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  1. Hallo liebes Forum. Seit langer Zeit suche ich immer und immer wieder bei Problemen dieses Forum auf, um nach Lösungen und Motivation zu suchen...was bisher auch klappt. Nach langem Lesen von PA-Methoden und Forenbeiträgen habe ich 2013 erfolgreich eine LTR begonnen die nach 8 Monaten scheiterte und fatale Auswirkungen mitsichbrachte. Ich denke es geht hier nicht um die Frauen oder meiner inneren Einstellung sondern eher um meinen Charakter, der mir im Laufe der ganzen Monate gezeigt hat, dass ich es dringend nötig habe einige Dinge zu überdenken und mich zu entwickeln. Ich merke das ich oft gegen die Wand fahre, wenn es ernst wird (Beziehung) oder ich einige Frauen bereits in der Phase "Annähern und Verführen" verscheuche. Oft reflektiere ich diese Situationen und versuche verzweifelt nach Lösungen zu suchen. Mir ist aufjedenfall bereits klar geworden, dass Probleme vorhanden sind und diese gelöst werden müssen damit ich nicht ewig "gefangen" bin. Aufgefallen ist mir, dass ich einige charakterliche Züge von meinen Vater und Opa übernommen habe die auch meine Mutter und Oma seit Jahren extrem stören. Scheint also Familienbedingt zu sein... Meine Ex-Freundinn und diverse andere Frauen teilen mir dann immer mit das Sie nicht mit meiner Art bzw. meinem Charakter zurecht kommen. Einige Beispiele: Ich bin eher ein Einzelgänger. Ich vermeide Gruppenarbeit weil ich weiß, dass ich Meinungen anderer nicht gerne teile und gerne darauf bestehe, dass meine geteilt wird. Da mir sowas oft zum Verhängnis kommt, meide ich diese lieber und ziehe mein Ding alleine durch. Wenn eine Frau in gewissen Dingen nicht meiner Meinung ist werde ich wütend und zickig, mache ein Drama raus und meistens eskaliert das Ganze. Ich bin also NICHT einsichtig und versuche die Frau nach meinen Wünschen/Vorstellungen zu "formen/modellieren". Wieso ich das tue? Ich will nicht in die Beta-Schiene fallen von wegen: "Mein Freund hat gar nichts zu sagen." - "Er ist ein Weichei und kann sich nicht durchsetzen". Ich werde schnell wütend, bin eher ein energischer Mensch und interpretiere Aussagen der Frauen oft falsch. Das führt dazu, dass ich mit einer Frau nicht vernünftig Probleme ausdiskutieren kann.. So sehr ich mich auch bemühe, ruhig zu bleiben schaffe ich es nicht immer. Diese Probleme waren oft auch Gründe wieso ich mich mit meiner Ex in der LTR gestritten habe und sie mich letzendlich verlassen hat: Sie kommt nicht mit mir klar. ich werde immer wieder mit diesen Problemen konfrontiert oder darauf angesprochen.. Meine Lösung ist dann immer: Flüchten. Dies tue ich mit Parties, Alkohol oder diversen Drogen. Ablenken mit Sex und Runterreduzieren dieser Frauen kommt dann auch noch mit dazu. Es geht mir hier nicht um die Verarbeitung der Trennung sondern eher um eine Persönlichkeitsentwicklung. Ich merke das mich das ziemlich belastet und ich keinen Lösungsweg mehr finde. Bevor ich einen Psychologen aufsuche würde ich ganz gerne eure Meinung hören. Danke (Thread verschieben falls unpassend)
  2. Hallo, ich bin momentan stark unzufrieden in verschiedenen Bereichen und wollte euch mal fragen. Vielleicht habt ihr Meinungen oder Tipps. Wie kann man sich grundsätzlich selbst finden ? Ich bekomme wichtige Entscheidungen nicht hin, habe keine wirkliche berufliche Tendenz und fühle mich immer in einer Art Schwebe. Also ohne klare Richtungen. Zwar mit vielen Interessen, aber ohne Gefühl für die Ziele. Dafür finde ich nicht wirklich Lösungen und Probleme gibt es eigentlich in jedem Bereich. Beruflich, Freunde, Frauen,... Viele Grüße
  3. Herzlich willkommen zu Xiberus kleiner Runde der Selbstreflektion. Die Idee hierfür schleppe ich eigentlich schon länger mit mir herum. Der Gedanke, die Art und Weise meiner selbstreflektorischen Tätigkeiten für die Kritik anderer erfahrener Menschen zu öffnen, hat mich längere Zeit abgeschreckt aber mittlerweile denke ich, dass dies eine gute Art und Weise ist, verschiedene Wege zu testen und zu gehen um zu schauen, was dabei am "Ende" herumkommt. Denn im Gewissen Sinne bedeutet die Ehrlichkeit zu anderen auch eine Selbstakzeptanz und Ehrlichkeit zu sich selbst. Und da ich eh gerne schreibe und mich reflektiere, erzeuge ich hier für mich eine Win-Win Situation. Und mit etwas Glück könnt auch Ihr positives daraus ziehen. Um genau zu sein, ist dieser Thread eine Konsequenz aus meiner letzten Liebschaft, die nach 5 Monaten zu Ende ging. Der Trennungsblues geht gerade Nahtlos in eine selbstreflektive Phase über, die mir wieder Lust am Game macht und die lust wieder neue Frauen kennen zu lernen, steigt allmählich wieder an. Daran möchte ich euch teilhaben lassen. Ab und an gibt es auch einen Text zu einem Bestimmten Thema, mit dem ich mich wöchentlich befasse und welches mich berührt. Das sind meistens etwas idealisierte Texte, aber an der Lyrik und dem Spielen mit Worten kann ich mich gut erfreuen und beruhigen. Gedanken niederschreiben ist einfach eine mächtige Waffe. Zu meiner Person: 28 jahre alt, mit Pick Up beschäftige ich mich ungefähr seit 3 Jahren mal mehr und mal weniger Aktiv. Das, was mich immer fasziniert hat, ist die persönliche Entwicklung und das herauskristalisieren meiner persönlichen Stärken. Ich Studiere Philosophie und Soziologie, spiele Seit 15 Jahren sehr aktiv Gitarre, betreibe sehr aktiv Kampfsport und bin dort auch mittlerweile freischaffender Trainer, arbeite in einem aufstrebenden Unternehmen, welches ich mit meinem mittlerweile besten Freund zusammen aufbaue. Auch soll es um Ziele gehen, die ich mir stecke, von klein bis groß, um einfach Schritte und Stufen für mich festzuhalten. Nun zu dem Übergang. Genaugenommen hat mir die Geschichte mit dieser Frau zu viel Energie gefressen bzw. ich hab es zugelassen, indem ich meine Gedanken nicht mehr auf das für mich wichtige Fokussieren konnte. Ich fing an zu klammern (Denke ich), sie distanzierte sich kommentarlos bzw. nur für mich uneindeutigen Worthülsen. Ich merkte schon seit diese Geschichte begonnen hatte, dass ich das Thema Persönlichkeitsentwicklung immer mehr schleifen ließ. Meine morgendliche Routine, die aus 5:30 Aufstehen, Meditation, Frühstück und Gesangsübungen bestand, ließ ich nach und nach schleifen. Da beschleicht mich nach wie vor der Gedanke, dass ich die Dinge nicht richtig für mich tue sondern um Anerkennung von anderen zu erhalten. Und als ich diese bekam, ließ natürlich die Motivation nach, den Dingen konsequent nachzugehen. Und mit dem abschlaffen der Routine und dem fehlenden Fokus richtete sich mein Geist mehr und mehr auf diese Frau. Und vor gut 1 1/2 Wochen zog ich für mich den Schlussstrich und kappte die Verbindung kommentarlos. Ich haderte sehr massiv mit dieser Entscheidung. Mir fielen 1000 Gründe ein, warum ich wieder angekrochen kommen könnte um die Situation wieder zu drehen. 1000 Gründe, die mir Hoffnung machten und 1000 Gründe die nur davon zeugen, dass ich noch nicht die Stabilität erreicht habe, die ich mir wünsche und mich lieber in dem warmen Schoß einer Frau flüchtete, deren Verhalten mir eh irgendwie gegen den Strich ging und Sie mir auch nicht geben konnte, was ich mir eigentlich wünsche. Das kann ich nur selber. Aber mir das selber zu geben, stoppte nach und nach je länger ich mit der Frau zusammen war. Teufelskreis. Kein Wunder, dass Sie sich distanzierte. Aber aus Fehlern lernt man und wer aufhört, Fehler zu machen, versucht es nicht mehr sondern vergeht im Stillstand. Was Frauen allgemein angeht, halte ich mich jetzt nicht für absolut unbegabt. In der Zeit, in der ich aktiv PU betreibe, hatte ich 11 Liebschaften. Ich hab mich zwar sehr oft verliebt bzw verliebtheit mit Euphorie verwechselt, aber jedes Mal habe ich das auch durchaus genossen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich dann wieder ohne Weib dastand. Naja, viele Mütter haben schöne Töchter. Aufstehen und weitermachen heißt die Devise und jetzt erst recht. Die Motivation, mich selbst zu entwickeln und bessere Beziehungen mit dem schönen Geschlecht zu führen, ist ein guter Motivator und mein anerkanntes Ziel. Aber auch intime Freundschaften zum gleichen Geschlecht sind äußerst wichtig. Als ich das realisiert habe, bzw als ich mich über das Thema eingelesen habe, habe ich direkt angefangen, mich meinen Vertrautesten Freunden auf einer sehr viel intimeren Ebene zu öffnen und es hat mir sehr viel gegeben, da dort auch sehr viel Verständnis herrscht und die allgemeine Verlustangst quasi bei Null ist, da dich gute Freunde nicht aufgrund deiner Fehler verlassen werden. Ich finde, dass ist der Knackpunkt vieler, die mit Frauen auf die schnauze fallen. Sie erwarten von Frauen Dinge, die dir eigentlich auch Männerfreundschaften geben. Und je mehr man sich die Dinge gibt, die man sich unabhängig von Frauen geben kann, desto weniger setzt man im endeffekt die Frau unter Druck. Ich habe schon oft von Frauen gehört, dass sie nicht wissen, ob Sie mir das geben können, was ich suche. Also muss das, was ich suche, eventuell woanders zu finden sein. Und vieles zieht man aus wirklich tiefgründigen Freundschaften zum gleichen Geschlecht. Das ist eine wichtige Erkenntnis des letzten halben Jahres, die ich auch weiter in die Realität umsetzen werde. Vielleicht ist dieser Thread auch nur eine Konsequenz daraus? Und da es schon spät ist, werde ich es erstmal dabei belassen und wünsche eine gute Nacht. Und zu guter Letzt noch ein wenig lyrische Reflektion (Ja, ich habe eine sehr spirituelle Ader :D) Weiter gehen Die Geschichte geht weiter. Seiten werden beschrieben. Erfahrungen gemacht. Neue Dinge erlebt. Neue Menschen kennen gelernt. Gefühle neu erlebt. Stillstand ist nur ein Traum, ist nur Illusion. Wenn ich nicht handle, handelt die Welt. Handelt die Welt, reagiere ich... oder nicht...Lebe ich...sterbe ich. Sie handelt, ich reagiere, agiere. Wenn sie lebt, bin ich lebendig. Gehe nicht gelassen diesen Weg. Träume! Brenne! Strebe! Sei furchtlos, ohne Angst. Nimm an, lass gehen. Halte fest, lasse los. Stirb, werde neu geboren. Sei die Finsternis, sei wieder Licht. Vergehe im Zorn, erfülle dich im Glück. Verliere dich im Unbekannten, finde dich im Chaos. Sei Schwere inmitten der Unruhe. Sei die Unruhe, die den Alltag durchbricht. Sei das Loch, in das du fällst. Sei die Hand, die dich rettet, der Stern, der dich leitet, der Kompass, der dich auf Spur hält. Sei der Planet, um den du Kreist. Sei der Mond, der dich Bewegt, der deine Gezeiten bestimmt. Sei das Unbekannte, in das du gehst. Die Bewegung, wenn alle Bewegung vergeht. Sei das Licht, welches dir durch den Nebel deines Geistes einen Weg zeigt. Die schroffe und felsige Küste, an der die Wellen des Lebens zerbrechen, zerstören, gestalten, formen. Der Stein in dem Wasser und das Wasser zugleich. Immer Real, bist immer und für immer hier, bei dir, mit dir, in dir und überall. Lerne dich kennen...durch dich, für dich, für alles, für nichts...Endlosigkeit...Endlichkeit... Sei Geist, sei Materie. Hart wie Gestein, weich wie die Luft, die dich umgibt. Dem Nebeln gleich, der das Tal verschleiert. Sei Du, sei Ich, wir Alle, sei Niemand...vergehe...sterbe...werde Du... Xiberus
