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  1. Tacho, ich bin beim Stöbern im Netz auf folgenden interessanten Artikel gestoßen denn ich euch nicht vorenthalten möchte. Vorallem mit blick auf Oneitis interessant zu lesen. Finde ich jedenfalls. Viel Spass. Der große Liebesirrtum Zahllose Dramen, Zerwürfnisse und falsche Entscheidungen beruhen auf einer fatalen Verwechslung zwischen Verliebtheit und Liebe. Beide Gefühle sind schön. Und beide sind wichtig für das Zusammenleben. Aber sie haben wenig miteinander zu tun. Das beweisen jetzt ganz neue Ergebnisse aus der Hirnforschung. Der Mann klagt über Appetitlosigkeit, nachts findet er kaum Schlaf. Neben Herzrasen machen ihm Schwindelanfälle zu schaffen. Er hat Probleme, sich zu konzentrieren, gerät gelegentlich ins Stottern und zeigt erste Symptome einer Zwangsneurose. Bei alldem fühlt er sich so euphorisch wie nie. Das tückische Virus, das ihn befallen hat, heißt Charlotte. Die Diagnose: Der Mann ist verliebt. Ein Phänomen, so alt wie die menschliche Spezies! Schon immer Anlass für lyrische Ergüsse ebenso wie für Spott und bis heute der Stoff zahlloser Liebesromane, Filmschnulzen und Popsongs. Vor allem aber ist der erstaunliche Zustand von Verliebtheit auch Ursprung eines großen Irrtums: Er wird immer wieder mit Liebe verwechselt. Gilt sogar als deren eigentliche und leidenschaftliche Form und als die Essenz, aus der (Ehe-)Glück destilliert wird. In Wirklichkeit sind Liebe und Verliebtheit in der großen Familie der Gefühle nur weitläufig miteinander verwandt. Sie beruhen auf jeweils anderen biologischen Vorgängen und erfüllen unterschiedliche Funktionen im Zusammenleben. Beide »Programme« haben sich als sehr nützlich fürs Überleben der menschliche Spezies gezeigt – doch sie zu verwechseln war und ist die Ursache zahlloser Herzensdramen und falscher Entscheidungen. Der neueste wissenschaftliche Beweis für den Unterschied zwischen dem Verliebtheits-Rausch und dem ergreifenden Gefühl, genannt Liebe, kommt aus der Gehirn- und Hormonforschung. Bahnbrechend sind die Ergebnisse der New Yorker Anthropologin Helen Fisher, die das Gehirn von 40 (glücklich oder unglücklich) verliebten Studenten und Studentinnen erforscht hat. Veröffentlicht hat die renommierte Wissenschaftlerin sie jetzt in ihrem neuen Buch »Why we love: The Nature and Chemistry of Romantic Love«. Ziel der Forscherin war vor allem, herauszufinden, was sich bei Verliebtheit im Gehirn abspielt. Genauer gesagt, welche Areale in diesem gerade mal grapefruitgroßen Organ beteiligt sind, wenn der eingangs erwähnte Henry nach Charlotte schmachtet – und umgekehrt. Und welche Neurochemikalien diesen sonderbaren Zustand nähren und in Gang halten. Für das Experiment brachte Forscherin Fisher die Studenten an einen recht unromantischen Ort: Ihre Köpfe wurden für jeweils zwölf Minuten in die Röhre eines Computertomografen geschoben. Ein über den Augen angebrachter Spiegel ermöglichte es ihnen, auf einen Bildschirm mit Fotos außerhalb der Röhre zu blicken. Jeder Proband schaute sich für 30 Sekunden das Bild der oder des Angebeteten an. Dabei hatte man ausschließlich junge Männer und Frauen ausgesucht, die frisch – im Höchstfall gerade mal sieben Monate – verliebt waren. Damit sich das Gehirn im Anschluss wieder auf neutral umschalten konnte, mussten die Testpersonen eine Zahl betrachten und im Geiste in Siebenerschritten rückwärts zählen. Anschließend präsentierte Helen Fisher ihnen ein emotional nichts sagendes Bild. Die Versuchsreihe wurde mit jedem Probanden sechsmal durchgeführt. Insgesamt nahmen die Wissenschaftler pro Gehirn 144 Bilder auf, die später in jahrelanger Arbeit analysiert wurden. Helen Fishers Versuche [...] basieren auf einer zentralen Erkenntnis, die es Wissenschaftlern heute ermöglicht, direkt in die Schaltpläne des Gehirns hineinzuschauen. Sobald Hirnzellen aktiv sind, nehmen sie verstärkt Blut auf. Denn im Gegensatz zu ruhenden Zellen benötigen sie Sauerstoff, damit sie ihren Job erledigen können. Die stärkere Durchblutung lässt sich auf den Aufnahmen erkennen: Aktive Bereiche leuchten auf, während die anderen dunkler bleiben. Übertragen auf Helen Fishers Experiment: In der Röhre konnte sichtbar gemacht werden, welche Regionen erstrahlen, wenn Verliebte das Objekt ihrer Sehnsucht anschauen, und wo das Gehirn aufleuchtet, wenn sie ein emotional neutrales Bild betrachten. Weil inzwischen bekannt ist, welche Arten von Nerven mit welchen Hirnregionen verbunden sind, konnten Helen Fisher und ihr Team an den Bildern auch ablesen, welche Neurochemikalien am Gefühl der Verliebtheit beteiligt sind. Schon die ersten Ergebnisse zeigten, wo im Gehirn der Zustand der Verliebtheit »zu Hause« ist. Besonders aktiv werden bei Männern ebenso wie Frauen zwei bestimmte Hirnareale: der so genannte Caudate Nucleus, ein C-förmiger und reich mit Rezeptoren für das Hormon Dopamin ausgestatteter Teil in der Mitte des Gehirns. Und die VTA-Region, ein Sektor im Hirnstamm, dem ältesten Teil des Gehirns. Er gilt Forschern als »Dopamin-Fabrik« - als Produzent jenes Botenstoffs also, der als Verliebtheits-Droge bezeichnet wird. Von diesem körpereigenen Aufputschmittel wird gleich genauer die Rede sein. Zuerst noch wichtige Erkenntnisse über die »Geografie« verliebter und liebender Gehirne. Bei der genauen Analyse der Gehirn-Aufnahmen von zehn Frauen und sieben Männern stellte Helen Fisher nicht nur die bereits erwähnte Gemeinsamkeit, sondern auch einen Geschlechts-Unterschied fest. Im Gehirn der verliebten Frauen waren Areale aktiv, die zuständig sind für Aufmerksamkeit und die Verarbeitung von Gefühlen und Erinnerungen. Bei den Männern dagegen leuchteten Areale im oberen Schläfenlappen auf, die für sexuelle Erregung (inklusive Erektion) und visuelle Stimulation stehen. So zeigt sich sogar im Gehirn, dass Männer beim Sex mehr »Augenmenschen« sind als Frauen. »Kein Wunder«, meint Helen Fisher, »schließlich checken sie die Frauen seit Millionen von Jahren äußerlich auf Gebärfreudigkeit und gesundes Aussehen ab.« Wie und wo aber leuchtet das Gehirn, wenn der Rausch der Verliebtheit abgeklungen ist – und sich vertraute Liebe entwickelt? Dieser Frage gingen der deutsche Wissenschaftler Andreas Bartels vom Tübinger Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik und sein Kollege Semir Zeki vom University College in London nach. Sie arbeiteten mit einer ähnlichen Versuchsanordnung wie die Anthropologin Helen Fisher. Mit dem Unterschied, dass die Teilnehmer ihres Versuchs im Durchschnitt bereits 2,3 Jahre mit dem Partner zusammen waren. Das verblüffende Ergebnis: Bei ihnen zeigte die Computertomografie ein verändertes Bild. Jetzt waren auch Bereiche im Gehirn aktiv, die bei frisch verliebten brachliegen – der Anteriore Cinguläre Cortex. Beides sind noch relativ unerforschte Regionen auf der Landkarte des Gehirns. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass sie dafür zuständig sind, das Chaos der Emotionen zu verarbeiten. Zum Beispiel Gefühle mit Erinnerungen in Einklang zu bringen, die eigenen Emotionen bewusst zu machen und die Gefühle anderer Menschen einzuschätzen. Liebe und Verliebtheit haben also nicht dieselbe Heimat im Gehirn. Aber nicht nur diese »regionalen«, sondern auch die damit verbundenen neurochemischen Unterschiede machen deutlich, dass die Gefühlszustände nicht identisch sind. Ihre jeweilige Chemie unterscheidet sich wie ein Aufputschmittel von einem Entspannungsdrink. Kehren wir noch einmal zum verliebten Henry zurück. Mit dem Moment, in dem Charlotte in sein Leben tritt, übernimmt ein Cocktail die Regie in seinem Leben, den die Natur gemixt hat, um uns in Liebesbrunst zu versetzen. Allen voran das bereits erwähnte Dopamin, aber auch andere Neurotransmitter wie Norepinephrin. Norepinephrin verleiht dem Verliebten Flügel; Henry verspürt ungeahnte Energie, obwohl er nachts vor lauter Gedanken an die Liebe kaum ein Auge zudrückt. Die Liebesdroge Dopamin lässt seinen Puls schneller gehen und erzeugt euphorische Glücksgefühle. Die Blutgefäße verengen sich, der Blutdruck steigt, das Herz klopft. Vor Aufregung bekommt Henry schwitzige Hände. Er atmet schneller. Er hat das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ihm wird schwindelig. Er verspürt kaum noch Hunger, dafür aber die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Während Dopamin ihn dazu bringt, seine Aufmerksamkeit auf ein einziges Objekt, nämlich Charlotte, zu richten, scheitert er an einigen Tagen sogar an der simplen Aufgabe, sich eine Tasse Kaffee zu kochen. Geschweige denn seinen Job vernünftig zu erledigen. Er tappt in einer Art Liebesnebel durch die Welt. Sobald es sich jedoch um Charlotte dreht, sind seine Sinne geschärft. Und seine Lust kommt auf Hochtouren – denn Dopamin regt die Testosteron-Produktion an. »Der Botenstoff mag sogar die Erklärung dafür liefern, dass verliebte Männer und Frauen abhängig von ihrer romantischen Beziehung sind, sich begierig danach sehnen, mit ihrem Liebhaber vereint zu sein«, meint Forscherin Helen Fisher. »Die Symptome der Verliebtheit lassen sich mit der Abhängigkeit von Drogen vergleichen, die ebenfalls in Verbindung mit erhöhten Dopamin-Werten steht.« Doch in dem Cocktail steckt auch ein bitterer Tropfen: Die Serotonin-Werte pendeln sich bei Verliebten nachweislich auf niedrigem Level ein. Normalerweise ist ein niedriger Serotonin-Wert im Blut ein Anzeichen für Angstzustände. Und – wie italienische Wissenschaftler von der Universität Pisa feststellten – auch ein Hinweis auf eine beginnende Zwangsneurose. Kein Wunder also, dass Verliebte wie Henry bei allem Liebesglück auch gleichzeitig unter enormen Verlustängsten leiden und gefühlsmäßig schon abstürzen, bloß weil Charlottes Anruf auf sich warten lässt. Der absinkende Serotonin-Spiegel könnte auch der Grund sein, warum verliebte unaufhörlich, fast zwanghaft, an den Partner denken, sich das Zusammensein mit ihm oder ihr ausmalen, immer und immer wieder. Als einen kurzfristigen »Hirnschaden« hat der Neurologe Antonio Damasio von der Universität Iowa Verliebtheit bezeichnet. Weniger bissig ausgedrückt: Es ist ein Ausnahmezustand, der gleichzeitig glücklich und unglücklich macht. Energie schafft und auf der anderen Seite raubt. Doch er erfüllt eine wichtige Aufgabe: Er ist die von der Natur eingerichtete Initialzündung, die unsere Fortpflanzung garantieren soll. Ohne ihn würden Mann und Frau viel schwerer zueinander finden und die uns ebenfalls eingepflanzte Scheu vor Nähe mit fremden Individuen überwinden können. Statt der schönen blauen Augen von Charlotte würde Henry vielleicht nur ihre Ähnlichkeit mit seiner (ungeliebten) Kusine bemerken und sich wieder seiner Arbeit zuwenden. Oder so viel über das Pro und Contra der Verbindung mit ihr nachdenken, dass die Sache schon im Vorfeld scheitert. Sind die Weichen erst einmal gestellt, hat der Zustand der Verliebtheit aber seine Schuldigkeit getan. Und dann geht er unweigerlich vorbei. Manchmal nur wenige Wochen, im Höchstfall 30 Monate dauert er an. Und dann? Dann findet eine Ernüchterung statt, die flüchtig eingegangene Liebeleien auseinander bringt. Aber auch Paare, die sich eigentlich füreinander entschieden haben, schwer ins Schleudern bringen. Sie glauben, dass ihre »Liebe« vorbei und die Luft raus ist. Der Sex ist nicht mehr so aufregend. Der Nebel lichtet sich, und mit ihm werden die »Fehler« des Partners sichtbar. Dieses schleichende Erwachen kennt jeder, der schon verliebt war. Und auch den damit verbundenen Impuls, von vorn zu beginnen. Mit einer neuen Charlotte, einem neuen Henry. Doch was wie das Ende der Liebe aussieht, ist nur das Ende des Dopamin-Rauschs und kann in Wirklichkeit der Anfang von Zuneigung und Verbundenheit sein. Sind die Partner bereit, mit Geduld und auch Neugierde »weiterzumachen«, wird chemisch gesehen ein neues hormonelles Programm aktiv. Neben dem Lustmacher Testosteron jetzt die so genannten Kuschel-Hormone Oxytocin und Vasopressin ihre Wirkung. Oxytocin, manchmal auch Glückshormon genannt, ist immer im Spiel, wo Gefühle von Bindung und Liebe auftauchen. Zum Beispiel unmittelbar nach der Geburt eines Babys, wenn die Mutter ihr Neugeborenes zum erstem Mal in die Arme nimmt. Oder wenn sie es stillt. Aber auch wenn Mann und Frau nach dem Orgasmus erfüllt nebeneinander liegen. Auch das Neuro-Hormon Vasopressin ist am Entstehen von Bindung beteiligt. Das wurde kürzlich sogar im Tierversuch nachgewiesen. »Versuchskaninchen« waren männliche Präriewölfe. Wölfe sind von Natur aus monogam. Hat sich ein Paar gefunden, bleibt es in der Regel ein Leben lang zusammen. In dem Versuch wurde Single-Wölfen das Hormon Vasopressin gespritzt. Sofort fingen sie an, ihr Revier zu verteidigen, und nahmen sich der erstbesten Wölfin als treuer und Besitz ergreifender Partner an. In einer zweiten Testreihe wurde bei ihnen aber die körpereigene Vasopressin-Produktion im Gehirn unterbunden. Jetzt hatten die Wölfe nichts Besseres zu tun, als bei der nächsten Gelegenheit fremdzugehen. Zum Hormoncocktail der Liebe gehören neben Oxytocin und Vasopressin auch Endorphine: Diese vom Körper produzierten opiumähnlichen Substanzen verschaffen Wohlbefinden, dämpfen Ängste und erzeugen eine leichte Euphorie. Die Liebenden werden nach ihren täglichen Endorphin-Schüben fast süchtig, vermissen sich schmerzlich, sobald sie voneinander getrennt werden. Zurück zu Henry und Charlotte: Wenn sie eine Familie gegründet haben, die Verliebtheits-Aufregung geschwunden ist und die Champagnerkorken seltener knallen, kann stattdessen also ein neuer Hormoncocktail für (sexuelle) Zufriedenheit sorgen und den Wunsch nach Nähe wach halten. Bleiben sie trotz kleiner und größerer Krisen zusammen, wächst das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Solidarität. Ein Zustand, in dem im Gegensatz zur Verliebtheit kein Verfallsdatum einprogrammiert ist. Doch eine Haltbarkeitsgarantie besteht auch hier nicht. Wir Menschen stecken in einem Dilemma, erklärt Helen Fisher. »Wir sind für zwei widerstrebende Dinge geschaffen: uns zu binden – und uns immer wieder neu zu verlieben.« Bindung dient der gemeinsamen Aufzucht der Nachkommen und damit der Fortpflanzung. Aber auch Partnerwechsel ist evolutionstechnisch gesehen günstig: Er unterstützt die Erzeugung von Kindern mit unterschiedlichen Partnern – und damit genetische Vielfalt. Schon vor einigen Jahren sorgte Helen Fisher für helle Aufregung mit ihrer These, Menschen seien – ähnlich wie Rotkehlchen, Füchse und viele andere Lebewesen – für »serielle Monogamie« geschaffen. Die natürliche Dauer der Mann-Frau-Verbindung liege bei ca. vier Jahren. Ziemlich exakt die Frist, in der das gemeinsame Kind nicht nur abgestillt, sondern auch aus »dem Gröbsten heraus« ist. Als Professor Fisher jetzt die aktuellen Scheidungsdaten von 58 Nationen untersuchte, stellte sie fest, dass der Scheidungsgipfel weltweit tatsächlich bei vier Jahren liegt. Doch ein Zwang zur Trennung ergibt sich daraus für niemanden. Mit zunehmender Reife sind wir immer weniger Sklave unserer Biochemie. Und lernen aus unseren Erfahrungen, den guten ebenso wie den schlechten. Die Einsicht, dass Liebe etwas anderes ist als Verliebtheit, kann vor falschen Entscheidungen bewahren und helfen, Toleranz zu entwickeln – für den Partner und für sich selbst. Außerdem sorgt die Liebe sowieso immer wieder für Überraschungen, die auch Wissenschaftler in Erstaunen versetzten. So zitiert Helen Fisher eine Umfrage, in der Frauen und Männer, die bereits 20 Jahre zusammen waren, sehr viel häufiger angaben, romantische Leidenschaft füreinander zu empfinden, als die Kontrollgruppe von seit fünf Jahren verheirateten Paaren. Vielleicht nur ein Einzelergebnis. Vielleicht aber auch ein Hinweis, dass die Liebe noch viel mehr Geheimnisse birgt, als der Blick in die Schaltpläne des Gehirns vermuten lässt. Quelle: http://people.physik.hu-berlin.de/~bastis/ignobilis/hirnforschung.htm
  2. Ich mag das Wort irgendwie nicht. Den Zustand find ich nicht so tragisch, auch wenn mal ab und zu einer die Brücke runterspringt. Aber das Wort, furchtbar. Irgendwie sperrig, kein Wohlklang. Welche Wörter, Begriffe, Bilder, Redewendungen kennt ihr noch? Deutsch und Englisch. Oder aus anderen Sprachen übersetzt.
