wenn ich die Kontrolle hatte und es genau so machen konnte, wie es mir gefällt, allerdings musste ich mich da auch häufig stark konzentrieren und für den Orgasmus "arbeiten", am besten ging es dann noch, wenn ich mir andere Frauen vorstellte. Außerdem kam es auch schon des öfteren vor, dass mich meine Freundin zum Sex "überredet" hat und ich dann während des Sexs schon halb geschlafen habe. Meine Freundin hat aber fast immer heftige Orgasmen und auch nach der ersten Runde immer Lust auf mehr, solange wir nicht einschlafen. Ihre Lust verschwindet nur dann, wenn sie merkt, dass ich gerade nicht wirklich Lust auf Sex habe und nicht bei der Sache bin. Mir tut es dann immer sehr leid, sie zu enttäuschen (im Sinn von "scheiße, sie ist sicherlich traurig, weil sie denkt, ich begehre sie nicht"). Ich dachte mir dann, dass die Pornos und die Masturbation bzw. auch einfach die häufigen Ejakulationen (durchschnittlich 1-2mal täglich) Einfluss auf meine Lust auf meine Freundin haben könnten und habe deshalb mal den Pornokonsum und auch Masturbation im allgemeinen stark reduziert (aktuell einmal alle 1-2 Wochen, was für mich Ewigkeiten sind). Somit laufe ich nach spätestens 2 Tagen ohne Ejakulation mit blauen Eiern rum und gaffe jeder Durchschnittsfrau sabbernd hinterher (von heißen Mädels will ich gar nicht anfangen), aber sobald ich mit meiner Freundin im Bett liege ist der Sextrieb wieder auf null, als hätte sie eine Anti-Geilheit-Aura um sich herum, und ich schlafe lieber ein statt mit ihr. Dieser Umstand hat mich dann selbst so schockiert, dass ich beschlossen hab, diesen Thread aufzumachen. Wie oben erwähnt haben wir aktuell schon noch 2-3mal die Woche richtigen Sex, bei dem ich dann meistens auch komme, allerdings ist erstens diese Häufigkeit uns beiden eigentlich viel zu wenig und zweitens ist der Sex für mich dann auch nicht total geil im Gegensatz zu früher, selbst wenn ich kommen kann. Noch ein paar wahrscheinlich relevante Zusatzinfos: Objektiv oder nüchtern betrachtet gesehen ist meine Freundin äußerlich ziemlich attraktiv und auch mein Typ und ich konnte (und könnte auch weiterhin) im Bett alles ausprobieren und machen, was ich möchte (sie natürlich genauso). Somit gibt es auf Anhieb erst einmal keinen Grund für meine Unlust, allerdings führen diese Umstände dann natürlich auch dazu, dass wir beide nichts mehr neues/aufregendes erleben, da wir ja im Lauf der Jahre schon alles ausprobiert haben, was wir wollten. Auch wenn wir zusammenwohnen, hängen wir nicht immer aufeinander, sondern gehen beide auch vielen Tätigkeiten ohne den Partner nach (beide Vollzeitarbeit und danach Hobbys, Sport, Freunde, Abendschule). Wir sehen uns also theoretisch jeden Tag, aber auch häufig nur beim Aufstehen und zu Bett gehen. Wir haben trotzdem ca. 1-2mal die Woche Quality Time zusammen (unternehmen etwas zusammen) und machen zusätzlich einen "entspannten" Tag (meistens Sonntag), bei dem es auch meistens zu Sex kommt, allerdings leider eben auch nicht in sehr guter Qualität (aus meiner Sicht). Da wir beide relativ offen, tolerant, selbstbewusst und wenig eifersüchtig sind, haben wir auch vor einigen Monaten mal ausprobiert, mit anderen Personen sexuell aktiv zu werden (haben jeweils mit einem anderen Partner geschlafen). Kurz gesagt war für mich mein Erlebnis unbeschreiblich geil, gefühlt der beste Sex seit Jahren, weil es eben mal wieder etwas komplett neues war und mir auch die Frau total gefallen hat (sie war lustigerweise vom Typ her meiner Freundin sehr ähnlich). Das Erlebnis meiner Freundin mit dem anderen Kerl war laut ihr auch gut, aber nicht so schön wie mit mir (kann natürlich geflunkert sein, aber für sie ist Sex mit anderen auch noch nie ein wichtiges Thema gewesen, weder davor noch danach). Allerdings haben wir auch gemerkt, dass es für uns beide kein schönes Gefühl ist, wenn der eigene feste Partner mit jemand anderem schläft und somit haben wir das wieder gelassen. Abgesehen von dem hier beschriebenen Problem bin ich aber immer noch glücklich mit ihr und liebe sie auch noch. Wir sind auf einer Wellenlänge, wir lachen viel und ich mag sie total gerne. Auch von den Emotionen würde ich sagen, dass da auch noch einiges vorhanden ist (z.B. vermisse ich sie, wenn wir uns mal länger nicht sehen), allerdings sind sie natürlich lang nicht mehr so stark wie am Anfang der Beziehung (erwarte ich auch nicht). Somit bin ich eigentlich nicht unglücklich, nur leider fühlt es sich für mich im Moment eher so an, als wäre sie meine beste (platonische) Freundin anstatt meine Partnerin. Aktuell habe ich das ganze Thema noch nicht konkret mit meiner Freundin angesprochen, da ich ja selbst nicht sagen könnte, wie man die Situation verbessern könnte und das deshalb für mich nach unkonstruktivem "Genörgel" klingen würde. Ich würde mich deshalb total über eure Hilfe dazu freuen (am besten natürlich, wenn ihr selbst schon ähnliche Situationen in einer langjährigen Beziehung meistern konntet) und bin auch gerne bereit, an mir selbst zu arbeiten bzw. mit meiner Freundin darüber zu sprechen, sobald ich einen konkreteren Plan habe. Danke!