  4. Alles ist im Wesentlichen Sexuelle Erergie. Gesundheit entfaltet sich dort wo sie fließen und ihr Fluss von Hingabe erfüllt als Schönheit schimmern kann. Das Ausgleichen von Blockaden, das Freilegen verstopfter Meridiane ebnet uns den Weg des Ausgleichs. Kann es sein, daß Die Wahre Kunst im Pickup im Gefühl liegt, wir transportieren Gefühle die zu unseren Ziel in Resonanz stehen, daher ebnet sich der Weg analog zum Gesetz der Anziehung aber hört es hier denn schon auf? Viele Frauen dieser Tage kommen garnicht mehr zum Orgasmus, jedoch sind auch bei Männern erhebliche Potenzprobleme Festzustellen - sind diese nicht die eigentliche Wurzel unseres Unglücks - Neurosen die sich autodestruktiv manifestieren sind der Hauptgrund warum wir als Menschheit Kriege führen, als Manifest von Stagnation nehmen sie uns die Möglichkeiten dynamisch zu agieren. Sollte unser Ziel daher nicht sein eine Reibungslose vertraute und in Liebe erfüllte Situation zu erschaffen um im Rahmen von Geborgenheit, Sicherheit und Schönheit aus Dankbarkeit heraus zu operieren? Damit entzogen wir Krankheit ihre Grundlage, Eifersucht wurde entfallen und eine Polyamore Menschheit wurde so zu ihrer vollen Stärke erwachen, anstatt sich Mord Totschlag und Rache an den Kopf zu werfen? Wir sind wirklich nicht voneinander getrennt doch wir glauben es zu sein, da wir es so lernen. Hinterfragt wer ihr seid, stellt Fragen über Fragen und fühlt die Wahrhaftigen Antworten! https://archive.org/details/DieFunktionDesOrgasmus/page/n31
  5. Ich würde gerne eine Einschätzung von euch haben zu meinem Leben. Mittlerweile habe ich die 30 überschritten, habe den M.Sc. und komme aus einem 'erzerzkonservativ/ katholischen' Elternhaus. Mein Elternhaus und ein Teil meines social circles teilen die Auffassung, dass Sex vor der Ehe böse ist usw. Es wurde mit der moralischen Keule argumentiert. Den social circle habe ich bereits vor einigen Jahren ausgetauscht, die Eltern kann man sich nicht aussuchen. Letztendlich hat es auch dafür gesorgt, dass ich ein extremer Spätzünder war (was Sex angeht); ich war aber auch im großen Umfang selbst Schuld und habe pseudomoralisch argumentiert. Auch habe ich mich sehr stark an religiösen Vorgaben und Konventionen orientiert. Dies habe ich mittlerweile fast komplett erfolgreich abgelegt. Während des Studiums habe ich bei meinen Eltern gewohnt und das Geld für Reisen ausgegeben. D.h. relativ später Auszug, aber dafür extrem viel Auslandserfahrung, Auslanssemester und Auslandspraktikum mitgenommen (über 75 besuchte Länder). Ich glaube das war auch ein Versuch vor der Überwachung durch mein Elternhause zu entkommen. Auf den langen Reisen war ich überwiegende mit einem meiner Geschwister unterwegs (also wieder kein autonomes agieren). Ich hatte ein riesen Defizit was Frauen und besonders was den körperlichen Kontakt anging. Irgendetwas hat mich da krass blockiert: Angst Frauen anzusprechen, Berùhrungängste usw. Es hat lange gedauert, aber ich habe viele Baustellen selbst entdeckt und daran gearbeitet. Mitte 20 habe ich angefangen Bachata zu tanzen (ein sehr inniger, sinnlicher und körperbetonter Tanz). Letztendlich habe dadurch vieles kompensiert. Mittlerweile tanze ich weit besser als der Durchschnitt. Ich habe 2 Jahe als Ingenieur in meiner Sparte (sehr spezialisiert) gearbeitet und vor einiger Zeit gekündigt. Ich hatte nie vor in der Firma alt zu werden; keine Lust auf Burnout und meine besten Jahre für ein Unternehmen zu investieren. Zwar hatte ich auch die Möglichkeit an Bewerbungsgesprächen bei Unternehmen in der Provinz teilzunehmen, aber ich habe mich für meinen ehemaligen Arbeitgeber bewusst entschieden, da dadurch der Zugang zu Bachataparties gewährt war. Ich konnte relative viel zur Seite legen und bereise aktuell Osteuropa. Im Laufe des Jahres geht es dann weiter Richtung Osten. Mit 2 Jahren Berufserfahrung sind die Jobchancen ganz passabel, deshalb kann ich, falls etwas schief läuft höchstwahrscheinlich in Deutschland jobtechnisch wieder Fuß fassen (jedoch nicht vor Mitte 2019). Ich war nie der Partygänger und fühle mich dort auch nicht heimisch. Auf Bachataparties ist das Gegenteil der Fall. Das Problem ist, dass die Community in meiner Stadt zwar groß ist/ war aber man kennt sich. Es sind oft die gleichen Leute da. Das klingt zwar nach einer schlechten Ausrede, aber die HBs möchten nicht ihren Ruf riskieren. Pickup ist zwar schwierig aber machbar. D.h. eigentlich habe ich keinen wirklichen Vorteil dadurch, dass ich ein guter Tänzer bin. Dann bin ich vor über 2 Jahren ausgezogen (ja ich weiß viel zu spät). Damals stieß ich auf dieses Forum und ich realisierte, dass ich noch viel mehr Baustellen habe. Nach nicht all zu langer Zeit hatte ich eine Freundschaft mit Benefits/ Affäre trifft es glaube ich besser, die ich auf einer Bachataparty kennengelernt habe. Mein gesamtes soziales Umfeld weiß nichts davon. Besonders mein Eltern würden diese 'Beziehung' nicht nachvollziehen (Sex vor der Ehe). Wahrscheinlich würden Sie mich nicht verstoßen, aber sich mindestens 1 Jahr nicht melden (Erfahrung meiner Schwester die nach einem Auslandssemester einen Typen angeschleppt hat --> sie wurde vorübergehend aus dem Haus geschmissen). Also läuft die Affäre nebenher. Einige Zeit nach ihrem Rausschmiss habe ich auch meinen Job als Ingenieur angetreten. Da ich relativ gut verdient habe, habe ich ihr angeboten bei mir einziehen. Deshalb habe ich eine größere Wohnung angemietet und die Kosten übernommen. Und wieder hatte ich eine Kontrollinstanz in nächster Nähe. Ich führte ein Doppelleben (Affäre) in meiner eigenen Wohnung. Meine Schwester hat davon nichts mitbekommen. Ich habe lange überlegt meinen festen Job und mein 'altes' Leben hinter mir zu lassen. Da ich das Gefühl hatte mit meiner aktuellen Situation in Deutschland nicht weiterzukommen, habe ich beschlossen mich auf die Suche nach mir selbst zu machen und nach dem was ich selbst für mein Leben will. Eigentlich sollte ich an diesem Punkt bereits vor10 Jahren gewesen sein... Letztendlich habe in Deutschland ein vorbildliches Leben geführt, das den Konventionen und den Erwartungen die an mich gestellt wurden vollkommen entsprach, dass ich aber überdrüssig geworden bin. Zu viel Kontrolle, jeden Tag das gleiche, sinnloses dahinvegetieren... das kann doch nicht alles im Leben gewesen sein? Klingt das alles super seltsam oder ist es irgendwo nachvollziehbar? Oder seht ihr meine Situation eher als eine Flucht vor meinen eigenen Leben und nicht zu dem zu stehen was ich wirklich will?
  6. Hallo Leute, ich weiß, der Filmtitel lautet anders...ich komme dann später darauf zurück, weshalb ich diese Schreibweise wählte. Ich weiß auch nicht, ob ich mit meinem Anliegen hier richtig bin...wenn jemand trotzdem konkrete Tipps oder auch einen Verweis auf passendere Foren hat: super! Ansonsten bin ich schon froh, wenn ich mir mal alles von der Seele kotzen kann, vllt. kommt ja beim Schreiben auch von selbst etwas Wahrheit. Um aber mal auf den Punkt zu kommen: sicher haben sich viele von euch schon die berühmte Frage gestellt "Was wäre, wenn ich mein heutiges (Pickup)-Wissen schon mit 18 (oder noch früher) gehabt hätte?" Aus der Fragestellung lässt sich wohl unschwer erraten, dass ich mit 18 (oder noch früher) über eben dieses Wissen nicht verfügte, ergo frauentechnisch nichts auf die Reihe bekam und bei den Jungs auch nicht sooooo der Kracher war. Zudem habe ich noch meine berufliche Karriere in den Sand gesetzt...Wie dem auch sei, viele werden trotzdem antworten: "Dann würde ich das, was ich damals versäumt habe, heute nachholen!" Ich will jetzt gar nicht lang herumeiern: wäre ich nochmals 18, würde ich weder die Welt retten noch ein Superstar werden wollen. Derartige Ambitionen sind bei mir im Laufe der Zeit verschwunden...hab mich zwar ein paarmal aufgerafft, aber hab dann doch nix in der Richtung durchgehalten. Wenn ich ehrlich bin, dann gehen mir nur die (verpassten) Weibergeschichten ab. Ich denke mal ich hätte ganz gute Chancen gehabt, da genetisch ganz gut ausgestattet und auch kognitiv ganz gut dabei. Aber halt leider (auch mangels geeigneter männlicher Vorbilder) nix aus dem Paket gemacht. Warum ich die nicht so einfach nachholen kann? Hier die hard facts: verheiratet mit einer Frau, die mich sexuell nicht anmacht 35 Jahre alt 2 kleine Kinder Haus mit Kredit im 400 EW-Kaff in der Pampa beruflich eigentlich verschissen, aber durch unglaubliches Glück unbefristete Vollzeitstelle in einem privaten Gym in nächster Umgebung ergattert als ich auf PU stieß, die Büchse der Pandora schon geöffnet und meine heutige Frau geschwängert Auch in der Pampa gibs Weiber? Nicht, wenn man wie ich noch spezielle sexuelle Vorlieben (BDSM) hat...entsprechende (nennenswerte) Subkulturen habe ich bisher nur in Großstädten ausfindig machen können. Jo, und jetzt bin ich am Punkt, wo ich mich frage "Wie weiter?" Mir ist bewusst und ich habe auch akzeptiert, dass ich die Vergangenheit nicht zurückdrehen kann. Daher heißt der Thread auch nicht "Zurück in die Vergangenheit" bzw. "Zurück in die Zukunft" (falls das überhaupt Sinn ergäbe..). Vielmehr schwebt mir eine Kombination aus beidem vor: ich möchte meine Zukunft so gestalten, dass ich wieder zurück ins Spiel komme und so meine sexuellen Ausschweifungen nachholen kann. Nun sollte auch der Threadtitel verständlich werden... Jetzt meine Überlegungen: in der erwähnten sexuellen Subkultur sind Frauen noch seltener und begehrter als ohnehin schon, d.h. als Mann muss ich auch entsprechend bieten können. Und gefragt sind nun mal Geld/Status bzw. social proof, Aussehen und Game. Eine Scheidung würde mich derzeit finanziell ruinieren, da ich auch für den Kredit bürge und Alimente für die Kiddies abdrücken müsste (was ich schon allein aus Pflichtbewusstsein niemals verweigern würde). Müsste ich also noch so 15 Jahre warten...so wahnsinnig das auch klingt, aber wenn die Erfolgssaussichten entsprechend wären, könnte ich mir vorstellen, diese Durststrecke noch durchzustehen. Dann wäre ich 50. Würde mein Aussehen dann aber noch ausreichen? Mit 40 noch ein optisch attraktiver Mann zu sein, ist ja noch vorstellbar, aber mit 50? Unabhängig davon habe ich im vergangenen Jahr 20 kg verloren und meinen KFA auf 14% gesenkt...das war relativ easy und schon allein aus gesundheitlichen Überlegungen absolut notwendig. Um jetzt aber wirklich optisch attraktiv zu werden, müsste ich ernsthaft Kraftsport betreiben, Kalorien tracken, Makros anpassen,... also einen enormen Aufwand betreiben, den ich nur durchhalten kann, wenn auch wirklich ein reeller