  3. 1. Ich 27 2. HB 30 3. Dates 5 4. Etappe FC 5. Hab des letzte Date mit HB 8 vor 4 Tagen gehabt (inkl FC bei Date 4 und 5). Verstehen uns super, sie hat mich danach gefragt ob es mit uns weiterhin unkompliziert bleibt. Ich darauf geantwortet, dass ich mit ihr einfach ne gute Zeit verbringen will. Jedenfalls hat sie nebenbei noch was mit nen Typen den sie seit zwei Monaten kennt. Der wohnt ca 500 km entfernt und zu ihm ist sie heute gefahren und bleibt da 4 Tage. Die beiden hatten bereits ein Treffen vor nen Monaten (vermutlich mit FC). Wir schreiben aktuell per WA (nach 3 Tagen Pause weil ich keine Zeit hatte). 6. Da ich aktuell oneitis-gefährdet bin, weil ich sie echt klasse finde, hab ich meine Alternativen heut schon kontaktiert. Kann ich in den nächsten 4 Tagen irgendwas per Textgame erreichen um den Typen auszustechen? Wie soll ich nach den 4 Tagen vorgehen? Habt ihr sonst noch Tipps? Danke für eure Unterstützung!
  4. Ein paar Ideen von mir zum Thema Oneitis (hoffe der Bereich ist richtig) - Viel Spaß damit ich freue mich auf Feedback! Zum Einstieg nochmal fürs Grundverständnis: Ein Mann, der an einer „Oneitis“ leidet, ist völlig fixiert auf eine einzige Frau und würde für sie noch sein letztes Hemd geben – quasi eine unnatürliche und ungesunde Art verliebt zu sein. Keine Liebe auf Augenhöhe, sondern komplette Unterwürfigkeit. Dieser Gemütszustand führt in 99% der Fälle dazu, dass der Mann die Frau seiner Träume nicht bekommt. Denn gerade in der frühen Phase des Kennenlernens turnt so ein Verhalten und vor allem solch eine Ausstrahlung die meisten Frauen eher ab (gilt übrigens auch anders herum). Fast jeder Mann, den ich kenne – und auch ich – hatte mindestens einmal in seinem Leben eine „Oneitis“ – eine Erfahrung, aus der ich viel gelernt habe. Es ist also kein Problem, wenn du auch daran gerade leidest – es passiert jedem und hat mehr Gutes als Schlechtes! Wichtig ist nur, dass du es erkennst, reflektierst und daraus lernst. Daher beschäftigt sich dieser Artikel mit praktischen Tipps, was du dagegen machen kannst und wie du am meisten aus deiner eigenen „Oneitis“ lernst. Und hier kommen wir ohne großes Vorgeplänkel zu vier praktische Tipps gegen „Oneitis“: 1. Flirte viel und habe Spaß! Wenn du merkst, dass du gerade zu Beginn des Kennenlernens oft in eine „Oneitis“ verfällst, liegt das Ganze oft an einer Sache: Du hast (aus welchen Gründen auch immer) eine zu geringe Auswahl an Frauen. Es ist vollkommen natürlich dass du als Single-Mann Kontakt zu möglichst vielen Frauen hast und suchst. Wie sonst sollst du deine Auserwählte finden? Wenn du dich gerade in der frühen Phase des Kennenlernens total auf eine Frau versteifst, spricht das für einen Mangel an Alternativen. Daher empfehle ich dir: Flirte viel, um auch Spaß mit anderen Frauen zu haben. Erst wenn du die Frau besser kennst, kannst dich entscheiden, ob du dich auf sie einlässt. 2. Krieg dein Leben auf die Reihe! Es klingt hart, aber du kannst der Frau dankbar sein in die du dich zu schnell verschossen hast. Wenn es eine Frau schafft, dich aus deinem Leben zu schießen, bist du noch nicht stabil genug. Es fehlt dir irgendetwas, was du in ihr suchst. Das kann von einfachen Sachen wie Wäsche waschen bis hin zur Selbstliebe alles sein. Deswegen: Suche dir Hobbies, die dir wirklich Spaß machen! Überlege: Was willst du beruflich und privat erreichen? Schaffe dir ein erfülltes Leben auch ohne Frauen! 3. Lerne zu Geben! Ein Mann, der an „Oneitis“ leidet, ist wie ein leerer Eimer, der noch ein Loch hat. Er ist komplett alle und sucht die komplette Erfüllung in der Frau. Er saugt quasi an Ihrer Lebensenergie (klingt irgendwie spirituell aber genau das ist es was passiert). Wenn der Leidende seine Auserwählte trifft, wird er die komplette Zeit nur etwas wollen. Die Frau wird das (auf jeden Fall unterbewusst) wahrnehmen und keine gute Zeit haben. Was wäre das komplette Gegenteil? (bitte kurz nachdenken…) Richtig! Ein emotional voller und entspannter Mann, der mit der Frau in Kontakt tritt, um ihr etwas zu geben: Das kann von geilem Sex bis zu einem entspannten Spaziergang alles Mögliche sein – es kommt einfach auf die Grundhaltung an. Ein Mann der erfüllt ist, ist sexy – Punkt. Ein Mann der an „Oneitis“ leidet, will nur etwas haben und er gibt nichts – das ist auch der Grund, warum er fast nie die Frau seiner Träume bekommt – denn Menschen, die ausschließlich nur etwas haben wollen, wirken auf Dauer abstoßend. Bedürftigkeit an sich ist nichts Schlimmes, aber in diesem Extremzustand leider der absolute Lustkiller. 4. Fange an zu Meditieren! Mein Standard-Tipp bei fast allem, hilft auch beim Thema „Oneitis“. Bei der Meditation wirst du merken, dass du tief in dir drin unabhängig von außen bist. Du sitzt einfach nur da, atmest und alles ist gut. Für einen Mann, der an „Oneitis“ leidet eine quasi krankhafte Vorstellung, da er seine ganze Erfüllung in der Frau sucht. Beim Meditieren wirst du außerdem lernen, in dich zu gehen und vielleicht noch andere Gründe finden, warum du an der „Oneitis“ krank geworden bist. Finde heraus was in dir steckt! Meditieren hilft dir dabei. Und zum großen Finale noch eine letzte Frage: Warum leidest du überhaupt an „Oneitis“? Warum straft dich die Welt mit diesem harten Schicksal? Die Antwort ist einfach wie hart: Du suchst die Erfüllung und das Glück immer noch in den Frauen! Du bist weder emotional noch körperlich erfüllt und hast ein Loch in dir, dass diese EINE Frau füllen soll. So funktioniert das Leben aber nicht! Niemand wird dieses Loch füllen, außer du selbst! Wenn du an einer „Oneitis“ leidest, schreit dich das Leben quasi an: Fange an zu leben! Genieße dich selbst! Mach dein Ding! Und erst wenn du selber ein erfülltes Leben hast – emotional wie im Außen – dann widme dich wieder den Frauen! Es ist natürlich ein extrem hohes Level, von dem ich hier schreibe und ich kenne niemanden, der das zu 100 % lebt (wenn das überhaupt möglich ist). Doch jeder noch so kleine Schritt in diese Richtung ist es wert, gegangen zu werden. Wenn du anfängst dein Leben nach deinen Maßstäben zu leben und dich wohler und entspannter fühlst, wirst du merken, dass du ganz andere Frauen in dein Leben ziehst. Wenn du an „Oneitis“ leidest, stelle dir verdammt nochmal zwei Fragen: Was suche ich in dieser Frau? Und danach: Wie kann ich es mir selbst geben? Beantworte diese beiden Fragen und bald wirst du der Frau dankbar sein, dass Sie dir den Spiegel vorgehalten hat.
  5. Ich verarbeite momentan eine Oneitis, die war phasenweise ziemlich stark ausgeprägt, ich hatte nichts anderes im Kopf. Seit paar Wochen versuche ich das mit striktem Kontaktabbruch und Ablenkung zu verarbeiten, ich mach schon Fortschritte. Es ist nun so, dass ich durchschnittlich 3-4 Tage völlig von ihr "hinweg" bin, ich sehe hauptsächlich ihre schlechten und nervigen Seiten, bzw. denke kaum an sie/über sie. Dann beginnt es meist so, ich wache in der Früh auf und mein aller erster Gedanke ist sie, auch wenns nur kurz ist. Das kann ich auch nicht abblocken oder so, wie wenn du einen wichtigen Termin hast in der Früh, aufstehen, Bewusstsein wird aktiv und zack, sofort ist der Gedanke im Kopf. An den nächsten 2-3 Tagen hab ich sie dann wieder regelmäßig im Kopf, die Gedanken kommen immer wieder. Hauptsächlich spielen sich die Gedanken in diesen Bereichen ab: - Sie hat doch dies und das gemacht, eigentlich müsste sie damals interessiert gewesen sein, was wäre passiert, wenn ich so und so gehandelt hätte? - Wie sieht sie mich eigentlich? Der ehemals interessante Typ, der sich uninteressant gemacht hat oder der Typ, der geil auf mich ist und schon immer uninteressant war? Hängt auch manchmal damit zusammen, wenn ich in meiner Family die ganzen langjährigen, glücklichen Paare sehe. Denke mir dann, wenn ichs nicht so verbockt hätte, könnte ich jetzt auch mit ihr hier sitzen. Es überwiegt definitiv die Zeit, in der sie mir "egal" ist - trotzdem kommen diese schlechten Tage immer wieder und es scheint unmöglich diese Gedanken zu blockieren, egal wie abgelenkt ich bin. Selbst als ich mit einem HB unterwegs war, kamen mir regelmäßig diese Gedanken. Ist der Verlauf normal? Was kann man besser machen?
  6. Hallo zusammen! Erst mal zu den Fakten: Alter ich: 30 Alter sie: 25 Dauer der Beziehung: Kennen uns seit 4 Wochen. Art der Beziehung: bin mir nicht sicher Problem: Ich will mehr und versau es mir selbst dadurch. Akute Oneitis! So, nachdem ich es mir letztes Jahr schon bei 2 sehr interessanten Mädels versaut habe, indem ich zu schnell zu viel wollte und momentan wieder auf dem besten Weg dorthin bin, habe ich dieses Forum aufgesucht, um es dieses mal besser zu machen. Ich habe im Vorfeld schon ein paar Threads, mit ähnlichen Problemen, durchgelesen und weiß nun zumindest, dass ich an akuter Oneitis leide! Und eigentlich weiß ich auch schon was ich in der aktuellen Situation machen sollte, dennoch würde es mir helfen, wenn ihr eure Meinung dazu abgebt. Ich versuche es etwas ausführlicher niederzuschreiben, damit ihr euch ein Bild von der Gesamtsituation und vor allem von ihrem Wesen machen könnt und hoffe, dass ich euch durch den vielen Text nicht abschrecke. Hier erst Mal ein paar Infos über sie, damit ihr sie vielleicht besser einschätzen könnt: Sie ist allgemein sehr offen und nimmt kein Blatt vor den Mund, sie spricht offen über ihre letzte Liebe (3/4 Jahr ist diese nun her) in der sie, wie sie selbst sagt, das erste Mal verletzt wurde und sehr lange daran gelitten hat. Normalerweise ist nämlich sie die Herzensbrecherin. Sie "bringt Männer auf Kurs" und schießt sie dann ab weil sie schnell das Interesse verliert. Sie erzählte mir auch, dass sie diesen Schmerz einige Zeit lang mit ONS und vielen parallelen F+ versucht hat zu betäuben. Sie erzählte mir am zweiten Date schon, dass sie etwas mit ... hatte (ein deutschlandweit bekannter Musiker). Sie sagte mir offen, dass sie immer was von Männern will die nichts von ihr wollen. Sie sagte mir, dass sie zurzeit mit ihrem Singleleben zufrieden ist. Sie sagte mir dass sie meine körperliche Nähe braucht und diese sehr genießt und ihr es sehr an mir gefalle wie ich mit ihr umgehe. Sie sagte offen, dass ihre bisherigen Beziehungen Typen waren, die für etwas brennen (meist Musiker) - das bin nicht ich. Ich weiß, dass ich der erste Typ seit längerem bin, den sie sehr tief in ihr Privatleben lässt. Angefangen hat alles über Tinder. Wir haben nicht viel geschrieben und nach 2 Tagen hatte ich ihre Nummer (sie gab mir ihre bevor ich überhaupt gefragt habe). Am gleichen Tag haben wir noch auf WhatsApp weitergeschrieben und sie machte Andeutungen für ein Date am selben Tag. Es war aber schon kurz nach 21:00 Uhr und ich musste am nächsten Tag früh raus. Das war ein Donnerstag. Unser Date hatten wir dann am Samstagabend, da sie am Freitag schon verplant war. Soweit so gut, ich dachte mir in dem Moment nur, dass ist ein sicheres Ding, die will unbedingt mit mir schlafen. Der Samstag lief dann auch dementsprechend perfekt. In der Bar zögerte sie zwar etwas und meinte "Ich würde dich echt gerne mitnehmen, habe aber etwas Angst, dass ich mich am nächsten Tag nicht mehr melde" aber wir landeten später dennoch in der Kiste. Am nächsten morgen lagen wir noch im Bett, kuschelten für ein paar Stunden und verließen zusammen ihre Wohnung, da sie zum Frühstücken verabredet war. Auf dem Weg zur Bushaltestelle packte sie mich an meiner Hand und wir hielten tatsächlich Händchen. Ich war in dem Moment einfach nur noch perplex und unsicher und habe gar nichts mehr verstanden. Ich brachte es auch nicht fertig meine Hand wegzuziehen (Was würdet ihr machen!?) . Diese Unsicherheit hängt seitdem bis heute noch an mir und je mehr ich mich bemühe wieder cool zu werden desto schlimmer wird es glaube ich. Bevor wir uns dann endgültig trennten fragte sie mich, ob ich mich denn wirklich melden würde und ich schlug daraufhin ein Date für den nächsten Donnerstag vor, zu dem sie zusagte. Sie war nun mal genau mein Typ und der Sex war auch gut (das sagte ich ihr auch). Am Sonntagabend schrieben wir noch etwas über WhatsApp und sie sagte, dass wir das nächste Mal den ganzen Tag in ihrem Bett liegen bleiben würden und ich stieg voll drauf ein und erzählte wie zauberhaft sie ist usw. Am Dienstag meldete sie sich bei mir und fragte ob wir uns nicht am Mittwoch schon bei ihr treffen sollten. Sie hat "ein dringendes Kuschelbedürfnis". Auch hier stieg ich voll drauf ein und wir trafen uns, hatten Sex, ich schlief bei ihr und wir gingen zusammen, händchenhaltend zur Bushaltestelle. Beim Date am Donnerstag blieb es, es lief wieder super gut und genau so wie am Tag zuvor. Am Samstag schrieben wir ein bisschen und machten ein Netflix&Chill-Date für Dienstag aus und am Dienstag lief es wieder exakt wie an den anderen beiden Tagen. Am Mittwochabend schrieb sie mir wie toll es war und fragte, ob wir uns die Woche noch mal sehen würden. Ich fragte wann sie denn Zeit hätte und schon hatten wir wieder ein Date für Sonntag. Sie redete was von Zoo, Botanischem Garten, Schlittschuhlaufen, Romantik, Knutschen usw. Bis hier hin war alles easy bis ich am Donnerstag auf die bescheuerte Idee kam, sie auf Facebook zu adden. Sei nahm sofort an, wir machten Witze über unsere Profile und es war eigentlich alles noch normal. Freitagabend, sie musste bei einer Freundin babysitten, schrieb sie mir plötzlich, dass sie mich gerne bei ihr hätte. Sie wusste, dass ich mit einer Freundin im Kino verabredet war (in Wirklichkeit war es ein anderes Date und das hat sie vielleicht gerochen). Ich stieg drauf ein (ich fühlte mich irgendwie schuldig) und antwortete sofort, dass ich jetzt auch gerne mit ihr kuscheln würde. Am Samstagsdate holte ich sie vom Bahnhof ab und merkte eine erste Veränderung in ihrem Verhalten. Sie war etwas kühler und distanzierter und nicht mehr so enthusiastisch. Aus den oben genannten Vorschlägen wurde übrigens ein reines Sexdate bei mir im Bett obwohl sie anfangs nicht wollte da sie ihre Tage hatte. Sie übernachtete nicht bei mir. Am Montag schrieb ich ihr morgens wie toll es wieder mal war usw. und fragte ob wir uns denn diese Woche sehen würden. Sie meinte vielleicht am Freitag. Am Dienstagmorgen, Valentinstag, hatte ich eine ziemlich gute und sehr lustige Idee wie ich sie denn nach einem Sexdate am Abend fragen könnte und sie stieg voll drauf ein. Sie sagte mir dann aber dennoch kurzfristig ab weil sie an dem Tag viel Stress hatte. (Ich weiß aber 100% dass sie wirklich Bock drauf hatte, woher ist nicht weiter wichtig.) Dennoch hielt ich es besser ab dem Zeitpunkt nich mehr so viel zu schreiben. Am Freitag sagte sie mir auch ab weil sie (100% wirklich) krank war und ich zog mich noch weiter zurück. Freitagnacht kam dann DER Knaller. Erst entschuldigte sie sich dafür, dass sie mich 2x versetzt hatte und dann fragte sie mich, ob ich denn mit anderen Frauen schlafe. Es wäre egal ob ja oder nein, sie will es einfach nur wissen um sich keine Gedanken mehr machen zu müssen. Hier reagierte ich absolut unsouverän und rief sie noch Nachts an (nachdem ein anderes Date gerade aus meiner Wohnung rausging - ich hatte wohl wieder ein schlechtes Gewissen) und sagte ihr, dass ich das gar nicht könnte, da es mit uns schon so intensiv und emotional ist. Sie weinte am Telefon. Aus Angst sie zu verlieren, habe ich also gelogen und ganz nebenbei wie ein needy Versager gewirkt. An dem Wochenende sahen wir uns noch 2 Mal, und alles war eigentlich ganz normal außer dass sie wieder etwas unentspannt und unlocker wirkte. Das besondere an den Dates war, dass wir das erste mal nicht nur Sex hatten. Ich begleitete sie beim Shoppen und spazierte mit ihr und dem Kind welches sie öfter babysittet durch den Park. Im Nachhinein finde ich war das ein Fehler, was meint ihr? Wir sprachen nicht über ein nächstes Date, ich traute mich nicht zu fragen, da ich wusste, dass die nächste Woche (20.2. - 26.2.) super stressig für sie werden würde und sie am Wochenende viel Privates zu tun hat. Ich hielt mich in dieser Woche auch vergleichsweise zurück und initiierte nur 3 Mal Gespräche bei denen sie sehr kühl und distanziert reagierte und überhaupt nicht darauf einging. Jetzt am 24.2. versuchte ich es noch ein letztes Mal und daraufhin schickte sie mir eine Sprachnachricht und meinte sie wolle sich diesen Sonntag mit mir treffen weil sie mit mir kuscheln und Sex haben möchte. Soweit so gut, Ziel erreicht. Dennoch habe ich das Gefühl, dass es bald ganz aus ist und deshalb bin ich wahnsinnig verunsichert und weiß nicht mehr wie ich mit der ganzen Sache umgehen soll. Vor allem stört es mich, dass sie gerade die Zügel über die Treffen in der Hand hat und ich derjenige bin, der immer hinterherläuft. Wie kann ich das wieder umkehren? Und im Großen und Ganzen habe ich eigentlich genügend Warnschüsse bekommen, um die Finger von ihr zu lassen. Aber irgendwie gibt sie mir immer etwas, das es für mich sehr schwer macht nicht zu glauben, dass sie vielleicht was Ernsteres von mir will. Was meint ihr? Mich würde es auch freuen, wenn ihr mir sagt was ihr aus eurer Sicht anders bzw. gar nicht gemacht hättet. EDIT: Sie erzählte mir auch, dass sie schon ihrer Mutter und ihren 3 besten Freundinnen gesagt hat dass ich endlich mal wieder ein Netter bin (shit) und der Sex mit mir auch toll ist.