  19. Hallo, Ich möchte von Anfang an schreiben, dass mein normaler Account " PHANTOM00 " war, leider sind mir sämtliche Zugangsdaten ( auch der email ) abhanden gekommen, ich hoffe das ist so okay und der andere Account kann einfach geschlossen werden. Vor einiger Zeit schrieb ich einen Thread über meine LTR und meinen Bruder, hier ist der Link: https://www.pickupforum.de/topic/167250-bruder-und-ltr-bin-ich-zu-paranoid/ Wer es ich kurzform möchte: Ich: 28 Jahre Freundin: 28 Jahre Bruder: 23 Jahre Dauer LTR: Mittlerweile einige Wochen, kennen uns aber schon länger Problem von damals: Wir waren auf einer Familienfeier wo mein Bruder den gesamten Abend mit meiner Freundin verbrachte, die beiden umarmten sich sehr häufig und das obwohl die beiden sich schon Stunden kannten, es war das erste aufeinandertreffen der beiden. Für mich sah es bis dahin so aus, als hätten die zwei den ganzen Abend geflirtet. Aktuelles Situation/ Update: Ich habe meinen Bruder auf die Feier angesprochen, dass Gespräch zwischen uns ist jetzt gute 2 Wochen her und was er mir sagte, verschlug mir die Sprache, ich weiß gerade wirklich nicht weiter. Er sagte mir, ich hätte keinen Grund sauer oder eifersüchtig zu sein, er würde niemals meine Feundin auspannen, nie. Die gesammte Situation sei einfach total aus dem Ruder gelaufen und er schob auch vieles auf den Alkohol ( er hatte wirklich gut etwas intus ). Jetzt kommt aber der Hammer, er sagte mir noch, er würde zugeben, dass er meine Freundin mehrfach auf die Wange küsste, aber alles ohne Hintergedanken. Ich bin ganz ehrlich, dass Verändert die Situation komplett, verstehe auch nicht warum meine Freundin zu dieser Kussaktion schweigt. Ich verstehe nicht, warum mein Bruder meine Freundin, welche doch ziemlich Attraktiv ist, einfach so mehrfach auf die Wange küsst, ich hätte das bei der Schwester meiner LTR niemals gemacht und hätte Sie das bei mir gemacht, währe ich nach der ersten Kussaktion gegangen um die Situation zu entschärfen, dementsprechend sind für mich beide Schuld, von meinem Bruder bin ich aber noch enttäuschter. Mich würde mal Interessieren wie man mit so einer Situation umgeht bzw ob ich ein zu großes Fass aufmache ?! Danke
  20. Ich bin 23, meine Freundin 21 und wir sind seit 1,5 Jahren zusammen. Vor ihrer Zeit hatte ich erst einmal Sex und sonst auch kaum Erfahrung, sie hatte schon mehr Erfahrung. Jedenfalls habe ich das Thema "sexuelle Vorerfahrung" lange vermieden, irgendwann habe ich erfahren, dass sie insgesamt weniger als 10 mal Sex hatte (mit nur zwei verschiedenen Kerlen) und auch sonst nicht all zu viel passiert ist. Zunächst hat mich diese Information sehr beruhigt, da ich eine andere Zahl erwartet hätte, aber umso mehr Infos ich erfahren habe, desto mehr habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie diese und jene Situation/Erfahrung wohl abgelaufen ist und hab teilweise sogar Fragen gestellt. Wenn wir mit gemeinsamen Freunden feiern sind, spielen wir oft ein Trinkspiel durch das man einiges über die sexuelle Erfahrung erfährt. Dadurch habe ich sehr genaue Details erfahren, die mich extrem beschäftigen. Beispielsweise weiß ich, dass einer ihrer Ex Kerle immer auf ihre Brüste oder in ihren Mund spritzen wollte oder dass sie bei ihrem ersten Blowjob immer wieder so runtergepresst wurde, dass sie sich danach übergeben musste. Ich bekomm diese Vorstellungen nicht aus dem Kopf, oftmals hab ich sogar Kopfkino, wenn ich ihre Brüste anfasse oder ihr intensiv ins Gesicht schaue und muss daran denken, was andere Kerle mit ihr gemacht haben, obwohl ich weiß, dass es vermutlich sogar selten sein wird, dass ein Mädchen in diesem Alter so wenig Erfahrung hat. Hab schon vom Madonna Whore Komplex gelesen, finde das aber nicht so passend. Ich darf alles mit ihr machen und habe dadurch noch nie negative Gefühle bekommen, diese Gefühle werden nur ausgelöst, wenn es um andere Kerle geht. Ich fühl mich den Vorgängern auch nicht unterlegen oder sehe sie als Konkurrenz, irgendwie verkrafte ich die Vorstellung nicht, dass sie "diesen" Blick, diese Laute auch schon anderen gegeben hat und z.B. jemand anders eine Erinnerung im Kopf abspielen kann, in der er meiner Freundin auf die Brüste spritzt. Das Kopfkino wird umso krasser, desto "versauter und dreckiger" die Situation war. Woran liegt das und WIE kann ich daran arbeiten? Wenn ich dieses Kopfkino habe, bin ich automatisch sehr abweisend und kalt ihr gegenüber das ist nicht nur für mich sehr belastend sondern auch unfair ihr gegenüber. Seid auch mal bitte ganz ehrlich, wenn ihr an solch detailierte Informationen über eure LTR kommen würdet, würde euch das gar nicht treffen? Beziehungweise, wie viel wisst ihr über eure LTR?