Nutzen in Aussicht steht. Und dann müsste ich noch in eine Großstadt ziehen...dann wären aber meine beruflichen Qualis wertlos. Ich müsste mich also jetzt beruflich umorientieren...mit erheblichen Aufwand und fraglichem Erfolg und bei momentan eigentlich ganz passabler Situation. Und da müsste auch meine Frau mitspielen, da ja die entsprechende Zeit für die Familie fehlen würde und ich ihr schlecht sagen kann "Du, ich bild mich grad weiter, damit ich mich später vom Acker machen kann!". Im Endeffekt reduziert sich (aus meiner Sicht)valles auf eine Frage: besteht für einen 50jährigen noch wirklich eine reelle Chance, sich als Neuling in einem schwer umkämpften Sexmarkt durchzusetzen? Ich kann das aber schwer nachprüfen, da ich ja nicht aktiv gamen gehen kann...schon gar nicht in besagter Sunkultur, wo nochmals andere Regeln herrschen dürften. Die nächste Großstadt ist 1,5 Stunden weg...kann also schlecht nur mal "auf ein Bierchen" hinschauen. Und auch in meiner Umgebung kann ich nicht wirklich gamen, da über 3 Ecken jede Person mit meiner Frau bekannt ist. Wollte z.B, mal eine im Zug anbaggern. Hab mich dann aber doch nicht getraut...im Nachhinein glücklicherweise, dann 3 Wochen später saß sie bei uns bei Kaffee und Kuchen im Garten...war ne alte Schulfreundin meiner Frau, die sie über FB wiedergefunden hat...wär schön peinlich gewesen... Tja, langer Rede, kurzer Sinn: irgendwie seh ich nicht wirklich einen Ausweg...aber vllt. hab ich auch nur eine Option übersehen? Prostituierte lösen das Problem übrigens nicht, da sie mir nicht den gewünschten sexuellen Kick geben (fieldtested, mehrfach). Thnx for your attention Bin für jede Antwort dankbar
  7. Hallo Forum, ich befinde mich momentan so in einer richtig tiefen Krise. Fast schon ne' Depression ist es, würde ich sagen. Ich bin jetzt 24 und habe ne richtige Versagensangst momentan. Ich habe letztes Jahr im Oktober meinen Bachelor im Bauingenieurwesen (Richtung Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau) an ner sehr guten Uni in Deutschland mit mäßigem Schnitt (2,3) gemacht. Das Studium war ne' sehr gute Zeit. Ich lernte dort meine Freundin kennen, hatte viele Freunde und mein Leben war echt top in Ordnung. Jedoch kamen zum Ende des Studium hin bei mir extreme Zweifel, ob es denn überhaupt das Richtige Studium für mich ist. Ist sowas normal? Ich habe gemerkt, dass mich der ganze Ingenieurskram gar nicht mehr so richtig interessiert. Bau, Planung und Konzeption ist irgendwie so gar nicht mein Ding. Meine Eltern werfen mir jetzt vor, warum ich das dann überhaupt studiert habe. Ich kann die Frage allerdings überhaupt nicht beantworten, weil ich mich dasselbe frage. Ich habe dann ab Oktober ein Praktikum (geht bis Ende Januar) in einem Wasserunternehmen angefangen. Das ist zwar ganz cool und auch gut bezahlt (1500€/m), aber ich habe immer noch das Gefühl, dass mich das einfach nicht erfüllt. Jetzt werde ich Ende Januar mit dem Praktikum fertig sein und weiß einfach nicht was danach kommt. Ich stehe vor einer Wand, die ich nicht erklimmen/umgehen kann. Das einzige was mir fachliches spaßiges aus dem Studium in Erinnerung geblieben ist, ist die Mathematik. Da habe ich mich richtig reingehangen, gute Noten geschrieben, nebenbei Nachhilfe gegeben und auch einen Tutoriumskurs während der Unizeit geschmissen. Deshalb kommt mir immer mehr der Gedanke nun doch noch auf Mathematik Lehramt zu gehen (Gymnasium/Gesamtschule), weil mir eben das Erklären/Nachhilfe geben/Tutorien echt Spaß gemacht haben. Als ich meinen Eltern davon erzählte (die zahlen mir die Wohnung, weil ich keinen Bafög Anspruch habe) fielen die aus allen Wolken, dass ich noch mal ein komplett neues Studium beginnen möchte und fühle mich richtig unter Druck gesetzt. Auch sei gesagt, dass ich das Lehramtstudium erst zum WS anfangen kann (Also erst im Oktober), müsste mich also dann bis Oktober irgendwie über Wasser halten. Ich stehe jetzt also zwischen der Entscheidung einen Master im Bauingenieurwesen anzufangen und in diesem Bereich zu bleiben, was mich aber nicht so wirklich zu erfüllen scheint. Oder noch mal ein ganz neues Studium anzufangen. Wie gesagt, ich bin 24 und das Lehramtsstudium würde ja auch noch mal 5 Jahre dauern (Regelstudienzeit). Ich fühle mich schon zu alt für ein neues Studium, zudem Druck von meinen Eltern und auch eine Unsicherheit, ob denn das Lehramtsding überhaupt was für mich ist. Was ist denn wenn ich nach 5 Jahren wieder sage, das ist doch nichts für mich? Ich habe jetzt auch mit meiner Freundin Schluss gemacht, ab Februar also auch keinen Job und auch kein Studium :D Ich stehe also nur mit meinem fertigen Bachelorstudium da, ansonsten leere Hände und weiß grad einfach nicht weiter. Bin den ganzen Tag nur am grübeln über Ex-Freundin, Zukunft und Karriere und komme zu keinen zielführenden Ergebnissen. Hab' durch das Praktikum ein bisschen Geld eingespart und daher die Idee irgendwo hin und mich erst mal selbst zu sammeln/zu finden. Herauszufinden was ich wirklich will. Hattet ihr auch mal sone Lebenskrise? Wie seid ihr da raus gekommen? Habt ihr Tipps für mich?
  8. Servus Leute, vorweg zu mir, ihr könnt mich einfache Care nennen ich bin 24 Jahre jung und habe ein paar Probleme und zwar das ich mit mir selbst nicht im reinen bin, teilweise ein geringes Selbstwertgefühl habe und verunsichert in meinem handeln bin...grob gesagt.. Vorweg es könnte sein das der folgende Text keinen roten Faden haben wird, weil ich jetzt einfach drauf los schreibe und versuchen werde meine Gedanken und mein Befinden in Worte zu fassen, verzeiht mir. Ich bin leicht reizbar und werde schnell wütend, obwohl sich das seit meiner neuen Ausbildung auch gezwungener Maßen schon gebessert hat. Ich Vergleiche mich in meinen Gedanken ständig mit anderen Leuten und denke mir warum kann ich nicht teilweise wie sie sein. Ich würde es schon als Neid bezeichnen🤔 Ebenso bei Leuten die besser sind als ich, reg ich mich auf. Ausbildungsbedingt bin ich auch nicht oft Zuhause und der Kontakt zu vielen Leuten bricht ab, wobei die wichtigsten beständig sind. Stört mich trotzdem irgendwie.. Auch bin ich schnell verunsichert, was für meine Ausbildung überaupt nicht förderlich ist, ich weiß zwar was zu tun ist aber ich setzte mich selber so stark unter Druck das ich es in dem Moment nicht weiß und kurz drauf fällt es mir natürlich wieder ein😅 Bei Frauen ist das Problem das ich nicht weiß was ich sagen soll und auch irgendwie schiss hab klar, wobei ich das Problem bei Frauen nicht als so wichtig empfinde, sondern eher denke das es sich Quasi von selbst löst wenn die grundsätzlichen Probleme gelöst sind. Ohne eingebildet zu klingen ich weiß das ich nicht scheiße aussehe aber all die Probleme die ich habe denke ich spiegeln sich natürlich auch in meinem Verhalten, ob es nun bewusst oder unbewusst ist, wieder. Trotzdem habe ich nicht selten Erfolg bei Frauen, gerade wenn ich mit meinen Jungs feiern bin. Wenn ich mit einem HB treffe und es mal intimer wird und Sex kurz vor der Tür steht, brech ich da ab weil ich schiss hab zu verkacken und wenn ich mir denke komm scheiss drauf zieh durch wird das eine schnelle Nummer 😅 ich geh von aus das ich mich dabei zu sehr unter Druck setzte, wenn ich nach dem feiern eine HB mit nehm und nur wenig getrunken hab und das Gesamte Gefühl von der Nacht mit ins Bett nehme hab ich das Problem nicht, ich hoffe ihr versteht was ich meine🤔 in dem Moment bin ich von mir überzeugt und dann läuft es halt gut. Ich ziehe mich teilweise zurück und bin lieber alleine und ärger mich dann das ich alleine bin🤦🏽‍♂️ Ich denke ich hab das grobe erstmal erwähnt und sobald mir mehr einfällt werde ich es natürlich mitteilen. Ebenso werde ich euch an meiner Entwickung teil haben lassen und vielleicht identifiziert sich der ein oder andere auch mit mir und ich kann ihm indirekt damit helfen. Zur Zeit lese ich das Buch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“, hab ich irgendwo gelesen das es ganz gut sein soll, mal schauen welche Schlüsse ich daraus erziele. Auch habe ich mir vorgenommen aus meiner Wohlfühlzone auszutreten z.B. Kalt duschen, kein Kaffee mehr, keine Selbstbefriedigung, mehr Sport und genug Wasser trinken (was ich grds. viel zu wenig tu). Zum Schluss möchte ich euch meine Ziele noch aufzählen die meines Erachtens nach wichtig sind: - Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen steigern - einfach glücklicher sein - sicherer Umgang mit HB‘s - auf der Sozialen Ebene erfolgreicher sein. Ich hoffe ihr habt gute Ratschläge für mich und ihr könnt mir die richtige Richtung zeigen auch wenn ich den Weg alleine gehen muss. Ich bedanke mich auch schonmal im vorraus bei allen die mir auf dem Weg der Selbstfindung helfen und auch bei denen die einfach dabei sind. mfg Care
  9. so, Hallo in die Runde. Ich will von meiner Oneitis berichten und wie ich sie sehr stark dämpfen konnte. (Die innere Losgelassenheit wird sich wohl erst in 6 Monaten einstellen, hoffe ich :P ) Ausgangspunkt: ich hatte eine LTR von 9 Jahre und im Anschluss mit warmen Wechsel eine 1,5 Jahre LTR. Die letzte Trennung war für mich eine Katastrophe, da ich so richtig tief gefallen bin. Aber zurück zum Anfang der letzten Trennung. Wir lebten beide zusammen in einer Wohnung und mir wurde zur Trennung nahegelegt, ich solle ausziehen und die Ex verbleibt in der Wohnung. Der Auszug zog sich über drei Monate hin, da ich nicht sofort eine neue Bleibe für mich gefunden hatte. Während dieser Zeit bin ich schön in dem Hamsterrad eines Kindes gewesen: 1. Wut,Aggression (durch fehlende Nähe) -> 2. Schuldgefühle, Gewissensbisse, Selbsthass (durch Fehler die bei 1. begangen wurden) -> 3. Versuch der Wiedergutmachung -> 4. „Ungeschehen machen“ funktioniert nicht, es stellt sich wieder Punkt 1. ein. Dies lief wohl die ersten 3 Monate ab und ich habs nicht gerafft, das ich mir damit so ziemlich alles verbaue für die Zukunft in Bezug auf die Ex (z.B. 2. Chance). Nach dem Auszug kamen noch in kleineren aber krassen Rückfällen wieder Wut und Aggression hervor, die ich an ihr auslies, was endgültig in ein „lass uns getrennte Wege gehen“ endete. Das zu den äußeren Merkmalen. Im übrigen zog Sie ebenfalls aus der gemeinsamen Wohnung aus, weil sie Angst vor mir hatte. Ich weiß aktuell nicht mehr, wo sie wohnt. Die inneren Werte sind hier bei mir komplexer gewesen. Angefangen hat meine Änderung der Sichtweisen durch das Lesen von „Lobbyismus des Sexismus“. Dies war so ein drastischer Augenöffner, der einen Sturzbach an Gedanken auslöste, welcher darin mündete, das ich mir weitere Literatur nachkaufte (dazu später mehr). Ich begriff allmählich, woran es in der Beziehung krankte. Kurz gesagt: Ich begriff durch das Buch, das ich ein kompletter Beta war (eigentlich noch eine Stufe darunter). Ausführlich: durch das Lesen begann ich zu verstehen, welche Fehler ich begangen hatte