  7. Mein Alter: 22 Ihr Alter: 18 Dauer der Beziehung: LTR, 13 Monate Mahlzeit liebe Leute, mich quält ein Anliegen bei dem ich wieder auf eure Ehrlichkeit und Kritik angewiesen bin. Als erstes noch ein paar Worte zu mir: Ich habe einen Vollzeitjob in einer IT Firma, verbringe oft etwas mehr Zeit im Unternehmen und bin momentan dabei ein Haus zu renovieren, das ich bald gerne beziehen würde. Da ich alle Renovierungs- und Sanierungsarbeiten selber mache, kostet mich das alles sehr viel zeit. Um genau zu sein bin ich bereits seit September zugange. Bis Dezember habe ich lediglich unter der Woche nach der Arbeit im Haus gearbeitet und das Wochenende weiter wie vorher genossen, viel mit anderen Frauen unternommen und Sie in stätiger Konkurrenz gehalten. Da alles wirklich sehr viel Arbeit ist und die paar Stunden in der Woche einfach nicht ausgereicht haben, habe ich mich Mitte / Ende Dezember dazu entschlossen auch meine Wochenenden zu opfern um zu einem schnellen Ende zu kommen, was mittlerweile auch gut absehbar ist. Zusätzlich habe ich derzeit die Möglichkeit ein Unternehmen zu 50% zu übernehmen. Die Analyse der Bilanzen und Geschäftsvorgänge sowie div. Vertrage nehmen ebenfalls etwas Zeit in Anspruch, was derzeit leider auf Kosten meiner Beziehung, Freunde und Familie geht. Unsere Beziehung war bisher durch gute und schlechte Zeiten geprägt und insgesamt ziemlich harmonisch. Meine Freundin ist ziemlich emotional und durch Verlustängste geprägt, hat einen Hang zur Selbstschädigung, hat eine nicht leichte Kindheit hinter sich und im Alter von 14 Jahren einige Wochen in freiwilliger Behandlung verbracht. Wir wohnen ca. 40 Minuten mit den Auto von einander entfernt. Sie hat sich immer sehr viel Mühe gegeben, wir hatten viel Sex, der sehr oft von ihr ausgegangen ist, sie hat mir oft kleine Geschenke gemacht und mich oft mit neuer Unterwäsche, neuen Sexspielzeugen etc. überrascht. Sie macht seit einigen Monaten sehr viel Sport ( Yoga und Fitnesstudio ) Als ich Ihr gesagt habe, dass ich nun meine Wochenenden vorerst in das Haus investieren würde, meinte Sie, dass das überhaupt kein Problem wäre und sie glücklich ist, solange Sie bei mir sein kann und Sie mich unterstützen würde, wie sie nur kann. Ich muss gestehen, dass mich der Freizeitentzug wirklich sehr belastet, ich fühle mich unausgeglichen, traurig, entwickle eine oneitis und beginne betasiert zu werden. Mitte Januar bin ich mit ihr für 3 Tage nach Barcelona geflogen ( war mein Weihnachtsgeschenk an Sie ). Ich würde sagen, dass dort noch alles ziemlich intakt war, in den 3 Tagen hatten wir 4 oder 5 mal Sex. Seit ca. Ende Dezember / Anfang Januar hat sie einen neuen Freundeskreis, da Ihr alter sich irgendwie aufgelöst hat. Am Ende stand sie ziemlich alleine da und hat sich auf mich fixiert. Von Ihrem neuen Freundeskreis durfte ich bisher nicht viel mitbekommen, es sind jedoch nahezu alle Sportler, die Ihre Wochenenden gerne in Clubs verbringen. Sie scheint mit den neuen Leuten glücklich zu sein, hält mich jedoch auch exzessiv von Ihnen fern und verschweigt mir Dinge, die ich teilweise als schlimm, teilweiser allerdings auch als überhaupt nicht schlimm ansehen würde. Mir gegenüber hat Sie immer das Statement vermittelt, dass Sie nicht gerne feiern geht und kiffen sowie andere Drogen absolut eklig findet. Ich persönlich kann mit Kiffen nichts anfangen und in Clubs gehe ich nur selten. Festivals stehen bei mir ebenfalls nicht oft an. Außerdem habe ich eine chronische Abneigung gegen das Rauchen. Die Abneigung bezieht sich allerdings nur auf Personen, die mir sehr nahe stehen, bei normalen Freunden juckt mich das alles überhaupt nicht. In der besagten Gruppe gibt es einen Typen, nennen wir ihn L . Ich habe bereits festgestellt, dass Sie sich anscheinend sehr gut mit ihm versteht, ich kenne wie bereits angesprochen aus der Gruppe niemanden. Ich habe nur gemerkt, dass Sie sehr viel und sehr liebevoll schreiben und das meine Freundin sich seit ca. 3 Wochen merklich verändert hat, sie hat sich ziemlich von mir distanziert und ihre sexuelle Anziehung mir gegenüber hat sich stark reduziert. Der Sex der letzten 3 Wochen war meist stark von mir ausgehend, kurz und ich habe einfach gemerkt, dass ihr der Spaß fehlt. Vorletztes Wochenende habe ich Sie kurz drauf angesprochen, ob alles in Ordnung wäre, da sie sich etwas anders verhält. Laut ihr wäre alles in Ordnung, was ich dann erstmal so stehen gelassen und mir nicht weiter Gedanken drüber gemacht habe. Dieses Wochenende war Sie weider seit Freitag abend bei mir und es war weiterhin seltsam und ich habe gesehen, dass einige mit herzchen geschmückten Nachrichten auf Ihren Handy von L aufploppten. Samstag bin ich vor Hirnfick durchgedreht und habe das absolute Drama bzgl. Ihrer neuen Freunde und L geschoben. Als ich Sie auf Ihn ansprach musste sie erstmal schlucken. Meine Freundin hat natürlich alles abgestritten und und meinte zu mir ich könnte mir ja den Verlauf anschauen, wenn ich glauben würde, dass etwas im argen ist. Das Angebot habe ich dann einfach mal wahrgenommen, sie hat es jedoch erst mit den Worten "Achne, lieber nicht, das ist so peinlich" und "Ich lese dir das vor" abgeschlagen. Wie dem auch sei, ich habs dann trotzdem gesehen, größtenteils belangloser Smalltalk, jedoch Herzchen in jedem 2. Satz, außerdem haben die beiden nahezu Rund um die Uhr geschrieben. Ihm gegenüber hat Sie geäußert, dass sich sich richtig gerne mal wieder mit ihm einen durchziehen würde, außerdem hat sie ihn eingeladen Sie zum Yoga zu begleiten oder alternativ zu ihr nach Hause zu kommen. Heute hätten Sie sich zum Kaffeetrinken treffen wollen, was ich allerdings auch erst bei dem Streit erfahren habe. Mit der ganzen Truppe war Sie außerdem zum trinken bei ihr zu Hause, was Sie mir aus welchen Grund auch immer nicht erzählen wollte. Ihrer Aussage nach ist sie nur froh endlich mal wieder einen richtig guten Freund zu haben, auf den sie zählen kann und sie sich nie im leben auch nur annährend etwas mit ihm vorstellen würde. Klingt zwar sehr nach einer Ausrede aber hinsichtlich Ihrer Vergangenheit und dessen wie negativ sie auf ein solches Verhalten Ihrer Freundin reagiert, glaube ich ihr irgendwo. Die Distanzierung rührt Ihrer Aussage daher, dass ich Sie anfang Januar ziemlich damit verletzte habe, dass ich etwas mehr nähe durch eine andere Frau zugelassen habe, ist allerdings nichts weiter passiert. Ob mein Hirnfick nun begründet ist oder nicht sei mal dahin gestellt, da Sie mir am Samstag auch weiterhin bei total belanglosen Sachen ins Gesicht gelogen hat, gab es ziemlich Streit, woraufhin ich Sie zum Bahnhof gebracht habe, damit das Ganze nicht absolut eskaliert. Daraufhin ist Sie zu Ihrer besten Freundin gefahren, wo Sie sich betrunken und geraucht hat. Gestern war ich bei ihr um nochmal über alles zu sprechen. Ich möchte echt nicht alles dramatisieren, da sie mich aber auch in Vergangenheit einige Male angelogen hat, bin ich ihr sehr Misstrauisch gegenüber getreten. Ich habe alle Karten offen gelegt, mit ihr darüber geredet, was mich bedrückt, ihr gegenüber den Sex angesprochen und vieles mehr, ich war einfach das absolute Weichei. Ich habe das Gefühl, dass Ihre Ängste auf mich überspringen, ich finde mich in in vielen Punkten in einer Oneitis und Betasierung wieder. Wir haben uns nun wieder vertragen, mir bereitet die Tatsache, dass sie geraucht hat, plötzlich gerne feiern geht und gerne Kiffen würde echt Bauchschmerzen. Mir ist kotzübel geworden, wenn Sie mich geküsst hat, der Sex gestern war auch alles andere als befriedigend. Ich schätze Sie sehr für Ihre Eigenschaften, ich habe jedoch mittlerweile Angst mich sehr abhängig zu machen, wenn dies noch nicht passiert ist. Ich habe das Gefühl, dass ich ihr durch meine Offenheit einen viel zu tiefen Blick in meine Karten gewährt habe. Das ich etwas an meinem Innergame ändern muss ist für mich eindeutig klar, ich würde gerne trotzdem eine Einschätzung der Lage von euch hören. Peace
  8. Hi und danke im Voraus für eure Hilfe! Ich hatte früher lange eine typische Oneitis, ich weiß wie es sich anfühlt. Vor paar Monaten lernte ich ein Mädchen kennen (Uni..), optisch war sie nicht ganz mein Typ, ich wurde durch ihren Charakter und unsere verblüffende Ähnlichkeiten auf sie aufmerksam. Umso mehr ich mit ihr Kontakt hatte, desto besser fand ich sie, auch optisch. Übrigens sind wir beide 19, bin nur paar Wochen älter als sie. War voll auf sie fixiert, keine wirklichen Alternativen und schlitterte wieder voll in die Oneitis-Schiene, passend dazu meine nicht vorhandene Eskalation. Nach kurzer Zeit realisierte ich, dass ich da unbedingt raus muss. Habe mich zurückgehalten, abgelenkt und wenig investiert. Da wir uns zwingend regelmäßig über den Weg laufen war das irgendwie echt schwer, aber es funktionierte einigermaßen. Über längere Wochenenden oder dreiwöchige Ferien konnte ich sie sogar sehr gut verdrängen bzw. vergessen, ich fragte mich in diesen Phasen immer was mich an ihr eigentlich so geil macht und kam auf Abstand von ihr. Als wir uns dann jedoch wieder zufällig gesehen haben, hats wieder voll eingeschlagen. Normalerweise glaube ich nicht an Sachen wie Schicksal und Seelenverwandtschaft, unsere komplette "Beziehung" basiert jedoch auf auffällige Zufälle. Wir lernten uns durch einen riesigen Zufall kennen, wir laufen uns an kaum möglichen Stellen über den Weg, unter hunderten Leuten werden Partner für eine Projektarbeit ausgelost, ratet wer die Arbeit zusammen machen musste, das geht laufend so weiter, das macht mich manchmal echt stutzig. Bevor ich sie kennenlernte, habe ich mir genaue Gedanken gemacht, wie meine Traum bzw. Zielfrau sein sollte. Sie erfüllt nahe zu alle Punkte exakt, das war teilweise wirklich angsteinflößend, sie hat absolut die gleichen Wert -und Weltvorstellungen wie ich, gleiche Hobbys, gleiche Interessen usw (ich bilde mir das nicht ein, ihr ist das auch aufgefallen).. nur stellte ich mir meine Traumfrau optisch anders vor, war eher so der blonde Tussi mit Highheels fan, sie schaffte es, mir diesen Gedanken auszuschlagen, seit ich sie kenne, steh ich auf natürliche Frauen, die nicht mit Schminke und Klamotten weiblich wirken, sondern mit ihrem natürlichen Körper und ihrem weiblichen Wesen. Der Punkt ist nun folgender, mir ist bewusst, dass ich ziemlich verkackt habe, da ich nicht eskalierte und ich mich evtl. in der Friendzone befinde. Kanns aber nicht ändern, außerdem hab ich das Glück, das ich für mein Alter sonst relativ gut bin, die ist bestimmt uninteressantere Typen gewohnt. Es liest sich wie eine Oneitis und ich zeige einige "Symptome", jedoch ist da etwas anders. Ich weiß, dass sie ihre Macken hat, dass ich noch X bessere Frauen kennenlernen werde und sie garantiert nicht die Mutter meiner Kinder werden wird. Ebenso versuch ichs in Clubs usw. bei anderen, ich flirte viel und überall, es reizt mich allerdings nur bei ihr, bei anderen ist das eher Übung oder Langeweile. Wenn wir uns mal länger nicht sehen, verschwindet sie innerhalb von paar Tagen aus meinem Kopf, auch wenn mir ihr Verhalten nicht gefällt, nehme ich meist schnell Abstand bis sie sich wieder benimmt. Meine Frage an euch, was ist das? Ich würde es wirklich nicht als Oneitis bezeichnen, meine damalige Oneitis fühlte sich komplett anders an, ich war wie ein Hündchen. Ist es trotzdem so gefährlich, dass ich einfach den Kontakt so gut wie möglich abbrechen sollte? Bin mir selbst unklar, ob ich sie unter Umständen auch als Freundin behalten will, falls gar nichts mehr geht, da wir eben voll auf einer Wellenlänge leben.
  9. Hörigkeit beschreibt den Zustand, wenn die Frau einem Mann völlig verfallen ist. Ist die Frau hörig, läuft sie dem Mann hinterher und tut quasi alles für ihn, auch wenn und gerade weil der Mann die schlecht behandelt. Mich erinnert das Konzept stark an eine Oneitis. Mir ist klar, dass ein solcher Zustand kein 'gesundes' Verhältnis darstellt und auch moralisch verwerflich ist. Trotzdem interessieren mich die Mechanismen, die zu Hörigkeit führen. Bisher konnte ich hierzu nichts Überzeugendes finden. Beispiele solcher Mechanismen, die zu Hörigkeit führen, sind für mich: -extremes Push/Pull quasi heiß und kalt auf Seiten des Mannes, so dass die Frau nicht weiß, woran sie ist und nicht klar ist, ob der Mann Interesse an ihr hat -die Frau massiv investieren lassen, so dass der Wert des Mannes steigt, eben weil sie ja schon soviel investieren musste -intermittierende Verstärkung: der Mann belohnt gutes Verhalten der Frau, aber nicht immer, so dass die Frau nicht weiß, wann und warum ihr gutes Verhalten mit einer positive Gegenreaktion belohnt wird Kennst ihr noch andere Mechanismen oder habt ihr gute Literatur zu dem Thema?