  21. 1. Dein Alter: 25 2. Sein Alter: 35 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2,5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Sehr gut, wegen Wochenendbeziehung derzeit ca. 3x/Woche. 7. Gemeinsame Wohnung: Nein, ist aber geplant. 8. Probleme, um die es sich handelt: Zum Hintergrund: Mein Freund und ich haben uns vor ca. 3 Jahren in meiner Studienstadt kennengelernt, er war schon berufstätig. Wir genossen beide an der Beziehung, dass es locker und harmonisch war ohne sinnlose Diskussionen. Es gab weder seinerseits noch meinerseits Spielchen und wenn den einen mal was störte, wurde dies sofort angesprochen und gelöst. Diese Art der Kommunikation war v.a. für mich aufgrund gegenteiliger Erfahrungen in meiner vorigen Beziehung neu und äußerst entspannt und angenehm (mein Ex war tagelang beleidigt ohne dass ich den Grund kannte, spielte viel mit Liebesentzug, war vom gesamten Verhalten her irgendwie eher die Frau in der Beziehung...). Vor etwa einem Jahr habe ich mein Studium beendet und einen Job in der Nähe meiner Heimatstadt angefangen, er zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls woanders eine Umschulung begonnen. Entsprechend führen wir seitdem eine Wochenendbeziehung (Entfernung ca. 60km). Da ich ab kommendem Jahr eine neue Arbeitsstelle habe, wir uns sicher mit der Beziehung sind und es logistisch passt, wollen wir Anfang 2020 zusammenziehen. Aktuelle Situation: Unter der Woche (Mo.-Do.) skypen wir jeden Abend. Wir haben beide unsere Hobbys + soziale Kontakte im normalen Ausmaß, aber nehmen uns diese Zeit füreinander, auch wenn es mal nur 10min sind. Das war uns von Anfang an wichtig, um am Alltag des anderen teilhaben zu können. Dafür tippen wir tagsüber kaum. Es fällt mir auf, dass ich in der letzten Zeit (ca. 6 Monate) bei diesen Gesprächen oft schnell gereizt bin. Man muss sagen, dass ich in meinem jetzigen Job unglücklich bin und schwer abschalten kann. Das lasse ich leider oft an ihm aus, indem ich - und das fällt mir selbst hier schwer zuzugeben - einfach richtig zickig bin, patzig antworte und ihn teilweise bewusst provoziere. Mein Freund hört sich das eine ganze Weile an, gibt mir Ratschläge, will helfen...Ich lasse dann nichts zu, nehme nichts an, rege mich über Kleinigkeiten auf und schiebe Drama. Wenn ich mich später entschuldigen will, blockt er das ab, indem er sagt, dass er versteht, dass ich gestresst sei und es keinen Grund gebe, mich zu entschuldigen. Ich habe den Eindruck, dass mich sein Umgang damit noch gereizter macht und ich darauf warte, dass er endlich mal aus dem engelsgeduldigen Modus rauskommt. So habe ich irgendwie das Gefühl, dass er sich schlecht behandeln lassen würde - das macht mich wütend. Es entsteht ein Teufelskreis, dass ich a) immer öfter so zu ihm bin und b) immer einen Schritt weiter gehe. Dazu kommt die Tatsache, dass ich mich schlecht in dieser Position als Dramaqueen fühle, und ich mich absolut nicht so kenne. Tatsächlich schäme ich mich sehr für dieses Verhalten, da ich es als maximal unreif ansehe. Ich habe Angst, die Beziehung so langfristig zu gefährden, da er auch in letzter Zeit hin und wieder Andeutungen macht, dass mein Verhalten "nicht sein müsste" (das Ganze aber mit einem Augenzwinkern, sodass ich nicht weiß, ob es ihn wirklich nervt). Wenn wir uns am Wochenende sehen, ist das Ganze übrigens nie so - wir haben immer eine gute Zeit. Der Sex ist auch super, Initiative ca. 60% er, 40% ich, also recht ausgewogen, langweilig ist es dabei nie und ich kann ehrlich sagen, dass ich mich im Bett noch nie so fallen lassen konnte wie mit ihm. 9. Fragen an die Community: Ich lese hier schon länger mit und empfinde die Beiträge doch deutlich hilfreicher als in den zahlreichen Frauen-Beziehungs-Foren. Vielleicht hilft mir auch eine (vorwiegend) männliche Perspektive, einen klareren Blick zu bekommen. Mir ist klar, dass ich meinen Freund ständig teste und immer weiter mache, weil er nicht so reagiert, wie ich das gern hätte (auch wenn ich nicht mal genau weiß, welche Reaktion ich mir erhoffe). Das Problem liegt entsprechend bei mir, doch ich schaffe es irgendwie nicht, mich daraus zu befreien, und einfach diese drama-freie Beziehung weiterzuführen, die wir vorher hatten und in der es uns beiden so gut ging. Was kann ich tun, damit es endlich klappt, wenn ich mir vornehme, abends beim Telefonieren eben keinen sinnlosen Shittest rauszuhauen und ihm die liebevolle entspannte Freundin zu sein, die ich war und wieder sein will? Vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Impuls für mich, mein Mindset zu ändern oder ihr steigt mehr durch das aktuelle Chaos in meinem Kopf? Ich verstehe mich selbst nicht mehr. Ich bin für jegliche Rückmeldung dankbar. psychowl