und ich hatte endlich einen Punkt gefunden, der mir meine Fragen beantwortete. Davor bin ich wie so ein Blinder umher gelaufen und hab nicht begriffen, warum die 9jährige und die 1,5jährige Beziehung scheiterte. Es war eher so ein zusammenreimen von naiven Fakten, mehr nicht. Begleitend setzte eine Oneitis bei der letzten Beziehung allmählich mit ein. Durch das „noch zusammen leben“ kam die stärkste Ausprägung erst nach dem Auszug richtig zum tragen. Aber ich hab mich immer irgendwie vertröstet und mir Hoffnungen gemacht. Gerade weil ich auch sah, wie die Ex ebenfalls in den Datingnetzwerken unterwegs war und ihr Verhalten anhand von Whatsapp und dem Datingnetzwerk sich nicht sonderlich unterschied zu dem Verhalten, was ich aus der Beziehung kannte. Auch hier wieder pure Oneitis mit dem virtuellen verfolgen der Ex. Ich merkte nach und nach, wie mich das immer mehr vereinnahmte und meine Arbeitsleistung auf Arbeit nachlies. Ich hing Gedanken nach, welche sinnlos waren. Innerlich war ich so angespannt, das ich alles hier aus dem PU-Forum versuchte. Mit mäßigen Erfolg bzw. hielt der Erfolg nur einige Stunden, maximal bis zum nächsten Tag, da morgens die Einsamkeit maximal war. Klar das ich daraufhin alles vergaß. Eines jedoch blieb immer im Hinterkopf: du musst dein Inneres auf Vordermann bringen. Dazu half mir hier Analyse-Thread im Forum enorm, weil ich endlich mal einen kleinen Leitfaden zur Selbsthilfe hatte. (ich suche gern auf Nachfrage diesen heraus) Doch schnell merkte ich, ich komm nur minimal weiter und kaufte mir das Buch [Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls - N. Branden], was mir auch einige Erkenntnisse einbrachte. Vieles davon konnte ich aber nicht verstehen, einfach weil ich die Worte (z.B. Selbstwert, Selbstachtung u.Ä.) nicht verinnerlichte hatte und einfach nicht wusste was sie für mich bedeuteten. Darauf folgte ein weiteres Buch ([Männlichkeit leben - B. T. Leimbach]) das dann mir endgültig half in mein Innerstes vorzudringen und zu erahnen, wo meine Ursachen meiner Oneitis liegen könnten. Ich traute mich aber nicht, mich hinzusetzen und das wirklich aufzuarbeiten. Ich hatte Wissen erlangt, hab es aber nicht angewandt. Jedoch, die Oneitis lies sich damit auch nicht aufhalten. Im Gegenteil, sie wurde immer stärker, bis zum Höhepunkt, wo ich heraus fand, die Ex hat einen Neuen. Da war meine Verzweiflung so stark, wie an dem Abend der ausgesprochenen Trennung. In meiner Not der Einsamkeit und dem nicht greifen können von Freunden, mit denen ich mich hätte ablenken können, hab ich mir das iPad geschnappt und hab aus Flax nur sinnlose Videos von mir aufgezeichnet und im Anschluss abgespielt. Ich empfand es als lustig, unterhaltsam und beruhigend zugleich. Interessanterweise war auch eine Art Fremdwahrnehmung vorhanden, da ich mich selbst auf dem Bildschirm sah und analysieren konnte. Vielleicht hilft mir auch hier meine rationale Natur, alles zu durchdenken und mehrere Blickwinkel einzunehmen. Mit der Zeit wurde die Videos immer länger und ich traute mich an Themen ran, die ich im Kopf nie wagte anzugehen. Die Selbstaufzeichnungen waren wie ein Zungenlöser für mich. Im Endeffekt lag es an meiner Kindheit und meiner sehr starken Bindung zu meiner Mutter und dem teilweisen Verachten meines Vaters. Ich hab in jeder Beziehung die Freundin als Mutter-Ersatz gesehen und hab auch dementsprechend ein solches Verhalten an den Tag gelegt. Die letzte Trennung war für mich wie eine Trennung von meiner Mutter. Ich bin auch andere Themen mit dieser Technik angegangen und hab dabei viele negative (stark verborgene) Knotenpunkte in mir lösen können. Im Endeffekt fühle ich mich nun innerlich wesentlich ruhiger und komm nun auch mit dem Umstand klar, das meine Ex einen Neuen hat. Zum Schluss will ich noch sagen: Leute gebt nicht sofort auf, wenn ihr nicht augenblicklich einen Zugang zu euch findet. Probiert alles aus bis ihr an eurer innersten Scheiße angelangt seid. Vielleicht hilft euch ja auch dieses ungewöhnliche Mittel meiner Wahl. Zeitlich hat das oben beschriebene knapp 3 Monate bis zum großen Durchbruch gedauert. Also dem finden einer Lösung zum Durchbruch. Nun geh ich mit Zuversicht in die Zukunft und bin extrem neugierig darauf, was für ein Mensch noch so in mir schlummert.
  10. Hey, nach einiger Zeit melde ich mich wieder mit einem Frauenproblem. Dieses mal jedoch in einer fortgeschrittenen Etappe Mein Alter: 30 Alter der Frau: 24, seit kurzem Single, davor 4 jährige Beziehung Anzahl der Begegnungen: 3 Etapen: social proof, Smalltalk, Kino, kc, Sex 1. Date Ich habe vor etwa 2 Wochen eine HB 9,5 im Internet kennegelernt und konnte sie auch ziemlich schnell daten. Das erste Date war in einem Cafe. Wir haben uns fast 4-5 Stunden sehr gut unterhalten und die Zeit verging sehr schnell. Sie hat sogar ihre Verabredung spontan verschoben, um länger bei mir zu sein. Danach jeden Tag etwa 3-6 Nachrichten über Whatsapp ausgetauscht bis ich sie erneut eingeladen habe. Dieses mal auf die Kirmes 2. Date War wieder toll. Haben leckere Sachen gegessen und sie hat mit sogar was ausgetan. Hab mich dafür natürlich auch revangiert. Davor hat jeder für sich bezahlt. Danach haben wir uns noch gemütlich in ein Cafe gesetzt und uns dann gegen Mitternacht getrennt, weil sie am nächsten Tag um 6 Uhr aufstehen musste. Ich habe jedoch direkt ein 3. Date ausgemacht. Hab sie eingeladen am nächsten Tag mit mir Party machen zu gehen. Also am Mittwoch (als Student geht das). 3. Date Wir waren erst zusammen einkaufen und haben dann bei mir gechillt. Beim letzten treffen hatten wir auch übers kiffen geredet. Sie meinte, dass sie da neugierig ist. Früher total gegen so was war, aber sie nun Erfahrungen sammeln möchte. Also rauchten wir dann auch gemeinsam. Erst war ihr etwas schwindelig und dann hatte sie Spaß. Sie meinte dann auch, dass sie nie gedacht hätte mit einem "Fremden" das erste mal zu kiffen. Eher mit einer guten Freundin oder so. Sie hat mir auch oft gesagt, wie nett und lieb sie mich findet und dass sie bei mir das Gefühl hat, dass alles locker und ungezwungen ist und sie sich daher wohl fühlt etc. .... naja wir saßen dann nah beieinander, unsere Körper berührten sich, aber ich habe keine gezielten Berührungen oder Kussversuche gemacht. Wollte ihr dann spontan zeigen wie man zu electro tanzt und wollte, dass sie es auch versucht. Haben dabei etwas rumgeblödelt und dann kamen wir in eine Position wo ich sie von hinten umarmt habe. Wir blieben in der Position, unsere Wangen berührten sich und dann kam es sehr leicht zum Kuss. Sie dreht sich dann und wir küssten uns Minuten lang. Am liebsten wäre sie noch da geblieben, aber ich wollte unbedingt feiern gehen, war ja so abgemacht. Wir gingen dann auch. War zwar etwas lahm die Party, aber wir hatten trotzdem Spaß. Als wir dort zum Ende hin auf der Couch saßen legte ich meinen Arm um sie (Vielleicht keine so kluge Aktion) Dann gingen wir wieder nach Hause und ich legte für paar Minuten wieder meinen Arm um sie. Dieses mal über ihre Hüfte (wohl auch unklug). Beide male kam von ihr nichts zurück. Dann kamen wir zuhause an und ich bot ihr an mit hoch zu kommen. Sie wollte erst nicht, aber dann konnte ich sie doch überzeugen. Wir saßen dann auf der Couch, küssten uns wieder und fingen an uns zu berühren. Ich berührte sie jedoch nicht an ihren intimen Stellen, bis sie mit ihrer Hand meinen Penis berührte, dann ging es auch langsam zur Sache. Wir hatten Sex und lagen danach lange nebeneinander bis sie dann irgendwann am frühen Morgen nach Hause fuhr. Danach war die Kommunikation wie immer. Alles schien super zu laufen. Da ich die Kuss und Sex Hürde gemeistert hatte, dachte ich es wäre nun ein ziemlich sicheres Ding. Ich bot ihr an Am Sonntag bei mir einen entspannten Tag zu verbringen. Es war Freitag.... Hab ihr auch geschrieben, dass ich dann nachher auch kochen werde und wenn sie Lust hat, gerne mitkochen kann (wahrscheinlich auch falsch und evtl. eher needy als nett) ..... Sie meinte, sie sei total Verplant. Bonn, Holland und so. Es kam auch kein Alternativtermin von ihr. Ich fragte dann auch nicht weiter. Heute dachte ich mir dann, also nach 3 Tagen, dass ich sie evtl. fragen kann ob sie morgen oder Mittwoch Lust hat in der Sonne abzuhängen und anschließend bei mir zu grillen. Dann kam lieder folgende Nachricht: "Hey ....., Das ist total lieb, danke. Ich muss dir aber sagen, dass ich in den letzten Tagen gemerkt habe, dass ich doch noch nicht wirklich bereit für was neues bin. Ich habe gerade erst eine 4 jährige Beziehung mit allem drum und dran hinter mir und muss glaube ich erst mal richtig zu mir selbst finden bevor ich mich auf was neues einlassen kann. Ich denke da habe ich mich selbst überschätzt, obwohl ich das schade finde, weil ich dich echt sehr mag und gerne Zeit mit dir verbracht habe. Im Moment kann ich das einfach nicht....." Meine Fragen: 1. Was antwortet man am besten drauf? Und ist es besser erst mal komplett Abstand zu nehmen. Also weder schreiben, noch den Wunsch nach freundschaftlichen Treffen äußern? Oder weiterhin treffen und vertrauen schaffen bis sie meint so weit zu sein? 2. Meint sie das auch wirklich so oder denkt sie sich, dass ich nicht ihr Typ bin und erteilt mir ne sanfte Abfuhr? Kann ich mir durch ihr Verhalten aber irgendwie nicht zusammenbasteln. Danke schon mal für die Antworten
  11. Hi Leute, Ich bin gerade in meiner Selbstfindungsphase, will die berühmte Mission im Leben finden. Ich habe jetzt nach langem ausprobieren gemerkt, dass ich einen Hang zu Ästhetik und allem was mit Kultur zusammen hängt zu tun hat. Ich bin seit Wochen doof, eigentlich müsste ich jetzt wissen und verstehen, was der nächste Schritt ist, es ist wohl naheliegend (?) aber ich tret trotzdem auf der Stelle, deswegen bitte ich um Rat. Ich merke, dass wenn ich im Alltag auf Kultur stoße ich darauf positiv reagiere, ich fühle mich wunderbar. Zb: Auf der Münchner Büchermesse stöbern, eben eine DVD mit einem wirklich wunderbaren Künstler zufällig gefunden (siehe Link) unter eloquenten Leuten sein und hören, wie die intelligentes Zeugs von sich geben, Architektur bewundern, Bücher über Geschichte lesen, alte Filmmusik hören die manchmal der klassischen Musik nahe kommt. Ich weiß einfach nicht, was ich damit machen soll, wie kann ich das ausleben? Was sind die Beschäftigungen eines "Kulturi"? In was für Kreisen sind die zu finden? Wie kann ich diese Tendenz ausbauen und leben? Die Bildungsbürger unter euch, was macht ihr so ? Was habt ihr für Hobys, wo trifft sich Eeuresgleichen? SC