  10. 1. 242. 193. 64. Sex5. Beschreibung des Problems Ich hab online ein Mädel kennengelernt und wir haben uns auf Anhieb super verstanden was auch von ihrer Seite aus offen kommuniziert wurde ("Hab das Gefühl als würden wir uns schon ewig kennen"). Das erste Treffen lief gut und sie war sehr interessiert und attracted. Die Eskalation musste ich aus Mangel einer passenden Location auf Treffen Nr. 2 verschieben was aber gut funktioniert hat. Bis zum zweiten Treffen hat sie mir immer mal geschrieben und mich gefragt wies mir geht, wie meine Klausuren liefen etc. Sie war rattig auf mich, hat mir einen Haufen IoIs geschickt, immer wieder meine Nähe gesucht, beim Feiern mit ihren Leuten hab ich mich mit allen super verstanden und meinen Frame als lässiger Typ konsequent durchgezogen und sie gelayed. Wir haben uns noch einige Male getroffen und sie war immer sehr attracted, hab zwischendrin auch kommuniziert, dass ich nicht auf der Suche nach einer LTR bin, was bei ihr nicht anders sei. Habe aber in den letzten zwei Wochen gemerkt, dass ich mich plötzlich sehr stark auf sie fixiert habe: durch die Klausurphase bedingt musste ich viel lernen, hatte dementsprechend Zeit zuhaus auf ihre Whatsappnachrichten zu WARTEN und ihr zu antworten, ich war eigentlich immer erreichbar für sie, hab Bestätigung gesucht, sie hat mich mit ihrer interessanten Art eingeschüchtert (hatte fast schon das Gefühl ich sei nicht lustig/interessant genug für sie) hab mich total abhängig von ihr gemacht. Das hat dann darin gegipfelt, dass wir gestern mal essen gegangen sind (vorher wars nur feiern, trinken und vögeln) und ich das als Chance nutzen wollte um neben dem Verführen ein wenig mehr Rapport mit ihr aufzubauen...es ging nach hinten los. Habe mein Game total in den Sand gesetzt und voll einen auf nice guy gemacht (was wohl daran lag, dass ich mich auf sie fixiert hatte und mich damit selbst gehirnfickt habe): Die Attraction ging im Laufe des Abends gegen null, ich war Sau die Pussy, mein Frame war auch nicht mehr vorhanden, habe sie nicht geführt etc. quasi komplett das gegenteilige Verhalten, welches ich vorher bei den Treffen an den Tag gelegt habe. Sind zu ihr und ich hab dann irgendwie doch versucht sie zu verführen was sehr awkward war (Zitat von ihr beim rummachen "Irgendwie fehlt grad total die Spannung in der Luft") Hab sie dann doch noch geil gekriegt und wir haben gevögelt, aber groß attracted war sie nach wie vor nicht mehr. Was ich falsch gemacht habe weiß ich denke ich, meine Frage zielt eher darauf ab wieso sowas passiert: Die Fixierung auf eine Frau, ich entwickle Gefühle und die versauen mir damit komplett mein Game weil ich in alte AFC-Muster zurückfalle. Das Problem ist, dass das nicht das erste mal passiert ist, ich aber nicht weiß, was ich genau dagegen tun kann. Ich habe Hobbies und Alternativen, Freunde, studiere an der Uni, bin selbstbewusst und mache mein eigenes Ding. Trotzdem passiert mir das mal, dass ein Mädel mich mit ihrer Art komplett aus der Bahn wirft, mein Selbstwert total sinkt (sie ist so spannend, ich bin so langweilig, bin ich gut genug für sie) und ich als Folge alles auf sie ausrichte, in alte Muster zurückfalle und mein Game total verkacke. PS: Grad kam ne nachricht von ihr rein: "Sollte immer vorm Zahnarzt (sie hatte heut morgen einen Termin) Sex haben, ich war viel entspannter haha." 6. Frage/n 1. Wieso passiert das und was kann ich dagegen tun, damit mir in Zukunft solche Hirnficks erspart bleiben? 2. Wie sollte ich am besten mit ihr weiterfahren? Erstmal auf Eis legen und evtl. regamen?
  11. 1. Mein Alter: 26 2. Ihr Alter: 26 3. Anzahl der Dates: 2 4. Sexuelle Berührungen 5. Hallo allerseits, Zunächst zu meiner Vorgeschichte: Ich lese hier seit ca. 2010 aktiv mit. Habe damals erkannt, das ich erhebliche Probleme mit meinem Selbstwertgefühl habe und seit dem arbeite ich fleißig daran. Seit dieser Zeit konnte ich stetig Erfahrung sammeln, habe mein Leben umgekrempelt und bin nun in einer Lebensphase die mir sehr gut gefällt. Ich treibe Sport, an der Uni läuft es top ebenso wie an der Arbeit. Freunde habe ich wenige (echte Freunde), aber ich bin sehr zufrieden so wie es ist. Eigentlich sollte ich keine Oneitis entwickeln, aber irgendwie habe ich es doch mal wieder geschafft. Ich erläutere euch kurz meine Story: Ich habe eine HB (8+) kennengelernt (Uni) und wir haben uns vor ca. zwei Wochen bei mir getroffen. Es lief bestens. Wir haben uns geküsst, gekuschelt, rumgemacht (sie genoss die Nähe) doch im Bett blockte sie letztendlich ab. Ich hab es dann mit ein bisschen Freeze gefahren und versucht sie in der Situation „abzuholen“, mehr Vertrauen zu schenken und nochmal probiert. Half alles nix. Gut, dachte ich, zu wenig Vertrauen aufgebaut. Dein Fehler. Lerne daraus, nächstes Mal klappt’s besser. Als wir so am „anbändeln“ waren über den Abend, hatte ich ein komisches Gefühl. Irgendetwas sagte mir, dass hier was nicht stimmt. Ich konnte es aber nicht deuten, es war merkwürdig und irgendwie anders als sonst. Ich ignorierte es zunächst. Sie übernachtete noch bei mir, flüchtete aber Hals über Kopf aus der Wohnung…..Mensch, hast du einen tollen Eindruck hinterlassen, dachte ich….naja egal. Shit happens. Wir schrieben über die kommenden Tage ein bisschen und haben uns zu einem weiteren Date bei ihr getroffen. Es war sehr schön. Wir haben dort weitergemacht, wo wir bei mir aufgehört haben. Es war sehr vertraut. Küssen, Rummachen…..und dann war es wieder soweit. Alles was ich unternommen habe in Richtung Sex klappte nicht. Zog ich mich zurück, kam sie wieder, ging ich wieder einen Schritt nach vorn. Block! Das Vertrauen war mittlerweile recht hoch (ich empfand es zumindest so). Der Abend war super, es war sehr schön mit ihr und ich empfand es durchaus als Basis für ein weiteres Treffen. Sie hat konstant die Nähe zu mir gesucht, nur alles was in Richtung Sexualität ging wurde ihr irgendwie, wie soll ich sagen, zu viel. Ein paar Tage später erhalte ich von ihr aus heiterem Himmel eine Nachricht. Sie wäre noch nicht bereit für Dates, hätte Stress mit ihrer Familie, beruflich sehr im Umbruch und tralala. Außerdem habe Sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen beim Daten gemacht. Sie würde sich aus den genannten Gründen sehr auf die Uni fokussieren, um alles andere (Familienstress usw.) auszublenden und möchte nur Freundschaft (LJBF). Als ich das lass wurde mir schlecht. Ich hinterfragte seit dem, was da los war. 6. Wollte mir mein merkwürdiges Gefühl schon sagen, das dort was nicht stimmt? Lag es an mir? Ich weiß, dass sie sehr schlecht Vertrauen aufbauen und habe aufgrund des ersten Treffens an dem Punkt gearbeitet. Es lief alles super. C&F, Kino, Rapport und Comfort fuhr ich auch, nur beim Thema Sex ging es nicht weiter. Das Mal das Thema LMR kommt, kenne ich. Bei meinen vorangegangenen Affären/Beziehungen legte es sich aber umso mehr Vertrauen aufgebaut wurde. Leider bin ich nun an einem Punkt, wo ich in meiner Selbstreflektion nicht mehr weiter komme. Ich suche verzweifelt den Fehler im meine „Game“, finde ihn aber nicht. Ich würde es gerne beim nächsten Mal besser machen. Ich komme irgendwie zu keinem richtigen Ergebnis. Das ist das, was mich am meisten „wurmt“ Jetzt kommt das komisch an der Geschichte. Ich habe eine leichte Oneitis. Irgendetwas an der Frau fasziniert mich (vermeintlich) so, dass ich mich zu ihr hingezogen fühle. So etwas habe ich schon lange nicht mehr entwickelt, zumindest nicht seit dem mein Leben so läuft wie ich es mir vorstelle. Sie ist sehr zielstrebig, nur merkt man, dass sie sich absolut keine Freizeit gönnt. Es ist fast so als würde sie ablehnen irgendwie auch mal Zeit für sich zu haben. Auf der einen Seite bin ich von zielstrebigen Frauen sehr angezogen, auf der anderen Seite bin ich auch der Meinung, dass man sich niemals vernachlässigen sollte. Eigentlich sehe ich der Sache wirklich kritisch gegenüber, mein Bauchgefühl sagt mir sowas wie „irgendwas stimmt nicht“, nur verstehe ich nicht, warum ich mich so hingezogen fühle zu ihr. Was ich auch nicht verstehe, wieso lässt sie eine solche Intimität zu, genießt meine Nähe und blockt dann so grandios ab? Abgesehen davon, bin ich im Moment noch hin und her gerissen, was ich machen soll. Freeze out und dann nochmal probieren, trotz des komischen Gefühls? Oder NEXT. Vielen Dank an euch im Voraus!
  12. Schlimme Oneitis zum dritten Mal in meinem Leben Hallo, ich bin 34 Jahre, seit Ende 2009 hier angemeldet und dachte ich hätte alles soweit im Griff und ich würde so etwas, wie ich jetzt durchmache, nicht mehr erleben. Machen wir es kurz. Ich leide nun zum dritten Mal in meinem Leben an starker OneitIs. Nach dem zweiten Mal habe ich mich hier angemeldet und diverse Dinge ausprobiert und einfach angefangen ein neues Leben aufzubauen. Hab sehr viele Themen hier, in diversen Blogs im Internet, Videos bei YouTube sowie Bücher gelesen und Seminare besucht. Desweiteren meinen Körper trainiert (das mache ich natürlich noch weiterhin) und meinen Kleidungsstil bzw. das gesamte Aussehen optimiert. So weit so gut möchte man meinen. Leider habe ich das Fundament (mein Selbstwertgefühl, sowie Selbstliebe) nicht richtig gebaut sodass alles jetzt eingekracht ist und ich mich mühsam wieder aufbauen muss. Ich möchte Euch eine chronologische Reihenfolge geben damit man die Zusammenhänge vielleicht versteht. Was ist also passiert? Ab Januar 2016 habe ich etwas Online Game gemacht und über Tinder Frauen gedated und alle ge-kissclosed. Es waren alles HB 6 und keine war eigentlich dabei die mich geflasht hätte. Trotzdem fühlte ich mich da schon mies als es zu keinen weiteren Treffen mehr gekommen ist. Diese ganzen HB 6 hatten wohl noch weitere Alternativen und meine Dates sind wohl nicht optimal gewesen. Ende Februar war ich in der Disco und wurde von einer HB 7 angequatscht. Es entwickelte sich so etwas wie eine kurze Fickbeziehung mit einer LSE HD Frau, die mir Double Binds ohne Ende gab. Ihr Verhalten bei der Textkommunikation war konträr zu Ihrem Verhalten wenn ich bei ihr gewesen bin. An einem Abend wurde es mir zu bunt und ich bin von ihr abgehauen. Es gab noch einmal eine Nachricht von ihr (auf die ich nicht geantwortet hatte) und dann war es das. Zwei Tage später traf ich mich mit einer HB 6 (30 Jahre alt) die ich bereits 2015 über Tinder kennengelernt und gekissclosed hatte. Leider kam es 2015 nicht mehr zu weiteren Treffen und ich habe sie überall gelöscht. Jetzt hatte ich sie wieder bei Tinder gematched und mit ihr schon seit zwei Wochen geschrieben als es mit HB7 schon anstrengend wurde. Ich traf HB 6 ab Ende März (sie war zu diesem Zeitpunkt einen Monat solo) so oft es ging (sie lebt 90 Kilometer von mir entfernt) und wir sind zusammengekommen. Tja und was soll ich schreiben? Ich habe eigentlich alles zum Schluss falsch gemacht was man falsch machen kann. Ich habe kein eigenes Leben mehr gehabt und mich nicht um mich gekümmert. Stattdessen habe ich jedes Wochenende (auch aufgrund der Entfernung) etwas mit ihr unternommen. Anfangs habe ich es locker und als Abwechslung zu meinen öden Arbeitsalltag angesehen. Auch meine Wochenenden vor der Beziehung waren nicht gerade der Hit. Wie gesagt es lief traumhaft weil ich einfach nur Spaß wollte. Aber ab dem Zeitpunkt als ich mit zu ihren Freunden und Eltern mitkam wurde ich verkrampft. Ich sah was sie alles hatte was ich mir insgeheim erträume wie z.B. einen großen Freundeskreis und einen guten Job sowie diese tolle Ausstrahlung von ihr. Ich verkrampfe förmlich wenn ich bei ihren Eltern gewesen bin und fühlte mich derbe unwohl. Es war ein Gefühl als ob ich nichts auf die Reihe bekomme und einfach nicht gut genug für sie bin. Ich kämpfe dagegen an und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Leider kann man seine Körpersprache wohl nicht so gut faken und ich hatte das Gefühl dass ich nicht anerkannt werde. Sei es von einem Teil der Freunde oder den Eltern. Ab Ende Oktober wurde es schwierig mit uns. Sie wollte nicht mit zu meinen Eltern zu einem Essen sondern lieber mit ihren Eltern ein Wochenende in Holland verbringen. Sie hat ein ganz enges Verhältnis zu ihren Eltern und musste jedes Wochenende zu ihnen fahren und telefoniert auch jeden Abend mit ihrer Mutter. Die Eltern sind ebenfalls sehr wohlhabend und sind erfolgreich. Im November ist es dann vorbei gewesen. Ich habe richtig scheiß WhatsApp Nachrichten geschrieben und aufgrund dessen blieb ihr auch keine Wahl mehr es zu beenden. Ich bin selbst schuld daran und mache mir natürlich auch Vorwürfe. Ich kann es mir auch nicht verzeihen weil ich es eigentlich doch so viel besser weiß dass man auf diese Art der Textkommunikation verzichtet. Sie holte also ihre Sachen ab und meinte noch ich soll mich melden wenn ich irgendwas brauche. Ich meinte halt nur noch „ich werde mich nicht melden aus Selbstschutz“ (ja ich weiß, auch nicht optimal). Drei Tage später habe ich sie dann bei WhatsApp und Facebook gelöscht und blockiert. Seitdem hab ich mich auch nicht mehr gemeldet bzw. sie hat mich auch nicht kontaktiert. Sie hat aber noch Gartenmöbel zum Beispiel bei mir stehen. Hat sie wohl schon abgeschrieben und es ist wohl egal. Was nach der Trennung in mir abging und immer noch abgeht ist nicht normal liebe Leute. Ich habe seit 11 Wochen eine krasse OneItis und denke jeden Tag an diese Frau. Die letzten zwei Wochen wurde es richtig hart und ich bin zum Arzt gegangen und habe mir ein Antidepressivum verschreiben lassen. Das erste Antidepressivum was er mir verschrieb hat es sogar noch schlimmer gemacht. Ich hatte Gedanken an Suizid und somit musste ich nochmal hin. Mit dem Antidepressivum was ich jetzt nehme hat sich mein Zustand stabilisiert. Aber dennoch muss ich dauernd an diese Frau denken. Ich habe einen Termin bei einem Psychologen nächsten Montag und ich weiß aber nicht ob das vielleicht übertrieben ist?! Ich habe auch diverse Dinge für mich in Angriff genommen. Habe mich an einem Englischkurs bei der VHS angemeldet damit ich meine Kenntnisse hier erweitere und mich somit um einen neuen Job bewerben kann. Auch mein Fitnessprogramm stelle ich zurzeit um und ich achte besser auf meine Ernährung. Das Thema Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein beschäftigt mich jeden einzelnen Tag. Ich weiß dass hier meine Sticking Points sind aber ich kriege es nicht ganz umgesetzt. Ich fühle mich als ob ich nichts verstanden hätte (was ich hier und woanders gelernt habe) und denke dass ich wieder am Anfang stehe. Diesmal aber noch schlimmer als 2009. Was kann ich also mehr tun? Was meint ihr zu meiner Geschichte? Über Meinungen wäre ich sehr dankbar.
  13. Abend! Ich habe in letzter Zeit oft über das leidige Thema Oneitis nachgedacht, meine letzte hatte ich vor ca. 1,5 Jahren. Sie hatte einen Freund, ich war ihr Zeitvertreib, das typische Schema. Die Oneitis dauerte mindestens ein Jahr an, harte Zeit, die mich geprägt hat. Im Nachhinein weiß ich, dass ich sie mir manche Möglichkeiten gab, sie zu layen. Gut, dass ichs damals nicht realisierte, sonst hätte sich der Verarbeitungsprozess vermutlich noch länger gezogen. Es ist ja bereits bekannt, dass man eine Oneitis schnell entwickelt, wenn man mit sich selbst unzufrieden ist, keine Alternativen hat und die Eigenschaften des HBs als völlige Ergänzug zu sich selbst sieht (sie erfüllt also das, was einem an sich selbst fehlt). Warum ist unser gesundes Hirn fähig, solch eine Dummheit zu fühlen? Dass man sich verlieben kann, macht meiner Meinung nach viel Sinn, als Mann soll ich nicht nur so viele Frauen wie möglich befruchten, sondern ich soll mich auch emotional zu ihr hingezogen fühlen, sie und ihren Nachwuchs beschützen und versorgen. Das würde der Mann nicht tun, falls er nur sexuelle Triebe aber keine emotionalen Triebe hätte. Wenn man "nur" verliebt ist, weiß man, dass der Gegenüber nicht perfekt ist und somit kennt man seine gegenseitigen Fehler und Schwächen. Man ist sich auch bewusst, dass es schnell vorbei sein kann und dass das Leben trotzdem weitergehen wird, es gibt noch viele andere Frauen/Männer. Aufgrund dieser gesunden Einstellung in einer Beziehung kann man nach einer Trennung die positiven und negativen Seiten seines Partners reflektieren, auch wenn man unter Umständen manches bereut, ist man sich bewusst, warum man sich in diese Person verliebt hat, man kann die positiven Seiten erkennen. Die Oneitis hat damit wenig gemeinsam, nachdem man die Oneitis überwunden hat, realisiert man erst die negativen Seiten der Person. Ich persönlich sah diese Oneitis damals typischerweise als perfekt an, niemals würde ich ein HB kennenlernen, das so gut zu mir passt und so heiß ist, ich hätte sie sofort geheiratet. Seit ich davon "geheilt bin", weiß ich natürlich, dass dies hochwertiger Bullshit war. Ich habe nichts mit dieser Person gemeinsam, unsere Interessen und Lebenseinstellungen könnten nicht verschiedener sein, mir ist es ein Rätsel, wie ich in diesem HB eine Oneitis entwickeln konnte. Ich gehe sogar soweit, dass mir kaum etwas positives an ihrem Charakter einfällt, sie ist ein Monster, zugegeben ein ziemlich heißes Monster. Ich hoffe, es ist verständlich worum es mir in dem Text geht. Wie denkt ihr darüber, welchen Ursprung hat dieses Oneitis-Phänomen? Warum ist unser komplexes Hirn so geblendet, dass man sich unsterblich in eine Person "verliebt", die in keinster Weise zu einem selbst passt?