  22. Hey Leute, ich war hier lange nicht mehr aktiv, weil ich mein Ziel erreicht habe und seit 4 Jahren eine Freundin habe, die wirklich super zu mir passt. Hier ist die grobe Übersicht: 1. Ich bin 28 Jahre alt 2. Sie ist 28 Jahre alt 3. monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Der Sex ist gut und wir haben meistens 2-3 mal die Woche Sex 7. Gemeinsame Wohnung? Ja 8. Es lief bis vor drei Monaten wirklich gut. Dann bin ich gesundheitlich ziemlich krank geworden und hatte nicht wirklich die Kraft, mich um sie zu kümmern, aber sie hatte dafür Verständnis. Dann ist sie zwei Monate ins Ausland gegangen und wir haben uns gestern das erste Mal wieder gesehen. Sie war ziemlich distanziert und hat gesagt, dass es sich anfühlt, als ob sie mich neu daten würde und dass sie sich unsicher ist, weil sie mich in den 2 Monaten nicht wirklich vermisst hat sondern nur, wenn sie andere Pärchen gesehen hat. Ich muss zugeben, dass ich sie auch nicht dauernd vermisst habe, sondern nur in bestimmten Situationen. Das ist meiner Meinung aber normal, damit wir Menschen im Falle eines Verlusts unser Leben weiter führen können. 9. Meine Frage ist jetzt, wie ich mit ihrer Distanziertheit umgehen soll? Danke für eure Hilfe
  23. Dein Alter 29 2. Ihr Alter 29 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung 5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 4 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex 1x die Woche 7. Gemeinsame Wohnung? Ja Hallo zusammen, Seit knapp fünf Jahren befinde ich mich in einer Beziehung und soweit läuft es meinem Empfinden nach auch recht gut. Wären da nicht diese kleinen Probleme welche mich mittlerweile in den Wahnsinn treiben. Meine Freundin (29) und ich (29) haben einen gemeinsamen Sohn, welcher mittlerweile 2 Jahre ist. Ich weiß auch garnicht genau wie ich das Problem beschreiben soll, aber ich habe immer mehr das Gefühl, dass sie sich von mir entfernt. Mir fehlt dieses Gefühl von ihr geliebt zu werden, vielleicht auch das Gefühl von Sicherheit? Auf jeden Fall ist es mittlerweile so, dass ihr Invest quasi gegen Null geht. Es finden so gut wie keinerlei gemeinsame Aktivitäten statt, das letzte Mal zusammen weg waren wir im August!!! Sex geht nur von mir aus, wenn ich sie gut verführe und wirklich aufs ganze gehe, aber von ihr kommt einfach nichts. Würde ich nichts tun, würde ich Jahre auf Sex verzichten müssen. Eine ganze Zeit habe ich das toleriert, aber mittlerweile kommen immer mehr Zweifel in mir hoch ob es das Leben ist, welches ich wirklich führen möchte. Ich war an dem Punkt an dem ich das ganze bei ihr ansprechen musste, sie fragen musste weshalb sie jedes zweite Wochenende weggehen kann aber keine Zeit findet mal mit mir wegzugehen, ich habe ihr gesagt das ich es mittlerweile echt beschissen finde und wir nur noch eine Beziehung in den eigenen vier Wänden führen und ich das Gefühl habe sie möchte mich aus ihrem Leben raushalten, warum auch immer. Ihre Reaktion darauf war, so wie ich es mir gedacht habe, fast gleichgültig. Sie hat es nur auf das Kind geschoben und das sie ihre Eltern nicht fragen möchte ob sie mal einen Tag aufpassen können. Ich muss dazu sagen, im letzten Jahr hat sie mich kurzzeitig für einen anderen verlassen, ich habe ihr aber noch eine Chance gegeben. Ich habe immer das Gefühl als wäre es ihr gleichgültig was ich empfinde, ich mein klar sie kann weggehen wann und wohin sie möchte und ich würde nie was sagen, aber ich sitze jetzt wieder zuhause, passe auf das Kind auf und sie feiert ihren Geburtstag mit ihren Freundinnen, das kotzt mich schon an. Ich habe schon alles ausprobiert, versucht etwas auf Distanz zu gehen, nicht mehr so die körperliche Nähe zu suchen usw, aber es bringt alles nichts. Ich habe das Gefühl, sie spiegelt mein Verhalten einfach, wenn ich mich zurück ziehe, macht sie es noch mehr. Ich habe aber auch keine Lust mehr als einziger zu Investieren zumal sobald ich irgendwas sage, zum Beispiel sage das ich es schade finde das wir nichts mehr zusammen machen, von ihr kommt das ich sie einschränken möchte und so ein bullshit. Ich weiß nicht mehr wirklich weiter. Vielleicht hat jemand ein Tipp was ich machen kann damit sie wieder mehr investiert, denn mittlerweile habe ich einfach nur noch das Gefühl Mittel zum Zweck zu sein. Danke!