  12. Hallo zusammen, Ich habe meinen Job hingeschmissen und suche Ideen wie ich 3-6 Monate irgendwo auf der Welt mich selbst finden kann! Ich möchte meine Persönlichkeit, Disziplin, Körper und Geist stärken! Diese sind bei mir aufgrund verschiedenen Umständen (physisch + psychisch) sehr geschwächt. Auch über eine berufliche Veränderung muss ich mir Gedanken machen. Hatt jemand Ideen und Erfahrung wo und wie man solche Veränderungen vornehmen kann? Was würdet Ihr mit 3 Monaten Zeit anfangen? Ein Backpack/Treckingtrip kommt nicht in Frage da man eher vor den Problemen wegläuft...ich dachte eher an eine Kloster erfahrung oder zb ein Appartment in einer neuen Stadt/strand mieten wo man bei Gelegenheit am PUA arbeiten kann. Bin froh um jeden Tipp Danke und LG Shanks2
  13. Hey Leute, ich bin neu hier und hätte einfach Lust meine Gedanken hier mitzuteilen. Vielleicht hat der ein oder andere einen guten Rat für mich :) Meine Geschichte ist sicherlich 0815 und wurde hier schon oft gelesen. Ich bin eigentlich relativ "normal" aufgewachsen und bin ziemlich empathisch, fröhlich und gutmütig. Ich wurde eben so erzogen und man passt sich in seiner Kindheit eben mehr oder weniger dem Verhalten seiner Eltern an. Heutzutage zweifel ich jedoch einige Ansichten und Methoden meiner Eltern an und habe eine andere Meinung, bzw. hätte eine andere Vorgehensweise dazu. Der soziale Kontakt mit anderen wurde mir seitens Mutter teilweise eingeschränkt und bemuttert wurde ich auch etwas zu hart (was ich jedoch nie wollte und aggressiv darauf reagiere. Ich präferiere Selbstständigkeit), aber das mal nur so am Rande. Ich durfte z.B. nicht so oft raus wie andere und bekam dafür mehr materielle Dinge. Das verrückte ist, dass es Menschen gab, die meine Fähigkeit bei anderen Menschen als angenehm empfunden zu werden, mit Neid aufgenommen haben, weil sie selbst dazu nicht so gut in der Lage waren. Z.B. einer meiner heutigen besten Freunde (so paradox das auch klingt) hat mich nach und nach gegen meinen besten Freund (immer noch einer meiner besten) aus meiner Kindheit in mieser Tour ausgespielt, manipuliert. Z.B., dass gesagt wurde ,,was willste den mit dem, häng lieber mit mir ab, das ist doch voll der Fisch." Äußerte sich auch in etwa so, dass z.B. gesagt wurde ,,Hey die Tussi will was von dir". Ich in meiner naiven Gutmütigkeit und dem Glaube, dass jeder Mensch irgendwie "Gut" ist, glaube das natürlich und fahr mir natürlich übelst den Korb ein mit Beleidigungen. Früher war es eben so, dass ich eben nicht so wirklich der Frauentyp war. Nicht hässlich, aber auch nicht jemand, den man jetzt unbedingt im Auge hatte. Eben klein und schmächtig. Naja wie auch immer. Diese Tour wurde hin und wieder mit mir abgezogen mit unterschiedl. Sachverhalten. Hin und wieder wurde man mal verarscht, sabotiert oder was weiss ich. Ich kann nicht leugnen, dass mir das sehr weh getan hat und ich nicht verstanden habe, warum sich manche Menschen mir gegenüber so verhalten. Ehrlich gesagt interessiert mich das heute auch gar nicht mehr was die Beweggründe dafür waren, weil ich mir von Zeit zu Zeit darüber im klaren wurde, dass wohl auch viel Frust im Spiel bei anderen war und sie sich sonst nicht zu helfen wussten und in ihrer kindlichen Naivität auch keine bessere Lösungen für ihre persönlichen Problem hatten. Ich selbst war natürlich auch nicht immer die reine Seele und würde lügen, hätte ich nicht andere Kinder gehänselt. Zwar nicht so fies wie andere, aber es kam dennoch vor. Sicherlich werde ich auch irgendwas ausgetrahlt haben, warum manche Idioten in mir gefundenes Fressen sahen. Das klingt jetzt eigtl. alles auch dramatischer als es ist, da ich eigentlich immer relativ beliebt war, nur gab es hin und wieder paar krasse Dämpfer, die mich richtig fertig gemacht haben. Vor allem wenn es um Vertrauen ging. Sprich jemand der sich viel Gefallen lässt und sonst irgendwie lieb ist, scheint wohl auch eine Art Opferrolle auszustrahlen. So im Sinne von: "Mit dem kann mans ja mal machen. Der wird schon nicht böse sein oder sich wehren. Hab halt einfach mal bock kurz n Arschloch zu sein, um mich selbst besser zu fühlen." Mir fällt es schwer damit klar zu kommen, wenn sich Menschen in bestimmten Situationen total asozial verhalten, wo ich wiederum Anstand und Verständnis entgegenbringen würde, weil ich es nicht nachvollziehen kann. Eben Dinge, die mir nie in den Sinn kommen würden. So im Sinne von: ,,Warum bin nicht ich derjenige, der auf die anderen und Ihre Gefühlswelt scheißt und sein Ding durchzieht?". Wenn ich so denke, holt mich aber gleich wieder mein Gewissen ein und sagt mir: ,,Alter mal ganz ehrlich, willst du wirklich so ein Mensch sein? Einen Charakter in dieser Art, den du bei anderen verachtest? Würdest du es selbst wollen, dass dich jemand so behandelt?". Dann wiederum denke ich mir: ,,Alter es gibt so viele Frauen, die es geradezu ausstrahlen, dass man sie wie Dreck behandelt, sie wollen das tatsächlich wenn auch unbewusst!". Heutzutage ist es so als wäre der Spieß umgedreht. Ich bin groß, athletisch und markant. Ich bekomme von vielen Frauen gesagt, ich sei hübsch. Auch von solchen, die mich früher ausgelacht hätten, wenn ich gesagt hätte, dass ich mit ihr ausgehen möchte. Ich kann es mir quasi inzw. "erlauben" eine große Auswahl von Frauen in Betracht zu ziehen. Auch solche die relativ gut aussehen. Selbst Männer sagen von sich aus Dinge wie "bei deinem Aussehen..." bla bla. Ich will hier auf keinen Fall eine Selbstdarstellung mit dem Thread bezwecken, aber so geschieht es eben inzwischen. Ich würde lügen wenn mir die Komplimente nicht gefallen würden. Das Problem ist, ich kann damit trotz allem nichts anfangen. Das Paradoxe ist, ich mag mich selbst wie ich bin inklusive meinem äußeren, aber mir fällt es schwer zu glauben wenn das jemand anderes genauso sieht. Z.B. wenn eine Frau mir sagt, ich sehe toll aus, dann gefällt mir das zwar, aber ich bin nicht selbstbewusst genug um damit umzugehen, sprich mir dessen allgegenwärtig auch bewusst zu sein. Je attraktiver die Frau umso intensiver wirkt sich das Dilemma auch aus. Es gibt jedoch auch Phasen in meinem Leben, da bin ich mir meiner Stärken und meiner Art wie ich auf Frauen wirken KANN, sehr bewusst. Und dann klappt es auch bishin zum Sex. Es ist regelrecht eine Explosion. Hin und wieder holt mich aber trotzdem meine Vergangenheit ein und ich bekomme das Gefühl, ich würde meine Identität verlieren. Quasi ich wäre nicht ich selbst, wenn ich aufeinmal brutalst selbstbewusst auf Frauen zugehe und total eskaliere wie ich als Mensch wirklich bin. Wie schaffe ich es negative Erlebnisse aus meiner Vergangenheit vollständig hinter mir zu lassen, das gute in ihnen zu sehen (z.B. weil sie mich dorthin gebracht haben wo ich jetz bin) und sie zu akzeptieren? Hin und wieder gelingt mir das, aber es fühlt sich eher nach Zufall an und nicht, weil ich es bewusst "lebe". Esoteriker wie Eckhart Tolle berichten ja auch davon, dass die Identifikation mit seiner Vergangenheit und all den Problemen, die man im Leben hätte absoluter Bullshit wär, weil das nicht die eigene wahre Persönlichkeit widerspiegelt wie man als Mensch wirklich ist. Das mag ja auch ein schöner Gedanke sein, aber wie soll man eben diese Erlebnisse in der Art hinter sich lassen und gleichzeitig verhindern, dass sie bspws. keinen Einfluss darauf haben wenn es z.B. um das Game mit Frauen geht. (Muss ja nicht auschl. darum gehen, nur als Bsp.). Ich habe das Forum hier viel mehr als Selbstfindung kennengelernt und nicht als Werkzeug um Frauen flach zu legen. Und ersteres interessiert mich bei weitem auch um einiges mehr, weil die Frauen dann von ganz alleine kommen. Es heißt ja immer lebe im jetzt und zieh aus deiner Vergangenheit nur das gute in die Gegenwart mit. Aber ist das wirklich so einfach? Wie schafft man es allgegenwärtig von 0 auf 100 diese negativen Konstrukte auszublenden und so zu akzeptieren, dass sie einen nicht mehr behindern, stören oder im Verhalten negativ beeinflussen? GANZ WICHTIG: Ich hasse Selbstmitleid. Der ganze Text soll auch nicht Wehleidig rüberkommen. Es ist viel mehr so das ich tatsächlich dieses Problem habe und es sehr gerne lösen will. Der einzige Grund weshalb ich also so tief ausgegraben habe (und das bei weitem nichtmal detailliert, da sind noch ganz andere Kaliber dabei), dass ihr euch so evtl. besser ein Bild vom Kontext machen könnt, warum ich mich in bestimmten Situationen so und so verhalte bzw. so und so empfinde. Ich habe es oft versucht aus dem Weg zu räumen, aber es holt mich je nach Lebensphase immer wieder mal ein. Speziell dann wenn ich mal einen Korb bspws. bekomme. Als könne ich damit emotional nicht richtig umgehen. Aber UNABHÄNGIG von diesem Problem mag ich mein Leben, bin im gesamten gesehen glücklich, aber was spricht daegegen sein Leben noch glücklicher zu machen. Ich bin auch der Meinung, dass jeder selbst für sein Glück verantwortlich ist. Das will ich auch zu 100% sein, aber mir fehlt manchmal das Gefühl, wie ich das auch permanent umsetzen kann ohne das mich bswps. negative Erlebnisse aus der Vergangenheit einholen und mich darin beinträchtigen, der zu sein der ich wirklich bin bzw. sein will. Danke ;) LG
  14. Hallo Leute, ich höre einige schon sagen/denken "nicht schon wieder ein Oneitis-Threat".... dennoch, ich brauche wirklich dringend euren Rat. Wer sich mein gejammer ersparen will, darf gern auch zu den Fragen am Ende dieses Textes springen. Auf PU bin ich vor gut 5 Jahren mit 21 gestoßen, hab zunächst jedoch nicht wirklich damit gearbeitet. Hatte dann eine LTR über 1,5 Jahre mit einer Borderline LSE. Das Ganze habe ich dann jedoch recht gut uns schnell überwunden, trotz das ich einige male Rückfällig geworden bin. Ich hab mich mehr und mehr auf mein Leben konzentriert, das DJBC angefangen (Leider nie zuende gebracht), viel Party gemacht, Sport getrieben, mein Studium endlich ernsthaft angegangen. Es lief richtig gut! Mit den Mädels weniger, ich hatte noch massive AA und Eskalationsangst, die ich nur langsam überwand, aber es lief immer besser und besser. Dann jedoch, ein harter Schlag. Das Haus in dem ich mit meinem Vater wohnte ist unvorhersehbar mitte in der Nacht in Flammen aufgegangen und bis auf die Grundmauern abgebrannt. Hätten wir es 10 Minuten später bemerkt, würde ich diesen Text nicht schreiben können. Für dieses zweite Leben bin ich sehr sehr dankbar, doch ich glaube, damit war auch die Grundlage für mein aktuelles Problem geschaffen. Jedenfalls hat mich dieses Erlebnis (Trauma?) vorerst nicht wirklich aus der Bahn werfen können, im Gegenteil! Ich hab mich nur noch mehr ins Leben gestürzt. Aus meinem ersten "Erfolg" hab ich dann sofort eine LTR gemacht. Aber so richtig verliebt war ich nicht. Es ging 5 Monate, dann hab ich Schluss gemacht. 