  14. 1. Mein Alter 212. Alter der Frau 193. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 14. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") Mehrere KCs, Händchenhalten5. Beschreibung des Problems: Finden keinen Termin für Date6. Frage/n Wie fortfahren? Hi, HB7 hat mich auf einer Party kurz vor Weihnachten angesprochen. Wir studieren beide in der selben Stadt. Leider konnten wir uns nur zehn Minuten unterhalten, weil ich dann mit zwei anderen Mädels weitergezogen bin. Die HB7 war aber interessiert, deswegen habe ich mir Ihre Handynummer geben lassen. Über Weihnachten mussten wir beide nach Hause fahren, weswegen ich direkt am nächsten Tag ein Treffen vorgeschlagen habe. Leider hatte sie keine Zeit. Über Weihnachten haben wir ein bisschen geschrieben, allerdings habe sowohl ich mir, als auch sie sich immer so drei Tage für eine Antwort Zeit gelassen. Im neuen Jahr haben wir uns dann direkt zum Trinken in einer Bar verabredet. Lief gut. Viel C&F, viel Comfort, paar Shittests, Kino, nach ca. 60 min erster KC, dann in ca. 10-Minuten-Takt weitere. Um sie nach Hause zu pullen, habe ich vorgeschlagen, im Supermarkt Snacks zu kaufen. Gesagt getan, aber leider mussten wir die dann in der Bar verspeisen. HBs Begründung: Ihre Mitbewohnerin sei 50 und wolle nicht, dass sie jemanden mitbringt und ich wohne ihr zu weit weg. Naja. Dann halt in der Bar gegessen, ein paar KCs, Häbdchenhalten und nach ca. drei Stunden Date Verabschiedung. Nach zwei Tagen habe ich mich wieder gemeldet und ein Kochdate vorgeschlagen. Sie fand die Idee "Mega schön", war aber an dem Wochenende schon verplant. Habe sie für vier Tage gefreezed, ehe sie mir mehrere Nachrichten geschickt hat. Dann habe ich zwei weitere Termine vorgeschlagen. Ihr tat es sehr leid, aber sie hatte an einem der Termine Geburtstag und am anderen würde sie reinfeiern. Allgemein tue es ihr sehr leid, dass sie so verplant sei. Als Alternative hat sie den darauf folgenden Dienstag angegeben. Außerdem hat sie mich zu ihrer Feier eingeladen. Zu dem Zeitpunkt war ich dann aber leider anderweitig verplant. Zwei Tage vor dem Dienstag hat sie sich dann aber nochmal gemeldet und entschuldigt. Der Dienstag würde doch nicht gehen. Verwandte wollten da ein Geburtstagessen ausmachen. Sie hat sogar drei Alternativen angegeben, aber immer sehr vage und nach dem Motto "können den und den Tag ja mal anpeilen". Ich habe leider an keinem der Tage Zeit und habe ihr das geschrieben. Daraufhin hat sie eine leicht beleidigte Sprachnachricht geschickt: "Dann wird das diese Woche wohl wieder nichts - ist ja auch egal." Trotzdem hat sie mir viel Spaß bei meinen Unternehmungen in den nächsten Tagen gewünscht. Mir wird das alles ehrlich gesagt etwas zu kompliziert. Ich mag die kleine schon sehr und habe eine kleine Oneitis. Mein Plan ist es, jetzt erstmal, ihr nicht zu antworten, bis sie etwas Konkretes vorschlägt. Tut sie das bis in einer Woche nicht, würde ich einen ALLEER-Letzen Vorschlag machen. Außerdem will ich morgen Frauen ansprechen, damit ich nicht so auf sie fixiert bin. Allgemein ist es eher kompliziert mit der Dame zu schreiben. Eine Antwort kommt immer erst nach zwei Tagen. Nur unmittelbar nach dem Date ging es wesentlich schneller. Meine Nachricht, dass ich nicht zu ihrem Geburtstag kommen kann, hat sie zum Beispiel erst nach ihrem Geburtstag abgehört. Was ist eure Meinung?
  15. Hey Leute, ich bin mir nicht sicher ob das Thema hier richtig ist, deswegen schreibe ich das hier im Anfänger Bereich rein! Es geht um mein Kumpel, mit den ich in noch bis Anfang Dezember sehr sehr viel gemacht habe. Dann hat er urplötzlich eine Freundin, welche ich ihm auch total gönne! Seitdem hat er sich allerdings total verändert, er ist komplett auf Sie fixiert, fährt jeden Tag (!) über 100 km zu Ihr und labert ein von Traumfrau. Am Wochenende jeztt das erste mal seit Dezember wieder zusammen unterwegs (auch nur weil seine Perle auf einer Fortbildung ist), da konnte ich einen Blick in sein WhatsApp - Verlauf werfen: Jeder (!!!) völlig sinnlose (!) Satz endet mit mehreren Herzen, wo mir fast schlecht wurde. Dann erzählte er mir dass Sie auch bald zusammenziehen wollen, wohlgemerkt nach 6 Wochen Beziehung! Auf meine Worte dass er mal langsam die rosane Brille Abnehmen soll und mal halblang machen soll wurde er ziemlich aggresiv, unterstellt mir Eifersüchtigkeit und und und... Naja gut es ist seine erste Freundin (er ist 21), aber sowas habe ich in der Form noch nie erlebt.... Ich fliege mit Ihm im Sommer zum Goldstrand, wo es frauentechnisch mehr als abgehen wird, und da sehe ich jetzt große Probleme weil der wahrscheinlich sich aufn Zimmer einschließen wird oder nur dumm dasitzen wird. Meine Frage ist wie verhalte ich mich Ihn gegenüber, habe keinerlei Erfahrungen was so etwas angeht... Alle meine Kumpels welche in einer LTR sind verhalten sich normal und bei denen ist es eine Selbstverständlichkeit dass jeder seinen Freiraum braucht und auch mal mit seinen Kumpels was macht, Fussball gucken, Bierchen trinken etc... Aber bei Ihm ist wirklich NULL mehr los, immer nur Anna Anna Anna, was mich ehrlich gesagt ziemlich ankotzt...
  16. Hallo, ich habs mit ihr versaut. Das letzte Treffen mit ihr war richtig schön und ich konnte gestern meine Eifersuchtstriebe und Unterstellungen einfach nicht für mich behalten. Jetzt schreibt sie mir nicht mehr zurück und wird es nie wieder tun. Ich hab sie schon aufgegeben und es geht mir so dreckig wie schon lange nicht mehr. Ich weiß nicht was ich tun kann um gegen diese Oneitis anzukämpfen .. Schon nach dem ersten Date hab ich gemerkt, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich hatte mich so sehr auf sie fixiert. Ich scheine starke Minderwertigkeitskomplexe zu haben und mein Selbstwert ist vollkommen zerstört. Ja, ich muss sagen, dass ich mich selbst sehr gut aussehend finde, damit hab ich auch keine Probleme. Ferner muss ich selber zu geben, dass ich mich gestern so aufgeführt habe, als hätte ich keinen Schwanz zwischen meinen Beinen. Ich weiß das mein Verhalten falsch war. Ich will daran arbeiten, dass sowas nie wieder passiert. Wie werde ich diese "Oneitis" los? Anscheinend hab ich keine Ziele, zu wenig Hobbys, bin zu selten unterwegs, lerne zu wenige Frauen kennen, ich liebe mich anscheinend nicht selber, denn jemand der sich selbst liebt, wird sich die Zuneigung nicht bei anderen suchen und das hab ich anscheinend getan. Anstatt ich einfach darauf scheiße, warum sie meine Nachrichten liest und nicht antwortet obwohl sie sich melden wollte, flipp ich stattdessen aus ... Wäre ein Gang zum Psychologen auch Ratsam eurer Meinung nach? Ich weiß nicht, dieses Gefühl ist nicht normal meines Erachtens. Ich bin schon sehr innerlich demoliert. Ein guter Freund von mir meinte, dass dies auch mit meiner Kindheit zusammenhängen könnte, warum ich bei Frauen sehr anhänglich bin. Mit meiner Mutter war die Erfahrung alles andere als "friedlich". Da gabs keine Zuneigung. Vielleicht kennt sich damit jemand aus.
  17. liebe community, ich brauch mal einen Tipp, wie man eine Frau vergisst, von der man genau weiß, dass sie "es" eigentlich nicht ist. Vor einigen jahren hatte ich was mit einer Frau (kurze Romanze), die wirklich hübsch ist, saugut riecht und lecker ist, sich toll anfühlt, also physischer Match würde ich sagen 10/10, Pheromone passen wie die Faust aufs Auge. Sie hat mir damals einen Korb gegeben, ich habe mich daraufhin mit ankratztem ego wohl ziemlich kindisch verhalten, d.h. "der Drops ist gelutscht" ein für alle Zeiten. Ich treffe sie jetzt wieder in einem anderen sozialen Kontext, also date sie nicht. Ihr ist das sichtlich unangenehm, wenn wir uns sehen. Bei mir kommen alte Gefühle wieder hoch. Ich frage mich allerdings warum: Sie ist clever und oberflächlich auch nett. Allerdings hatte ich mir mit ihr nie was zu sagen. Wobei ich glaube, dass wir uns ggf. öfter hätten treffen müssen, um das schlussendlich zu beurteilen. Die Gespräche waren immer mega oberflächlich, eher Smalltalk. Sie steht auf dieses ganze clubbing Gedöns, Pompöse Sachen, high society Kitsch, verkehrt mit Leuten, die ich kurzgesagt kacke finde. Damit mag sie Sachen die ich teilweise verabscheuungswürdig finde. Gleichzeitig denke ich mir, ich bin minderwertig, weil ich da null im loop bin und ihr irgendwie das alles nicht bieten kann, damit sie mich begehrt. Am liebsten wäre ich ihr nahe, obwohl das niemals was würde und sie auch null Interesse hat. Ich will checken, ob es da jemanden bei ihr gibt (bin eigentlich sicher) ... voll-psycho eben. Muss mich aktiv davon abhalten, sie online zu checken. Ich verliere irgendwie gefühlt die Kontrolle. Leider kann ich mich der Situation, also der Begegnung mit ihr nur schwer bis gar nicht entziehen. Also ich drehe irgendwie am Rad. Was hilft? Nur FSE (F#*k Someone Else)? Es gab da einige zwischendurch, aber sie ist irgendwie der "benchmark". Sind Männer wirklich so oberflächlich? Wie kann ich wirklich emotional verinnerlichen, dass sie "es" nicht ist? Rational ist mir das klar.
  18. Hallo, also ich muss jetzt hier auch noch einmal posten. Und zwar habe ich in den letzten Monaten endlich mal fortschritte im Bereich Verführung gemacht. Ich kann auf Frauen zugehen, reden... wäre alles vor einiger Zeit noch nicht so möglich gewesen. Das How-to ist schon lange vorhanden, lese hier immerhin seit fast einem Jahrzehnt mit, habe Bücher gewälzt ohne wirklich mal rauszugehen. Aber wie gesagt, in dem Bereich habe ich wirklich Fortschritte gemacht, rede mit so vielen Menschen, wie mein ganzes Leben nicht. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich 24 bin und noch nie eine Beziehung hatte (Sex nur gegen Geld oder mit UG3) bevor ich mein Problem schildere: Ich fixiere mich extrem auf einzelne HBs. Kann man sich wie eine alle paar Wochen wechselnde Oneitis vorstellen. Vielleicht nicht ganz so krass wie eine richtige Oneitis, aber in der Zeit interessiert mich hauptsächlich eine einzelne Frau, was natürlich dazu führt das ich teilweise sehr needy rüberkomme (weil ich mich natürlich ausschließlich auf diese einzelne Frau konzentriere und ihr übermäßig viel Beachtung schenke statt mit Anderen Spaß zu haben) und dieses ständige halbseidene "Verliebtheitsgefühl" ist auch eher lästig. Das HB, welches ich vor ein paar Wochen noch super fand, schickt mir heute zB. eine Nachricht zwecks gemeinsamen Lernens in der Bibliothek. Vor ein paar Wochen hätte ich noch einen Luftsprung gemacht, aber heute sage ich zwar zu, aber ich will fast 0 von diesem Mädel. Stattdessen würde ich sofort einen Luftsprung machen, wenn mir dieses HB von letztem Donnerstag - auch nur irgendeine - Nachricht schreiben würde. Mir ist selber bewusst, dass das total übertriebe Reaktionen sind, dass meine ich mit dem "Verliebtheitsgefühl", ich muss auch ständig an das HB denken, wobei mir selber klar wird wie lächerlich das ist: Man kennt sich teilweise kaum bzw. ich habe sowieso kaum Chancen. Mich behindert das auch fast schon ein bisschen im Alltag, was auch dazu führt, dass ich mir zum Teil denke das es besser wäre, keine neuen Frauen mehr kennenzulernen. Vor allem sind es auch meistens keine Frauen mit denen ich mir mehr als Sex vorstellen könnte. Weder optisch noch charakterlich waren da jetzt so richtig übertriebene Bomben dabei, wo so eine Reaktion (eventuell) nachvollziehbar wäre. Wobei ich natürlich das derzeitige HB auch in meinem Kopf auch etwas besser mache als sie eigentlich ist. Generell ist es vielleicht eine halbwegs normale Situation, dass man sich auf eine gewisse Frauen (etwas) fixiert, die man gerade erst kennengelernt hat, aber bei mir ist es, wie geschildert, wirklich total übertrieben. Und vor allem verliere ich wirklich total das Interesse an anderen Frauen. Habe schon teilweise Frauen genextet als ich gerade wieder eine Neue kennengelernt habe, was ich dann im Nachhinein doch ein bisschen bereut habe. Klar, ich denke mal, es liegt auch ein Wenig daran, dass ich mir noch nicht so ein richtig tolles Leben aufgebaut habe. Und deswegen die einzelne Frau als Ersatzbeschäftigung hernehme. Gehe zwar viel mehr Aktivitäten nach als vor einem Jahr, aber so richtig ausgefüllt und erfüllend ist mein Alltag (noch) nicht. Aber: Was kann ich sonst noch machen? Ist das nur eine Phase nachdem ich mit Frauen jahrelang gar nichts zu tun hatte? Kennen das vielleicht auch Andere?
  19. Hallo liebe PUler, ich war hier mal vor ein paar Jahren angemeldet und habe mit der Hilfe des PU Forums eine schmerzhafte Trennung von euch begleiten lassen. Danke nochmal. Das war unter anderem Nick - FYI. Irgendwann habe ich das Forum verlassen, weil ich mich stark genug gefühlt habe, diese Stütze abzulegen. Meine Oneitis hatte ich mehr oder weniger unter Kontrolle, in dem Sinne, dass ich mich auf mein eigenes Leben konzentriert habe und auch fündig geworden bin. Ich habe wirklich viel über mich gelernt und habe mir selbst so viel Liebe geben können, wie nie zuvor. Super Tipps hier also, die ich heute sehr gut verorten kann. Long story short: Zwei Jahre fast forward treffe ich die Oneitis wieder. Wir verlieben uns erneut ineinander (Anlauf Nr.3 - fuck my life!) und drei Monate später holt sie die Vergangenheit ein und sie bricht wieder aus. Anders als damals falle ich nicht in ein Loch, ich weiß ja das ich das auch alleine packe. Trotzdem tut es weh, weil sich die Erfolge der vergangenen zwei Jahre irgendwie mit der Dame verflüchtigt haben. Nun bin ich zwischendurch, auch durch Erfahrungen mit Zen, in Kontakt mit anderen Foren gekommen wo das Oneitis Phänomen in der ein oder anderen Ausprägung als Twin Flame bezeichnet wird. Im Deutschen findet ihr unter dem Begriff "Dualseele" den entsprechenden Content dazu. Jetzt mal im ernst: Sitze ich hier irgendeiner schrulligen Esokacke auf, die wie eine Wortpille den Herzschmerz mildern soll, weil ja die Twin Flame so oder so irgendwann zum Zusammensein münden wird, oder haben sich Mitglieder des Forums auch mal eingehender damit beschäftigt? Mich nervt es einfach, dass ich immer wieder wie besoffen bin wenn ich meine Ex treffe. Auch nach zwei Jahren. Wir schweben dann auf Wolke Sieben, sie holt die Vergangenheit ein und dann beginnt das Weglauf- und Verfolgerspiel erneut. Bin gespannt...