  24. lyreco

    LTR - Aus?

    1. Dein Alter: 26 2. Ihr Alter: 25 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: mäßig befriedigend/ zu selten (1x alle 1-2 Wochen) 7. Gemeinsame Wohnung? Ja, seit 1,5 Jahren 8. Probleme, um die es sich handelt: verheirateter Arbreitskollege, Flirt Hallo Leute, meine LTR hat vor gut einem Jahr in einem neuen Unternehmen angefangen zu arbeiten. Nach ein paar Monaten habe ich dann mitbekommen, dass sie mit einem Arbeitskollegen auch privat schreibt. Das wurde von Zeit zu Zeit immer mehr, es gab kaum ein Tag an dem nicht geschrieben wurde. Da es mir komisch vorkam, habe ich sie daraufangesprochen. Ich meinte, ich habe grundsätzlich nichts dagegen wenn man mit Arbeitskollegen schreibt. Das mache ich ja auch hin und wieder, aber wenn man sich wirklich so viel auch noch nach der Arbeit zu erzählen hat, war es irgendwie doch merkwürdig. Ich habe dann auch wissen wollen, über was sie denn die ganze Zeit so schreiben. Sie versicherte mir, dass da nichts ist und man sich ganz normal unterhält bzw. miteinander schreibt. Ich habe ihr damals dann schon klargemacht, dass es mir irgendwie nicht gut bei der ganzen Sache geht, war dann aber erstmal zufrieden mit ihrer Antwort. Leider wurde das Geschreibe in den nächsten Tagen danach nicht weniger, eher im Gegenteil. Innerlich wurde ich wütend und ich habe sie erneut zur Rede gestellt. Ich ließ mir den Chat zeigen. Dieser war natürlich bis auf die letzten beiden Tage gelöscht. Und das was vom Chat noch übrig war, ging in Richtung Flirt, auf welchen sie teilweise eingegangen ist. Ich war dann wirklich enttäuscht, da sie mir ja zuvor noch versichert hatte, man würde normal schreiben. Wenn man nichts zu verheimlichen hat, warum löscht man dann den Chat? Sie gestand den Fehler ein, entschuldigte sich und meinte, dass es nicht wieder vorkommen würde. Sie könnte mich verstehen. Einige Monate später als sich alles ein wenig gelegt hatte, verhielt sie sich gegenüber mir komisch. D.h. ihr Handy war meistens mit dem Bildschirm nach unten, sie brachte es mit einem Vorwand in ein anderes Zimmer, wandte sich beim Schreiben von mir ab etc. Alles Dinge, welche mir das Gefühl gaben, dass sie wieder mit ihm schreibt. Als ich mir Bilder von ihrem Handy schicken wollte, war zudem der PIN geändert. Ich sprach sie darauf an, ob sie wieder schreiben würde. Klar wurde dies verneint... Ihr Verhalten hatte sich aber dann auch nicht weiter geändert. Ich hielt es zu einem Zeitpunkt nicht mehr aus und schnappte mir das Handy... Ja, ich weiß ein Vertrauensbruch von meiner Seite, allerdings bestätigte sich meine Vermutung. Es war kein Chat mit ihm vorhanden, allerdings konnte ich über die Suchfunktion in einem anderen Chat folgendes herausfinden... Er hatte ihr einen Monat nach dem letzten Vorfall wieder geschrieben. Sie ist natürlich wieder darauf eingegangen, man schickte sich Bilder (keine Nudes), und er hat auf der Arbeit wohl versucht sie anzufassen. Worauf sie wohl nicht eingangen sei. In Tränen aufgelöst beteuerte sie erneut wie leid ihr alles tun würde... Sie will diesen Fehler nie wieder machen, sie will alles richtig machen. Auf die Frage Warum, äußerte sie mir gegenüber, dass ich zuhause nicht viel für die Beziehung tun würde, ihr keinerlei Komplimente machen würde und es ihr einfach gut getan hat die Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie hätte mich nicht körperlich betrogen. Wobei ich dieses emotionale über den längeren Zeitraum psychisch gesehen vlt sogar schlimmer finde... Klar kommt nach einiger Zeit, gerade wenn man zusammen wohnt, der Alltag zum Vorschein....Ich muss ihr in diesem Punkt jedoch Recht geben, ich habe ihr wirklich nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, welche sie vermutlich verdient gehabt hätte. Ich fand, das Schlimme an der Sache nicht mal unbedingt das Schreiben an sich sondern vielmehr, dass sie erneut mein Vertrauen missbraucht hat und genau wusste, wie