3 Monate später hab ich ein neues Mädchen kennengelernt, naja, ich kannte Sie schon knapp ein Jahr, hab mich aber immer dagegen gestreubt, denn Sie war 15, ich 24. Ich muss jedoch sagen, Ihrem Alter weit weit vorraus. Würde soweit gehen zu sagen, Sie war erwachsener als meine erste, damals gleichaltrige LTR und auch schon sehr erfahren. Auf jedenfall hat mich die kleine total umgehauen. Der Sex war großartig und stellte alles in den Schatten was ich bisher kannte, die Gefühle waren wahnsinnig intensiv, wir hatte jede Menge Spaß und verstanden uns auch auf intellektueller Ebene perfekt. Vielleicht war das auch ein nachholen dessen, was ich in meiner völlig sexfreien Pupertät verpasst habe? Ihre Familie wie auch meine fanden den Altersunterschied jedenfalls nicht tragisch (das war auch die Grundvoraussetzung für die LTR), es hat alles so gut harmoniert, das ich glaubte endlich angekommen zu sein. Die Beziehung lief auch ein halbes Jahr echt super, bis der Wiederaufbau unseres Hauses begann... Ich hatte nur noch Arbeit. Uni --> Arbeiten --> Schlafen, am Wochenende nur Arbeiten und Schlafen. Das Ganze war physich und mental sehr hart für mich. Die wenigen Stunden, die ich mit meiner Ex verbrachte war ich nicht wirklich bei ihr, zumindest nicht so wie ich es hätte sein sollen. Ich verfiel innerlich langsam, gab viele Hobbys und Freunde auf. Ihr könnt euch denken worauf es hinausläuft. Ich entwickelte langsam eine Oneitis. Das Ganze laminierte sich dann ziemlich genau bis zu unserem 2. Jahrestag durch. Wir hatten noch recht regelmäßig Sex, aber ich hab mir kaum noch Mühe gegeben. Auch habe ich Sie immer häufiger kritisiert. Für das was man unter "Alltag" versteht war Sie offenbar doch noch nicht reif genug, sogern ich auch das Gegenteil geglaubt hätte... Es kahm wie es kommen musste, ich erfuhr, dass Sie seit Wochen eine Affäre mit einem guten Bekannten hat. Auf der Stelle habe ich die Beziehung aufgelöst! Vier Tage danach war sie mit Ihrer Affäre zusammen. Eine Woche später dann der nächste Hammer: Ich erfuhr von meiner besten (LJBF) Freundin, dass meine Ex an etwas mit meinem vermeindlich besten Freund hatte (an Silvester, ich war bei der Feier dabei) Noch einen Tag vor dieser Hiobsbotschaft habe ich mir bei meinem "Freund" das Herz ausgschüttet, er war wie ein Bruder für mich. Wir hatten einst zusammen Pickup entdeckt, uns gegenseitig aufgebaut wenn's mal nicht lief, uns reframet, ich habe einmal seine Beziehung gerettet, wir haben uns immer unterstützt, wo wir nur konnten. Das hat mich umgehauen! Auch auf mehrfaches nachhaken, ob er mir irgendetwas erzählen möchte und das es jetzt die eine gute Gelegenheit dafür wäre bekahm ich nur Lügengeschichten zu hören. Erst als ich Ihm eröffnet habe, das ich aus zuverlässiger Quelle weiß, was abgegangen ist, wurde er geständig. Genauer gesagt Tage nach einem Totalausraser meinerseits am Telefon, gott Sei Dank wohnt er 600km entfernt, wer weiß was ich sonst mit Ihm angestellt hätte... Der ganze Freundekreis zerfiel vor meinen Augen. Auch ein lukratives Jobangebot vom Schwager meiner Exfreundin "musste" ich ausschlagen, da micht die Arbeitsstelle unweigerlich immer an Sie erinnert hätte. Alles ging den Bach runter. Mit meiner Ex hatte ich danach noch einige "Aussprachen", schließlich war ich mir mittlerweile meiner Fehler bewusst und wollte es nicht im Streit enden lassen. Zwei mal hatten wir noch Sex. Es war wie ein Schuss Heroin für einen Junkie. Doch ich wurde immer mehr "Needy". Ich musste ständig weinen, schließlich wollte Sie sich nicht mehr mit mir treffen, sagte aber, dass Sie mich noch liebt... es musste ja so kommen. Seit der Trennung vor knapp 2 Monaten (das letzte Treffen ist 4 Wochen her) habe ich nun massive Schlafstörungen, mehr als 3-4h die Nacht ist nicht drin. Auch Sport bis zum umfallen kann da nichts ändern. Ich komme kaum noch im Alltag und Beruf klar. Ab und an habe ich Momente des Erkennens, aber kurz darauf falle ich wieder in ein Loch. Ich Lese gerade viel "Inner Game" Literatur ("Das Robbins Power Prinzip", "Wer dem Glück hinterher rennt läuft daran vorbei", Threats im Forum...) und zieh mir Hörbücher rein (Horst Schöll, David Deida), da ich Nachts gerade viel Zeit habe... Angeregt duch letztgenannte Hörbücher beginne ich auch mich mit Spiritualität zu beschäftigen. Ich geh auch viel Raus, bin am We mit Freunden unterwegs, approche mehr als je zuvor und hatte auch schon ein Date (jedoch ohne KC/FC). Dennoch hab ich gerade das Gefühl nicht weiter zu kommen, keinen Ausweg mehr zu sehen. Auch habe ich den Eindruck, das es immer schlimmer wird, obwohl ich meine Gefühle nicht unterdrücke oder versuche Sie mit Alkohol abzutöten, ihnen statt dessen Raum gebe und die Tips aus den gelesenen/gehörten so oft als möglich anwende. Ich weiß einfach nicht, ob ich schon depressiv bin oder noch mit der ganz normalen Verarbeitung des erlebten zu kämpfen habe... Was ich daher gern wissen möchte: Wie lange hattet Ihr mit eurer schlimmsten Oneitis zu kämpfen? Habt Ihr gute Tips bei Schlafstörungen? Wir hört sich das Ganze für euch an, bin ich ein Fall für "professionelle Hilfe" oder braucht es einfach noch Zeit? Vielen Dank für eure Mühe, das hier gelesen zu haben. =) Liebe Grüße P!P
  15. Gentlemen, nach Inspiration von Dreamcatcher, Winddancer Yeyoking & co, mehr als 3 Jähriger Mitgliedschaft in diesem Forum und so einigen Erfolgen in meinem Leben, die ohne PickUp nicht möglich gewesen wären, möchte ich mal meinen eigenen Beitrag zur Community erbringen und aktiver am Geschehen teilnehmen, anstatt nur den Zuschauer zu spielen. Momentan befinde ich mich auch in einer Situation, bei der ich sehr viel Zeit der Persönlichkeitsentwicklung widme und viel neues ausprobiere, aber dazu kommen wir später. Erst möchte ich ein wenig von mir selbst erzählen: Mit 15 wurde ich, durch einen guten Freund, zum ersten mal mit PickUp konfrontiert: "Ey Emu, ich bin da auf so ein krasses Buch gestoßen und da steht drin, wie man Frauen rumkriegt. Das ist total geil, ich leihs dir mal aus!" Dank dem jugendlichen Leichtsinn meines befreundeten Lebenszellengenossen und seiner Wortwahl war ich nicht wirklich interessiert daran, Lob des Sexismus zu lesen. Das könnte aber auch daran gelegen habe, dass ich eine generelle Abneigung gegenüber Menschen verspürte und mich zu tief in der Misanthropie wühlte, da ich mit meinen Depressionen und meinem Leben nicht umgehen konnte. Zu dieser Zeit befand ich mich seit einem halben Jahr in therapeutischer Behandlung, nahm starke Anti-Depressiva und besuchte 2x wöchentlich meinen Psychiater und 1x den Psychologen. Mit 14 habe ich die Hauptschule abgebrochen, nachdem ich 5x die Schule wechselte und jedes Mal wegen Mobbing, dem Schulsystem, elterlichen und wohnbedingten Verhältnissen fast einen Zusammenbruch erlitt. Ich befand mich nun auf dem Weg der Besserung, aber war nicht vollkommen überzeugt davon und tat es nicht aus eigenem Antrieb. Mir fehlte jegliche Motivation, irgendwas an meinem Leben zu ändern und so existierte ich vor mich hin, voller Hass in einer degenerierenden Gesellschaft. Im 16. Lebensjahr traf ich dann auf C, das erste Mädel, in das ich mich ernsthaft verliebte. Daraus folgte keine typische Händchenhaltbeziehung, wie es in dem Alter üblich war. Mit wenig sexuellen Vorkenntnissen (Ein Blowjob der 5 Sekunden anhielt) lernte ich dieses Mädchen und ihre LSE-HD Intimzone kennen. Kurz darauf waren wir zusammen und ich hatte noch keine Ahnung, in was für eine Hölle ich reinreiten werde. Die ersten 3 Monate liefen super und ich war weg von meiner Therapie und den Depressionen, mir ging es gut. Aber irgendwann gab es einen extremen Knall der typischen "Du bist mein Held"-Komplimente und der knallharten Realität eines Mädchens mit Borderline: Ich wurde zum Spielball der Emotionen eines Pubertierenden Kindes - oder zwei? Zum ersten mal habe ich Glücksgefühle in meinem Leben verspürt und wollte mich noch weiter daran klammern, nicht mehr in meinen dunklen Alltag zurück. Ich wusste nicht, was ich tun soll. In diesem Moment erinnerte ich mich an die Worte meines Freundes und bat ihn um das Buch, was hätte ich denn noch zu verlieren? Mit ernüchtertem Zwiespalt las ich das Buch, war unzufrieden mit einigen Inhalten und wendete mich an einen der Links im Glossar: pickupforum.de - wieso nicht. Nach einer Kurzanalyse des Buches kam ich zu dem Ergebnis, dass diese Beziehung totaler Bullshit ist und ich so schnell wie möglich das Weite suchen sollte, doch das wollte ich nicht wahrhaben und registrierte mich in besagtem Forum. Dort traf ich die Beziehungskiste und einen wunderbaren Thread von Soulcat, bei dem es um eben solche Probleme ging. Nach anfänglicher Peinlichkeit habe ich meinen Post verfasst und bekam meine eigene Bestätigung: Die Beziehung funktioniert nicht mehr, es ist (bald) aus. Doch ich hörte nicht darauf, klammerte mich verzweifelt an 'mein Glück' und nach weiteren 3 Monaten stand ich alleine da, zum ersten mal mit Herzschmerz und dem Wissen, was es bedeutet glücklich zu sein. Nun war ich frische 17 und kurz davor in mein altes Muster zu fallen. Aber irgendwas in mir hat sich verändert; durch die Erfahrung mit C kam ich auf den Geschmack eines erfüllten Lebens. Ich wollte nicht mehr unglücklich oder voller Trauer sein, hatte es satt dauernd mein Leben nach den Maßstäben Anderer zu richten und wollte endlich ich selbst sein. "Halt..wer bin ich eigentlich? Was ist mein reales Selbstbild, wenn nicht meine Misanthropie und die Summe all meiner Erfahrungen?" - Ich kam wieder zum Forum, da ich dort mal den Bereich des Inner Game gesehen habe. Sehr schnell habe ich alle möglichen Texte verschlungen, von 'Kernselbstwert' bis hin zu 'Der Alpha in dir' und 'Das Handwerk des glücklichen Lebens' war alles dabei, was ich finden konnte. So schnell es mir möglich war versuchte ich vieles in die Tat umzusetzen und arbeitete daran, meinem idealen Selbstbild näher zu kommen - oder zumindest was ich mir darunter vorstellte, ein Mann zu sein. Nach kurzer Zeit fing ich an einen Social Circle aufzubauen, wurde bei den Frauen immer beliebter und traf auf M, ein sehr verschlossenes, schüchternes und liebenswertes Mädchen. Wir kamen zusammen, hatten eine schöne Zeit miteinander und ich war froh, nicht mehr alleine zu sein. Irgendwas fehlte mir aber noch immer, doch ich wusste nicht was. Anfangs dachte ich, dass mir die Liebe fehlt und ich lag richtig, als auch total falsch: Ich war nicht ich selbst, liebte mich nicht für das, wer ich bin. Wieder stand ich vor einer Wand und stellte mir Fragen, auf die ich keine Antwort wusste; "Wie erlange ich Glück und Zufriedenheit, welches nicht nur von temporärer Dauer ist?". Täglich stellte ich mir mehr solcher Fragen, strebte nach Erfüllung und kam zu dem Schluss, M zu verlassen, denn ich wollte mich vollständig mit mir selbst beschäftigen. So irrte ich umher, auf der Suche nach mir selbst und was es bedeutet, du selbst zu sein. Ich habe all meinen Mut zusammen genommen und wurde zu der Person, die ich immer sein wollte. Ich stand auf, hörte auf mein Herz und ging vorwärts. Misserfolge und Rückschläge kamen sehr schnell, aber ich machte weiter.. immer weiter. Oft hörte ich "Das wirst du eh nicht schaffen" oder "Gib einfach auf und akzeptiere