  20. Hallo Zusammen, in Anlehnung an die Threads Winddcncer, Viper und anderen möchte ich gerne meine Geschichte mit Euch mit folgenden Hintergründen teilen: ich möchte mich hier auskotzen und meinen Gefühlen freien lauf lassen ich willl Euch aufzeigen wie ich versuche mit der Situation umzugehen ich werde im Zuge der Verarbeitung versuchen mich als auch die Beziehung zu reflektieren auf Basis dessen erhoffe ich mir gesunde Kritik Eurerseits und Tipps für die Zukunft. Das bin ich: Ich bin 29 Jahre, wohne momentan in Berlin (nicht gebürtig) und kenne das Forum seit 2009 (ich habe mir einen neuen Account erstellt, da ich das alte Pseudonym zu oft auf anderen Plattformen verwendet habe). Ich habe durch das Forum viel in Bezug auf Frauen, Beziehungen usw. gelernt und es hat mir defintiv weitergeholfen .Zudem durfte ich einige interessante Personen durch das NRW-Lair kennenlernen. Ohne aber ansatzweise alles umzusetzen was ich mir vergenommen hatte, lies ich das Board 2011 zurück und führte mein Leben mit Hilfe der theoretischen und praktischen Grundlagen. Ich dachte mir, dass ich für mich die wichtigsten Fragen geklärte habe und nun auf eigenen Beinen stehen kann. Mittlerweile habe ich einen gut bezahlten Job in Berlin und bin gerade in der Endphase eines berufsbegleitendem Studiums. Ob das gute Geld alleine das ist was mich glücklich macht werde ich im späteren Verlauf versuchen zu hinterfragen. Erfahrung mit Frauen: 2 LTR´s (3 und 3 1/2 Jahre) 6 ONS 1 FB unzählige KC´s in jüngerem Alter Der Geschichte / Trennung in Kurzfassung (ohne Reflektion meinerseits) Mein Alter: 29 Ihr Alter: 23 Dauer: 3 1/2 Jahre (davon 1 1/2 Jahre zusammen gewohnt) Anmerkungen mir ist klar, dass ich nicht jedes Detail der Beziehung in einer Kurzfassung wiedergeben kann --> Bei Fragen zu Details einfach fragen die Trennung ist jetzt 2 1/2 Wochen her --> Ich kann die ersten Tagebucheinträge also nur rückwirkend aus der Erinnerung schreiben. Ich habe schon versucht einige Aspekte zu reflektieren, die Aspkete folgen dann aber erst in aktuellen Tagebucheinträgen Im Jahr 2013 kamen meine EX (ich nenne sie Anna) zusammen. Nach intensivem kennenlernen entscheiden wir uns beide für eine LTR. Für Sie war es die erste richtige Beziehnung nach einer Zeit einiger Liebschaften rein sexueller Natur. Für mich war gut und wichtig, dass Sie schon einige sexuelle Erfahrungen hatte. Sie war locker, hatte keine komplexe und war sexuell sehr aufgeschlossen. Sie war sehr sehr verliebt in mich und betonte immer wieder (bis zuletzt) in unseren Gesprächen wie sehr sie mich für meine reifen Ansichten und Prinzipien hinsichtlich einer Beziehungsführung schätzt. 2015 zogen wir aus beruflichen Gründen gemeinsam nach Berlin. Zunächst zog jeder in eine WG mit der Perspektive kurzfristig eine gemeinsame Wohnung zu suchen. In dieser Zeit gab es die ersten Anzeichen einer Krise. Anna fühlte sich nicht mehr richtig geliebt. Vermisste den Freund den sie kannte. Ich wusste in etwa was sie damit sagen will, doch ich war innerlich blockiert. Ich hatte selbst 1000 Fragen über meine eigenen Wünsche in Bezug auf mein Leben und Frauen und war innerlich blockiert und nicht in der Lage zu reflektieren und Entscheidungen zu treffen. Im Spätsommer 2015 zogen wir dann in unsere gemeinsame wunderschöne Wohnung. Die Beziehung lief für mich bequem - ich legte mich ins bequeme Nest. Neben dem Beruf legte ich mir keinen großen neuen social circle zu und ging auch keinen Hobbies (Sport usw.) nach. Statdessen saß ich einen Großteil meiner Freizeit am PC (Klischee). Ein Jahr später (Ende September2016) kam der große Knall. Anna glaubte nicht mehr an uns. Wir trennten uns auf Ihren Wunsch. Kein Drama. Alles nüchtern und sachlich. Die gemeinsame Wohnung blieb. Wieso? Weil Anna zu dieser Zeit unglüklich in Ihrem Job als Consultant war und den Plan verfolgte, im Frühjahr 2017 für ein Jahr nach Südamerika zu gehen. Zudem verlief die Trennung sauber und wir uns schätzten uns als Menschen --> Folglich einigten wir uns drauf bis zum Frühjahr zusammen wohnen zu bleiben. Ab Oktober schliefen wir in getrennten Betten, waren ansonsten aber freundschaftlich sehr verbunden. Mit verbrachten oft gemeinsame Abende auf der Couch/Bett ohne sexuellen Kontakt aber mit getrenntem Schlafen hinterher. Manchmal reitete Sie auch kurz "trocken" auf mir usw, aber ich blieb erst einmal cool und wollte nichts falsch machen und ging nicht darauf ein. Zusätzlich fragte Anna auch nach gemeinsamen Aktivitäten (Shoppen, Weihnachtsmarkt, Essen gehen, Hausparty). Dies machten wir auch gemeinsam und es war einfach unverbindich und schön. Sie hakte sich bei mir ein usw. und es macht mir echt Spaß meine Freizeit mit ihr zu verbringen, ohne jegliche Erwartungshaltungen Ihrerseits. Für mich war das die Zeit wo ich anfing über alles nachzudenken und glaubte, dass mir viele Sachen bewusst geworden sind.. Zeitgleich war aber auch klar, dass ich nichts überstürzen will und ich mir zu 100% sicher sein musste was ich will, bevor ich Sie nochmal enttäusche. Im Dezember fing Anna an sich "durch die Blume" zu verändern. Ihre Arbeit machte ihr auf einmal richtig Spaß, das Auslandsjahr wurde nach hinten geschoben und Sie hatte zu Hause ein großes Ego. Gemeinsame Aktivitäten wurden runtergefahren und mir war klar: "Da stimmt was nicht" Ich spreche Anna am 18.12 darauf an und es kam was kommen musste: "Ich habe einen neuen Typen und bin seit 2 Wochen mit Ihm zusammen" Wer ist es? "Ein Typ von der Arbeit aus München. Den kenne ich seit dem Sommer aus einem gemeinsamen Kundenprojektt." BAMMMM! - das tut weh! Jetzt war alles klar - ihr Verhalten der letzten Wochen, der Spaß an der Arbeit usw. Ich reagierte zu emotioal, fing an zu heulen,, verbrachte noch 3-4 Minuten in diesem Zustand bei Ihr und ging dann. Hallo Liebeskummer. Willkommen zurück im ONEITIS Wunderland. Ich dachte nicht, dass ich dich noch einmal wiedersehe ;) Ich hab dich nicht vermisst. Ich bin verzweifelt --> gehe auf aus der Wohnung, treffe mich mit nem Kumpel um mich auszukotzen. Die Gedanken kreisen Wieso, wieso, wieso? Ich weiß das ich jetzt keine Antwort bekommen kann, aber ich suche trotzdem. Bin ich Anna böse? Ein bisschen. Auf wen bin ich wirklich sauer? Auf MICH!!!!!! Denn ich habe die Situation zum großen Teil zu verantworten. Ich bin derjenige der dafür gesorgt hat das es so gekommen ist wie es ist. Ich habe Ihr nicht genug Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt. Ich wurde von ihr abgöttisch geliebt ohne viel zurückzugeben. Ich bin derjenige, der die Beziehung nicht reflektiert und keine Enscheidungen getroffen hat. Ich war mir ihrer Liebe zu sicher. Ich habe durch mein Verhalten dafür gesorgt dass Sie sich von mir entfernt hat und nun einen neuen Freund hat. Ob das jetzt ein Rebound Guy ist oder nicht weiß ich nicht und spielt für mich auch keine Rolle. Tag 1 Sonntag; Ich suche das Gespräch mit Anna: Ich sagte in ruhigem Ton dass mich die Situation belastet, dass ich die ganze Zeit in eine andere Richtung gedacht habe. Anna sagt "es fühlt sich jetzt für mich Richtig an." Daraufhin sage ich Ihr mit harter Tonlage und sehr dominant, dass sie bis spätestens 1.02.2017 aus der Wohung ist und ich Sie so wenig wie möglich sehen will. Wie Sie das macht, war mir egal. Ich sage Ihr, dass ich jetzt Zeit für mich brauche und keinen Kontakt haben will. Anna versteht mich, sagt sie ist immer für mich da, liebt mich als Menschen, meine Familie und will mich als Freund nicht verlieren. Ich solle mich melden wenn ichs verarbeit habe. Ob in 4 Wochen, 4 Monaten oder 4 Jahren. Die Ansage fühlt sich gut an und doch fühle ich mich gleichzeitg beschissen. Ich gehe aus der Wohnung und rufe erst einmal meine wichtigsten Menschen an und kotze mich aus. Einfach nur reden, frust abbauen, Gefühle zeigen. Der Gedanke daran, dass ich Anna und gleichzeitig meine beste Freundin verliere macht mich unfassbar traurig. Ich stelle mir den Moment vor, wenn Anna Ihre Sachen packt und die Tür hinter sich zuzieht und Sie weg ist. Tränen laufen mir über das Gesicht. In der Wohung, die wir zusammen eingerichtet haben und schöne Momente hatten werde ich dann alleine sein. Mit allen Erinnerungen!!! Fuck, wie soll ich diesen Zustand aushalten? Fuck, ich habe neben meinem Vollzeitjob noch 2 Uni-Klausuren bis zum Bachelor offen (jeweils 3. Versuch). Fuck, eine davon ist schon am 28.01! Fuck wie soll ich mich aufs lernen konzentrieren. Fuck, was ist wenn die Klausur verkacke und ich die Uni verkacke! Fuck, ich muss nebenbei noch auf der Arbeit funktionieren. FUCK FUCK FUCK! Zum Glück fahre ich in 3 Tagen in die Heimat und habe aufgrund der bevorstehenden Weihnachtstage 1 1 / 2 Wochen Urlaub. Ich werde die Tage bei meiner Schwester und ihrer Familie verbringen. Tag 2 Montag: Fuck, die Nacht war relativ kurz. Ich werde wach weil Anna in mein Zimmer kommt um ein paar Sachen für Ihre Dienstreise nach München zu packen. Ich denke daran wie Sie später in München glücklich und entspannt mit Ihrem neuen Freund zusammen ist. Fühlt sich Scheiße an! Denkt sie garnicht mehr an uns. Kann ihr neuer Typ ihr wirklich alles geben was ich ihr gegeben habe? Ich versuche zu akzeptieren, dass Sie gerade das bekommt was Sie an mir vermisst hat. Sie ist nicht die böse. Sie hat nur wie ein Mann die Konsequenzen aus meinem Verhalten gezogen. Ich stehe auf und gehe zur Arbeit. Ganztätiger Termin mit einem Partner. Wir kennen uns gut. Zum Glück bedarf es hier keiner großen Vorarbeit. Wir gehen Mittagessen, nach 2 Bissen bin ich satt. Ich schaffe es, dass der Termin ordentlich läuft, bin aber froh als der Tag rum ist. Ich fahre nach Hause. Der erste Moment in der Wohung ist schwer. Es ist still und einsam. Ich schaue mir die Bilder an der Wand an und mir laufen die tränen. Ich muss noch meine Wäsche waschen und den Koffer für den Heimaturlaub packen. Vorher will ich aber noch eine Zigarette rauchen, es werden 3 in kurzen Zeitabständen. Dann fange ich mit der Wäsche und dem Koffer an. Es ist 22 Uhr, kein Hunger. Seitdem es endgültig aus ist scheint mein Gehirn alles zu begreifen. Mein Gehirn gibt mir zu verstehen dass ich die ganze Situation und die Fehler der Beziehung sofort verstanden habe. Ich kämpfe dagegen an und sage mir "Nein, das kann nicht in so kurzer Zeit passieren und nein, so lange du nur an die positiven Seiten und Emotionen mit Anna denkst kannst du UNMÖGLICH die Beziehung reflektiert haben. Ich gehe ins Bett und denke kurz daran wie Anna in diesem Moment spaß mit ihrem neuen Freund hat. Ich schiebe einen kurzen Hirnfick, stellen diesen aber überraschend schnell ab. Ich lasse den TV laufen und versuche dabei einzuschlafen. Absolute Stille kann ich gerade nicht gebrauchen. Tag 3 Dienstag: Zum Glück stehen 2 Kundentermine in Leipzig an und ich muss nicht an den Schreibtisch ins Büro. Ich fahre mit dem Auto, es tut gut, da man sich mehr oder weniger aufs fahren konzentrieren mus. Auf einmal kommt ein trauriges Lied im Radio und ich werde traurig. FUCK FUCK FUCK. Die Kundentermine laufen ganz ok. Ich bin zwar nicht bei 100% aber lasse mir nicht viel anmerken. Auf dem Weg zurück nach Berlin ruft ein Arbeitskollege aus dem Büro mit der Anmerkung "Wir müssen noch Weihnachtskarten verschicken" an. Scheiße, garkeine Lust darauf. Ich fahre ins Büro und und schreibe unzählige Karten. Bei dieser Form der Arbeit kommen meine Gefühle wieder durch. Ich möchte heulen, kann mich aber zum Glück beherrschen. Anschließend fahre ich nach Hause. Wieder stille und Einsamkeit. Ich bringe die Wohnung für die Zeit der Abwesenheit in Ordnung. Danach telefoniere ich noch 3 Mal und klage meinen Kummer. Zeit zum schlafen - wieder TV im Hintergrund. Ich denke viel nach. Stelle mir immer wieder die Frage ob ich wirklich verstanden habe, wieso unsere Beziehung gescheitert ist. Eine Seite sagt Ja, die andere sagt Nein. Ich frage mich, falls Sie zurückkommen würde, ob ich mich wirklich direkt so verhalten kann das es funktioniert. Das ist doch alles ein langer Prozess. Das kann doch nicht funktionieren. Ich versuche mich damit abzufinden, dass Anna uns keine Chance mehr gibt. Ich habe heute wieder viel zu viel geraucht und zu wenig gegessen. Tag 4 Mittwoch: folgt heute Abend
  21. Hallo Forum, ich werde nun auch endlich mal meinen ersten Post verfassen und möchte diesen nutzen um ein wenig die letzten 3 Monate zu reflektieren. 1. Mein Alter: 21 2. Alter der Frau: 22 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 2 4. Etappe der Verführung: Leichte / Unabsichtliche Berührungen (Zufällige Berührungen am Arm/Bein; Händchen halten u.s.w.) Habe das HB um das es im folgendem Text geht zum ersten mal Mitte September in der Uni wahrgenommen. Ich musste einige Projekte fertig stellen und verbrachte deswegen circa 2 Wochen jeden Tag im selben Computerraum wie das HB. Wir hatten mehrmals Augenkontakt, habe es jedoch zustande gebracht sie nicht in diesem Zeitraum anzusprechen. Sie saß dann ein paar Tage später morgens mit ihrem Laptop im Foyer, was ich nutzte um sie endlich direkt anzusprechen und bekam auch ihre Nummer. Nach 2-3 Nachrichten hin und her war dann klar, dass wir zusammen bouldern gehen. Waren schließlich beim ersten Date doch Kaffee/Tee trinken weil ich an diesem Tag nicht so fit war und danach am Fluss spazieren. Nach dem 2ten Date in der Boulderhalle meinte HB dann zu mir, dass ich sie an ihren Bruder erinnere und dass sie noch an jemandem hängt. Später nach dem bouldern kam dann noch ne Nachricht von ihr, dass sie Spaß hatte und wir das unbedingt nochmal machen sollten. Hier möchte ich anmerken, dass ich es deutlich verpasst habe zu eskalieren! Anderthalb Wochen später war ich noch auf ihrem Geburtstag in ihrer WG und habe mich dort hauptsächlich mit anderen Leuten unterhalten. Sie hat von sich aus ab und zu an diesem Abend den Kontakt gesucht und mich als ich ging vor die Tür begleitet, dort mehrfach umarmt und gemeint das es schade ist, dass ich schon gehe. Den Samstag darauf gab es ihrerseits noch eine Einladung zum Essen vorbei zu kommen, sie würde gerade mit ihrer Mitbewohnerin kochen, was zeitlich bedingt von mir abgelehnt wurde. Ansonsten hatten wir nach dem 2ten Date nur wenig Kontakt, aber ich habe deutlich gemerkt, dass mich die ganze Sache emotional doch ordentlich mitgenommen hat. Einen Monat darauf fragte sie dann, ob ich nochmal mit ihr bouldern gehe. Da ich in der Woche nur wenig Zeit hatte und einiges für die Uni zu tun hatte, machte ich einen Gegenvorschlag für den darauffolgenden Samstag. Sie ließ sich mit ihrer Antwort deutlich Zeit und war dann verwundert, dass ich ihr nach anderthalb Tagen noch nicht geantwortet hatte und fragte ob alles okay wäre. Ich beantwortet dies abends mit einem Ja und das ich die letzten Tage viel zu tun hatte, was ihr gegenüber ja bereits bei ihrer Frage erwähnt wurde. Nachdem bis zum nächsten Tag keine Antwort kam, schrieb ich ihr nur noch, dass die von ihr vorgeschlagene Uhrzeit mir zu früh wäre. 2 Tage später kam am vorgeschlagenen Samstag um 1 Uhr morgens von ihr die Frage, ob sie mich zum Waffeln essen in ihrer WG, anstatt bouldern zu gehen einladen könnte. Spätestens hier hätte ich endgültig einen Schlussstrich für mich ziehen müssen, doch ich Idiot habe ihr tatsächlich irgendwann nach dem ich aufgestanden bin geantwortet und war auch am selben Tag noch bei ihr zum Waffeln essen (was ein fucking Fehler!!). Habe hier natürlich auch wieder nicht eskaliert und sie hatte auch nur rund 2 Stunden Zeit, was ich vorher nicht wusste. Sind dann gemeinsam noch zum Bahnhof gelaufen, dort noch mit Freundinnen von ihr einen Glühwein getrunken und uns danach verabschiedet. Rückblickend hätte ich mir die ganze Scheiße an diesem Samstag echt sparen können und ihre Einladung einfach ignorieren sollen. Aber es kommt noch dümmer. Hab ihr paar Tage später, als ich sowieso wusste, dass wir uns wahrscheinlich kurz in der Uni sehen selbstgemachte Bruchschokolade als kleinen Nikolaus mitgebracht. FUUUUUCK!!! Auch auf das hätte ich verdammt nochmal fucking verzichten müssen. Von ihr kam nur ein kurzes Danke und ansonsten kein Feedback, aber das ist auch egal. Seit der dummen Aktion ist nun ein Monat vergangen, in dem wir keinen Kontakt hatten und uns nur 2mal sehr kurz auf dem Campus gesehen haben. Mittlerweile ist außerdem auch ihre Nummer aus meinen Kontakten geflogen, da dies einfach ein notwendiger Schritt für mich war. Die bei mir eingegangen Weihnachtsgrüße wurden nur kurz und knapp aus Höflichkeit erwidert. Trotz der vergangen Zeit hat sie jedoch leider immer noch zu viel Sendezeit in meinem Hirn. Insgesamt habe ich somit ziemlich jeden klassischen Fehler gemacht, ein absolut negatives Beispiel fabriziert und es sollte deutlich merkbar sein das ich noch ein Anfänger bin. Fazit: + direkter Approach (auch wen ich leider lange dafür gebraucht habe, FEAR is just a big LIE - it can’t hurt me!!!) + die Interaktion hat mir insgesamt einiges aufzeigt, an dem ich arbeiten muss/will oder nun bereits aktiv angehe + nach wenig getipper direkt ein Date ausgemacht + 2 Dates mit ihr gehabt - fehlende Eskalation (wer nicht eskaliert verliert/mastubiert !!!) - Oneitis - fehlende Alternativen - Friendzonded/Orbit (leider den Kontakt nicht direkt abgebrochen, möchte nicht die Freundin für sie spielen wen ihr langweilig ist) - Needyness - PDM und Hirnfick Liebe Grüße und einen guten Start ins neue Jahr!