sehr es mich veletzt und es dann trotzdem gemacht hat. Ich habe ihr dann wirklich klar gemacht, ob sie denn nicht wüsste, was sie da aufs Spiel setzt. Ehrlichkeit steht für mich nun mal an der ersten Stelle. Dieses Mal verstand sie wirklich, dass ich auch in der Lage wäre Schluss zu machen... Ich habe ihr jedoch nochmal verziehen. Sie hat sogar ein persönliches Gespräch mit ihm auf der Arbeit geführt, dass er es doch bitte unterlassen soll, dass sie es nicht will... Sie gab sich dann auch wirklich Mühe und versuchte mir alles Recht zu machen. Von meiner Seite aus hatte das Vertrauen zu dem Zeitpunkt doch schon einen kleinen Knacks.. Woher sollte ich denn wissen, dass sie es dieses Mal wirklich ernst meint? Was wenn er ihr wieder schreibt und sie wieder darauf anspringt? Ich merkte selber, dass ich halbwegs zum Eisblock geworden bin.. So wirklich mehr Aufmerksamkeit konnte ich ihr dann doch nicht schenken, aber ich hatte wieder mehr Vertrauen. Gerade weil sie sich so bemühte... Nun kam es aber wie es kommen musste... durch Zufall war sie Ende November an ihrem Handy und wischte irgendetwas schnell weg.. Meine Alarmglocken leuteten natürlich sofort. Ich sprach sie direkt darauf an, wer da denn geschrieben hätte. Erst kam sowas wie "war eine Freundin". Als ich dann doch länger nachbohrte, sagte sie mir, dass er ihr 2 Monate nach dem vorherigen Vorfall wieder geschrieben hat. Er wollte sich wohl erkundigen wie es ihr gehen würde und wie die Situation zwischen uns (mir und ihr) steht. Sie schrieben also schon wieder seit knapp 2 Monaten. Ich weiß allerdings bis heute nicht, was da genau geschrieben wurde, oder ob auf der Arbeit nicht doch mehr gewesen ist. Sie löschte den Chat ja jedes mal... Seine Nummer hatte sie nach dem letzten Mal auch gelöscht, aber bringt ja nix wenn er ihre noch hat.. Klar bin ich auch wütend auf ihn, jedoch liegt es letztendlich immer noch in ihrer Hand ob sie zurückschreibt/daraufeingeht oder nicht.... Ich weiß aktuell einfach nicht weiter... Nach meiner letzten Ansprache hätte sie es doch verstehen müssen, wie sehr mich die Sache verletzt... Ich hätte von ihr einfach erwartet, dass sie die Probleme in der Beziehung anspricht bzw. anspricht wenn ihr irgendetwas nicht passt. Ich hätte mir gewünscht, dass sie das Gespräch sucht und das mit der Aufmerksamkeit etc. von sich aus anspricht. Das wäre der ehrliche Weg gewesen... Das was ich ihr jedes Mal aufs Neue versucht hab klarzumachen... Allerdings wurde ich wieder und wieder enttäuscht, bevor man offen miteiander kommuniziert hat, holt man sich die Bedürfnisbefriedigung der einfachheithalber bei ihm... Vlt habe ich ihr auch von Anfang an den Anlass dazugegeben, weil ich zu wenig für die Beziehung getan habe... Wir haben die letzten Tage nochmal darüber gesprochen. Sie beteuerte wieder wie leid ihr alles tut, dass ich aber auch meinen Teil dazubeigetragen habe. Sie machte sogar Vorschläge wie "Nummerwechsel, Jobwechsel". Davon halte ich aber nichts, ich will ja auch nicht, dass sie deswegen extra alles ändert. Und am Ende wird doch wieder geschrieben? Ich weiß auch einfach nicht, wie ich ihr jemals wieder Vertrauen kann? Bislang hat sie ihr Versprechen ja jedes Mal aufs neue wieder gebrochen. Was wenn er ihr in paar Wochen wieder schreibt? Ich habe ihr ja auch jedes Mal gesagt was ich von ihr erwarte, und zwar, dass sie ehrlich zu mir ist... mehr habe ich nicht verlangt. Hätte sie mir beim letzten Mal einfach gesagt "Du, er hat mir wieder geschrieben, ich will nur dass du es weißt", dann sähe die ganze Sache schon anders aus.. So war es leider nicht. Wieder wurde alles verheimlicht. Meine Unzufriedenheit in der Beziehung bezieht sich hauptsächlich auf das Thema Sex.. zu wenig und auf meine Bedürfnisse wird nicht oft eingegangen... Vermutlich habe ich mich dadurch auch von ihr bisschen distanziert, aus Frust... Hat diese Beziehung noch eine Chance? Muss ich vllt in erster Linie nur an mir arbeiten?