dein Leben" und war sehr oft niedergeschlagen. Es war schwer, aber aufgegeben habe ich nie. Täglich verbrachte ich eine Stunde mit Tagträumen und malte mir aus, wer ich gerne sein würde und dachte sehr viel über Grundpfeiler meiner heutigen Ideale nach: Ehrlichkeit, Treue, Respekt, Freundlichkeit, Selbstliebe und Hass. Ich lernte viele neue Menschen kennen, reiste quer durch Deutschland und Österreich (Was ich heute noch immer mache) und sammelte so viele Erfahrungen wie ich konnte. Dabei versuchte ich immer so zu handeln, wie ich es mir erträumte. Monate vergingen, ich wurde 18 und habe schon sehr viele tolle Frauen kennen gelernt, die mich auf meinem Weg begleiteten. Eines Abends lernte ich eine kennen, die mein Leben für immer verändern sollte: J. War mit ihren zarten 16 zwar eher ein Mädchen, als eine Frau, aber hatte einen besseren Umgang als so manch Lady. Bis heute habe ich noch keine andere Person gefunden, die so liebevoll, freundlich und ehrlich ist. Wir kamen zusammen und ich habe die schönsten 2 Jahre meines Lebens erlebt, welche ich niemals vergessen oder missen möchte. Dank ihr konnte ich mich auf einem Gebiet verbessern, das ich mit PickUp nur angekratzt habe: Meine eigene Gefühlswelt. Wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören und sich nicht für irgendjemanden oder irgendwas zu verstellen. Mein Leben lang jagte ich dem Glück hinterher, suchte Erfüllung in allen möglichen Dingen und ahnte nicht, dass ich es bereits in mir selbst trage: Wahre Liebe. Heute: Gerne würde ich schreiben, dass ich ein vollkommen glücklicher und zufriedener Mensch geworden bin, aber das würde nicht der Wahrheit entsprechen. Einerseits weil ich wegen zwischenmenschlichen Problemen diesen sehr wichtigen Menschen verlassen habe, andererseits noch immer von Misanthropie und Hass geplagt werde. Letzteres kann ich dank einem verstorbenen Freund und Mentor gut handhaben, da ich den Hass nicht als Negativ betrachte sondern ihn benutze um neue Energie daraus zu schöpfen und nicht selten Texte zu verfassen - Momentan bin ich bei 130 Seiten in Word. Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Leben, meinen eigenen Entscheidungen und mit mir selbst. Denn ich liebe mich so, wie ich bin. Und ich bin der, der ich immer sein wollte. Noch nie habe ich mich so erfüllt gefühlt, wie heute. Alles was ich dafür tun musste, war mich selbst kennen und lieben zu lernen. Wenn ich das schon schaffen konnte, dann kannst das du, lieber Leser, auch. Ganz egal in welcher Situation du steckst, was für Probleme du hast oder wie beschissen es dir gehen sollte. Glaube an dich selbst und gib niemals auf! Denn dort draußen wird es immer jemanden geben, der dich liebt: Du selbst. Lass mich dir noch eine Anekdote mitgeben: In unseren ruhigsten Momenten können wir erst richtig erblühen, denn dann sind wir uns selbst bewusst, können nachdenken, uns selber Zeit widmen und werden dabei von niemanden beeinflusst. Sobald wir blühen, ziehen wir neugiere Blicke auf uns, während unsere Pracht bewundert wird. Doch die Gefahr besteht darin, dass man zu lange Alleine sein kann und vereinsamt. Die Blume verwelkt, ihre Schönheit verwandelt sich in Melancholie, auf der Schmerz und Leid folgt. Wie gift fließt es in unsere Wurzeln, lässt uns nach Heilung sehnen und zerstört uns selbst. Ein ständiger Balanceakt: Wer gießt diese Blume, wenn nicht wir? Für wen blüht sie, wenn nicht dir?
  16. Heyho Pick-Up Community, Vielleicht bin ich hier richtig und es kommt eine interessante und produktive DIskussion zustande, vielleicht auch nicht, wir werden sehen! Wer sich für Inner Game und Psychologie genauso sehr interessiert wie ich, der darf gerne weiterlesen.. Zu meiner Person: 23 Jahre, Student für Germanistik, Philosophie und Psychologie.. und interessiere mich für so ziemlich alles im Leben, auch gerne mal, gehe ich tieferliegenden Gedankengängen nach, die einem manchmal Kopfschmerzen bereiten ;) Dazu gehört seit einigen Jahren auch die Psychologie, die mich durch Zufall vor ein paar Jahren auf Pick Up gebracht hat - so lese ich hier seitdem immer mal wieder mit und finde vieles durchaus interessant, würde mich aber nicht als aktiven PUA bezeichnen. Die Verwirklichung der eigenen Interessen und Wünsche ist das, was ich spannend finde - die Frauengeschichten bilden dazu ja nur einen Teilaspekt.. Anlass meines Beitrages: Vorweg aber die Erklärung, dass mich der Beitrag durchaus fordert und einer echten Überwindung bedarf, denn so ehrlich und konsequent teile ich mich einer Person sonst nicht mit - deswegen wird es spannend, was für Reaktionen so kommen werden... Nachdem ich nun genug Spannung bei dir, lieber Leser, erzeugt habe, kommen wir zur Sache.. :P Auslöser dieses Beitrages ist ganz klar - ein Mädchen! 20 Jahre jung. Ich habe seit fast einem Jahr Kontakt zu ihr, aber es ist ein echtes Hin und Her. Genau das ist es, was mich so anzieht. Wir haben uns ein paar Mal getroffen, und es lief gut (eskaliert etc), aber es wurde nie etwas regelmäßiges daraus, weil sie offenbar an einem ex freund hängt, was ihr ständig wechselndes Verhalten mir gegenüber erklärt. Das ist wiegesagt aber nur der Auslöser, darum geht es mir nicht. Grund ist letztlich, dass ich durch diesen Umstand einfach wahnsinnig unglücklich bin und mir dessen eben auch sehr bewusst. Versteht mich nicht falsch, ich versuch es zu erläutern: Ich habe nie Probleme damit gehabt, Mädchen kennenzulernen oder zu "klären", genau das Gegenteil ist der Fall.. Ich bin immer völlig intuitiv und locker und bekomme ständig von allen Seiten Komplimente für mein Aussehen etc. und habe schon seit einigen Jahren ständig wechselnde Bekanntschaften, weswegen Freunde und Leute, die mich kennenlernen, immer für den "tollen Hecht", oder schlichtweg "Player" halten, aber die Wahrheit ist, dass mich das überhaupt nicht glücklich macht! Der Umstand, dass es jetzt ein Mädchen gibt, für das ich mal kämpfen muss, weil es mal nicht direkt voll anspringt, macht mich ziemlich kaputt und verdeutlicht mir, dass ich eben an mir selbst arbeiten muss - denn darin liegt dieses Oneitis Denken ja begraben! Bisher gab es das nur einmal in meinem Leben, dass ein Mädchen nicht so "springen" wollte, wie ich das gerne hätte, und auch damals während des Abis hatte ich genau dieses Oneitis Denken! Damals war es damit vorbei, dass sie einfach aus meinen Augen verschwand durch einen Umzug. Danach war alles wieder super, hab mein Leben total genossen und einfach das gemacht, wozu ich Lust hatte. Jetzt ist einfach die Nächste gekommen, bei der das eben so ist, und prompt hänge ich wieder drin... Dem versuche ich auf den Grund zu gehen: Was steht dahinter? Ich würde mir das gerne selbst erklären, um es zu ändern, denn so kann es nicht weitergehen! Klar, ich kann den Kontakt einfach abbrechen, und mir sagen: egal, gibt genug andere, NEXT!, aber es würde das Problem nicht in der Wurzel bekämpfen und darum geht es mir! Im Moment halte ich mich bedeckt, zeige diesem Mädchen nicht viel Interesse - ein sanfter Freeze-Out - der dazu führte, dass sie mir mitteilte, dass sie von mir geträumt hätte, grade an mich gedacht hätte, oder gefragt hatte, ob ich im Moment eine Freundin habe, und sie extrem verwirrt habe - aber es muss mein Anspruch sein, dass ich so einen sanften Freeze hinbekomme ohne Anstrengung und dabei Spaß mit anderen Mädchen habe - aber genau das habe ich nicht! Wenn ich den Kontakt abbreche, dann habe ich in 1-2 Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach dasselbe Problem! Es geht um das Prinzip, und eben herauszubekommen, wie ich es schaffe wieder der zu werden, der einfach sein Leben genießt und nicht diese Sehnsüchte hat und in einem Mädchen scheinbar die Erfüllung aller Träume sieht! aber wie? Was möchte ich also eigentlich haben, oder was sehe ich in diesem Mädchen? Objektiv muss ich sagen, sie ist nichtmal das hübscheste Mädchen, das ich zur "Auswahl" habe, und mit SIcherheit nicht die Spannendste, sondern eher schüchtern und zurückhaltend.. ich erkläre es mir so: Wie ich bereits schrieb, ich interessiere mich für psychologische Zusammenhänge, und nicht nur das, sondern vielmehr habe ich ein starkes Talent dazu Menschen zu "verstehen", ihre tief sitzenden Gefühle,Träume und Gedanken zu lesen - das war schon immer so, ich habe ein starkes Einfühlungsvermögen, was es mir immer möglich macht, auf mein Gegenüber so zu reagieren, dass ich es für mich gewinnen, bzw. einfach auf dieses zuzugehen kann, und eine Verbindung aufbauen kann.. Würde man alle meine Freunde nebeneinanderstellen, so könnte man wohl keine Gemeinsamkeit feststellen, keiner gleicht dem anderen - das ist extrem - es würde Schlampe, neben Nerd, Patymaus und Normalo stehen, daneben gleich der Schwule, der Mathematiker, der Fußballer und der religiöse Fanatitiker.. die Kluft ist so wahnsinnig groß und doch verstehe ich mich mit allen Freunden (die natürlich mehr sind, als diese Metapher) gleichermaßen gut - mit jedem verbindet mich irgendetwas! Es ist nicht derart, dass ich mich verstelle, um mit diesen Leuten Umgang zu haben, sondern vielmehr so, dass in jedem dieser Menschen eine Verbindung zu meiner Persönlichkeit steht. Aber es gibt keinen, mit dem ich über all die Dinge spreche, die mich bewegen oder beschäftigen, so eine Person gibt es nicht, wenngleich natürlich die ein oder andere Person sehr viel über mich weiß.. aber keine, die mal alles durchblicken konnte.. aber das konnte ich ja selbst noch nicht in Ganzheit! Vieles liegt vielleicht genau in der Frage nach mir und meiner eigenen Persönlichkeit begraben, und dass ich mir in dieser Person, die eben das "unbeschriebene Blatt", die schüchterne Persönlichkeit ist, erhoffe, dass sie mich ergründet und vielleicht sagt, wer ich bin, und das in Ganzheit - und das eben nur, weil sie selbst vor mir diese Persönlichkeit, die sie ja irgendwie natürlich hat, noch nicht gezeigt hat - damit verbunden, unbestritten, die Tatsache, dass ich damit nicht gut umgehen kann, dass es mal keine klare Zusage für "mehr" gab und ich das Mädchen dadurch natürlich mental auf ein Podest stelle, keine Frage! Meine Situation im Moment: Ich freeze dieses Mädchen sanft, aber ich muss zugeben, dass mich das wahsninnige Kraft und imensen Hirnfick kostet. Die anderen behandel ich wie Sch***, ohne das wirklich zu wollen. Ich hol mir das, was ich will, wenn ich es brauche, und ansonsten ignorier ich sie - deswegen hab ich ein wirklich schlechtes Gewissen, auch wenn diese "Masche" klar zieht, wie wir wissen.. geht inzwischen soweit, dass ich manchmal klare Angebote ablehne, einfach, weil ich keinen Gefallen mehr dran habe.. versteht das nicht falsch, ich heule nicht den Tag über zu Hause in Form einer Depression oder so.. ich versuch mich so stark wie möglich abzulenken, einfach, damit ich über nichts nachdenke - daraus entstehen größere Projekte.. - einfach zur Ablenkung.. Klavier, Gitarre, sämtliche Surfscheine, Fitness und Sport, Urlaube so viel es nur geht, shoppen und Geld ausgeben, Frauen treffen, Buch schreiben, lesen, weiterbilden... und seit einem Jahr die krassesten, extremesten. lustigstenund glücklichsten Abende/Nächte, die man sich vorstellen kann... es gibt so vieles, in das ich mich exsessiv hineinstürze, um einfach klar zu kommen - was für andere immer den Anschein hat, ich hab das beste Leben überhaupt, worum mich jeder beneidet - aber ist ja nicht so.. leider gibt es immer die ruhige Minute, in der man sich verdammt unwohl/unglücklich fühlt.. ohne mein Glas Whiskey am Abend geh ich schon ewig nicht mehr schlafen.. darf so alles in dieser Form mit diesem unwohlen Gefühl nicht weitergehen, sonst werd ich wohl nicht mehr alt, wenn das alles so weitergeht^^ EInzige Auswege sehe ich nur darin dieses eine Mädchen mal für mich zu gewinnen und dann aller Voraussicht nach zu erkennen, dass mein Wunschbild eine Illusion von ihr ist, und ich diesen Impuls so stoppe, oder irgendetwas anderes, was ich ich noch nicht gefunden habe - denn die reine Erkenntnis über innere Prozesse, gibt meiner Anischt nach noch nicht den Weg zur Lösung des "Problems" :P Ich bin wahnsinnig gespannt, was ihr für Ansätze oder eigene Gedanken zu dieser Thematik habt, obwohl wahrscheinlich einige "Frauenversteher" nur ankommen werden mit "Next" und "stell dich nicht so an!, du bist ein Mann!" und sich der psychologischen Tiefenebene nicht stellen wollen/können- kein Problem, aber es hat sich gelohnt, wenn nur ein reflektierter Gedanke zurückkommt :P Peace