  22. Hallo zusammen, Sinn dieses Beitrages soll in erster Linie sein, dass ich mit euch eine schmerzhafte Erfahrung teilen möchte, die ich Ende 2016 gemacht habe. Ich kann vieles besser reflektieren, wenn ich es einfach mal niederschreibe und vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar Kommentare übrig. Kurz zu meinem Background: Ich bin 21 Jahre alt, studiere und hatte während meiner Pubertät alles im Sinn, nur keine Mädels. Deshalb hatte ich kaum Erfahrung mit dem anderen Geschlecht gemacht, was sich dann aber mit dem Beginn meines Studiums (mit 18) und der gleichzeitigen Entdeckung dieses Forums hier änderte. Wie es dann so war, führte ich 2015/2016 eine neunmonatige Beziehung, die aus einer lockeren Geschichte entstand. Nach der Trennung schrieb ich einige HB's an, die ich kennenlernen und natürlich vögeln wollte. Darunter auch die, um die sich diese Story hier dreht. Im Prinzip kenne ich sie seit dem ersten Semester, damals hatte sie aber frisch einen Freund und deshalb unternahm ich nichts weiter in die Richtung. Der Kontakt war sehr locker, man traf sich mal im Kurs und wechselte ein paar Sätze. Vom Typ her sagte sie mir total zu: hübsch, intelligent, sehr zurückhaltend, wenn man sie das erste mal trifft, kommt sie sehr kühl und dadurch ungewollt arrogant rüber. 21 Jahre alt, tolle Figur, D - Körbchen und ein hübsches Gesicht. Hobby: Rudern. Mit ihr traf ich mich dann im Oktober 2016 erstmal auf einen Kaffee am Rhein. Logistik ist suboptimal, da ich aus bestimmten Gründen nicht in meiner Uni - Stadt wohne. Uns trennen 50 km, weswegen erstmal Treffen in der Stadt angesagt waren. Das Date lief nach Maßstäben des Forums hier suboptimal: zwar viel gequatscht, aber mir ist es nicht gelungen, die Situation aufzulockern für ausreichend Kino. Deswegen blieb es bei wenigen, unbewussten Berührungen. Mein Bauchgefühl sagte mir auch: langsam angehen. Eine Woche später erfragte ich das nächste Date, konkret mit Termin etc. . Wir waren Eis essen + spazieren, das lief schon deutlich lockerer ab nach frostigem Beginn, doch auch hier wäre ein KC noch nicht angebracht gewesen, weil unkalibriert. Dann kam von ihr Invest, ob ich schon eine Idee fürs nächste Treffen hätte. Wir waren Pizza essen, was smooth lief, sie ließ absichtliche Berührungen an der Hand zu, danach beim Spazieren konnte ich dann zum Kuss überleiten. Nach dem Date folgte Drama: Sie sei nicht bereit für eine Beziehung blabla. Ich sagte ihr okay, kein Ding, wir können auch langsamer tun, wenn dir das lieber ist. Gedanklich hatte ich zu dem Zeitpunkt schon abgeschlossen mit ihr und es folgten zwei Wochen ohne jeglichen Kontakt. Das war nicht mal Absicht von mir, ich hatte sie wie gesagt schon abgehakt und allgemein recht viel zu tun. Es folgte eine Nachricht von ihr, ob sie irgendwas falsch gemacht oder verstanden hätte und sich wunderte, warum es keinen Kontakt mehr gebe. Ich sagte, es sei alles cool und dass ich viel um die Ohren hatte, dem war ja auch so. Einen Vorschlag von mir, abends Cocktails zu trinken, akzeptierte sie freudig. Bei dem Date kam es dann zu sehr innigem Küssen, diesmal ganz ohne Drama. Wir vereinbarten, dass sie zu mir nach Hause kommt beim nächsten Treffen, um einen Weihnachtsmarkt zu besuchen, was auch zu Stande kam. Kurze Zwischenbilanz bis zu diesem Punkt: - Dates vereinbaren lief problemlos, was mir sehr gefiel. Es kamen, wenn etwas nicht passte, auch immer Gegenvorschläge. Hab ich nicht oft erlebt. - Ich merkte in den Gesprächen immer mehr, dass wir auf einer Wellenlänge sind. - Trotzdem wusste ich, dass ich durcheskalieren musste, wenn sie dann bei mir zuhause ist. - Unsere Intentionen waren soweit gleich: Für sie kommt nur eine Beziehung in Frage und ich war auch auf etwas Festes aus, was ich auch so kommuniziert habe. Da wollte ich definitiv ehrlich sein und zu stehen. Mitte Dezember war sie dann bei mir zuhause. Zwischendurch hatten wir uns - wenn es zwischen die Univeranstaltungen passte - immer mal kurz gesehen, intensives küssen, Händchenhalten all inclusive. Ich führte sie erst mal rum, wir kochten etwas und landeten dann auf der Couch. Bisschen ihre Lieblingsmusik angemacht, dann richtig rumgemacht. Ich spürte, wie sie ordentlich auf Betriebstemperatur kam, fasste sie dann überall an. Ich hob sie von meinem Schoß hoch, warf sie aufs Bett und begann, sie auszuziehen. Obenrum ließ sie alles zu, mir sprangen zwei wundervolle D - Brüste entgegen, mit denen ich mich intensiv befasste. Doch bei ihrer Hose fingen dann Blocks an. Sie nahm meine Hand weg, als ich den Gürtel öffnen wollte. Das quittierte ich mit einem Lächeln und wir machten weiter rum, dann ließ sie es auf einmal zu. Selbes mit dem Knopf / Reißverschluss. Mit Geduld arbeitete ich mich weiter vor, aber irgendwann kam ein sehr eindeutiger Block von ihr, als ich ihr Höschen ausziehen wollte. Nach so vielen Blocks war die Stimmung dann auch weg und kühlte wieder etwas ab, zog sich wieder etwas drüber. Ich reagierte darauf nicht angepisst, meinte "okay, kein Ding" und wir gingen dann noch zum Weihnachtsmarkt und Feuerwerk schauen. Klar hat es mich etwas geärgert, dass es nicht zum Sex kam. Ich habe auch einiges über LMR gelesen. Doch ich kann mir selbst versichern, dass da nicht mehr drin gewesen wäre und noch mehr Persistance nah am Rape gewesen wäre. Das Nein war schon deutlich, und da ist dann auch Schluss für mich. Die Zeit danach verlief sehr gut, einiges an Dirty Talk und Flirterei per Whatsapp, das war aber gängig bei uns. Wir vereinbarten kurz vor Weihnachten einen konkreten Tag vor Silvester an dem ich mich für ihren Besuch revanchieren wollte und zu ihr nach Hause fahren wollte. Am Tag selbst traf mich dann der Schlag: Kurz bevor ich los wollte, bekam ich einen ellenlangen Whatsapp Roman, mit folgenden Punkten als groben Inhalt: - es passt viel, aber kein Kribbeln bei ihr da, das reiche ihr nicht - es tut ihr sehr Leid - es passt für sie nicht, sie kann es nicht erklären - weitere Treffen würden nix bringen, besser jetzt als in 3 Monaten - sie hätte dem ganzen eine Chance gegeben ("ausprobiert"), doch es würde nicht reichen Das hat mich richtig fertig gemacht. Es lief vieles so gut, was sonst problematisch ist. Die letzten Tage war ich komplett down. Doch ich wusste im Prinzip, was ich alles vernachlässigt habe: Alternativen habe ich gar nicht mehr wahrgenommen, weil ich emotional viel zu viel investiert habe, eben weil ich so ein gutes Gefühl bei ihr hatte. Es war ein sehr ungesundes Maß, ich begann schon, von ihr zu Träumen. Ich reagierte dann insofern, dass ich mich bei ihr für die schönen Treffen bedankt und alles Gute fürs kommende Jahr gewünscht habe. Letzten Endes kann man dann ja eh nichts mehr machen, als es abzuhaken und das Beste draus für sich mitzunehmen. Es ist einfach nur unglaublich Schade, weil sie (anders, als der erste Eindruck vermuten lässt) gar nicht arrogant ist und einen tollen Charakter hat. Ja, um die D - Brüste ist es auch verdammt schade, fuck! Für mich bleibt dann nur noch zu überlegen, was ich falsch gemacht habe. Natürlich, es kam nicht zum Sex, wer weiß, was gewesen wäre wenn... Comfort und Rapport war definitiv auch da von beiden Seiten, wir haben über sehr "deepe" Themen gesprochen, das volle Programm. Vielleicht hätte ich ihr meine Intentionen nicht verraten sollen, doch ich wollte da nicht unehrlich sein. Ich hab aber mittlerweile aufgehört, das Hirn zu zermartern, obwohl ich gerne dazu neige. Dinge, die mir weiterhin aufgefallen sind: - Küsse / Makeout initiierte ich zu 90%, beendete es aber auch wieder, trotzdem stieg sie voll drauf ein. Sowas muss eigentlich etwas anders aussehen, meiner Meinung nach. Den ersten Schritt mache ich trotzdem gerne. - Sie sprach immer viel von ihrer "Gefühlsachterbahn", also war doch irgendwie schon eine Art "Kribbeln" da!? - in ihrem Leben hatte sie 2 richtige Beziehungen: einmal 2 Jahre, einmal 3 Jahre, beide Male verlassen worden - Sie meinte oft, ich sei Hypersexuell, weil ich oft sexuelle Themen anschneide / flirte. Das Maß war aber eigentlich normal für mich!? eventuell zu Sex - Needy? Dinge, die ich (meiner Meinung nach) gut gemacht habe: - Führung bei Date ausmachen - Comfort / Rapport eingestreut, war in der letzten Zeit ein dicker Sticking Point bei mir - Schrittweise, kalibrierte Eskalation - Per Whatsapp meistens abends geflirtet, etwas Dirty Talk... Das hat Spaß gemacht und war beidseitig, was die Initiative anging - cool geblieben an dem Abend, obwohl es keinen Sex gab - Während der Gespräche hab ich sie sich qualifizieren lassen, was mir halt auch ein gutes Gefühl gab, denn sie ging voll drauf ein Was ich verbessern sollte: - Solange kein Sex passiert, emotional viel weniger investieren. Ich neige schnell dazu, mich zu verlieben, muss da deutlich cooler werden, sonst ist es sehr ungesund - LMR (?) - Generell für mehr Alternativen sorgen - nicht so sehr alles verbalisieren, nicht auf "reden" einsteigen, ohne beleidigt zu erscheinen Ich merke gerade schon, wie es mir wieder was besser geht. Gestern habe ich beim Feiern wieder ein neues Mädel kennengelernt, die das Ganze schon wieder fast vergessen machte. Mal schauen, vielleicht läuft es diesmal besser. Wenn ihr wollt, könnt ihr mein Pamphlet ja mal kommentieren, ich erschrecke mich gerade, wieviel ich geschrieben habe... Den Elan bräuchte ich mal für meine Bachelorarbeit :D Danke im Voraus an die, die sich das alles durchlesen. Ich hoffe, es ist wenigstens etwas strukturiert. Bis jetzt hatte ich über die mystische Oneitis nur gelesen, jetzt hab ich es mal am eigenen Leib erlebt, trotz eigentlich besseren Wissens. Das war das erste Mal in meinem Leben, wo es mich so richtig erwischt hat. Ich wünsche euch ein erfolgreiches Jahr 2017! LG
  23. Hallo, ich bin gerade in einer seltsamen,skurrilen Situation, versuche es mal kurz zu machen: Mein alter: 32 Ihr Alter: 30 Treffen: 4 Wir haben uns vor 3 Wochen im Single Chat kennengelernt, nach dem zweiten Treffen wollte sie mit zu mir und mit mir schlafen (hat mich gefragt ob sie bei mir schlafen kann), haben zusammen in meinem Bett geschlafen und ich war irgendwie blockiert und recht zurückhaltend. Neues Zimmer, keine Erfahrung, Unsicher. Kein Sex. Kussversuch wurde dann später in der Nacht auch von Ihr geblockt.... haben aber trotzdem schön Kekuschelt. Ich hab nur gesagt dass ich es später irgendwann nochmal probiere. Mehr lief dann nicht, Früh zusammen 3 Stundengefrühstückt, keine Körperlichkeit. Drittes Treffen hat Sie mir gesagt dass sie mich nicht attraktiv fande nach der Nacht und nur eine Freundschaft wollte, auch von Beginn an. Sie sei eher nur an sexuellen Erfahrungen interessiert und will erstmal keine Beziehung. Nun habe ich Ihr gesagt, dass ich keine Freundschaft haben will weil ich genug Freundlínnen habe, sondern Sie, habe ihr auch etwas geschenkt, dann bei mir zum Essen eingeladen. Sie gleich zugesagt. Zum Essen beim vierten Treffen bei mir war es eigentlich ganz cool, gegessen (Hat mir erneut erzählt, dass sie eher an sexuellen Erfahrungen interessiert ist. Darauf habe ich gesagt, dass ich nicht nur an sexuellen Erfahrungen interessiert bin) aber kine Körperlichkeit, nen Film geschaut, sie meinte dann danach irgendwann sie sei zu müde, ist gegangen. So nun wird es noch schräger, habe dann unmittelbar geschrieben per SMS, "ob sie gut heimgekommen sei, es eine klare Ansage von ihr war und und dass ich es nun aufgebe und ich keinen Sinn mehr sehe, weiter zu kämpfen und mich zu bemühen. Darauf kam nur " dass Sie nur ahnen kann was ich meine". WAS FÜR EIN FEHLER! Ich will diese Frau, ich fühle, dass es gerade die Richtige ist (wir haben einen guten Vibe, also sehr sehr vertrauensvoller Umgang) und ich weiss dass Sie es auch etwas fühlt (oder gefühlt hat ;( , sie hat mir in der Nacht zu Beginn wo sie bei mir schlief auch gesagt wie vertraut ich ihr vorkomme und Sie dass sofort wusste etc.. Nun hab ich mich bei Ihr Chat (ich Depp habe natürlich Nummer gelöscht im Frust) gemeldet und ihr sehr vieles gesagt, dass mir die Überreaktion leid tut und ich einen Fehler gemacht habe. Dass Sie für mich die coolste und angenehmste Frau ist die ich seit langem kennenlernte und ihr alles so ehrlich dargelegt, wie dumm es gelaufen ist. Auch mit Nummer löschen etc. Dass ich unsicher war, blockiert etc. und ich gern mehr körperliche Nähe zu ihr gehabt hätte, aber an diesem Abend nicht fähig war es zu zeigen. Das war gestern Nachmittag. bisher noch keine Antwort, was wohl dem Jahreswechsel geschuldet ist. Ich weiss nicht, das ist irgendwie skurril, aber auch interessant, sher direkt und ehrlich. Nur wär ein Rat von euch hier gut wie ich weiter vorgehen könnte. (Ausser nexten, wenn das geht) Bitte auch keine abfälligen Kommentare. Ich weiss, ich hätte Sie in der ersten Nacht vögeln sollen, aber wie ich kann ich da jetz noch etwas retten? Also irgendein bestimmtes Vorgehen. Ich würde mich sehr freuen über Ratschläge, frohes Neues!