  25. Wertgeschätzte Community, heute am 23.12 stellt sich vielen Getrennten, Verletzten, Gedemütigten wieder die alte Leier - die alte Frage. Melde ich mich zu Weihnachten? Oder zu Neujahr? Diese scheinbare soziale Legitimation, aus der Kontaktsperre zu treten, und sich bei der ehemals Geliebten, der alten Affäre, oder sonst wem zu melden, hat mich selbst viele Jahre begleitet, und beschäftigt auch sicher in den nächsten Tagen wieder tausende Männlein und Weiblein dieser Erde. Ich werde im Folgenden einfach mal mit dem Wort "sie" arbeiten. Und mit "der Ex". Trifft aber mMn auf beide Geschlechter gleich zu. Gliederung Kurzfassung Warum überhaupt Sind wir mal ehrlich Was tun wenn sie schreibt Sonderfälle 1. Kurzfassung Ich würde mich nicht melden. 2. Warum überhaupt Warum wollen wir uns überhaupt melden? Warum ist dieser "Sog" von Weihnachten und Neujahr so stark? Erstmal, weil es soziale Konventionen sind. Weihnachten und Neujahr verschmelzen miteinander. Es ist die Zeit der Familie und die Zeit des Neuanfangs in unserer menschlichen Zeitrechnung. Das "neue Jahr". Menschen stecken sich Ziele, für das Jahr 2020 wird sich ja so viel vorgenommen. Reisen, Berufsergreifungen, Schwangerschaften, was man nicht alles hört. Wir fürchten irgendwo, gar kein Teil mehr dieser Planung der Ex zu sein. In einem "Frohes Neues!", steckt auch immer ein bisschen "Hey, mich gibts übrigens auch noch". Aber viel mehr wollen wir uns melden, weil wir unsere Gefühle und Gedanken auf den Ex Partner spiegeln. Wenn wir sie vermissen, dann vermisst sie uns bestimmt auch. Wir haben unterbewusst Angst, dass dieses heiß ersehnte "Frohe Weihnachten" oder "Frohes Neues" nicht kommen wird. Deshalb ergreifen wir selbst den Schritt. Denn wer es schreibt ist ja egal, der Ex Partner muss ja genauso fühlen wie wir grade, oder? Zumindest haben wir uns ja mal geliebt. Das ist aber ein Trugschluss. Der Ex Partner fühlt in den meisten Fällen eben nicht so. Für den Trennenden fällt im Zeitpunkt der Trennung eine Last ab. Eine Trennung passiert in den meisten Fällen nicht ad hoc, sondern ist ein Prozess, an dessen Ende der Trennende alles schon fast bewältigt hat. Selbst wenn aufgrund eines traumatischen Ereignisses schluss gemacht wird. Betrügen, Hintergehen etc. möchte der Trennende sich distanzieren. Die Last fällt dann zwar später ab, aber sie tut es dennoch. Trennender und Getrennter haben nie die gleichen Gefühle nach der Trennung. Somit ist das Mindset aus dem Absatz zuvor, ein absoluter Trugschluss. Die Ex fühlt eben nicht genauso. Aber wenn wir es dennoch tun, unsere Finger wie von Amor geritten über unsere Smartphonetastatur gleiten, und die magischen Festtagsgrüße an die Ex verschicken lassen, was dann? Sie wird euch wahrscheinlich antworten. Denn es ist eine soziale Konvention. Wenn uns in der Gesellschaft in der wir leben jemand frohe Weihnachten wünscht, ein frohes Neues, oder zum Geburtstag gratuliert, dann bedanken wir uns. Selbst wenn es der Peter aus dem Steuer-Seminar ist, den wir so abgrundtief unsympathisch finden, wir antworten. Wir werden freundlich sein. Wenn ich mal überlege, wie viele Menschen es gibt, denen ich NICHT antworten würde, in solch einem Szenario, es fiele mir keiner ein. Natürlich bin ich auch nicht Mutter Theresa, es gibt Menschen in meinem Leben die mich ankotzen, aber selbst da würde ich nett bleiben, antworten, den Chat löschen, und weiter meinen Braten mit Klößen fressen. Also was haben wir von folgender Konstellation mit einer Ex, die sich getrennt hat? Richtig, gar nichts. Einen Mensch der dich absichtlich vergessen wollte, sollte man nicht wieder suchen. Nach solch einer Konstellation bleibt uns nichts, außer ein noch beschädigteres Selbstbild. Denn das ist kein Invest! Es ist Nettigkeit, es ist ein "hoffentlich hasst er mich nicht, ich bleibe nett", denn vllt bist du ja auch der Peter aus dem Steuer-Seminar. Nichts ist stärker als die Macht des Rückzugs. Wenn sich eine Frau trennt, dann bekommt sie das, was sie möchte, und das ist die Trennung. Die Trennung bedeutet keine Friendzone, kein im Orbit bleiben, keine Neujahrsgrüße, nichts. Es bedeutet Akzeptanz und Stärke. Sich wieder selber finden, nach vorne blicken, Alternativen schaffen. 