  17. Dr-No

    Ihre Selbstfindung

    Hallo! In diesem Thread möchte ich mich kurz Vorstellen (mein 1. Thread) und euch einen einblick in meine Beziehung geben. Anschliessend möchte ich euch um euren Rat fragen, wie ihr die Situation handeln würdet. Lets go! Ich bin 24 Jahre alt und in einer LTR (Sie ist 22) seit 8 Monaten. Die Beziehung ist von Anfang an sehr ruff und straight geführt worden, da weder ich noch sie an einer LTR interesse hatten. Wir haben uns alle fakten direkt und unverschönt ins Gesicht geknallt und der andere musste quasi selber schauen wie er damit klar kam. Irgendwann hat es dann jedoch zu gut funktioniert und sie fragte mich, ob ich mit ihr eine LTR eingehen möchte, wozu ich mich dann auch entschieden habe. Nach ca 6 Wochen kam der erste Knick. Sie war bei mir und fing aus heiterem Himmel an zu weinen. Sie sagte, sie wisse nicht ob sie bereit ist für eine Beziehung, da sie vorher die völlige Freiheit hatte und sich um nichts Gedanken machen musste. Wenn sie jemanden interessant fand, konnte sie diese Person ansprechen und schauen was sich daraus entwickelt. Dies könne sie nun nicht mehr machen. Ich habe mich bei ihr für ihre Offenheit bedankt und gesagt, dass es vielleicht einfach der falsche Zeitpunkt sei, sie soll sich klar werden was sie möchte und sich dann bei mir melden. Für sie war es aber nie ein Thema, die Beziehung zu beenden. 1. Frage: Sie ist in ihrer ersten LTR hart verletzt worden und sie sagt immer, dass sie nicht an lange Geschichten glaubt, da sie meistens nach einem halben Jahr verlassen wird. Trägt sie eine grosse Verlustangst in sich und hat deshalb Angst, sich auf etwas festes einzulassen? Weiter gehts! Wir haben einen tollen Sommer hinter uns gebracht, bis sie einen neuen Praktikumsplatz bekam. Sie dachte diese Berufsrichtung wird ihr absoluter Traum werden und sie wird endlich "ankommen". Sie ist es nicht. Es waren 2 Wochen absoluter Horror für sie, bis ich ihr gesagt habe, sie solle kündigen und etwas neues in Angriff nehmen, aber dies hätte so keinen Wert mehr. Nach ein wenig hin und her hat sie sich dann wirklich für die Kündigung entschieden (das war vor ca. 8 Wochen) und hat sich zu diesem Zeitpunkt ein wenig von mir distanziert. Sie hat dann die Bombe zum platzen gebracht und mir verkündet, dass sie ins Ausland gehen wird. Ich hatte schon einmal eine Fernbeziehung und assozierte schlechte Bilder damit, gab ihr jedoch alle Freiheiten und unterstützte sie auch darin. Die letzten 4 Wochen vor der Abreise waren relativ Kalt und von ihr kam nicht viel, was ich jedoch auch nicht erwartete, jedoch hatte ich mühe mit der Situation. 3 Wochen vor dem Abflug sprachen wir uns aus, wie es im Ausland wird und wie wir das handeln wollen. Ich gab ihr meine zwei Optionen preis. Die 1. War, wir trennen uns und nehmen das beste aus der Beziehung mit. Die 2. Option war, wir versuchen es. Ich erklärte ihr an diesem Abend auch, dass ich übers beenden der LTR nachgedacht hatte, als sie das Wort "Auslandaufenthalt" in den Mund nahm, da mich diese Erfahrung einmal sehr verletzt hat, ich es mit ihr aber versuchen möchte. Die letzte Woche, in welcher sie noch hier war, hatte Sie am Mittwoch Geburtstag und am Freitag machte sie die Abschiedsparty, bevor es dann am Sonntag ins Ausland ging. Wir trafen uns am Montag und ich merkte eine übelste Distanz. Sie stellte mir die frage, ob es in Ordnung ist, wenn ich nicht zur Abschiedsparty kommen würde. Ich antwortete positiv darauf, wollte aber den Grund wissen. Sie erklärte, dass sie sich nur auf mich fixieren würde und sie jedoch noch eine gute Zeit mit ihren Freunden und Freundinnen verbringen möchte. Sie möchte jedoch den Mittwoch, also ihr Geburtstag und den Samstag mit mir verbringen und ich solle sie Sonntags doch zum Flughafen begleiten, sie hätte Freude daran. Anschliessend stellte ich ihr die Frage, was noch im Busch sei. Dann liefen die Tränen und sie konnte nicht mehr. Ich zog im Anbetracht der Situation den entscheid, zu mir nach Hause zu gehen, das ganze in einem intimen Rahmen zu besprechen und sie kann aber jederzeit gehen, wenn es ihr Wunsch ist. Wir kamen bei mir zuhause an und sei erklärte, dass sie es in Abwägung zieht, die LTR zu beenden. Es hätte sie sehr verletzt, als ich damals gesagt habe, ich hätte übers beenden nachgedacht nur weil sie ins Ausland geht. Ich empfand es als richtig, ihr in diesem Moment (verfrüht) ihr Geschenk zu geben (Ein Brief in dem ich ihr alles beste fürs Ausland gewünscht habe und ihr viel erfolg bei der Selbstfindung wünsche + dass ich, wenn sie es möchte, hier auf sie warten werde; dazu noch ein selber zusammengestelltes Armband) und habe ihr bei der Übergabe gesagt, sie soll den Brief durchlesen und sie solle sich keiner Schuld bewusst sein. Wenn sie die Beziehung beenden möchte, kann ich das voll und ganz akzeptieren und ich werde sie nicht daran hindern, respektive sie braucht sich kein Gewissen zu machen. 2. Frage: War die Geste, ihr das Geschenk verfrüht zu geben needyness meinerseits oder war diese Aktion in Ordnung? 3. Frage: Ist es ihre Verlustangst, welche die Beziehung beenden wollte? Anschliessend brauchte sie etwas Zeit für sich und nach etwa 30 Minuten kam sie wieder und meinte, wir sollen es versuchen. Sie würde es übelst bereuen, wenn sie die Beziehung jetzt beenden würde. Sie möchte es durchziehen bis nach dem Ausland und anschliessend weiterschauen. 4. Frage: Definitiv ihre Gefühle oder doch das Gewissen wegen des Geschenkes? Die restliche Zeit, in welcher Sie noch hier war, war unglaublich. Sie war wieder greifbar und zu diesem Zeitpunkt über Anhänglich, was jedoch im Anbetracht der Situation, dass wir uns für 3 Monate nicht mehr sehen, völlig akzeptabel. Nun ist sie weg, seit genau 2 Wochen und langsam merke ich, wie sie wieder ein wenig distanzierter wird. 5. Frage: Soll ich nun übergehen zu einem Invest-Stopp? Oder soll ich sie weiterhin unterstützen? 6. Frage: Ich bin selten Eifersüchtig und wenn mal ein Gefühl der Eifersucht hochkommt, gebe ich es Ihr nicht Preis. Soll ich dies weiterhin so handeln? 7. Frage: Denkt ihr, sie orientiert sich gerade ganz neu in ihrem Leben und leuchtet deshalb auch die Beziehung auf Herz und Nieren aus? So, das wars, vielen Dank fürs durchlesen! Ich freue mich auf eure Antworten und Inputs und bitte knallt alles Raus war ihr dazu für Gedanken habt;) Cheers, Dr-No
  18. Tach erstmal, das hier ist mein erster Post im Forum. Habe mir einiges (vllt zu viel) durchgelesen, habe aber noch einige Probleme mit dem Beginn zum Werdegang des PUA. Zuerst zu mir: Ich bin erst 14, werde Anfang Juli 15, mag einigen vllt. seltsam vorkommen, aber ich denke, früh übt sich, oder? ;) Bin Gymnasialschüler, könnte sehr gute Noten haben, wenn ich nicht so unsäglich faul wäre. Mit HB's hatte ich noch nicht viel zu tun, nachdem ich vor 2Jahren umgezogen bin, bin ich schüchtern geworden und hab lange gebraucht, neues soziales Umfeld aufzubauen. Zu dem gehören mittlerweile auch ein paar Freundinnen, keine von denen aber in meiner "Zielgruppe". An meiner Schule hab ich jetzt auch nicht den besten Start gehabt, was mir einen nicht ganz so fabelhaften "Awkward-guy" status eingebracht hat, daher is das gamen in der schule kompliziert. Clubgame ist für mich noch nicht möglich, also wird meine vorraussichtliche Einstiegsgattung beim Streetgame liegen. Ehrlich gesagt weiß ich garnicht, wie ich jetzt anfangen soll... Ich proobiers einfach mal so: Der erste Schritt zum angehenden PUA ist ja, dass man mit sich selbst klar kommt und genug Selbstvertrauen aufbaut, eben das Inner-game, wie es so schön heißt, ausschmückt. Da hab ich aber so meine Probleme... An sich gesehen bin ich mit mir sehr zufrieden (was an meinem Gottkomplex liegen könnte ;) ), habe dann aber doch nie die Eier eine HB anzusprechen, wegen ausflüchten wie "was wenn ich abblitze, werde voll die Lachnummer" oder "wieso sollte sie attracted werden, ich bin strange...". Das Problem ist halt, dass ich keinen Weg finde, dies zu überwinden... Ein anderes Thema, dass mir schon jetzt Kopfschmerzen bereitet, ist eine Jugendfreizeit in den Ferien in Spanien. Auf dem Vortreffen konnte ich kurz alle Teilnehmer sondieren, lauter AFC's und wenige HB's, aber dafür eins, dass ich richtig attraktiv fand, geschätzt HB 7-8 (ja, ich hab mir die skala angesehen und mache nich direkt jede zur HB10:D) An sich hab ich da, weil mich ja da noch keiner kennt, gute Chansen auf einen close (Ziel ist mindestens kc), da wie gesagt die anderen Kerle ausnahmslos alle AfC sind. Leider ich aber auch (noch). Will daher vorher Erfahrung im PU sammeln, um da gezielt gamen zu können, habe noch fast 2 monate zeit. Das wohl interessanteste wird die 20std fahrt. Um eeendlich auf den Punkt zu kommen: da liegt das Problem! Mir ist klar, dass ich in ihrer nähe sitzen sollte, um schon da in die sich sowieso bildene Clique hereinzukommen, aber wie stell ich die fahrt am besten an? wie schaff ich es, wenn ich z.b. die 20 std in der reihe vor ihr sitze, attraction und rapport aufzubauen, ohne mal on (garantierten) gesprächspausen wieder ales zu zerstören? Hat da jemand tipps/erfahrungen? Danke fürs lesen, hab dashier etwas ungeplant geschrieben, ich hoffe mal, es verstrht trotzdem iwer, worauf ich hinauswill :D