  24. 1. Mein Alter: 17 2. Alter der Frau: 17 3. Anzahl der Dates die bereits stattgefunden haben: Etliche, bis vor kurzem LTR. 4. Etappe der Verführung: Sex Hallo, erstmal möchte ich ein Lob für dieses Forum und seine Community aussprechen. Ich lese schon lange mit, aber das hier ist mein erster Thread. Der Beitrag kann sehr lang werden, da die Situation sehr kompliziert ist und eine lange Vorgeschichte hat, welche aber wie ich denke, sehr wichtig zum verstehen ist. Ich bedanke mich schonmal und hoffe ein paar Member werden sich die Zeit nehmen ihn zu lesen, da ich wirklich verzweifelt bin. Ich habe im Mai diesen Jahres, während ich in einer seit einem Jahr andauernden LTR war, die beste Freundin meiner damaligen LTR (Nennen wir sie mal Anna) kennengelernt. Ich und die beste Freundin (Die Ex um die es jetzt geht, nennen wir sie mal Maria), kannten uns vorher nur vom hören und waren nicht sehr gut aufeinander zu sprechen. Es folgten mehrere Treffen zu dritt und wir merkten, dass wir uns doch ganz gut leiden konnten 😅. Wir fingen an, immer mehr miteinander zu schreiben und telefonierten durchschnittlich 3 Stunden jeden Abend. Es folgten die ersten heimlichen Treffen alleine (Die Beziehung zwischen mir und Anna lief nicht mehr so gut und die Freundschaft der beiden auch nicht). Maria war ein sehr verschlossener Mensch, der Angst vor Nähe und noch überhaupt keine Erfahrungen mit Jungs hatte, dennoch kamen wir uns nach ein paar Treffen immer näher. Nach kuscheln und Händchen halten sagte sie mir, dass sie nicht mehr zulassen würde solange ich in der LTR bin. Da Maria und Anna zu dem Zeitpunkt keinen Kontakt mehr hatten, log ich und sagte das ich mich getrennt habe. Ich fuhr die doppelte Schiene (Ich weiß selber das es scheiße war 😶). Es folgte der erste Kuss und wir verliebten uns ineinander. Es kam wie es kommen musste und Maria bekam raus, dass ich sie angelogen hatte und immernoch mit Anna zusammen war. Da Maria zu diesem Zeitpunkt außer Landes war (Sie kommt aus Polen) konnte ich erstmal nicht viel machen und beließ es auf einer Entschuldigung. Anna hatte von dem ganzen noch nichts mitbekommen, aber ich hatte leider immernoch nicht die Eier mich zu trennen. Nach dem Maria nach ein paar Tagen wieder in Deutschland war, fing ich sie morgens vor der Schule ab um noch einmal das Gespräch zu suchen. Sie verzieh mir und kam mit zu mir nach Hause anstatt zur Schule zu gehen, unter der Bedingung mich diesmal wirklich von Anna zu trennen, was ich ein paar Tage später auch tat (zu diesem Zeitpunkt war es Mitte Juli). Maria baute langsam wieder Vertrauen zu mir auf und unsere Beziehung lief immer besser. Ein paar Wochen später fingen dann die wirklich üblen Probleme erst an... Maria's Eltern wussten nichts von der Beziehung, da sie den Zeugen Jehovas angehören und deshalb streng dagegen waren (Maria hatte noch nie Bock darauf, wurde aber ihr ganzes Leben mehr oder weniger dazu gezwungen mitzukommen). Da ich und Anna in einer Straße wohnen und Maria nur eine Straße weiterwohnt, bekam Anna raus, dass wir nun in einer LTR waren. Von Wut getrieben erzählte sie es Maria's Eltern. Um sich selbst davon zu überzeugen, verfolgte der Vater uns und sah wie ich sie nach Hause brachte. Zu Hause folgte ein Streit zwischen Maria und ihren Eltern. Sie wollten ihr den Kontakt zu mir verbieten, aber sie ließ sich nicht unterkriegen und kam am nächsten Tag wieder zu mir. Das ging ein paar Tage so weiter bis die Eltern sie zu Hause einschlossen 😶. Maria wollte sich das nicht mehr gefallen lassen und lief als der Moment günstig war weg, zu mir. Die Eltern begriffen es immernoch nicht und schickten ihr religiöse Texte und so weiter. Auch ich schrieb dem Vater in dieser Zeit einen Text, in welchem ich mich vorstellte, Verständnis für seine Religion ausdrückte, aber gleichzeitig forderte das Maria selbst entscheiden darf und mich dafür entschuldigte wie es gelaufen ist. Anstatt einer vernünftigen Antwort, folgte der Anruf eines anderen Mitglieds dieser religiösen Gemeinschaft der uns kritisierte. Nachdem sie 3 Tage bei mir war, stimmte die Mutter zu und sagte das man ja mal drüber reden könnte. Sie ging wieder nach Hause, doch anstatt eines Gespräches, waren bereits andere Mitglieder zu Hause und versuchten sie zu belabern 🙄. Es folgte wieder das übliche Haustür abschließen, damit sie nicht raus kann, doch nach ein paar Tagen schaffte sie es und kam wieder zu mir. Sie wohnte nun 2 Wochen bei mir (In dieser Zeit hatten wir auch unser erstes Mal 👍). Sie sagte wie sicher sie sich mit mir ist und es folgten auch viele Gespräche mit dem Jugendamt weil sie hoffte, dass ein gemeinsames Gespräch dort mit den Eltern etwas ändern könnte. Diese waren zu diesem Zeitpunkt, in den 2 Wochen, im Urlaub. Es wurden gemeinsam mit Eltern und Jugendamt Regeln abgemacht und sie ging ein weiteres Mal nach Hause. Es ging eine Woche lang gut, doch dann verfielen ihre Eltern wieder in alte Muster und sagten sie solle ausziehen, wenn sie sich nicht von mir trennt. Ich sagte ihr zu diesem Zeitpunkt, dass ich es verstehen könnte wenn sie das mit mir beenden will, damit sie ihre Eltern und ihren Bruder nicht verliert. Sie machte mir jedoch klar, das sie sich sicher mit mir ist und spätestens mit 18 eh abgehauen wäre. Als am Abend dann noch Gewalt vom ihrer Mutter angewendet wurde, nur weil sie mit mir telefonierte, eskalierte es erst richtig. Also kam sie wieder zu mir. Ihre Eltern wollten es dann aber doch nicht akzeptieren, ließen sie abends von der Polizei abholen und in ein Mädchenheim bringen (Krank). Ich ließ sie nicht im Stich und holte sie jeden Morgen um 7 ab und brachte sie abends um 22 Uhr zurück. In dieser Zeit vernachlässigte ich meine Freunde, weil ich sie nicht den ganzen Tag im Heim vergammeln lassen wollte... Es war eine schwere Zeit für uns, weil ich sie öfter weinen als lachen sah und es viele Streits gab, doch nach 2 Wochen folgte ein richtiger Glücksmoment. Das Jugendamt stimmte zu, dass sie zu mir und meiner Familie ziehen darf und ihre Eltern zahlten ihr Kindergeld. Die nächsten Monate lief unsere Beziehung super, aber ich wurde needy und vernachlässigte alles andere, um jeden Tag was mit ihr zu machen. Ich denke dadurch wurde ich etwas betaisiert und ich erkrankte im Laufe der Beziehung an Oneitis. Nach 3 Monaten traf sie sich einmal mit ihren Eltern, diese versuchten anfangs sie zu bereden, aber ließen es dann und waren froh sie zu sehen. Die Beziehung lief normal weiter und ein paar Wochen später traf sie sich nochmal mit ihren Eltern (um wieder Kontakt aufzubauen). Vor dem Treffen lief noch alles super und sie sagte mir wie sehr sich noch doch lieben würde und das sie sich kein Leben mehr ohne mich vorstellen könnte (😂). Sie kam nicht wieder zurück und sagte sie könne und wolle das mit uns nicht mehr. Ich sollte es akzeptieren und sie wollte auch nicht daüber reden (Wtf?). Ich überlegte erst sie zu freezen, ließ es dann aber doch weil ich ihr nicht abgekauft habe, dass sie freiwillig Schluss gemacht hat. Nach 3 Tagen antwortete sie mir und sagte mir das es nicht freiwillig war und sie mich vermisse. Es stellte sich heraus das ihre Eltern sie erst belabern wollte und ihr dann ein schlechtes gewissen gemacht haben. Sie drohten mit einem totalen Kontaktabbruch, wenn sie das mit mir nicht beendet. Ich glaube das sie sich dieses Mal bereden lassen hat, liegt unter anderem auch daran, dass ich in letzter Zeit durch meine Needyness an Attraction verloren habe. Wir versuchten uns am 4ten Tag heimlich zu treffen um zu reden, was auch gelang. Sie fiel mir direkt in die Arme und wir küssten uns. Nach 2 Minuten kam ihr Vater, aus dem Fenster schreiend, mit dem Auto um die Ecke gerast. Sie hatte Angst und wollte abhauen, also liefen wir weg und versteckten uns, während ihr Vater und ein paar Andere die Straßen absuchten. Meine Mutter holte uns ab und sie kam wiedermal mit zu uns. Sie versicherte mir das sie mich nie wieder verlassen würde und es dumm von ihr war und ich ihr wichtiger bin, sie ihre Eltern aber vermisst. Es folgten 3 Tage, die sie wieder bei uns wohnte. Sie weinte ab und zu wegen der Situation mit ihren Eltern, ich und sie waren uns aber noch näher als vorher und schliefen auch mehrmals miteinander. Sie schrieb ihre Mutter ein langen Text in dem sie alles sagte was sie fühlte und ihre Mutter (der verständnisvollere Teil der Eltern, der selber mehr oder weniger unter der Herrschaft des Vaters leidet), antwortete und sagte das sie sich noch mal treffen will, um diesmal wirklich eine Lösung zu finden. Sie versprach mir diesmal wiederzukommen und ging nach Hause um zu reden. Sie schrieb mir nach einer Stunde das letzte Mal das alles gut sei und blockierte mich dann überall. Ich hörte 3 Tage lang nichts von ihr ☹️. Dann meldete sie sich, sagte mir das es ihr Leid tut und sie wirklich versucht hat mit denen zu reden, aber die sie wieder nur gedroht und belabert haben und es ihr alles zu viel wurde. Sie hat sich von ihren Eltern zu ihrer Tante und ihren Cousinen nach Polen fahren gelassen, um dort 2 Wochen -1 Monat zu bleiben, um Ruhe und neue Kraft zu bekommen. (Die Familie der Tante gehört nicht zu den Zeugen Jehovas und stand immer hinter uns). Sie sagte mir das sie mich liebt, mir aber ab morgen nicht mehr schreiben wird für ein paar Tage um über alles nachzudenken. Ich wollte mir nicht mehr alles gefallen lassen und sagte ihr, dass sie damit nicht bis morgen warten muss sondern ich ihr ab heute nicht mehr schreiben werde. Sie meldete sich am nächsten Abend und sagte mir das sie mich vermisst, ich wollte Klarheit und fragte ganz direkt nach, sie sagte mir das wir noch zusammen sind. Wir schrieben ganz normal die nächsten Tage und sie sagte sie würde noch etwas da bleiben, weil es ihr gut tut, will dann aber wieder kommen. Ich akzeptierte das. Die nächste Woche lief ganz normal, ich versuchte meine Needyness los zu werden, beende unsere Konversationen als erster und unternahm was. Dann wieder ein Schock. Meine, nach 5 Monaten immernoch rachsüchtige Ex (Anna), erzählte Maria, dass ich damals nachdem sie mir erneut eine Chance gab, erst nach einer Woche wirklich Schluss machte. Maria sah das als Betrug an und beendete die Beziehung zu mir (Ich glaube das es nur ein Vorwand war, da sie mir das nach 5 Tagen Drama mehr oder weniger verziehen hatte und fast kein Wort mehr darüber verlor. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich auch das ich unter Oneitis leide und begann ab und zu was mit einem anderen Mädchen zu unternehmen und öfter wegzugehen, um dagegen vorzugehen. Ich und Maria schrieben nun wieder immer mehr und die Stimmung besserte sie sich. Sie sagte mir oft das ich ihr fehle, sie mich vermisse und was ihr alles an mir fehlte und das sie mich liebt und ich der einzige Mensch bin der sie im Moment nicht nervt. Gleichzeitig verwies sie aber darauf das sie noch nicht weiß wie sie sich entscheidet. Die Stimmung besserte sich dennoch weiter und wir schrieben fast 2 Wochen wieder jeden Tag, auch immer mehr über sexueller Dinge und was wir so miteinander vorhaben wenn sie wieder da ist. Sie schickte mir auch erotische Bilder, was mich sehr verwundert wenn sie sich angeblich nicht sicher ist ob sie das mit uns noch will, da sie sowas immer sehr viel Überwindung kostet und sie immer Aggst hatte, dass ich es gegen sie verwenden könnte. Ab da blickte ich überhaupt nicht mehr durch, was ich ernst nehmen soll und was nicht. Ein paar Tage später wollte ich mich nicht mehr vom diesem ''Ich habe mich noch nicht entschieden'' hinhalten lassen (Ein Fehler?). Ich setze sie zu sehr Unterdruck zbd sie sagte vielleicht ist es besser keinen Kontakt zu haben, weil es leichter wäre. Auf die frage ob sie mich noch liebt, reagierte sie nicht. 2 Tage später entschuldigte ich mich für den Druck (Fehler?), erklärte ihr das die Situation für mich auch nicht leicht ist (Sie hatte seit sie weg war krasse Stimmungsschwankungen und ließ sie oft an mir aus) und das wir vielleicht erstmal abwarten sollten bis sie wieder da ist. Sie stimmte zu und wir beschlossen den vorangegangen Streit zu vergessen. Wir schrieben wieder ganz normal und die Laune wurde besser bis sie nach 2 Tagen, von einer auf die andere Minute plötzlich total scheiße und zickig zu mir war. Auf die Frage warum folgte nur eine filmreife Dramaantwort, dass sie immer schon so gewesen sei und mir diese Seite nur nie gezeigt hätte. Am nächsten Tag fragte ich noch einmal, sie sagte sie Gabe nachgedachte und denkt es ist besser so (Ich kaufe ihr das nicht ab so plötzlich, ich denke ihre Eltern sind nach Polen gefahren, um sie zu besuchen und haben dann rausbekommen das wir noch schreiben, weil das Auto der Mutter seitdem weg war und sie mich bei allen Nachrichtendiensten von denen ihre Eltern wissen blockiert hat, bei den anderen aber nicht). Ich schrieb ihr das ich es schade finde, dass sie sich jetzt doch wieder so von denen unterdrücken lässt und so zu mir ist obwohl ich und meine Familie so viel für die getan haben und sagte ihr das sie sich ja melden könnte (Ich hab ihr sehr viel scheiß und sehr viele Lügen verziehen, die ich hier nicht näher beschrieben habe. Ab da freeze. Nach 3 Tagen schrieb sie mir wegen einem vorgeschobenen Grund und sagte nie unter anderem, dass ich lange darauf hoffen könnte das es ihr gut geht, nachdem ich meinte '"Hoffe es geht dir gut''. Sie blockierte mich diesmal nicht wieder. Auf ein ''Frohe Weihnachten'' antworte sie nicht, was ich ziemlich unverschämt finde, aber naja. Vor 3 Tagen kam sie zu Hause bei ihren Eltern an und blockierte mich direkt wieder bei den Nachrichtendiensten, von denen ihre Eltern wissen, weshalb ich denke das die der Grund sind. Anfangs postete ich noch so Pussysprüche, was ich nun aber lasse :D. Ich versuche wieder mehr Attraction zu erlangen und mein Leben zu verbessern, anfangs für sie, jetzt für mich! Ich reaktivierte alte Kontakte, sicherte mir einen Ausbildungsplatz, fing an ins Fitnessstudio zu gehen und gehe oft weg. Wir haben nun seit 3 Tagen garkeinen Kontakt mehr. Da ich sie gerne wieder als LTR hätte und es schade fände, wenn es wegen den verblendeten Eltern so endet und sie sich ihr ganzes Leben lang unterdrücken lässt, ist meine frage nun wie ich weiter vorgehen soll. Ich denke im Moment über 2 Optionen nach. Entweder noch einmal versuchen persönlich, ohne Einfluss der Eltern ins von Angesicht zu Angesicht mit ihr zu reden (Hat ja schon einmal geklappt). Oder sie direkt freezen, komplette Kontaktsperre durchziehen, mich weiter verbessern und warten ob sie wieder ankommt, oder halt nicht. Sie aus meinem Leben streichen und vergessen wäre wahrscheinlich die deutlich gesündere Variante, aber sie ist wirklich was besonderes, sonst hätte ich dieses ganzen Scheiß garnicht mitgemacht. Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, aber es tat gut das Alles mal aufzuschreiben. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar. Gruß, LiptonPeach.
  25. Abend! Ich bin 19 und eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben, habe viele Freunde, Hobbys und dieses Jahr mein Studium in München begonnen. Nur mit HBs liefs schon immer scheiße, hatte noch nie eine Freundin und hab kein Mädchen öfter als einmal geküsst. Meine wenigen sexuellen Erfahrungen habe ich leider durch Glück und Zufälle ziemlich betrunken auf irgendwelchen Partys gemacht. Ich wuchs im Dorf auf und dachte mir vor Allem das ganze letzte Jahr, scheiß drauf, bald bist du in München und kannst richtig loslegen (hab das als Ausrede genommen, um das ganze letzte Jahr nur zu gammeln, bin kaum rausgekommen). Seit ich in München studiere hat sich das geändert, ich bin aktiver, gehe abends weg und habe auch ein HB kennengelernt, hatte mit ihr meine ersten richtigen Dates. Ich hab für meine Verhältnisse viel richtig gemacht, aber bin durch fehlende Sexualität einfach in die Friendzone gerutscht - wie es kommen musste, habe ich bei ihr eine Oneitis entwickelt. Erst vor ca. 6 Monaten habe ich meine letzte Oneitis (dauerte locker ein Jahr) überwunden, die hatte sogar einen Freund und ich kam trotzdem kaum weg von ihr (sie hat mir ständig Hoffnungen gemacht, nach einem langen Freeze von mir, hat sie mir indirekt angeboten mit ihr zu schlafen, damit sie einen Grund hat um mit ihrem Freund Schluss zu machen, ich habs nicht gemacht weil ich den Typ korrekt finde). Hier mein großes Problem: Allgemein, hab ich irgendwie wenig Sexdrive, ich sehne mich zwar nach der Nähe von einem HB und will lernen, mit Frauen besser umzugehen aber diesen direkten Druck verspüre ich echt selten (ohne Masturbation habe ich zwar ständig einen stehen aber in meinem Gehirn bleibts relativ gleich) - daher habe ich auch kaum Interesse daran, viele Frauen zu haben. Mein Ziel ist es, wenn mir eine Frau gefällt, diese zu bekommen und nicht so viel wie möglich zu ficken. Wenn ich dann ein HB kennenlerne, das mir gefällt und sie mir Aufmerksamkeit schenkt, entwickel ich schnell eine Oneitis und ich kann an nichts anderes mehr denken (andere HBs sind dann völlig uninteressant, die gehen mir in dieser Phase wirklich am Arsch vorbei, die können noch so hot sein). Alleine der Gedanke, dass sie schonmal mit irgendwem gefickt hat, macht mich krank. Wenn ich mitbekomme, dass sie jemand fickt, bricht meine Welt zusammen. Bevor ich in München studierte, hatte ich monatelang maximal Kontakt zu befreundeten HBs und ich war trotzdem happy mit meinem Leben. Genau in dieser Situation befinde ich mich gerade wieder, das ist ein Teufelskreislauf, HB in der Uni kennengelernt und seitdem heftige Oneitis, keine Ahnung wie ich von ihr los kommen soll, wenn ich sie ohne Ausweg täglich sehe und wir den gleichen SC haben, andere HBs jucken mich wieder 0. Wenn man den Text jetzt so liest, komm ich rüber wie ein Sozialkrüppel. Ich sollte erwähnen, dass ich meine Persönlichkeit wirklich gut entwickelt habe, ich komme überall super an und habe keine Probleme mit HBs zu reden, mein Selbstbewusstsein würde ich auch als überdurchschnittlich bezeichnen, mein Pickupgame läuft phasenweise garnicht schlecht, im Bereich Eskaltion muss ich halt noch viel lernen. Ich weiß, dass man sie freezen sollte und gleichzeitig Alternativen schaffen. Naja, der Freeze ist eben kaum möglich und mit welcher Motivation soll ich auf HBs zu gehen, wenn ich weiß, dass ich nur das eine HB will? Danke schonmal für eure Hilfe!