3. Sind wir mal ehrlich Wünschen wir ihr denn wirklich frohe Weihnachten? Nein, ganz und gar nicht. Ich rede hier nicht von Groll oder Hass, aber wünschen wir unserer Ex, dass sie friedlich mit ihrem neuen Stecher am Tisch sitzt, und grade den Vibrator von ihm unterm Baum auspackt, den er ihr geschenkt hat. Noch versehen mit einer netten Schleife? Nein. Wir wünschen uns, dass sie unterm Weihnachtsbaum sitzt und sich denkt "Scheiße man, warum habe ich diesen Typ verlassen, ich vermisse diesen Kerl schrecklich." Das wünschen wir uns. Ehrlich sind wir aber nicht. Wir erzählen das, was uns Jahrzehnte lang eingetrichtert wurde, und das ist: Nett sein, bloß nicht auffallen, in der Masse schwimmen, und sozialen Konventionen folgen. In einem "frohe Weihnachten" an die Ex steckt kein Funken Ehrlichkeit. Die einzige Ehrlichkeit, ist der Rückzug. 4. Was tun wenn sie schreibt Wenn sie sich meldet können wir erstmal überhaupt nicht sagen, was dahinter steckt, und genauso werden wir es auch behandeln. Es kann sein, dass sie in dieser Hinsicht sehr strickt erzogen wurde, Weihnachts- und Neujahrsgrüße für sie etwas ganz Selbstverständliches sind, sie es über Listen an über 50 Empfänger verschickt, sie einfach nur nett sein will, oder sie dich wirklich wieder abchecken will. In unserer Euphorie und Limerenz neigen wir dazu, nur den letzten Punkt zu sehen. "Sie meldet sich zu Weihnachten, sie muss mich also ficken wollen" Aber mal ganz ruhig junger Padawan, nichts überstürzen. Lass sie kommen. Wir behandeln diese Leier mit spiegeln, d.h. wir spiegeln komplett den Invest und die Länge der Nachricht. Sie hat sich getrennt, der Ball liegt bei ihr, und daran ändert ein "Frohes Neues" gar nichts. Es ist nichts was wir überinterpretieren sollten. Sie ist am Zug. Kommt da mehr von ihr, steigen wir weiter drauf ein. Es ist nichts weiter wie eine stinknormale Verführung ab diesem Punkt. Treffen ausmachen, verführen, nicht needy werden. Ab diesem Punkt kannst du wieder alles tun was du willst, aber geh es langsam an. Du bist der Preis. 5. Sonderfälle Natürlich gibt es auch Sonderfälle. Und ich weiß, einige werden mir widersprechen "Ich kann auch einfach nur nett sein, ohne Hintergedanken" "Junge Junge, du wurdest wohl nicht richtig erzogen" etc. Das alles sind nur Ratschläge, wie ich diese Dinge handhabe, und jedem rate sie zu handhaben, der mir am Herzen liegt. Ihr könnt verfahren wie ihr wollt. Wenn ihr outcome independent seid, und trotzdem frohe Weihnachten wünscht, dann ist das schonmal das richtige Mindset. a) ihr seid wirklich befreundet und es sind Jahre oder für euch eine angemessene Zeit vergangen. Du hegst absolut keine romanischen, noch sexuellen Gefühle mehr für deine Ex. Dann kannst du ihr alles schreiben was du willst, wann du willst. Neujahr, Weihnachten, Namenstag. Es spielt keine Rolle. Denn du bist ehrlich. b) ihr habt gemeinsame Kinder. In diesem Fall bist du mMn deinen Kindern ggüber verpflichtet, dass sich ihre Eltern noch in die Augen schauen können, und wie normale Erwachsene miteinander umgehen. Habt ihr Kinder unterstelle ich mal ihr seht euch regelmäßig und habt Kontakt, auch zu Weihnachten wird dieses "Kinder und Feiertagsthema" im Raum stehen. Hier kein kleines "Frohe Weihnachten" droppen zu können, wäre einfach unpassend. c) ihr habt ein Unternehmen zusammen, seid im gleichen Verein, macht gemeinsam Projekte, oder alles was euch abseits der Beziehung noch miteinander in normalem Kontakt bleiben lässt. Die Beziehung ist beendet. Aber seinem Geschäftspartner etc. kann man "Frohe Weihnachten" wünschen, zumindest solange diese Beziehung noch besteht. Cheers Max_well